• WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personen- schäden auftreten können. • GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personen- schäden auftreten werden. Wichtige Informationen Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Der entsprechend § 6 der ersten Verordnung zur Durchführung des Bun- des-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV vom 26.1.2010) ermit- telte Gehalt des Abgases an Stickstoffoxiden liegt unter 60 mg/kWh. Das Gerät ist nach EN 677 geprüft. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
• Neutralisationseinrichtung NB 100 • Sicherheitsgruppe Nr. 429 oder 430 • Service-Set Wartungshähne Nr. 862 • Ablaufgarnitur für Kondensat und Sicherheitsventile Nr. 885 • Anschluss links Nr. 1519 • Anschluss rechts Nr. 1521 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Heizungsrücklauf G ¾ Gas G ¾ Heizungsvorlauf G ¾ Kaltwasser G 1 Warmwasser G ¾ Zirkulation G ½ Anschluss Speicherladepumpe Warmwasseranschluss vom Gerät [10] Rücklauf solar (15 mm Klemmringverschraubung) [11] Vorlauf solar (15 mm Klemmringverschraubung) CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Angaben zum Gerät 2.10 Elektrische Verdrahtung 22 23 Ls Ns PR PO NP LP 9V/25 V AC 230 V AC 230V 6 720 618 841-04.4 O Bild 4 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Anlagentechnik bei Gebäuden) • Heizraumrichtlinien oder die Bauordnung der Bundesländer, Richt- linien für den Einbau und die Einrichtung von zentralen Heizräumen und ihren Brennstoffräumen Beuth-Verlag GmbH - Burggrafenstraße 6 - 10787 Berlin CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Um Gasbildung zu vermeiden: B Keine verzinkten Heizkörper und Rohrleitungen verwenden. Neutralisationseinrichtung Wenn die Baubehörde eine Neutralisationseinrichtung fordert: B Neutralisationseinrichtung NB 100 verwenden. Verwendung eines raumtemperaturgeführten Reglers B Kein Thermostatventil am Heizkörper des Führungsraums einbauen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
• Rohrleitung an die Erdung des Hauses anschließen. GEFAHR: durch Verbrühen beim Abblasen von heißer Wärmeträgerflüssigkeit! B Für den Ablauf des Sicherheitsventils am Ausdeh- nungsgefäß das Zubehör Nr. 1081 Auffangbehälter verwenden. Bild 6 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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B Zuerst alle Rohrleitungen montieren und anschließend das Gerät auf den Speicher montieren. Für externe Anschlüsse können Sie die den Zubehören beiliegenden Anschlussnippel verwenden. Bild 10 Zirkulationsanschluss/Zirkulationsleitungen Bild 8 Beispiel: Anschlüsse nach rechts Nr. 1521 Bild 11 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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Nr. 1521 B Rohrweite für die Gaszuführung nach DVGW-TRGI (Erdgas) und TRF (Flüssiggas) bestimmen. B Bei Flüssiggas: Druckregelgerät mit Sicherheitsventil einbauen, um das Gerät vor zu hohem Druck zu schützen (TRF). CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Isolierung für die Solarpumpe aufstecken. Bild 15 B Dichtungen auf Speicher legen. Bild 16 B Verschlussleiste entfernen. Bild 14 B Speicherladepumpe mit Gummidichtung montieren. 6 720 644 555-05.1O Bild 17 B Gerät auf Speicher stellen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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B Wärmedämmungen der NTC-Anschlüsse am Speicher entfernen. B Abdeckung des Speichers abnehmen. B Kabel mit NTC-Stecker verlegen, mit den beiliegenden Sicherungsnä- geln sichern, Stecker aufstecken und wieder wärmedämmen. Bild 21 Bild 19 B Pumpenstecker vom Gerät auf Speicherladepumpe stecken. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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Sicherungsklammer aufstecken. 6 720 618 842-05.1R Bild 26 B ISM 1 auf Schiene aufschieben und Anschlusskabel nach innen legen. 6 720 618 833-09.2O 6 720 618 842-06.1R Bild 24 Bild 27 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Kaltwasserhahn am Gerät und Warmwasserhahn an einer Zapfstelle öffnen, bis Wasser austritt (Prüfdruck: max. 10 bar). Gasleitung B Um die Gasarmatur vor Überdruckschäden zu schützen, Gashahn schließen. B Trennstellen auf Dichtheit prüfen (Prüfdruck: max. 150 mbar). B Druckentlastung durchführen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Seitenteile des Gerätes mit je zwei Schrauben montieren. B Abdeckung des Speichers montieren. Bild 34 B Abdeckung vorne oben einhängen und unten einrasten. Bild 32 B Abdeckung oben des Gerätes mit zwei Schrauben montieren. 6 720 804 624-03.1O Bild 33 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Anschlusskabel so anschließen, dass der Schutzleiter länger ist als die ten (TAB) der örtlichen EVUs beachten. anderen Leiter. In Räumen mit Badewanne oder Dusche darf das Gerät nur über einen FI-Schutzschalter angeschlossen werden. Am Anschlusskabel dürfen keine weiteren Verbraucher angeschlossen werden. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Für Spritzwasserschutz (IP) Zugentlastung immer entsprechend dem Durchmesser des Kabels abschneiden. 10-12 13-14 6 720 612 259-30.1R Bild 39 B Kabel durch Zugentlastung führen und entsprechend anschließen. B Kabel an Zugentlastung sichern. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
• wenn induktive äußere Einflüsse zu erwarten sind, geschirmte Kabel verwenden. 5.3.3 Heizungsregler oder Fernbedienungen anschließen Das Gerät nur mit einem Junkers Regler betreiben. 6 720 612 659-19.2O Bild 41 Die Heizungsregler FW 100 und FW 200 können auch direkt vorne in die Elektronik eingebaut werden.
B Vordruck im Solarausdehnungsgefäß um den gleichen Wert erhöhen. Beispiel: Anlage mit 17 m Höhenunterschied. • Benötigter Betriebsdruck: 2,5 bar + 0,5 bar = 3,0 bar • Benötigter Vordruck Solarausdehnungsgefäß: 1,9 bar + 0,5 bar = 2,4 bar CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
HINWEIS: Schäden durch ungeeignete Wärmeträger- B Betriebsdruck kontrollieren, ggf. Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen. flüssigkeiten! B Solarpumpe ca. 10 Minuten laufen lassen. B Anlage nur mit der von Junkers zugelassenen Wärme- Umwälzung am Durchflussmesser prüfen. trägerflüssigkeit füllen. B Nochmals entlüften und Betriebsdruck auf 2,5 bar einstellen. Bei Anlagen über 12 m Höhenunterschied Kapitel 6.1 beachten.
Automatischer Entlüfter (Heizkreis) Vor der Inbetriebnahme [10] Entlüftungsventil (Warmwasser) [11] Vorlauftemperaturregler HINWEIS: Geräteschaden! [12] Warmwasser-Temperaturregler Inbetriebnahme ohne Wasser zerstört das Gerät. [13] Manometer Heizung [14] Heizungsvorlaufhahn (Zubehör) B Gerät nur mit Wasser gefüllt betreiben. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Aufkleber „Einstellungen der Elektronik“ sichtbar an die Verkleidung Heizung einschalten kleben ( Seite 32). Die maximale Vorlauftemperatur kann am Vorlauftemperaturregler auf die Heizungsanlage abgestimmt werden. Die momentane Vorlauftempe- ratur wird im Display angezeigt. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Vorlauftempe- wasserversorgung sowie die Spannungsversorgung für Heizungsrege- ratur angezeigt wird. lung und Schaltuhr bleiben erhalten. HINWEIS: Anlagenschaden durch Frost! Im Sommerbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz. B Gerät eingeschaltet lassen, Vorlauftemperaturregler mindestens auf Stellung 1. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Mit dem Aufkleber „Einstellungen der Elektronik“ er- B Gerät aus- und wieder einschalten. leichtern Sie dem Fachmann bei späteren Wartungen Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird das Einstellen geänderter Servicefunktionen. angezeigt. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Aktuelle Gebläsedrehzahl sie leuchtet) Aktuelle Wärmeleistung Servicefunktion Ohne Funktion Display Seite Nachlaufzeit der Heizungspumpe Maximale Wärmeleistung Temperatur am Vorlauftemperaturfühler Ohne Funktion Warmwassertemperatur Pumpenkennfeld Ohne Funktion Pumpenkennlinie Ohne Funktion Pumpenschaltart Tab. 16 Tab. 15 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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(ca. 4 Minuten lang). Die Schaltdifferenz kann von 00 bis 30 (0 bis 30 K) eingestellt werden. Das Display zeigt im Wechsel mit der Vorlauftempe- Grundeinstellung ist 10 (10 K). ratur. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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Mit dieser Servicefunktion können Sie die Verwendung des Kanals von • 01: Heizung inaktiv, Warmwasser aktiv. Heizung zu Warmwasser ändern. • 10: Heizung aktiv, Warmwasser inaktiv. • 11: Heizung aktiv, Warmwasser aktiv. Mögliche Einstellungen sind: • 00: 2-Kanal (Heizung und Warmwasser) CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
• 02: 0-10 V Eingang, Leistungsvorgabe Grundeinstellung ist 00. • 03: 0-10 V Eingang, Temperaturvorgabe Grundeinstellung ist 01. Servicefunktion 9.b: Aktuelle Gebläsedrehzahl Mit dieser Servicefunktion wird die aktuelle Gebläsedrehzahl (in 1/s) angezeigt. Servicefunktion 0.A: Ohne Funktion CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
• § 15 BlmSchV: Brennwertgeräte sind von der wiederkehrenden Über- B Abgassonde aus dem Abgasmessstutzen entfernen und Stopfen mon- wachung nicht betroffen. tieren. Der Abgasverlust braucht nicht gemessen zu werden. B Gasarmatur und Gasdrossel verplomben. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Vor Arbeiten am elektrischen Teil die Spannungsver- sorgung (230 V AC) unterbrechen (Sicherung, LS- Schalter) und gegen unbeabsichtigtes Wiederein- schalten sichern. 6 720 614 153-08.2O Bild 70 - und CO -Wert messen. B Stopfen wieder montieren. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
6 720 615 492-15.2O Bild 72 Messstutzen an der Mischeinrichtung 14.1.2 Plattenwärmetauscher ausbauen/ersetzen Bei ungenügender Warmwasserleistung: B Plattenwärmetauscher ausbauen und ersetzen, -oder- B mit einem für Edelstahl (1.4401) freigegebenen Entkalkungsmittel entkalken. Plattenwärmetauscher ausbauen: B Plattenwärmetauscher abschrauben. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Mutter abschrauben und Gebläse herausnehmen. 6 720 613 630-02.1ITL Bild 76 Oberen Verdrängungskörper herausnehmen 6 720 615 492-17.2ITL Bild 74 Gebläse herausnehmen B Elektroden-Set mit Dichtung abnehmen und Elektroden auf Ver- schmutzung prüfen ggf. reinigen oder tauschen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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B Nach jeder Reinigung alle Dichtungen durch Neuteile ersetzen. B Teile in umgekehrter Reihenfolge mit neuer Brennerdichtung wieder montieren. B Gas-Luft-Verhältnis (CO oder O ) einstellen ( Seite 37). Bild 78 Wärmeblock reinigen B Rückstände absaugen und Prüföffnung wieder verschließen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Gerät drucklos machen. B Bei zu geringem Stromfluss: Schutzanode tauschen. B Ggf. Vordruck des Ausdehnungsgefäßes auf die statische Höhe der Heizungsanlage bringen. 14.1.11Sicherheitsventil des Speichers prüfen B Sicherheitsventil prüfen und durch mehrmaliges Anlüften spülen. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Wenn der Grenzwert ≤ pH 7 unterschritten wird, die Wärmeträger- flüssigkeit tauschen. Frostschutz korrigieren Wenn der Grenzwert für den Frostschutz nicht eingehalten wird, muss Wärmeträgerflüssigkeits-Konzentrat nachgefüllt werden. B Um die genaue Nachfüllmenge zu bestimmen, das Anlagenvolumen nach Tabelle 22 ermitteln. CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Sicherheitsventil des Speichers prüfen ( Seite 43). Einstellungen des Heizungsreglers prüfen. Elektrische Verdrahtung auf Beschädigungen prüfen. Eingestellte Servicefunktionen nach Aufkleber „Ein- stellungen der Elektronik“ prüfen. Wärmeträgerflüssigkeit der Solaranlage prüfen Seite 44). Tab. 23 CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Das Display zeigt die Vorlauftemperatur im Wechsel mit B Vor Arbeiten an wasserführenden Teilen alle Hähne . Das Gerät arbeitet 15 Minuten lang mit der maxi- schließen und ggf. Gerät entleeren. malen Nennwärmeleistung. Tab. 25 Spezielle Displayanzeigen CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Heizungsregler die automatische Systemkonfiguration durchfüh- Externer Vorlauftemperatur- ren, fühler wurde als BUS-Teilneh- mer erkannt und dann umgeklemmt. Vorlauftemperaturfühler B Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen. defekt. Tab. 26 Störungen mit Anzeige im Display CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
B Pumpenstufen bzw. Pumpenkennfelder korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen. Aufheizung dauert zu lange B Pumpenstufen bzw. Pumpenkennfelder korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen. Tab. 27 Störungen ohne Anzeige im Display CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
Abgastemperatur bei minimaler °C °C Nennwärmeleistung: Nennwärmeleistung: Gemessene maximale Vorlauftemperatur: °C Gemessene minimale Vorlauftemperatur: °C Anlagenhydraulik: Hydraulische Weiche, Typ: Zusätzliches Ausdehnungsgefäß Heizungspumpe: Größe/Vordruck: Automatischer Entlüfter vorhanden? ja | nein Warmwasserspeicher/Typ/Anzahl/Heizflächenleistung: Anlagenhydraulik geprüft, Bemerkungen: CerapurModul-Solar – 6 720 804 625 (2012/08)
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Regelung. Eine Prüfung der Heizungsanlage führt der Anlagenersteller durch. Wenn im Zuge der Inbetriebnahme geringfügige Montagefehler von Junkers Komponenten festgestellt werden, ist Junkers grundsätzlich bereit, diese Montagefehler nach Freigabe durch den Auftraggeber zu beheben. Eine Übernahme der Haftung für die Montageleistungen ist damit nicht verbunden.