Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
ABB DCS 400-Serie Handbuch
ABB DCS 400-Serie Handbuch

ABB DCS 400-Serie Handbuch

Dcs thyristorstromrichter für gleichstrom-antriebssysteme 20 bis 1000 a 9 bis 522 kw
Inhaltsverzeichnis

Werbung

DCS Thyristorstromrichter
für Gleichstrom-Antriebssysteme
20 bis 1000 A
9 bis 522 kW
Handbuch
DCS 400
II K 1-1

Werbung

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für ABB DCS 400-Serie

  • Seite 1 DCS Thyristorstromrichter für Gleichstrom-Antriebssysteme 20 bis 1000 A 9 bis 522 kW Handbuch DCS 400 II K 1-1...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Dieses Handbuch ist für DCS 400 Rev A mit Software version 108.0 gültig Inhaltsverzeichnis ANDBUCH 1 DCS 400 - der kompakte Gleichstromantrieb II K 1-1 2 Systemübersicht DCS 400 ......II K 2-1 2.1 Umgebungsbedingungen ..........II K 2.2 Stromrichtermodule DCS 400 ........II K 2.3 Überlastfähigkeit DCS 400 ..........
  • Seite 3: Dcs 400 - Der Kompakte Gleichstromantrieb Ii K

    1 DCS 400 - der kompakte Gleichstromantrieb Einfachste Handhabung neuester IGBT-Technologie geführten Inbetriebnahme Applikations- Makros II K 1-3 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 4: Dcs 400 - Der Kompakte Dc-Antrieb

    DCS 400 - der kompakte DC-Antrieb Gerätefunktionen Ansteuer- und Bedienelemente Antriebsfunktionen Ein-/ Ausgänge Feldbus Drive Window Light ® DCS400PAN geführten Überwachungsfunktionen Selbsttest Fehlerspeicher Motorüberwachungen Schutz des Stromrichters Thyristordiagnose II K 1-4 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 5: Systemübersicht Dcs

    … ƒ 6FKQLWWVWHOOHQ y à à  ‚ ‚ … y à ‡ à  † ‚ ‚ † ‚ ˆ ˆ ˆ à T … ‚ (optisch) ˆ RS232 “ Abb. 2/1: Systemübersicht DCS 400 II K 2-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 6: Umgebungsbedingungen

    5000 m 1000 2000 3000 4000 55°C Abb. 2.1/1: Auswirkung der Aufstellungshöhe über dem Meeres- Abb. 2.1/2: Auswirkung der Umgebungstemperatur auf die Be- spiegel auf die Belastbarkeit des Stromrichters. lastbarkeit des Stromrichtermoduls. Erfüllung von Normen Normen in Nordamerika Die Stromrichtermodule und -Schränke sind für den Industriebereich konstruiert. In den In Nordamerika erfüllen die Systemkompo-...
  • Seite 7: Stromrichtermodule Dcs 400

    2.2 Stromrichtermodule DCS 400 Systemübersicht DCS 400 Baugrößen Baugröße A1 Baugröße A2 Baugröße A3 Baugröße A4 Baugröße Strombereich Abmessungen Gewicht Mindestabstände Lüfter- Sicherungen H x B x T oben/unten/seitlich Anschluss [mm] [kg] [mm] 20...25 A 310x270x200 150x100x5 extern 45...140 A 310x270x200 150x100x5 115/230 V/1~...
  • Seite 8: Überlastfähigkeit Dcs 400

    2.3 Überlastfähigkeit DCS 400 Systemübersicht DCS 400 Die Kenndaten basieren auf einer Umgebungstemperatur von max. 40°C und einer Aufstellhöhe von maximal 1000 Metern. Belastungsarten Betriebs- Belastung Typische Anwendungen Lastzyklus zyklus für Stromrichter DC I dauernd (I Pumpen, Lüfter DC I 100% Ã...
  • Seite 9 T XD xxxxxxxx ADAPTER XM IT hqhƒ‡r… T ERM INAT ION OF F ERRO R +24V D(N) D(P) “ˆ…ÃTQT Abb. 2.4/1: Möglichkeiten der Bedienung Feldbus-Adapter Panel DCS400PAN Komponenten: Merkmale Geführte Inbetriebnahme 440V 368A 1500Upm 1500Upm Verfügbare Feldbus-Adapter: OUTPUT MENU AUTO OFF LOC <RUN>...
  • Seite 10: Pc-Bedienung

    Antriebs über die Signale „Freiga- be“, „Antrieb Ein“ oder „Nothalt“ bzw. „Bedienpa- Fehlerspeicher nel“ oder „PC Tool“ als alleinige Maßnahme kann mit dieser Einstellung eingesehen werden. nicht ausreichend. Inbetriebnahme Wizard Abb. 2.4/2: Anzeigebeispiel für den Inbetriebnahme-Wizard II K 2-6 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 11: Technische Daten

    DCS 402.0140 Modul A2 DCS 401.0180 DCS 401.0230 DCS 402.0200 DCS 402.0260 Modul A3 DCS 401.0315 DCS 401.0405 DCS 401.0500 DCS 402.0350 DCS 402.0450 DCS 402.0550 Maße in mm Abb. 3.1/1: Maßbild A1, A2, A3 Modul II K 3-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 12 Technische Daten Modul A4 DCS 401.0610 DCS 401.0740 DCS 401.0900 DCS 402.0680 DCS 402.0820 DCS 402.1000 Maße in mm Abb. 3.1/2: Maßbild A4 Modul II K 3-2 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 13: Anschlussquerschnitte - Anzugsmomente

    Technische Daten 3.2 Anschlussquerschnitte - Anzugsmomente 3.2.1 Empfohlener Anschlussquerschnitt nach DIN VDE 0276-1000 und DIN VDE 0100-540 (PE), gebündelt, bis 40°C Umgebungstem- peratur und 90°C Betriebstemperatur der Kabel. ❶ Gerätetyp C1, D1 U1, V1, W1 HO7V NSGA N2XY HO7V NSGA N2XY HO7V NSGA...
  • Seite 14: Anschlussquerschnitte/Anzugsmomente Für Ul Installationen

    Technische Daten 3.2.2 Anschlussquerschnitte/Anzugsmomente für UL Installationen • Der Stromrichter DCS 400 sollte in einem Schalt- schrank, der mindestens 150% der Stromrichter- größe hat, eingebaut werden. • Der Stromrichter DCS 400 ist geeignet für den Einsatz in einem Netz, das maximal 18 kA eff (symmetrische Strombelastung), 500 V AC zur Verfügung stellt.
  • Seite 15: Verlustleistungen

    Bemerkung zur Tabelle • Die angegebenen Werte sind Maximalwerte un- ter ungünstigsten Bedingungen. DCS 400 Feldversorgung 440V 350V 150V 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Abb. 3.3/1: DCS 400 Verlustleistung der Feldversorgung II K 3-5 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 16: Kühlung Leistungsteil

    3.4 Kühlung Leistungsteil Technische Daten Lüfterzuordnung DCS 400 Lüfteranschluss für DCS 400 !"ÃWhp Stromrichtertyp Baugröße Lüftertyp Konfiguration X99: DCS 40x.0020...DCS 40x.0025 kein Lüfter $ÃWhp DCS 40x.0045...DCS 40x.0140 2x CN2B2 X99: DCS 40x.0180...DCS 40x.0260 2x CN2B2 X99: DCS 40x.0315...DCS 40x.0350 2x CN2B2 DCS 40x.0405...DCS 40x.0550 4x CN2B2 DCS 40x.0610...DCS 40x.0820...
  • Seite 17: Rechnerkarte Sdcs-Con-3

    Wenn die +5 V Überwachung anspricht, wird ein zentraler "Hardware-Reset" ausgelöst. Alle Ein- Störung (Fehler) gangs-/Ausgangs-Speicher werden erzwungen auf "0" gesetzt und die Zündimpulse werden unter- Abb. 3.5/2 7-Segment-Anzeige auf der Rechnerkarte drückt. SDCS-CON-3A Löst die Netzüberwachung aus, werden die Zündimpulse in die Wechselrichtergrenzlage ge- X8: 24 V Ausgang steuert.
  • Seite 18 ➀ Gesamtglättungszeitkonstante ≤2 ms ➁ -20...0...+20 mA wenn extern ein 500 Ω Widerstand angeschlossen ist * kurzschlussfest Abb. 3.5/3 Anschlussklemmen der SDCS-CON-3A-Karte Hinweis Wenn nicht anders angegeben, sind alle Signale auf 0 V-Potential bezogen. Auf allen Leiterplatten wird dieses Potential über die Befestigungen zum Gehäuse ver-...
  • Seite 19: Verbindungskarte Sdcs-Pin-3

    - Kühlkörpertemperaturerfassung Bussmann KTK-R-10A (600V) X100 T15 T13 T25 T23 Spannungs- versorgung zum Motorfeld 115...230 V Abb. 5.6/1 Layout der SDCS-PIN-3A-Karte. Wechselspannungsversorgung (X98:3-4) Ausgang X98:1-2 (DO5) Versorgungsspg. 115...230 V AC potentialgetrennt durch Relais (Schließer) Toleranzen -15%/+10% MOV- Beschaltung (275 V) Frequenz 45 Hz ...
  • Seite 20 • geglättete Feldspannung T100 - bessere Kommutierung des Motors SDCS-FIS-3A - erhöhte Bürstenstandzeiten • geringere Wärmeentwicklung im Motor Abb. 3.7/1 Layout der SDCS-FIS-3A Feldstrom- • weniger Verdrahtungsaufwand richterkarte Hinweis: Der Kondensator im Gleichstromkreis des IGBT-ge- steuerten Feldstromrichters dient auch als Überspan- nungsschutz des Ankerstromrichters.
  • Seite 21: Beispiele

    50...440 50...440 50...440 Tabelle 3.7/1: Feldpannungsbereich bei vor- 0,01 gegebener Eingangsspannung Abb. 3.7/3 Betriebsbereich Feldstromrichter 0,1...6 A DCS 40x.0180...DCS 40x.1000 Abb. 3.7/4 Betriebsbereich Feldstromrichter 0,3...20 A Wichtiger Hinweis: Feldspannungs- und Feldstrom-Angaben des Motors müssen unter allen Bei Motoren mit Feldschwächung muss diese Kon- Umständen im Arbeitsbereich des Feldstromreglers liegen.
  • Seite 22: Schaltplan

    à … … à i … € à à … … … ‚ ˆ …  ˆ ˆ ‡  à   à à à " à à à & " Abb. 3.8/1 Schaltplan 4-Q-Stromrichter II K 3-12 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 23 à i à i à i … € … … … ‚ ˆ ˆ …  ˆ ‡ à  à  à  à " à  à à & " Abb. 3.8/2 Schaltplan 2-Q-Stromrichter II K 3-13 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 24 Technische Daten II K 3-14 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 25: Softwareübersicht

    Übersicht Software 4 Softwareübersicht (Die ausgelieferte Software kann geringfügige Änderungen enthalten) Funktionsmenü Parameter Außer den antriebsspezifischen Funktionen stehen Die Parameter des Stromrichters sind mittels Bedien- dem Benutzer Menü-Funktionen zur Verfügung, die panel einstellbar und in folgende funktionale Gruppen mittels Bedienpanel gestartet werden: unterteilt: Menü...
  • Seite 26: Grundsätzliches Über Applikationsmakros

    4.1 Grundsätzliches über Applikations-Makros Übersicht Software Makros sind vorprogrammierte Parametersätze. Während der Inbe- werte verarbeitet werden, welche Istwerte auf den Analogausgaben triebnahme kann der Antrieb in einfacher Weise konfiguriert werden erscheinen, welche Sollwertquellen verwendet werden usw. ohne individuelle Parameter zu verändern. Ein Makro wird im Parameter Makroauswahl (2.01) ausgewählt.
  • Seite 27 Übersicht Software Übersicht der makroabhängigen Parameter im Auslieferungszustand: Í Ï Makro Parameter Standard Man/Fest Drz Hand/Auto Hand/MotPoti Tippbetrieb Motor Poti ext Feld Umk Momenten Reg Steuerort (2.02) Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste Klemmleiste StromRegBetrieb (3.14) DrehzRegeln DrehzRegeln DrehzRegeln DrehzRegeln DrehzRegeln DrehzRegeln...
  • Seite 28: Applikations-Makros

    4.2 Applikations-Makros Übersicht Software Folgende Applikations Makros sind verfügbar: Makro 1: Standard Makro 5: Tippbetrieb Ein-/Ausschalten und Freigeben des Antriebs Ein-/Ausschalten und Freigeben des Antriebs über 2 Digitaleingänge. über 2 Digitaleingänge. Drehzahlsollwert über Analogeingang. Drehzahlsollwert über Analogeingang 1. Externe Momentenbegrenzung über Analog- Zusatzsollwert über Analogeingang 2.
  • Seite 29 Übersicht Software II K 4-5 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 30 4.2.1 Makro 1 - Standard Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Tippdrehzahl 1. Drehzahl in Parameter 5.13 definierbar. Rampenzeiten für Tippbetrieb in Parameter 5.19/5.20 definierbar. Tippdrehzahl 2. Drehzahl in Parameter 5.14 definierbar. Rampenzeiten für Tippbetrieb in Parameter 5.19/5.20 definierbar. 2.01 Externes Fehler-Ereignis.
  • Seite 31 Tippen 1 … a ist 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 Soll 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/1: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 1 - Standard II K 4-7 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 32 4.2.2 Makro 2 - Man/Fest Drz Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Starten des Antriebs (DI1=1). Bewirkt einschalten und freigeben. Stoppen des Antriebs (DI2=0). Stop ist vorrangig vor Start, d.h. wenn Stop geöffnet ist, kann nicht gestartet werden. Stoppen gemäß Stop-Mode und anschließend ausschalten 2.01 Drehrichtungswechsel.
  • Seite 33 Rampe 1 / Rampe 2 Drehrichtung Stop Start 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/2: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 2 - Man/Fest Drz II K 4-9 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 34 4.2.3 Makro 3 - Hand/Auto Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Start / Stop Hand. DI1=0=STOP , DI1=1=START Start bewirkt einschalten und freigeben. Stop bewirkt stoppen gemäß Stop-Mode und ausschalten Umschaltung zwischen Hand- und Auto-Steuerung. Anstehende Start/Stop Befehle werden nach Umschaltung sofort aktiviert: DI2=0=Hand-Steuerung: Starten und Stoppen des Antriebs über Digitaleingang DI1.
  • Seite 35 Hand/Auto Start/Stop Hand 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 Auto Soll 6.03 / 6.04 Hand Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/3: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 3 - Hand/Auto II K 4-11 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 36 4.2.4 Makro 4 - Hand/MotPoti Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Starten und Stoppen des Antriebs. DI1=0=STOP , DI1=1=START Start bewirkt einschalten und freigeben. Stop bewirkt stoppen gemäß Stop-Mode und ausschalten. Der Drehzahlsollwert wird auf Null gesetzt. Tippbetrieb. Tippdrehzahl definierbar in Parameter 5.13 (Rampe 5.19/5.20). Tippbetrieb ist vorrangig vor AI1 Drehrichtungswechsel.
  • Seite 37 AI1 / MotPot Drehrichtung Tippen Start/Stop 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/4: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 4 - Hand/MotPoti II K 4-13 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 38 4.2.5 Makro 5 - Tippbetrieb Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Drehrichtungswechsel. DI1=0=vorwärts , DI1=1=rückwärts. Tippdrehzahl 1. Drehzahl 1 in Parameter 5.13 definierbar. Rampenzeiten für Tippbetrieb in Parameter 5.19/5.20 definierbar. Tippdrehzahl 2. Drehzahl 2 in Parameter 5.14 definierbar. Rampenzeiten für Tippbetrieb in Parameter 5.19/5.20 definierbar.
  • Seite 39 ‚ … Drehrichtung 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 Zusatz n Soll 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/5: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 5 - Tippbetrieb II K 4-15 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 40 4.2.6 Makro 6 - Motor Poti Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Drehrichtungswechsel. DI1=0=vorwärts , DI1=1=rückwärts. Motorpoti-Funktion „Schneller“. Es wird die Rampe 5.09 verwendet. Motorpoti-Funktion „Langsamer“. Es wird die Rampe 5.10 verwendet. Langsamer ist vorrangig vor Schneller 2.01 Grunddrehzahl.
  • Seite 41 Ã ‚ … Drehrichtung a ist 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 6.03 / 6.04 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/6: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 6 - Motor Poti II K 4-17 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 42 4.2.7 Makro 7 - ext Feld Umk mit Remanenz-Schütz Übersicht Software Kurzbeschreibung Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Betriebsart - Keine Feld- Param Funktion umkehr: Externe Feldumkehr mittels externem Feldwendeschütz. Nur für 2Q-Anwendungen. • DI1 = 0-Signal (Kontakt DI1=0=keine Feldumkehr offen), Umschaltung nur DI1=1=Feldumkehr.
  • Seite 43 … a ist 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 Soll 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/7: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 7 - ext Feld Umk II K 4-19 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 44 4.2.8 Makro 8 - Momenten Reg Übersicht Software Beschreibung der Ein- Ausgabefunktionen Param Funktion Schnellaus (Trudeln). Ruhestromprinzip, muß zum Betrieb geschlossen sein. Schnellaus ist die schnellste Variante, den Antrieb geführt stromlos zu schalten (der Antrieb trudelt aus). Dieser Schnellaus ist nicht mit einem Notaus identisch. frei Externes Fehler-Ereignis.
  • Seite 45: Sammelstörung

     à ‚ Schnellaus … 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 6.03 / 6.04 Soll 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 4.2/8: Anschlussbeispiel Applikations-Makro 8 - Momenten Reg II K 4-21 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 46: Digitale Und Analoge Ein-Ausgänge

    4.3 Digitale und analoge Ein-Ausgänge Übersicht Software Digitale Eingänge DI1…DI8 Tacho-Eingang AITAC (11 Bit + Vorz.) Die Antriebs-Steuerung erfolgt über die digitalen Ein- Die Drehzahlerfassung über Tacho wird im Parame- gänge DI1…DI8. Die Bedeutung der Eingänge ist per ter DrehzRückführg (5.02) = AnalogTacho einge- Makro definierbar.
  • Seite 47 Drehzahlgenauigkeit = 0,006% Antriebssteuerung durch digitale E/A DCS 400 Drehzahl-Sollwert AI (11 Bit+VZ) Drehzahl-Sollwert à Ã7v‡Wa Genauigkeit $È Drehzahl- AO (11 Bit+VZ) Istwert Tacho 11 Bit+VZ Drehzahlgenauigkeit = 0,06% Abb. 4.3/1: Genauigkeitsvergleich bezogen auf verschiedene Möglichkeiten der Antriebssteuerung II K 4-23 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 48: Antriebslogik

    4.4 Antriebslogik Übersicht Software Die Antriebslogik steuert das Ein- und Ausschalten Abweichendes Ein- / Ausschaltverhalten des Stromrichters und des Motors und schützt beide Abweichend von der Fabrikeinstellung können mit in Ausnahmesituationen, sowie im Fehlerfall oder bei StopReaktion (2.03) weitere Abschaltarten gewählt Nothalt.
  • Seite 49 Betriebsmeldung gemäß StillstandDrehz (5.15) unterschritten ist. Wird 7r‡…vriÃ2à der Antrieb wieder gestartet (Freigabe=1), wird auf Feldnennstrom umgeschaltet. 6‡…vriÃv†‡ Betrieb s…rvtrtrir) 10sec 10sec )HOGKHL]XQJ Abb. 4.4/1: Einschaltreihenfolge DCS 400 Feldstrom Lüfter EIN FREIGABE Stillstand Programmierbarer Lüfternachlauf (2.13) II K 4-25 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 50 Ir‡“†puÃ@DI Drehzahl- sollwert Lüfter ausschalten 6‡…vriÃv†‡Ã6ˆ†) Gs‡r…Ã@v 2. Mögliche Beschaltung da mittels einschaltbereit Freigabe Signal die benötigten Flan- Abb. 4.4/2: Ausschaltreihenfolge DCS 400 Reset ken beim Zuschalten der Elektronikversorgung bzw. Nothalt nach einem Fehler-Reset +24V erzeugt werden können. einschaltbereit Stop-Reaktion(2.03) und Drehzahl- NothaltReaktion (2.04) sind...
  • Seite 51: Reglerfunktionen

    4.5 Regler-Funktionen Übersicht Software Die Vorteile dieses Prinzips: Funktionen der Software sind in den einzelnen Para- • Je geringer die Motorspannung im Verhältnis zur metern beschrieben (siehe Parameterliste). Speziel- Netzspannung ist, desto größere Netzspan- le Funktionen, die übergreifende oder keine Parame- nungsschwankungen sind zulässig.
  • Seite 52 Übersicht Software 5% oberhalb dieser Auslöseschwelle wird eine Alarm- Netzspannungsüberwachung: meldung A02-NetzUnterspannung generiert. Der Alarmbereich verschiebt sich mit Verstellen des Pa- z.B. Netzspannung = 400 V rameters NetzUntSpgAuslö (1.10). Anwendung = 4-Q Motor-Ankerspannung = 420 V Der Alarm beeinträchtigt nicht den Antrieb in seiner Funktion.
  • Seite 53: Drehzahl-Istwert-Überwachung

    Übersicht Software Netzspannungsüberwachung: Automatischer Wiederanlauf bei Netzspannungs- wiederkehr Im Parameter NetzAusfallZeit (1.11) wird die maxi- z.B. Netzspannung = 400 V mal zulässige Netzausfallzeit eingetragen. Innerhalb Anwendung = 4-Q dieser Zeit wird während Netzunterspannung der Motor-Ankerspannung = 420 V Antrieb gesperrt und die Alarmmeldung A02 ange- zeigt.
  • Seite 54: Automatische Feldschwächung

    Übersicht Software 4.5.3 Automatische Feldschwächung EMK-Berechnung: = Ua (1.02) - (Ia (1.01) x Ra (3.13)) Nenn Nenn Nenn 0,23 W] 440 V [217 A Zusammenhang zwischen Ankerspannung und 440 V 390 V Nenn Das Regelkonzept des DCS 400 ist EMK-bezogen und nicht Ankerspannung-bezogen.
  • Seite 55: Übertemperaturschutz

    Übersicht Software Ohne drehzahlabhängige Strombegrenzung 4.5.4 Übertemperatur-Schutz In Abhängigkeit der Parameterwerte NennDrehzahl (1.05) und MaxDrehzahl (1.06) wird Feldschwäch- Stromrichter betrieb gewählt: Der DCS400-Stromrichter ist mit einem Übertempe- raturschutz an den Kühlkörpern der Thyristoren aus- keine Feldschwächung gerüstet. Bei Erreichen der maximalen Brückentem- peratur schaltet DCS400 mit Fehlermeldung DCS wenn der Inhalt von NennDrehzahl (1.05) identisch mit MaxDrehzahl (1.06)
  • Seite 56: Zweite Strombegrenzung

    Übersicht Software 4.5.5 Ankerstromregler Zweite Strombegrenzung Die Parameter Ankerstrom (1.01), AnkStromMax- Der maximale Ankerstrom des Motors wird begrenzt Begr (3.04), Moment max pos (3.07) und Moment durch den Parameter AnkStromMaxBegr (3.04). max neg (3.08) sind für die Strombegrenzungen Diese absolute Begrenzung ist immer aktiv. Darunter relevant.
  • Seite 57 Übersicht Software Ankerstromregler-Betriebsarten Die Drehzahl eines DC-Motors wird mit der Anker- spannung verändert. Der Bereich bis zum Erreichen der Nenn-Ankerspannung nennt sich Ankerstellbe- reich. Um die Drehzahl des Motors oberhalb dieser Nenn-Ankerspannung noch erhöhen zu können, muss der magnetische Fluss des Feldes reduziert werden. Dies geschieht durch Verringern des Feldstromes.
  • Seite 58 Übersicht Software 1 = DrehzRegeln / 2 = MomentRegeln 4 = Drehz&Moment Abhängig von der jeweiligen Applikation wird im Feld- Bei bestimmten Anwendungen ist es möglich durch schwächbereich ein konstantes Moment gefordert eine Momentenvorsteuerung eine bessere Dynamik (momentengeregelter Betrieb StromRegBetrieb des Antriebs zu erzielen.
  • Seite 59: Hochstromdosierung

    Übersicht Software 6 = FliegWechsel Hochstromdosierung Der Zweck der Stromreglerbetriebsart fliegender DCS400 ist mit einem I t-Schutz für den Motor ausge- Wechsel ist es vom momentengeregelten- in den rüstet, der im Bedarfsfall aktiviert werden kann. Der drehzahlgeregelten Betrieb zu wechseln, wenn der Parameter Ankerstrom (1.01) ist die 100%-Bezugs- Drehzahlistwert >50 Upm vom Drehzahlsollwert ab- größe auf die sich alle Prozentangaben in den weite-...
  • Seite 60: Alternativ-Parameter Für Drehzahlregler

    Übersicht Software Die Überlastphase wird mit den Parametern Ank- 4.5.8 Alternativ-Parameter für Drehzahlregler StromMaxBegr (3.04) und ÜberlastZeit (3.05) ein- gestellt, die Erholphase mit Parameter ErholZeit Für den Drehzahlregler steht ein zweiter, alternativer (3.06). Um den Motor nicht zu überlasten, müssen die Parameter Satz zur Verfügung, der ereignisgesteuert t-Flächen beider Phasen identisch sein: aktiviert werden kann.
  • Seite 61 Übersicht Software 4.5.9 Service-Prozeduren, ReglerService (7.02) Nach erfolgreicher Optimierung sind folgende Reg- lerparameter eingestellt worden: Ankerstromregler FeldStromReg KP (4.03) Proportionalverstärkung für Feldstromregler (Motor dreht nicht) FeldStromReg TI (4.04) Selbstoptimierung Integrationszeitkonstante für Feldstromregler • Am Panel LOC Taste drücken, LOC erscheint in EMK Reg KP (4.11) der Display-Statuszeile.
  • Seite 62 Übersicht Software Drehzahlregler Achtung: Motor beschleunigt zweimal auf ca. 80% Nach erfolgreicher Optimierung sind folgende Reg- seiner Nenn-Drehzahl. lerparameter eingestellt worden: FeldStr40%Fluss (4.07) Feldstrom für 40% Fluss Selbstoptimierung FeldStr70%Fluss (4.08) • Am Panel LOC-Taste drücken, LOC erscheint in der Display-Statuszeile. Feldstrom für 70% Fluss FeldStr90%Fluss (4.09) •...
  • Seite 63 Übersicht Software 4.5.10 Interne Skalierungen Bei Parameterübertragung über SPS gilt diese in- terne Skalierung nicht. Bei dieser Übertragung wer- Mit dem Bedienpanel oder PC-Tool werden alle Para- den Dezimalwerte in Binärform übertragen, d.h. Wer- meter des DCS400 in ihren physikalischen Größen te der Parameterliste werden dezimal und ohne Kom- angezeigt, so wie sie in der Parameterliste in der ma in einem 16-Bit-Wort dargestellt.
  • Seite 64 Übersicht Software 4.5.11 Signal-Definitionen Signal "Motor Ütemp" / "DCS Ütemp" Signal "Sollw = Istw" bei Alarmmeldung Meldung Drehzahl-Sollwert erreicht. Der Drehzahl- Istwert Drehzahl Istw (5.05) entspricht dem Dreh- PTC (DCS / Motor-AI2) zahl-Sollwert DrehzSollwEing (5.33) vor dem Ram- pengenerator. Die zulässige Abweichung zwischen beiden Werten beträgt +/-1,56% (1/64) von Parame- ter MaxDrehzahl (1.06).
  • Seite 65 Übersicht Software 4.5.12 Benutzer-Ereignisse Anpassung der Digital-Eingänge für Benutzer- Ereignisse Die vier Eingabebits DI1…DI4 sind in der Parameter- gruppe 9-Makro Anpassung konfigurierbar für Ma- kros 1, 5, 6, 7 und 8. Diese Funktionalität ist nicht verfügbar für die Makros 2, 3 und 4. Damit können digitale benutzerspezifische Ereignis- se im DCS400 als Externer Fehler oder Externer Alarm ausgewertet werden, z.B.
  • Seite 66 4.6 Software-Struktur Übersicht Software DO1 Signalausg 6‡…vri†ȁqÃaˆ†‡hq†G‚tvx 6.11 Nothalt Konstant 0 Reset Konstant 1 DO2 Signalausg makroabhäng 6.12 Freigabe einschaltbrt Start betriebsbrt DI Istw Makroauswahl Stop Betrieb DO3 Signalausg 6.28 2.01 kein Nothalt 6.13 Fehler makroabhäng. Alarm 9.02 DO4 Signalausg Fehl o Alarm Tippen 1 6.14...
  • Seite 67 Übersicht Software hir…†vpu‡Ãqr…Ãhy‡r…h‡v‰rÃH|tyvpuxrv‡rÃ“ˆ…Ã6‡…vri††‡rˆr…ˆt T‚yyr…‡rÃT‡rˆr…ˆt D†‡r…‡rÃT‡h‡ˆ† rvrÃqh‰‚ v†‡Ã€|tyvpuÄ Feldbus Feldbus Adapter Module 7ˆ††’†‡r€ Adapter Module 7ˆ††’†‡r€ SHF DG D(N) D(P) SHF DG D(N) D(P) v‡r…rÃWr…h…irv‡ˆt R XD R XD Nx xx -01 Feldbus DS1.1 DS2.1 Nxxx-01 TX D Feldbus TX D x xx xx x xx x xx xx x xx ADA PTER...
  • Seite 68: Parameterliste

    4.7 Parameterliste Übersicht Software Parameterübersicht 1 - Motordaten 2 - Betriebsart 3 - AnkerStromRegler 4 - FeldStromRegler 1.01 Ankerstrom * 2.01 Makroauswahl * 3.01 AnkStrom Sollw 4.01 FeldStrom Sollw 1.02 Ankerspannung * 2.02 Steuerort 3.02 AnkStrom Istw 4.02 FeldStrom Istw 1.03 Feldstrom * 2.03 StopReaktion * 3.03 AnkSpanng Istw...
  • Seite 69 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 1 Motordaten 1.01 Ankerstrom 1000 Wizard Motornennstrom in Ampere (abzulesen vom Typenschild des Motors). 1.02 Ankerspannung Wizard Motornennspannung in Volt (abzulesen vom Typenschild des Motors). 0.10 20.00 0.40 1.03 Feldstrom Wizard Feldnennstrom in Ampere...
  • Seite 70 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 1 Motordaten (Fortsetzung) 1.12 ElekMaxDrehzahl 6500 6500 Drehzahlabhängige Strombegrenzung. Ab dieser Drehzahl wird der Ankerstrom proportional 1/n verringert. ElekMaxDrehzahl > MaxDrehzahl = keine Begrenzung ElekMaxDrehzahl < MaxDrehzahl = Begrenzung (1) keine Änderungen möglich, wenn sich der Antrieb im EIN-Status befindet! II K 4-46 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 71 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 2 Betriebsart 2.01 Makroauswahl Text Auswahl des gewünschten Makros: Wizard 0 = Standard 1 = Man/Fest Drz 2 = Hand/Auto 3 = Hand/MotPoti 4 = Tippbetrieb 5 = Motor Poti 6 = ext Feld Umk 7 = Momenten Reg 2.02...
  • Seite 72 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 2 Betriebsart (Fortsetzung) 2.04 NothaltReaktion Text Wizard Auswahl des gewünschten Verhaltens beim Befehl Notabschaltung: 0 = Rampe Motor wird gemäß der NothaltRampe (5.11) ab- gebremst. Wenn StillstandDrehz (5.15) erreicht ist, wird das Netzschütz ausgeschaltet.
  • Seite 73 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 2 Betriebsart (Fortsetzung) 2.05 HauptSteuerwort Signal Im HauptSteuerwort werden die Steuerbits der Klemmleiste oder der Bus-Kommunikation angezeigt. Die Belegung ist identisch mit dem Steuerwort der Feldbus-Kommunikation. Bit hex Definition (log. „1“ Zustand) 00 0001 01 0002 Schnellaus (nicht)
  • Seite 74 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 2 Betriebsart (Fortsetzung) Langes Parameter Menü Text 2.07 KommFehlReak Auswahl des gewünschten Verhaltens bei Ausfahl der Kommunikation: 0 = Rampe Motor wird gemäß der Rampe (5.10) abge- bremst 1 = Stromgrenze Motor wird gemäß...
  • Seite 75 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 3 AnkerStromRegler 3.01 AnkStrom Sollw Signal Ankerstromsollwert in Ampere. 3.02 AnkStrom Istw Signal Gemessener Ankerstromistwert in Ampere. 3.03 AnkSpanng Istw Signal Gemessener Ankerspannungsistwert in Volt. 3.04 AnkStromMaxBegr Wizard Überlaststrom. Maximal zulässiger Ankerstrom in % bezogen auf Motornennstrom (1.01).
  • Seite 76 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 3 AnkerStromRegler (Fortsetzung) 3.10 StromRegler TI 1000,0 50,0 auto- Integrationszeitkonstante des Ankerstromreglers tuning (PI-Regler) in Millisekunden. 3.11 Lückgrenze auto- Wert des Ankerstroms an der Grenze zwischen tuning lückendem und nicht-lückendem Strom in % bezo- gen auf Motornennstrom (1.01) 3.12 AnkInduktivität...
  • Seite 77 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 3 AnkerStromRegler (Fortsetzung) 3.15 MomentSollwAusw Text Auswahl der gewünschten Drehmomentensollwert- quelle: 0 = makroabhängig 1 = AI1 / Analogeingang 1 (X2:1-2) 2 = AI2 / Analogeingang 2 (X2:3-4) 3 = Bus Sollwert / Feldbus-Hauptsollwert 4 = Bus ZusSollw / Feldbus-Zusatzsollwert 5 = Konst Moment / Drehmomentfestwert (3.22) 6 = IBN Sollw 1 / Inbetriebnahme-Sollwert 1...
  • Seite 78 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 4 FeldStromRegler 4.01 FeldStrom Sollw Signal Feldstromsollwert in Ampere. 4.02 FeldStrom Istw Signal Gemessener Feldstromistwert in Ampere. 4.03 FeldStromReg KP 0.000 13.499 0.300 integer auto- Proportionalverstärkung des Feldstromreglers tuning (PI-Regler).
  • Seite 79 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 5 DrehzahlRegler 5.01 DrehzSollwAusw Text Auswahl der gewünschten Drehzahlsollwertquelle: 0 = makroabhängig 1 = AI1 / Analogeingang 1 (X2:1-2) 2 = AI2 / Analogeingang 2 (X2:3-4) 3 = Bus Sollwert / Feldbus-Hauptsollwert 4 = Bus ZusSollw / Feldbus-Zusatzsollwert 5 = Festdrehz 1 / Festdrehzahl 1 (5.13) 6 = Festdrehz 2 / Festdrehzahl 2 (5.14)
  • Seite 80 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 5 DrehzahlRegler (Fortsetzung) Langes Parameter Menü 0.00 10.00 0.00 5.12 Rampenform Auswahl der gewünschten Rampenformen: 0 = Linear >0 = S-Verschliff-Zeit Einstellen des S-Verschliffs: Mit dem Parameter kann am Ausgang des Rampengebers ein Filter zur Erzeugung eines S- Verschliffs nachgeschaltet werden.
  • Seite 81 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 5 DrehzahlRegler (Fortsetzung) 5.15 StillstandDrehz Wizard Stillstandsmeldung. Drehzahl, unterhalb derer der Motor als stehend gemeldet wird. Wird verwendet für Blockierschutz, als Stillstandsmeldung für die Antriebslogik und zur Generierung des Signals Stillstand.
  • Seite 82 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 5 DrehzahlRegler (Fortsetzung) 5.22 Alt DrehzReg KP 0.000 19.000 0.200 integer Proportionalverstärkung des Drehzahlreglers (PI-Regler) für alternativen Parametersatz. 5.23 Alt DrehzReg TI 6553.5 5000.0 Integrationszeitkonstante des Drehzahlreglers (PI-Regler) in Millisekunden für alternativen Para- metersatz.
  • Seite 83 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 5 DrehzahlRegler (Fortsetzung) 5.30 0.00 10.00 0.00 D†‡ÃAvy‡Ã!Ãarv‡ Filterzeitkonstante 2 zur Glättung der Drehzahlabweichung am Eingang des Drehzahlreglers 6500 6500 5.31 DrzBegrenz pos Drehzahl-Sollwertbegrenzung in Vorwärtsrichtung. Aus Sicherheitsgründen ist dieser einstellbaren Begrenzung noch eine absolute, nicht veränderbare Begrenzung auf MaxDrehzahl (1.06) nachgeschaltet.
  • Seite 84: Ein- / Ausgänge 6.01 Ai1Skalier 100% 2.50 11.00 10

    Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 6 Ein- / Ausgänge 6.01 AI1Skalier 100% 2.50 11.00 10.00 Skalierung des Analogeingangs 1: Eingabe der Spannung in Volt, die 100% Sollwert entspricht. -1.00 1.00 0.00 6.02 AI1Skalier 0% Skalierung des Analogeingangs 1: Eingabe der Spannung in Volt, die 0% Sollwert entspricht.
  • Seite 85: Eingang / Ausgang (Fortsetzung) 6.11 Do1 Signalausg

    Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 6 Eingang / Ausgang (Fortsetzung) 6.11 DO1 Signalausg Text Wizard Gewünschte Zuweisung des Digitalausgangs 1 0 = keine Ausgabe konstant 0 (für Testzwecke) 1 = konstant 1 konstant 1 (für Testzwecke) 2 = makroabhäng der Ausgang wird mittels Makro definiert, siehe Makrobeschreibung.
  • Seite 86 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 6 Ein- / Ausgänge (Fortsetzung) 6.12 DO2 Signalausg Text Wizard Gewünschte Zuweisung des Digitalausgangs 2: Identische Belegung wie DO1 (6.11). 6.13 DO3 Signalausg Text Wizard Gewünschte Zuweisung des Digitalausgangs 3: Identische Belegung wie DO1 (6.11).
  • Seite 87 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 6 Ein- / Ausgänge (Fortsetzung) 6.20 DataSet2.2 Sig Text Auswahl der gewünschten Zuweisung für Feldbus- Dataset 2.2: 0 = Drehz Istw / Drehzahlistwert (5.05) 1 = Drehz Sollw / Drehzahlsollwert (5.04) 2 = AnkSpg Istw / Ankerspannungsistwert (3.03) 3 = AnkStr Sollw / Ankerstromsollwert (3.01) 4 = AnkStr Istw / Ankerstromistwert (3.02)
  • Seite 88 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 6 Ein- / Ausgänge (Fortsetzung) 6.22 Statuswo Bit 11 Text Funktionszuweisung für Bit 11 im Feldbus-Hauptstatus- wort (2.06): 0 = keine Ausgabe konstant 0 (für Testzwecke) 1 = konstant 1 konstant 1 (für Testzwecke) 2 = makroabhäng der Ausgang wird mittels Makro definiert,...
  • Seite 89 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 6 Ein- / Ausgänge (Fortsetzung) 6.23 Statuswo Bit 12 Text Funktionszuweisung für das Bit 12 im Feldbus- Hauptstatuswort (2.06): Identische Belegung wie MSW Bit 11 Ass (622) 6.24 Statuswo Bit 13 Text Funktionszuweisung für das Bit 13 im Feldbus- Hauptstatuswort (2.06):...
  • Seite 90 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 7 Diagnose 7.01 Sprache Text Wizard Auswahl der Anzeigesprache des Panels: 0 = English 1 = Deutsch 2 = Français 3 = Italiano 4 = Español 7.02 ReglerService Text Aktion Auswahl der gewünschten Serviceaktion: 0 = nicht aktiv...
  • Seite 91 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 7 Diagnose (Fortsetzung) 7.03 DiagnoseMeldgn Text Signal Diagnosemeldungen sind im Kapitel „Meldungen und Störungsbeseitigung“ beschrieben. = Keine 1…10 = 1…10 (interne softwarebedingte Ursache) = OptiAbbruch = Freigabe? = Motor dreht = FldStrom<>0 = AnkStrom<>0 = Anker Indukt...
  • Seite 92 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 7 Diagnose 7.06 DCS-Nennstrom Konst. Anzeige des Gerätenennstroms in Ampere. 7.07 DCS-Nennspanng Konst. Anzeige der Gerätenennspannung in Volt. 7.08 Letzter Alarm Text Signal Anzeige des letzten Alarms. Langes Parameter Menü 7.09 Fehlerwort 1 Die Bedeutung der Fehler ist im Kapitel „Meldungen und...
  • Seite 93 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 7 Diagnose (Fortsetzung) 7.12 Alarmwort 1 Signal Die Bedeutung der Alarme ist im Kapitel „Meldungen und Störungs-beseitigung“ beschrieben. Alle anstehenden Warnungen werden hier durch setzen der entsprechen Bits auf log. „1“ angezeigt. Alarm Definition 00 0001...
  • Seite 94 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 7 Diagnose 7.15 IBN Sollw 1 -32768 32767 integer Inbetriebnahme Sollwert 1. Skalierungen: Feldstrom 0…100% = 0…4096 Moment 0…100% = 0…4096 Ankerstrom 0…100% = 0…4096 Drehzahl 0…max = 0…max rpm 7.16 IBN Sollw 2 -32768...
  • Seite 95 Übersicht Software Ausführliche Beschreibung siehe „Feldbus-Beschreibung“ Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 8 Feldbus Langes Parameter Menü 8.01 Feldbus Par 1 Text 0 = Ohne Bus Keine Kommunikation mit der SPS 1 = Feldbus Adapt SPS-Kommunikation über Feldbusadapter 2 = RS232-Bus SPS-Kommunikation über RS232-Port / Modbusprotokoll...
  • Seite 96 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 9 Makro Anpassung Langes Parameter Menü 9.01 MakParGrpAktion Text Bevor eine neue Funktion einem digitalen Eingang oder einem Steuerbit zugewiesen werden kann, muss die derzeitige Funktion deaktiviert werden. Dies kann auf zwei Arten geschehen.
  • Seite 97 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 9 Makro Anpassung (Fortsetzung) 9.05 ext Fehler Text Steuerung der Fehler-Funktion erfolgt über das in diesem Parameter definierte Binärsignal. 0=makroabhäng 1=deaktiviert 2=DI1 3=DI2 4=DI3 5=DI4 6=SteuerwBit11 7=SteuerwBit12 8=SteuerwBit13 wirksam unabhängig 9=SteuerwBit14 vom Steuerort (2.02) 10=SteuerwBit15...
  • Seite 98 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 9 Makro Anpassung (Fortsetzung) 9.10 MotPot plus Text Steuerung der MotorPoti Funktion „schneller“ erfolgt über das in diesem Parameter definierte Binär- signal. Identische Belegung wie 9.05 nur möglich, wenn MotPot minus (9.11) nicht auf 1=Deaktiviert gesetzt ist.
  • Seite 99 Übersicht Software Kunden- ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit einstell. Grp 9 Makro Anpassung (Fortsetzung) 9.14 AlternativParam Text Steuerung der alternativen Parameter erfolgt über das in diesem Parameter definierte Binärsignal. Umge- schaltet werden Rampe und Drehzahlregel- Parameter. Identische Belegung wie 9.05 Binärsignal: 0=Standard Parameter für Drehzahl-Regler 5.07 DrehzReg KP...
  • Seite 100 Übersicht Software ParNr Parameter-Name und Bedeutung Default Einheit Kunden- einstell. Grp 9 Makro Anpassung (Fortsetzung) 9.19 Brücke 1 Text Blockierung der Brücke 1 erfolgt über das in diesem Parameter definierte Binärsignal. Der Strom in die- se Richtung wird auf 0 begrenzt. Binärsignal: 0 = Brücke 1 freigegeben 1 = Brücke 1 blockiert...
  • Seite 101: Installation

    Typ und Ausführung des Gerätes richtig sind. Die technischen Daten und Spezifikationen haben Bei unkorrekter oder unvollständiger Lieferung Kon- den zur Zeit der Drucklegung gültigen Stand. ABB takt zum Lieferanten aufnehmen. behält sich das Recht auf nachträgliche Änderungen vor.
  • Seite 102: Sicherheitshinweise

    5.1 Sicherheitshinweise Installation gemäß: Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG 1. Allgemein 4. Aufstellung Während des Betriebes können Antriebsstromrichter ihrer Schutz- Die Aufstellung und Kühlung der Geräte muss entsprechend den art entsprechend spannungsführende, blanke, gegebenenfalls auch Vorschriften der zugehörigen Dokumentation erfolgen. bewegliche oder rotierende Teile, sowie heiße Oberflächen besit- zen.
  • Seite 103: Allgemeine Warnhinweise

    Allgemeine Warnhinweise Installation Warnungen • Der Thyristorstromrichter besitzt mehrere automatische Rück- Warnungen informieren über Zustände, die bei Nichteinhaltung der setzfunktionen. Werden diese Funktionen ausgeführt, wird das vorgeschriebenen Vorgehensweise zu einem folgenschweren Feh- Gerät nach einem Fehler zurückgesetzt und nimmt anschließend ler, zu schweren Schäden an Gerät, zu Verletzung und Tod führen den Betrieb wieder auf.
  • Seite 104: Emv-Gerechte Installation

    Leistungskabel) im niedrigen Leis- tungsbereich erfüllt werden. HINWEIS! Das Konformitätsverfahren liegt sowohl in der Verantwortung der ABB Automation Products GmbH als auch der Maschinen- hersteller oder der Anlagenerrichter entsprechend ihrem Anteil an der Erweiterung der elektrischen Ausrüstung. II K 5-4...
  • Seite 105: Wichtige Hinweise Zu Anlagen Und Netzfiltern

    Installation Definitionen Erdung, Sicherheitserdung Masse, Masseverbindung für EMV, induktivarme Verbindung zur Masse oder zum Gehäuse Wichtige Hinweise zu Anlagen und Netzfiltern Filter in einem geerdeten Netz (TN oder TT) Die Netzfilter sind nur für den Einsatz in geerdeten Netzen vorge- sehen z.B.
  • Seite 106: Klassifizierung

    Kommutierungseinbrüche) @…†‡rÃV€triˆtÀv‡Ã@v†pu…lxˆt (Wohngebiet mit Leichtindustrie) arv‡rÃV€triˆt Dqˆ†‡…vrtrivr‡ (1  (1  (1  9vrÃAryq‰r…†‚…tˆtÃv†‡ÃvÃqvr†r€Ãhir…†vpu‡†ivyqÁvpu‡Ãqh…tr†‡ryy‡ÃA…Ãqvrà Aryq†‡…‚€xhiryÃtry‡rÃqvr†ryirÃSrtryÃvrÃs…ÃqvrÃ6xr…†‡…‚€xhiry Ziffern z.B. siehe Querverweis in Kapitel 3 abgeschirmtes Kabel, siehe " ungeschirmtes Kabel mit Einschränkung, siehe /HJHQGH Abb. 5.2/1 EMV-Klassifikation II K 5-6 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 107 EMV-Filter. Wenn die Phasenspannung zum Null-Leiter genommen werden soll (230 V in einem 400 V-Netz), dann ist, wie unten dargestellt, ein eigenes Filter nötig. ABB bietet solche Filter für 250 V und 6...30 A an (siehe Anhang A). 3-PH FILTER 1-PH FILTER Abb.
  • Seite 108 Installation Anschlusspunkt des Stromrichters haben (siehe Abb. 5.2/3). Des- halb sind in vielen Fällen sogenannte 4%-Drosseln erforderlich, und deshalb bietet ABB auch 4%-Drosseln neben den 1%-Dros- seln an. Wegen der Maximalleistung in öffentlichen 400 V Transformatoren = 1,2 MVA Õ I...
  • Seite 109 Installation Stromrichter- Ein Stromrichtertransformator überträgt eine größere Leistung di- transformatoren rekt von einem Mittelspannungsnetz zu einem einzelnen großen Stromrichter oder zu einem lokalen Niederspannungsnetz für meh- rere Stromrichter (siehe 20). Er wirkt stets auch als Trenntransfor- mator gemäß 5. Wenn ein solcher Stromrichtertransformator keinen Schirm besitzt, so werden die EMV-Erfordernisse trotzdem in den meisten Fällen erfüllt, weil die HF-Störenergie kaum über das Mittelspannungsnetz und den Transformator für das öffentliche Niederspannungsnetz zu...
  • Seite 110 Leitungen für Binärsignale, die länger als 3 m sind, und alle Leitun- gen für Analogsignale müssen abgeschirmt werden. Jeder Schirm muss an beiden Enden mit Metallschellen (siehe Abb. 5.2/4) oder ähnlichen Mitteln direkt auf blanke Metallflächen kontaktiert wer- den, wenn beide Enden zum gleichen Erdpotenzial gehören. Sonst muss das eine Ende über einen Kondensator mit Erde verbunden...
  • Seite 111 Zwei Adern dienen zur Ableitung von HF-Störungen vom Motor zum HF-Filter im Schrank. Das ungeschirmte Feldstromkabel F muss direkt entlang des Anker- stromkabels A, wie in Abb. 5.2/5 dargestellt, verlegt werden. Ein zweiadriges Kabel ist ausreichend. Abb. 5.2/5 Querschnitt durch die Anordnung von Feldstromkabel F und Ankerstromkabel A Die Anordnung gemäß...
  • Seite 112 Transformator gespeist. Das hängt vom Strombedarf beider Gebiete und ihrer Entfernung ab. Leistungsbegrenzung: siehe Ende des Abschnitts 4! Die Version mit nur einem Transformator (rechts außen in Abb. 5.2/1 ist mit der gestrichelten Linie zwischen den beiden Gebieten markiert. Die gestrichelte Linie repräsentiert ein Leistungskabel vom Transformator auf der rechten Seite zum Industriegebiet auf der linken.
  • Seite 113 Verteilnetz in einem Haus oder einer Fabrik bis hinab zu einem Stromrichteranschlusspunkt wiederholt werden. Die sich ergeben- de Sicherungshierarchie wird in Abb. 5.2/1 nicht dargestellt. Nur die Sicherungen mit dem niedrigsten Rang werden dargestellt. Sie be- finden sich am oberen Rand der Stromrichtereinheiten. Wenn die Entfernung zum Abzweig aber zu groß...
  • Seite 114: Beispiel Für Emv

    Installation Abzweig für Beispiele für Hilfsbetriebe: Stromrichter für die Feldversorgung, Hilfsbetriebe Transformatoren, Lüftermotoren. Beispiel für EMV- Siehe Abb. 5.2/7 gerechten Anschluss Geschirmte Siehe Abb. 5.2/7 Ankerstrom- und Feldkabel für die "erste Umgebung ” Ungeschirmte Siehe Abb. 5.2/7 Ankerstrom- und Feldstrom- kabel für die...
  • Seite 115 Kupferquerschnitt des Schirmes nicht die Sicherheitsvorschriften erfül Montageplatte mit PE- Gleichstrommotor Schiene und Klemmen Anker- und Feldstromkabel ohne A1 A2 Schirme für "zweite Umgebung" 7DFKR PE-Schiene D€ƒˆy†trir…rvtltrȁqÃhhy‚tr @vÃ6ˆ†tltrÃhÃqr…ÃGrv‡r…ƒyh‡‡r unterer Rand des Leiter- platten- trägers Abb. 5.2/7 Beispiel für EMV-gerechten Anschluss II K 5-15 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 116 Installation Wichtiger Hinweis Das Beispiel zeigt den prinzipiellen Aufbau eines DC-Antriebs und seiner Anschlüsse. Es ist eine unverbindliche Empfehlung und kann nicht alle im Einzelfall auftretenden Anlagenbedingungen berück- sichtigen. Deshalb muss jeder Antrieb im Hinblick auf die jeweilige Verwendung gesondert betrachtet werden. Darüber hinaus sind die allgemeinen Installations- und Sicherheitsvorschriften zu beachten.
  • Seite 117: Anschlussbeispiele

    über den analogen Eingang AI1 vorgege- ben. Ein Zusatzdrehzahlsollwert oder eine externe Momentenbegrenzung kann über den Analogeingang AI2 realisiert werden. 6.03 / 6.04 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 5.3/1: Anschlussbeispiel für binäre und analoge SPS-Ankopplung II K 5-17 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 118: Anschlussbeispiel Für Serielle Kommunikation Mit Einer Sps

    (Profibus, Modbus …) sind bis zu 5 Istwerte verfüg- bar. In dieser Konfiguration muss an der Klemmleiste X4 nur der Nothalt verdrahtet werden. 6.03 / 6.04 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 Abb. 5.3/2: Anschlussbeispiel für serielle Kommunikation mit einer SPS II K 5-18 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 119: Anschlussbeispiel Für Notaus (Gültig Für Alle Makros)

    Relais K22 abfällt. Die Verzögerungszeit von K22 muss sein bei Rampe größer/gleich der Rampenzeit (5.11) Stromgrenze größer/gleich der Bremszeit bis n = 0 Austrudeln ca. 200 ms 3 & Abb. 5.3/3: Anschlussbeispiel für Notaus - Allgemeine Situation II K 5-19 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 120: Anschlussbeispiel Für Notaus Mit Schütz Im Ankerkreis Und Kontrollierter Nothalt-Reaktion

    Die Verzögerungszeit von K22 muss sein bei Rampe größer/gleich der Rampenzeit (5.11) Stromgrenze größer/gleich der Bremszeit bis n = 0 Austrudeln ca. 200 ms 3 & Abb. 5.3/4: Anschlussbeispiel für Notaus mit Schütz im Ankerkreis und kontrollierter Nothalt-Reaktion II K 5-20 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 121: Anschlussbeispiel Für Notaus Mit Schütz Im Ankerkreis Und Austrudeln Des Motors

    Betriebs der Stromrichter mit einer Fehler- meldung abschalten, da der Ankerkreis durch Aus- 8.01 ... 8.16 schalten von K1 geöffnet wird. 5.02 3 & Abb. 5.3/5: Anschlussbeispiel für Notaus mit Schütz im Ankerkreis und Austrudeln des Motors II K 5-21 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 122: Anschlussbeispiel Für Motorlüfter Und Gerätelüfter (Gültig Für Alle Makros)

    Lüfter Ein LüfterNachlauf 2.13 6.11 6.15 Nothalt 2.01 6.08 / 6.09 / 6.10 6.05 / 6.06 / 6.07 6.03 / 6.04 6.01 / 6.02 8.01 ... 8.16 5.02 3 & Abb. 5.3/6: Anschlussbeispiel für Motorlüfter und Gerätelüfter II K 5-22 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 123: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 6 Inbetriebnahme Allgemeines Bedienpanel DCS400PAN Die Inbetriebnahmeanleitung ist bestimmt für Perso- Das Anzeige- und Bedienpanel DCS400PAN dient nen, die zuständig sind für Projektierung, Installation, zur Einstellung und Sicherung der Parameter, zur Inbetriebnahme und Wartung des Stromrichters. Fol- Messung der Istwerte und zur Antriebssteuerung der gende Voraussetzungen sollten vorhanden sein: DCS400 Thyristorstromrichtergeräte.
  • Seite 124: Bedien- Und Anzeigeeinheit (Panel)

    6.1 Bedien- und Anzeigeeinheit (Panel) Inbetriebnahme Panelmodus: Menü auswählen 2XWSXW GLVSOD\ 0HQ$XVZDKO 0(18 440V 368A 1500rpm 1 Motordaten 1500rpm 0(18 OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> 2 Betriebsart 3 AnkerStromRegler 4 FeldStromRegler 5 DrehzahlRegler 6 Ein-/Ausg ä...
  • Seite 125 Inbetriebnahme Panelmodus: Parametrierung Pˆ‡ƒˆ‡Ãqv†ƒyh’ Hr6ˆ†huy Qh…h€r‡r…6ˆ†huy Qh…h€r‡r…Ãlqr… 0(18 (17(5 (17(5 440V 368A 1500rpm 1 Motordaten 1.01 Ankerstrom 1.01 Ankerstrom 200A 200A 1500rpm 0(18 0(18 0(18 OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN>...
  • Seite 126: Neu Starten

    Inbetriebnahme Typecode Anpassung Fehlerspeicher Nur sichtbar wenn ParListe lang angewählt. Verhindert, wenn Antrieb EINgeschaltet. Netzausfallsicherer Spei- Fehlerspeicher Typecode Anpassung Nur erforderlich wenn die cher - 16 Einträge Rechnerkarte SDCS- CON-3A ersetzt wurde. OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN>...
  • Seite 127 Inbetriebnahme Fabrikeinstellung Panel-Verriegelung Verhindert, wenn Antrieb EINgeschaltet . Veränderungen des Panel Lock Modes können nur PIN-Nr. Eingeben nach Eingabe der PIN-Nummer ("400") vorgenom- Fabrikeinstellung Rücksetzen aller Para- men werden. meter in den Ausliefe- OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> -Tasten PIN-Nummer eingeben und (17(5 rungszustand.
  • Seite 128: Panelmodus: Antriebssteuerung

    Panelmodus: Antriebssteuerung Inbetriebnahme 440V 368A 1500rpm Istwert-Anzeige 1500rpm Sollwert-Anzeige OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> Status-Anzeige 440V 368A 1500rpm (17(5 0(18 1500rpm Sollwert aktivieren OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM LOC <RUN> /2& Sollwert verändern 0(18 (17(5 Betrieb Fehler blinkend = Warnung /2&...
  • Seite 129: Geführte Inbetriebnahme

    Geführte Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die DCS 400 Stromrichter von ABB bieten die Mög- Dieser Abschnitt beschreibt die Geführte Inbetrieb- lichkeit, sich mittels interaktivem Dialog durch die nahme über das Bedienpanel. Der dazu nötige Dia- Parametrierung führen zu lassen. Damit ist sicherge-...
  • Seite 130 Inbetriebnahme Parameter-Eingaben Die während der geführten Inbetriebnahme vorzu- nehmenden Eingaben unterscheiden sich in Aus- wahl-Parameter und Werte-Parameter. Auswahl-Parameter sind aus einer vorgegebenen Textliste auszuwählen und zu bestätigen. Im Display des Bedienpanels wird nur eine Zeile dieser Textliste angezeigt, deshalb muss mit den Tasten zeilenweise diese Liste durchrollt wer- den.
  • Seite 131: Nützliche Tipps Zur Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Beginn der geführten Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen Unerwartete Schwierigkeiten bei der geführten Inbetriebnahme können leicht behoben werden. In den folgenden Kapiteln sind Ursachen und Maßnahmen zur Beseitigung beschrieben. Bei Fehler-, Alarm- und Diagnosemeldungen, siehe Kapitel 6.4 Meldungen und Störungsbeseitigung In anderen Fällen, siehe Kapitel 6.3 Nützliche Tipps zur Inbetriebnahme .
  • Seite 132 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen Feldschwachung? Feldschwächung Ja/Nein OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> Nein 1.06 MaxDrehzahl Maximale Drehzahl für Feld- 1.06 MaxDrehzahl wird gesetzt auf schwächbetrieb 100Upm den Wert von siehe Motor-Typenschild 1.05 NennDrehzahl OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN>...
  • Seite 133 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen FeldOptimierung? Nein Feldstromregler Optimierung OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> ACHTUNG ACHTUNG Feldspannung wird an den Mo- Sicherheitshinweise tor angelegt. beachten Am Panel -Taste drücken, Antrieb EIN damit wird Feldspannung an Drucke (I) den Motor angelegt. OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM...
  • Seite 134 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen AnkerOptimierung? Nein Ankerstromregler-Optimie- rung OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> ACHTUNG ACHTUNG Spannung wird an den Motor Sicherheitshinweise angelegt. beachten am Panel -Taste drücken. Antrieb EIN Damit wird der Antrieb Drucke (I) eingeschaltet u. freigegeben OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN>...
  • Seite 135 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Ist die Drehzahlreglereinstellung bereits erfolgt, diesen Pfad nicht Abgleich Tach/Geber? nochmals benutzen! OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> Drehzahlerfassungsmodus Nein 5.02 DrehzRuckfuhrg auswählen und bestätigen. In Abhängigkeit der Auswahl wird entweder die EMK- oder TA- Analog Tacho OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM...
  • Seite 136 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen DrehzahlOptimier? Nein Ankerstromregler-Optimie- rung OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> ACHTUNG ACHTUNG Motor beschleunigt zweimal auf Sicherheitshinweise ca. 80% von NennDrehzahl. beachten Am Panel -Taste drücken. Antrieb EIN Damit wird der Antrieb Drucke (I) eingeschaltet u. freigegeben. OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM...
  • Seite 137 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen FeldFlussOptimier? Nein Fluss-Optimierung nur bei Feldschwächung verfüg- OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> bar. ACHTUNG ACHTUNG Sicherheitshinweise Motor beschleunigt auf ca. 50% beachten von NennDrehzahl. Am Panel -Taste drücken. Antrieb EIN Drucke (I) Damit wird der Antrieb eingeschaltet u.
  • Seite 138 Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritt Bemerkungen Blockierschutz? Nein Blockierschutz OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> 3.17 BlockierMoment Blockiermoment 100% OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> 3.18 BlockierZeit 0.0s Blockierzeit OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM <RUN> 5.15 StillstandDrehz Minimaldrehzahl 50rpm zur Stillstandserkennung. OUTPUT MENU AUTO OFF HAND REM...
  • Seite 139 Inbetriebnahme Manuelle Inbetriebnahme In den folgenden Diagrammen wird die Grobstruktur der Kurzbeschreibung für die manuelle Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritte, bezogen auf die verschiedenen des DCS 400 mit dem Bedienpanel. Möglichkeiten der Drehzahlerfassung, gezeigt. Spezifi- Folgen Sie dieser Anleitung, wenn die geführte Inbe- sche Informationen zur Parametrierung und Panelbedie- triebnahme nicht durchgeführt werden konnte.
  • Seite 140: Parameter Einstellen

    Inbetriebnahme mit EMK Rückführung Parameter einstellen Ankerstrom (1.01): siehe Motortypenschild Ankerspannung (1.02): siehe Motortypenschild Feldstrom (1.03): siehe Motortypenschild Feldspannung (1.04): siehe Motortypenschild NennDrehzahl (1.05): siehe Motortypenschild MaxDrehzahl (1.06): gleich wie NennDrehzahl Parameter einstellen NothaltReaktion (2.04): austrudeln DrehzRückführg (5.02): ReglerService (7.02): FeldAutOpti ReglerService (7.02): AnkerAutOpti...
  • Seite 141 Inbetriebnahme mit Encoder Rückführung Parameter einstellen Ankerstrom (1.01): siehe Motortypenschild Ankerspannung (1.02): siehe Motortypenschild Feldstrom (1.03): siehe Motortypenschild Feldspannung (1.04): siehe Motortypenschild NennDrehzahl (1.05): siehe Motortypenschild Ankerstellbereich Feldschwächbereich Ankerstellbereich / Feldschwächbereich ? Parameter einstellen Parameter einstellen MaxDrehzahl (1.06): gleich wie NennDrehzahl MaxDrehzahl (1.06): siehe Motortypenschild FeldUntStrAuslö...
  • Seite 142: Netzspannungsüberwachung

    Nützliche Tipps zur Inbetriebnahme Inbetriebnahme F12 - FeldUnterstrom Warte bis Stillstand Diagnosemeldung F09 - NetzUnterspannung Diese Meldung kann während jeder Selbstoptimie- rung (Feld, Anker, Drehzahl, Fluss) und beim Ab- A02 - NetzUnterspannung gleich der Drehzahlrückführung (EMK, Tacho, Ge- Antrieb startet nicht ber) auftreten, wenn StillstandDrehz (5.15) auf 0 DCS400 ist für Anschlussspannungen von Upm bzw.
  • Seite 143 Inbetriebnahme Feld-Optimierung gescheitert • Falls die Selbstoptimierung immer wieder schei- tert, sollte der Drehzahlregler manuell eingestellt Parameter DiagnoseMeldgn (7.03) prüfen und Kapi- werden. In den meisten Fällen haben sich die tel 6.4.7 Diagnosemeldungen beachten. Einstellungen DrehzReg KP (5.07) = 1.000 und Drehz Reg TI (5.08) = 100.0ms als hilfreicher Anker-Optimierung gescheitert Ausgangspunkt erwiesen.
  • Seite 144 Inbetriebnahme Motor erreicht Drehzahl nicht Fluss-Optimierung gescheitert • Nicht genügend Moment vorhanden: Parameter DiagnoseMeldgn (7.03) auslesen und in Feld ist untererregt , Feldstrom (1.03) zu gering. Kapitel 6.4.7 Diagnosemeldungen nachschlagen. Ankerstrom (1.01) ist zu gering. Motordaten und Parametrierung kontrollieren Makro wechseln •...
  • Seite 145: Weiche Netze Im Generatorischen Betrieb

    Inbetriebnahme Weiche Netze im generatorischen Be- von 0…5% den Antrieb empfindlich machen ge- gen Netzunterspannung, so dass so früh als mög- trieb lich abgeschaltet wird. Damit können Sicherungs- "Weiche Netze“ im generatorischen Betrieb sind ein fall und Schäden an Thyristoren weitestgehend bekanntes Problem in der DC-Technik.
  • Seite 146: Meldungen Und Störungsbeseitigung

    [7.09] durch Watchdog-Funktion Fehlerwort 2 [7.10] (1) Gerät ein- und wieder ausschalten; falls der Fehler erneut auftritt, Fehlerwort 3 [7.11] wenden Sie sich bitte an die nächste ABB-Servicestelle. Alarmwort 1 [7.12] Alarmwort 2 [7.13] Alarmwort 3 [7.14] enthalten mehrere Fehler- bzw. Alarmmeldungen in Binärcode.
  • Seite 147: Bedeutung Der Panel Leds

    Inbetriebnahme 6.4.4 Bedeutung der Panel LEDs rote grüne DCS 400 Bemerkungen Zustand EINschalten verhindert. Mögliche Ursachen und Abhilfen: Zustand durch Nothalt oder Schnellaus hervorgerufen. Nothalt bzw. Schnellaus schließen, EIN und Freigabe aus- und wieder einschalten. StillstandDrehz (5.15) = 0rpm bzw. zu gering, erhöhen. nicht einschaltbereit Normler Zustand nach beenden einer Optimierung, †...
  • Seite 148 Das weitere Vorgehen • Die Befehle EIN/AUS und FREIGABE abschalten. unter Angabe der ausgelesenen • Fehlerursache(n) beseitigen. Daten mit der nächsten ABB- • Fehler quittieren, d.h. Fehlermeldung zurücksetzen (RESET): Servicestelle absprechen. Taste 'RESET' an DCS 400 PAN betätigen oder b) Digitaleingang RESET (DI6) für mindestens...
  • Seite 149 Inbetriebnahme Bedeutung / Bedeutung / Mögliche Ursache Mögliche Ursache Fehlermeldung Fehlermeldung Fehlernr. Fehlernr. DCS überhitzt Stromrichter-Übertemperatur 7.09 F 11 Synchronisierung Netzsynchronisierungsfehler 7.09 Die Temperatur des Stromrichters Bit 6 Die Synchronisierung mit der Bit 10 ist zu hoch. Netzfrequenz ist während des Siehe auch A4 Siehe auch A8 Stromrichter abkühlen lassen.
  • Seite 150 Inbetriebnahme Bedeutung / Bedeutung / Mögliche Ursache Mögliche Ursache Fehlermeldung Fehlermeldung Fehlernr. Fehlernr. F 13 Feld-Überstrom 7.09 FeldÜberstrom F 17 TachoPolarität Tacho-Poralitätsfehler 7.10 Der Feldstrom hat einen Grenz- Bit 12 Das Rückführsignal vom Tacho- Bit 0 wert erreicht (FeldÜStroAuslös generator hat die falsche Polari- 4.05), bei dem der Motor be- tät.
  • Seite 151 Inbetriebnahme Bedeutung / Mögliche Ursache Fehlermeldung Fehlernr. F 20 Kommunikation Kommunikationsfehler 7.10 bei Einstellung „Feldbus“ im Pa- Bit 3 rameter Steuerort (2.02). Feld- Siehe auch A11 bus-Kommunikationsfehler wer- den gemeldet, wenn über eine längere Zeitspanne als in Para- meter KommFehlZeit (2.08) eingestellt keine Telegramme empfangen wurden.
  • Seite 152 Die neuen Parameter überprüfen und, falls sie verwendet werden sollen, auf den gewünschten Wert einstellen. Den Text des Bedien- panels mit Hilfe eines Servicepro- gramms anpassen oder die näch- ste ABB Servicestelle kontak- tieren. NetzUnterspannung Alarm Netz-Unterspannung 7.12 Die Netzspannung ist auf einen...
  • Seite 153: Um Mit Der Geführten

    Inbetriebnahme Bedeutung / Bedeutung / Mögliche Ursache Mögliche Ursache Alarmmeldung. Alarmmeldung. Alarmnr. Alarmnr. FeldSpanngBegren- Alarm Feldspannungsgrenze 7.12 A 10 Optimierg Gescheitert Alarm Selbstoptimierung 7.12 zung erreicht Bit 6 gescheitert Bit 9 • Falls während der geführten Dieser Alarm wird ausgegeben, wenn die Feldspannung den in Inbetriebnahme eine Parameter Feldspannung...
  • Seite 154 Inbetriebnahme Bedeutung / Bedeutung / Mögliche Ursache Mögliche Ursache Alarmmeldung. Alarmmeldung. Alarmnr. Alarmnr. A 18 ParameterRestauriert Parameter Restauriert 7.13 A 13 ungültige FeldbusPar Alarm Ungültige Feldbusein- 7.12 Um Datenverlust im FlashProm Bit 1 stellung Bit 12 feststellen zu können, ist der Pa- Die Feldbusparameter in der rameter-Sektor durch eine Parameter-Gruppe 8 sind nicht...
  • Seite 155: Diagnosemeldungen

    Problem auftritt. Keine Keine aktuelle Störung Interne softwarebedingte Ursachen. Referenzliste der Diagnosemeldungen - alphabetisch sortiert. Wenden Sie sich bitte an die näch- ste ABB Servicestelle. OptiAbbruch Die Prozedur wurde infolge eines Fehlers oder durch Öffnen der Frei- 7.03 Diagnose gabe abgebrochen.
  • Seite 156 Zeitüberschreitung bei Selbstop- Parameterkopieren zwischen Antrieb timierung. und Bedienpanel. Die Daten wurden Wenden Sie sich bitte an die näch- nicht rechtzeitig geladen. Verbindung ste ABB-Servicestelle. zum Bedienpanel unterbrochen? reserviert TachAbgleich Während der geführten Inbe- triebnahme ist am Potentiometer R115 KopiePrüfung Prüfsummenfehler beim Parameterkop-...
  • Seite 157 3bbbb 1…6 = Thyr. V11…V16 fehlerh Betriebsbereiches des Feldstromrichters, 3bbbb Thyristor Diagnose “Leit- s. Kap. 3.7 Abb. 3.7/3 und /4. fähigkeitstest” Ua < Ia x Ra Parameter Ankerspannung [Ua] (1.02), Ankerstrom [Ia] (1.01) und Nach Überprüfung auf Kurz- oder Erdschluß wird paarweise die Ankerwiderstand [Ra] (3.13) passen...
  • Seite 158 Inbetriebnahme II K 6-36 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 159: Serielle Schnittstellen

    IBN Sollw 2 RechteckGen Konstant 0 makroabhängig H‚€r‡T‚yy6 ˆ†Ã" $ Bus Sollwert 3.14 Bus ZusSollw zum Strom- Konst Moment regler IBN Sollw 1 IBN Sollw 2 5=ExtMomBegrz RechteckGen Konstant 0 Abb.: 7/1 Übersicht Dataset 1. Antriebssteuerung mit Feldbus-Kommunikation II K 7-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 160 AI2 Istw (6.27) DrehzSollwEing(5.33) Zu Testzwecken können Dataset 3.2 und 3.3 mit Dataset 2.2 Sig (6.20) und Dataset 2.3 Sig (6.21) zur Steuerung (SPS) zurück geführt werden (Schleifentest). Abb.: 7/2 Übersicht Dataset 2. Antriebsüberwachung mit Feldbus-Kommunikation II K 7-2 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 161 Zu Testzwecken können Dataset 3.2 und 3.3 mit Dataset 2.2 Sig (6.20) und Dataset 2.3 Sig (6.21) zur Steuerung (SPS) zurück Dataset 3.2 geführt werden (Schleifentest). Abb.: 7/3 Übersicht Dataset 3 und 4. Antriebsüberwachung mit Feldbus-Kommunikation II K 7-3 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 162 Serielle Schnittstellen Kommunikationsparameter Erforderliche Parametereinstellungen bei serieller Kommunikation Die folgenden Kommunikationsparameter gelten für Parameter Parametername mögliche Einträge empfohlene Einstellung die Antriebssteuerung: 2.02 Steuerort 0= makroabhäng 1= Klemmleiste Steuerort (2.02) 2= SeriellerBus 2=SeriellerBus Bestimmt ob die externe Antriebssteuerung über die 3= Schlüssel konventionelle Ein- Ausgabe (Klemmen) oder über 2.07 KommFehlReak...
  • Seite 163 Serielle Schnittstellen Telegrammstruktur Steuer- und Statuswort-Belegung Serielle Kommunikation mit einer SPS kann erfolgen Die Belegung von HauptSteuerwort (Dataset 1.1) und über einen Feldbus-Adapter, über RS232-Port oder HauptStatuswort (Dataset 2.1) ist identisch mit dem über Panel-Port. Unabhängig vom Busprotokoll kom- HauptSteuerwort (2.05) und dem HauptStatuswort munizieren diese Ports mit der DCS400 Software (2.06) des DCS400 Stromrichters.
  • Seite 164: Panel-Port

    Serielle Schnittstellen Statuswort-Zuweisung Panel-Port 4 Bits des Status-Wortes (Dataset 2.1) sind parame- trierbar. Die Signal-Auswahl wird in den Parametern Der Panel-Port wird normalerweise für den Anschluss Statuswo Bit11 (6.22), Statuswo Bit12 (6.23), Status- des Bedienpanels benutzt mit folgenden Einstellun- wo Bit13 (6.24) und Statuswo Bit14 (6.25) vorgenom- gen: men.
  • Seite 165: Rs232-Port

    Baudrate: 9.600 Baud nicht verwendet Anzahl Datenbits: SGND Signalerde 6...9 nicht verwendet Anzahl Stoppbits: Parity-Bit: ungerade Abb. 7.2/1 Pinbelegung RS232-Port Einstellung des RS232-Bus zur externen Antriebs- steuerung über Modbus-Protokoll: Parameter Bedeutung mögliche Einträge Empf. Einstellungen 8.01 Module Type Ohne Bus...
  • Seite 166: Feldbus-Schnittstelle

    Feldbus Lichtwellenleiter Merkmale: • Adapter werden extern auf Hutschienen montiert. • Spannungsversorgung vom DCS 400 (einge- Abb: 7.3/1 Ankopplung - SPS über Feldbus-Adapter an DCS 400 baut). • Serielle Verbindung zwischen Adapter und DCS 400 über Lichtwellenleiter. • DCS 400 erkennt automatisch den Feldbustyp.
  • Seite 167: Parameterübersicht Der Am Häufigsten Verwendeten Feldbus-Adapter

    Data Set Offset 0…255 0 = kein Offset 8.07 Cut Off Timeout 0…255 (20ms Raster) zwischen NPBA-02 und 30 = 600ms Master 8.08 Comm Profile 0 = ABB DRIVES 0 = ABB DRIVES 1 = CSA 2.8/3.0 II K 7-9 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 168: Modbus Plus (Inklusive Parameterübertragung)

    Serielle Schnittstellen Modbus (inklusive Parameterübertragung) Parameter Bedeutung mögliche Einträge Typische Einstellung 8.01 Module Type 0 = ohne Bus 1 = FeldbusAdapt FeldbusAdapt 2 = RS232-Bus 3 = Panel-Bus 4 = ResetFeldbus 8.02 Modbus Mode 0 = RTU wdg:flt 0 = RTU wdg:flt 1 = RTU wdg:rst 8.03 Stations Nummer...
  • Seite 169 0 = ohne Bus 1 = FeldbusAdapt FeldbusAdapt 2 = RS232-Bus 3 = Panel-Bus 4 = ResetFeldbus 8.02 Protocol 1 = ABB CS31 8.03 Modul ID 0 = Word 0 = Word 1 = Binary 8.04 Stations Nummer 0… 5 (Word Mode) 0…57 (Binary Mode)
  • Seite 170 Tabelle 7.3/1: Parametereinstellungen für die am häufigsten verwendeten Feldbus-Adapter Detailinformationen sind in den Adapterbeschreibun- gen enthalten. Wenn Sie einen hier nicht aufgeführten Feldbus be- nötigen, wenden Sie sich an das nächste ABB-Ver- kaufsbüro. ABB entwickelt ständig neue Lösungen. II K 7-12 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 171: Dcs 400 Feldbusparameter

    Serielle Schnittstellen DCS 400 Feldbusparameter PROFIBUS Modbus, CAN-BUS DCS400 DCS-400 Par.Name Bemerkung Par. Nr. Modbus+ Par. Nr. 1 - Motordaten 40101 3065 Ankerstrom 40102 3066 Ankerspannung 40103 3067 Feldstrom 40104 3068 Feldspannung 40105 3069 NennDrehzahl 40106 306A MaxDrehzahl 40107 306B Netzspannung 40108 306C...
  • Seite 172 Serielle Schnittstellen PROFIBUS Modbus, CAN-BUS DCS400 DCS-400 Par.Name Bemerkung Par. Nr. Modbus+ Par. Nr. 4 - FeldStromRegler 40401 3191 FeldStrom Sollw 40402 3192 FeldStrom Istw 40403 3193 FeldStromReg KP 40404 3194 FeldStromReg TI 40405 3195 FeldÜStroAuslös 40406 3196 FeldUntStrAuslö 40407 3197 FeldStr40%Fluss 40408...
  • Seite 173 Serielle Schnittstellen PROFIBUS Modbus, CAN-BUS DCS400 DCS-400 Par.Name Bemerkung Par. Nr. Modbus+ Par. Nr. 6 - Ein-/Ausgänge 40601 3259 AI1Skalier 100% 40602 325A AI1Skalier 0% 40603 325B AI2Skalier 100% 40604 325C AI2Skalier 0% 40605 325D AO1 Signalausg 40606 325E AO1 Betriebsart 40607 325F AO1Skalier 100%...
  • Seite 174 Serielle Schnittstellen PROFIBUS Modbus, CAN-BUS DCS400 DCS-400 Par.Name Bemerkung Par. Nr. Modbus+ Par. Nr. 8 - Kommunikation 40801 3321 Feldbus Par 1 40802 3322 Feldbus Par 2 40803 3323 Feldbus Par 3 40804 3324 Feldbus Par 4 40805 3325 Feldbus Par 5 40806 3326 Feldbus Par 6...
  • Seite 175: Anhang

    ND 01 120 100 130 ND 02 120 100 130 ND 03 148 125 157 ND 04 148 125 157 ND 05 148 125 157 ND 06 178 150 180 Abb. A/1: Netzdrossel Typ ND 01...ND 06 II K A-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 176: Netzdrosseln Typ Nd 07

    ND 13, 14 ND 15, 16 ±2 ±2 ±2 ±2 ±1 ±2 ±1 Die Drosselklemmen nicht als Kabel- oder Schienenabstützung benutzen! Abb. A/3: Netzdrosseln Typ ND 13, ND 14 Abb. A/4: Netzdrosseln Typ ND 15, ND 16 II K A-2 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 177: Netzdrosseln Typ Nd 401

    ND 401 ND 402 Tabelle A/3: Abmessungen der Netzdrosseln Typ ND 401...ND 402 Klemmen: WAGO Typ 201 UL File E45172 ø H VERZINNT ø G ø G+5 F±1 E ±2 Abb. A/5: Netzdrossel Typ ND 401...ND 402 II K A-3 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 178: Netzdrosseln Typ Nd 403

    Klemmen siehe e n t s p r e c h e n d e Normen ø E ±2 F ±2 Abb. A/6: Netzdrossel Typ ND 403...ND 408 Netzdrosseln Typ ND 409...ND 413 Type Ø G Ø H Ø K...
  • Seite 179: Sicherungen

    Anhang A Sicherungen und Sicherungshalter für Ankerversorgung Als Halbleitersicherungen werden Messersicherun- gen benutzt. Die Daten sind in der folgenden Tabelle aufgelistet. Die Bauart der Sicherungen erfordern spezielle Sicherungshalter. Die Typenreihen OFAX und OFAS stehen zur Verfügung. Stromrichtertyp Hersteller / Typ Sich.
  • Seite 180: Abmessungen [Mm] Baugröße 0

    OFAX 00 S3L 148x112x111 OFAX 1 S3 250x174x123 OFAX 2 S3 250x214x133 OFAS B 3 250x246x136 Tabelle A/6: Sicherungshalter OFA SB 3 OFA X 2 S3 Abb. A/9: Sicherungshalter OFAX ... Abb. A/10: Sicherungshalter OFAS B 3 II K A-6 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 181: Emv-Filter

    DCS401.0020 NF3-500-25 250x150x65 Solche Netze haben einen geerdeten Null- DCS401.0045 NF3-500-50 250x150x65 DCS401.0065 NF3-500-64 250x150x65 Leiter. ABB bietet für solche Fälle dreipha- DCS401.0090 NF3-500-80 450x170x90 sige Netzfilter an für 500 V und 25 A... DCS401.0125 NF3-500-110 450x170x90 1000 A. DCS401.0180...
  • Seite 182: Anhang B - Konformitätserklärung

    Anhang B - Konformitätserklärung II K B-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 183: Anhang C - Kurzanleitung Für Installation Und Inbetriebnahme

    Anhang C - Kurzanleitung für Installation und Inbetriebnahme II K C-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 184 Anhang C II K C-2 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 185: Anhang D - Beispiele Für Basisparametrierung

    Anhang D - Beispiele für Basisparametrierung Die Erfahrung hat gezeigt, dass bestimmte Parameter in den meisten Anwendungen angepasst werden müssen. Die folgenden Tabellen zeigen diese Parameter. Tabelle 1: Betrieb im Ankerstellbereich Tabelle 2: Betrieb im Feldstellbereich Tabelle 3: Betrieb im Feldstellbereich mit drehzahlabhängiger Strombegrenzung Tabelle 4: zeigt die Parameter, die unabhängig von der Betriebsart eingestellt werden Betrieb im Ankerstellbereich...
  • Seite 186 Anhang D Betrieb im Feldstellbereich Ankerstellbereich Feldstellbereich nenn NennDrehzahl MaxDrehzahl Tabelle 2 Parameter- Parameter- Bedeutung Inhalt Eintrag Nummer Name Ankerstrom Anker-Nennstrom nenn Ankerspannung Anker-Nennspannung nenn Feldstrom Feld-Nennstrom nenn Feldspannung Feld-Nennspannung nenn NennDrehzahl Nenn-Drehzahl nenn MaxDrehzahl max. Feldschwäch-Drehzahl Makroauswahl Applikationsmakro auswählen Auswahl StopReaktion Stop-Funktionsauswahl...
  • Seite 187 Anhang D Betrieb im Feldstellbereich mit drehzahlabhängiger Strombegrenzung Ankerstellbereich Feldstellbereich nenn drehzahlabhängige Strombegrenzung NennDrehzahl ElekMaxDrehzahl MaxDrehzahl Tabelle 3 Parameter- Parameter- Bedeutung Inhalt Eintrag Nummer Name Ankerstrom Anker-Nennstrom nenn Ankerspannung Anker-Nennspannung nenn Feldstrom Feld-Nennstrom nenn Feldspannung Feld-Nennspannung nenn NennDrehzahl Nenn-Drehzahl nenn MaxDrehzahl max.
  • Seite 188 Anhang D Gemeinsame Parameter für die drei Betriebsarten Tabelle 4 Parameter- Parameter- Bedeutung Inhalt Eintrag Nummer Name AnkStromMaxBegr maximale Strombegrenzung ÜberlastZeit Überlastzeit ErholZeit Erholzeit Moment max pos positive Momentenbegrenzung nenn Moment max neg negative Momentenbegrenzung nenn BockierMoment Blockier-Moment nenn BlockierZeit Blockier-Zeit StillstandDrehz Stillstandserkennung...
  • Seite 189: Index

    Index Symbole Fabrikeinstellung 6-5 7-Segment-Anzeige 2-5, 3-7, 6-24, 6-26, 6-30 Farbanstrich 2-2 Fehlerhafte Parameterübertragung 4-39 Fehlermeldungen (F) 6-26 Abmessungen Stromrichtermodule 3-1 Fehlerspeicher 6-4 Alarmmeldungen (A) 6-30 Feldbus bezogene Parameter 4-71, 7-4, 7-9, Allgemeine Meldungen 6-24 7-10, 7-11, 7-12, 7-13 Allgemeine Warnhinweise 5-3 Feldbus-Adapter 2-5, 7-8 Alternativ-Parameter für Drehzahlregler 4-2, 4-36 Feldbus-Schnittstelle 7-8...
  • Seite 190 Index Netzanschluss Elektronikversorgung 2-2 Netzanschluss Leistungsteil 2-2 Netzdrosseln A-1 Netzspannungsüberwachung 4-27 Nützliche Tipps zur Inbetriebnahme 6-20 Panel DCS400PAN 1-4, 2-5, 6-1, 6-7, 6-24, 6-25, 7-6 Panel LEDs 6-25 Panel-Port 7-6 Panel-Verriegelung 6-5 Panelmodus 6-2 Antriebssteuerung 6-6 Funktionen auswählen 6-3 Menü auswählen 6-2 Parametrierung 6-3 Parameter z.
  • Seite 191: Handbuch Für Software

    Anhang E DCS Thyristorstromrichter Wichtige Unterschiede zwischen Software 111.0 und software 108.0 Handbuch für Software DCS 400 Handbuch für Software 111.0 II K E-1 3ADW000095R0703_DCS400_Manual_d_g...
  • Seite 192 Anhang E Handbuchergänzungfür Software Version 111.0 Dokumentation getestet. Diese Beschreibung bezieht sich auf das Basis- Feldspannungs-Sollwert dokument Handbuch DCS 400 Rev. A (3ADW 000 095 Das neue Signal FIS Sollspannung (Par. 4.14) gibt den R0501) und beschreibt die Unterschiede zwischen Sollwert für den Feldspannungsregler an.
  • Seite 193 Anhang E Fluss-Adaptation DCS 400 Panel Für Fluss-Auto-Optimierung erfordert nicht länger eine LOCal/REMote Reduktion der Feldunterstrom-Auslöseschwelle (Par. Mit SW 108.0 wird auf dem Panel des DCS400 LOC 4.06). angezeigt, wenn der Antrieb über das Panel auf lokal gestellt wurde. Gefilterter Drehzahl-Istwert Mit SW 110.0 werden auf dem Panel des DCS400 Ein neues Signal "DrehzahlIstW Filt"...
  • Seite 194: Widerstandsbremsung (R-Bremse)

    Anhang E Widerstandsbremsung (R-Bremse) Die Widerstandsbremsung ist die aktive Verzögerung der Motorrotation mit Hilfe eines Bremswiderstandes. Der Ankerstrom wird dabei vom DC-Umrichter mit Hilfe eines Gleichstromschützes auf den Bremswiderstand umgeschaltet. Während der Widerstandsbremsung muss das Feld aufrechterhalten werden. Nachfolgend bedeutet Gleichstromschütz geschlossen, dass es an den DCS400 angeschlossen ist; Gleichstromschütz geöffnet oder ausgelöst bedeutet, dass es an den Widerstand angeschlossen ist.
  • Seite 195: Not-Aus Und R-Bremse

    Anhang E Not-Aus und R-Bremse Eingang: Wenn Par. 2.04 auf R-Bremse gesetzt ist, öffnet das Gleichstrom- MCW.EME_STOP nicht ausgewertet schütz und der Motor bremst bei Not-Stopp auf Stillstandsdrehzahl muss jedoch "0" , um wieder starten zu können ab (Par. 5.15). Dann öffnet das Hauptschütz. Vor einem Neustart des nicht ausgewertet MCW.ON Antriebs muss das Eme Stopp-Signal verschwunden sein und EIN...
  • Seite 196: Neue Und Geänderte Parameter

    Anhang E Neue und geänderte Parameter Unterschiede zum DCS 400 Handbuch (3ADW000095R0503) Par. Parametername und -bedeutung Default Ein- Kunden- einstellung heit Gr. 2 Text 2.03 StopReaktion 3=R-Bremse – bei Verwendung eines Widerstandes für die Widerstandsbremsung und eines Schützes Text 2.04 Nothaltreaktion 3=R-Bremse –...
  • Seite 197 Anhang E Neue und geänderte Parameter (Fortsetzung) Kunden- Par. Parametername und -bedeutung Default Ein- einstellung heit Gr. 3 3.28 AnkStrom MP Höhe des Ankerstroms in Prozent des Motor- Nennstroms (Par. 1.01) bei der TorqueProof- Funktion. Das TorqueProof-Signal ist '1', wenn der Istwert des Ankerstroms (Par.
  • Seite 198 Anhang E Neue und geänderte Parameter (Fortsetzung) Par. Parametername und -bedeutung Default Ein- Kunden- einstellung heit Gr. 5 5.09 BeschleunRampe 3000.0 10.0 VerzögRampe 3000.0 10.0 5.10 5.11 NothaltRampe 3000.0 10.0 5.19 TippBeschlRampe 3000.0 10.0 5.20 TippVerzRampe 3000.0 10.0 5.24 AltBeschlRampe 3000.0 10.0 AltVerzöRampe...
  • Seite 199 Anhang E Neue und geänderte Parameter (Fortsetzung) Kunden- Par. Parametername und -bedeutung Default Ein- einstellung heit Panelanzeige 4 Text 6.19 Belegung siehe 6.16 Panel Act 1 Dataset 2.2 Sig Text 6.20 13 = Drehzahlabw. / Drehzahlabweichung 14 = Zündverzögerungswinkel / 0..180° = 0..32767 15 = Fehlerwort 1 / siehe Par.
  • Seite 200 Anhang E Neue und geänderte Parameter (Fortsetzung) Kunden- Par. Parametername und -bedeutung Default Ein- einstellung heit Gr. 10 Ursprüngl. Par.-Nr. 10.01 Drehzahl Sollw 5.04 10.02 Drehzahl Istw 5.05 Tacho Istw 5.06 10.03 DrehzSollwEing 5.33 10.04 10.05 Drehzahlabweichung 5.39 10.06 Drehz Istw Filt 5.40 AnkStrom Sollw 3.01...
  • Seite 201 Cut Off Timeout 0…255 (Raster 20ms) zwischen NPBA-12 und 30 = 600ms Master 8.08 Comm Profile 0 = ABB DRIVES 0 = ABB DRIVES 1 = CSA 2.8/3.0 8.09 Control Zero Mode 0 = STOP 0 = STOP 1 = FREEZE...
  • Seite 202 Änderungen, der in dieser Druck- schrift gemachten Angaben über Konstruktion, Abbil- dungen, Größe, Gewichte usw. unserer Geräte vorbe- halten. ABB Automation Products GmbH Postfach 1180 68619 Lampertheim • GERMANY Telefon +49(0) 62 06 5 03-0 Telefax +49(0) 62 06 5 03-6 09 www.abb.com/dc...

Inhaltsverzeichnis