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b-boats buzzards bay
Bauanleitung V1
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Inhaltszusammenfassung für b-boats Buzzards bay

  • Seite 1 Bauanleitung V1 Seite 1 von 76...
  • Seite 2 Einleitung b-boats Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für einen Frästeilesatz von entschieden haben und vielen Dank für Ihr Vertrauen! buzzards bay ist ein typisches Catboat, das in der gleichnamigen Bucht im Osten der USA seinen Ursprung hat. Entstanden ist der Bootstyp als Fischerboot, das vornehmlich im Hummerfang eingesetzt wurde.
  • Seite 3 Technische Daten Lüa 88,8 Länge über alles Büa 40,7 Breite über alles 87,6 Länge der Wasserlinie 38,2 Breite der Wasserlinie 2389 cm² Wasserlinienfläche 8,40 Verdrängung Ballast 11,6 Tiefgang (Schwert oben) 24,5 Tiefgang (Schwert abgesenkt) 6222 cm² Segelfläche...
  • Seite 4 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Dieser Frästeilesatz ist zur Erstellung eines Schiffsmodells entwickelt worden. Der Hersteller geht davon aus, dass der Modellbauer übliche Kenntnisse in der Verarbeitung von Holz hat und im Umgang mit den in dieser Anleitung genannten Materialien und Werkzeugen geübt ist.
  • Seite 5 Zusätzlich benötigtes Material Rumpf und Deck Paulownia-Planken 48 St. 3 x 15 x 1000 mm 250 g Epoxy-Harz z. B. R&G Harz L + Härter L Thixotropiermittel z. B. R&G TM100 Glasmatte 80 g/m² 1000 mm x 800 mm 3 mm Bowdenzugaußenrohr 500 mm lang...
  • Seite 6 1 qm Segeltuch, Icarex PC31 oder Mylar, z. B. von Metropolis-Drachen Doppels. Klebeband 6 mm, z. B. DS-Tape von Metropolis-Drachen Selbstklebendes Segeltuch, z. B. Spi-Repair-Tape von Metropolis-Dr. Takelgarn Durchmesser 1 mm, z. B. aero-naut 771804 Diamantlitze mit Quetschhülsen, z. B. aero-naut 732504 Zusätzliche Hinweise:...
  • Seite 7 Empfohlene RC-Komponenten Für einen sicheren Betrieb Ihres wertvollen Modells und beste Steuereigenschaften empfehlen wir Ihnen nur hochwertige RC-Komponenten zu verwenden. Ruderservo 10 mm Flächenservo mit mindestens 8 Ncm Drehmoment z.B. KST X10-5 V8.0 Softstart HV 10.8kg/cm@8.4V Segelwinde Segelwinde mit mindestens 5 Umdrehungen und 14 Ncm Drehmoment z.B.
  • Seite 8 Baugruppenvorbereitung Bevor es an den eigentlichen Bau geht, werden einige Baugruppen vorbereitet, damit der Bau später zügiger vorangeht. An mehreren Stellen des Baus werden 3 mm Bowdenzugrohrstückchen zum Ausrichten der Teile zueinander benötigt. Dazu werden 15 mm lange Abschnitte angefertigt. Reste aus der Bastelkiste sind hier wohl die beste Wahl.
  • Seite 9 Nach dem Aushärten des Klebers wir der Innenraum mit Eisenschrot wandbündig aufgefüllt, mit Epoxy-Harz vergossen und das zweite Seitenteil 1 aufgeklebt. Zum Aushärten des Harzes muss das Schwert auf einer ebenen Unterlage aufgespannt werden. Verzug muss vermieden werden, damit es später leicht läuft.
  • Seite 10 Der Bugspant 3 wird mit dem inneren Vorsteven 4 rechtwinklig verklebt und die beiden äußeren Vorsteven 5 aufgeklebt. Die 3 mm Bohrungen dienen der Ausrichtung. Die vordere Decksauflage 7 wird auf den Kajütvorderspant 6 geklebt. Auf der Seite mit der Decksauflage wird die Kajütvorderwand auf einer Breite von 7 mm abgeschrägt.
  • Seite 11 Körner im Abstand von 20 mm Nuten in das Holz drückt, die dann mit einer Dreikant-Nadelfeile nachgefeilt werden. So werden die Kajütvorderwand 8, der Cockpitabschlussspant 9 und die beiden Cockpit Seitenwände 10 bearbeitet.
  • Seite 12 Der Ständer wird auf einer Ebenen Unterlage aus den Teilen 34 – 36 erstellt. Beim Verkleben darauf achten, dass die Teile rechtwinkelig zueinander stehen. Los geht‘s Nun beginnt der eigentliche Bau. Dabei ist keine Helling notwendig, sondern lediglich jede Menge Modellbauklammern.
  • Seite 13 Das Schwerkastenseitenteil 13 wird mit Bowdenzugrohrstückchen bestückt und die Teile 14 – 18 aufgeklebt. Damit das Verzugsfrei geschieht, erfolgt der Aufbau auf einem ebenen Baubrett, dass mit Frischhaltefolie vor dem Verkleben mit den Bauteilen geschützt wird. Die Teile 15 und 18 werden mit Reststücken 3 mm Sperrholz unterlegt.
  • Seite 14 Die vierte Lage, bestehend aus den Teilen 14 – 19, wird nun aufgeklebt und zum Aushärten des Klebers flächig beschwert. Die Nut am vorderen Ende des Schwertkastens wird vor dem Aushärten des Klebers von Klebstoffrückständen befreit. Jetzt kann geprüft werden, ob sich das Schwert im Schwertkasten leicht bewegen lässt. Zur besseren Visualisierung wurde das zweite Teil 13 hier weggelassen.
  • Seite 15 Den Abschluss der Arbeiten am Schwertkasten bildet das Aufkleben der Aufdoppelung 22 auf beiden Seiten des Schwerkastens. Die Bodenzugröhrchen werden nun gezogen und die Löcher mit kurzen Stücken 3 mm Buchenrundstab, oder Schaschlikspießen verschlossen und plan geschliffen. Lediglich das mit dem Pfeil gekennzeichnete Loch am Schwertkasten wird nicht verschlossen, es wird später zum Auswiegen des Modells benötigt.
  • Seite 16 Die beiden Halbspanten 23 werden seitlich in die Aufdoppelung am Schwertkasten eingerastet und das RC-Brett 24 von vorne in die Aussparung am Schwerkasten geschoben. Prüfen, ob alles spaltfrei passt (vor allem der Abstand der senkrechten Stege, siehe Zeichnung im Anhang) und mit dünnflüssigem Sekundenkleber verkleben.
  • Seite 17 Die beiden Halbspanten 26 werden in den Kiel und den Mastfuß 27 eingerastet. Mastfuß 27 rastet in Spant 6 ein. Kontrollieren, ob alles gerade und spaltfrei sitzt und verkleben. Die beiden Halbspanten 28 werden von außen eingesetzt. Sie müssen sich genau in der Mitte treffen.
  • Seite 18 Auf der Oberseite wird ebenfalls die Mitte angezeichnet, an Spant 6 ausgerichtetund das Deck mit Modellbauklammern fixiert. Das Gerippe wird auf den Kopf gestellt die Spanten anhand der Linien ausgerichtet und mittels Modellbauklammern fixiert. Die Bugsektion wird aufgesteckt.
  • Seite 19 Nochmal genau prüfen, ob alles genau passt und spaltfrei sitzt und alle Teile mit dünnflüssigem Sekundenkleber verkleben und über Nacht ruhen lassen. Die Halbspanten 30 werden seitlich an den Schwerkasten gesteckt, die Lage geprüft (vor allem der Abstand der senkrechten Stege, siehe Zeichnung im Anhang) und mit Sekundenkleber verklebt.
  • Seite 20 Der Cockpitboden 39 wird bündig an Spant 31 festgeklammert und so ausgerichtet, dass er mittig auf den dahinter liegenden Spanten 32 und 33 aufliegt. Die Baugruppe der Cockpitrückwand wird nun in den Kiel eingerastet, am Cockpitboden ausgerichtet und mit dem Kiel verklebt.
  • Seite 21 über Nacht ruhen gelassen. Achtung: Der Cockpitboden und die Sitzauflagen werden noch nicht verklebt!!! Die beiden Seitenwände 41 und 42 werden an die Cockpitrückwand geklebt. Wieder hilft der Cockpitboden beim Ausrichten, er wird jedoch noch immer nicht mit verklebt. Ob das Teil mit dem Loch für die Schotführung und das mit dem Ausschnitt für den Servostecker wie im Bild...
  • Seite 22 Das Achterdeck 44 hilft beim Ausrichten. Passt alles, wird der Spiegel mit den Teilen 41 und 42 verklebt und das Achterdeck wieder abgenommen. Das Bowdenzugrohr für die Schotführung wird wie gezeigt verlegt Das Servokabel für das Ruderservo wird wie gezeigt verlegt Das Ruderblatt wird aus den beiden Seitenteilen 50 und dem Mittelteil 51 verklebt und dabei gleich die Pinne aus dem 3 mm Stahldraht mit eingeklebt.
  • Seite 23 Die Beschläge werden aus dem Blech und dem 6 mm Messing-Rohr, das in 5 mm lange Abschnitte gesägt wird, nach Zeichnung erstellt. Weich Löten mit einem kleinen Gasbrenner genügt. Wer mag darf natürlich auch Hartlöten. Die Beschläge werden wie im linken Bild gezeigt abgekantet. Die lichte Weite beträgt 9 mm.
  • Seite 24 Zur Montage des Ruderblattes wird ein Stück Restholz mit einem rechtwinkligen Kreuz und einer 3 mm Bohrung versehen. Dieses Brettchen wird von innen am Spiegel festgeklemmt, so dass sich die Bohrung in der Mitte des elliptischen Ausschnitts befindet.
  • Seite 25 Das Ruderservo wird mit dem Gestängeanschluss versehen und auf den Servorahmen 58 geschraubt. Nachdem es auf Mitte gestellt ist, wird es mit dem Gestängeanschluss auf die Pinne des Ruders geschoben, am Spiegel ausgerichtet und der Rahmen mit dem Spiegel verklebt.
  • Seite 26 Der Rohbau für das Rumpfgerippe ist nun fertig zum Beplanken. Gratuliere, ein großer Schritt! Bauanleitung V1 Seite 26 von 76...
  • Seite 27 Beplanken Jetzt wird mit der Beplankung begonnen. Dazu wird der Ständer umgedreht und das Rumpfgerippe über Kopf auf den Ständer gelegt und so ausgerichtet, dass es keinen Verzug aufweist. Mit der Beplankung wird am Bug begonnen. Die erste Planke wird am Bug im Abstand von 9...
  • Seite 28 Das Beplanken verläuft bei jeder Planke nach demselben Muster. Die nächste Planke wird neben der vorigen in der Mitte festgeklemmt und so an die vorige angelegt, das sie mit ihr überlappt und ihr verlauf parallel zu den Spanten ist.
  • Seite 29 Vor dem Verkleben nochmal prüfen, ob alles spaltfrei passt und gegebenenfalls nacharbeiten. Die Planken werden dann miteinander und mit den Spanten verklebt. Es wird wasserfester Kleber empfohlen. Bewährt hat sich UHU-hart. Es muss unbedingt wechselseitig gearbeitet werden, um Verzug zu vermeiden. Im Bereich der größten Krümmung der Spanten werden ggfs.
  • Seite 30 Ist der Rumpf geschlossen werden die Kanten der Planken mit dem Hobel gebrochen. An den Konkaven Stellen wird mit der Ziehklinge gearbeitet. Das Schleifen erfolgt vom Groben ins Feine. Ein kleiner Faustschleifer beschleunigt den Vorgang enorm. Die größeren Rundungen werden mit dem Schleifschwamm geschliffen.
  • Seite 31 Am Übergang der Planken zum Kiel wird eine Hohlkehle angespachtelt und die Planken am Bug begradigt und an den Vorsteven angepasst. Nach dem Anpassen der Beplankung an das Achterdeck wird der Hohlraum im Heck imprägniert und das Achterdeck mit angedicktem Epoxy-Harz verklebt. Nach dem Aushärten des Harzes wird das Achterdeck mit dem Rumpf bündig geschliffen.
  • Seite 32 Der Rumpf wird nun mit einer Lage Glasmatte mit 100 g Epoxy-Harz beschichtet. Ist das Harz angeliert, wird eine zweite Schicht Harz aufgebracht, die die Poren der Glasmatte schließt. 40 g Harz genügen dafür. Anschließend darf geschliffen, gespachtelt, feingeschliffen und grundiert werden.
  • Seite 33 Innenausbau Der Cockpitboden 36 und die Seitenwände 45 werden nun eingepasst. Die Seitenwände haben keinen rechten Winkel am vorderen Ende. Am besten markiert man sich vor dem Einbau wie die Orientierung ist. Vor dem Kleben wird geübt, damit die Teile hinterher sauber sitzen.
  • Seite 34 Mit der Cockpit Rückwand 46 und den Sitzen 40 wird ebenso verfahren. Gewichte und Klammern helfen die Teile bis zum Aushärten des Harzes zu fixieren. Die Kajütrückwand 8 wird nun verklebt. Die Positoinierbohrungen helfen dabei wieder die richtige Position zu finden.
  • Seite 35 Der Kajütrahmen 47 wird nun eingepasst. Klammern und Reste von Planken helfen die beiden Teile fluchtend an der Kajütvorderwand zu befestigen. An den Ecken sollte der Rahmen 3 mm Abstand von oben haben, der hier ebenfalls mit einem Plankenreststück gemessen wird.
  • Seite 36 Jetzt wird der Kajütrahmen mit den Spanten verklebt. Die Kajütseitenwand wird hinten mit der Cockpitseitenwand mittels Weißleim verklebt. Ein Stück Planke sorgt dafür, dass die beiden Teile flächig aufeinander leigen. Die Seitenwand wird nun von hinten nach vorne mit Klammern an die Spanten geheftet.
  • Seite 37 Die Eckleiste aus einem 3 x 3 mm Vierkantprofil verbindet die Seitenwand mit dem Deck. Dabei ist darauf zu achten, dass die Seitenwand mit der Aussparung am Deck ausgerichtet ist. Ein Schiffbauer würde die Ecken auf Gehrung schneiden. Im Modell tut es diese Form auch, denn hinterher verschwindet die Ecke ohnehin unter einer Lackschicht.
  • Seite 38 Kajütdach Vier der Magnete werden in den Kajütrahmen bündig eingeklebt. Etwas Klebeband verhindert, dass der dünnflüssige Sekundenkleber nach unten in den Rumpf tropft. Die Kajüte wird sorgfältig mit Frischhaltefolie abgedeckt und mit den beiden Dachrahmen 52 festgeklemmt. Die restlichen vier Magnete werden nun in die Aussparungen in den Dachrahmen eingeklebt.
  • Seite 39 Spant 53 wird mit einem Reststück Planke als Abstandshalter an die Kajütrückwand geklemmt. Mit zwei weiteren Klammern wird er bündig am Kajütrahmen festgeklemmt. Sitzt alles spielfrei werden di Spanten mit dem Rahmen verklebt. Im Abstand des Niedergangsausschnitts in der Kajütrückwand werden die ersten beiden Planken verklebt.
  • Seite 40 Die Umrandung dsdes Aufbaus wir aus den 3 x 5 mm Mahagoni Leisten hergestellt. Sie werden zunächst mit Aktivator eingesprüht und dann mit Sekundenkleber an die Beplankung geklebt. Die Leisten vorne und hinten werden aus Abfallholz der Mahagoni Frästeile hergestellt.
  • Seite 41 So kann das dann aussehen. Nach dem Anbringen der Scheuerleiste und der Cockpitumrandung, bestehend aus den Teilen 65 und 66, sieht unser Catboat schon nach einem Schiff aus. Bauanleitung V1 Seite 41 von 76...
  • Seite 42 Aus den Teilen 67 – 70 wird der Rahmen des Steckschotts angefertigt und an der Cockpit Rückwand befestigt. Vorsicht, die Seitenteile 69 und 70 sind oben leicht abgeschrägt. Darauf achten, dass eine recht und eine linke Schiene hergestellt wird. Das Steckschott entsteht aus den Teilen 71, die stumpf aneinandergeklebt werden.
  • Seite 43 Sie wird an beiden Enden mit Reststücken verschlossen. An einem Ende der Schiene wird eine Ausnehmung hergestellt, damit das Schiebeluk herausgenommen werden kann. Wieder darauf achten, dass eine rechte und eine linke Schiene hergestellt wird. Das Schiebeluk entsteht aus den Mahagoniteilen 74 – 76 und den Sperrholzteilen 62 und 63 Aus Reststücken von 6 mm Sperrholz werden Biegeschablonen für das Schiebeluk...
  • Seite 44 Noch in der Biegevorrichtung eingespannt kännen die Teile 75 und 76 an den Enden von Teil 74 so verklebt werden, dass Teil 74 auf beiden Seiten gleich weit übersteht. Bündig zu Teil 75 und parallel zur Außenkante von Teil 74 wird Teil 63 verklebt. Teil 64 wird auf eine Dicke von 2 mm heruntergeschliffen.
  • Seite 45 Nun wird der Ballast eingebracht. Dies kann klassisch in der Badewanne erfolgen, oder ganz einfach durch auswiegen. Dazu befindet sich am Schwerkasten ein Loch, das genau im Auftriebsschwerpunkt liegt. Hängt man das Boot daran auf und balanciert es horizontal aus, schwimmt es später automatisch auf der Wasserlinie.
  • Seite 46 Takelage Das Schönste am Bau eines Segelbootes ist das Auftakeln, denn es geht langsam dem Ende zu. Aber die Takelage sieht nicht nur gut aus, sondern sie ist auch gleichzeitig der Antrieb des Schiffs, weshalb ihr besonderes Augenmerk geschenkt werden darf.
  • Seite 47 Alternative Schotführungen Es gibt zwei Möglichkeiten die Großschot unter Deck zu führen. Im einfachen Fall wird die Großschot vom Cockpitboden gleich hinter dem Niedergang zum Baum geführt, von dort läuft sie nach vorne durch eine Schrauböse und eine Bohrung unter Deck.
  • Seite 48 Alternative Beschlagsausstattung Die einfachste Beschlagsausstattung für die Takelage ist die Verwendung von Schraubösen. Sie sind funktional und erfüllen ihren Zweck genauso wie nach Vorbild angefertigte Beschläge, dafür sehen sie halt nicht so schön aus. Auch hier obliegt die Entscheidung wiederum dem Erbauer.
  • Seite 49 Wie bei der Führung der Schoten, gibt es auch bei der Führung der Fallen Alternativen. Links ist die Scale-Variante gezeigt, bei der beide Fallen durch Blöcke, die neben dem Mast am Deck befestigt sind, über das Kajütdach zu Belegklampen geführt sind, die an der Kajütrückwand befestigt sind.
  • Seite 50 Bau der Spieren Die beiden Bäume und der Mast werden gemäß Zeichnung hergestellt. Die Rundhölzer werden zunächst mit quadratischem Querschnitt in die konische Form gehobelt. Dann wird das Profil achteckig gehobelt, dann sechzehneckig und danach rund geschliffen. Wer auf die Scale-Optik des Mastes keinen großen wert legt, kann sich durch Verwendung eines 1,25 m...
  • Seite 51 Im Abstand von 5 mm, 30 mm 55 mm und 75 mm vom geschlossenen Ende der Klau werden mittig Bohrungen mit 3 mm Durchmesser angebracht. Zahnstocher, die durch das Bowdenzugrohr gesteckt werden, helfen beim senkrechten Ausrichten. Die Klau wird dann leicht konisch getrennt (8 mm breit am offenen Ende, 10 mm breit am geschlossenen Ende).
  • Seite 52 Die Bohrung des Gleitschuhs wird auf 3,2 mm aufgebohrt und der Gleitschuh mit einem Stück Rundholz in die Gaffelklau eingepasst. Der Gaffelbaum wird zwischen den beiden Schenkeln der Klau so weit keilförmig gefeilt, bis die Öse des Gleitschuhs am Gaffelbaum anstoßen kann.
  • Seite 53 Segelnähen Modellsegel müssen heutzutage nicht mehr genäht werden, denn man kann sie auch mittels doppelseitigen Klebebands kleben. Das Unterliek und das Oberliek werden leicht bauchig geschnitten. Dieses Segel besteht aus 15 cm breiten Bahnen. Man kann es aber auch aus einem Stück herstellen.
  • Seite 54 Hier die Verstärkungen am Schothorn und am Hals… … und an der Klau und am Kopf des Segels. Dieses Segel wurde zunächst mit doppelseitigem Klebeband mit 6 mm Breite zusammengeklebt. Dann wurden die dreifachen Verstärkungen an den Ecken aufgeklebt und das Achterliek einmal umgeschlagen und ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband verklebt.
  • Seite 55 Das Einbinden der Mastringe beginnt mit einer Schlaufe, deren beiden offenen Enden durch eine der Ösen gezogen wird. Die beiden offenen Enden werden wieder durch den Mastring gefädelt, wie im rechten Bild dargestellt,… … und hinter dem Ring mit einem Kreuzknoten verknotet. So ist sichergestellt, dass der Mastring immer senkrecht zum Vorliek des Segels steht und nicht auf einer Seite herunterhängt.
  • Seite 56 Auftakeln Der Großbaum wird am Mast montiert und der Mast von unten in die Mastringe des Segels eingefädelt. Die Öse am Hals des Segels wird am Lümmelbeschlag mit einer lockeren Schlaufe festgebunden. Der Gleitschuh wird an der einen Öse mit dem Fall verbunden und an der anderen Öse mit dem Segel.
  • Seite 57 Der Gaffelbaum wird mit dieser Zierleine versehen… … am Gleitschuh befestigt und das Piekfall wie im Bild gezeigt angebracht. Hier ist wieder die Variante mit dem Rutscher gezeigt. Man kann das Fall aber auch vorbildgetreu zum Mastfuss führen, wo es mit zwei Blöcken zum Cockpit umgelenkt und an der Kajütrückwand an einer Klampe belegt wird.
  • Seite 58 Die Lieken des Segels werden mit einer Reihleine am entsprechenden Baum befestigt und am Ende leicht gespannt. Nun kann der Mast gestellt und nach vorne mit dem Vorstag abgespannt werden. Hier die Variante mit einem Wantenspanner und Püttingeisen. Ein Rutscher und eine Schrauböse tun es auch, wenn es nicht vorbildähnlich aussehen soll.
  • Seite 59 Die Großschot wird eingezogen. Auch hier gibt es wieder zwei Varianten, eine vorbildgetreue und eine einfache. Die vorbildgetreue Variante erfordert die Installation einer b-box. Die Schot tritt dabei an der Cockpitrückwand aus. Sie kann gut mit einer Klampe getarnt werden.
  • Seite 60 Einbau der RC-Anlage Das Ruderservo wird nun wieder wie oben gezeigt eingebaut. Wird eine b-box verwendet, so sollte sie jetzt eingebaut und mit der Großschot verbunden werden. Die Großschot sollte komplett aufgewickelt werden können, wenn der Baum von rechtwinklig querab zur Mitte geholt wird.
  • Seite 61 Akku und Schalter finden ihren Platz auf der gegenüberliegenden Seite der b-box, um deren Gewicht auszugleichen. Der Empfänger wird an der Kajütvorderwand installiert, weil dort der höchste Punkt für die Antenne sichergestellt werden kann. Option Schwert aufholen Das Schwert mittels Segelwinde aufzuholen ist eine Spielerei.
  • Seite 62 Gratulation, ist jetzt fertig! buzzards bay Ihre ist nun segelfertig und sieht schon mal recht gut aus. Zudem hat das Modell jede Menge Potenzial für eigene Gestaltungsideen. Eine Besatzung ist natürlich obligatorisch, aber auch Belegklampen, Lippklüsen, Festmacherklampen, diverses Tauwerk, eine Pinne und viele andere kleine Details lassen in dem großen Maßstab jede Menge...
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