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BEDIENUNG & WARTUNG Strassenfertiger F 141 C Typ 655 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: 900 98 05 72 02-0103 ......
Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand ERSATZTEILE I hr autorisierter Dynapac-Händler:...
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Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
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Transport ................. 1 Sicherheitsbestimmungen für den Transport ..........1 Transport mittels Tieflader ................. 2 Vorbereitungen ..................2 Auf den Tieflader fahren ................3 Nach dem Transport .................. 3 Transport im öffentlichen Straßenverkehr ..........4 Vorbereitungen ..................4 Fahren im Straßenverkehr ................. 5 Verladen mit Kran ..................
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Betrieb ...................... 35 Betrieb vorbereiten ................... 35 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............35 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) ......35 Checkliste für den Maschinenführer ............ 36 Fertiger starten ..................38 Vor dem Starten des Fertigers ............. 38 „Normales“...
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Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Verteilerschnecke ..................2 Höheneinstellung ..................2 Bei fest montiertem Schneckenbalken ............2 Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) ......... 3 Bei hydraulischer Verstellung (Option) ............3 Schneckenverbreiterung ................4 Verbreiterungsteile anbauen ..............5 Tragrohrverlängerungen anbauen .............
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Wartung ................... 1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 Wartungsintervalle ..................2 Täglich (oder alle 10 Betriebsstunden) ............3 Wöchentlich (oder alle 50 Betriebsstunden) ..........5 Alle 250 Betriebsstunden ................5 Alle 500 Betriebsstunden ................7 Jährlich (oder alle 1000 Betriebsstunden) ..........7 Alle 2 Jahre (oder alle 2000 Betriebsstunden) ...........9 Kontroll-, Schmier-, Ölablaßstellen ............10 Kontrollstellen ...................11 Pumpenverteilergetriebe (11) ...............11...
A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Straßenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Straßenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der DYNAPAC Strassenfertiger F141 C ist ein mit Raupenlaufwerk ausgerüsteter Fertiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleis- bauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe. F121C.Tif...
Fahrzeug Aufbau Der Straßenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke (4) gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbaubohle (12) eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb (10) kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
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Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf; er ist vom Bedienpult aus einstellbar. Durch eine von oben erreichbare Arretierung wird das verschiebbare Bedienpult auf der rechten oder linken Fertigerseite gesichert. Schubrollentraverse: Die Schubrollen für die Mischgut-LKWs sind an einer Traver- se befestigt, die in der Mitte drehbar gelagert ist.
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Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Mit der Querneigungsregelung (Option) kann der Zugpunkt wahlweise links oder rechts mit einer definierten Differenz zur Ge- genseite gesteuert werden. Zur Ermittlung des Ist-Wertes sind die beiden Zugholme mit einem Querneigungsge- stänge verbunden. Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver- stellung auf der jeweils gegenüberliegenden Seite.
Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt 2.1). Not-Aus-Taster - am Bedienpult - an beiden Fernbedienungen (optional) F0005_A1.EPS Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausge- stellt.
Gewichte (alle Maße in t) Fertiger ohne Bohle ca. 14,05 Fertiger mit Bohle: - VB 850 T/TV ca. 17,30 - VB 851 T/TV ca. 17,30 - VB 805 T/TV ca. 17,37 - VB 805 TV Plus ca. 17,39 - VB 1000 T/TV ca.
Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 5,7 m = ca. 12,5 t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 480 mm Kleinste Einlaufhöhe, außen 600 mm Mischgutförderung Lattenrost-Förderbänder Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte Mischgutverteilung Verteilerschnecken Links und rechts getrennt schaltbar Hydrostatischer Außenantrieb, stufenlos regelbar Antrieb unabhängig vom Lattenrost...
Typenschild Fertiger (7) Fertiger3.tif Pos. Bezeichnung Fertigertyp (z.B. F 141C) Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr.
EN-Normen Dauerschalldruckpegel Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. eine Beschädigung der Bohle zu vermeiden, darf die Steigung der Auffahrrampe max. 11° (19 %) betragen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Ka- pitel D).
Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. - Im Arbeitsgang und mit geringer Mo- tordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abde- cken und sichern.
Transport im öffentlichen Straßenverkehr Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. Vorbereitungen - Muldenhälften mit Schalter (1) schlie- ßen. Beide Muldentransportsicherun- gen (2) einlegen. - Bohle mit Schalter (3) anheben. Boh- lentransportsicherungen (4) einlegen. - Um die Nivellierzylinder auszufahren: - Vorwahlregler (5) auf Null drehen.
Fahren im Straßenverkehr - Schnell/langsam-Schalter (1) ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler (2) auf Maximum stel- len. - Geschwindigkeit mit Fahrhebel (3) do- sieren. - In Notsituationen den Not-Aus-Taster drücken! Element2.cdr...
Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite zurückbauen.
Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bauma- schinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. Hinter der linken Seitenklappe befindet sich eine Handpumpe, die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
Nach dem Abschleppen Gewindestift (3) wieder einige Umdrehungen herausschrau- ben und mit der Kontermutter (2) sichern. Um das Gerät nach der Reparatur wieder fahrbereit zu machen, müssen die Hoch- druckpatronen (1) wieder ganz eingeschraubt werden. Die Fahrwerksbremsen sind nun wieder aktiv und die Maschine ist gegen Wegrollen gesichert.
Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. F0077/0078_A1.EPS - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
D Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbeitet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Die Lenkübertragung erfolgt elektrohydraulisch. Zum Feinabgleich (Stellung „0“ = geradeaus) siehe Lenkpotentiometer Geradeauslauf-Angleichung. Zum Drehen auf der Stelle siehe Schalter (Drehen auf der Stelle). Hiermit wird das verschiebbare Bedienpult auf der gewünsch- ten Fertigerseite gegen Verschieben gesichert. Bedienpult- - Rändelschraube an der vorgesehenen Stelle in die markier- Feststeller...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Starten nur bei Mittelstellung des Fahrhebels möglich. Alle Starter („Anlasser“) Not-Aus-Taster (auf Bedienpult und Fernbedienungen) müs- sen hochgezogen sein. Hase: Transportgeschwindigkeit Fahrantrieb Schildkröte: Arbeitsgeschwindigkeit für Einbau schnell/langsam - Nur im Stillstand schalten! Bei drohender Gefahr und als akustisches Signal vor dem Hupe Losfahren betätigen! Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus-...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schlüssel gesteckt: Zündung ein. Schlüssel gezogen: Zündung aus, Motor aus. Schlüsselstellungen: 0 Licht aus Zündschloß und 1 Stand-/Rücklicht, Armaturenbeleuchtung, Lichtschalter ggf. Arbeitsscheinwerfer 2 Fahrlicht 3 Fernlicht Sperre zwischen 1 und 2 durch Eindrücken überwin- den. Wurde ein am Antriebsmotor festgestellter Fehler über eine der Warnleuchten signalisiert, kann ein Code, dem ein defi- Fehler- / Störungs- nierter Fehler zugeordnet ist, abgefragt werden.
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt Die Förderrichtung des Lattenrostes lässt sich für beide Lat- tenrosthälften getrennt in die umgekehrte Richtung umschal- ten, um evtl. kurz vor der Schnecke liegendes Einbaumaterial Reversierschal- ein Stück zurück zu fördern. Auf diese Weise lassen sich z.B. tung Materialverluste bei Transportfahrten vermeiden.Das Latten- Lattenrost...
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ÃD ÃD Element1_KC.cdr,Convey_rev.cdr D 10...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Mit dem „Bohlenstop“ kann die Bohlenhydraulik blockiert wer- den, um ein Einsinken der Bohle bei stehendem Fertiger (Zwi- schenhalt) zu verhindern. A: automatisch, wenn Fahrhebel (9) in Mittelstellung ist - Stellung C wird zum Einrichten des Fertigers, Stellung A Bohlenstop zum Einbauen verwendet.
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ÃD ÃD Element1_KC.cdr,Convey_rev.cdr D 12...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung A stopp: ausgeschaltet B manuell: nach außen fördernd Schnecke C auto: mit Fahrhebel eingeschaltet und über die links/rechts Mischgut-Endschalter an der Schnecke stufenlos gesteuert auto D manuell: nach innen fördernd In Position (B) und (D) ist die Schneckenhälfte ständig stop eingeschaltet (mit voller Förderleistung, ohne automati- sche Mischgutsteuerung).
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44 45 Element3_KC.cdr, Kontrollleucht_KC.cdr D 14...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit werden die Nivellierzylinder manuell betätigt, wenn die Nivellierzylinder Nivellierautomatik abgeschaltet ist. links/rechts Schalter an der Fernbedienung muss dazu auf „manuell“ ste- hen. Stufenlose Einstellung der Drehzahl (wenn Fahrhebel ausge- schwenkt ist). Min. Stellung: Leerlaufdrehzahl Max. Stellung: Nenndrehzahl Motordrehzahl- &...
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44 45 Element3_KC.cdr, Kontrollleucht_KC.cdr D 16...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt Normale Anzeige bis 85 °C = 185 °F. Temperaturanzei- Bei höherer Temperatur Fertiger stoppen (Fahrhebel in ge Hydrauliköl Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Ur- sache ermitteln und ggf. beseitigen. Leuchtet, wenn ein schwerwiegender Fehler am Antriebsmo- tor aufgetreten ist.
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44 45 Element3_KC.cdr, Kontrollleucht_KC.cdr D 18...
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Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet nach Zuschaltung der Zündung, bis die Verbren- nungsluft des Antriebsmotors auf die korrekte Temperatur Vorheizkontrolle vorgeheizt ist. (gelb) Motor erst starten, wenn die Kontrollleuchte erlöschen ist, um den Verschleiß zu verringern und bessere Starteigenschaften zu gewährleisten. Muss kurz nach dem Starten erlöschen.
Sonderzubehör Folgende Elemente können in ihrer Anordnung im Bedienpult variieren:j Pos. Bezeichnung Potentiometer „Verzögerter Bohlenstopp“ 18 21 Verhindert ein Absinken der Bohle bei unstabilen Einbaumate- rialien. Im Bereich von 3 - 30 Sekunden lässt sich einstellen, wie lange die Bohle in ihrer letzten „STOPP-Position“ gehalten werden soll, bevor diese in die Schwimmstellung freigegeben wird.
Fernbedienung Mit zwei Fernbedienungen – links und rechts an der Bohle – können die Funk- tionen der jeweiligen Fertigerseite ge- steuert werden. - Das Gehäuse wird am Seitenblech der Bohle befestigt. F0085_A1.EPS Vorderseite Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Funktion und Verwendung wie Not-Aus-Taster (14) am Not-Aus-Taster Bedienpult.
Rückseite F0119_A1.TIF Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steckdose für Ni- Hier das Anschlußkabel des Höhengebers anschlie- vellierautomatik ßen. Steckdose Schne- Hier das Anschlußkabel des Mischgut-Endschalters cken-Endschalter anschließen. Anschlußkabel der Mit Steckdose an der Bohle verbinden Fernbedienung (siehe Bohlen-Betriebsanleitung). D 22...
Bedienelemente am Fertiger Motorhaube (70) Um einen einfachen Zugriff für Kontroll- und Wartungsarbeiten zu ermöglichen, lässt sich die Motorhaube vollständig öf- nen. Um die Haube zu öffnen, den Hebel (70) ziehen (hinter der Seitenklappe auf der rechten Seite). Beide Muldenhälften sollten hierfür geöffnet sein.
Batterie-Hauptschalter (72) Der Hauptschalter trennt den Strom- kreislauf von der Batterie zur Hauptsi- cherung. Position: - (a) - unter der Wartungsklappe, neben den Batterien. oder & - (b) - außen an der Tankhaube ( Die geöffneten Wartungsklappen mit der Stützstange sichern. &...
Muldentransportsicherungen (73) Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. Position: - (a) - außen an beiden Muldenhälften oder & - (b) - in der Mulde ( Mulde nicht bei laufendem Motor betre- ten! Einzugsgefahr durch den Latten- rost! Ohne eingelegte Muldentransportsiche-...
Sitzarretierung (hinter dem Fahrer- sitz) (75) & Ausschiebbare Sitze ( ) lassen sich über die Grundbreite des Fertigers nach außen verschieben; sie müssen arretiert werden. Bei Transportfahrten dürfen die Sitze F0169_A1.EPS nicht nach außen überstehen. Beide Sit- ze auf die Grundbreite des Fertigers zurückschieben! - Arretierknopf herausziehen und Sitz verschieben;...
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& Trennmittelsprühanlage (80) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Kontrolleuchte (81) leuchtet, wenn Emulsionspumpe läuft - Ein/Aus-Schalter (82) für Emulsions- pumpe - Schnellkupplung (83) für Schlauchan- schluß Sprühanlage nur bei laufendem Diesel- motor einschalten, da sonst die Batterie entladen wird.
An der Mittelwand können sich noch weitere Schaltmöglichkeiten für optiona- le Ausstattungsmerkmale befinden: Ein / Aus-Schalter für Zusatzschein- werfer im Dach (85): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. Ein / Aus-Schalter für 230V Steckdosen (85a) Bei Ausstattung mit einer 230Volt-Anla- ge werden die Steckdosen durch Schal- ter (a) zugeschaltet.In Schaltstellung „I“...
Klappdachverriegelung (links rechts an der Dachkonsole) (86): Um das Dach umzulegen (z.B. bei Transportfahrt auf dem Tieflader): - Verriegelungsbolzen (86) lösen - Dachrahmen am Bügel (86a) nach vorne ziehen - Verriegelungsbolzen in zweiter Arre- tierungsbohrung einrasten lassen. Dach1.Tif/Dach.Tif Dach1.Tif/Dach.Tif D 29...
Hydraulisches Klappdach (87) ( ) Das hydraulisch klappbare Dach ist an der hinteren Aufhängung der linken und rechten Maschinenseite durch eine Ar- retierung (A) gesichert. Diese muss vor dem Absenken und Aufstellen gelöst werden. In seiner erreichten Endposition ist das Dach ebenfalls wieder mittels der Arretierung zu sichern.
Elektrische Verstellung der Latten- rost-Fördermenge (je nach Ausstat- tung) (88) Hiermit wird – bei mechanischem End- schalter (siehe unten) oder Ultraschall- abtastung (Option) – die Fördermenge des Lattenrostes eingestellt. - Stellung „0“ auf der Skala entspricht der geringsten einstellbaren Förder- menge.
Ultraschall-Schnecken-Endschalter (90) (links und rechts) Die Endschalter steuern den Mischgut- transport an der jeweiligen Schnecken- hälfte. Der Ultra-Schall-Sensor ist mit einem entsprechenden Gestänge am Begren- zungsblech befestigt. Zur Justierung Klemmhebel lösen und Winkel / Höhe des Sensors ändern. Die Anschlußkabel werden mit den seit- lich an der Bohle befindlichen Fernbe- dienungen (Steckdose (59)) verbunden.
Druckregelventil für Bohlenbe-/ -entlastung (93) ( ) Hiermit wird der Druck für die zusätzli- F0105_A1.TIF che Bohlenbelastung bzw. - entlastung eingestellt. - Einschalten siehe Bohlenbe-/-entlastung (44). - Druckanzeige siehe Manometer (93b). Druckregelventil für Bohlenstop mit Vorspannung (93a) Dieses Ventil befindet sich unter der rechten Bodenklappe Bedien-...
& Zentralschmieranlage ( ) (100) Automatikbetrieb Zen- tralschmieranlage wird aktiviert, sobald der Antriebsmotor gestartet wird. - Pumpzeit: 12 min - Pausenzeit: 2 h Die werksseitig eingerichteten Pump- und Pausenzeiten dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem technischen Kun- dendienst verstellt werden! Eine Veränderung der Schmier- und Pausenzeiten kann beim Einbau von Mi- neral- oder zementgebunden Gebunde-...
Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen - Schaufel und Besen - Schabeisen (Spachtel) zum Reinigen der Schnecke und des Muldeneinlaufbe-...
Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. - am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten & - an beiden Fernbedienungen Antriebe müssen sofort stoppen. Fertiger muss jeder Lenkbewegung so- Lenkung fort und genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. - am Bedienpult &...
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Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen herunter- Bohlenabdeckungen und Laufstege geklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei angehobener Bohle müssen sich die Riegel seitlich in die Aussparungen Bohlentransportsicherung...
Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatli- che, jährliche Wartung) durchzuführen sind.
Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Drehzahl-Einsteller (1) auf mittlere Drehzahl stellen. - Fahrhebel (2) auf Stufe 1 (etwas aus der Mittelstellung) stellen. Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Mi- nuten warmlaufen lassen. Element2_KC.cdr,Element3a_KC.cdr, D 40...
Kontrolleuchten beobachten Folgende Kontrolleuchten sind unbedingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung. Batterieladekontrolle (1) Muss nach dem Starten bei erhöhter Drehzahl erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt oder während des Betriebs aufleuchtet: kurz- Kontrollleucht_KC.cdr zeitig Motordrehzahl erhöhen. Falls die Leuchte weiterleuchtet, Motor ausstellen und Fehler suchen. Mögliche Fehler siehe Abschnitt „Störungen“.
Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (2) - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! An- Kontrollleucht_KC.cdr dernfalls kann die gesamte Hydraulik beschädigt werden. Bei kaltem Hydrauliköl: - Lattenrost-Schalter (3) auf „manuell“ und Schnecken-Schalter (4) auf „ma- nuell“ (Pfeil) stellen. - Drehzahl-Einsteller (5) auf mittlere Drehzahl stellen und Fahrhebel (6) ausschwenken, bis Lattenrost und...
Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
Mischgutaufnahme/Mischgutförde- rung - Mulde mit Schalter (1) öffnen. LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Schneckenschalter (2) und Lattenrost- schalter (3) auf „auto“ stellen. - An den Fernbedienungen die entspre- chenden Schneckenschalter und Lat- tenrostschalter (falls vorhanden) auf „auto“ stellen. - Motordrehzahlregler (4) auf Teilstrich 10 stellen, Fahrhebel (5) in die zweite Stellung schieben (ca.
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- Lattenrost-Förderbänder einstellen. & Lattenrost-Endschalter (6) oder (6a müssen abschalten, wenn das Misch- gut bis etwa unter den Schneckenbal- ken gefördert ist. - Mischgutförderung kontrollieren. Bei nicht zufriedenstellender Förde- rung von Hand zu- oder abschalten, bis ausreichend Mischgut vor der Boh- le liegt.
Anfahren zum Einbau Element1_KC.cdr, Element2_KC.cdr, Element3_KC.cdr,Tamprev.cdr,Vibrev.cdr,F0085_a1.eps D 46...
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Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Fahrantrieb schnell/langsam langsam („Schildkröte“) Vorwahlregler Ein/Aus Ein (unten) & Motordrehzahl ( Maximum Bohlenstop auto Bohlenstellung...
Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
Einbau mit Bohlenstop und Bohlenbe-/-entlastung Allgemeines Um optimale Einbauergebnisse zu erzielen, kann die Bohlenhydraulik auf zwei ver- schiedene Arten beeinflusst werden: - Bohlenstop mit und ohne Vorspannung bei haltendem Fertiger, - Bohlenbelastung oder -entlastung bei fahrendem Fertiger. Entlastung macht die Bohle leichter und erhöht die Zugkraft. Belastung macht die Bohle schwerer, mindert die Zugkraft, erhöht aber die Verdich- tung.
Bohlenstop mit Vorspannung Wie bei der Bohlenbe- und -entlastung kann eine separate Druckbeaufschlagung zwischen 2–50 bar auf die Bohlenaushebezylinder vorgenommen werden. Dieser Druck wirkt dem Gewicht der Bohle entgegen, um sie am Einsinken in das frisch ein- gebrachte Mischgut zu hindern und unterstützt so die Bohlenstop-Funktion, insbe- sondere, wenn mit Bohlenentlastung gefahren wird.
Druck für Bohlenbelastung/-entlastung einstellen - Fahrhebel in dritte Stellung aus der Mittellage stellen. - Schalter (1) auf Stellung A (Entlas- tung) oder C (Belastung) stellen. - Druck mit Druckregelventil (2) einstel- len, am Manometer (3) ablesen. 6.EPS Wird die Bohlenbelastung/-entlastung benötigt und mit der automatischen Ni- vellierung gearbeitet (Höhengeber und/ oder Querneigung), ändert sich die Ver-...
Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbau- temperatur abkühlt, Fertiger leerfah- ren und Abschlusskante wie bei Ende des Belags herstellen. - Fahrhebel (1) in Mittelstellung stellen. Elemenrt2_KC.cdr Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
Nach Arbeitsende - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle anheben: Schalter (1) auf Mit- telstellung, Schalter (2) auf obere Stel- lung und Schalter (3) auf Heben schalten. - Bohle auf Grundbreite einfahren und Schnecke hochfahren. Evtl. Nivellier- zylinder ganz ausfahren. Element1_KC.cdr - Mechanische Bohlentransportsiche-...
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- Betriebsstundenzähler (8) ablesen und prüfen, ob Wartungsarbeiten durchzuführen sind (siehe Kapitel F). - Bedienpult abdecken und abschlie- ßen. - Mischgutreste von Bohle und Fertiger Element3_KC.cdr entfernen und alle Teile mit Trennmit- tel einsprühen. D 54...
Störungen Fehlercode-Abfrage Antriebsmotor Wurde ein am Antriebsmotor festgestellter Fehler über eine der Warnleuchten (1) oder (2) signalisiert, kann ein Code, dem ein definierter Fehler zugeordnet ist, mittels des Abfrage-Schalters (3) angezeigt werden. Die Ausgabe des Blinkcodes erfolgt jeweils über die zweite Warnleuchte. Wird ein Fehler in Warnleuchte (1) angezeigt, erfolgt die Ausgabe über die Warnleuchte (2) und umgekehrt.
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Beispiel: PAUSE PAUSE Blinkfolge: 3-Pause-5-Pause-2. Fehlercode: 352 Wird der Ausgabeschalter weiter in der oberen Position gehalten, wird der Code er- neut ausgegeben. Befindet sich der Schalter zur Fehlerabfrage wieder in seiner 0-Position, leuchtet die Warnlampe, die den Fehler signalisiert hat, wieder auf. Dies ist solange der Fall, bis der entsprechende Fehler bzw.
Fehlercodes Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Eventuell keine Auswirkung oder Motor 111* S254 Interner Hardwarefehler des elektro- läuft möglicherweise rau oder startet GELB nischen Steuergeräts. nicht. Kein Motordrehzahl- oder -positions- 115* P190 Motorleistung gedrosselt. signal am Stift 17 des Motorkabel- GELB Eventuell weißer Qualm.
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Das Kühlmitteltemperatursignal sig- Drosselung der Drehzahl und eventuell P110 nalisiert, dass die Kühlmitteltempera- Motorabschaltung, wenn die Motor- tur die Motorschutz-Höchstgrenze schutz-Abschaltfunktion aktiviert ist. überschritten hat. Kurzschluss am Stift 34 für das An- Vorgabewert für Ansaugkrümmertem- P105 saugkrümmertemperatursignal am...
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Kurzschluss oder Unterspannung im P174 Kraftstofftemperatursensorstrom- Vorgabewert für Krafststofftemperatur. GELB kreis im Regler der Pumpe VP44 Eventuell niedrige Leistung. festgestellt. Fehler im Förderpumpenstromkreis Eventuell niedrige Leistung, Motor 278* P073 1075 am Stift 11 des Motorkabelbaums bleibt möglicherweise stehen oder läuft GELB festgestellt.
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Unterspannung im Speisespan- S233 1077 Motor verliert eventuell Leistung und nungskreis des Reglers der Kraft- GELB schaltet möglicherweise ab. stoffpumpe VP44 festgestellt. Die Batteriespannungsmessung des S233 1077 Reglers der Kraftstoffpumpe VP44 ist Motor verliert Leistung und schaltet GELB außerhalb des Bereichs von 6 bis 24...
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Ansaugluftvorwärmer kann vom elek- Fehler im Freigabekreis des Kalt- tronischen Steuergerät nicht vollständig 382* S237 starthilfsrelais 2 am Stift 31 des unter Spannung gelegt werden. Even- GELB OEM-Kabelbaums festgestellt. tuell weißer Qualm und/oder Start- schwierigkeiten.
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Das Leerlaufsignal am Stift 26 des OEM-Kabelbaums signalisiert, dass die Drehzahlverstellung in Leerlauf- stellung ist, während die Drehzahlver- stellung am Stift 30 des OEM- Kabelbaums signalisiert, dass die Drehzahlverstellung nicht in Leerlauf- P091 stellung ist...ODER...das Leerlaufsig- Motor läuft nur im Leerlauf.
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Fehler- code PID(P) SID(S) SPN(S) Ursache Auswirkung Warn- lampe Das Zusatzgerät-Drehzahlsignal an P191 den Stiften 8 und 18 des OEM-Ka- Verlust der Fähigkeit, die Drehzahl des GELB belbaums ist außerhalb des Bereichs Zusatzgeräts zu regeln. des ECM-Schwellenwerts. Kurzschluss am Stift 49 des Motor- P091 kabelbaums für die +5V-Spannungs- Kein Motorschutz für Kühlmittelstand.
Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
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Problem Ursache - Temperatur des Mischgutes Risse im Belag - Kalte Bohle (Mittelstreifen) - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Falsches Dachprofil der Bohle - Temperatur des Mischgutes - Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag - Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) - Kalte Bohle - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fahrgeschwindigkeit...
Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Siehe „Fremdstarten“ („Starthil- Batterien leer Dieselmotor springt fe“) nicht an Diverse Siehe „Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bitu- Bohle gut aufheizen men blockiert Zu wenig Hydrauliköl im Öl nachfüllen Tank Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf.
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Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt unge- Manschetten der Hydrau- wollt ab Ersetzen likzylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle lässt sich Bohlenent- oder -belastung Schalter muss in Mittelstellung nicht anheben ist eingeschaltet stehen Stromzuführung unterbro- Sicherung und Kabel überprü- chen...
Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb Sollte es zu einer Störung im Bereich der elektronischen Fahrantriebssteuerung kom- men, kann die Maschine über eine Notfalleinrichtung weiterhin eingesetzt werden. Die Notfalleinrichtung befindet sich im Werkzeug-Lieferumfang jedes Kettengerätes. Um die Notfalleinrichtung zu montieren, werden alle Stecker von den Servoventilen der Fahrantriebspumpen durch die Stecker der Notfalleinrichtung ersetzt.
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Funktion Ist die Notfalleinrichtung angeschlossen, müssen die Funktionen Motordrehzahl, Lat- tenrost, Schnecke, Stampfer und Vibration weiterhin über den Fahrhebel gesteuert werden. Anfahren zum Einbau - Mit Drehknopf (3) die Geschwindigkeit wählen - Schalter (2) in Einbaurichtung - Fahrhebel wird wie gewohnt bedient - Die restlichen Funktionen (4, 5) müssen, wie in der Bedienungsanleitung beschrie- ben, geschaltet werden Transport...
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GRAU Kabelbaum für die SCHWARZ Antriebspumpe des linken Laufwerks GELB markiert! 24 V / Masse Steuergerät D 70...
E Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; evtl. Fahr- antriebssicherung im Bedienpult herausnehmen;...
Verteilerschnecke Höheneinstellung Bei Einbaustärken bis 15cm sollte die Höhe der Verteilerschnecke (1) – von ih- rer Unterkante gemessen – je nach Ma- terialmischung ca. 5 cm (2 Zoll) über der Materialeinbauhöhe liegen, abhängig von der Materialmischung. Beispiel: Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden F0130_A1.TIF Durch falsche Höheneinstellung kann es...
Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) - Ratschen-Mitnehmerstift links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Seite einstellen. - Die aktuelle Höhe kann auf der Skala in cm oder Zoll abgelesen werden (lin- ke Spalte cm, rechte Spalte Zoll).
Schneckenverbreiterung Je nach Ausführung der Bohle können die unterschiedlichsten Arbeitsbreiten erreicht werden. Schnecken- und Bohlenverbreiterung müssen aufeinander abgestimmt sein. Siehe dazu in der Bohlen-Betriebsanleitung im entsprechenden Kapitel „Einrichten und Umrüsten“: – Bohlenanbauplan, – Schneckenanbauplan. Um auf die gewünschte Arbeitsbreite zu kommen, müssen die entsprechenden Boh- lenanbauteile, Seitenbleche, Schnecken, Tunnelbleche oder Reduzierschuhe ange- baut werden.
Verbreiterungsteile anbauen - Klemmschrauben (6) am Tragrohr lö- sen. Dann die mittlere Spreizschraube (5) hineindrehen, um die Klemmver- bindung zu spreizen. F0132_A1.TIF - Teleskoprohr aus dem Tragrohr (7) ziehen. - Benötigte Schneckenanbauteile an- setzen. Auf Führungsnut der Verzahnung ach- ten! Auf Sauberkeit der Achsstummel achten! - Teleskoprohr einschieben, dabei si- cherstellen, dass der Antrieb des...
Tragrohrverlängerungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m wird die Montage einer Schneckenbalkenverlän- gerung notwendig. Die Tragrohrverlängerung des Schnek- kenbalkens besteht aus zwei Hälften (8). Sie wird mit insgesamt 5 Schrauben am vorhandenen Tragrohr befestigt. Nach- dem beide Hälften am Tragrohr ver- schraubt wurden, müssen sie auch F0134_A1.TIF miteinander durch Verschraubungen...
Tunnelbleche anbauen Zur Sicherstellung eines einwandfreien Materialflusses – hauptsächlich bei gro- ßen Arbeitsbreiten – werden sogenann- te Tunnelbleche (11) montiert. Sie befinden sich unmittelbar vor dem Schneckenverteiler und bilden in Verbin- dung mit der Schnecke, ein optimales System zur Materialförderung. Bei Arbeitsbreiten über 3,90 m wird die Verwendung von zwei oder mehr anein- F0140_A1.TIF...
Zusatzabstrebungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m müssen die Verteilerschnecken zusätzlich abge- stützt werden. F0141_A1.TIF Hierzu werden jeweils rechts und links zwei Streben zwischen den Tunnel- blechhaltern und den vorgesehenen La- schen am Fertiger befestigt. Die Abstützung ist im Lieferumfang für die Arbeitsbreite enthalten.
Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende Verbin- dungen herzustellen: Fernbedienungen anschließen an Steckdose (15) (an der Bohle). F0171_A1.TIF Höhengeber anschließen an Steckdose (16) (an Fernbedienung).
F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrantriebssicherung im Bedienpult herausnehmen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
Alle 2 Jahre (oder alle 2000 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Wasserkühler und Kühlflüssigkeit Siehe Füll- gesamtes Kühlsystem mengen Kraftstofftank und -anlage Ansaug-/ Rücklauf-Hy- draulikfilter * Hydrauliköltank – Hydrauliköl Siehe Füll- gesamte Tankfüllung mengen *) Nur Filter mit Maschenweite 10 µ = 0,01 mm verwenden!
Kontroll-, Schmier-, Ölablaßstellen 7, 8 12, 13 21,30 21,30 F121Cb.Tif/F121Cc.Tif Nachfolgend werden die Kontroll, Schmier- und Ölablaßstellen detailliert aufgeführt. Hierbei beziehen sich die Positionsnummern in den Überschriften auf obenstehende Abbildung. F 10...
Kontrollstellen Pumpenverteilergetriebe (11) Ölstandskontrolle: Die Kontrollschraube (1) dient zur Öl- standskontrolle. Nach dem Herausdrehen der Schraube sollte ein wenig Öl herauslaufen. Ande- renfalls Öl über die Einfüllschraube (2) nachfüllen. Auf Sauberkeit achten! PVG2.wmf Befindet sich anstelle der Kontroll- schraube ein Schauglas (X) am Pum- penverteilergetriebe, muss Öl aufgefüllt werden, bis der Ölstand bis zur Mitte des Schauglases reicht.
Lattenrost-Getriebe (links/rechts) (4) Die Lattenrost-Getriebe befinden sich unter dem Trittblech des Bedienstands. Ölstand kontrollieren: Nur vor Arbeitsbe- ginn. Der Ölstand muss bis an die obere Kerbe des Peilstabs (26) reichen. Öl nachfüllen: Nach Entfernen des Ver- schlussdeckels (27) durch den Öleinfüll- stutzen (28).
Wasserkühler (13) Kühlwasserstand nur im kalten Zustand prüfen. Es ist auf ausreichend Frost- und Korro- sionsschutzmittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- KühlerW.Tif/Kühl2.Tif hungsgefahr! Kraftstofftank (16) Kraftstofftank vor jedem Arbeitsbeginn auffüllen, damit nicht „trockengefahren“ und dadurch eine zeitaufwendige Entlüf- tung notwendig wird.
Hochdruck-Hydraulikfilter (3) Alle Filter sind 20 Betriebsstunden nach Reparaturen an der Hydraulikanlage zu überprüfen und ggf. zu erneuern! Filterelemente auswechseln, wenn der Wartungsanzeiger (31) rot anzeigt. Nach dem Abschrauben des Filtertopfes abgesonderten Schmutz in einen Altöl- F0158_A1.TIF behälter entleeren. Filterelement herausnehmen und in einem Behälter zur Verwertung geben (Umwelt- verschmutzungsgefahr!).
Hydrauliköltank (20) Ölstand am Peilstab (34) kontrollieren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern an der oberen Kerbe liegen. Die Öltankentlüftung ist regelmäßig von Staub und Schmutz zu befreien. Ölküh- lerflächen säubern (siehe auch Motor- Betriebsanleitung). Nur empfohlene Hydrauliköle verwen- Pic50.EPS den (siehe Abschnitt „Hydrauliköl-Emp- fehlungen).
Kraftstofffilter (17) Wartung des Kraftstofffilters / abge- schiedenes Wassers und Ablagerungen ablassen siehe Motor-Betriebsanlei- tung. F0160_A1.TIF Batterien (19} Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüssigkeitsstand muss bis zur obe- ren Markierung reichen. Ggf. destilliertes Wasser nachfüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxyd sein und mit speziellem Batteriefett ge- schützt werden.
Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und optional betriebene Gas- oder Elektroanlage durch einen qualifi-...
Schmierstellen Schubrollen (22) Schubrollen von beiden Seiten (38) schmieren. Die Traverse ist in der Mitte beweglich angebracht und wird nicht geschmiert. F0016_A1.TIF Stahlmuldenklappen (Option) (21) Die federbelasteten Stahlmulden- klap- pen haben je einen Schmiernippel in der Mitte. F0188_A1-TIF & Hydraulische Muldenklappen ( ) (30) An den Drehpunkten der Muldenklappe (a) und an den Gelenkköpfen der Hy-...
Lattenrost-Umlenkrollen (15) Umlenkrollen Lattenroste über Schmiernippel (39) hinter der Quertra- verse schmieren. Die Mittellager werden durch die äuße- ren Schmiernippel mit geschmiert. F0014_A1.TIF Schnecken-Mittellager (7) Das Mittellager (7) wird an der linken Seite der Schnecke abgeschmiert. Hierzu das Winkelgetriebe abziehen. Mittellager im warmen Zustand ab- schmieren, um ggf.
Schnecken-Getriebehalslager (9) Die am Getriebehals befindliche Innen- sechskant-Verschlußschraube entfer- nen. Die dahinter befindlichen Schraube gegen einen Schmiernippel 10x1 aus- tauschen. Mit der Fettpresse ca. 10 Hü- be einpumpen. Danach Schmiernippel herausdrehen und beide Schrauben eindrehen. Das Getriebelager ist nach unten abgedich- tet und wird nur durch Fett geschmiert.
Ölablaßstellen Altöl auffangen und umweltgerecht entsorgen. Füllmengen siehe Abschnitt „Füllmengen“. Pumpenverteilergetriebe (11) Zum Ablassen des Öls: - Die Verschlusskappe abdrehen. - Den Zubehör befindlichen Schlauch aufdrehen. Das Schlau- chende in einen Altölbehälter halten. - Mit einem Schlüssel den Absperrhahn öffnen und das Öl vollständig ablaufen lassen.
Schnecken-Winkelgetriebe (8) Zum Ölablassen untere Schraube (41) herausdrehen. Nach Beendigung Schraube mit neuer Dichtung wieder eindrehen. Auf Sauberkeit achten! Öleinfüllen siehe Abschnitt „Kontrollstel- len/Schneckenwinkelgetriebe“. F0139_A1.TIF Hydrauliköltank (20) Um das Hydrauliköl abzulassen, Ablass- schraube (42) herausdrehen und mit Hil- fe eines Trichters das Öl in einem Behälter auffangen.
& Wartung - Optionale Ausstattung ( Elektrische Anlage - Generator Gefahr durch elektrische Spannung Durch die elektrische Anlage besteht bei Nichtbeachtung der Sicherheitsvorkeh- rungen und Sicherheitsvorschriften die Gefahr von elektrischen Schlägen. Lebensgefahr! Wartungs- und Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage der Bohle dür- HV.bmp / 956.05.20.03.tif fen nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden!
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Pos. Intervall Wartungsstelle Hinweis Isolationsüberwachung Elektro- siehe auch anlage Bohlen- auf Funktion prüfen Betriebsanleitung Sichtkontrolle auf Verschmut- zung oder Beschädigung Kühlluftöffnungen auf Ver- schmutzung und Verstopfung prüfen, ggf. reinigen Kugellager durch „Hörprobe“ prüfen, ggf. austauschen Kugellager austauschen & Antriebsriemen ( ) auf Beschä- digung kontrollieren, ggf.
Riemenspannung prüfen Die Spannung jedes einzelnen Riemens muss mit einen Vorspannmessgerät ge- prüft werden. Vorgeschriebene Spannung: - bei Erstmontage: 550N - nach der Einlaufzeit / Wartungsintervall: 400N Riemensp.tif Hinweise zur Spannungsprüfung in der Anleitung Ihres Vorspannmessgerätes! Ein Vorspannmessgerät kann unter Artikelnummer 532.000.45 bestellt werden! Riemenspannung einstellen - Fixierschraube (A) lösen, so dass sich der Spannrollenhalter (B) in seine...
Zentralschmieranlage Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann! Sicherheitsvorschriften zum Umgang mit hydraulischen Anlagen beachten!
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Pos. Intervall Wartungsstelle Hinweis - Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren - Schmierstoffbehälter auffüllen - Zentralschmieranlage entlüften - Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren - Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Wartung Wartung während der Einlaufzeit F 28...
Schmierstoffbehälter auffüllen Lincoln3.jpg/Grease2.wmf/Greasegun.wmf - Am Schmierstoffbehälter (a) befindet sich zur Befüllung ein Schmiernippel (b). - Die im Lieferumfang befindliche Fettpresse (c) an den Befüllnippel (b) anschließen und den Schmierstoffbehälter (a) bis zur MAX-Markierung auffüllen. Bei vollständiger Entleerung des Schmierstoffbehälters kann es bis zu 10 Minuten Laufzeit der Pumpe dauern, bis nach Befüllung die volle Förderleistung erreicht wird.
Druckbegrenzungsventil kontrollieren Tritt am Druckbegrenzungsventil (a) Schmierstoff aus, deutet dies auf eine Störung im System hin. Die Verbraucher werden nicht mehr aus- reichend mit Schmierstoff versorgt. - Nacheinander alle Verteilerleitungen (b) lösen, die vom Verteiler (c) zu den Verbrauchern führen. - Tritt aus einer der gelösten Verteiler- leitungen (b) unter Druck Schmierstoff aus, in diesem Schmierkreis die Ursa-...
Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. & - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage ( ) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw. Schmiermittelstände fördern den raschen Verschleiß und Maschi- nenausfall.
Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 Total Fina Elf Total Biohydran SE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Total Fina Elf...
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Sicherungsträger (4) Fuse1.Tif Nr. F2.1 - F 2.8 Warnblinkanlage Warnblinkanlage, Horn Bremslicht, Bohlenwarnblinkanlage Fernlicht Abblendlicht rechts Abblendlicht links Standlicht rechts Standlicht links, Instrumentenbeleuchtung, Überwachungsinstrumente F 39...
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SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vorgesehenen Werks-Trainings- center. In diesem Trainingscenter finden sowohl turnusmäßig als auch au- ßerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zu- ständigen Service-Vertretung.
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Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- und Straßenfräsen- Programm...