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Benutzerdefinierte Serielle Protokolle - Loytec L-Inx/L-Gate Benutzerhandbuch

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L-INX/L-GATE Benutzerhandbuch
spiegelt den Wert wider, der im AI-Objekt von der BACnet OWS gesetzt wurde. Dies gilt
für alle nicht kommandierbaren BACnet-Objekte. Das Schreiben auf den Priority-Ausgang
eines AO aktualisiert hingegen nur das Priority Array aber steuert nicht länger den Aktuator.
Dies gilt für alle kommandierbaren BACnet-Objekte.
Der Zustand Out-of-Service wird im Werte-Status angezeigt, auf den über den Funktions-
block ValueState zugegriffen werden kann. Dieser Funktionsblock liest den Werte-Status
aus und kann ähnlich wie der Funktionsblock SetValueState beschaltet werden.

8.6.10 Benutzerdefinierte serielle Protokolle

Ein logiCAD-Programm kann mit dem SerialComm Funktionsblock einfache benutzer-
definierte serielle Protokolle implementieren. Das Logikprogramm definiert die Baud-
Rateneinstellung für das Protokoll und eine logische Busnummer. Diese Busnummer kann
dann am Web-Interface zur Port-Konfiguration ausgewählt werden, um das benutzer-
definierte Protokoll auf dem gewünschten Port zu aktivieren.
Benutzerdefinierte Protokolle mit den folgenden Eigenschaften können unterstützt werden:
Um mit der Implementierung eines benutzerdefinierten seriellen Protokolls zu beginnen,
verwenden Sie den Funktionsblock SerialComm, der sich im Ordner StandardLibs
Loytec_SupportService befindet. Vergeben Sie eine Busnummer und setzen sie die
Kommunikationseinstellungen als String (z.B. „38400-8N1-X") wie in Abbildung 109
gezeigt. Eine gute Implementierung sollte eine SFC-basierende State-Maschine verwenden.
Alle benötigten Ein- und Ausgangssignale dafür sind am Funktionsblock vorhanden. Die
minimale Anzahl an Zuständen sollte „Idle", „Rx" und „Tx" beinhalten. Die vollständige
Dokumentation erhalten Sie mit der F1-Hilfe am Funktionsblock.
Version 8.2
ASCII-Protokoll: Der serielle Kommunikationsblock arbeitet mit Zeichenketten, die
gesendet und empfangen werden.
Zeilengesteuert: Jedes Kommando und jede Antwort werden als Textzeile abgebildet.
Die Zeile kann durch eine Kombination aus CR und LF terminiert werden.
Start-/End-Zeichen: Wenn nicht zeilenorientiert gearbeitet wird, können Start- und End-
Zeichen angegeben werden, die den Beginn und das Ende eines Protokollrahmens
kennzeichnen. Das End-Zeichen muss jedenfalls in den Nutzdaten kodiert werden.
Master/Slave: Der serielle Kommunikationsblock kann ein Master sein, der Requests
über den seriellen Port sendet und erwartet, dass die Slaves antworten. Er kann aber auch
ein Slave sein, der selbst auf Requests reagiert und Antworten sendet.
Adressinformation: Wird das serielle Protokoll mit mehr als einem Slave betrieben,
sollte jeder Request eine Adressinformation haben, die den jeweiligen Slave auswählt.
Speziell bei der Buskommunikation über RS-485 wird diese Adressinformation benötigt,
da Pakete, die gesendet auch gleichzeitig empfangen werden und so mittels der Adresse
ausgefiltert werden müssen.
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LOYTEC electronics GmbH
LOYTEC
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