Technisches Handbuch - Zentrale RZ-24
5.5 LEITUNGSINSTALLATION
Die Meldeleitung und die Auslöseleitung führen Kleinspannung. Zulässige Verlegearten sind Auf-
putz mit Nagelschellen, Klebe- oder Abstandsschellen, in offenen oder geschlossenen Rohren,
in Kabelkanälen und Profilschienen und unter Putz in Schlitzen oder Rohren.
Die Anschlussleitungen sind fest und gegen Beschädigung hinreichend geschützt zu verlegen.
Auch hier sind die Anforderungen des jeweiligen Betreibers zwingend einzuhalten. Alle Kom-
ponenten der Anlage, die Kabel und deren Anschlüsse sind vom Errichter der Anlage eindeutig
zu kennzeichnen.
Der Kabelverlauf der Brandmeldeschleife und der Zuleitung zu der Feststellvorrichtung müssen
hierbei getrennt von weiteren, spannungsführenden Leitungen (230 oder 400 V/AC) verlegt
werden. Generell räumlich getrennt von spannungsführenden Leitungen weiterer Gewerke (Aus-
nahme Leitungen Schutzkleinspannung 24 V/DC).
Für die Verkabelung empfehlen wir:
Brandmelderlinie: z. B.: J-Y(St)Y Klingelleitung 2x2x0,8 in grau, Außendurchmesser max. 5
mm oder vergleichbar. Keine rote Brandmeldeleitung!
Feststellvorrichtung: z. B.: J-Y(St)Y Klingelleitung 2x2x0,8 in grau, Außendurchmesser max.
5 mm oder vergleichbar. Keine rote Brandmeldeleitung!
Netzleitung: NYM-J 3x1,5²
Potentialausgleichsleitung (gelb/grün). 1 x 4 mm
Abhängig vom Einsatzbereich (muss objektbezogen geklärt werden) empfehlen wir eine Ab-
schirmung der Kabel.
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