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3035
Terminal
plus
Handbuch
www.soehnle-professional.com
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Inhaltszusammenfassung für Soehnle Professional 3035 plus

  • Seite 1 3035 Terminal plus Handbuch www.soehnle-professional.com...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ......9 1.1 Einführung..........9 1.2 Verwendungszweck .
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis 5.6 Bruttoanzeige......... . 49 5.7 Waagenumschaltung.
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6.5.9 Zwischentara ........85 6.5.10 Automatisches Tarieren .
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 6.7.9 Zählen mit mehreren Wägebrücken ....112 6.7.10 Zählgenauigkeit........113 6.7.11 Anzeigemöglichkeiten mit der Info-Taste .
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 6.10.8 Organisationsdaten (Identifier) ..... . 156 6.10.9 Einstellungen im Einstellmodus ..... 156 6.11 Neutrales Messen .
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 6.13.10 Organisationsdaten (Identifier) ..... 202 6.13.11 Einstellungen im Einstellmodus..... 203 6.14 Prozentwiegen .
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 7.12 IO-Steuerung......... . 250 7.12.1 Auswahl IO-Betriebsarten.
  • Seite 9: Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen 1.1 Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für das Soehnle Professional Terminal 3035 entschieden haben. plus Dieses Terminal wurde entsprechend der Anforderungen der betrieblichen Praxis entwickelt und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, den Wägevorgang individuell an Ihre Bedürfnisse anzupassen um Ihre Abläufe rationell und kostengünstig zu gestalten.
  • Seite 10: Sicherheitshinweise

    Allgemeine Informationen 1.3 Sicherheitshinweise Lesen Sie bitte vor Inbetriebnahme des Terminals die in der Bedienungsanleitung aufgeführten Informationen sorgfältig durch. Sie enthalten wichtige Hinweise für die Installation, die bestimmungsge- mäße Verwendung und die Wartung des Terminals. Der Hersteller haftet nicht, wenn nachstehende Hinweise nicht beachtet werden: Bei Verwendung elektrischer Komponenten unter erhöhten Sicherheitsanforderungen sind die entspre- chenden Bestimmungen einzuhalten.
  • Seite 11: Gewährleistung/Haftung

    Allgemeine Informationen Das Terminal ist ein Messinstrument. Luftzug, Vibrationen, schnelle Temperaturänderungen und Sonneneinstrahlung können zur Beeinflussung des Wägeergebnisses führen. Das Terminal entspricht der Schutzart IP 67. Sehr hohe Luftfeuchtigkeit, Dämpfe, aggressive Flüssigkeiten und starke Verschmutzung sind zu vermeiden. 1.6 Gewährleistung / Haftung Soweit ein von Soehnle Industrial Solutions zu vertretender Mangel der gelieferten Sache vorliegt, ist Soehnle Industrial Solutions berechtigt, wahlweise den Mangel entweder zu beseitigen oder Ersatz zu liefern.
  • Seite 12: Gerätebeschreibung

    10 Anwenderprogramme, Sonderprogramme als Option Anschlussmöglichkeit für externe PC-Tastatur Farbdisplay TFT 5,7“ QVGA, Punktmatrix 320 x 240 Pixel dimmbar hinterleuchtet Soehnle Professional Micro SD-Karte (Hochwertige SLC-Speicherkarte), Speicherkapazität: Fixspeicher für gesamt 999 Festwerte programmübergreifend, Alibispeicher für 4 Mio. Einträge und für Software-Update Schnittstellen: Ethernet und 1 x RS 232 oder USB in der Basisvariante.
  • Seite 13: Symbole In Der Anzeige

    Gerätbeschreibung 2.3 Symbole in der Anzeige Symbole in der Symbolleiste der Anzeige Alibispeicherfüll- Alibispeicherfüll- Alibispeicherfüll- Tastensperre Datenlogger stand 100% stand 80% stand Leer Mehrbereich 1 Mehrbereich 2 Mehrbereich 3 Auflösung X 10 Null Holdfunktion aktiv Symbole im Informationsfeld der Anzeige Sollwert exakt Unter Toleranz Innerhalb Toleranz...
  • Seite 14: Eichtechnische Hinweise

    Gerätbeschreibung 2.4 Eichtechnische Hinweise Der Geltungsbereich dieser Hinweise ist Deutschland. In anderen Ländern muss die Konformität zu natio- nalen Gesetzen geprüft werden. Das Terminal 3035 ist innerhalb der EU für eichpflichtigen Verkehr Klasse III und IIII zugelassen. plus Es entspricht dem in der Bauartzulassung beschriebenen Baumuster, sowie den geltenden Anforderungen der Richtlinien 2014/31/EU, 2014/30/EU, 2014/35/EU und der EN 45501.
  • Seite 15: Ein-/Ausschalten

    Gerätbeschreibung 2.5 Ein-/Ausschalten Einschalten Drücken Sie die EIN/AUS Taste Beim Einschalten werden während der Startroutine das Logo, Terminaltyp 3035, Filtertyp inklusive Softwareinformationen und die erkannten Messstellen kurz angezeigt. Die Waage wird nach der Einschaltvorgang auf Null gesetzt. Beim Einschalten wird das zuletzt benutzte Anwendungsprogramm wieder aufgeschaltet. Einschaltnullstellgrenzen: Eichfähig: Einschaltnullstellbereich 20 % vom Wägebereich, Defaultwert ist –5% bis +15% vom Wägebereich.
  • Seite 16: Bedienkonzept

    Bedienkonzept Das Bedienkonzept unterteilt sich in zwei Funktionsbereiche: Einstellmodus Programmmodus 3.1 Einstellmodus Hier nehmen Sie individuelle Einstellungen am Terminal vor, um die Waage für Ihren Bedarf zu optimieren. Stammbaum Einstellmodus: Einstellmodus Programm- Terminal Waage Kommunikation Service einstellungen nur für Wiegen + Tarieren Version Waagen Parameter Alibispeicher...
  • Seite 17: Programmmodus

    Bedienkonzept 3.2 Programmmodus Hier wählen Sie das gewünschte Wäge-Anwendungsprogramm aus. Nach Auswahl und Aufruf des Anwendungsprogramms ist die Waage wägebereit. 3.3 Funktionstasten Zum Aufruf der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung. Diese nehmen programm- und situationsabhängig unterschiedliche Funktionen an. Die jeweilige Funktion wird im Display in der Funktionsleiste über der Taste angezeigt.
  • Seite 18: Eingabe- Und Steuerungstasten

    Bedienkonzept 3.4 Eingabe- und Steuerungstasten Zur Eingabe und Steuerung stehen folgende weitere Tasten zur Verfügung: Zifferntasten zur Eingabe von Zahlenwerten, Mehrfachbelegung der Zifferntasten zur Eingabe von Buchstaben Aufruf Organisationsdaten Löschen der kompletten Eingabe oder Rücksetzung der Funktionen Löschen der letzten Ziffer INFO-Taste, elektronisches Typenschild mit Eichdaten, Aufruf von Informationen zu den Anwendungsprogrammen Funktionswechseltaste...
  • Seite 19 Bedienkonzept Anzeige: Das Display zeigt situationsabhängig unterschiedliche Ansichten. Es ist in folgende Anzeigefelder unterteilt: SYMBOLLEISTE NEBENANZEIGE INFORMATIONSFELD ANZEIGEFELD BEREICHSANZEIGE FUNKTIONSLEISTE Nebenanzeige: Zeigt weitere Zusatzinformationen an und kann individuell unter Terminal / Anzeige eingestellt werden. Kann auf Wunsch ein- u. geschaltet werden mit der Taste F3 Nebenanzeige. Symbolleiste: Zeigt Informationen zum Status der aufgeschalteten Messstelle Informationsfeld:...
  • Seite 20: Einstellmodus

    Einstellmodus Im Einstellmodus sind programm- und wägetechnische Parameter abgelegt, die aufgerufen und individuell eingerichtet werden können. Die Anpassung erfolgt durch Dateneingabe oder Auswahl aus vorgegebenen Parametern. Die einzelnen Parameter sind in logischen Gruppen innerhalb einer mehrstufigen Stammbaumstruktur abgelegt. Info: Die Modifikationsmöglichkeiten können im eichpflichtigen Verkehr eingeschränkt sein. Stammbaumstruktur Einstellmodus: Einstellmodus Programm-...
  • Seite 21: Aufruf Des Einstellmodus

    Einstellmodus 4.1 Aufruf des Einstellmodus Schalten Sie das Terminal ein. Nach der Einschaltroutine startet das Terminal automatisch das zuletzt aktivierte Anwendungsprogramm. Schalten Sie zum Aufruf des Einstellmodus mit der Funktionswechseltaste auf die Ebene Einstellfunktionen. Funktionstasten: Ebene Einstellfunktionen Neben- Prog- Einst. Brutto x 10 ramm...
  • Seite 22: Programmeinstellungen

    Einstellmodus Eingaben im Einstellmodus: In den meisten Fällen treffen Sie eine Auswahl aus verschiedenen angebotenen Einstellungen. Bei editierbaren Werten ist numerische oder alphanumerische Eingabe über die Tastatur möglich. Bereich Service: Der Bereich Service ist durch ein Passwort gesichert. Die enthaltenen Parameter können nur durch geschultes Servicepersonal gewartet werden. Bitte wenden Sie sich an Ihre Soehnle Industrial Solutions Servicestelle.
  • Seite 23: Einstellmodus Einstellungen Terminal

    Einstellmodus Fahrzeugwaage Einstellungen und Parameter siehe Kapitel 6.12.10 Dynamisches Schalten Einstellungen und Parameter siehe Kapitel 6.13.11 Prozentwiegen Einstellungen und Parameter siehe Kapitel 6.14.10 4.3 Einstellmodus Einstellungen Terminal Im Einstellmodus unter Terminal finden Sie folgende Abfrage- bzw. Einstellmöglichkeiten Version Bootloader Software Abfrage Softwarestand LRS Software AZG Abfrage Softwarestand...
  • Seite 24 > blau > magenta > rot Werkseinstellung: weiss Sprache Auswahl 1. Sprache Deutsch (Werkseinstellung) 2. Sprache Englisch oder andere Sprachen kann über das Soehnle Professional Serviceprogramm angepasst werden. Nebenanzeige Auswahl > Zweite Einheit > Tarawert > x10 Auflösung > Brutto/Netto >...
  • Seite 25 Einstellmodus Anzeige Dezimaltrennung Auswahl Komma, Punkt oder Kein Werkseinstellung: Komma Tausendertrennzeichen Auswahl Stück für Trennzeichen nur bei Zählmengenanzeige Komma, Punkt oder Kein Werkseinstellung: Kein Tastatur Tastatursperre Auf der Tastatur können einzelne, mehrere oder alle Tasten gesperrt werden. Durch Tastendruck auf die zu sperrende Taste kann der Status der Taste von offen zu gesperrt und umgekehrt verändert werden.
  • Seite 26 Einstellmodus Organisationsdaten Bezeichnung ORG A Eingabe Bezeichnung des Organisationsdatenspeicher A Ziffern oder Klartext über Tastatur, z.B. „Artikelnr.“ max. 12 Zeichen Bezeichnung ORG B Eingabe Bezeichnung des Organisationsdatenspeicher B Ziffern oder Klartext über Tastatur, max. 12 Zeichen Bezeichnung ORG C Eingabe Bezeichnung des Organisationsdatenspeicher C Ziffern oder Klartext über Tastatur, max.
  • Seite 27 Einstellmodus Organisationsdaten Festwerte Orgdaten A Verlassen der Datenbank Mit der Taste F5 zurück verlassen Sie die Liste. Anmerkung: für die Verwendung der Festwerte ist die Micro SD-Karte (Alibispeicher) erforderlich Festwerte Orgdaten B Wie Festwerte Orgdaten A Festwerte Orgdaten C Wie Festwerte Orgdaten A Festwerte Orgdaten D Wie Festwerte Orgdaten A Festwert Aufruf...
  • Seite 28 Einstellmodus Login-Funktion Aktivierung Auswahl ein oder aus Werkseinstellung: aus Kennwortabfrage Auswahl ein oder aus Werkseinstellung: aus Kennwort anlegen/ Eingabe des internen Terminalkennworts ändern Anlage alphanumerisch über die Zifferntastatur. Kennwort mit bis zu 35 Zeichen. Nach Aktivierung erfolgt der Zugang über eine Kennwortabfrage, z.B. nach dem Einschalten des Terminals oder nach der Abmeldung durch Drücken der CE-Taste über 3 Sekunden.
  • Seite 29 Einstellmodus SD-Karten Datensicherung Durch die Übernahme F6 Weiter wird die aktuelle Druckbild-Datei (PRNT- Druckbild importieren LO.DB) von der Micro SD-Karte in den Druckbildspeicher des Terminals geladen. Dabei kommt die Sicherheitsabfrage Importieren mit JA oder NEIN. Bei NEIN werden keine Daten geladen. Volumenmessung Messung aktiv Auswahl ein oder aus...
  • Seite 30: Einstellmodus Einstellungen Waage

    Einstellmodus 4.4 Einstellmodus Einstellungen Waage Im ersten Schritt wählen Sie die Waage (Messstelle) mit der Waagenwechseltaste aus, für die Sie Einstellungen vornehmen möchten. Es werden nur angeschlossene und aktive Waagen (Messstellen) zur Auswahl angezeigt. Die Einstellungen und Abfragen werden für jede Waage (Messstelle) individuell vorgenommen. Sämtliche Einstell- und Abfragemöglichkeiten sind identisch bei allen Waagen (Messstellen).
  • Seite 31 Einstellmodus Waagen Parameter Auswahl aus oder ein Nullnachführung aus: keine Nullnachführung ein: Korrektur von Drift bei Waage auf Null Nullnachführung eichfähig: 0,5 d/s Nullnachführung nicht eichfähig: 2 d/s Auswahl nur im Servicebereich möglich, unterliegt Eichung Auswahl aus oder ein Einschalt-Nullsetzen Bei ein setzt die Waage beim Einschalten innerhalb der Einschaltnullsetz- grenze vom Wägebereich Null Auswahl nur im Servicebereich möglich, unterliegt Eichung.
  • Seite 32 Einstellmodus Waagen Parameter Abfrage oder Eingabe aus oder ein Kontrollmode ein schaltet eine 10-fach höhere Auflösung im Display konstant auf und deaktiviert die x10-Taste. Nur bei nicht eichfähiger Waage möglich. Abfrage der Seriennummer Messstelle (MS) Seriennummer MS Softwareversion MS Abfrage des Softwarestand der Messstelle (MS) Für 6 Messstellennummern Hardwareadressierung (System) können variabel neue Anwender - Messstellennummern (User) vergeben werden.
  • Seite 33: Einstellmodus Einstellungen Kommunikation

    Einstellmodus Justierstützpunkte Stützpunkt 4 Gewichtswert Abfrage des Gewichtswert vom 4 Stützpunkt Stützpunkt 4 Rohmesswert Abfrage des justierten Rohmesswert vom 4 Stützpunkt Die interne Messstelle ist auf der Zentralplatine vom Terminal 3035 mit der Messstellennummer 01. plus Interne Messstelle Betriebszustand Abfrage oder Auswahl aus oder ein Mit aus wird die interne Messstellen deaktiviert mit ein ist Messstelle 01 aktiv.
  • Seite 34 Einstellmodus Schnittstelle 1 RS232 (intern) (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Verwendung Auswahl Schnittstelle > keine > 2795.14 > 2795.12+2795.20 > EDV > EDV 2 (unidirektional) > Barcode > Zweit-/Großanzeige > Digitalwaage > externe Datenbank Bei einer bereits belegten Verwendung über einen anderen Schnittstel- lenausgang wird diese Auswahlposition mit gesperrt dargestellt.
  • Seite 35 Einstellmodus Schnittstelle Port 2 (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Verwendung Auswahl Schnittstelle > keine > 2795.14 > 2795.12+2795.20 > EDV > EDV 2 (unidirektional) > Barcode > Zweit-/Großanzeige > Digitalwaage > externe Datenbank Bei einer bereits belegten Verwendung über einen anderen Schnittstellen- ausgang wird diese Auswahlposition mit gesperrt dargestellt.
  • Seite 36 Einstellmodus Schnittstelle Port 3 (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Verwendung Auswahl Schnittstelle > keine > 2795.14 > 2795.12+2795.20 > EDV > EDV 2 (unidirektional) > Barcode > Zweit-/Großanzeige > Digitalwaage > externe Datenbank Bei einer bereits belegten Verwendung über einen anderen Schnittstellen- ausgang wird diese Auswahlposition mit gesperrt dargestellt.
  • Seite 37 Einstellmodus (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Verwendung USB Auswahl > keine > 2795.14 > 2795.12+2795.20 > EDV > EDV 2 (unidirektional) > PC-Tastatur > Tastatureinschleifung > Datenlogger > interner Logger Bei einer bereits belegten Verwendung über einen anderen Schnittstellen- ausgang wird diese Auswahlposition mit gesperrt dargestellt.
  • Seite 38 Einstellmodus Ethernet (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Auswahl MAC-Adr.-Bypass deak- aus oder ein tivieren Automatische Versendung UDP-MAB-Nachricht zur Erkennung unserer Waage (Inhalt siehe Einstellmode (User Mode) 470.702.112) Werkseinstellung: aus Eingabe Gerätebezeichnung der Bezeichnung des Geräts um im Netzwerk es eindeutig zu identifizie- ren.
  • Seite 39 Einstellmodus EDV Einstellungen (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Auswahl für EDV-Mode (Terminal löst den ausgewählten Datensatz EDV Mode automatisch aus) > kein > A: Sende Datensatz 1 x sofort > B: Sende Datensatz 1 x Gew.Änd./Stillst. > C: Sende Datensatz Änd./Still. >...
  • Seite 40 Einstellmodus EDV Einstellungen (Weitere Details siehe auch Schnittstellenbeschreibung 470.508.090) Eingabe Zeitraster Datenpakete Zeitabstand für Datenpakete über Schnittstelle Eingabe über Zifferntastatur in ms Werkseinstellung: 100 ms Auswahl Dezimaltrennzeichen Komma, Punkt oder Kein Werkseinstellung: Komma Auswahl Tausendertrennzeichen Komma, Punkt oder Kein Werkseinstellung: Komma Auswahl (Aktuell ohne Funktion, Umsetzung in späterer Ausbaustufe) Verriegelung aus oder ein...
  • Seite 41 Einstellmodus Anybus (Weitere Details siehe auch Beschreibung Kommunikation Profinet Profi- bus 470.508.095) Auswahl Feldbustyp > nicht aktiv > Profibus DP > Profinet > Ethercat Werkseinstellung: nicht aktiv Eingabe Adresse Adresse nur für Anwendung Profibus, numerisch über Zifferntastatur Werkseinstellung: 0 Eingabe Zykluszeit Anybusmodul der Zykluszeit numerisch über Zifferntastatur in Millisekunden.
  • Seite 42 Einstellmodus Barcode (weitere Details siehe Kapitel 7.10) Eingabe Code 1.Scan (ORGA) Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D) Werkseinstellung: 0 Eingabe Code 2.Scan (ORGB) Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D) Werkseinstellung: 0 Eingabe Code 3.Scan (ORGC) Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D)
  • Seite 43 Einstellmodus Batch-Verarbeitung (weitere Details siehe Kapitel 7.11) Eingabe Batch-Code 2 Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D) Werkseinstellung: 0 Eingabe Batch-Code 3 Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D) Werkseinstellung: 0 Eingabe Batch-Code 4 Steuerbefehle aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokument plus 470.508.090D)
  • Seite 44 Einstellmodus Batch-Verarbeitung (weitere Details siehe Kapitel 7.11) Pause zw. Batch-Code Eingabe Zeit für die Pause zwischen den Batch-Code, numerisch über Zifferntas- tatur Werkseinstellung: 100 ms Pause zw. Batch-Code Eingabe Zeit für die Pause zwischen den Batch-Code, numerisch über Zifferntas- tatur Werkseinstellung: 100 ms Pause zw.
  • Seite 45 Einstellmodus IP-Sensoren (weitere Details siehe Kapitel 7.13) Eingabe Sensor-Nummer der Sensor-Nummer 1 bis 4 für die Abfrage und Einstellung der nachfol- genden Parameter. Bis zu 4 Sensoren möglich. Werkseinstellung: 1 Auswahl Aktivierung > aus > ein Werkseinstellung: aus Abfrage Verbindungszustand des Verbindungszustand z.B.
  • Seite 46 Einstellmodus IP-Sensoren (weitere Details siehe Kapitel 7.13) RFID/generische Aktion Auswahl > Simuliere K-Kommando > Simuliere Barcode > in ORGA speichern > in ORGB speichern > in ORGC speichern > in ORGD speichern > K-Befehl Batch-Funktion > nur in Empfangspuf. ablegen >...
  • Seite 47: Einstellmodus Einstellungen Service

    Einstellmodus IP-Drucker (Weitere Details siehe Kapitel 7.14) IP-Adresse des Druckers Eingabe IP Adresse, wenn der Sensor ein Server (Host) ist. Werkseinstellung: 010.010.005.005 IP-Port Eingabe IP-Port Werkseinstellung: 10010 Escape-Zeichen „/“ Auswahl ignorieren > aus > ein Werkseinstellung: aus DHCP Client DHCP aktiv Auswahl aus oder ein Bei ein wird automatisch vom Netzwerk-Server die Ethernet IP Adress...
  • Seite 48: Grundfunktionen

    5. Grundfunktionen 5.1 Einschalten Die ausführliche Beschreibung zum Einschalten des Terminals finden Sie in Kapitel 2.5. 5.2 Ausschalten Die ausführliche Beschreibung zum Ausschalten des Terminals finden Sie in Kapitel 2.5. 5.3 Programmwahl Auswahl unter den zur Verfügung stehenden Anwendungsprogrammen. Schalten Sie mit der Funktionswechseltaste auf die Ebene Einstellfunktionen.
  • Seite 49: Tarafunktion

    5. Grundfunktionen 5.5 Tarafunktion Tara ist das Delta von Brutto- und Nettogewichten Die ausführliche Beschreibung zum Tarieren finden Sie im Anwenderprogramm Wiegen und Tarieren Kapitel 6.5. 5.6 Bruttoanzeige Anzeige des Bruttogewichtes bei tarierter Waage Schalten Sie mit der Funktionswechseltaste auf die Ebene Einstellfunktionen. Neben- Prog- Einst.
  • Seite 50: Zehnfache Anzeige X10

    5. Grundfunktionen 5.8 Zehnfach Anzeige x10 Zeigt den Gewichtswert mit einer weiteren dezimalen in 10-fach höherer Auflösung. Schalten Sie mit der Funktionswechseltaste auf die Ebene Einstellfunktionen. Neben- Prog- Einst. Brutto x 10 ramm Modus anzeige Drücken Sie die Taste F2 x10. Eichfähige Waage Ist die Waage eichfähig justiert, erscheint die zehnfach höhere Auflösung solange die x10-Taste gedrückt gehalten wird.
  • Seite 51: Holdfunktion

    5. Grundfunktionen 5.9 Holdfunktion Im Einstellmodus kann für jede angeschlossene Messstelle separat eine Holdfunktion aktiviert werden (Einstellmodus/Waagen/Waagen Parameter/Holdmode) Es stehen folgende Holdfunktionen zur Auswahl: Hold ist deaktiviert Nicht aktiv: Hold bei Stillstand außerhalb Leermeldung, Still/Taste: Aufheben durch Einschalt-Taste Hold bei Stillstand außerhalb Leermeldung, Still/Leer: Aufheben durch Entlastung der Waage Hold bei maximal erreichtem Wert mit Stillstand außerhalb Leermeldung,...
  • Seite 52: Nebenanzeige

    5. Grundfunktionen 5.10 Nebenanzeige Zeigt weitere Informationen an, wie beispielsweise zweite Einheiten, Gewichtswerte beim Zählen, Differenzen zum Sollwert etc. Aktivierung und Deaktivierung der Nebenanzeige Schalten Sie mit der Funktionswechseltaste auf die Ebene Einstellfunktionen. Neben- Prog- Einst. Brutto x 10 ramm Modus anzeige Drücken Sie die Taste F3 Nebenanzeige.
  • Seite 53 5. Grundfunktionen Beim Aufruf des Untermenüs Nebenanzeige erhalten Sie eine Liste der möglichen Anwendungen: Sie können sich in der Liste mit den Pfeiltasten F3 und F4 bewegen Funktionen der Nebenanzeige Folgende Funktionszustände können im Untermenü Nebenanzeige eigestellt werden: > Zweite Einheit >...
  • Seite 54: Zweite Einheit

    5. Grundfunktionen > allgem. Zähler + Referenz > EDV Status > gen. Wertespeicher-Element > Anybus Status > aktuelle Job-Nummer Anmerkung: die Einstellung der Funktion muss dem Anwenderprogramm entsprechen! Werkseinstellung der Nebenanzeige ist die Zweite Einheit. 5.10.1 Zweite Einheit Die zweite Einheit wird im Einstellmodus pro angeschlossene Waage festgelegt. Standardmäßig sind fol- gende zweite Einheiten hinterlegt: Justierte Einheit Zweite Einheit...
  • Seite 55: Organisationsdaten (Identifier)

    5. Grundfunktionen Mit den Pfeiltasten F3 und F4 bewegen Sie sich in der Liste zu Zweite Einheit und wählen diesen durch Druck der Taste F6 Weiter aus. Sie können sich mit den Pfeiltasten F3 und F4 in der Liste bewegen. Mit F6 „Übernehmen“ wird die Zweite Einheit festgelegt.
  • Seite 56 5. Grundfunktionen Für den Aufruf der Organisationsdatenspeicher sind vier Tasten verfügbar. Bezeichnung Inhalt Eingabe Bezeichnung Geben Sie zunächst im Einstellmodus die Bezeichnungen (max. 12 Zeichen) für die benötigten Organisationsdatenspeicher ein: Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Terminal markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Organisationsdaten markieren, F6 Weiter.
  • Seite 57 Arbeitsspeicher gelöscht. Datenbank für Organisationsdaten Die Anwendung der Datenbank für Organisationsdaten ist nur mit einer optionalen Soehnle Professional Micro SD-Karte möglich. Häufig aufzurufende Inhalte können als Festwerte in einer Datenbank abgelegt und bei Bedarf aufgerufen werden. Dies erspart die wiederholte manuelle Eingabe von Produktbezeichnungen, Bedienern usw.
  • Seite 58 (Abbruch ohne Übernahme der Eingabe mit F5 Abbruch). Verlassen der Datenbank Mit der Taste F5 zurück verlassen Sie die Liste. Datenbankpflege über optionale Soehnle Professional Anwendersoftware 3035 plus Für die Anforderung einer einfachen und mehrfachen Anwendung zu der Pflege der Org-Datenbank für die Bezeichnungen und Inhalte gibt es die PC –...
  • Seite 59: Alphanumerische Eingabe

    5. Grundfunktion 5.12 Alphanumerische Eingabe Mit der kombinierten Tastatur können alphanumerische Eingaben erfolgen. Optional ist mit der USB- Schnittstelle und dem USB-Adapterkabel f. PC-Tastatur 2550.03.027 über eine USB - PC-Tastatur verein- fachtes Eingeben möglich. Arten der Eingabefelder Anzeigefelder ohne Schreibmöglichkeit Anzeige-/Schreibfelder mit Möglichkeit der numerischen Eingabe Anzeige-/Schreibfelder mit Möglichkeit der alphanumerischen Eingabe Aktivierung der Eingabefelder...
  • Seite 60: Tastensperre

    Grundfunktion 5.13 Tastensperre Auf der Tastatur können einzelne, mehrere oder alle Tasten gesperrt werden. Tasten sperren Im Einstellmodus Terminal / Tastatur /Tastatursperre aufrufen. Im Display ist die Tastatur schematisch dargestellt. Durch Tastendruck kann nun der Status der Taste von offen zu gesperrt und umgekehrt verändert werden. Displayansicht Tastensperre Gesperrte Tasten werden im Display mit einen Kreuz gekennzeichnet.
  • Seite 61: Benutzerpasswort

    5. Grundfunktion 5.14 Benutzerpasswort Der Zugriff auf den Einstellmodus und die Programmauswahl kann durch die Vergabe eines individuellen Passwortes gesperrt werden, um Änderungen durch nicht befugte Personen zu verhindern. Rufen Sie im Einstellmodus Terminal / Benutzerpasswort auf Wählen Sie Anlegen/Ändern, im sich öffnenden Eingabefeld können Sie ein bis zu 8 Stellen langes alphanumerisches Passwort vergeben, danach mit F6 übernehmen.
  • Seite 62 Grundfunktion Für die Funktionen Start-, Login- und Kennwortabfrage muss die Einstellung mit ein aktiviert sein. Auch für die Anwendung einer Überwachung durch die externe EDV. Nach dem Einschalten des Terminals oder des Login Aufrufs über die Enter – Taste erscheint das Abfragefenster Anmeldung Mit Taste F6 OK wird die Anmeldung aktiviert und ein EDV - Datensatz mit der Anmeldebestätigung gesen- det, danach ist das Terminal im Wiegmodus.
  • Seite 63 Sanduhr. Innerhalb von 5 Sekunden muss die EDV das Kennwort freigaben, falls in dieser Zeit die Kennwort Freigabe nicht kommt wenden Sie sich bitte an Ihren Service-Partner oder den Kundendienst von Soehnle Professional. Wird in der Kennwortabfrage die Taste F5 Abbruch betätigt, erscheint im Display das Abfragefenster Anmeldung mit deren Abfrageablauf.
  • Seite 64 Grundfunktion Gewünschtes Kennwort mit max. 35 Stellen eingeben und mit F6 Übernehmen. Anmerkungen: Nach der Eingabe eines internen Kennworts erfolgt keine externe EDV Kennwortabfrage mehr. Bei der Anlage eines internen Terminal–Kennwort wird immer beim Aufruf in den Bereich Login-Funktion das Kennwort abgefragt. Falls das Kennwort vergessen wird kann über die Eingabe CLEAR ohne Kennwort der Einstieg in den Bereich Login-Funktion erfolgen.
  • Seite 65 5. Grundfunktion Kennwort löschen (internes Terminalkennwort) Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Terminal markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Login-Funktion markieren, F6 Weiter. Kennwortabfrage, internes Terminal – Kennwort eingeben und Taste F6 Übernehmen. Falls das Kennwort vergessen wird kann über die Eingabe CLEAR ohne Kennwort der Einstieg in den Bereich Login-Funktion erfolgen.
  • Seite 66: Sd-Karten Datensicherung

    Grundfunktion 5.16 SD-Karten (Daten)Sicherung Auf der Micro SD-Karte (Alibispeicher) ist es möglich die Einstellparameter zu sichern, um zu einem späteren Zeitpunkt die Daten und Funktionen beim Terminal zurückzusetzen. Inhalte für die Datensicherung Es werden sämtliche Einstellparameter (UCAL), die Programmauswahl des Terminals gesichert. Zusätzlich können über den Druckbild Export und Import auch die eingestellten Druck- / Datensätze gesichert wer- den.
  • Seite 67: Volumenmessung

    5. Grundfunktion Druckbild importieren Im Menü SD-Karten (Daten)Sicherung werden durch die Übernahme F6 Weiter die Druckbilddaten von der Micro SD-Karte wieder ins Terminal geladen. Dabei kommt die Sicherheitsabfrage Druckbild importieren. Mit den Funktionstasten F1 bis F3 JA wird der Datentransfer von der Micro SD-Karte ins Terminal ausge- führt, mit den Funktionstasten F4 bis F6 NEIN erfolgt kein Datentransfer von der Micro SD-Karte ins Terminal.
  • Seite 68 Grundfunktion Volumenberechnung Nach der Übernahme der 3 Achsen wird automatisch das Volumen und Volumengewicht berechnet. Displayansicht nach der Volumenberechnung: Datenausgabe Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Auslösen der Datenübermittlung an eine EDV oder Drucker. Automatisch durch Scannung aller drei Barcodeachsen Scannen des Barcode SEND-Taste an der Waagenhaube Betätigung der SEND-Taste am Terminal Die Funktion der Datenausgabe ist einstellungsabhängig von der Druck- u.
  • Seite 69: Dynamische Funktionstasten

    5. Grundfunktion Volumenmessung Volumen Divisor Eingabe des Divisor für die Berechnung des Volumengewichts, Wert ist numerisch von 1.000 bis 10.000 über die Zifferntastatur. Werkseinstellung: 5.000 5.18 Dynamische Funktionstasten Die dynamischen Funktionstasten ermöglichen eine individuelle Gestaltung der Funktionstasten F1 – F6 auf einer separaten, programmierbaren Ebene.
  • Seite 70: Definition Einer Dynamischen Funktionstaste

    Grundfunktion 5.18.2 Definition einer dynamischen Funktionstaste Format: <KcccKFx;nL;tttt;Aa;dddd> Hierbei ist: 3-stelliger Befehlscode die Funktionstasten-Nummer für welche die Konfiguration ist (x = 1 … 6) die Anzahl der Zeilen (Lines) im Funktionstastenfeld (n = 1 … 2) tttt der Funktionstasten-Text. Er besteht aus maximal 7 Zeichen pro Zeile. Bei 2-zeiligem Text sind es bis zu 14 Zeichen am Stück.
  • Seite 71 5. Grundfunktion - A8 Daten im ORG-Speicher über Sensor-Kanal n senden Format: s:o:ccc Sensor-Kanal-Nummer (1 … 4) ORG-Daten-Index (A … D) K-Kommando Code (wenn ccc nicht angegeben wird, so werden die ORG-X-Daten in <> verpackt und gesendet. Es ist möglich auch in ORG-X einen K-Befehl zu schreiben. - A9 Nachfolgende Daten über Sensor-Kanal n senden Format: s:dddd Sensor-Kanal-Nummer (1…4)
  • Seite 72 Grundfunktion - A17 Führe EDV-Befehlssequenz aus Format: f Funktionstasten-Sequenz-Nummer (1…6) Hinweis: Über das Druckbild können EDV-Befehlssequenzen für die dynamischen Funktionstasten definiert werden. Diese Befehlssequenzen können über diese Aktion ausgeführt werden. Es ist erforderlich, in den Funktionstasten-Aktions-Daten die Funktionstastensequenz-Nummer zu definieren. Es kann damit theoretisch auch über die Funktionstaste x die Sequenz für Funktionstaste aufgerufen werden.
  • Seite 73 Hinweis: Die entsprechenden Druckbedingungen finden Sie in der Beschreibung Datenschnittstelle 470.508.090 – Kapitel 4.1.7. Die Zuordnung eines Druckbildes oder Datensatzes (mittels Soehnle Professional Serviceprogramm) auf die SEND-Taste 2 ist Voraussetzung für die Ausgabe an einen Drucker oder eine EDV.  ...
  • Seite 74 Grundfunktion Aktion A5 / A8 / A9 / A11 / A15 / A16: Alle Funktion nur bei IP-Sensoren mit angeschlossenem und konfiguriertem Sensor an einem Sensorka- nal 1 – 4. Die Eingaben sind speziell von den angeschlossen Sensoren abhängig, für Beispiele müssen die Anleitungen der jeweiligen Sensoren beachtet werden.
  • Seite 75: Dynamische Funktionstasten Ein-/Ausschalten

    Grundfunktion Aktion A19: Im Anwenderprogramm Zählen soll auf F1 die Bezeichnung „Ref Variab“ wie auf F2 bei der 1. Reihe tra- gen und bei Betätigung die gleiche Funktion bei der dynamischen Funktionstastenreihe ausführen. <K530KF1;2L;Ref Variab;A19;2;1> Weiteres spezielles Beispiel im Anwenderprogramm Zählen: dabei kann die variable Standard Ref-Stück- zahl ohne Bezeichnung mit der vorgegebenen Anzahl auf eine dynamischen Funktionstastenreihe ge- setzt werden.
  • Seite 76: Ebene Der Dyn.funktionstasten Festlegen

    Grundfunktion 5.18.4 Ebene der dynamischen FUnktionstasten festlegen Die Ebene X der dynamischen Funktionstasten festlegen. Format: <KcccKLx> Hierbei ist: 3-stelliger Befehlscode 532 die Ebene (1 - 4) Beispiel: Die dynamischen Funktionstasten sollen auf Ebene 2 liegen: <K532KL2> 5.18.5 Einstellungen der dynamischen Funktionstasten speichern Dynamische Funktionstasten über das Terminal 3035 auf der SD-Karte speichern: plus...
  • Seite 77: Einstellungen Der Dynamischen Funktionstasten Laden

    Dateninhalt QR – Code über EDV – Befehl ändern / anzeigen Der EDV – Befehl ist <K397Ktttt>, dabei ist tttt der variable Zeicheninhalt für den QR – Code ist. Maximale Zeichenlänge für den Inhalt sind 140 Zeichen. Zum Beispiel für den Inhalt: Soehnle Professional 3035 plus <K397KSoehnle Professional 3035 plus>...
  • Seite 78 Grundfunktion Automatische QR-Codeausgabe im Informationsfeld für den Gewichtswert bei Stillstand mit Alibi- eintrag Für diese Anwendung einer automatische QR – Code Anzeige muss ein spezifische Druckbild erstellt und über die Serviceprogramm ins Terminal übertragen werden. Beispiel Druckbild für Nettowert mit Alibieintrag: Über den EDV –...
  • Seite 79: Anwendungsprogramme

    Anwendungsprogramme Die verschiedenen Anwendungsprogramme des Soehnle Terminals 3035 bieten Ihnen umfangreiche plus Lösungen für Ihre Wägeaufgaben. Sie können die Anwendungsprogramme im Einstellmodus an Ihren spezifischen Bedarf anpassen. Infor- mationen hierzu in den jeweiligen Kapitel Einstellungen im Einstellmodus. Es stehen folgende Anwendungsprogramme zur Auswahl: Wiegen und Tarieren Summieren und Kommissionieren Zählen...
  • Seite 80: Navigation In Den Anwendungsprogrammen

    Anwendungsprogramme Mit den Pfeiltasten F3 nach oben und F4 nach unten das Anwenderprogramm markieren, danach mit der Taste F6 Übernehmen. 6.3 Navigation in den Anwendungsprogrammen Zur Steuerung der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung. Diese nehmen programm- und situationsabhängig unterschiedliche Funktionen an. Die jeweilige Funktion wird im Display in der Funktionsleiste angezeigt.
  • Seite 81: Sonderprogramme

    Anwendungsprogramme 6.4 Sonderprogramme Ergänzend zu den 10 serienmäßig enthaltenen Anwender-Programmen besteht die Möglichkeit Abläufe nach Ihren speziellen Anforderungen werksseitig zu programmieren. Folgende Sonderprogramme gibt es: Verbund-Radlastwaage, Preisauszeichnung und weitere. Bitte sprechen Sie uns an. Telefon: +49 7191 34 53-220 Fax: +49 7191 34 53-211 Mail: info@sis.gmbh...
  • Seite 82: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.5.2 Displayansicht Grundansicht Wiegen Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des Taragewichtes oder einer zweiten Einheit können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Nebenanzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzei- Abbildung Display Nebenanzeige mit Taragewicht...
  • Seite 83: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.5.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Wiegen + Tarienen / Anzeige Informationsfeld kann einge- stellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Schaltfunktionen Aus- und Eingänge und Organisationsdatenspeicher. IO-Steuerung: Kontinuierliche Anzeige Aus- und Eingangszustände Orgdaten + Datenbank: Kontinuierliche Anzeige der Organisationsdatenspeicher.
  • Seite 84: Tarieren Mit Tara-Handeingabe

    Anwendungsprogramme Tara löschen durch überschreiben mit neuem Tara oder Taste bzw. Taste Zur Anzeige des Taraspeichers drücken Sie Taste , dann Taste . Hier kann mit F2 Lösche der Taraspeicher gelöscht werden, F5 Abbruch beendet die Anzeige des Taraspeichers ohne Änderung. Wol- len Sie den Wert des Taraspeichers ändern, dann kann über die Zifferntastatur ein neuer Wert eingege- ben werden und mit F6 als Tara-Handeingabe in den Taraspeicher übernommen werden.
  • Seite 85: Additives Tara

    Anwendungsprogramme 6.5.8 Additives Tara Tarieren von mehreren, auch unterschiedlichen, Behältern mit bekanntem Taragewicht. Drücken Sie in Ebene Tarafunktionen die Taste F2 Add Tara. Geben Sie das bekannte Taragewicht des ersten Behälters über die Zifferntastatur ein. Bestätigen Sie mit Taste F6 Übernehmen. Wiederholen Sie den Vorgang für die restlichen Behälter. Die Tarawerte werden in den Taraspeicher übernommen und das Gesamt-Taragewicht von der Gewichts- anzeige abgezogen, das Gewicht wird mit dem Hinweis Netto angezeigt.
  • Seite 86: Tarafestwertspeicher

    Unterverpackungen mit unbekannter Tara werden mit Zwischentara tariert. 6.5.11 Tarafestwertspeicher Die Anwendung der Tarafestwertspeicher ist nur mit der Soehnle Professional Micro SD-Karte möglich. Bekannte Taragewichte können in einem spannungsausfallsicheren Speicher abgelegt und bei Bedarf aufgerufen werden. Sie können 999 Referenzgewichte in einem ausfallsicheren Speicher ablegen.
  • Seite 87 Anwendungsprogramme Bearbeiten eines vorhandenen Festwerts aus der Liste Bearbeiten des markierten Festwerts mit F6 aufrufen. Parameter Bezeichnung ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Ziffern/Alpha-Tastatur. Eingabe mit F6 Übernehmen, Abbruch ohne Übernahme der Eingabe mit F5 Abbruch. Parameter Tarawert ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Ziffern/Alpha-Tastatur. Eingabe mit F6 Übernehmen, Abbruch ohne Übernahme der Eingabe mit F5 Abbruch.
  • Seite 88: Fehlermeldungen Beim Tarieren

    Anwendungsprogramme 6.5.12 Fehlermeldungen beim Tarieren Error 06: Tarieren nicht möglich. Mögliche Ursachen: Leere Waage, Waage in Über- oder Unterlast, Tarahandeingabe mit Tarawert über Höchstlast, Waage zeigt einen negativen Gewichtswert. 6.5.13 Anzeigemöglichkeiten mit der Info-Taste Der Druck auf die Taste bietet Ihnen folgende Auswahl: F1 Tara Fix Anzeige der gespeicherten Tara Festwerte (Tara-Fix Speicher).
  • Seite 89: Organisationsdaten (Identifier)

    Anwendungsprogramme Die Eingabe der Bezeichnung des Tarafestwertes erfolgt über Druck der Taste F6 Bearbeiten. Geben Sie die Bezeichnung über die Tastatur ein und übernehmen Sie die Eingabe mit Druck der Taste F6 Übernehmen. 6.5.15 Organisationsdaten (Identifier) Ausführliche Informationen zu den Organisationsdaten finden in Kapitel 5.11. 6.5.16 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Wiegen und Tarieren auf Ihre individuellen Anforderungen anpassen.
  • Seite 90 Anwendungsprogramme Wiegen und Tarieren Tarafestwerte Neuen Festwert speichern F1 Neu drücken. Die Speicherplatznummer wird vom Gerät vergeben. Die erste Zahl in der Klammer gibt die Anzahl der freien Speicherplätze, die zweite Zahl die durch Festwerte belegten Speicherplätze an. Parameter Bezeichnung ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Tastatur.
  • Seite 91: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme 6.6 Summieren und Kommissioniern Summieren bedeutet, dass die einzelnen Positionen nacheinander verwogen werden, das Gewicht wird im Summen- speicher addiert und die Waage wird nach jeder einzelnen Wiegung wieder entlastet. Kommissionieren bedeutet, dass die gewogenen Positionen auf der Waage verbleiben. Das Gewicht wird im Summenspei- cher addiert und die Waage geht ohne Entlastung wieder auf Null.
  • Seite 92: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.6.2 Displayansicht Nach dem ersten Summiervorgang wechselt das Display von der Grundansicht auf die Ansicht Summie- rung, Vorraussetzung die Einstellung Anzeige Informationsfeld ist auf Werkseinstellung. Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. der 10-fach höheren Auflösung x10 oder des Taragewichtes, kön- nen Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten.
  • Seite 93: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.6.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Summ. + Komm. / Anzeige Informationsfeld kann einge- stellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher und Schaltfunktionen Aus- und Eingänge. Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers.
  • Seite 94: Auswahlmöglichkeiten Für Die Summenanzeige

    Anwendungsprogramme Hand F5 Mit der Taste F5 Hand können Gewichtswerte und Stückzahlen manuell eingegeben werden. Die Eingabe erfolgt über die Zifferntastatur und wird mit der Taste F6 Übernehmen bestätigt. Beim Eingabefenster kann ein Wechsel zwischen justierter Einheit, zweiter Einheit und Stückzahl mit der Funktionswechseltaste erfolgen.
  • Seite 95: Entlastungsfaktor Beim Summieren

    Anwendungsprogramme 6.6.7 Entlastungsfaktor beim Summieren (Parameter wird bei der Funktion Kommissionieren nicht verwendet) Sie können im Einstellmodus festlegen, dass die Waage zwischen dem Auflegen der einzelnen Posten bei der Funktion Summieren um eine bestimmte Anzahl Ziffernschritte entlastet werden muss. Erfolgt keine Entlastung wird der Gewichtswert nicht in den Summenspeicher übernommen und mit der Fehler- meldung Error 55 Gewicht auflegen angezeigt.
  • Seite 96: Druckauslösende Tasten

    Anwendungsprogramme Bei einer Stornierung wird der Postenzähler um 1 reduziert. Der Postenzähler wird automatisch immer mit dem Löschen der Summe auf Null gesetzt. 6.6.12 Druckauslösende Tasten Zusätzliche Tasten oder Funktionen wie Plus, Hand, Storno und Summe können bei der Funktion Sum- mieren / Kommissionierung als druckauslösende Tasten z.
  • Seite 97: Anzeigemöglichkeiten Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Info: Anzeige Informationsfeld mit Postenliste Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Summ. + Komm. / Anzeige Informationsfeld kann letzter Posten eingestellt werden, dann wird immer der letzte Posten im Informationsfeld angezeigt. 6.6.15 Anzeigemöglichkeiten mit der Info-Taste Der Druck auf die Taste bietet Ihnen folgende Auswahl: F1 Tara Fix Anzeige der gespeicherten Tara Festwerte (Tara-Fix Speicher).
  • Seite 98: Übernahme Aktueller Werte In Den Fixspeicher

    Anwendungsprogramme 6.6.16 Übernahme aktueller Werte in den Fixspeicher Für die direkte Übernahme von Tarafestwerten in den Fixspeicher zunächst den Tarawert übernehmen oder Tarahand eingeben. Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix kann der Wert direkt in den Fixspeicher übernommen werden. Es erscheint das Eingabefenster für die Tarafestwerte.
  • Seite 99: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.6.18 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Summieren und Kommis- sionieren auf Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Summieren und Kommissionieren Summ.
  • Seite 100 Anwendungsprogramme Summieren und Kommissionieren Entlastungsfaktor Eingabe in d über Zifferntastatur Die Anzahl an Ziffernschritten, um die die Waage bei der Summierung entlastet werden muss, damit eine weitere Gewichtsübernahme in den Summenspeicher möglich ist. Erfolgt keine Entlastung wird der Gewichtswert nicht in den Summenspeicher übernom- men, Fehlermeldung „Error 55 Gewicht auflegen“.
  • Seite 101: Zählen

    Anwendungsprogramme 6.7 Zählen Zählen von gewichtsgleichen Teilen. Aus einer bekannten kleinen Menge von Zählteilen wird das Einzelteilegewicht (Referenzgewicht) ermit- telt. Dieses dient dann als Divisor, um aus dem Gewicht einer unbekannten Menge dieser Zählteile die Stückzahl zu ermitteln. 6.7.1 Funktionstasten Zur Steuerung der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung.
  • Seite 102: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.7.2 Displayansicht Zählen Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. der Referenzmenge, der x10 Auflösung oder des Taragewichtes, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Nebenanzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / An- zeige / Nebenanzeige.
  • Seite 103: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.7.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Zählen / Anzeige Informationsfeld kann eingestellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Zählen: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, Zählen mit dem Referenzgewicht und Gewichtswert in Brutto / Netto bspw. Kontrollampel, Summenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion.
  • Seite 104: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme 6.7.4 Tarafunktion Die Beschreibung und ausführliche Anleitung der Tarafunktion finden Sie in Kapitel 6.5. 6.7.5 Zählfunktion Die Bestimmung des Referenzgewichts ist über folgende Funktionstasten möglich: Funktionstaste F1 Ref 10 Referenzgewichtsermittlung aus vorbelegter Referenzstückzahl. Legen Sie 10 Zählteile auf die Waa- ge, drücken Sie dann die Taste F1 Ref 10.Die Waage ermittelt das Referenzgewicht und zeigt „10 Stk“...
  • Seite 105 Anwendungsprogramme Jeder Speicherplatz verfügt über folgende Einträge: Laufende Nummer (Speicherplatz) Bezeichnung (alphanumerisch max. 18 Zeichen) Artikelnummer (alphanumerisch max. 18 Ziffern) Referenzgewicht Sollstückzahl Toleranz minus Toleranz plus Tarawert a) Aufruf des Ref Fix Speichers zum Bearbeiten der Zählartikel: Drücken Sie Taste und dann F2 Ref Fix Auswahl vorhandene Festwerte aus der Liste Blättern mit den Pfeiltasten F3 oder F4 bis der gewünschte Speicherplatz erreicht ist, Übernahme des...
  • Seite 106: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme b) Aufruf der Liste Referenzgewichte zum Zählen: Drücken Sie in der Ebene 2 Kontrollfunktionen die Taste F4 Ref Fix. In der Anzeige erscheint der zuletzt aufgerufene Fixwert. Auswahl innerhalb der Liste Blättern mit den Pfeiltasten F3 oder F4 bis der gewünschte Speicherplatz Übernahme des gewünschten Festwerts mit F6 Übernehmen Direktaufruf über Artikelnummer oder Speicherplatznummer Beim optionalen Datenbankmodul 3035...
  • Seite 107 Anwendungsprogramme Kommissionieren bedeutet, dass die gewogenen Positionen auf der Waage verbleiben. Das Gewicht wird im Summenspeicher addiert und die Waage geht ohne Entlastung wieder auf Null. Ein Messstellenwechsel während des Kommissioniervorgangs ist nicht erlaubt. Die Auswahl Summieren oder Kommissionieren wird im Einstellmodus Programmeinstellungen getroffen. Die Auswahl gilt für alle angeschlossenen Wägebrücken.
  • Seite 108 Anwendungsprogramme der Storno Taste erfolgt die Aufforderung, die Waage entweder mit dem zu stornierenden Gewicht zu belasten oder die lfd. Nr. des zu stornierenden Gewichtes einzugeben. Infos zur laufenden Nummer über die Tastenkombination Info und Plus F5. Geben Sie über die Zifferntastatur die laufende Nummer der zu stornierenden Position ein und bestä- tigen Sie mit F6 Übernehmen.
  • Seite 109 Anwendungsprogramme Vergabe und Löschen der laufenden Nummer Jeder Eintrag (Plus, Hand, Storno) in den Summenspeicher erhöht eine vierstellige laufende Nummer. Die laufende Nummer wird in der Werkseinstellung nicht zurückgesetzt. Optional kann im Einstellmodus zur Rücksetzung der laufenden Nummer bestimmt werden: nicht aktiv (kein Rücksetzen = Werkseinstellung) bei Taste Summe löschen beim Ausschalten...
  • Seite 110: Referenzstatistik

    Anwendungsprogramme Summieren außerhalb Toleranz Das Summieren von Mengen, die außerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs liegen, kann verhin- dert werden. Liegt die Stückzahl außerhalb der Toleranz erscheint nach Druck auf die Plus Taste die Fehlermeldung „Außer Toleranz“. Hierfür muss im Einstellmodus unter „Summierung außerhalb Toleranz“ ausgeschaltet werden. Die Ziel-Stückzahl und die erlaubte Toleranz legen Sie im Modus Stückkontrolle fest.
  • Seite 111: Stückkontrolle

    Anwendungsprogramme Ausdruck der Statistik Drücken Sie die Funktionstaste F1 „Drucken“. Die Druckausgabe ist nur über die Verwendung der Schnitt- stelle auf den Drucker 1 „2795.14“ möglich, gegebenenfalls muss das Druckbild mit dem erforderlichen Druckausgang über das Serviceprogramm angepasst werden. Übernahme des Mittelwertes als Referenzgewicht für Zählvorgang Drücken Sie F6 Übernahme.
  • Seite 112: Zählen Mit Mehreren Wägebrücken

    Anwendungsprogramme Schaltpunkte bei Stückkontrolle Wollen Sie die Kontrollwerte über die Schnittstelle z.B. an eine Kontrollampel oder an eine Steuerung weitergeben, dann muss im Terminal eine I/O-Karte eingebaut sein. Diese muss im Einstellmodus unter Programmeinstellungen / Zählen / IO Vorbelegung muss mit Ausführen aktiviert werden. Die Ausgangs- signale sind wie folgt belegt: Schaltpunkt Signal...
  • Seite 113: Zählgenauigkeit

    Anwendungsprogramme Referenzwaage erfolgen, dann schalten Sie vor Referenzgewichtsermittlung manuell von der Mengen- auf die Referenzwaage. 6.7.10 Zählgenauigkeit Im Einstellmodus können Sie in den Programmeinstellungen / Zählen, Einfluss auf die Zählgenauigkeit Ihrer Waage nehmen. Standard Referenzstückzahl Werkseitig ist die Referenzstückzahl 10 eingestellt. Sie können diese Stückzahl zwischen 1 und 999 festlegen.
  • Seite 114 Anwendungsprogramme Die Lösung für dieses Problems ist die Referenzgewichtsoptimierung. Nachdem das Referenzgewicht anhand einer Referenzmenge bspw. 10 oder 20 Teilen ermittelt wurde, erscheint zunächst die Referenzmenge (Erstmenge) in der Anzeige. Jetzt werden weitere Teile aufgelegt. Bei Stillstand der Waage wird mit der in der Anzeige befindlichen Menge eine neue Referenzgewichtsermittlung durchgeführt und dabei ein neues, „durchschnittlicheres Referenzge- wichtgewicht“...
  • Seite 115: Anzeigemöglichkeiten Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Beispiel für Referenzgewichtsermittlung im ADD- Mode: Kleinster Ziffernschritt der Waage: Eingestellte Mindestlast: 10 d Ergibt Mindestlast für Referenzgewichtsermittlung: 10 g Bespiel für Teilegewicht: 0,8 g Referenzstückzahl: 10 Stück Ergibt Gewichtswert für Referenzgewichtsberechnung: Differenz zur eingestellten Mindestlast: ADD Mode fordert Teile nach: 3 Stück 6.7.11 Anzeigemöglichkeiten mit der Info-Taste Der Druck auf die Taste...
  • Seite 116: Organisationsdaten (Identifier)

    Anwendungsprogramme Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix in der 3. Funktionstastenebene wird der Ref-Fix Speicher geöffnet. Das Referenzgewicht, das Sollgewicht und die Toleranzen sind bereits übernommen. Die Artikelbezeichnung und die Artikelnummer werden hinzugefügt. Die Eingabe der Bezeichnung des Referenzgewichts erfolgt über Druck der Taste F6 „Bearbeiten“. Geben Sie die Bezeichnung über die Tastatur ein und übernehmen Sie die Eingabe mit Druck der Taste F6 „Über- nehmen“.
  • Seite 117 Anwendungsprogramme Zählen Standard Referenz- Eingabe der Standard-Referenzstückzahl über Zifferntastatur in Stück z.B. 10 stückzahl Erscheint im Programm Zählen unter der Taste F1 z.B. Ref 10 Werkseinstellung: 10 Mindest- Eingabe Mindestreferenzgewicht über die Zifferntastatur. referenzgewicht Das Mindestreferenzgewicht gilt für das Gesamtgewicht der Referenzteile. Basis für die Berechnung ist der kleinste Ziffernschritt (d) der Waage.
  • Seite 118 Anwendungsprogramme Zählen Summierung Auswahl Innerhalb oder Außerhalb außerhalb Toleranz Hier wird festgelegt, ob Summierungen in den Summenspeicher nur für Werte inner- halb der Toleranz oder auch für Werte außerhalb der Toleranz erfolgen dürfen. Werkseinstellung: Außerhalb Summe löschen Auswahl aus oder ein. vor neuem Auswahl Ein bewirkt, dass der Summenspeicher zunächst gelöscht werden muss, bevor ein neues Referenzgewicht ermittelt werden kann.
  • Seite 119 Anwendungsprogramme Zählen Entlastungsfaktor Eingabe in d über Zifferntastatur Die Anzahl an Ziffernschritten, um die die Waage bei der Summierung entlastet werden muss, damit eine weitere Gewichtsübernahme in den Summenspeicher möglich ist. Erfolgt keine Entlastung wird der Gewichtswert nicht in den Summenspeicher über- nommen, Fehlermeldung „Error 55 Gewicht auflegen“.
  • Seite 120 Anwendungsprogramme Zählen Startmode Auswahl aus oder ein. Bei aktiviertem Startmode friert die Waage nach Erreichen der jeweils aktivierten Schaltpunkte den Wert und dadurch das Signal ein. Die Waage kann dann entlastet werden, ohne den Schaltpunkt zu deaktivieren und dadurch ungewollt einen neuen Vorgang zu starten.
  • Seite 121: Kontrollieren

    Anwendungsprogramme 6.8 Kontrollieren Kontrollieren ist, prüfen ob das Wägegut einem Sollgewicht innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbe- reichs entspricht. Diese Funktion kann auch für das Einwiegen auf einen vorgegeben Sollwert mit einer Unter- und Oberto- leranzgrenze genutzt werden. Toleranzabweichungen vom Sollwert können in der justierten Einheit oder in % bestimmt werden. Bei den Programmeinstellungen für Kontrollieren kann der Sollwertvergleich mit dem aktuellen Mess- wert (Werkseinstellung) oder Summenspeicher ausgewählt werden.
  • Seite 122: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.8.2 Displayansicht Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des Sollwerts oder der Differenz zum Sollwert, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Nebenanzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzeige. Abbildung Display Nebenanzeige mit Differenz zum Sollwert...
  • Seite 123: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.8.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Kontrollieren / Anzeige Informationsfeld kann eingestellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Kontrollampel, Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion. Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers.
  • Seite 124 Anwendungsprogramme Die Ampelfarben können über EDV – Steuerbefehle (186) variabel in den möglichen Farben angepasst, weitere Details siehe Beschreibung Datenschnittstelle 470.508.090 – Kapitel 4.1.5 Kontrollzustand Ampelfarbe Sonderzeichen Unter Toleranzgrenze Gelb Innerhalb Toleranz Grün Sollwert exakt erreicht Grün Über Toleranzgrenze Bei der Nebenanzeige mit der Einstellung Kontrollampel werden keine Symbole, sondern nur die Farben in dem Displayfeld der Nebenanzeige angezeigt.
  • Seite 125 Anwendungsprogramme ist der Direktaufruf nur über die Artikelnummer möglich*. Geben Sie mit der Zifferntastatur Artikel- oder Speicherplatznummer* ein. Die Festlegung ob Artikel- oder Speicherplatznummer aufgerufen wird er- folgt im Einstellmodus, beim optionalen Datenbankmodul 3035 ist die Auswahl gesperrt. Die Eingabe plus Artikelnummer als Suchkriterium erfolgt linksbündig, die Eingabe Speicherplatznummer als Suchkriteri- um erfolgt rechtsbündig.
  • Seite 126: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme Mit der CL – Taste wird der Festwertspeicher aus dem Arbeitsspeicher gelöscht. Löschen aller gespeicherten Sollerte über die Funktion „Kontrollfestwerte löschen“ im Einstellmodus Hinweis Ist die Funktion Festwertspeicheraufruf über Barcode aktiviert und es wird einer abgerufen der nicht im Fixspeicher enthalten ist, erscheint die Fehlermeldung „Error 83 –...
  • Seite 127 Anwendungsprogramme Die Auswahl Summieren oder Kommissionieren wird im Einstellmodus Programmeinstellungen getroffen. Die Auswahl gilt für alle angeschlossenen Wägebrücken. Stellvertretend wird nachfolgend nur von Summieren gesprochen. Summenspeicher bei mehreren angeschlossenen Waagen Es wird ein zentraler Summenspeicher für alle angeschlossenen Waagen geführt. Kapazität Summenspeicher Es sind maximal 999 Buchungen im Summenspeicher möglich.
  • Seite 128 Anwendungsprogramme Nur Anzeige der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe kann der Anwender entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Drücken Sie die Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen, danach kommt die Sicherheitsabfrage Summe löschen? Mit den Tasten F1 bis F3 JA wird der Summenspeicher gelöscht, während mit den Tasten F4 bis F6 NEIN wird der Summenspeicher nicht gelöscht.
  • Seite 129 Anwendungsprogramme Für die Summentaste muss im Einstellmodus Funktion Summentaste die Option „Anzeigen, drucken und löschen“ gewählt sein oder über den Summenabschluss über die Taste F2 Summe löschen. Anzeige aktuelle Summen Innerhalb einer Summierung können Sie die erreichten Summenwerte anzeigen, indem Sie nacheinander und dann die Taste F4 Summe drücken.
  • Seite 130: Anzeigemöglichkeiten Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Info: Anzeige Informationsfeld mit Postenliste Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Kontrollieren / Anzeige Informationsfeld kann letzter Pos- ten eingestellt werden, dann wird immer der letzte Posten im Informationsfeld angezeigt. Summieren von Kontrollgütern außerhalb Toleranz Das Summieren von Kontrollgütern, die außerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs liegen, kann verhindert werden.
  • Seite 131: Übernahme Aktueller Werte In Den Fixspeicher

    Anwendungsprogramme 6.8.8 Übernahme aktueller Werte in den Fixspeicher Für die direkte Übernahme von Sollwerten mit Toleranzen in den Fixspeicher zunächst den Sollwert mit Toleranzen übernehmen. Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix in der 2. Funktionstastenebene wird der Kontr. Fix Speicher geöff- net.
  • Seite 132: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.8.10 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Kontrollieren auf Ihre indi- viduellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Kontrollieren +/- Toleranz getrennt...
  • Seite 133 Anwendungsprogramme Kontrollieren Funktion Auswahl welche Funktionen mit der Summentaste verknüpft sein sollen Summentaste Nur Anzeigen der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe wird die Summe angezeigt. Der Anwender kann dann entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Druck der Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen. Danach die Sicherheitsabfrage mit den Tasten F1 bis F3 mit JA bestätigen, dann erfolgt der Summenabdruck.
  • Seite 134 Anwendungsprogramme Kontrollieren Festwert Aufruf Auswahl, ob der Festwert über Speicherplatznummer oder Artikelnummer aufgerufen wird. Beim optionalen Datenbankmodul 3035plus ist die Auswahl Speicherplatznummer gesperrt. Werkseinstellung: Artikelnummer Kontrollfestwerte Auswahl Nicht ausführen oder Ausführen löschen Ausführen löscht alle Festwerte Kontrollieren IO-Vorbelegung Auswahl Nicht ausführen oder Ausführen Ausführen aktiviert die Schaltfunktionen für eine externe Kontrollampel bzw.
  • Seite 135: Klassifizieren

    Anwendungsprogramme 6.9 Klassifizieren Klassifizieren von Wiegegütern in bis zu 5 Klassen. Mit dieser Funktion können Wiegegüter definierten Gewichtsklassen zugeordnet werden. Durch die Schaltfunktion kann nachfolgend eine manuelle oder automatische Sortierung erfolgen. Die Klassen werden durch Ziffern im Informationsfeld angezeigt. Sonderzeichen für „Unter Mindestlast“ und „Über Obergrenze höchste Klasse“. 6.9.1 Funktionstasten Zur Steuerung der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung.
  • Seite 136: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.9.2 Displayansicht Beispiel: Wiegeteil in Gewichtsklasse 3 Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. der 10-fach höhere Auflösung oder des Taragewichts können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Neben- anzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Ne- benanzeige.
  • Seite 137: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme Festwerte Klassifizieren: Kontinuierliche Anzeige des aktivierten Klassifizierungsfixspeichers. Barcodeinhalt: Kontinuierliche Anzeige des eingescannten Barcodes. Code128 Gewichtswert: Anzeige Barcode128 mit dem aktuellen Stillstandsgewichtswert Volumen: Anzeige Volumen erst nach Aktivierung der Funktion Volumenmessung. QR-Code: Anzeige QR-Code, Dateninhalt siehe Beschreibung Kapitel 5.19 QR – Code Anzeige 6.9.4 Tarafunktion Die Beschreibung und ausführliche Anleitung der Tarafunktion finden Sie in Kapitel 6.5.
  • Seite 138 Anwendungsprogramme Wurde aus dem Klass.-Fix Speicher ein Speicherplatz aktiviert, der Sollwerte beinhaltet, werden die Son- derzeichen automatisch aktiviert. Neue Sollwerte Vorhandene Sollwerte werden durch eine neue Sollwerteingabe überschrieben. Anzeige Sollwerte Die aktuell verwendeten Sollwerte können Sie über die Tastenfolge und F3 Sollwerte abfragen. Anzeige und Bearbeitung der aktuell aufgeschalteten Klassengrenzen Drücken Sie die Taste F1 Sollwerte.
  • Seite 139 Anwendungsprogramme Bearbeiten eines vorhandenen Festwerts aus der Liste Bearbeiten des markierten Festwerts über F6 Bearbeiten. Parameter Bezeichnung ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Tastatur. Übernehmen der Eingabe mit F6 (Abbruch ohne Übernahme der Eingabe mit F5 Abbruch). Bearbeitung weiterer Parameter erfolgt analog. Löschen eines vorhandenen Festwerts Blättern mit den Pfeiltasten F3 und F4 oder Aufruf über die Artikelnummer bzw.
  • Seite 140: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme Schaltfunktionen Wollen Sie die Kontrollwerte über die Schnittstelle z.B. an eine Kontrollampel oder an eine Steuerung weitergeben, dann muss im Terminal eine I/O-Karte eingebaut sein. Diese muss im Einstellmodus unter Programmeinstellungen / Klassifizieren / IO Vorbelegung mit Ausführen aktiviert werden. Die Ausgangs- signale sind wie folgt belegt: Schaltpunkt Signal...
  • Seite 141 Anwendungsprogramme Bedienung der Summier-Funktionen Rufen Sie über die Funktionswechseltaste die Ebene Summierfunktionen auf Plus F6 Durch Drücken der Taste F6 Plus wird das Gewicht auf der Wägebrücke in den Summenspeicher übertra- gen. Der Postenzähler und die laufende Nummer werden um 1 erhöht. Vor einer erneuten Summierung muss die Waage mindestens bis zum im Einstellmodus festgelegten Entlastungsfaktor entlastet werden.
  • Seite 142 Anwendungsprogramme Entlastungsfaktor beim Summieren (Parameter wird bei der Funktion Kommissionieren nicht verwendet) Sie können im Einstellmodus festlegen, dass die Waage zwischen dem Auflegen der einzelnen Posten bei der Funktion Summieren um eine bestimmte Anzahl Ziffernschritte entlastet werden muss. Erfolgt keine Entlastung wird der Gewichtswert nicht in den Summenspeicher übernommen und mit der Fehler- meldung Error 55 Gewicht auflegen angezeigt.
  • Seite 143 Anwendungsprogramme on Summentaste nur „Anzeigen“ aktiviert) löschen oder zur Weitersummierung mit der Taste F6 Zurück kehren. Display Ansicht aktuelle Summen: Info: Anzeige Informationsfeld mit Aktuelle Summen Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Klassifizieren / Anzeige Informationsfeld kann Summe ein- gestellt werden, dann wird immer die Summe im Informationsfeld angezeigt. Anzeige einzelne Posten Innerhalb einer Summierung können Sie die einzelnen Posten aus dem Summenspeicher aufrufen, indem Sie nacheinander die...
  • Seite 144: Anzeigemöglichkeiten Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Info: Anzeige Informationsfeld mit Postenliste Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Klassifizieren / Anzeige Informationsfeld kann letzter Pos- ten eingestellt werden, dann wird immer der letzte Posten im Informationsfeld angezeigt. Summieren von Posten außerhalb Klassifizierung Das Summieren von Posten, die außerhalb des vorgegebenen Klassifizierungsbereichs liegen, kann ver- hindert werden.
  • Seite 145: Übernahme Aktueller Werte In Den Fixspeicher

    Anwendungsprogramme 6.9.8 Übernahme aktueller Werte in den Fixspeicher Für die direkte Übernahme von Sollwerten mit Untergrenzen und Obergrenzen in den Fixspeicher zu- nächst die Sollwerten mit Untergrenzen und Obergrenzen übernehmen. Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix in der 2. Funktionstastenebene wird der Klass. Fix Speicher geöff- net.
  • Seite 146: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.9.10 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Klassifizieren auf Ihre in- dividuellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Klassifizieren Datensatz außerhalb...
  • Seite 147 Anwendungsprogramme Klassifizieren Funktion Auswahl welche Funktionen mit der Summentaste verknüpft sein sollen Summentaste Nur Anzeigen der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe wird die Summe angezeigt. Der Anwender kann dann entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Druck der Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen. Danach die Sicherheitsabfrage mit den Tasten F1 bis F3 mit JA bestätigen, dann erfolgt der Summenabdruck.
  • Seite 148 Anwendungsprogramme Klassifizieren Festwert Aufruf Auswahl, ob der Festwert über Speicherplatznummer oder Artikelnummer aufgerufen wird. Beim optionalen Datenbankmodul 3035 ist die Auswahl Speicherplatznummer plus gesperrt. Werkseinstellung: Artikelnummer Klassenfestwerte Auswahl Nicht Ausführen oder Ausführen löschen Ausführen löscht alle Festwerte Klassifizieren IO-Vorbelegung Auswahl Nicht Ausführen oder Ausführen Ausführen aktiviert die Schaltfunktionen für eine externe Kontrollampel bzw.
  • Seite 149: Rezeptieren

    Anwendungsprogramme 6.10 Rezeptieren Eine oder mehrere Komponenten eines Rezepts werden nacheinander in einen Behälter eingewogen. Jede Komponente wird in den Rezeptursummenspeicher übernommen und die Anzeige geht auf Null zur einwiegen der nächsten Komponente. 6.10.1 Funktionstasten Zur Steuerung der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung. Diese sind in drei Ebenen belegt, der Wechsel durch die Ebenen erfolgt durch die Funktionswechseltaste 1.
  • Seite 150: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. der 10-fach höhere Auflösung oder des Taragewichts können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Neben- anzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Ne- benanzeige.
  • Seite 151: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme Beispiel Einstellung Anzeige Informationsfeld auf Kontrollanzeige: 1. Unter Toleranz 2. Innerhalb Toleranz 3. Über Toleranz (Sollwerte exakt erreicht) 6.10.4 Tarafunktion Die Beschreibung und ausführliche Anleitung der Tarafunktion finden Sie in Kapitel 6.5. 6.10.5 Rezepturfunktionen Den Ersten Behälter auf die Waage setzen und danach tarieren. Die erste Komponente Ihrer Rezeptur in den Behälter einfüllen.
  • Seite 152 Anwendungsprogramme Behälter F4 Ein voller Behälter soll von der Waage genommen und durch einen leeren Behälter ersetzt werden. Drücken Sie die Taste F4 Behälter, in der Anzeige erfolgt die Aufforderung „Waage abräumen“. Nehmen Sie jetzt den vollen Behälter von der Waage. Der Behälterzähler wird um 1 erhöht, der Komponentenzähler auf Null gesetzt und das bestehende Tara- gewicht gelöscht, die Waage geht auf Null und ist wieder wiegebereit.
  • Seite 153 Anwendungsprogramme Anzeige Komponentenliste Innerhalb der Rezeptierung in einen Behälter (also vor Drücken der Behälter-Taste) können Sie sich die in diesen Behälter rezeptierten Komponenten anzeigen lassen. Drücken Sie die Taste und dann die Taste F5 Plus. Angezeigt für den aktuellen Behälter werden Eintragsart, Komponente Nr., Tarawert und Nettowert. Über die Pfeiltasten können alle Komponenten einzeln aufgerufen werden.
  • Seite 154: Komponentenkontrolle

    Anwendungsprogramme Anzeige Zwischensummen Innerhalb einer Rezeptierung können Sie die fertig abgearbeiteten Behälter in einer Summenliste anzei- gen lassen. Drücken Sie die Taste Info und dann die Taste F3 „Summe“. Angezeigt werden Anzahl der Behälter, Anzahl der Komponenten, Bruttosumme, Tarasumme, Nettosum- me und Stücksumme.
  • Seite 155 Anwendungsprogramme Kontrollzustand Ampelfarbe Sonderzeichen Unter Toleranzgrenze Gelb Innerhalb Toleranz Grün Sollwert exakt erreicht Grün Über Toleranzgrenze Sie können sich darüber hinaus in der Nebenanzeige oben links in Ziffern mit + oder – Vorzeichen die Differenz zum Sollgewicht anzeigen lassen. Aktivieren Sie die Nebenanzeige über die Taste F3 Nebenan- zeige in der Ebene 3 Einstellfunktionen.
  • Seite 156: Anzeigemöglichkeitrn Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Datensatz/Abdruck innerhalb oder außerhalb Toleranz Die Freigabe eines Datensatzes außerhalb eines festgelegten Toleranzbereiches kann unterbunden oder akzeptiert werden. Wird ein Datensatz außerhalb Toleranz freigegeben, so ist dieser mit einem Sonder- zeichen markiert. Freigabe oder Sperrung im Einstellmodus unter Programmeinstellungen / Rezeptieren / Datensatz außerhalb Toleranz.
  • Seite 157 Anwendungsprogramme Rezeptieren Behälterwechsel Auswahl Manuell oder Automatisch Manuell der Behälter wird durch Tastendruck abgeschlossen. Automatisch der Behälter wird automatisch abgeschlossen, wenn er von der Waage genommen wird bzw. die Waage leer ist. Werkseinstellung: Manuell +/- Toleranz getrennt Auswahl aus oder ein Auswahl ein bewirkt, dass + und –...
  • Seite 158: Neutrales Messen

    Anwendungsprogramme Rezeptieren Anzeige Auswahl welche Daten im Informationsfeld anzeigt werden soll Informationsfeld Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Kontrollampel, Rezepturspeicher, Organisationsdatenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion. Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers. Letzte Komponenten: Kontinuierliche Anzeige der letzten Komponente. Orgdaten + Datenbank: Kontinuierliche Anzeige der Organisationsdatenspeicher.
  • Seite 159: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 3. Ebene: Tarafunktionen Tara Multi Übern. Tara Tara Tara 4. Ebene: Einstellfunktionen Neben- Prog- Einst. Brutto anzeige ramm Modus 6.11.2 Displayansicht Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des Spezifisches Gewicht, des Nettogewichtes oder des Tarage- wichtes, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, wel- cher Wert in der Nebenanzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzeige.
  • Seite 160: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.11.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Neutrales Messen / Anzeige Informationsfeld kann einge- stellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Kontrollampel, Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion.
  • Seite 161: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme Die Ampelfarben können über EDV – Steuerbefehle (186) variabel in den möglichen Farben angepasst, weitere Details siehe Beschreibung Datenschnittstelle 470.508.090 – Kapitel 4.1.5. 6.11.4 Tarafunktion Die Beschreibung und ausführliche Anleitung der Tarafunktion finden Sie in Kapitel 6.5. 6.11.5 Funktionen Neutrales Messen Format der Messgröße festlegen Nachkommastellen der gewünschten Messgröße muss im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Neutrales Messen unter Anzeigeformat Kommastelle wird die gewünschte Anzahl eingestellt.
  • Seite 162 Anwendungsprogramme Neutrales Messen beenden Die Anzeige des spezifischen Gewichts wird durch das Löschen des spezifischen Gewichtes beendet. Das spezifischen Gewichte kann über die Taste F2 Spez Gew und F2 Lösche oder einfach über die Taste gelöscht werden. Im Display wird der aktuelle Gewichtswert angezeigt. Festwertspeicher Neutrales Messen (Neu.Me Fix) Sie können bis zu 999 spezifische Gewichte in einem spannungsausfallsicheren Speicher ablegen.
  • Seite 163: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme Verlassen der Liste Festwerte Mit der Taste F5 Zurück verlassen Sie die Liste. b) Aufruf der Liste spezifische Gewichte zum Verwenden der Festwerte Drücken Sie in der Ebene 1 Neutrales Messen die Taste F3 Neu.Me.Fix. In der Anzeige erscheint der zuletzt aufgerufene Fixwert. Auswahl innerhalb der Liste Blättern mit den Pfeiltasten F3 oder F4 bis der gewünschte Speicherplatz erreicht ist, Übernahme des gewünschten Festwerts mit F6 Übernehmen.
  • Seite 164 Anwendungsprogramme Summenspeicher bei mehreren angeschlossenen Waagen Es wird ein zentraler Summenspeicher für alle angeschlossenen Waagen geführt. Kapazität Summenspeicher Es sind maximal 999 Buchungen im Summenspeicher möglich. Danach muss der Summenspeicher gelöscht werden. Displayansicht Nach der ersten Summierung wechselt das Display von der Grundansicht Spezifisches Gewicht zur An- sicht Summieren, wenn die Einstellung „Anzeige Informationsfeld“...
  • Seite 165 Anwendungsprogramme Summe F4 oder mit der CL-Taste Durch die Taste Summe wird die Summierung abgeschlossen. In der Anzeige werden nun Brutto-, Tara-, Netto- und Mengensumme, sowie Postenzähler und laufen- de Nummer des letzten Vorganges angezeigt. Auswahlmöglichkeiten für die Anzeige der Summe Löschen des Summenspeichers Der Funktionstaste Summe können im Einstellmodus folgende Funktionen zugewiesen werden: Summe anzeigen, drucken und löschen...
  • Seite 166 Anwendungsprogramme nach kommt eine Fehlermeldung. Bei Storno wird der Postenzähler um 1 reduziert. Der Postenzähler wird automatisch mit dem Löschen der Summe auf Null gesetzt. Druckauslösende Tasten Die Tasten Plus, Storno und Summe können einen Belegdruck auslösen. Voraussetzung ist, dass der jeweiligen Taste ein Druckbild hinterlegt wurde. Für die Summentaste muss im Einstellmodus Funktion Summentaste die Option „Anzeigen, drucken und löschen“...
  • Seite 167: Mengenkontrolle

    Anwendungsprogramme Anzeige einzelne Posten Innerhalb einer Summierung können Sie die einzelnen Posten aus dem Summenspeicher aufrufen, indem Sie nacheinander die und die Plus-Taste F5 drücken. Die Postenliste beginnt mit dem neu- esten Eintrag. Takten Sie sich mit den Pfeil-Tasten F3 (ältere Einträge) und F4 (neuere Einträge) durch die Liste. Die letzten 50 Einträge sind abrufbar.
  • Seite 168 Anwendungsprogramme Geben Sie über die Zifferntastatur die akzeptierte Toleranz in der eingestellten Einheit oder in Prozent ein, bestätigen Sie mit der Taste F6 Übernehmen. Umschaltung zwischen der Einheit und Prozent über Taste. Wollen Sie Plus- und Minus-Toleranz getrennt festlegen, so aktivieren Sie im Einstellmodus unter Pro- grammeinstellungen / Neutrales Messen / +/- Toleranz getrennt mit „ein“.
  • Seite 169: Neutrales Messen Mit Mehreren Wägebrücken

    Anwendungsprogramme Startmode Bei aktiviertem Startmode friert die Waage nach Erreichen der jeweils aktivierten Schaltpunkte den Wert und dadurch das Signal ein. Die Waage kann dann entlastet werden, ohne den Schaltpunkt zu deaktivie- ren und dadurch ungewollt einen neuen Vorgang zu starten. Erst durch Druck auf die Taste F6 Start in Ebene Kontrollfunktionen wird der eingefrorene Zustand aufgehoben.
  • Seite 170: Übernahme Aktueller Werte In Den Fixspeicher

    Anwendungsprogramme 6.11.10 Übernahme aktueller Werte in den Fixspeicher Für die direkte Übernahme von spezifischen Gewicht und Mengenkontrolle in den Fixspeicher zunächst das spezifische Gewicht ermitteln und die Sollwerte mit Toleranzen eingeben. Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix in der 3. Funktionstastenebene wird der Neu.Me.Fix Speicher geöff- net.
  • Seite 171: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.11.12 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Neutrales Messen auf Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Neutrales Messen Anzeigeformat...
  • Seite 172 Anwendungsprogramme Neutrales Messen Auto Summierung / Auswahl aus oder ein. Kommissionierung Ein bedeutet, dass jeweils nur die erste Position mit der Plus-Taste übernommen werden muss, alle weiteren Positionen werden automatisch nach Gewicht auflegen und Still- stand in den Summenspeicher übernommen. Werkseinstellung: aus Lfd.
  • Seite 173 Anwendungsprogramme Neutrales Messen Festwerte Neutrales Bearbeiten von Festwerten Neutrales Messen Auswahl vorhandene Festwerte aus der Liste Messen Blättern mit den Pfeiltasten F3 und F4. Aufruf des gewünschten Festwerts mit F6 Bearbeiten. Bearbeiten eines vorhandenen Festwerts aus der Liste Bearbeiten des markierten Festwerts mit F6 aufrufen. Parameter Bezeichnung ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Tastatur.
  • Seite 174: Fahrzeugwaage

    Anwendungsprogramme Neutrales Messen Anzeige Auswahl welche Daten im Informationsfeld anzeigt werden soll Informationsfeld Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Kontrollampel, Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion. Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers. Letzter Posten: Kontinuierliche Anzeige des letzten Posten. Orgdaten + Datenbank: Kontinuierliche Anzeige der Organisationsdatenspeicher.
  • Seite 175: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 2. Ebene: Tarafunktionen, Kontrollieren, Summe Tara Multi Fahrz. Summe Tara Tara Tara Kontr. 3. Ebene: Einstellfunktionen Neben- Prog- Einst. Brutto anzeige ramm Modus 6.12.2 Displayansicht Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des KFZ Kennzeichen oder des Gewichts der Erst-/ Einmalwä- gung, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten.
  • Seite 176: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 6.12.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Fahrzeugwaage / Anzeige Informationsfeld kann einge- stellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. Kontrollampel, Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher. Kontrollanzeige: Kontinuierliche Anzeige der Ampelfunktion. Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers.
  • Seite 177: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme 6.12.4 Tarafunktion Die Beschreibung und ausführliche Anleitung der Tarafunktion finden Sie in Kapitel 6.5. 6.12.5 Funktionen Fahrzeugwaage Fahrzeugwägung mit Erst- und Zweitwägung Mit zwei Wägungen werden Brutto(Voll)- und Tara(Leer-)gewicht des Fahrzeugs ermittelt, die Differenz entspricht dem Ladungsgewicht. Ein bekanntes Leergewicht des Fahrzeugs kann bei Erst- oder Zweitwägung auch von Hand oder über die Schnittstelle (EDV) eingegeben werden.
  • Seite 178 Anwendungsprogramme Wurde der Wert der Erstwägung durch Wiegen ermittelt fordert die Bedienerführung „Fahrzeug auffahren oder Leergewicht eingeben“. Lassen Sie das Fahrzeug auf die Waage auffahren oder geben Sie über die Zifferntastatur ein be- kanntes Leergewicht direkt in das sich öffnende Eingabefeld ein. Mit der Taste F1 Tara Fix können Sie auch auf einen Wert aus dem Tarafestwertspeicher zurückgrei- fen.
  • Seite 179 Anwendungsprogramme Auslösung Abdruck / Datensatz Über die Servicesoftware können verschiedene Druckbilder gestaltet und funktionsmäßig zugeordnet werden. Spezifische Funktionen für die Fahrzeugwaage sind: Entertaste Übernahme Erstwägung Der Ausdruck bei der Erstwägung erfolgt immer nach der Übernahme des Gewichtswertes (bei dem Ab- schluss der Erstwägung) zum Beispiel durch die Funktionstaste F6 oder Enter-Taste.
  • Seite 180 Anwendungsprogramme Zuordnung Kennzeichen Die Eingabe oder Übernahme der Daten für das Kennzeichen kann zugeordnet werden. Folgende Einstellungen bei der Abfrage für das Kennzeichen können im Einstellmodus festgelegt wer- den: KFZ Kennzeichen Aufforderungsfenster für die manuelle Eingabe des KFZ Kennzeichen Orgdaten A Eingabefenster OrgA für Übernahme des Inhalts oder Eingabe über die Tastatur Festwerte Orgdaten A Auswahlfenster für den Festwert OrgA Speicher (max.
  • Seite 181 Anwendungsprogramme Währung Im Einstellmodus kann ein Währungskürzel alphanumerisch dreistellig z.B. EUR eingegeben werden. Betrag Wägegebühr Im Einstellmodus kann ein Betrag für den Vorschlag der Wägegebühr eingestellt werden. Die Eingabe für den Betrag ist max. 999,99 und numerisch. Im Verlauf der Wägung kann dieser vorgege- bene Betrag bestätigt oder überschrieben werden.
  • Seite 182: Summieren

    Anwendungsprogramme Hofliste In der Hofliste sind alle Fahrzeuge (max. 50) enthalten, für die eine Erstwägung, aber noch keine Zweit- wägung durchgeführt wurde. Wird ein Fahrzeug zur Zweitwägung aufgerufen und verwendet, dann wird es aus der Hofliste gestrichen. Aufruf der Hofliste über die Taste F3 oder F4 Zweitwägung, in der Anzeige erscheint die Hofliste. Der älteste Eintrag wird zuerst angezeigt.
  • Seite 183 Anwendungsprogramme Danach muss der Summenspeicher gelöscht werden. Summierung Mit Übernahme der jeweiligen Zweit- und Einmalwägung werden Brutto-, Tara- und Nettogewicht in den automatisch in den Summenspeicher übertragen. Anzeige der laufenden Summierung Während der Summierung werden im Informationsfeld die Anzahl der Posten, die laufende Nummer und die Nettosumme angezeigt, wenn die Einstellung „Anzeige Informationsfeld“...
  • Seite 184 Anwendungsprogramme Summierung und abschließen Die Taste F6 Summe in der 2. Funktionstasten-Ebene schließt die Summierung ab. In der Anzeige werden nun Brutto-, Tara- und Nettosumme, sowie Postenzähler und aktuelle laufende Nummer angezeigt. Auswahlmöglichkeiten für die Anzeige der Summe Löschen des Summenspeichers Der Funktionstaste Summe können im Einstellmodus folgende Funktionen zugewiesen werden: Summe anzeigen, drucken und löschen Nach Druck der Funktionstaste Summe werden die Summen 3 Sekunden lang angezeigt, der Spei-...
  • Seite 185: Ampelsteuerung

    Anwendungsprogramme Postenzähler Der Postenzähler zählt nur die tatsächlich summierten Vorgänge. Bei jedem neuen Vorgang Summie- rung wird der Postenzähler um 1 erhöht. Der Postenzähler läuft bis 999, danach kommt eine Fehlermel- dung. Der Postenzähler wird automatisch mit dem Löschen der Summe auf Null gesetzt. 6.12.7 Ampelsteuerung Mit dieser Funktion wird die Auf- und Abfahrt der Fahrzeuge auf die Waage gesteuert.
  • Seite 186: Fahrzeugkontrolle

    Anwendungsprogramme 6.12.8 Fahrzeugkontrolle Mit dieser Funktion können Fahrzeuge auf die Einhaltung eines Sollgewichtes kontrolliert werden. Drücken Sie in der 2. Funktionstasten Ebene die Taste F5 Fahrz.Kontr., danach kann ein Fahrzeug zur Sollwertübernahme auffahren oder über die Zifferntastatur den Sollwert in der justierten Gewichtsein- heit eingeben.
  • Seite 187: Organisationsdaten (Identifier)

    Anwendungsprogramme Fahrzeugkontrollieren beenden Rufen Sie über die Taste die 2. Funktionstasten Ebene auf und Drücken Sie Taste F5 Fahrz. Kontr., danach löschen über die Taste F2 Lösche oder komplette Löschung über die Taste 6.12.9 Organisationsdaten (Identifier) Über die Organisationsdaten (Festwerte) können Kunden- oder Adressdaten mit der Fahrzeugwaage ver- waltet werden.
  • Seite 188 Anwendungsprogramme Fahrzeugwaage Währung Eingabe Währungskürzel dreistellig alphanumerisch Werkseinstellung: [leer] Betrag Wägegebühr Eingabe Betrag Wägegebühr numerisch mit 2 Nachkommastellen Der vorgegebene Betrag kann im Anwendungsprogramm auf Wunsch überschrieben werden Werkseinstellung: 0,00 Abfrage Fremdanteil Auswahl Einmalwägung Einmal- und Erstwägung Einmal- und Zweitwägung Werkseinstellung: aus Berechnung Auswahl...
  • Seite 189 Anwendungsprogramme Fahrzeugwaage Funktion Auswahl welche Funktionen mit der Summentaste verknüpft sein sollen Summentaste Nur Anzeigen der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe wird die Summe angezeigt. Der Anwender kann dann entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Druck der Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen. Danach die Sicherheitsabfrage mit den Tasten F1 bis F3 mit JA bestätigen, dann erfolgt der Summenabdruck.
  • Seite 190: Dynamisches Schalten

    Anwendungsprogramme 6.13 Dynamisches Schalten Mit dem Programm dynamisches Schalten können 6 Ausgänge mit Schaltpunkten oder vorgegebenen Bedingungen und 4 Eingänge für die externe Ansteuerung von Waagenfunktionen belegt werden. Beispiel: Steuerung von gewichtsabhängigen Abläufen wie die Dosierung von Rezepturen. Zur Nutzung der Schaltfunktionen muss im Terminal 3035 eine IO-Karte (optionales Zubehör) einge- plus baut sein.
  • Seite 191: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.13.2 Displayansicht Nicht aktivierte Aus- u. Eingänge Aktivierte Aus- u. Eingänge Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des Tarawerts oder der X10 - Anzeige, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Nebenanzeige ange- zeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzeige.
  • Seite 192: Dynamisches Schalten

    Anwendungsprogramme 6.13.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Dynamisches Schalten / Anzeige Informationsfeld kann eingestellt werden welche Daten im Informationsfeld angezeigt werden. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Werksvorgabe: Wechsel zwischen den einzelnen verwendeten Funktionen, bspw. IO-Steuerung, Summenspeicher, Organisationsdatenspeicher. IO-Steuerung: Status der Schaltaus- u. Eingänge Summe: Kontinuierliche Anzeige des Summenspeichers.
  • Seite 193 Anwendungsprogramme Aktivierung Ein- und Ausgänge Im Einstellmodus / Kommunikation / IO-Steuerung / IO-Betriebsart kann die gewünschte Auswahl einge- stellt werden. Weitere Details siehe im Kapitel 7.12.1 Auswahl IO-Betriebsarten. Nach der Aktivierung der Ein- und Ausgänge kann das IO-Modul Schaltsignale empfangen oder senden. 6.13.6 Funktionen Dynamisches Schalten Ausgänge belegen Sie können bis zu 6 Ausgänge mit Sollwerten (Schaltpunkten) oder mit vorgegebenen Bedingungen (wie...
  • Seite 194: Anzeige Informationsfeld

    Anwendungsprogramme 3. Polarität Auswahl mit den Pfeiltasten F3 und F4 markieren und mit F6 Übernehmen 4. Verriegelung Auswahl mit den Pfeiltasten F3 und F4 markieren und mit F6 Übernehmen 5. Brutto/Netto (Funktion nur bei Schaltbedingung Sollwert) Auswahl mit den Pfeiltasten F3 und F4 markieren und mit F6 Übernehmen 6.
  • Seite 195: Funktionen Dynamisches Schalten

    Anwendungsprogramme Eingänge belegen Sie können 4 Eingänge mit Funktionen frei belegen. Mit diesen Funktionen ist es möglich die Waage / Terminal von außen zu steuern. Die Einstellungen der Eingänge gelten für alle angeschlossenen Waagen (Messstellen), d.h. sie behalten beim Messstellenwechsel ihre Gültigkeit bzw. Funktion. Drücken Sie in der Ebene Funktionen Dynamisches Schalten die Taste F2 Eingänge.
  • Seite 196 Anwendungsprogramme Wiederholen Sie den Vorgang für alle weiteren zu belegenden Eingänge. Haben Sie alle gewünschten Eingänge belegt, aktivieren Sie ihre Eingaben mit Taste F1 Aktivieren. Taste F5 Abbruch verlässt die Eingabe ohne Übernahme von Änderungen. Weitere Details siehe im Kapitel 7.12.3 Eingänge. Die Anzeige schaltet in den Wägemodus.
  • Seite 197 Anwendungsprogramme Parameter Bezeichnung ist markiert, Aufruf über F6 Bearbeiten, Eingabe über Tastatur. Übernehmen der Eingabe mit F6 (Abbruch ohne Übernahme der Eingabe mit F5 Abbruch). Bearbeitung weiterer Parameter erfolgt analog. Löschen eines vorhandenen Festwerts Blättern mit den Pfeiltasten F3 und F4 oder Aufruf über die Artikelnummer bzw. die laufende Nummer. Löschen des aufgerufenen Festwerts mit F2 Lösche.
  • Seite 198: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme 6.13.7 Summieren und Kommissionieren Diese Funktion steht auch im Dynamischen Schalten zur Verfügung. Mit der Funktion können Posten summiert/kommissioniert werden. Die Summierfunktionen werden mit Funktionstasten der Ebene Funktionen Dynamisches Schalten ge- steuert. Summieren bedeutet, dass die einzelnen Positionen nacheinander verwogen werden, das Gewicht im Summenspei- cher addiert und die Waage wird nach jeder einzelnen Wägung wieder entlastet.
  • Seite 199 Anwendungsprogramme Wird keine laufende Nr. eingegeben, dann erfolgt bei Druck auf Taste F6 die Übernahme des Gewichts- werts von der Waage. Bei unbelasteter Waage kommt die Fehlermeldung Error 46. Stornierung bzw. Rückwägung werden im Druckbeleg durch die Bezeichnung Storno gekennzeichnet. Die laufende Nummer wird beim Stornieren um eins erhöht, der Postenzähler um eins reduziert.
  • Seite 200 Anwendungsprogramme Vergabe und Löschen der laufenden Nummer Jeder Eintrag (Plus, Storno) in den Summenspeicher erhält eine vierstellige laufende Nummer. Die laufende Nummer wird in der Werkseinstellung nicht zurückgesetzt. Optional kann im Einstellmodus zur Rücksetzung der laufenden Nummer bestimmt werden: nicht aktiv (kein Rücksetzen = Werkseinstellung) Löschen des Summenspeicher Ausschalten des Terminals und F4 Summe.
  • Seite 201: Anzeigemöglichkeit Mit Der Info-Taste

    Anwendungsprogramme Anzeige einzelne Posten Innerhalb einer Summierung können Sie die einzelnen Posten aus dem Summenspeicher aufrufen, indem Sie nacheinander die und die Taste F6 Plus drücken. Die Postenliste beginnt mit dem neu- esten Eintrag. Takten Sie sich mit den Pfeil-Tasten F3 (ältere Einträge) und F4 (neuere Einträge) durch die Liste. Die letzten 50 Einträge sind abrufbar.
  • Seite 202: Übernahme Aktueller Werte In Den Fixspeicher

    Anwendungsprogramme 6.13.9 Übernahme aktueller Werte in den Fixspeicher Für die direkte Übernahme von Ausgangs- und Eingangsfunktionen (IO-Port) in den Fixspeicher zu- nächst die Ausgangs- und Eingangsfunktionen eingeben. Durch Druck der Taste F5 Übern. Fix in der 2. Funktionstastenebene wird die Anzeige der aktuellen Bele- gung IO-Ports geöffnet.
  • Seite 203: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.13.11 Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Dynamisches Schalten auf Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Dynamisches Schalten Sollwertvergleich...
  • Seite 204 Anwendungsprogramme Dynamisches Schalten Funktion Auswahl welche Funktionen mit der Summentaste verknüpft sein sollen Summentaste Nur Anzeigen der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe wird die Summe angezeigt. Der Anwender kann dann entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Druck der Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen. Danach die Sicherheitsabfrage mit den Tasten F1 bis F3 mit JA bestätigen, dann erfolgt der Summenabdruck.
  • Seite 205 Anwendungsprogramme Dynamisches Schalten Festwert Aufruf Auswahl, ob der Festwert über Speicherplatznummer oder Artikelnummer aufgerufen wird. Werkseinstellung: Artikelnummer Schaltfestwerte Auswahl Nicht Ausführen oder Ausführen löschen Ausführen löscht alle Festwerte Neutrales Messen. Start-Mode Auswahl aus oder ein. Bei aktiviertem Startmode friert die Waage nach Erreichen der jeweils aktivierten Schaltpunkte (S1 bis S8) den Wert und dadurch das Signal ein.
  • Seite 206: Prozentwiegen

    Anwendungsprogramme 6.14 Prozentwiegen Beim Prozentwiegen wird einem Gewichtswert ein Prozentsatz zugeordnet. Damit kann der prozentuale Anteil des Wiegeguts vom Referenzgewicht angezeigt werden. Die Waage zeigt dann statt des Gewichtswerts einen Prozentsatz. Beispiel: Anzeige prozentualer Abweichungen vom Sollgewicht bei Gussteilen. 6.14.1 Funktionstasten Zur Steuerung der Funktionen stehen Ihnen die Funktionstasten F1 bis F6 zur Verfügung.
  • Seite 207: Displayansicht

    Anwendungsprogramme 6.14.2 Displayansicht Tipp: Zur zusätzlichen Anzeige bspw. des aktuellen Gewichts oder des Taragewichts, können Sie mit der Taste F3 eine zusätzliche Nebenanzeige aufschalten. Die Einstellung, welcher Wert in der Nebenanzeige angezeigt werden soll erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzei- Abbildung Display Nebenanzeige mit aktuellem Gewichts 6.14.3 Anzeige Informationsfeld Im Einstellmodus / Programmeinstellungen / Prozentwägung / Anzeige Informationsfeld kann einge-...
  • Seite 208: Tarafunktion

    Anwendungsprogramme Code128 Gewichtswert: Anzeige Barcode128 mit dem aktuellen Stillstandsgewichts- oder Prozent- wert Volumen: Anzeige Volumen erst nach Aktivierung der Funktion Volumenmessung QR-Code: Anzeige QR-Code, Dateninhalt siehe Beschreibung Kapitel 5.19 QR – Code Anzeige Beispiel Einstellung Anzeige Informationsfeld auf Summe: Beispiel Kontrollanzeige steht eine Ampelanzeige im Informationsfeld zur Verfügung. 1.
  • Seite 209 Anwendungsprogramme Die Bestimmung des Referenzgewichts ist über folgende Funktionstasten in Ebene 1 möglich: Funktionstaste F1 Proz 100 Ermittlung des Referenzgewichtswertes für 100%. Legen Sie das Referenzteil auf die Waage, drücken Sie die Taste F 1 Proz 100. Das Terminal hat das Referenzgewicht ermittelt und zeigt 100% an. Weiter aufgelegtes Material wird fortlaufend als prozentualer Wert im Verhältnis zum Referenzteil angezeigt.
  • Seite 210: Summieren Und Kommissionieren

    Anwendungsprogramme 6.14.6 Summieren und Kommissionieren Diese Funktion steht auch im Prozentwägen zur Verfügung. Mit der Funktion können Wägeteile summiert/kommissioniert werden. Die Summierfunktionen werden mit Funktionstasten der Ebene Prozentfunktionen gesteuert. Summieren bedeutet, dass die einzelnen Positionen nacheinander verwogen werden, das Gewicht im Summenspei- cher addiert und die Waage wird nach jeder einzelnen Wägung wieder entlastet.
  • Seite 211 Anwendungsprogramme Bedienung der Summier-Funktionen Rufen Sie über die Funktionswechseltaste die Ebene Prozentfunktionen auf. Plus F6 Durch Drücken der Plus-Taste wird das Gewicht auf der Wägebrücke in den Summenspeicher über- tragen. Der Postenzähler und die laufende Nummer werden um 1 erhöht. Vor einer erneuten Summierung muss die Waage mindestens bis zum im Einstellmodus festgelegten Entlastungsfaktor entlastet werden.
  • Seite 212 Anwendungsprogramme Erfolgt keine Entlastung wird der Gewichtswert nicht in den Summenspeicher übernommen, es ergeht die Fehlermeldung „Error 55 Gewicht auflegen“. So können z.B. doppelte Übernahmen eines Postens ver- hindert werden. Auto-Summieren Im Einstellmodus kann die Funktion Auto-Summieren aktiviert werden. Dann muss nur die erste Position mit der Plus-Taste übernommen werden, alle weiteren Positionen wer- den automatisch nach Gewicht auflegen und Stillstand in den Summenspeicher übernommen.
  • Seite 213 Anwendungsprogramme Anzeige einzelne Posten Innerhalb einer Summierung können Sie die einzelnen Posten aus dem Summenspeicher aufrufen, indem Sie nacheinander die - und die Plus-Taste F5 drücken. Die Postenliste beginnt mit dem neuesten Eintrag. Takten Sie sich mit den Pfeil-Tasten F3 (ältere Einträge) und F4 (neuere Einträge) durch die Liste. Die letzten 50 Einträge sind abrufbar.
  • Seite 214: Prozentkontrolle

    Anwendungsprogramme 6.14.7 Prozentkontrolle Durch die Funktion Prozentkontrolle können Gewichte / Teile mit Toleranzkontrolle in ein Behältnis do- siert oder Mengen kontrolliert werden. Zum Aufruf der Prozentkontrollfunktion müssen Sie bereits ein Referenzgewicht einem Prozentsatz zu- geordnet haben, im Display deshalb die Einheit % angezeigt wird Drücken Sie in der Ebene 2 Kontrollfunktionen die Taste F5 Proz.
  • Seite 215: Startmode

    Anwendungsprogramme Die Ausgangssignale sind wie folgt belegt: Schaltpunkt Signal Gewichtsw. über Toler. nicht aktiv Gewichtsw. innerh. Toler. Gewichtsw. unter Toler. Leermeldung Gewichtsw. über Toler. Die einzelnen Ein- und Ausgänge können individuell angepasst werden. Startmode Bei aktiviertem Startmode friert die Waage nach Erreichen der jeweils aktivierten Schaltpunkte den Wert und dadurch das Signal ein.
  • Seite 216: Einstellungen Im Einstellmodus

    Anwendungsprogramme 6.14.10. Einstellungen im Einstellmodus Mit den Parametern im Einstellmodus können Sie das Anwendungsprogramm Prozentwägung auf Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Zum Aufruf des Einstellmodus drücken Sie in der Ebene Einstellfunktionen die Taste F6 Einstellmodus und rufen dort mit F6 Übernehmen Programmeinstellungen auf. F6 Weiter ruft die Programmeinstellungen für das markierte Anwendungsprogramm auf Prozentwägung Anzeigeformat...
  • Seite 217 Anwendungsprogramme Prozentwägung Funktion Auswahl welche Funktionen mit der Summentaste verknüpft sein sollen Summentaste Nur Anzeigen der Summen Nach Druck der Funktionstaste Summe wird die Summe angezeigt. Der Anwender kann dann entscheiden, ob der Summenspeicher gelöscht werden soll. Druck der Taste F2 Summe löschen um den Summenspeicher zu löschen. Danach die Sicherheitsabfrage mit den Tasten F1 bis F3 mit JA bestätigen, dann erfolgt der Summenabdruck.
  • Seite 218 Anwendungsprogramme Prozentwägung Werkseinstellung Auswahl ausführen setzt alle Einstellungen auf Werkseinstellung zurück...
  • Seite 219: Kommunikation

    über eine integrierte eichfähige Alibispeicherlösung für 4 Mio. Einträge. plus Das Speichermedium ist eine Soehnle Professional Micro SD-Karte (Hochwertige SLC-Speicherkarte). Bei Einsatz eines Alibispeichers dürfen Sie Daten aus geeichten Systemen nach folgender Maßgabe in Ihrem PC verarbeiten und im geschäftlichen Verkehr verwenden:...
  • Seite 220: Alibispeicher Auslesen

    Kommunikation 7.1.2 Alibispeicher auslesen Rufen Sie über die Funktionswechseltaste die Funktionsebene Einstellfunktionen auf: Ebene Einstellfunktionen: Neben- Prog- Einst. Brutto anzeige ramm Modus Drücken Sie die Taste F6 Einstellmodus. Wählen Sie mit den Pfeiltasten das Menü Kommunikation, Aufruf des Menüs mit F6 Weiter. Wählen Sie das Untermenü...
  • Seite 221: Suchen Zusatzfeld Im Alibispeicher

    Kommunikation Die laufende Nummer kann mit der Nummer des gewünschten ältesten Eintrags überschrieben werden, übernehmen mit F6. In der Anzeige ist nun der jüngste ausgewählte Eintrag zu sehen, blättern zu den weiteren Einträgen mit den Pfeiltasten F3 (älterer Eintrag) und F4 (jüngerer Eintrag). Taste F1 löst einen Einzeldruck aus, Taste F2 druckt alle ausgewählten Einträge, Taste F5 führt ins Menü...
  • Seite 222 Kommunikation Datenübernahme Zusatzfeld Die Einstellung für die Datenverknüpfung mit dem Alibispeicher erfolgt im Einstellmodus / Kommunika- tion / Alibispeicher. Mit der Pfeiltaste F4 Verwendung Zusatzfeld markieren, F6 Weiter. Im Menüfenster „Verwendung Zusatzfeld“ jeweilige Auswahl festgelegt. Mit der Pfeiltasten F3 und F4 die Verwendung Zusatzfeld markieren, F6 Übernehmen. Folgende Funktionen stehen zur Auswahl: Keine (ohne Ergänzung des Zusatzfeld im Alibispeicher) Barcode (Ergänzung des aktuellen Wert aus dem Barcodespeicher)
  • Seite 223: Alibispeicher Löschen, Deaktivieren Oder Tauschen

    (keine Verwendung und Schnittstelle ist deaktiviert) 2795.14 (Soehnle Professional Streifendrucker / Druckerausgang 1) 2795.12 + 2795.20 (Soehnle Professional Etikettendrucker / Druckerausgang 2) EDV bidirektionale Funktion (Terminal kann Daten senden und empfangen / EDV Ausgang) EDV2 unidirektionale Funktion (Terminal kann nur Daten senden, nicht empfangen / EDV Ausgang uni) Barcode für Scanneranschluss (Datenempfang für die Barcodeverarbeitung/ -speicher)
  • Seite 224: Schnittstelle Port 2

    (keine Verwendung und Schnittstelle ist deaktiviert) 2795.14 (Soehnle Professional Streifendrucker / Druckerausgang 1) 2795.12 + 2795.20 (Soehnle Professional Etikettendrucker / Druckerausgang 2) EDV bidirektionale Funktion (Terminal kann Daten senden und empfangen / EDV Ausgang) EDV2 unidirektionale Funktion (Terminal kann nur Daten senden, nicht empfangen / EDV Ausgang uni) Barcode für Scanneranschluss (Datenempfang für die Barcodeverarbeitung/ -speicher)
  • Seite 225: Schnittstelle Port 3

    Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Schnittstelle Port 3 markieren, F6 Weiter. Ab dieser Position ist die Konfiguration aller Parameter der Schnittstelle Port 3: Verwendung Schnittstelle: keine (keine Verwendung und Schnittstelle ist deaktiviert) 2795.14 (Soehnle Professional Streifendrucker / Druckerausgang 1)
  • Seite 226 Kommunikation 2795.12 + 2795.20 (Soehnle Professional Etikettendrucker / Druckerausgang 2) EDV bidirektionale Funktion (Terminal kann Daten senden und empfangen / EDV Ausgang) EDV2 unidirektionale Funktion (Terminal kann nur Daten senden, nicht empfangen / EDV Ausgang uni) Barcode für Scanneranschluss (Datenempfang für die Barcodeverarbeitung/ -speicher) Zweit/Großanzeige (Zur Verwendung der Soehnle Professional Zweit-/Großanzeigen)
  • Seite 227: Usb

    USB-Schnittstellen-Treiber erforderlich (Downloadmöglichkeit unter www.soehnle-professional.com) EDV 2 unidirektionale Funktion, (Terminal kann nur Daten senden, nicht empfangen / EDV Ausgang uni). Anbindung über virtuellen Comport (CDC = Communication Device), Soehnle Professional USB-Schnittstellen-Treiber erforderlich (Downloadmöglichkeit unter www.soehnle-professional.com) PC-Tastatur, Datenkabel 2550.03.027 erforderlich (Aktuell für PC-Tastaturen mit Tastenbelegung deutsch und französisch)
  • Seite 228 Kommunikation Auf dem USB-Stick wird automatisch ein Ordner mit dem Namen „LOG_3035“ erstellt. In diesem Ordner befindet sich die Datei „LOG_INFO.DAT“ mit den systemspezifischen Konfigurationsdaten, diese Daten dürfen nicht gelöscht oder verändert werden. Die Logdaten werden jeweils in einer Textdatei erfasst. Der Dateiname ergibt sich aus der laufenden Nummer, dem Jahr, dem Monat und dem Tag.
  • Seite 229: Ethernet

    Kommunikation 7.6 Ethernet Die Hardware der Ethernet Schnittstelle ist auf der Zentralplatine bestückt und wird über ein Anschluss- kabel L=10m nach außen geführt. Bei Fragen dazu kontaktieren Sie Ihren Händler oder einen Soehnle In- dustrial Solutions Ansprechpartner. Parameter einstellen Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter.
  • Seite 230: Druckbild

    Kommunikation Werkseinstellung: ohne Eingabe Ausführliche Informationen zu allen Schnittstellen finden Sie in der separaten Schnittstellenbeschrei- bung 470.508.090. 7.7 Druckbild Unter Druckbild werden die Parameter für die Druckausgabe konfiguriert. Parameter einstellen Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Druckbilds markieren, F6 Weiter.
  • Seite 231: Edv Einstellungen

    Kommunikation Einheit unterdrücken Bei aus wird die Einheit nicht unterdrückt und mit ausgegeben. Werkseinstellung: aus Lfd. Nr. SEND-Taste Eingabe der laufenden Nummer über die Ausgabe vom ersten Druckbild über die SEND-Taste. Wird der Wert Null eingegeben ist die Funktion nicht aktiv. Ab der Nummer 1 wird nach jeder Ausgabe über die SEND-Taste der Wert um eins erhöht.
  • Seite 232 Kommunikation EDV Datensatz EDV Druckbild (variabel) EDV Datensatz S20 EDV Datens. 2790 wie v2.10 EDV Datensatz Easylog Auswahl für das Format des EDV-Datensatz. Auswahl EDV Druckbild variabel ist die Defaulteinstellung gemäß der Schnittstellenbeschreibung 470.508.090 oder frei gestaltbar über die Servicesoftware. Werkseinstellung: EDV Druckbild (variabel) EDV Datensatz autom.
  • Seite 233: Anybus

    Kommunikation Verriegelung Fernbedienung (Aktuell ohne Funktion, Umsetzung in späterer Ausbaustufe) Werkseinstellung: aus EDV mit STX-ETX Bei ein wird vor jedem EDV Datensatz das Startzeichen STX und dahinter ein Endzeichen ETX gesetzt. Werkseinstellung: aus Referenz für allgemeinen Zähler Eingabe des Referenzwerts für den allgemeinen (generisch) Vorgangszähler. Wird der Wert Null einge- geben ist die Funktion nicht aktiv.
  • Seite 234: Barcode

    Kommunikation Adresse Eingabe der Adressierung Profibus, numerisch über Zifferntastatur Werkseinstellung: 0 Zykluszeit Anybusmodul Eingabe der Zykluszeit numerisch über Zifferntastatur in Millisekunden. Werkseinstellung: 50 ms Ausführliche Informationen zum Profibus DP und Profinet finden Sie in der separaten technischen Be- schreibung Kommunikation Profinet Profibus - 3035 (470.508.095). Ausführliche Informationen zu EtherCAT finden Sie in der separaten technischen Beschreibung Kommunikation EtherCAT-3035 (470.510.007).
  • Seite 235: Anzeige Der Gescannten Werte Im Anzeigefeld

    Kommunikation Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Barcode markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Dezimaltrennzeichen Num. markieren, F6 Weiter. Einstellung mit den Pfeiltasten auswählen und durch Druck der Taste F6 wird die Einstellung übernom- men.
  • Seite 236: Barcode Auswahlfilter

    Kommunikation Mit Druck der Taste F6 wird der Eingabewert übernommen und die Anzeige geht zurück ins Einstellmenü Barcode. Werkseinstellung: 2500 Millisekunden Aktivierung der Funktion Barcodeinhalt dauernd anzeigen Im Einstellmodus unter dem Menüpunkt Programmeinstellungen kann in jedem Anwenderprogramm (von Wiegen + Tarieren bis Prozentwägung) im Menüpunkt Anzeige Informationsfeld die Funktion „Bar- code anzeigen“...
  • Seite 237 Kommunikation Einstellen der Filterfunktionen Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Barcode markieren, F6 Weiter. Mit der Pfeiltaste F4 Timer Barcode markieren, F6 Weiter. Ab dieser Position ist die Konfiguration aller Parameter Filterfunktionen Barcode: Auswahl Filterung Nr.
  • Seite 238 Kommunikation Nach der jeweiligen Auswahl der Filter Nr. (Bsp. 01) wird als erstes das Steuerzeichen zur Weiterverar- beitung/-leitung eingegeben. Die Eingabe der Positionen und Steuerzeichen erfolgt numerisch mit jeweils maximal 3 Stellen. Die Werkseinstellung für alle Parameter ist „0“. Durch Druck der Taste F6 wird der Eingabewert übernommen und die Anzeige geht zurück ins Einstell- menü...
  • Seite 239: Barcode Multiscan

    Kommunikation Nach der Eingabe der Startposition für die Filter Nr. (Bsp. 01) wird die Endposition festgelegt. Eingabe für die letzte Position und danach mit F6 Übernehmen. Werkseinstellung: 70 Insgesamt können maximal 10 Filterungen mit Zuordnung vorgenommen werden. Die Eingabe erfolgt pro „Filterung und Zuordnung“...
  • Seite 240 Kommunikation Werden zu wenig oder zu viele Scanvorgänge innerhalb der hinterlegten Zeit abgearbeitet, so ertönt ein akustisches Warnsignal und Error 97, Fehler bei Multiscan wird im Display angezeigt. Die Eingabe der Multiscan Anzahl (1-4 Scanvorgänge) erfolgt unter Einstellmodus / Kommunikation / Barcode / Multiscan Anzahl Nach der Eingabe der Multiscan Anzahl über die Zehnertastatur den Wert mit F6 übernehmen.
  • Seite 241 Kommunikation Nach der Eingabe des Steuerbefehls über die Zehnertastatur, den Wert mit F6 übernehmen. Im vorliegenden Beispiel wurde der Wert 083 Zählen / Referenzgewicht Fixspeicher / Artikelnummer aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Dokumentnummer. 470.508.090D) entnommen. Der Wert kann mit oder ohne führende Null eingetragen werden. Dies ist für die korrekte Durchführung unerheblich. Nach der Eingabe des Steuerbefehls über die Zehnertastatur, den Wert mit F6 übernehmen.
  • Seite 242 Kommunikation Die Eingabe der zur Verfügung stehenden Zeit für die Durchführung aller Scanvorgänge eines Multiscan erfolgt unter Einstellmodus / Kommunikation / Barcode / Multiscan Timer Nach der Eingabe der gewünschten Zeit über die Zehnertastatur, den Wert mit F6 übernehmen. Die Werkseinstellung beträgt 2500ms (2,5s). Der Maximalwert, der eingegeben werden kann beträgt 9999ms (ca.
  • Seite 243 Kommunikation Es können die ersten drei Stellen des Barcodes definiert werden, der ORGA zugeordnet werden soll. Im vorliegenden Beispiel soll ein Tarawert eingelesen werden. Hierbei ist gewährleistet, dass dieser immer mit einer Ziffer beginnt. Als zweite Position kann ein Komma / Punkt oder aber auch eine weitere Ziffer folgen.
  • Seite 244 Kommunikation Es können die ersten drei Stellen des Barcodes definiert werden, der ORGB zugeordnet werden soll. Im vorliegenden Beispiel sollen Artikelnummern, die immer mit A beginnen und ausschließlich mit Ziffern fortgeführt werden, eingelesen werden. Somit ist die erste Position immer ein A und die zweite Position immer eine Ziffer.
  • Seite 245: Barcodes Drucken Und Ausgeben

    Kommunikation Über die eindeutige Filtrierung der einzelnen Barcodeinhalte können die Scanvorgänge in beliebiger Rei- henfolge erfolgen und das Terminal 3035 ordnet sie automatisch den zugehörigen ORG – Speichern plus zu. Werden keine Filter definiert, so muss die korrekte Reihenfolge beim Scannen stets eingehalten wer- den.
  • Seite 246: Batch-Verarbeitung

    Kommunikation 7.11 Batch-Verarbeitung Um komplexe Abläufe mit Hilfe des Terminals 3035 automatisieren zu können, wurde die Batch-Verar- plus beitung eingeführt. Die Einstellung für die Batch-Verarbeitung ist über folgende Varianten möglich: Terminaltastatur Max. 5 Batch-Jobs mit der Einstellung Aktivierungstaste, Batch-Job, Zuordnung Parameterquelle und Pausen.
  • Seite 247 Kommunikation Die Eingabe des Steuerbefehls für den Batch- Code1 erfolgt unter Einstellmodus / Kommunikation / Batch-Verarbeitung / Batch - Code 1 Nach der Eingabe des Steuerbefehls über die Zehnertastatur, den Wert mit F6 übernehmen. Im vorliegenden Beispiel wurde der Wert 220 Print (SEND-Taste) auslösen aus der Schnittstellenbe- schreibung 3035 (Dokumentnummer.
  • Seite 248 Kommunikation Die Eingabe des Steuerbefehls für den Batch- Code 3 erfolgt unter Einstellmodus / Kommunikation / Batch-Verarbeitung / Batch - Code 3 Nach der Eingabe des Steuerbefehls über die Zehnertastatur, den Wert mit F6 übernehmen. Im vorliegenden Beispiel wurde der Wert 050 CLEAR ALL aus der Schnittstellenbeschreibung 3035 (Do- kumentnummer.
  • Seite 249 Kommunikation Nach den einzelnen Batch – Jobs können Pausen hinterlegt werden. Der Defaultwert ist auf 100ms ein- gestellt. Grundsätzlich können Werte zwischen 0 und 9999ms eingegeben werden...
  • Seite 250: Io-Steuerung

    Kommunikation 7.12 IO-Steuerung Das IO-Modul 3035 hat 6 Ausgänge und 4 Eingänge die funktionell frei belegbar sind. plus Zur Nutzung der Schaltfunktionen muss im Terminal 3035 eine IO-Karte (optionales Zubehör) einge- plus baut sein. Für den Einsatz des IO-Modul muss über die Betriebsart als erstes die Funktion aktiviert werden. 7.12.1 Auswahl IO-Betriebsarten ein, Sicherheitsfunktion Aktivierung IO-Steuerung...
  • Seite 251 Kommunikation Freigabe Schaltausgänge Nach einem Spannungs- bzw. Stromausfall und Neustart des Terminals werden die Ausgänge im Low-Zustand gehalten. Das Terminal geht automatisch zum Freigabefenster Mit der Freigabe „JA“ über die Funktionstasten F1 bis F3 werden die Ausgänge wieder in ihrem jeweili- gen prozessbedingten Zustand aktiv.
  • Seite 252 Kommunikation Ausgänge belegen Menüfenster mit der Liste zur Bearbeitung der Funktionsbedingungen für die Ausgänge S1 bis S6 Mit den Pfeiltasten F3 und F4 in der Liste bewegen. F6 „Bearbeiten“ ruft den markierten Schaltpunkt auf. Für den aufgerufenen Schaltpunkt S1 erhalten Sie eine Liste der möglichen Schaltbedingungen Mit den Pfeiltasten F3 und F4 in der Liste bewegen.
  • Seite 253 Kommunikation Nach der Übernahme folgt das Eingabefeld für die Schaltverzögerung (Timer). Die Eingabe der Schaltverzögerung ist in Millisekunden. Geben Sie den gewünschten Wert über die Zif- ferntastatur ein. Beim Eingabewert „0“ ist die Funktion Schaltverzögerung deaktiviert. Über die Taste F6 wird der Eingabewert übernommen.
  • Seite 254 Kommunikation Nach der Übernahme der Polarität folgt das Auswahlliste für die Verriegelung. Mit einer dieser aktiven Ein-/Ausgangsfunktionen S2 bis S6 oder E1 bis E2 kann die Schaltbedingung blockiert werden. Bei der Einstellung nicht aktiv schaltet der Ausgang ohne Blockierung sofort. Die Auswahl erfolgt über die Pfeiltasten F3 und F4, Übernahme der Einstellung durch F6.
  • Seite 255: Ausgänge

    Kommunikation Nach der Übernahme „Brutto/Netto“ folgt das Eingabefenster für den Sollwert. Geben Sie den Sollwert für die Schaltschwelle über die Zifferntastatur ein. Die Eingabe erfolgt in der justierten Einheit, Wechsel zur zweiten Einheit mit der Funktionswechseltaste. Die Eingabe des Sollwertes kann positiv oder mit negativem Vorzeichen erfolgen. Übernahme der Einga- be mit F6 Übernehmen.
  • Seite 256 Kommunikation Im Wägemodus werden nach Belastung der aufgeschalteten Waage im Informationsfeld beim Anwen- derprogramm Dynamischen Schalten die Ausgänge angezeigt. Eine feste Anzeige der Schaltbedingung im Informationsfeld kann im Einstellmodus unter Programmein- stellungen je nach Anwenderprogramm mit IO-Steuerung eingestellt werden. Wird ein Schaltpunkt durch Erreichen des Sollwertes oder Eintritt der vorgegebenen Bedingung ange- sprochen, dann ist er in der Anzeige dunkel oder bei invertiert hell hinterlegt, solange das Ereignis an- dauert.
  • Seite 257 Kommunikation Funktionsmöglichkeiten für die Belegung der Ausgänge (Ausgangsschaltsignal) Plus-Übernahme (500ms) [Signal mit der Dauer von 500 ms nach der Übernahme Plus in den Summenspeicher] Summenabschluss (500ms) [Signal mit der Dauer von 500 ms nach dem Summenabschluss] Übernah.Entertaste (500ms) [Signal mit der Dauer von 500 ms nach der Übernahme mit der Enter-Taste] MS-Umschaltung (500ms) [Signal mit der Dauer von 500 ms beim Umschalten auf andere Messstelle]...
  • Seite 258: Eingänge

    Kommunikation SPS-Output-1 [ Signal Ausgang S1 von SPS-Steuerung über Kommunikation Profibus/ Profinet/EtherCAT] SPS-Output-2 [ Signal Ausgang S2 von SPS-Steuerung über Kommunikation Profibus/ Profinet/EtherCAT] SPS-Output-3 [ Signal Ausgang S3 von SPS-Steuerung über Kommunikation Profibus/ Profinet/EtherCAT] SPS-Output-4 [ Signal Ausgang S4 von SPS-Steuerung über Kommunikation Profibus/ Profinet/EtherCAT] SPS-Output-5 [ Signal Ausgang S5 von SPS-Steuerung über Kommunikation Profibus/...
  • Seite 259 Kommunikation Eingänge belegen Menüfenster mit der Liste zur Bearbeitung der Funktionsbedingungen für die Eingänge E1 bis E4. Mit den Pfeiltasten F3 und F4 in der Liste bewegen. F6 „Bearbeiten“ ruft den markierten Eingang auf. Für den aufgerufenen Eingang erhalten Sie eine Liste der möglichen Funktionen Mit den Pfeiltasten F3 und F4 in der Liste bewegen.
  • Seite 260 Kommunikation Auswahl Signalflanke steigend (LH) wird das Eingangsschaltsignal bei der Flanke von „Low“ auf „High“ aktiv, während das Eingangsschaltsignal bei der Flanke fallend (HL) von „High“ auf „Low“ aktiv wird. Die Auswahl erfolgt über die Pfeiltasten F3 und F4, Übernahme der Einstellung mit F6 Eingang Variabler K-Befehl Beim der Eingangsfunktionsbedingung „Variabler K-Befehl“...
  • Seite 261 Kommunikation Kontroll-Sollwert 1,500 mit Minustoleranz 0,001 und Plustoleranz 0,005 Einlesen und Aktivieren: <K180K1,500;0,001;0,005> K-Befehlscode = 180 Befehlsparameter = 1,500;0,001;0,005 Kontroll-Sollwert mit Toleranzen löschen: <K184K> K-Befehlscode = 184 Befehlsparameter = Nach der Übernahme erscheint wieder das Menüfenster „Eingänge“ mit der Liste zur Bearbeitung der Funktionsbedingungen für die Eingänge E1 bis E4: Im Menüfenster wird der Eingang E1 bei aktiver Bedingung zum Beispiel Anforderung Datensatz <B>...
  • Seite 262 Kommunikation Funktionsmöglichkeiten für die Belegung der Eingänge (Eingangsschaltsignal) nicht aktiv [Funktion des jeweiligen Eingang ist deaktiviert] Ausschalten [Signalflanke schaltet das Terminal aus] Tarieren [Signalflanke tariert aktuelle Waage und geht in die Netto-Anzeige] Tara löschen [Signalflanke löscht Tarawert aktueller Waage und geht in die Brutto-Anzeige] Nullstellen [Signalflanke stellt aktuelle Waage auf Null, innerhalb -1 bis +3% vom Wägebereich]...
  • Seite 263: Ip-Sensoren

    Kommunikation 7.13 IP-Sensoren Über die Ethernet Schnittstelle als EDV-Schnittstelle können zusätzlich noch 4 Sensoren parallel über ein externen Switch angeschlossen werden. Hinweis: Für die Übernahme der Einstellparameter im Bereich IP-Sensoren muss zum Schluss die Akti- vierung vorgenommen oder das Terminal nochmals aus- und eingeschaltet werden. Sensor-Nummer Eingeben Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen.
  • Seite 264 Kommunikation Mit den Pfeiltasten F4 auf ein blättern, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück wird eine Änderung nicht übernommen. Werkseinstellung: aus Verbindungszustand Abfragen Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „Verbindungszustand“ auswählen, danach mit der Funktionstaste F6 Weiter kommt man ins Anzeigefenster Verbindungszustand. Anzeigemöglichkeiten: initialisation (es besteht noch keine Verbindung, toggelnder Verbindungskonfiguration) syn sent (es wird versucht ein Verbindungsaufbau herzustellen)
  • Seite 265 Kommunikation Die Verbindungszustände für die aktive Kommunikation der 4 Sensorkanäle werden im Displaybereich der Symbolleiste unter der Messstellen-Nr. angezeigt. Beim Lese- oder Schreibzugriff über den Sensorkanal wird im Messstellenfeld das Rechteck-Symbol jeweils in einer der 4 Ecken eingeblendet. Messstellen-Nr. Sensorkanal 1 Sensorkanal 2 Sensorkanal 3 Sensorkanal 4...
  • Seite 266 Kommunikation Hersteller Auswählen Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „Hersteller“ auswählen, danach mit der Funktionstaste F6 Weiter kommt man ins Auswahlfenster Hersteller. Auswahlmöglichkeiten: anderer Hersteller (zur Einstellung nicht vordefinierter Hersteller oder Parameter) Sick (Hersteller spezifische Implementierung, z.B. RFID-Sensor von Sick) Balluff (Hersteller spezifische Implementierung, z.B.
  • Seite 267 Kommunikation Sensor-Typ Auswählen Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „Sensor-Typ“ auswählen, danach mit der Funktions- taste F6 Weiter kommt man ins Auswahlfenster Sensor-Typ. Auswahlmöglichkeiten: generischer Sensor (zur Einstellung nicht vordefinierter Sensor-Typ / Anwendung) RFID-Sensor (Sensor-Typ zur Anwendung RFID) Volumen-Sensor (Sensor-Typ zur Anwendung Volumenerfassung) Mit den Pfeiltasten F4 blättern auf gewünschten Sensor-Typ, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen.
  • Seite 268 Kommunikation IP Port eingeben Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „IP–Port“ auswählen, danach mit der Funktionstaste F6 Weiter kommt man ins Eingabefenster IP–Port. Nach der Eingabe des IP-Port mit der Taste F6 „Übernehmen“ oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen.
  • Seite 269 Kommunikation Interface-Mode auswählen Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „Interface-Mode“ auswählen, danach mit der Funkti- onstaste F6 Weiter kommt man ins Auswahlfenster Interface-Mode. Auswahlmöglichkeiten: lese manuell (Anwendung manuelle Datenweiterverarbeitung im Terminal 3035 plus spontane Information (Anwendung spontane Datenweiterverarbeitung im Terminal 3035 plus Mit den Pfeiltasten F3 / F4 blättern auf gewünschte Auswahl, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen.
  • Seite 270 Kommunikation Mit den Pfeiltasten F4 blättern auf gewünschte Auswahl, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen. Werkseinstellung: Simuliere K-Kommando Max. Wartezeit a. Daten Eingeben Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „max. Wartezeit a. Daten“ auswählen, danach mit der Funktionstaste F6 Weiter kommt man ins Eingabefenster max.
  • Seite 271 Kommunikation Mit den Pfeiltasten F4 blättern auf gewünschte Auswahl, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen. Werkseinstellung: 0 Escape-Zeichen ‘\‘ ignorieren Aktivieren Im Einstell-Menü IP-Sensoren mit den Pfeiltasten „Escape-Zeichen ‘\‘ ignorieren“ auswählen, danach mit der Funktionstaste F6 Weiter kommt man ins Auswahlfenster Escape-Zeichen ‘\‘...
  • Seite 272: Webserver

    Kommunikation Nach der Eingabe der minimalen Bild-Qualität in Prozent mit der Taste F6 Übernehmen oder mit F5 Zu- rück dabei wird eine Änderung nicht übernommen. Werkseinstellung: 80%. 7.13.1 Webserver Allgemein: Bei der Lösung integrierter Webserver haben Sie über ein Browserprogramm verschiedenste Möglichkei- ten wie Abfragen, Konfigurationen und Sicherheitseinstellungen aus der Ferne zu steuern.
  • Seite 273: Ip-Drucker

    7.14 IP-Drucker Allgemein: Mit dem Soehnle Terminal 3035 Plus haben Sie die Möglichkeit, über Ihr Netzwerk einen IP Drucker an- zusteuern. Es ist daher nicht mehr erforderlich, dass Ihre Soehnle Waage mit Terminal in der Nähe eines Druckers steht.
  • Seite 274 Kommunikation Hinweis: Das Terminal 3035 ist mit dem Netzwerkdrucker über TCP/IP mit einer festen Ethernet-Ad- plus resse verknüpft. Die Ethernet-Adresse am Netzwerkdrucker muss vor der Konfiguration ermittelt werden. Drucker können die durch die Einstellung DHCP eine andere Ethernet-Adresse erhalten, in diesen Fall muss am Terminal 3035 die Adressierung angepasst werden.
  • Seite 275 Kommunikation Geben oder überprüfen Sie eine zu Ihrem Netzwerk passende Subnet Mask und bestätigen Sie mit F6 Übernehmen. Tipp: Mit der Funktion DHCP Client kann die IP-Adresse auch automatisch zugewiesen werden. Konfiguration IP-Drucker Einstellmodus aufrufen durch Taste F6 in der Tastenebene Einstellfunktionen. Mit der Pfeiltaste F4 Kommunikation markieren, F6 Weiter.
  • Seite 276 Kommunikation Menüpunkt Verwendung IP-Drucker mit F6 Weiter, mit der Pfeiltaste F4 auf unser Beispiel „2795.12. + 2795.20“ und mit F6 Übernehmen. Weiter mit der Pfeiltaste F4 auf „IP-Adresse des Drucker“ mit F6 Übernehmen Eingabe der IP-Adresse des Druckers und mit F6 Übernehmen. Eingabe der IP-Port Nummer des Druckers und mit F6 Übernehmen.
  • Seite 277 Kommunikation Auswahlmöglichkeiten bei Escape-Zeichen „\“ignorieren: aus (z.B. Zeichen wie <> werden grundsätzlich als Start- oder Endzeichen verwendet) ein (bei ein, wird das danach kommende Zeichen ignoriert) Mit den Pfeiltasten F3 / F4 blättern auf gewünschte Auswahl, danach F6 Übernehmen oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen.
  • Seite 278: Dhcp Client

    Kommunikation Tipp: Der Verbindungszustand für den IP-Drucker kann auch in der Nebenanzeige dargestellt werden. Die Einstellung der Nebenanzeige auf „Printsocket-Verbindungszustand“ erfolgt im Einstellmodus unter Einstellmodus / Terminal / Anzeige / Nebenanzeige. Nebenanzeige im Display einblenden über F3 in der F-Tastenebene Einstellfunktionen. 7.15 DHCP Client DHCP dient dazu das Terminal in ein Netzwerk einzufügen ohne manuelle Konfiguration der Netzwerk- schnittstelle.
  • Seite 279: Datenbankmodul

    Kommunikation Mit den Pfeiltasten F4 blättern auf gewünschte Auswahl, danach Übernahme der Auswahl mit F6 oder mit F5 Zurück dabei wird eine Änderung nicht übernommen. Werkseinstellung: aus Die neu zugewiesene IP-Adresse kann unter Kommunikation/Ethernet/IP Address Kapitel 7.6 nachge- schaut werden. Hinweis: Mit der Übernahme der Einstellung DHCP aktiv mit „aus“, werden unter Kommunikation/Ether- net/ alle Parameter auf Werkseinstellung zurück gesetzt.
  • Seite 280 Die Datei SQL_FIX.DB ist zum Beispiel der Datenbankinhalt Festwertspeicher für Zählen (Ref Fix), Kontrollieren (Kontr.Fix) und Klassifizieren (Klass. Fix). Über das Soehnle Professional Anwenderprogramm 30xx oder eine Datenbanksoftware wie zum Beispiel SQLite kann der Inhalt gepflegt werden. Weitere Details und Möglichkeiten zum Datenbankmodul 3035...
  • Seite 281: Drucken

    Drucken Das Terminal 3035 kann über die serielle oder Ethernet Schnittstelle mit einem Drucker verbunden plus werden, um Wiegebelege auszudrucken. 25 Standard Druckbilder (EDV Datensätze) sind serienmäßig hinterlegt. Ihre Soehnle Industrial Solutions Servicestelle kann Ihnen darüber hinaus bei der Gestaltung individuel- ler Ausdrucke behilflich sein.
  • Seite 282 Drucken Druckbild Nr. 15 ======================================== Name: Summe Gesamtposten Druckauslöser: Taste Summe Brutto Summe 0,154 kg Tara Summe 0,000 kg Handeingabe/Stk Summe 0 Stk Netto Summe 0,154 kg ======================================== Programm 31.12.15 Datum Zählen 09:23:15 Uhrzeit Druckbild Nr. 16 Waagen-Nr. Name: Zählen Druckauslöser: SEND-Taste Brutto 0,694 kg...
  • Seite 283 Drucken Programm 31.12.15 Datum Klassifizieren Uhrzeit 10:53:10 Druckbild Nr. 18 Waagen-Nr. Name: Klassifizieren Druckauslöser: SEND-Taste Brutto 0,282 kg Tara 0,030 kg Netto 0,252 kg Untergrenze Klasse 1 0,100 kg 0,200 kg Obergrenze Klasse 1 Obergrenze Klasse 2 0,300 kg Obergrenze Klasse 3 0,400 kg Obergrenze Klasse 4 0,500 kg...
  • Seite 284 Drucken Datum 31.12.15 Programm Uhrzeit 12:23:15 Neutrales Messen Waage Nr. Druckbild Nr. 20 Name: Neutrales Messen Brutto 0,243 kg Druckauslöser: SEND-Taste Tara 0,096 kg Netto 0,147 kg Spezifisches Gewicht 73,4100 g Menge 2,0 LIT Datum 31.12.15 Programm Uhrzeit 12:33:21 Fahrzeugwaage Druckbild Nr.
  • Seite 285 Drucken Programm 31.12.15 Datum Dynamisches Schalten Uhrzeit 10:53:10 Druckbild Nr. 24 Waagen-Nr. Name: Dynamisches Schalten Druckauslöser: SEND-Taste Brutto 0,282 kg Tara 0,030 kg Netto 0,252 kg Schaltpunkt 1 0,1 kg 0,2 kg Schaltpunkt 2 Schaltpunkt 3 0,3 kg Schaltpunkt 4 0,4 kg Schaltpunkt 5 0,5 kg...
  • Seite 286 Drucken Druckbild Nr. 03 31.12.15 12:55:43 Name: Etikett 2795.12.001 OrgA Name OrgA Inhalt Druckauslöser: --- (über Info + SEND aktivierbar) Brutto 0,166 kg Tara 0,066 kg Netto 0,100 kg Dieses Standard Druckbild für den Etikettendrucker 2795.20 ist ein Beispiel und zeigt, welche Parameter zur Verfügung stehen.
  • Seite 287: Druckauslösende Bedingungen

    Drucken Druckbild Nr. 07 AlibispeicherStatusWaagen-Nr.Nettowert Name: EDV in Alibis. Auslöser: Anforderungsbefehle <B> und <b> Druckbild Nr. 10 BarcodespeicherinhaltNettowert Name: Barcode und Gewicht Auslöser: --- (über Info + SEND aktivierbar) Diese Datensätze sind für den Datenausgang EDV unidirektional als Standard vordefiniert: Druckbild Nr.
  • Seite 288: Schnittstellenwechsel Von Druckbildern

    Wählen Sie mit den Pfeiltasten Verwendung den anzuschließenden Drucker aus oder Aktivierung des IP-Drucker. Info: Serienmäßig sind die Soehnle Professional Drucker hinterlegt, es können mit der Servicesoftware 30XX aber auch andere Drucker angelegt werden. Bei serieller Anbindung belegen Sie die weiteren Parameter Baudrate, Datenbits, Parity und Xon/Xoff entsprechend der Angaben aus dem Drucker-Handbuch.
  • Seite 289: Service

    Service 9.1 Fehlermeldungen Fehlermeldung Ursachen / Abhilfe / Info 1 EEP CRC Fehler Prüfsummenfehler der internen Messstelle, neu justieren, Mess- stelle tauschen 2 falsches Kennwort Eingabe Kennwort ist falsch, korrektes Kennwort eingeben 3 nicht belegt 4 REF Gewicht zu klein Waage für Teilegewicht ungeeignet, ggf.
  • Seite 290 Service Fehlermeldung Ursachen / Abhilfe / Info 29 Behälter offen Vor Summierung Behälter mit der Behältertaste abschließen 30 Alibispeicher voll Ringspeicherfunktion ist defekt, Alibispeicher austauschen 31 Alibiausdruck gesperrt Keine Alibiaufrufe im Druckbild definiert, Druckbild erstellen 32 Alibispeicher wird initialisiert Warten bis Initialisierung abgeschlossen ist, bzw Alibikarte austauschen 33 Inhalt Alibispeicher korrupt Alibikarte austauschen...
  • Seite 291 Service Fehlermeldung Ursachen / Abhilfe / Info 54 nicht belegt 55 Gewicht auflegen Waage leer oder noch keine Entlastung entsprechend eingestell- tem Entlastungsfaktor erfolgt. 56 Hofliste voll Max. 50 Fahrzeuge in Hofliste möglich, erst mit Zweitwägung wird ein Fahrzeug aus der Hofliste genommen. Löschen einzelner Fahrzeuge oder der gesamten Hofliste ist möglich.
  • Seite 292 Service Fehlermeldung Ursachen / Abhilfe / Info 76 nicht belegt 77 nicht belegt 78 nicht belegt 79 nicht belegt 80 Abbruch externer Befehl Datenformat für Befehl falsch, Befehl überprüfen, neu senden 81 Timeout externer Befehl Wartezeit für ausgelösten Befehl überschritten, kein Stillstand bei Justierung erfolgt, Schirmkabel prüfen, Wert für Stillstandsfenster vergrößern 82 Nummer bereits vorhanden...
  • Seite 293: Fehlerliste

    Die Fehlerliste kann bis zu 50 Fehler aufzeichnen. 9.3 Micro SD-Karte Die Soehnle Professional Micro SD-Karte (Hochwertige SLC-Speicherkarte) ist für die Anwendungen Fix- speicher (Festwertspeicher), Alibisicherung (Speicher), Datensicherung Einstellparameter, Druckbild und Software-Update. Für das optionale Zubehör 2563.27.003 Datenbankmodul 3035...
  • Seite 294 Service Im Display erscheint folgendes Symbol: Der aktuelle Softwarestand kann im Einstellmodus / Terminal / Version / Anwendersoftware AZG aufge- rufen werden. Bootloader Software Das Update der Bootlader Software kann nur werksseitig erfolgen. Der aktuelle Softwarestand kann im Einstellmodus / Terminal / Version / Bootloader Software aufgeru- fen werden.
  • Seite 295: Ergänzende Dokumentationen

    Ausführliche Informationen zur EtherCAT Schnittstelle finden Sie in der separaten technischen Doku- mentation Kommunikation EtherCAT 470.510.007. Justierung / ECAL Ausführliche Informationen zur Justierung / ECAL-Mode finden Sie in der separaten technischen Doku- mentation 470.702.110. Eine Justierung des Terminals 3035 darf nur durch geschulte Soehnle Professional Servicepartner plus durchgeführt werden.
  • Seite 296 Soehnle Industrial Solutions GmbH Gaildorfer Straße 6 71522 Backnang Telefon +49 7191 / 3453 220 E-Mail info@sis.gmbh All rights reserved. © Soehnle Industrial Solutions GmbH, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form –...

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