Hinweise:
bei Verwendung
von Cassetten ohne Vorspannband.
bei Verwendung von Cassetten mit beschriftetem oder gemustertem Vorspannband.
bei Anstrahlung
des Tonkopfbereiches
mit einer starken
Lichtquelle.
bei Verwendung von Cassetten mit nicht ausreichend
lichtdurchlassigem Vorspannband.
Einsatz der Stummaufnahmetaste
Bei herk6mmlichen
Decks kann man nur versuchen, uner-
wiinschte Programmteile
(Ansagen, Werbeeinblendungen
usw.) mit Hilfe der Pausetaste zu tberspringen. Dabei
passiert es aber immer wieder, da& man vergi&t oder nicht
mehr die Zeit hat, zwischen den einzelnen Musikstiicken
ausreichende Leerstellen einzufiigen.
Die AUTO SPACE-
Stummaufnahmetaste ldst dieses Problem. Auf einmaliges
Betatigen wird sofort das Aufnahmesignal abgeschaltet,
das Tonband lauft aber noch etwa fiinf Sekunden lang
weiter (Stummaufnahme, angezeigt durch Blinken der
PLAY-Kontrollampe), dann schaltet sich das Gerat
startbereit fiir die nachste Aufnahme
auf Aufnahme-Pause.
Fiir automatisches Anfiigen einer fiinf Sekunden langen
Leerstelle geniigt einmaliges Betatigen. Soll schon vor
Ablauf der vollen fiinf Sekunden die Stummaufnahme
beendet werden, dazu einfach die ™ Vorwarts- bzw.
~a Reverse-Starttaste driicken, wenn Sie direkt auf
Aufnahme zuriickschalten méchten, oder die I PAUSE-
Taste betatigen, um das Gerat startbereit zur Fortsetzung
der Aufnahme
auf Pause zu schalten.
Wenn Sie eine Leerstelle
von mehr als fuinf Sekunden wunschen, dazu einfach die
AUTO SPACE-Taste entsprechend lange gedriickt halten.
Mit dem Freigeben der Taste schaltet sich das Deck
automatisch auf Aufnahme-Pause.
Zum Starten der
nachsten Aufnahme gentigt dann erneutes Betatigen der
Starttaste fiir die entsprechende Betriebsrichtung.
Die
Stummaufnahmedauer von etwa fitinf Sekunden bei
einmaligem Betatigen der AUTO SPACE-Taste gewahr-
leistet Leerstellen von ausreichender Lange auch fur
einwandfreie Detektion bei Einsatz des AMCS-Suchlauf-
systems.
Dolby-Rauschunterdriickungssysteme
Die drei wichtigsten der von den Dolby Laboratories
entwickelten Rauschunterdriickungssysteme kennt man
als Dolby-A, Dolby-B und Dolby-C. Das Dolby-A wird nur
fiir rein professionelle Anlagen verwendet.
Das Dolby-B
reduziert das Tonband-Eigenrauschen.
Es ist das System,
das sich auf breiter Front durchgesetzt hat und heute in
fast allen Cassettendecks zu finden ist. Dolby-C, die
jiingste Entwicklung der Dolby Laboratories, bietet eine
wirkungsvollere Rauschverminderung als das Dolby-B, um
den stindig wachsenden Ansprichen in puncto Klangqualitat
weiter entgegenzukommen.
Die drei Dolby-Systeme sprechen auf alle Eingangspegel
unterhalb einer bestimmten Pegelschwelle an. Der Grund
dafiir ist, da& das Bandrauschen vor allem bei leisen Ober-
tonanteilen der Musik in den Vordergrund tritt. Diese
Signale werden bei der Aufnahme im Pegel angehoben und
bei der Wiedergabe dann wieder auf den urspringlichen Pegel
abgesenkt, was gleichzeitig eine entsprechende Absenkung
des Rauschpegels bewirkt. Um diese Signalmanipulation
auf das erforderliche Ma& zu begrenzen, wirkt das Dolby je
nach Signalstarke und Frequenz unterschiedlich stark.
Dolby-C reduziert das Hintergrundrauschen um bis zu 20
dB (iiber 5 kHz). Da der Mitteltonbereich etwas unnatirlich
2 4G<=
klingen kann, wenn das Rauschen nur bei den Héhen unter-
druckt wird, wurde beim Dolby-C der Wirkungsbereich nach
unten hin ber den vom Dolby-B hinaus erweitert.
Die Wirkung des Dolby-C ist jedoch nicht ausschlieRlich auf
Rauschunterdriickung begrenzt.
Es umfalt zusatzlich eine
Antisattigungsschaltung, liber die starke Pegel bei der
Aufnahme etwas zuriickgenommen und bei der Wiedergabe
wieder um den gleichen Betrag angehoben werden. Dadurch
erzielt man eine hdhere Ubersteuerungsfestigkeit, so daB&
auch noch solche Pege! ohne Ubersattigung verarbeitet
werden konnen, die anderenfalls Verzerrungen ausidsen
wiirden. Mit Dolby-C ergibt sich so ein um mehr als 4 dB
(bei 10 kHz) hGherer maximaler Ausgangspege! des
Tonbandes.
Einsatz des Filters
Der 19 kHz-Pilotton und die 38 kHz-Tragerfrequenz von
UKW-Stereosendungen k6nnen beim Mitschneiden auf
Band unsauberes Arbeiten der Dolby-Schaltungen
bewirken.
Zum Aussieben dieser Signalkomponenten
verfiigt das Gerat ber ein Hohenfilter, das den Dolby-
Systemen
zugeschaltet werden kann (Position ON). Fiir
die Aufnahme von Mono-Programmen und das Mit-
schneiden von anderen Programmquellen auch bei Einsatz
von Dolby-B oder -C empfiehlt sich die Schalterposi-
tion OFF.
Einsatz der Suchlauffunktion (AMCS)
Das Suchlaufsystem des Gerates spiirt automatisch den
Beginn der einzelnen Musiktitel auf und spielt diese ftir
jeweils etwa 10 Sekunden an.
Es la&t sich daher auch
vorteilhaft dazu verwenden, sich einen schnellen
Uberblick tiber den Inhalt einer Cassette zu verschaffen.
Wird nach dem Wiedergabestart die AMCS-Taste betatigt,
wird das Tonband mit Umspulgeschwindigkeit zum
Anfang des nachsten Titels vorgespult, woraufhin die
ersten zehn Sekunden wiedergegeben werden. Durch
Blinken der Wiedergabe-Kontrollampe wird angezeigt,
da das Gerat auf Suchlaufbetrieb geschaltet ist. Nach
dem Anspielen eines Titels wird
das Tonband zum
Anfang des nachstfolgenden Titels vorgespult und
dessen Anfang vorgestellt.
Dieser Vorgang wiederholt
sich so lange, bis durch Driicken der ™
Vorwarts- bzw.
der ~« Reverse-Starttaste auf normale Wiedergabe
umgeschaitet oder das Bandende erreicht wird.
Das Suchlaufsystem
orientiert sich an den Leerstellen
zwischen den einzelnen Musiktiteln.
Leerstellen von
nicht ausreichender Lange werden vom Detektor des
Suchlaufs eventuell nicht erkannt, so daf§ der nach-
folgende Musiktitel tibersprungen wird.
Sie sollten
daher bei der Aufnahme moglichst mit der Leerstellen-
Automatik der Stummaufnahmetaste (AUTO SPACE)
arbeiten, um
ausreichende Leerstellenlange sicherzustellen.
Hinweis:
Bei Musikstticken, die innerhalb der ersten
zehn Sekunden Jangere Passagen mit sehr
leisem Pegel aufweisen, kann es zu Fehlbetrieb
des Suchlaufes kommen, da diese eventueil