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Instandhaltung; Rauschunterdruckung - Hitachi D-Rv7 Bedienungsanleitung

Stereo-cassetten-tonbandgerat
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Inhaltsverzeichnis
'LOSCHEN
:
7
|
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Mit jeder Neuaufnahme wird das alte auf dieser Spur
aufgenommene Tonmaterial automatisch geléscht.
Ein
Léschvorgang la&t sich nur durchfihren, wenn sich das
Cassetten-Tonbandgerat
in der Betriebsart Aufnahme
befindet.
Soll ein Tonband geldscht werden, ohne eine
Neuaufnahme
durchzufithren,
den
Aufnahmepegel-
INSTANDHALTUNG
regler
@)
auf
minimalen
Pegel
einstellen
und
die
Wiedergabetaste (9) gleichzeitig mit der Aufnahmetaste
4) dritcken.
Zur Léschung mit geringstem Rauschen, die Eingangs-
kabel usw. abtrennen.
Wichtig fiir die Erhaltung der optimalen Eigenschaften
dieses Cassetten-Tonbandgerates
ist die regelmaRige
Reinigung der Magnetkopfe, der Tonwelle und der An-
druckrolle
mit
Hilfe
eines
leicht
mit
Alkohol
angefeuchteten
Wattestabchens.
(Siehe
Diagramm
©)
Wenn die Auswurftaste @) gedriickt wird, kommt
der Cassettenschachtdeckel langsam heraus.
Wenn Reineisenbander mehrere Stunden lang fiir Auf-
nahme
oder Wiedergabe
gespielt wurden,
mu
die
Bandlaufflache gereinigt werden.
Niemals durfen zum
Reinigen scharfkantige oder gar
metallische Instrumente verwendet werden.
Entmagnetisierung
des
Tonkopfes:
Es
ist un-
vermeidlich, daf& der Tonkopf nach langerer Verwen-
dung etwas magnetisiert wird.
Dadurch verschlechtert
sich der Hochfrequenzgang
und es werden
Rausch-
stérungen
erzeugt.
Der
Tonkopf
sollte
daher
regelmaRig
mit
einem
im
Fachhandel
erhaltlichen
Tonkopf-Loschgerat
entmagnetisiert
werden.
Den
Tonkopf
jedoch
mit einem
Stick
Tuch
oder
Gaze
abdecken, um direkten Kontakt mit den Metallteilen des
Tonkopf-Léschgerates zu vermeiden.
TONBAND-CASSETTEN
Aufnahmesperre:
Mit dem
Entfernen
der Schutz-
lamellen an den Cassettenseiten (Schraubendreher oder
ahnliches
verwenden),
kénnen
Bandaufnahmen
vor
versehentlichem
Loéschen
bewahrt werden.
Soll nur
eine Seite der Cassette blockiert werden, dann nur die
dieser
Seite
entsprechende
Schutzlamelle
heraus-
brechen.
Soll wieder eine Aufnahme gemacht werden
oder soll die entsprechende
Cassettenseite
geléscht
werden,
dann
ist die
dieser
Seite
entsprechende
Offnung mit Kiebeband zu schlieBen. (Siehe Diagramm
©)
Vorsichtsma8nahmen:
Bandern
(C-90),
kann
diinnen
nach
Besonders _ bei
der
Bandwickel
mehrmaligem, ununterbrochenem Abspielen festlaufen
und
zu
Gleichlaufstérungen
fiihren.
Als wirksame
Gegenmafinahme empfehlen wir, die Cassette vor dem
Einlegen einige Male auf eine Tischplatte zu klopfen, um
so die Spulen wieder zu lockern und zu ordnen.
Das hei&t aber nicht, da
das Tonband
lose in der
Cassette liegen darf.
Besonders nach Schnellvorlauf
oder Ricklauf von C-90 Cassetten ist darauf zu achten,
daf& es in der
Cassette
nicht
zu
Schlaufenbildung
kommt.
Gegebenenfalls
einen
Bleistift
in
die
Spulennabe
stecken
und durch
Drehen
das Tonband
spannen.
DOLBY*
RAUSCHUNTERDRUCKUNG
Dieses
Cassetten-Tonbandgerat
ist mit den
Rausch-
unterdriickungssystemen
Dolby-B
und _ Dolby-C
ausgerlstet.
Das neue Dolby-C-Rauschunterdriickungs-
system weist eine Einsatzfrequenz von 100 Hz auf und
gewahrleistet
eine
Rauschunterdrickung
von
20 dB
iiber
1kHz.
Das
praktisch
in allen
hochwertigen
Cassettendecks
verwendete
Dolby-B-System
setzt
dagegen
erst
bei
500 Hz
ein
und
bietet
eine
Rauschunterdriickung von etwa 10 dB uber 4 kHz.
Mit Dolby-C und einer hochwertigen
Bandsorte
liegt
der
Rauschpegel
praktisch
unter
dem
aller
auf-
zunehmenden
Programmquelle,
einschlieRlich
von
solchen Musikstiicken die einen sehr grof&en Dynamik-
bereich umfassen.
Wenn eine Dolby-C-Aufnahme mit
hohem
Pegel wiedergegeben wird, ist das auftretende
Rauschen
auf die Programmquelle und nicht auf das
Cassetten-Tonbandgerat zuriickzufithren.
Das Dolby-
B-System
ermdglicht
das Abspielen
von
bereits
mit
diesem
System
bespielten
Cassetten
sowie
das
Bespielen
von
Tonband-Cassetten,
die auf
nur
mit
Dolby-B
ausgeriisteten
Cassettendecks
abgespielt
werden sollen.
14
Beide
Dolby-Rauschunterdriickungssysteme
arbeiten
nach dem
gleichen Prinzip, wobei das Bandrauschen
wahrend des Aufnahmevorgangs abgesenkt wird, ohne
dafg es zu einer Beeinflussung des Tonmaterials kommt.
Bei der Aufnahme spurt das Dolby-NR-System die leisen
Musikpassagen,
an
welchen
ja bei der Wiedergabe
das Bandrauschen am deutlichsten vernehmbar ist, auf
und zeichnet diese mit erhdéhtem Pegel auf.
Bei der
Wiedergabe werden
diese Passagen
wieder auf den
urspriinglichen Pegel abgesenkt (und gleichzeitig auch
das Bandrauschen), so da das Bandrauschen praktisch
nicht mehr in Erscheinung tritt.
Das Dolby-C-System bewirkt gegenttber dem Dolby-B-
System eine hdéhere Rauschunterdriickung,
da dieses
mit einem
gréReren
Anhebe-/Absenkpegel
arbeitet.
Zusatzlich
setzt
die Rauschunterdriickung
um
zwei
Oktaven
niedriger
ein, was
zu einer gleichmaligen
Rauschunterdriickung
iber
das
gesamte
hdrbare
Frequenzspektrum fiihrt.
Daneben bietet das Dolby-C-
System einen hdheren Sattigungspegel, so dafS auch
hochpegelige
Signale
im
Héhenbereich
ohne
Ver-
zerrungen aufgezeichnet werden kénnen.
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