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L-INX/L-GATE Benutzerhandbuch
auf ein M-Bus-Netzwerk physikalisch zugreifen zu können, muss ein externes M-Bus-
Interface wie der L-MBUS von LOYTEC mit dem Gerät verbunden werden. Auf Geräten
mit seriellem Anschluss (serielle Schnittstelle) wird das M-Bus-Interface damit verbunden.
In diesem Fall muss der M-Bus mittels DIP-Schalter am Gerät ein- und ausgeschaltet werden.
Auf Geräten ohne serielle Schnittstelle muss das L-MBUS-Interface verwendet werden und
am Erweiterungsport (EXT) angeschlossen werden.
Mittels des M-Bus-Interfaces können Geräte, die an dem angeschlossenen M-Bus-Netzwerk
liegen, gescannt, M-Bus-Datenpunkte in die Konfiguration aufgenommen, solche Daten-
punkte mit anderen Technologien verbunden und M-Bus-Datenpunkte dem Automation
Server zur Verfügung gestellt werden. Alle AST-Funktionen arbeiten auch direkt mit den
M-Bus-Datenpunkten zusammen. Insbesondere wurden Trenddaten und das zyklische
Abfragen von Daten bei M-Bus-Geräten für Applikationen zum Auslesen von Zählern
optimiert.
Zur Fehlersuche steht in der Firmware ein Protokollanalysator zur Verfügung. Dieser kann
über das Web-Interface oder die Konfigurationssoftware bedient werden. Weitere
Informationen, wie beispielsweise die Inbetriebnahme von M-Bus auf dem Gerät, das
Konfigurieren und die Verwendung von M-Bus-Datenpunkten, werden im M-Bus Kapitel im
LINX Configurator Benutzerhandbuch [2] beschrieben.

1.5 Modbus

Zusätzlich zu den Basisnetzwerktechnologien unterstützen alle Gerätemodelle ein Modbus
RTU Interface und ein Modbus TCP Interface. Die Modbus-Interfaces werden über das Web-
Interface oder die Konfigurationssoftware aktiviert. Modbus RTU wird mit 8N1 betrieben.
Ein Modbus-Interface kann entweder als Modbus Master oder als Modbus Slave betrieben
werden.
Auf manchen L-INX Modellen verwenden Modbus RTU und BACnet MS/TP denselben
Port. Auf diesen Modellen kann Modbus RTU nur dann verwendet werden, wenn BACnet
MS/TP deaktiviert ist. Bitte entnehmen Sie der Tabelle 1, welche BACnet L-INX Modelle
dieser Einschränkung unterliegen.
Durch die Verwendung der LRS232-802-Schnittstelle wird ein LOYTEC-Gerät um zwei RS-
232-Anschlüsse über den USB-Port erweitert. Modbus ASCII oder RTU können an den RS-
232-Erweiterungsports betrieben werden, jenachdem wo RS-232-Konnektivität erforderlich
ist.
Die Modbus-Interfaces können dazu verwendet werden, Modbus-Datenpunkte mit Daten-
punkten anderer Technologien zu verbinden und Modbus-Datenpunkte dem Automation
Server bereitzustellen. Alle AST-Funktionen arbeiten auch direkt mit den Modbus-Daten-
punkten zusammen. Insbesondere wurden Trenddaten und das zyklische Abfragen von Daten
bei Modbus-Geräten für Applikationen zum Auslesen von Zählern optimiert.
Zur Fehlersuche steht in der Firmware ein Protokollanalysator zur Verfügung. Dieser kann
über das Web-Interface oder die Konfigurationssoftware bedient werden. Weitere
Informationen, wie beispielsweise die Inbetriebnahme von Modbus, das Konfigurieren und
die Verwendung von Modbus-Datenpunkten, werden im Modbus Kapitel im LINX
Configurator Benutzerhandbuch [2] beschrieben.

1.6 KNX

Zusätzlich zu den Basisnetzwerktechnologien können manche L-INX ind L-GATE Modelle
in KNX-Netzwerke integriert werden (siehe Abschnitt 1.12). Der Anschluss an ein
KNX/TP1-Medium kann über die externe KNX-Schnittstelle LKNX-300 hergestellt werden.
Version 8.2
14
LOYTEC electronics GmbH
LOYTEC
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