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SIMATIC
Zählbaugruppe CM35
Handbuch
Ausgabe 06/2000
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC CM35

  • Seite 1 SIMATIC Zählbaugruppe CM35 Handbuch Ausgabe 06/2000...
  • Seite 2: Zählbaugruppe

    Vorwort, Inhaltsverzeichnis Benutzerinformation Produktübersicht CM35 Funktionsbeschreibung Inbetriebnahme Zählbaugruppe Betriebsarten Handbuch Datenaustausch mit der CM35 Dieses Handbuch beschreibt Betriebsart Impulszähler die Zählbaugruppe mit der Betriebsart Bestell-Nr. 6AT1 735-0AA01-0AA0 Periodendauermessung Betriebsart Zeitgeber Betriebsart Positionieren Anhänge Literatur EG-Konformitätserklärung Glossar (4) J31069-D0416-U001-A5-0018 Ausgabe 06/2000...
  • Seite 3: Sicherheitstechnische Hinweise

    Warnung Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -Komponenten verwendet werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport. sachge- mäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung...
  • Seite 4 Vorwort Zweck des Hand- Dieses Handbuch beschreibt alle Schritte, die notwendig sind, um die Zähl- buchs baugruppe CM35 effektiv einzusetzen. Es unterstützt ein schnelles und ratio- nelles Einarbeiten in die Funktionalität der CM35. Inhaltes des Hand- Das vorliegende Handbuch beschreibt die Hard- und Software der CM35. Es buchs besteht aus einem anleitenden Teil und einem Nachschlageteil.
  • Seite 5 Weitere Unterstüt- Bei Fragen zur Nutzung der im Handbuch beschriebenen Produkte, die Sie zung hier nicht beantwortet finden, wenden Sie sich bitte an Ihren Siemens-An- sprechpartner in den für Sie zuständigen Vertretungen und Geschäftsstellen bzw. die SIMATIC-Hotline unter Telefon 0911/895-7000 oder Fax 0911/895-7002.
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Produktübersicht ............Überblick .
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Programmierung ..........4-11 4.3.1 Steuern der Kanäle...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 8.2.2 Struktur der Parameterblöcke ........8-10 Starten und Stoppen der Achsen .
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 10: Produktübersicht

    Produktübersicht CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 11: Überblick

    Produktübersicht Überblick Funktionsumfang Die CM35 ist eine mehrkanalige Zählbaugruppe, die zur Realisierung unter- schiedlicher Aufgaben in den folgenden Betriebsarten arbeiten kann: Impulszähler Periodendauermessung mit 8 Kanälen Zeitgeber Positionieren mit 4 Achsen Die gewählte Betriebsart gilt für alle Kanäle der CM35 gemeinsam. Die Funktionsparameter können für jeden Kanal gesondert eingestellt werden.
  • Seite 12: Einsatz In Automatisierungsgeräten Und -Systemen

    Produktübersicht Einsatz in Automatisierungsgeräten und -systemen Zentraler Betrieb Der volle Funktionsumfang der Baugruppe kann genutzt werden. Zur Para- in SIMATIC S7-300 metrierung steht die Systemfunktion SFC 55 zur Verfügung (siehe Referenz- handbuch /235/). mögliche Beispielkonfiguration Baugruppen z.B. CPU 312 IFM CPU 313 CPU 314 CPU 614...
  • Seite 13: Dezentraler Betrieb Da Über Profibus-Dp Keine Prozeßalarme An Der Simatic S5 Ausgelöst An Simatic S5

    Produktübersicht Dezentraler Betrieb Da über PROFIBUS-DP keine Prozeßalarme an der SIMATIC S5 ausgelöst an SIMATIC S5 werden, ist der Funktionsumfang eingeschränkt. Es können nur die Betrieb- sarten Periodendauermessung und Zeitgeber genutzt werden. Die Parametrierung erfolgt über E/A-Direktzugriffe. mögliche Beispielkonfiguration Baugruppen Master: - - AG S5-95U(-MA) - - AG S5-115U...
  • Seite 14 Produktübersicht IM 153-2 Voraussetzung für die Ankopplung sind eine IM 153- - 2 (MLFB- - Nr. 6ES7 153- - 2AA01- - 0XB0, Ausgabestand 2 oder neuer) und CM35- - Baugruppen (MLFB- - Nr. 6AT1 735- - 0AA01- - 0AA0). Für die Anschaltungen IM 153- - 2 (MLFB- - Nr. 6ES7 153- - 2AA02- - 0XB0, Ausgabestand 5 oder neuer) sind CM35- - Baugruppen (MLFB- - Nr.
  • Seite 15: Hardware

    Produktübersicht Hardware Baugruppen- ansicht mit CM35 geschlossener Counter Module Baugruppenbezeichnung Fronttür SF-LED Fronttür Ausgabestand Bestellnummer xxxxxxx (6AT1 735-0AA01-0AA0) Bild 1-1 Frontansicht mit geschlossener Fronttür Baugruppen- ansicht mit offener Fronttür Digitale Eingänge 25pol. Sub-D-Buchse Digitale Ausgänge 15pol. Sub-D-Buchse Bild 1-2 Frontansicht mit offener Fronttür CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 16 Produktübersicht Frontstecker Die CM35 ist für den Anschluß der Prozeßperipherie mit folgenden Front- steckern ausgestattet: 25polige Sub-D-Buchse zum Anschluß der Eingangssignale (digitale Ein- gänge). Die Eingänge sind gegeneinander einzeln potentialgetrennt und können wahlweise mit 5 V- oder 24 V-Signalpegel betrieben werden. 15polige Sub-D-Buchse mit digitalen Ausgängen und dem Anschluß...
  • Seite 17: Software

    Produktübersicht Software Baugruppen- Die Firmware der Baugruppe ermöglicht vier verschiedene Betriebsarten: Firmware Impulszähler Endloszählern mit maximalen Zählfrequenzen von 10 kHz Periodendauermessung Messung von Periodendauern zwischen 1 ms und 2,6 s mit einer Auflö- sung von 1 % in allen 8 Kanälen (Referenzfrequenzen: 100 kHz, 50 kHz, 25 kHz) Zeitgeber 8 voneinander unabhängige Einschaltzeiten von 10 ms bis 278 min...
  • Seite 18: Technische Daten

    Produktübersicht Technische Daten Digitale Eingänge Impulszähler Anzahl System Inkremental Grenzfrequenz max. 10 kHz 40 ms minimale Impulsdauer (für high und low) Signalpegel 24-Volt-Signale: Signal “H”: 15 bis 30 Volt Signal “L”: -3 bis +5 Volt 5-Volt-Signale: Signal “H”: 2,4 bis 6 Volt Signal “L”: - -0,6 bis 0,8 Volt Eingangsstrom bei 24 V und “H”-Signal...
  • Seite 19 Produktübersicht Sonstiges Eingangsspannung +5 V über P-Bus Stromaufnahme typ. 0,150 A UL/CSA/FM nein MLFB-Nr. Zählbaugruppe CM35: 6AT1 735-0AA01-0AA0 oder neuer Projektierungspaket: 6AT1 735-0DA01-0YA0 oder neuer CM35 Zählbaugruppe 1-10 (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 20: Funktionsbeschreibung

    Funktionsbeschreibung CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 21: Funktionsüberblick

    Funktionsbeschreibung Funktionsüberblick Tabelle 2-1 Betriebsarten Betriebsart Funktion Grenz- Steuern der Prozeßalarm Betrieb frequenz digitalen bei ... Ausgänge über ... S5-Master oder Normmaster Impulszähler Vorwärtszählen von 10 kHz die Betriebsart/ Erreichen des nicht möglich 0 bis 65535 mit CPU-Steuerung Vergleichs- Vergleichsfunktion wertes Rückwärtszählen von 65535 bis 0 mit...
  • Seite 22: Impulszähler

    Funktionsbeschreibung Impulszähler Die CM35 zählt in dieser Betriebsart bei freigegebenem Zähler endlos vor- wärts oder rückwärts im Zählbereich von 0 bis 65535. - - Erreicht der Zählwert beim Vorwärtszählen die obere Zählgrenze und kommt ein weiterer Zählimpuls, so springt der Zählwert auf die untere Zählgrenze und zählt von dort ohne Impulsverlust weiter.
  • Seite 23 Funktionsbeschreibung CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 24: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie alle zur Inbetriebnahme nötigen Informatio- nen, einschließlich Montage, Anschluß, Projektierung und Parametrierung. Allgemeine Sicher- Die sicherheitstechnischen Hinweise sind unbedingt zu beachten, sonst er- heitstechnische folgt keine Gewährleistung! Hinweise Warnung Bei unqualifizierten Eingriffen in das Gerät/System oder Nichtbeachtung der am Gerät/Systemschrank angebrachten Warnhinweise können schwere Kör- perverletzungen oder Sachschäden eintreten.
  • Seite 25 Inbetriebnahme Hinweis Damit die Anforderungen der EU-Richtlinien 89/336/EWG erfüllt werden, sind folgende Regeln zu beachten: Die Aufbaurichtlinien und Sicherheitshinweise in den jeweiligen Hand- büchern und Zusatzdokumentationen, sowohl für das Automatisierungs- system als auch für die CM35 sind zu beachten. Zum Erreichen der maximalen EMV-Festigkeit müssen alle Signalleitun- gen zur CM35 geschirmt und auf einer geerdeten Schirmabfangschiene aufgelegt werden.
  • Seite 26: Installation Der Cm35

    War die Baugruppe noch originalverpackt? Lieferung auf Transportschäden überprüfen. Lieferung auf Vollständigkeit kontrollieren. Bei eventuellen Schäden oder Mängeln wenden Sie sich bitte an Ihren SIEMENS-Ansprechpartner. Einbauplatz Die S7-Schnittstelle der CM35 entspricht dem seriellen Peripheriebus (P-Bus) der SIMATIC S7-300. Für die CM35 stehen in der SIMATIC S7 alle Einbauplätze zur Verfügung, die für Signalbaugruppen (SM) vergeben werden können.
  • Seite 27 Inbetriebnahme Tabelle 3-1 Technische Daten der SIMATIC Anzahl steckbarer Baugruppen im ZG/EG Stromeinspeisung (5 V) in den S7-Rückwandbus Aufbauart zentraler Aufbau dezentraler Aufbau 1-zeilig 2-zeilig max. 4-zeilig Arbeitsspeicher der IM 365 1 · IM 360 ET 200M CPU in 3 · IM 361 KByte (Stand 6/2000) CPU 312 IFM...
  • Seite 28: Ein- Und Ausbau Der Cm35

    Inbetriebnahme 3.1.2 Ein- und Ausbau der CM35 Regeln Für den Einbau der CM35 sind keine besonderen Schutzmaßnahmen (EGB- Richtlinien) erforderlich. Benötigtes Werk- Zum Ein- und Ausbau der CM35 benötigen Sie einen Schraubendreher zeug 4,5 mm. Hinweis Auf eine EMV-gerechte Führung der Leitungen (auch innerhalb von Schrän- ken!) ist unbedingt zu achten.
  • Seite 29 Inbetriebnahme Vorgehensweise Welche Tätigkeiten zur Montage von Baugruppen im System auszuführen beim Einbau sind, ist den Handbüchern /70/ bzw. /140/ zu entnehmen. Vereinfacht läuft der Einbau in folgenden Schritten ab: 1. Jegliche an der SIMATIC S7 anliegenden Spannungen ausschalten, gegen Wiedereinschalten sichern und kennzeichnen.
  • Seite 30: Verdrahten Der Cm35

    Inbetriebnahme Verdrahten der CM35 Digitale Eingänge Die 8 Zähleingänge (Kanäle) der CM35 liegen auf einer 25poligen Sub-D- Buchse an der Frontseite der Baugruppe. Jeder Zähleingang verfügt getrennt über Anschlüsse für Bezugspotential (Masse), 5 V- und 24 V-Signale. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, darf je- weils nur eine der beiden Signalspannungen verdrahtet werden.
  • Seite 31 Inbetriebnahme Schirmauflage- element Bild 3-2 Schirmauflageelement CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 32: Anschlußbelegung Der 25Poligen Sub-D-Buchse

    Inbetriebnahme 3.2.1 Anschlußbelegung der 25poligen Sub-D-Buchse Verdrahtung bei Für die Betriebsarten Impulszähler, Periodendauermessung und Zeitgeber den Betriebsarten sind die Eingänge gemäß Tabelle 3-3 zu verdrahten. Impulszähler, Periodendauer- Tabelle 3-3 Verdrahtung messung und Signalspannung Kanal Gebersignal Anschluß an Pin ... Zeitgeber Zählimpuls Masse Zählimpuls...
  • Seite 33 Inbetriebnahme Verdrahtung bei Beim Positionieren sind die Eingänge gemäß Tabelle 3-4 zu verdrahten. Betriebsart Positionieren Tabelle 3-4 Verdrahtung bei Betriebsart Positionieren Signalspannung Achse Spur Anschluß an Pin ... Masse 14 / 21 Masse 3 / 10 Masse 17 / 24 Masse 6 / 13 24 V...
  • Seite 34: Anschlußbelegung Der 15Poligen Sub-D-Buchse

    Inbetriebnahme 3.2.2 Anschlußbelegung der 15poligen Sub-D-Buchse Tabelle 3-5 Belegung der 15poligen Sub-D-Buchse Signal Ein-/ Funktion bei Betriebsart Aus- Impulszähler, Positionieren gang Periodendauermessung, Zeitgeber VCC1 Lastspannung 24 V VCC1 Lastspannung 24 V Digitalausgang 1 Achse 1 Vorwärtslauf Digitalausgang 2 Achse 1 Rückwärtslauf Digitalausgang 3 Achse 2 Vorwärtslauf Digitalausgang 4...
  • Seite 35: Projektieren Und Parametrieren

    Inbetriebnahme Projektieren und Parametrieren Die Vorgehensweise zum Projektieren und zum Parametrieren der CM35 hängt davon ab, in welchem System die Baugruppe eingesetzt wird: Tabelle 3-6 Übersicht zum Projektieren und Parametrieren Zentraler Betrieb in Dezentraler Betrieb an Dezentraler Betrieb an SIMATIC S7-300 SIMATIC S7 SIMATIC S5 Projektierungswerkzeug...
  • Seite 36: Installation Des Objekt-Managers Für Step 7

    Inbetriebnahme 3.3.1 Installation des Objekt-Managers für STEP 7 Voraussetzungen Zur Installation des Objekt-Managers (OM) muß STEP 7 (ab V3.2) korrekt auf Ihrem PG/PC installiert sein. Installieren des Zur Installation des OM gehen Sie wie folgt vor: Objekt-Managers 1. Stellen Sie sicher, daß keine Applikationen in Windows geöffnet sind. 2.
  • Seite 37: Zentraler Betrieb In Simatic S7

    Inbetriebnahme 3.3.2 Zentraler Betrieb in SIMATIC S7-300 Projektierung Die Projektierung der Baugruppe in einer S7-300 wird in STEP 7 mit der Ap- plikation HW-Konfig durchgeführt. Um eine CM35 zu einem bestehenden Projekt hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Starten Sie den SIMATIC Manager und öffnen Sie das gewünschte Pro- jekt.
  • Seite 38: Dezentraler Betrieb An Simatic S7

    Inbetriebnahme 3.3.3 Dezentraler Betrieb an SIMATIC S7 Projektierung Die Projektierung der Baugruppe als dezentrale Peripherie an SIMATIC S7 wird in STEP 7 mit der Applikation HW-Konfig durchgeführt. Um eine CM35 zu einem bestehenden Projekt hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 39: Dezentraler Betrieb An Simatic S5

    Inbetriebnahme 3.3.4 Dezentraler Betrieb an SIMATIC S5 Hinweis Für die in diesem Abschnitt beschriebenen Schritte werden SIMATIC S5 und COM PROFIBUS Kenntnisse vorausgesetzt Einbindung in die Über PROFIBUS-DP kann die CM35-Baugruppe dezentral an die SIMATIC S5 SIMATIC S5 gekoppelt werden. Für die Ankopplung der CM35-Baugruppen an den PROFIBUS-DP wird das modulare Peripheriegerät ET 200M benötigt.
  • Seite 40: 3.3.4.2 Projektierung

    Inbetriebnahme Für die Anschaltungen IM 153- - 2 (MLFB- - Nr. 6ES7 153- - 2AA02- - 0XB0, Ausgabestand 5 oder neuer) sind CM35- - Baugruppen (MLFB- - Nr. 6AT1 735- - 0AA01- - 0AA0, Ausgabestand 4 oder neuer) erforderlich. 3.3.4.2 Projektierung COM PROFIBUS Die Anschaltungsbaugruppe IM 308-C bzw.
  • Seite 41 Die jeweils aktuellsten GSD-Dateien (nur für COM PROFIBUS Version ³ 3.3) können über das Internet (SIMATIC Customer Support) gela- den werden. Internetadresse: http://www.ad.siemens.de/support/html_00/index.shtml Kopieren Sie die neuen GSD-Dateien in das Verzeichnis ”GSD” und führen Sie den Menübefehl ”Datei > GSD-Dateien einlesen” aus.
  • Seite 42 Inbetriebnahme Baugruppen- Es wird für den Eingangsbereich und für den Ausgangsbereich die gleiche adresse (bei Anfangsadresse verwendet. Die CM35-Baugruppe belegt 16 Byte im Ein- Verwendung gangsbereich und 16 Byte im Ausgangsbereich. Die Baugruppenadresse muß der IM 308-C) ein ganzzahliges Vielfaches von 16 sein. Die Anfangsadresse wird auch für die Projektierung unter COM PROFIBUS benötigt.
  • Seite 43 Inbetriebnahme Betriebsart Die Betriebsart der CM35 muß bereits bei der Projektierung eingestellt wer- einstellen den. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Markieren Sie in der Konfigurationstabelle die Zeile mit der CM35 und wählen Sie die Schaltfläche Param..2. Markieren Sie in dem Dialog “Parametrieren...” in der ersten Tabellen- zeile (5) das Feld unter “Wert”...
  • Seite 44 Inbetriebnahme Datenkonsistenz Beim Zugriff auf die dezentrale Peripherie muß auf Datenkonsistenz geachtet werden. Daten bezeichnet man als konsistent, wenn sie inhaltlich zusammen- gehören. Wenn Sie mit Lade-/Transferbefehlen auf die CM35 zugreifen, darf nur wort- weise und auf gerade Adressen zugegriffen werden, damit die Konsistenz sichergestellt ist.
  • Seite 45: Verhalten Im Anlauf Und Im Fehlerfall

    Inbetriebnahme Verhalten im Anlauf und im Fehlerfall Neuanlauf Bei Neuanlauf (Power on) leuchtet die rote Sammelfehler-LED (SF) auf der Frontseite der Baugruppe solange, bis die Baugruppe betriebsbereit ist, d.h. bis sie gültige Parameter empfangen hat. Wiederanlauf Wenn die Baugruppen-Firmware den CPU-Zustand STOP erkennt, verlieren die auf der CM35 gespeicherten Parameter ihre Gültigkeit.
  • Seite 46: Datenaustausch Mit Der Cm35

    Datenaustausch mit der CM35 CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 47: Überblick

    Datenaustausch mit der CM35 Überblick Adreßraum Die CM35 liegt im analogen Adreßraum des Automatisierungssystems. Zentraler Betrieb: Abhängig von der verwendeten S7-300 CPU erfolgt die Adreßvergabe - - steckplatzorientiert oder - - durch freie Adreßvergabe. Die Anfangsadresse der Baugruppe übernehmen Sie aus HW-Konfig. Dezentraler Betrieb: Die Adresse der CM35 kann frei vergeben werden.
  • Seite 48: Parametrierung

    Datenaustausch mit der CM35 Parametrierung Parametrierdaten Die Parametrierdaten für die einzelnen Betriebsarten sind in Parameterblöcke zusammengefaßt. Die Anzahl der benötigten Parameterblöcke ist von der gewählten Betriebsart abhängig. Die Parametrierdaten müssen nach STOP ® RUN der CPU mindestens ein- mal auf die CM35 übertragen werden. Nach der fehlerfreien Übertragung der Daten erlischt die rote SF–LED und die Baugruppe ist betriebsbereit.
  • Seite 49 Datenaustausch mit der CM35 Aufbau des Das Steuerwort ist das erste Wort in jedem Parameterblock. Nachstehend Steuerwortes finden Sie den Aufbau des Steuerwortes. Die Bit-Nummerierung ist für den Datentyp Word angegeben; - - das Low-Byte des Wortes “n” hat die Byte-Adresse “n + 1” - - das High-Byte des Wortes “n”...
  • Seite 50: Beispiel (S5)

    Datenaustausch mit der CM35 Tabelle 4-2 Belegung des Steuerwortes zum Parametrieren, Fortsetzung Bit- Beschreibung Belegung Adresse 8 ... 11 Unternummer zum Parameterblock 0000: Parameterteilblock 0 0001: Parameterteilblock 1 (Achse 1) - - nur für die Betriebsart Positionierung 0010: Parameterteilblock 2 (Achse 2) - - nicht relevant für die Betriebsarten 0011: Parameterteilblock 3 (Achse 3)
  • Seite 51: Parametrierung Mit Sfc 55 (Nur Simatic S7)

    Datenaustausch mit der CM35 4.2.1 Parametrierung mit SFC 55 (nur SIMATIC S7) Mit der SFC 55 “WR_PARM” kann ein kompletter Parameterblock (Steuer- wort und Parametrierdaten, Länge 14 Byte) als Datensatz 1 auf die adres- sierte Baugruppe übertragen werden. Nachstehend finden Sie ein Beispiel für die Übertragung des 1. Parameter- blocks aus dem DB 20 (Betriebsart Impulszähler).
  • Seite 52 Datenaustausch mit der CM35 Die Beschreibung der Parametrierung der Systemfunktionen sowie der Re- turn-Values finden Sie im STEP 7–Referenzhandbuch /235/. CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 53: Parametrierung Über E/A-Direktzugriffe (Nur Simatic S5)

    Datenaustausch mit der CM35 4.2.2 Parametrierung über E/A-Direktzugriffe (nur SIMATIC S5) Die Parametrierung über Direktzugriffe ist nur in den Betriebsarten Perioden- dauermessung und Zeitgeber zulässig. Belegung des Peri- Der analoge Peripherieadreßraum umfaßt 8 Worte. Das Schreiben der Daten pherieadreßraums muß mit Wortzugriffen erfolgen. Der Peripherieadreßraum wird zum Parametrieren wie folgt verwendet: Tabelle 4-4 Belegung des Adreßraums beim Parametrieren über E/A-Direktzugriffe...
  • Seite 54 Datenaustausch mit der CM35 Tabelle 4-5 Belegungsbeispiel für einen Datenbaustein (DB 20) Name Anfangs- Kommentar Adresse wert Steuerwort WORD W#16#13 Parameterblock 1 / Betriebsart Zeitgeber Zeitbasis_Zeitgeber_1 BYTE B#16#01 Zeitbasis für Zeitgeber 1 Zeitbasis_Zeitgeber_2 BYTE B#16#01 Zeitbasis für Zeitgeber 2 Zeitbasis_Zeitgeber_3 BYTE B#16#01 Zeitbasis für Zeitgeber 3...
  • Seite 55 Datenaustausch mit der CM35 Wartezeit Bei dezentralem Anschluß an die SIMATIC S5 muß nach einem STOP/RUN- OB1/OB100 Übergang der S5-CPU eine Wartezeit eingehalten werden, bevor die Bau- gruppe über E/A- - Direktzugriffe parametriert wird. Die Wartezeit ist von der eingestellten PROFIBUS- - Übertragungsrate abhän- gig und kann im OB100 oder OB1 projektiert werden.
  • Seite 56: Programmierung

    Datenaustausch mit der CM35 Programmierung Das Steuern der Kanäle und der Digitalausgänge sowie das Lesen von Istwer- ten sind erst nach einer fehlerfreien Parametrierung möglich. Die Zugriffe erfolgen sowohl in der SIMATIC S7, als auch bei SIMATIC S5 immer als E/A-Direktzugriffe. Für die Peripheriezugriffe sind nur Wort- - oder Doppelwortzugriffe auf gerade Adressen zulässig! 4.3.1 Steuern der Kanäle...
  • Seite 57 Datenaustausch mit der CM35 Beispiel: Betriebsart Impulszähler Zum Starten aller Kanäle ist das Steuerwort W#16#FF81 und zum Stoppen aller Kanäle ist das Steuerwort W#16#0081 zu schreiben. CM35 Zählbaugruppe 4-12 (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 58: Steuern Der Digitalausgänge

    Datenaustausch mit der CM35 4.3.2 Steuern der Digitalausgänge Abhängig von der gewählten Parametrierung können Sie die Digitalausgänge der CM35 über das Anwenderprogramm steuern. Durch Beschreiben des Peripherieausgangsbytes “Baugruppenanfangsadresse + 0” mit dem DA-Muster (DA-Byte) können Sie den Zustand der Digitalaus- gänge vorgeben.
  • Seite 59: Schreibende Peripheriezugriffe

    Datenaustausch mit der CM35 4.3.3 Schreibende Peripheriezugriffe Bei der Verwendung von schreibenden Peripheriezugriffen (T PAW) ist unbe- dingt zu berücksichtigen, daß Schreibzugriffe auf gleiche Peripherieadres- sen sich gegenseitig überschreiben können, bevor Sie zur CM35 übertragen werden. Beispiel Impulszähler: Start von Kanal 1, kurz danach soll Kanal 4 gestartet werden W#16#0181 // Kanal 1 starten PAW 258...
  • Seite 60: Lesen Von Daten

    Datenaustausch mit der CM35 4.3.4 Lesen von Daten Abhängig von der eingestellten Betriebsart stellt die CM35 folgende Daten zur Verfügung: Tabelle 4-8 Daten von der CM35 Betriebsart Daten Datentyp Impulszähler aktueller Zählwert Word Periodendauermessung gemessene Periodendauer Word Zeitgeber Status der Zeitgeber Byte Positionieren aktuelle Istposition...
  • Seite 61 Datenaustausch mit der CM35 Beispiel: Betriebsart Impulszähler - - Lesen des Zählwerts von Zählkanal 4 - - die CM35 hat die Baugruppenanfangsadresse 256 L PEW 262 // Adresse = 256 +6, Lesen Zählwert Kanal 4 T MW 8 // Retten des Zählwerts CM35 Zählbaugruppe 4-16 (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 62: Auswertung Eines Prozeßalarms Im Ob

    Datenaustausch mit der CM35 4.3.5 Auswertung eines Prozeßalarms im OB 40 Abhängig von der eingestellten Betriebsart und der gewählten Parametrie- rung können Sie vorgeben, daß bei bestimmten Ereignissen ein Prozeßalarm ausgelöst wird. In diesem Fall muß in der CPU ein Prozeßalarm-OB (OB 40) vorhanden sein.
  • Seite 63 Datenaustausch mit der CM35 Tabelle 4-10 Prozeßalarme in den verschiedenen Betriebsarten Lokaldaten des OB40 Prozeßalarme (Die Alarme werden nur gemeldet, sofern die Funktion aktiviert wurde) Lokaldatenwort 6 Baugruppenadresse der Baugruppe, die den Prozeßalarm ausgelöst hat Lokaldatenbyte 10 Betriebsart Impulszähler Periodendauermes- Zeitgeber bei Positionieren sung...
  • Seite 64: Übersicht Zur Belegung Des Adreßraums Und

    Datenaustausch mit der CM35 Übersicht zur Belegung des Adreßraums und Reihenfolge der Aus- wertung Belegung des In der Tabelle 4-11 finden Sie eine Zusammenfassung der Belegung des Adreßraums Adreßraums beim Schreiben von Daten über E/A-Direktzugriffe. Tabelle 4-11 Belegung des Peripherieadreßraumes beim Schreiben über E/A-Direktzugriffe Offset zur Peripherie-Ausgabebereich (16 Bytes) Baugruppen-...
  • Seite 65 Datenaustausch mit der CM35 Tabelle 4-11 Belegung des Peripherieadreßraumes beim Schreiben über E/A-Direktzugriffe Offset zur Peripherie-Ausgabebereich (16 Bytes) Baugruppen- adresse (wortweise) +4 bis +14 Parametrierdaten Impulzähler: Parameterblock 1 bis 3 (bei SFC55: 2-12) Periodendauermessung: Parameterblock 1 Zeitgeber: Parameterblock 1 bis 3 Positionieren: Parameterblock 1 (Unternummer 0 bis 4) Parameterblock 2 (Unternummer 1 bis 4)
  • Seite 66 Datenaustausch mit der CM35 Tabelle 4-12 Belegung des Peripherieadreßraumes beim Lesen über E/A-Direktzugriffe Offset zur Peripherie-Eingabebereich (16 Bytes) Baugruppen- Betriebsart adresse adresse (wortweise) Impulszähler Periodendauermessung Zeitgeber Positionieren aktueller Zählwert Kanal 1 gemessener Status Zeitgeber: aktuelle Istposition Periodendauer-Mittelwert Bit 0: Kanal 1 Achse 1 Kanal 1 Bit 1: Kanal 2...
  • Seite 67: Reihenfolge Der Auswertung

    Datenaustausch mit der CM35 Reihenfolge der Erkennt die CM 35, daß neue Daten auf ihren Adreßraum geschrieben wur- Auswertung den, so werden das DA-Byte und das Koordinierungs-Byte in folgender Rei- henfolge ausgewertet: Start DA-Byte aus- werten und Änderung im Bearbeitung DA-Byte? beenden Nein...
  • Seite 68: Betriebsart Impulszähler

    Betriebsart Impulszähler CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 69: Funktionsbeschreibung

    Betriebsart Impulszähler Funktionsbeschreibung Die CM35 zählt in dieser Betriebsart bei freigegebenem Zähler endlos vor- wärts oder rückwärts im Zählbereich von 0 bis 65535. - - Erreicht der Zählwert beim Vorwärtszählen die obere Zählgrenze und kommt ein weiterer Zählimpuls, so springt der Zählwert auf die untere Zählgrenze und zählt von dort ohne Impulsverlust weiter.
  • Seite 70: Zählflanke

    Betriebsart Impulszähler Zählflanke Der Zählwert wird mit jeder fallenden Flanke am zugehörigen Zählereingang geändert. Zählwert Geberimpulse Zählerstart Zählerstopp Bild 5-3 Auswertung der Geberimpulse, Zählrichtung vorwärts CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 71: Parametrierung

    Betriebsart Impulszähler Parametrierung Dieses Kapitel zeigt Ihnen die Parametrierungsmöglichkeiten in der Betriebs- art Impulszähler, mit denen Sie das Verhalten der Zählkanäle an Ihre Aufgabe anpassen können. Die Parametrierdaten sind auf drei Parameterblöcke aufgeteilt. Die Struktur der Parameterblöcke finden Sie im Kapitel 5.2.2. In der Beschreibung der einzelnen Parametrierdaten sind die Nummer des Parameterblocks und der Offset in der zugehörigen Struktur mit angegeben.
  • Seite 72: Zählrichtung Vorwärts

    Betriebsart Impulszähler Vergleichswert/ Mit der Belegung der Zählrichtung legen Sie fest, wie das Parametrierdatum Startwert Vergleichswert / Startwert verwendet wird. Zählrichtung vorwärts: Der übertragene Wert ist der Vergleichswert. Beim Start eines Zählers wird - - mit dem Startwert “0” begonnen und - - der Zählwert mit den Geberimpulsen erhöht.
  • Seite 73 Betriebsart Impulszähler Zählwert nach Mit der Variablen “Zählwert löschen” können Sie festlegen, welcher Zähl- Zählerstopp wert nach dem Stoppen angezeigt werden soll. Zählwert löschen bei Stopp: Nach dem Stoppen des Zählvorgangs wird der Zählwert auf den Startwert gesetzt. Zählwert löschen bei Start: Nach dem Stoppen des Zählvorgangs- bleibt der aktuelle Zählwert bis zum näch- sten Start erhalten.
  • Seite 74: Schaltverhalten Der Digitalausgänge

    Betriebsart Impulszähler Schaltverhalten Sie können für das Ansteuern der Digitalausgänge zwischen Automatik-Be- trieb und CPU-Steuerung wählen. Digitalausgänge DA-Modus: Automatik: Mit dem Starten eines Zählers wird der zugehörige Ausgang eingeschaltet. Mit dem Erreichen des Vergleichswerts wird der zugehörige Ausgang ausgeschaltet. Während einer laufenden Zählung kann ein eingeschalteter Ausgang über das Anwenderprogramm zurückgesetzt wer- den.
  • Seite 75: Prozeßalarme

    Betriebsart Impulszähler Prozeßalarme Mit der Variablen “Alarmgenerierung” können Sie festlegen, ob mit dem Er- reichen des Vergleichswertes von der CM35 ein Prozeßalarm ausgelöst wer- den soll. Im Prozeßalarm-OB können Sie auswerten, welcher Kanal den Ver- gleichswert erreicht hat. Nach dem Start eines Zählers wird nur ein Prozeßalarm ausgelöst, auch dann, wenn der Vergleichswert ein zweites Mal erreicht wird.
  • Seite 76: Untersetzung

    Betriebsart Impulszähler Untersetzung Mit der Untersetzung können Sie erreichen, daß sich der Zählwert erst ändert, wenn die mit dem Untersetzungsfaktor vorgegebene Anzahl von Geberimpul- sen aufgelaufen ist. Sie können somit den Zählbereich der Geberimpulse um das Vielfache des Untersetzungsfaktors erhöhen. Die Auswertung der kanalspezifischen Untersetzungsfaktoren müssen Sie mit dem Sammelbit Untersetzung freigeben.
  • Seite 77: Struktur Der Parameterblöcke

    Betriebsart Impulszähler 5.2.2 Struktur der Parameterblöcke In den Tabellen 5-9, 5-10 und 5-11 finden Sie die Datenstrukturen der drei Parameterblöcke, wie sie mit SFC 55-Aufrufen auf die CM35 übertragen werden müssen. Das erste Wort in den Parameterblöcken beinhaltet das Steuerwort. Die erfor- derliche Belegung ist als Anfangswert in den Strukturen eingetragen.
  • Seite 78 Betriebsart Impulszähler Der Parameterblock 2 enthält die Vergleichs- bzw. Startwerte für die Kanäle 7 und 8 die bitcodierten Einstellungen - - zum Schaltverhalten der Ausgänge, - - zur Zählrichtung, - - zum Zählwert nach Zählerstopp, - - zur Alarmgenerierung und - - zur Anwahl einer Untersetzung die Untersetzungsfaktoren für die Kanäle 1 bis 6.
  • Seite 79 Betriebsart Impulszähler Der Parameterblock 3 enthält die Untersetzungsfaktoren für die Kanäle 7 und 8. Tabelle 5-11 Parameterblock 3 Adresse Name Anfangswert Kommentar Para_Block_3_Daten STRUCT +0.0 Steuerwort WORD W#16#31 Parameterblock Nr.3 / Betriebsart Zähler +2.0 Untersetzung_F_Kanal_7 BYTE B#16#0 Geberuntersetzung Kanal 7 +3.0 Untersetzung_F_Kanal_8 BYTE...
  • Seite 80: Starten Und Stoppen Der Zählkanäle

    Betriebsart Impulszähler Starten und Stoppen der Zählkanäle Nachdem die Baugruppe parametriert wurde, können Sie die einzelnen Zähl- kanäle der CM35 starten und stoppen. Dazu schreiben Sie den Start-/Stopp- Block auf die Adresse “Baugruppenanfangsadresse + 2”. Die Tabelle 5-12 zeigt den Inhalt des Start-/Stopp-Blocks; die erforderliche Belegung des Koordinierungsbytes ist als Anfangswert in der Struktur einge- tragen.
  • Seite 81: Steuern Der Digitalausgänge

    Betriebsart Impulszähler Steuern der Digitalausgänge Abhängig von der Parametrierung des DA-Modus können Sie die Digitalaus- gänge der CM35 wie folgt steuern: DA-Modus: Automatik: Hinweis: Über ein Parametrierbit kann festgelegt werden, ob die Freigabesteuerung über das DA- - Byte erfolgt oder ob eine Dauerfreigabe vorliegt.
  • Seite 82 Betriebsart Impulszähler Die Tabelle 5-13 zeigt die Zuordnung der Bits im DA-Byte zu den Zählkanä- len. Tabelle 5-13 Belegung des DA-Bytes Adresse Name Anfangswert Kommentar DA_Block STRUCT +0.0 Digitalausgang_Kanal_1 BOOL FALSE DA-Modus CPU-Steuerung: 0 Di it l 0: Digitalausgang aus +0.1 Digitalausgang _Kanal_2 BOOL...
  • Seite 83: Prozeßalarmauswertung

    Betriebsart Impulszähler Prozeßalarmauswertung In der Betriebsart Impulszähler kann die CM35 bei Erreichen eines Ver- gleichswertes einen Prozeßalarm auslösen. In diesem Fall muß in der CPU ein Prozeßalarm-OB (OB 40) vorhanden sein. In der Startinformation des OB 40 finden Sie - - in der Variablen OB40_MDL_ADDR die Basisadresse der Baugruppe, die den Alarm ausgelöst hat und - - in der Variablen OB40_POINT_ADDR die Information über das Er- eignis, das den Alarm ausgelöst hat.
  • Seite 84: Lesen Der Zählwerte

    Betriebsart Impulszähler Lesen der Zählwerte In der Betriebsart Impulszähler können Sie die aktuellen Zählwerte von der CM35 lesen. Um die Datenkonsistenz sicherzustellen, muß der Lesezugriff mit einem La- debefehl (L PEW) erfolgen. Tabelle 5-15 zeigt die Adressen der einzelnen Kanäle für das Lesen des Zähl- wertes.
  • Seite 85 Betriebsart Impulszähler CM35 Zählbaugruppe 5-18 (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 86: Betriebsart Periodendauermessung

    Betriebsart Periodendauermessung CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 87: Funktionsbeschreibung

    Betriebsart Periodendauermessung Funktionsbeschreibung Die CM35 erfaßt in dieser Betriebsart kleine Frequenzen mit Hilfe der Perio- dendauermessung. Dazu mißt die CM35 die exakte Zeit zwischen zwei fallenden Flanken des Zählsignals, indem sie die Impulse einer internen quarzgenauen Referenzfre- quenz zählt. Die Periodendauer des Eingangssignals ergibt sich aus dem Zählwert nach einer Periode, geteilt durch die Referenzfrequenz (in kHz).
  • Seite 88 Betriebsart Periodendauermessung Periodenzahl Um Unschärfen bei der Messung zu eliminieren, kann die Messung auch über mehrere Perioden des Eingangssignals (1 bis 40) erfolgen. Am Ende des Meßintervalls wird dann eine Mittelwertbildung durchgeführt. Meßintervall 1. Messung 2. Messung 3. Messung 1. Messung Eingangs- signal Referenz-...
  • Seite 89: Parametrierung

    Betriebsart Periodendauermessung Parametrierung Dieses Kapitel zeigt Ihnen die Parametrierungsmöglichkeiten in der Betriebs- art Periodendauermessung, mit denen Sie das Verhalten der Meßkanäle an Ihre Aufgabe anpassen können. Die Parametrierdaten liegen in einem Parameterblock. Die Struktur des Para- meterblocks finden Sie im Kapitel 6.2.2. In der Beschreibung der einzelnen Parametrierdaten sind die Nummer des Parameterblocks und der Offset in der zugehörigen Struktur mit angegeben.
  • Seite 90 Betriebsart Periodendauermessung 6.2.1 Beschreibung der Parametrierdaten Periodenzahl Mit der Vorgabe der Periodenzahl legen Sie fest, über wieviele Perioden des Eingangssignals die Messung erfolgen soll. Die Periodenzahl kann kanalspezifisch vorgegeben werden. Tabelle 6-2 Einstellung der Periodenzahl Variable: Parameter- Offset Datentyp Wertebereich Periodenzahl block Periodenzahl Kanal 1...
  • Seite 91 Betriebsart Periodendauermessung 6.2.2 Struktur des Parameterblocks In Tabelle 6-4 finden Sie die Datenstruktur des Parameterblocks, wie sie mit SFC 55-Aufrufen oder E/A-Direktzugriffen auf die CM35 übertragen werden muß. Das erste Wort im Parameterblock beinhaltet das Steuerwort. Die erforderli- che Belegung ist als Anfangswert in der Struktur eingetragen. Bei einer Parametrierung mit E/A-Direktzugriffen (nur bei SIMATIC S5) ist nach der Datenstruktur die Übernahmestruktur zu übertragen (siehe Tabelle 6-5).
  • Seite 92: Starten Und Stoppen Der Meßkanäle

    Betriebsart Periodendauermessung Starten und Stoppen der Meßkanäle Nachdem die Baugruppe parametriert wurde, können Sie die einzelnen Meß- kanäle der CM35 starten und stoppen. Dazu schreiben Sie den Start-/Stopp- Block auf die Adresse “Baugruppenanfangsadresse + 2” . Die Tabelle 6-6 zeigt den Inhalt des Start-/Stopp-Blocks; die erforderliche Belegung des Koordinierungsbytes ist als Anfangswert in der Struktur einge- tragen.
  • Seite 93 Betriebsart Periodendauermessung Steuern der Digitalausgänge Die Digitalausgänge sind in der Betriebsart “Periodendauermessung” keiner Funktion zugeordnet und können daher frei verwendet werden. Über das DA-Byte geben Sie den Zustand der Digitalausgänge vor: 0: Ausgang abschalten 1: Ausgang einschalten. Beim Übergang der CPU in den STOP-Zustand (BASF-/OD-Signal) werden die Ausgänge von der Baugruppen-Firmware abgeschaltet Das DA-Byte schreiben Sie auf die Adresse “Baugruppenanfangsadresse + 0”.
  • Seite 94 Betriebsart Periodendauermessung Prozeßalarmauswertung In der Betriebsart Periodendauermessung werden keine Prozeßalarme generiert CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 95: Lesen Der Meßwerte

    Betriebsart Periodendauermessung Lesen der Meßwerte In der Betriebsart Periodendauermessung können Sie die aktuellen Meßwerte von der CM35 lesen. Um die Datenkonsistenz sicherzustellen, muß der Lesezugriff mit einem La- debefehl (L PEW) erfolgen. Bei Überlauf wird der HEX-Wert FFFDH (65533) übertragen (Frequenz un- terhalb der Minimalfrequenz, Geberunterbrechung usw.).
  • Seite 96 Betriebsart Zeitgeber CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 97: Einschaltzeiten

    Betriebsart Zeitgeber Funktionsbeschreibung Mit der Betriebsart Zeitgeber können genau definierte Einschaltzeiten der 8 Digitalausgänge der Zählerbaugruppe realisiert werden. Einschaltzeiten Die Einschaltzeiten können voneinander unabhängig von 10 Millisekunden bis zu 278 Minuten vorgegeben werden. Zeitgeber starten Die Zeitgeber werden vom Anwenderprogramm gestartet und damit die zu- bzw.
  • Seite 98 Betriebsart Zeitgeber Parametrierung Dieses Kapitel zeigt Ihnen die Parametrierungsmöglichkeiten in der Betriebs- art Zeitgeber, mit denen Sie das Verhalten der Zeitgeber an Ihre Aufgabe an- passen können. Die Parametrierdaten sind auf drei Parameterblöcke aufgeteilt. Die Struktur der Parameterblöcke finden Sie im Kapitel 7.2.2. In der Beschreibung der einzelnen Parametrierdaten sind die Nummer des Parameterblocks und der Offset in der zugehörigen Struktur mit angegeben.
  • Seite 99: Beschreibung Der Parametrierdaten

    Betriebsart Zeitgeber 7.2.1 Beschreibung der Parametrierdaten Zeitbasis/ Mit der Vorgabe von Zeitbasis und Faktor legen Sie die Einschaltdauer eines Faktor Zeitgebers fest. Die Einschaltdauer ist das Produkt aus der Zeitbasis und dem Faktor. Tabelle 7-1 enthält Beispiele für Zeitgeberwerte. Tabelle 7-1 Beispiele für Zeitgeberwerte Zeitbasis (ms) Faktor...
  • Seite 100: Alarmgenerierung

    Betriebsart Zeitgeber Der Faktor kann zeitgeberspezifisch vorgegeben werden. Tabelle 7-3 Einstellung des Zeitgeber-Faktors Variable: Parameter- Offset Datentyp Wertebereich Faktor block Faktor_Zeitgeber_1 10.0 Word 1 ... 65565 Faktor_Zeitgeber_2 12.0 Word Faktor_Zeitgeber_3 Word Faktor_Zeitgeber_4 Word Faktor_Zeitgeber_5 Word Faktor_Zeitgeber_6 Word Faktor_Zeitgeber_7 10.0 Word Faktor_Zeitgeber_8 12.0 Word...
  • Seite 101: Struktur Der Parameterblöcke

    Betriebsart Zeitgeber 7.2.2 Struktur der Parameterblöcke In den Tabellen 7-5, 7-7 und 7-9 finden Sie die Datenstrukturen der drei Para- meterblöcke, wie sie mit SFC 55-Aufrufen oder E/A-Direktzugriffen auf die CM35 übertragen werden müssen. Das jeweils erste Wort in den Parameterblöcken beinhaltet das Steuerwort. Die erforderliche Belegung ist als Anfangswert in den Strukturen eingetragen.
  • Seite 102 Betriebsart Zeitgeber Der Parameterblock 2 enthält - - den Faktor für die Zeitgeber 3 bis 8. Tabelle 7-7 Parameterblock 2, Datenstruktur Adresse Name Anfangswert Kommentar Para_Block_2_Daten STRUCT +0.0 Steuerwort WORD W#16#23 Parameterblock Nr. 2 / Betriebsart Zeitgeber +2.0 Faktor_Zeitgeber_3 WORD W#16#01 Faktor für Zeitgeber 3 +4.0...
  • Seite 103 Betriebsart Zeitgeber Der Parameterblock 3 enthält - - die Einstellungen zur Alarmgenerierung. Tabelle 7-9 Parameterblock 3, Datenstruktur Adresse Name Anfangswert Kommentar Para_Block_3_Daten STRUCT +0.0 Steuerwort WORD W#16#33 Parameterblock Nr. 3 / Betriebsart Zeitgeber +2.0 Alarmgenerierung BYTE B#16#0 Alarmmodus für Zeitgeber abgelau- fen und Störung Zeitgeber +3.0 Res_4...
  • Seite 104: Starten Und Stoppen Der Zeitgeber

    Betriebsart Zeitgeber Starten und Stoppen der Zeitgeber Nachdem die Baugruppe parametriert wurde, können Sie die einzelnen Zeit- geber der CM35 starten und stoppen. Dazu schreiben Sie den Start-/Stopp- Block auf die Adresse “Baugruppenanfangsadresse + 2” . Hinweis Vor erneuten Start eines Zeitgebers muß dieser Zeitgeber gestoppt werden (mit einem Stopp-Kommando).
  • Seite 105 Betriebsart Zeitgeber Steuern der Digitalausgänge Über das DA-Byte geben Sie den Zustand der Digitalausgänge vor: 0: Ausgang abschalten 1: Ausgang einschalten Das DA-Byte schreiben Sie auf die Adresse “Baugruppenanfangs- adresse + 0”. Die Tabelle 7-12 zeigt die Zuordnung der Bits im DA-Byte zu den Kanälen. Hinweis Das Steuern der Digitalausgänge muß...
  • Seite 106 Betriebsart Zeitgeber Hinweis Beim Steuern der Digitalausgänge ist durch das Anwenderprogramm sicher- zustellen, daß aktive Kanäle (laufende Zeitgeber) nicht beeinflußt werden. Um ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten eines gerade abgelaufenen Zeit- gebers (oder Ausschalten eines noch laufenden Zeitgebers) durch Steuern der Ausgänge zu vermeiden, sollte ein Steuern der Ausgänge nur erfolgen, wenn alle Zeitgeber abgelaufen sind oder gestoppt wurden.
  • Seite 107: Prozeßalarmauswertung

    Betriebsart Zeitgeber Prozeßalarmauswertung In der Betriebsart Zeitgeber kann die CM35 einen Prozeßalarm auslösen bei - - Ablauf eines Zeitgebers - - Störung eines Zeitgebers Um den Schaltzustand des Ausgangs über den zugehörigen Eingang zu über- wachen, muß der Anwender die Digitalausgänge 1 bis 8 mit den Digitalein- gängen 1 bis 8 verdrahten (siehe Kap.
  • Seite 108 Betriebsart Zeitgeber Tabelle 7-13 Belegung der Prozeßalarminformation (OB 40/Lokaldatenbyte 10 und 11) Lokal Bedeutung Wertebereich Byte Sammelalarm Selektivalarm Störung eines Zeitgebers Zeitgeber 1 gestört Zeitgeber 2 gestört Zeitgeber 3 gestört Zeitgeber 4 gestört ohne Bedeutung Zeitgeber 5 gestört Zeitgeber 6 gestört Zeitgeber 7 gestört Zeitgeber 8 gestört ein Zeitgeber abgelaufen...
  • Seite 109 Betriebsart Zeitgeber Lesen des Status In der Betriebsart Zeitgeber können Sie den Status der Zeitgeber von der CM35 lesen. Z.B. kann das Anwenderprogramm daraus erkennen, welche Zeitgeber abge- laufen sind und wieder gestartet werden können. Tabelle 7-14 zeigt die Adresse für das Lesen des Status. Tabelle 7-14 Belegung des Ausgabebereichs zum Lesen des Status Offset zur...
  • Seite 110: Betriebsart Positionieren

    Betriebsart Positionieren CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 111 Betriebsart Positionieren Funktionsbeschreibung Die CM35 unterstützt in dieser Betriebsart ein gesteuertes Positionieren mit einem Abschaltpunkt. Die Lageerfassung erfolgt über den Anschluß von einem inkrementellen Ge- ber, dessen Impulse von der Baugruppe vorzeichenrichtig im Verfahrbereich von –2.147.483.648 bis +2.147.483.647 erfaßt werden. Für jeden der vier Kanäle stehen zwei Digitalausgänge zur Verfügung, die von der CM35 richtungsabhängig angesteuert werden.
  • Seite 112: Digitalausgänge

    Betriebsart Positionieren Schalten der Mit dem Start einer Positionierung schaltet die CM35 den zugehörigen Rich- Digitalausgänge tungsausgang ein. Ist die Sollposition erreicht, schaltet die Baugruppe den (Prozeßalarm) Richtungsausgang wieder ab und löst einen Prozeßalarm aus. Startposition Sollposition Sollposition Startposition Verfahrrichtung Verfahrrichtung Digitalausgang vorwärts...
  • Seite 113 Betriebsart Positionieren Normalerweise erfolgt das Stoppen einer oder mehrerer Achsen, nachdem die Baugruppe mit Prozeßalarm das Erreichen des Zieles (Sollposition) meldet. Hinweis Für Notabschaltungen ist jederzeit das Stoppen einer Achse möglich, dazu setzen Sie das Steuerbit auf Stopp. Verfahren der Ach- Um die Achsen ohne eine Positionierung verfahren zu können, kann der Zu- sen über die CPU stand der Digitalausgänge für vorwärts und rückwärts vom Anwenderpro-...
  • Seite 114: Flankenauswertung

    Betriebsart Positionieren Flankenauswertung: Sie können parametrieren, ob eine 1-, eine 2- oder eine 4fach-Auswertung der Geberimpulse erfolgen soll. Spur A alle fallenden Flanken von Spur A Bild 8-3 Einfachauswertung der Geberimpulse Spur A alle Flanken von Spur A Bild 8-4 Zweifachauswertung der Geberimpulse Spur A Spur B...
  • Seite 115 Betriebsart Positionieren Geberfrequenzen: Die zulässige Geberfrequenz beträgt 1000 Hertz (unabhängig von der ge- wählten Flankenauswertung). Beispiel zur Geberauswahl: Maximale Verfahrgeschwindigkeit : 20 mm/s Spindelsteigung = Weg / Geberumdrehung : 10 mm/Umdrehung Flankenauswertung : zweifach zulässige Geberfrequenz : 1000 Hz Schritte zul.
  • Seite 116 Betriebsart Positionieren Parametrierung Dieses Kapitel zeigt Ihnen die Parametrierungsmöglichkeiten in der Betriebs- art Positionieren, mit denen Sie das Verhalten der Achsen an Ihre Aufgabe anpassen können. Die Parametrierdaten sind auf neun Parameterteilblöcke aufgeteilt. Jeder Pa- rameterteilblock muß einzeln übertragen werden. Die Struktur der Parameter- teilblöcke finden Sie im Kapitel 8.2.2.
  • Seite 117: Flankenauswertung Und Drehrichtung

    Betriebsart Positionieren 8.2.1 Beschreibung der Parametrierdaten Flankenauswer- Mit der Vorgabe zur Flankenauswertung legen Sie fest, ob nur die Flanken tung und der Geberspur A oder die Flanken beider Geberspuren ausgewertet werden. Drehrichtung Einfachauswertung: alle fallenden Flanken der Geberspur A Zweifachauswertung: alle Flanken der Geberspur A Vierfachauswertung: alle Flanken beider Geberspuren...
  • Seite 118 Betriebsart Positionieren Tabelle 8-2 Istwert setzen Variable: Parame- Unter- Off- Daten- Wertebereich Istwert_setzen terblock nummer Istwert_setzen_Achse_1 DWord - - 2.147.483.648 Istwert_setzen_Achse_2 12.0 DWord + 2.147.483.647 + 2.147.483.647 Istwert_setzen_Achse_3 18.0 DWord Istwert_setzen_Achse_4 24.0 DWord Sollwert Mit der Vorgabe des Sollwertes übertragen Sie den Inkrement-Wert zur Bau- gruppe, auf den die Achse positioniert werden soll.
  • Seite 119 Betriebsart Positionieren 8.2.2 Struktur der Parameterblöcke In den Tabellen 8-3 und 8-4 finden Sie die Datenstrukturen der neun Parame- terteilblöcke, die zu zwei Parameterblöcken zusammengefaßt wurden. Jeder Parameterteilblock muß einzeln mit einem SFC 55-Aufruf auf die CM35 übertragen werden. Das jeweils erste Wort in den Parameter-Teilblöcken beinhaltet das Steuer- wort.
  • Seite 120 Betriebsart Positionieren Der Parameterblock 1 enthält - - die Einstellung zur Flankenauswertung - - die Werte für das Istwert-Setzen der Achsen 1 bis 4 Tabelle 8-3 Parameterblock 1 Adresse Name Anfangswert Kommentar Para_Block_1_0_Daten STRUCT Anwahl der Flankenauswertung +0.0 Steuerwort WORD W#16#14 Parameterblock Nr.
  • Seite 121 Betriebsart Positionieren Tabelle 8-3 Parameterblock 1 Adresse Name Anfangswert Kommentar +56.0 Para_Block_1_4_Daten STRUCT Istwert setzen Achse 4 +0.0 Steuerwort WORD W#16#414 Parameterblock Nr. 1; Unternummer 4/ Betriebsart Positionieren +2.0 Istwert_setzen_Achse_4 DINT Istwert setzen für Achse 4 +6.0 Res_6 ARRAY [0..7] B#16#0 Reserve *1.0...
  • Seite 122 Betriebsart Positionieren Der Parameterblock 2 enthält - - die Sollwerte der Achsen 1 bis 4 Tabelle 8-4 Parameterblock 2 Adresse Name Anfangswert Kommentar Para_Block_2_1_Daten STRUCT Sollwert Achse 1 +0.0 Steuerwort WORD W#16#124 Parameterblock Nr. 2; Unternummer 1/ Betriebsart Positionieren +2.0 Sollwert_Achse_1 DINT Sollwert für Achse 1...
  • Seite 123: Starten Und Stoppen Der Achsen

    Betriebsart Positionieren Starten und Stoppen der Achsen Für den ersten Start einer Achse müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein: die Baugruppe ist parametriert (SF- - LED ist aus) der Istwert für die zu startende Achse wurde gesetzt es wurde ein Sollwert für die zu startende Achse geschrieben Um die Achse zu starten, schreiben Sie den Start- - /Stopp- - Block auf die Adresse ”Baugruppenanfangsadresse + 2”.
  • Seite 124 Betriebsart Positionieren Beispiel: Die CM35 hat die Baugruppenanfangsadresse 256 W#16#4184 // Achsen 1 und 4 starten PAW 258 // Baugruppenanfangsadresse + 2 W#16#8184 // Achse 4 stoppen, Achse 1 wird nicht beeinflußt. PAW 258 // Baugruppenanfangsadresse + 2 Wenn beide Bits für eine Achse auf “1” oder auf “0” gesetzt werden, stoppt die Achse.
  • Seite 125 Betriebsart Positionieren Steuern der Digitalausgänge Die Digitalausgänge der CM35 können Sie über das Anwenderprogramm steuern, z.B. zum Einrichten oder Synchronisieren einer Achse. Dabei muß im Anwenderprogramm sichergestellt werden, daß durch den di- rekten Zugriff keine unbeabsichtigten Bewegungen ausgeführt oder laufende Bewegungen unbeabsichtigt abgebrochen werden.
  • Seite 126 Betriebsart Positionieren Hinweis Beim Steuern der Digitalausgänge ist durch das Anwenderprogramm sicher- zustellen, daß aktive Achsen (laufende Positionierungen) nicht beeinflußt werden. Um ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten einer gerade beendeten Positio- nierung (oder Abschalten einer noch laufenden Positionierung) durch Steu- ern der Ausgänge zu vermeiden, sollte ein Steuern der Ausgänge nur erfol- gen, wenn alle Positionierungen beendet oder gestoppt wurden.
  • Seite 127: Prozeßalarmauswertung

    Betriebsart Positionieren Prozeßalarmauswertung In der Betriebsart Positionieren kann die CM35 bei Erreichen einer Sollposi- tion einen Prozeßalarm auslösen. In diesem Fall muß in der CPU ein Prozeß- alarm-OB (OB 40) vorhanden sein. In der Startinformation des OB 40 finden Sie - - in der Variablen OB40_MDL_ADDR die Basisadresse der Baugruppe, die den Alarm ausgelöst hat und - - in der Variablen OB40_POINT_ADDR die Information über das Er-...
  • Seite 128: Lesen Der Istpositionen

    Betriebsart Positionieren Lesen der Istpositionen In der Betriebsart Positionieren können Sie die aktuellen Istpositionen von der CM35 lesen. Um die Datenkonsistenz sicherzustellen, muß der Lesezugriff mit einem La- debefehl (L PED) erfolgen. Tabelle 8-8 zeigt die Adressen der einzelnen Achsen für das Lesen der Istpo- sition.
  • Seite 129 Betriebsart Positionieren CM35 Zählbaugruppe 8-20 (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 130: Literatur

    Literatur Ergänzende Nachfolgend sind alle Handbücher aufgelistet, auf die in diesem Handbuch Literatur Bezug genommen wird. /70/ Handbuch: Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen, CPU-Daten /140/ Handbuch: Dezentrales Peripheriegerät ET 200M /231/ Benutzerhandbuch: Basissoftware für S7 und M7, STEP 7 /235/ Referenzhandbuch: Systemsoftware für S7-300/400 System- und Standardfunktionen CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 131 Literatur CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 132: Eg-Konformitätserklärung

    EG-Konformitätserklärung CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 133 EG-Konformitätserklärung CM35 Zählbaugruppe (4) J31069-D0416-U001-A5-0018...
  • Seite 134: Glossar

    Glossar ANLAUF Der ANLAUF ist ein Betriebszustand der CPU, der beim Übergang vom Be- triebszustand STOP in den Betriebszustand RUN durchlaufen wird. Der ANLAUF wird ausgelöst durch Betätigung des Betriebsartenschalters auf der CPU, nach Netz-Ein oder durch Bedienung am Programmiergerät. Anwender- Das Anwenderprogramm enthält alle Anweisungen und Deklarationen sowie programm...
  • Seite 135 Glossar DP-Master Ein DP-Master darf, wenn er die Sendeberechtigung hat, Daten an andere Teilnehmer des PROFIBUS-DP-Netzes schicken und von anderen Teilneh- mern Daten anfordern. Ein Master, der sich nach der Norm DIN E 19245, Teil 3, verhält, wird als DP-Master bezeichnet. DP-Slave Ein DP-Slave darf nur nach Aufforderung durch einen DP-Master Daten über das PROFIBUS-DP-Netz mit dem DP-Master austauschen.
  • Seite 136: Konfigurieren

    Glossar ET 200 ET 200 basiert auf der PROFIBUS-Norm, DIN 19245, Teil 1, und dem Nor- mentwurf PROFIBUS-DP, DIN 19245, Teil 3. ET 200 arbeitet nach dem Master-Slave-Prinzip. DP-Master können z.B. die Masteranschaltung IM 308-C oder die CPU 315-2 DP sein. DP-Slaves können z.B.
  • Seite 137 Glossar Neustart Beim Anlauf einer Zentralbaugruppe (z.B. nach Betätigung des Betriebsar- tenschalters von STOP auf RUN oder bei Netzspannung EIN) wird vor der zyklischen Programmbearbeitung (OB 1) zunächst der Organisationsbaustein OB 100 (Neustart) bearbeitet. Bei Neustart wird das Prozeßabbild der Ein- gänge eingelesen und das STEP 7-Anwendungsprogramm beginnend beim ersten Befehl im OB 1 bearbeitet.
  • Seite 138: Profibus-Dp

    Glossar PROFIBUS-DP Bussystem PROFIBUS mit dem Protokoll DP. DP steht für dezentrale Peri- pherie. Das Dezentrale Peripheriesystem ET 200 basiert auf dem Norment- wurf PROFIBUS-DP (DiN 19245, Teil 3). Prozeßalarm Ein Prozeßalarm wird ausgelöst von alarmauslösenden Baugruppen aufgrund eines bestimmten Ereignisses im Prozeß. Der Prozeßalarm wird der CPU ge- meldet.
  • Seite 139: Urlöschen

    Glossar Urlöschen Beim Urlöschen werden folgende Speicher der CPU gelöscht: Arbeitsspeicher Schreib-/Lesebereich des Ladespeichers Systemspeicher mit Ausnahme der MPI-Parameter und des Diagnosepuf- fers Wiederanlauf Beim Anlauf einer Zentralbaugruppe (z. B. nach Betätigung des Betriebar- tenschalters von STOP auf RUN oder bei Netzspannung EIN) wird vor der zyklischen Programmbearbeitung (OB 1) zunächst entweder der Organisa- tionsbaustein OB 100 (Neustart) oder der Organisationsbaustein OB 101) (Wiederanlauf, nur bei S7-400) bearbeitet.
  • Seite 140 Siemens AG A&D MC PM 4 Frauenauracher Straße 80 D-91056 Erlangen Absender: Ihr Name: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _...
  • Seite 141 Bitte füllen Sie diesen Fragebogen bei der nächsten Gelegenheit aus und senden Sie ihn an Siemens zurück. Titel Ihres Handbuchs:_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Bestell-Nummer Ihres Handbuchs:_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Geben Sie bitte bei den folgenden Fragen Ihre persönliche Bewertung mit Werten von 1 = gut...
  • Seite 142: Siemens Aktiengesellschaft

    Siemens AG Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik Geschäftsgebiet Motion Control Systems Frauenauracher Straße 80  Siemens AG, 2000 D-91056 Erlangen Änderungen vorbehalten Siemens Aktiengesellschaft Bestell-Nr.: J31069-D0416-U001-A5-0018 Printed in the Federal Republic of Germany...

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