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Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG
&
WARTUNG
Straßenfertiger
Svedala Demag
DF 115 C
DF 135 C
Typ 35
Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren
Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981378
04-0107
35
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Inhaltszusammenfassung für Dynapac DF 115 C

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Straßenfertiger Svedala Demag DF 115 C DF 135 C Typ 35 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981378 04-0107 ......
  • Seite 2: Nur Original Ersatzteile Alles Aus Einer Hand

    Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand Ihr autorisierter Dynapac-Händler:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Abmessungen (alle Maße in mm) ............10 Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel ..........11 Zulässige Auffahrwinkel ................11 Gewichte DF 115 C (alle Angaben in t) ........... 12 Gewichte DF 135 C (alle Angaben in t) ........... 12 Leistungsdaten DF 115 C ................ 13 Leistungsdaten DF 135 C ................
  • Seite 4 EN-Normen ....................21 Dauerschalldruckpegel DF115C, Deutz TCD 2012L06 ......21 Betriebsbedingungen während der Messungen ........21 Messpunktanordnung ................21 Dauerschalldruckpegel DF135C, Deutz TCD 2013L06 ......22 Betriebsbedingungen während der Messungen ........22 Messpunktanordnung ................22 Ganz-Körper-Schwingungen ..............23 Hand-Arm-Schwingungen ................ 23 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ..........
  • Seite 5 D3.1 Betrieb ..................1 Bedienelemente am Fertiger ..............1 Batterien (71) ..................1 Batterie-Hauptschalter (72) ..............1 Muldentransportsicherungen (73) ............2 Mechanische Bohlentransportsicherung (links und rechts unter dem Fahrersitz) (74) .......... 3 Sitzarretierung (hinter dem Fahrersitz) (75) ........... 3 Trennmittelsprühanlage (80) (o) ............4 Ein / Aus-Schalter für Zusatzscheinwerfer im Dach (85): ......
  • Seite 6 D4.6 Betrieb ..................1 Betrieb vorbereiten ..................1 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............1 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) ....... 2 Checkliste für den Maschinenführer ............2 Fertiger starten ................... 4 Vor dem Starten des Fertigers ............... 4 „Normales“...
  • Seite 7 Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Verteilerschnecke ..................2 Höheneinstellung ..................2 Bei fest montiertem Schneckenbalken ............2 Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) ......... 3 Bei hydraulischer Verstellung (Option) ............3 Schneckenverbreiterung Schneckentyp I ..........5 Verbreiterungsteile anbauen ..............
  • Seite 8 F5.1 Wartung - Baugruppe Motor ..........1 Wartung - Baugruppe Motor ..............1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................4 Motor-Kraftstofftank (1) ................. 4 Motor-Schmierölsystem (2) ..............5 Motor-Kraftstoffsystem (3) ..............7 Motor-Luftfilter (4) .................. 9 Motor-Kühlsystem (5) ................10 Motor-Antriebsriemen (6) ..............10 Motor-Abgassystem (7) ..............
  • Seite 9 F8.1 Wartung - Elektrik ..............1 Wartung - Elektrik ..................1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................5 Batterien (1) ................... 5 Generator (2) ..................6 Antriebsriemen (Keilriemen) ..............8 Antriebsriemen (Zahnriemen) ..............9 Elektrische Sicherungen (3) ..............11 Maschinenausführung: Konventionelle Elektrik ........11 Klemmenkasten ..................
  • Seite 11: Vorwort

    Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Allgemein

    Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin. Die Nichtbeachtung dieser Hinweise, Verbote und Gebote kann lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben! Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ist zusätzlich zu beachten! Warnhinweise Warnung vor einer Gefahrenstelle oder Gefährdung! Die Nichtbeachtung der Warnhinweise kann lebensgefährliche Ver-...
  • Seite 13 Warnung vor Handverletzungen! Warnung vor heißer Oberfläche oder heißen Flüssigkeiten! Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 14: Verbotszeichen

    Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service Feuer!, offenes Licht und Rauchen verboten! Nicht schalten!
  • Seite 15: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung! Tragen Sie eine Warnweste, um rechtzeitig gesehen zu werden!
  • Seite 16: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 17: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Gashei- zung! Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Elektro- heizung!
  • Seite 19: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestand- teil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gel- ten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Strassenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 21: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Svedala Demag Strassenfertiger DF 115 C / DF 135 C ist ein mit Raupenlaufwerk ausgerüsteter Fertiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbe- ton, Gleisbauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe. 635_ISO_DEM.bmp...
  • Seite 22: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 635_ISO_DEM.bmp Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) und Schleppski-Befesti- gung Kettenlaufwerk Nivellierzylinder für Einbaustärke Zugrolle Holm-Zugscheine Einbaustärkenanzeiger Holm Fahrantrieb des Kettenlaufwerks Schnecke Bohle Bedienstand Bedienpult (seitenverschiebbar) Wetterschutzdach Arbeitsscheinwerfer Fahrspurreiniger Hydraulische Frontmuldenklappe Absaugung für Asphaltdämpfe t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung...
  • Seite 23: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Strassenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbaubohle eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  • Seite 24 Fahrantrieb: Die stufenlos verstellbaren Fahrantriebspumpen sind über entspre- chende Hochdruck-Hydraulikschläuche mit den Fahrantriebsmotoren verbunden. Diese Ölmotoren treiben über Planetengetriebe, die direkt in den Antriebsrädern der Laufwerke liegen, die Laufwerksketten an. Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf;...
  • Seite 25 Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Mit der Querneigungsregelung (Option) kann der Zugpunkt wahlweise links oder rechts mit einer definierten Differenz zur Ge- genseite gesteuert werden. Zur Ermittlung des Ist-Wertes sind die beiden Zugholme mit einem Querneigungsge- stänge verbunden. Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver- stellung auf der jeweils gegenüberliegenden Seite.
  • Seite 26: Gefahrenbereiche

    Gefahrenbereiche In diesen Arbeitsbereichen der Maschine besteht während des normalen Betriebes Einzugsgefahr oder Quetschgefahr durch sich drehende, fördernde oder Bewegun- gen ausführende Elemente!
  • Seite 27: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt 2.1). Not-Aus-Taster - am Bedienpult - an beiden Fernbedienungen (optional) F0005_A1.EPS Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausge- stellt.
  • Seite 28: Hauptschalter (17)

    Hauptschalter (17) Mainswitch.tif/Mainswitch_SK.eps Muldentransportsicherungen (18) Hopperlock2.tif/Hopperlock_SK.eps Bohlentransportsicherung (19) F0083_A1.TIF Verriegelung für Wetterschutzdach (20) F121Cb.Tif...
  • Seite 29 635_side_DEM.bmp/Feuerlöscher.bmp Pos. Bezeichnung 25 Feuerlöscher 26 Motorverkleidungen 27 Seitenklappen 28 Laufstege 29 Bohlenabdeckungen 30 Bohlenwarnblinkanlage 31 Schneckenabdeckungen Sonstige Ausrüstung: - Unterlegkeile - Warndreieck - Verbandkasten...
  • Seite 30: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen (alle Maße in mm) 1962 2900 6505* 1990 2550 3390 *EB 51 635_side_DEM.bmp,635_front_DEM.bmp Technische Daten der betreffenden Bohle siehe Bohlen-Betriebsanleitung. B 10...
  • Seite 31: Zulässige Steigungs- Und Neigungswinkel

    Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° 635_side_DEM.bmp,635_front_DEM.bmp Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 14° max 14,4°...
  • Seite 32: Gewichte Df 115 C (Alle Angaben In T)

    Gewichte DF 115 C (alle Angaben in t) Fertiger ohne Bohle ca.16,3 Fertiger mit Bohle: - EB 51 ca.18,2 Mit Anbauteilen für max. Arbeits- ca. 1,4 breite zusätzlich max. Mit gefüllter Mulde ca. 13,0 zusätzlich max. Gewichte der betreffenden Bohle und der Bohlenteile siehe Betriebsanleitung für die Bohlen.
  • Seite 33: Leistungsdaten Df 115 C

    Leistungsdaten DF 115 C EB 51 2,55 2,00 5,10 8,10 EB 51+ 2,55 2,00 5,10 EB 60 3,00 2,45 6,00 8,20 EB 60+ 3,00 2,45 6,00 Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 23 m/min Einbaustärke 0 - 300 Max.
  • Seite 34: Leistungsdaten Df 135 C

    Leistungsdaten DF 135 C EB 51 2,55 2,00 5,10 8,80 EB 51+ 2,55 2,00 5,10 EB 60 3,00 2,45 6,00 9,00 EB 60+ 3,00 2,45 6,00 SB 30 3,00 9,00 Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 23 m/min Einbaustärke 0 - 300 Max.
  • Seite 35: Fahrantrieb/Fahrwerk

    Hydrostatischer Antrieb, stufenlos regelbar Zwei einzeln angetriebene Raupenlaufwerke mit Laufwerk Gummistollen-Laufwerksketten Wendevermögen Drehen auf der Stelle Geschwindigkeit siehe oben Motor DF 115 C Marke/Typ Deutz TCD 2012 L06 2V Ausführung 6-Zyl.-Dieselmotor (wassergekühlt) Leistung 120 KW / 163 PS (bei1800 1/min) Kraftstofftank - Füllmenge (siehe Kapitel F) 5.10...
  • Seite 36: Mischgutbehälter (Mulde)

    5.12 Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 6,0 m = ca. 13,0 t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 520 mm Kleinste Einlaufhöhe, außen 605 mm 5.13 Mischgutförderung Lattenrost-Förderbänder Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte 5.14 Mischgutverteilung Verteilerschnecken Links und rechts getrennt schaltbar Hydrostatischer Außenantrieb, stufenlos regelbar...
  • Seite 37: Bohlenhubeinrichtung

    5.15 Bohlenhubeinrichtung Bei Stillstand: - Bohlenstop - Bohlenstop mit Vorspannung (max. Druck 50 bar) Sonderfunktionen Beim Einbau: - Bohlenbelastung - Bohlenentlastung (max. Druck 50 bar) Mechanische Höhengeber Nivelliersystem Optionale Systeme mit und ohne Querneigungsregelung 5.16 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 100 Ah 17 kVA / 400 V...
  • Seite 38: Kennzeichnungsstellen Für Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen für Typenschilder B 18...
  • Seite 39 Pos. Bezeichnung Schild „Einfüllstutzen Dieselkraftstoff“ * Schild „Einfüllstutzen Motoröl“ * Schild „Betriebsanleitung“* Warnschild „Quetschgefahr!“ ** Schild „Sicherungspunkte bzw. Anschlagpunkte für Kranverladung“ ** Typenschild Fertiger Schild „CE + Schallpegel“ (O) Warnschild „Lüftergefahr!“ Warnschild „Heiße Oberfläche!“ Schild „Mit Wasser spritzen verboten“ Warnschild „Betriebsanleitung beachten!“ *** Schild „Überspannungsgefahr“...
  • Seite 40: Typenschild Fertiger (6)

    Typenschild Fertiger (6) Fertiger3.tif Pos. Bezeichnung Fertigertyp Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. am Fertiger muss mit der Produkt- Identifikations-Nummer (8) übereinstimmen.
  • Seite 41: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel DF115C, Deutz TCD 2012L06 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 42: Dauerschalldruckpegel Df135C, Deutz Tcd 2013L06

    Dauerschalldruckpegel DF135C, Deutz TCD 2013L06 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 43: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
  • Seite 45: C1.1 Transport

    C 1.1 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
  • Seite 46: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung).
  • Seite 47 Tätigkeit Schalter Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Bohle anheben. - Bohlentransportsicherungen einlegen. - Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrhebel nach vorne schwenken. - Nivellierzylinder vollständig ausfahren. - Fahrhebel in Mittelstellung stellen. - Bohle bis auf die Grundbreite des Fer- tigers zusammenfahren.
  • Seite 48: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. F0185_A1.TIF - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern. - Wetterschutzdach herunterklappen: - Verriegelungsbolzen entfernen und das Dach am Bügel des Dachrah-...
  • Seite 49: Fertiger Am Tieflader Sichern

    Fertiger am Tieflader sichern: - Nur geeignete, zugelassene Anschlagmittel verwenden. - Die vorgesehenen vier Haltepunkte (1,2) benutzen. Abhängig von der Maschinenausstattung können sich weitere Haltepunkte (3) am Schneckenrahmen befinden! - Nach Abkühlen Auspuff-Verlängerungsrohr abnehmen/verstauen. Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterdach hochklappen: Verriegelungsbolzen ziehen, Wetterdach durch Drücken nach hinten hochstellen und erneut verriegeln.
  • Seite 50: Transportfahrten

    Transportfahrten Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung). Die Teile sicher verstauen. Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage - Gasflaschen der Bohlenheizung abnehmen: - Hauptabsperrhähne, und Flaschenventile schließen.
  • Seite 51 Tätigkeit Schalter Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Bohle anheben. - Bohlentransportsicherungen einlegen. - Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrhebel nach vorne schwenken. - Nivellierzylinder vollständig ausfahren. - Fahrhebel in Mittelstellung stellen. - Bohle bis auf die Grundbreite des Fer- tigers zusammenfahren.
  • Seite 52: Fahrbetrieb

    Fahrbetrieb Warnhinweis Symbol Symbol - Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler auf Maximum stellen. - Geschwindigkeit mit Fahrhebel dosieren. In Notsituationen den Not-Aus-Taster drücken! C 1.1 8...
  • Seite 53: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). F0185_A1.TIF Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. - Überstehende oder lose Teile sowie die Gasflaschen der Bohlenheizung abneh- men (siehe Kapitel E und D).
  • Seite 54: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bauma- schinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe, die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
  • Seite 55 - Kontermutter (2) lösen, Gewindestift (3) so weit wie möglich in die Pumpe schrauben, mit der Kontermutter si- chern. - Hebel (4) der Handpumpe so lange betätigen, bis genug Druck aufgebaut ist und sich die Fahrwerksbremsen gelöst haben. - Abschleppstange in die Anhängevor- richtung (5) in der Stoßstange einhän- gen.
  • Seite 56 Nach dem Abschleppen Gewindestift (3) wieder einige Umdrehungen heraus- schrauben und mit der Kontermutter (2) sichern. Um das Gerät nach der Reparatur wie- der fahrbereit zu machen, müssen die Hochdruckpatronen (1) wieder ganz ein- geschraubt werden. Die Fahrwerksbremsen sind nun wieder aktiv und die Maschine ist gegen Weg- rollen gesichert.
  • Seite 57: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. Den Hauptschalter (1) erst 15 Sekunden F0077/0078_A1.EPS nach dem Ausschalten der Zündung zie-...
  • Seite 59: D 1.4 Bedienung

    D 1.4 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbei- tet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 60: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Bedienpult_konv_Kette_635_2.bmp/Element3_konv_Kette_635.bmp/Element1_konv_Kette_635.bmp/Element2_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 2...
  • Seite 61 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Die Lenkübertragung erfolgt elektrohydraulisch. Zum Feinabgleich (Stellung „0“ = geradeaus) sie- Lenkpotentiome- he Geradeauslauf-Angleichung. Zum Drehen auf der Stelle siehe Schalter (Drehen auf der Stelle). Hiermit wird das verschiebbare Bedienpult auf der ge- wünschten Fertigerseite gegen Verschieben gesichert. Rändelschraube an der vorgesehenen Stelle in die Bedienpult- markierte Kerbe drehen und mit Rändelmutter kon-...
  • Seite 62 Element2_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 4...
  • Seite 63 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Starten nur bei Mittelstellung des Fahrhebels möglich. Starter („Anlas- Alle Not-Aus-Taster (auf Bedienpult und Fernbedienun- ser“) gen) müssen hochgezogen sein. Fahrantrieb Hase: Transportgeschwindigkeit schnell/langsam Schildkröte: Arbeitsgeschwindigkeit für Einbau Bei drohender Gefahr und als akustisches Signal vor Hupe dem Losfahren betätigen! Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll ausgeschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll.
  • Seite 64 Element2_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 6...
  • Seite 65 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schlüssel gesteckt: Zündung ein. Schlüssel gezogen: Zündung aus, Motor aus. Schlüsselstellungen: 0 Licht aus 1 Stand-/Rücklicht, Armaturenbeleuchtung, Zündschloss und ggf. Arbeitsscheinwerfer Lichtschalter 2 Fahrlicht 3 Fernlicht Sperre zwischen 1 und 2 durch Eindrücken über- winden. Wurde ein am Antriebsmotor festgestellter Fehler über eine der Warnleuchten signalisiert, kann ein Code, dem ein definierter Fehler zugeordnet ist, abgefragt werden.
  • Seite 66 Element1_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 8...
  • Seite 67 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Die Förderrichtung des Lattenrostes lässt sich für beide Lattenrosthälften getrennt in die umgekehrte Richtung umschalten, um evtl. kurz vor der Schnecke liegendes Einbaumaterial ein Stück zurück zu fördern. Auf diese Weise lassen sich z.B. Materialverluste bei Transport- Reversier- fahrten vermeiden.Das Lattenrost fördert ein Strecke von schaltung...
  • Seite 68 Element1_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 10...
  • Seite 69 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung A: Bohle anheben Bohlenstellung B: Bohle halten (Stellung zum Einlegen der Bohlen- transportsicherung) C: Bohle absenken und in „Schwimmstellung“ gehen Während des Einbauens bleibt die Bohle immer in Schwimmstellung. Das gilt auch bei Zwischenhalt und LKW-Wechsel.. Mit dieser Funktion kann die Bohlenhydraulik gesteuert werden, um ein Einsinken der Bohle bei stehendem Ferti- ger (Zwischenhalt) zu verhindern.
  • Seite 70 Element1_konv_Kette_635.bmp/ D 1.4 12...
  • Seite 71 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Um die Haltezeit des Bohlenstarts mit Vorspannung ein- zustellen. Vorwahlregler Die Haltezeit sollte abhängig von der Arbeitsge- „Haltezeit für Be- schwindigkeit eingestellt werden. lastungsdruck bei Einbaustart“ Höhe Arbeitsgeschwindigkeit - kurze Haltezeit Geringe Arbeitsgeschwindigkeit - längere Haltezeit A auto: mit Fahrhebel eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter an der Schnecke stufenlos gesteuert...
  • Seite 72 Element1_konv_Kette_635.bmp/Leuchtmodul_KONV_Kette_635.bmp D 1.4 14...
  • Seite 73 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit werden die Nivellierzylinder manuell betätigt, Nivellierzylinder wenn die Nivellierautomatik abgeschaltet ist. links/rechts Schalter an der Fernbedienung muss dazu auf „manuell“ stehen. Stufenlose Einstellung der Drehzahl (wenn Fahrhebel ausgeschwenkt ist). Min. Stellung: Leerlaufdrehzahl Max. Stellung: Nenndrehzahl Motordrehzahl- Beim Einbauen normalerweise die Nenndrehzahl Einsteller (o) einstellen, bei Transportfahrten die Drehzahl redu-...
  • Seite 74 Element1_konv_Kette_635.bmp/Leuchtmodul_KONV_Kette_635.bmp D 1.4 16...
  • Seite 75 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt Normale Anzeige bis 85 °C = 185 °F. Temperaturan- Bei höherer Temperatur Fertiger stoppen (Fahrhe- zeige Hydrauliköl bel in Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Ursache ermitteln und ggf. beseitigen. Leuchtet, wenn eine zu hohe Menge Wasser im Wasser- abscheider des Kraftstoffsystems festgestellt wurde.
  • Seite 76 Element1_konv_Kette_635.bmp/Leuchtmodul_KONV_Kette_635.bmp D 1.4 18...
  • Seite 77 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Muss kurz nach dem Starten erlöschen. Warmlauf be- achten. Evtl. zu kaltes, steifes Hydrauliköl. Öldruck-Kontrolle Falls die Leuchte nicht erlischt, Fahrantrieb aus- hydraulischer geschaltet lassen. Fahrantrieb (rot) Leuchte erlischt bei Druck unter 2,8 bar = 40 psi. Leuchtet, wenn der Öldruck zu gering ist.
  • Seite 78: Fernbedienung

    Fernbedienung Remote_konv_neu1.bmp Mit zwei Fernbedienungen – links und rechts an der Bohle – können die Funktionen der jeweiligen Fertigerseite gesteuert werden. D 1.4 20...
  • Seite 79: Vorderseite

    Vorderseite Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Funktion und Verwendung wie Not-Aus-Taster (14) am Bedienpult. Not-Aus-Taster (o) Wichtig bei Gefahrensituationen, die nicht vom Fahrer eingesehen werden können. Hupe Funktion wie Taster (7) am Bedienpult. Funktion und Verwendung wie Schalter (30) am Bedi- Nivellierzylinder enpult.
  • Seite 80: Rückseite

    Rückseite Remote_konv_neu1.bmp Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steckdose für Ni- Hier das Anschlusskabel des Höhengebers anschlie- vellierautomatik ßen. Steckdose für Hier das Anschlusskabel des Mischgut-Endschalters Schnecken-End- anschließen. schalter Anschlusskabel Mit Steckdose an der Bohle verbinden der Fernbedienung (siehe Bohlen-Betriebsanleitung). D 1.4 22...
  • Seite 81: D3.1 Betrieb

    D 3.1 Betrieb Bedienelemente am Fertiger Batterien (71) Unter der linken Wartungsklappe befin- den sich die Batterien der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- he Abschnitt “Fertiger starten, Fremd- starten (Starthilfe)“).
  • Seite 82: Muldentransportsicherungen (73)

    Muldentransportsicherungen (73) Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. Position: - (a) - außen an beiden Muldenhälften oder - (b) - in der Mulde (o) Mulde nicht bei laufendem Motor betre- ten! Einzugsgefahr durch den Latten- rost! Ohne eingelegte Muldentransportsiche-...
  • Seite 83: Mechanische Bohlentransportsicherung (Links Und Rechts Unter Dem Fahrersitz) (74)

    Mechanische Bohlentransportsiche- rung (links und rechts unter dem Fah- rersitz) (74) Hiermit wird die angehobene Bohle ge- gen unbeabsichtigtes Absinken gesi- chert. Bohlentransportsicherung muss vor Transportfahrten oder nach Ar- beitsende eingelegt werden. Bei Transportfahrten mit ungesicherter Bohle besteht Unfallgefahr! F0083_A1.TIF - Bohle anheben.
  • Seite 84: Trennmittelsprühanlage (80) (O)

    Trennmittelsprühanlage (80) (o) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Kontrollleuchte (A) leuchtet, wenn Emulsionspumpe läuft - Ein/Aus-Schalter (B) für Emulsions- pumpe - Schnellkupplung (C) für Schlauchan- schluss Sprühanlage nur bei laufendem Diesel- motor einschalten, da sonst die Batterie entladen wird.
  • Seite 85: Ein / Aus-Schalter Für Zusatzscheinwerfer Im Dach (85)

    An der Mittelwand können sich noch weitere Schaltmöglichkeiten für optiona- le Ausstattungsmerkmale befinden: Ein / Aus-Schalter für Zusatzschein- werfer im Dach (85): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. Ein / Aus-Schalter Befüllpumpe Kraft- stofftank (85a) Ist die Pumpe mittels Schalter (a) zuge- schaltet, leuchtet die Kontrolllampe (b).
  • Seite 86: Ein / Aus-Schalter Für Arbeitsscheinwerfer (85D)

    Ein / Aus-Schalter für Arbeitsscheinwerfer (85d): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. In Schaltstellung „ON“ leuchtet die Kontrolllampe (b). Ein / Aus-Schalter für die Rundumleuchte (85e): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. In Schaltstellung „ON“ leuchtet die Kontrolllampe (b). Bei Ausstattung mit optionaler 230V-An- lage befindet sich ein zusätzlicher Schaltkasten am Fertiger: Ein / Aus-Schalter für 230V Steckdo-...
  • Seite 87: Hydraulisches Klappdach (87) (O)

    Hydraulisches Klappdach (87) (o) Das hydraulisch klappbare Dach ist an der hinteren Aufhängung der linken und rechten Maschinenseite durch eine Ar- retierung (A) gesichert. Diese muss vor dem Absenken und Aufstellen gelöst werden. In seiner erreichten Endposition ist das Dach ebenfalls wieder mittels der Arretierung zu sichern.
  • Seite 88: Elektrische Verstellung Der Lattenrost-Fördermenge (O) (88)

    Elektrische Verstellung der Latten- rost-Fördermenge (o) (88) Hiermit wird – bei mechanischem End- schalter oder Ultraschallabtastung die Fördermenge des Lattenrostes einge- stellt. - Stellung „0“ auf der Skala entspricht der geringsten einstellbaren Förder- menge. - Lattenrost rechts: (88a) - Lattenrost links: (88b) F0091_A1.EPS D 3.1 8...
  • Seite 89: Lattenrost Endschalter (89)

    Lattenrost Endschalter (89): Die mechanischen Lattenrostendschal- ter (89) oder die Lattenrostenschalter mit Ultraschallabtastung (89ao) steuern den Mischguttransport der jeweiligen Lattenrosthälfte. Die Lattenrost-Förder- bänder müssen anhalten, wenn das Mischgut bis etwa unter das Schnecken- rohr gefördert ist. Voraussetzung ist die richtige Höhenein- stellung der Schnecke (siehe Kapitel E).
  • Seite 90: Ultraschall-Schnecken-Endschalter (90) (Links Und Rechts)

    Ultraschall-Schnecken-Endschalter (90) (links und rechts) Die Endschalter steuern den Mischgut- transport an der jeweiligen Schnecken- hälfte. Der Ultra-Schall-Sensor ist mit einem entsprechenden Gestänge am Begren- zungsblech befestigt. Zur Justierung Klemmhebel lösen und Winkel / Höhe des Sensors ändern. Die Anschlusskabel werden mit den seit- lich an der Bohle befindlichen Fernbe- dienungen verbunden.
  • Seite 91: Druckregelventil Für Bohlenbe-/-Entlastung (93)

    Druckregelventil für Bohlenbe-/-ent- lastung (93) Hiermit wird der Druck für die zusätzli- che Bohlenbelastung bzw. - entlastung eingestellt. - Einschalten siehe Bohlenbe-/-entlas- tung (Kapitel „Bedienpult“, „Bedienung“). - Druckanzeige siehe Manometer (93b). Druckregelventil für Bohlenstopp mit Vorspannung (93a) Dieses Ventil befindet sich unter der rechten Bodenklappe Bedien-...
  • Seite 92: Zentralschmieranlage (O) (100)

    Zentralschmieranlage (o) (100) Automatikbetrieb Zentral- schmieranlage wird aktiviert, sobald der Antriebsmotor gestartet wird. - Pumpzeit: 12 min - Pausenzeit: Die werksseitig eingerichteten Pump- und Pausenzeiten dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem technischen Kun- dendienst verstellt werden! Eine Veränderung der Schmier- und Pausenzeiten kann beim Einbau von mi- neral- oder zementgebunden Gemi- schen erforderlich sein.
  • Seite 93: Partikelfilter - Kontrollleuchte (102) (O)

    Partikelfilter - Kontrollleuchte (102) Die Partikelfilter-Kontrollleuchte befindet sich unter der Führungsbahn des Bedi- enpultes. Grundsätzlich gilt bei Beachtung der Kontrollleuchte (a): Partikellight.tif Signalfarbe Betriebszustand Ursache / Maßnahme Kein Gegendruck. System auf gelb Kein Gegendruck Abdichtung überprüfen. grün Innerhalb des Messbereichs Keine Störungen grün Schwellenbereich-...
  • Seite 94: Frontscheibe Und Seitenscheibe (O) (103)

    Frontscheibe und Seitenscheibe (o) (103) Die Frontscheibe kann für Wartungsar- beiten im Tankbereich hochgeschwenkt werden. - Frontscheibe am Griff (A) nach vorne schwenken, links und rechts mit den beiden Arretierungen (B) in oberer Po- sition sichern. Zusätzliche Funktionen: - Scheibenwischer bei Bedarf links und rechts zuschalten (C).
  • Seite 95: Excenterverstellung Bohle (O) (104)

    Excenterverstellung Bohle (o) (104) Zum Einbau dickerer Materialschichten, wenn die Kolbenstangen der Nivellierzy- linder im Grenzbereich arbeiten und die gewünschte Einbaustärke nicht erreicht werden kann, ist es möglich, den An- stellwinkel der Bohle mit Hilfe der Ex- centerverstellung zu ändern. - Pos.
  • Seite 97: D4.6 Betrieb

    D 4.6 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen - Schaufel und Besen...
  • Seite 98: Vor Arbeitsbeginn

    Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) - Sicherheitshinweise beachten. - Persönliche Schutzausrüstung kontrollieren. - Um den Fertiger gehen und auf eventuelle Leckstellen und Beschädigungen ach- ten. - Zum Transport bzw. über Nacht abgebaute Teile anbauen. - Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage die Schließventile und die Hauptabsperrhähne öffnen.
  • Seite 99 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen herunter- Bohlenabdeckungen und Laufstege geklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei angehobener Bohle müssen sich die Riegel seitlich in die Aussparungen Bohlentransportsicherung...
  • Seite 100: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatli- che, jährliche Wartung) durchzuführen sind.
  • Seite 101: Fremdstarten (Starthilfe)

    Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 102: Nach Dem Starten

    Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Drehzahl-Einsteller (1) auf mittlere Drehzahl stellen. - Fahrhebel (2) auf Stufe 1 (etwas aus der Mittelstellung) stellen. Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Mi- nuten warmlaufen lassen. Kontrollleuchten beobachten Folgende Kontrollleuchten sind unbe- dingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor- Betriebsanleitung.
  • Seite 103 Bei kaltem Hydrauliköl: - Lattenrost-Schalter (3) auf „manuell“ und Schnecken-Schalter (4) auf „ma- nuell“ (Pfeil) stellen. - Drehzahl-Einsteller (5) auf mittlere Drehzahl stellen und Fahrhebel (6) ausschwenken, bis Lattenrost und Schnecke arbeiten. - Hydraulik warmlaufen lassen, bis Leuchte erlischt. Leuchte erlischt bei Druck unter 2,8 bar = 40 psi.
  • Seite 104: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
  • Seite 105: Mischgutaufnahme/Mischgutförderung

    Mischgutaufnahme/Mischgutförde- rung - Mulde mit Schalter (1) öffnen. LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Schneckenschalter (2) und Lattenrost- schalter (3) auf „auto“ stellen. - An den Fernbedienungen die entspre- chenden Schneckenschalter und Lat- tenrostschalter (falls vorhanden) auf „auto“ stellen. - Motordrehzahlregler (4) auf Teilstrich 10 stellen, Fahrhebel (5) in die zweite Stellung schieben (ca.
  • Seite 106 - Lattenrost-Förderbänder einstellen. Lattenrost-Endschalter (89) oder (89ao) müssen abschalten, wenn das Mischgut bis etwa unter den Schne- ckenbalken gefördert ist. - Mischgutförderung kontrollieren. Bei nicht zufriedenstellender Förde- rung von Hand zu- oder abschalten, bis ausreichend Mischgut vor der Boh- le liegt. F0114_A1.EPS/Ultra3.EPS D 4.6 10...
  • Seite 107: Anfahren Zum Einbau

    Anfahren zum Einbau Element2_konv_Kette_635.bmp/Element1_konv_Kette_635.bmp/Tamprev.cdr/Vibrev.cdr/Remote_konv_neu1.bmp D 4.6 11...
  • Seite 108 Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Fahrantrieb schnell/langsam langsam („Schildkröte“) Vorwahlregler Ein/Aus Ein (unten) Motordrehzahl (o) Maximum Bohlenstop auto Bohlenstellung Schwimmstellung...
  • Seite 109: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 110: Einbau Mit „Bohlensteuerung Bei Fertiger-Stopp" Und „Bohlenbe-/-Entlastung

    Einbau mit „Bohlensteuerung bei Fertiger-Stopp“ und „Bohlenbe-/-entlastung“ Allgemeines Um optimale Einbauergebnisse zu erzielen, kann die Bohlenhydraulik auf zwei ver- schiedene Arten beeinflusst werden: - Schwimmstellung mit und ohne Vorspannung bei haltendem Fertiger, - Bohlenbelastung oder -entlastung bei fahrendem Fertiger. Entlastung macht die Bohle leichter und erhöht die Zugkraft. Belastung macht die Bohle schwerer, mindert die Zugkraft, erhöht aber die Verdich- tung.
  • Seite 111: Bohlenbelastung/-Entlastung

    Bohlenbelastung/-entlastung Mit dieser Funktion wird die Bohle zu- sätzlich zu ihrem Eigengewicht be- oder entlastet. Schalter (1) besitzt folgende Stellungen: A: Entlastung (Bohle ‘leichter’) B: Funktion AUS C: Belastung (Bohle ‘schwerer’) Screedswitch_all.bmp Die Schaltstellungen „Bohlenbe- und entlastung“ sind nur wirksam, wenn der Fertiger fährt.
  • Seite 112: Bohlensteuerung Bei Fertiger-Stopp - Schwimmstellung Mit Vorspannung

    Bohlensteuerung bei Fertiger-Stopp - Schwimmstellung mit Vorspannung Wie bei der Bohlenbe- und -entlastung kann eine separate Druckbeaufschlagung zwischen 2–50 bar auf die Bohlenaushebezylinder vorgenommen werden. Dieser Druck wirkt dem Gewicht der Bohle entgegen, um sie am Einsinken in das frisch ein- gebrachte Mischgut zu hindern.
  • Seite 113: Druck Für Bohlenbelastung/-Entlastung Einstellen

    Druck für Bohlenbelastung/-entlastung einstellen - Fahrhebel in dritte Stellung aus der Mittellage stellen. - Schalter (3) auf Stellung A (Entlas- tung) oder C (Belastung) stellen. - Druck mit Druckregelventil (93b) ein- stellen, am Manometer (93c) ablesen. Screedswitch_all.bmp Wird die Bohlenbelastung/-entlastung benötigt und mit der automatischen Ni- vellierung gearbeitet (Höhengeber und/ oder Querneigung), ändert sich die Ver-...
  • Seite 114: Betrieb Unterbrechen, Betrieb Beenden

    Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbau- temperatur abkühlt, Fertiger leerfah- ren und Abschlusskante wie bei Ende des Belags herstellen. - Fahrhebel (1) in Mittelstellung stellen. Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
  • Seite 115: Nach Arbeitsende

    Nach Arbeitsende - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle anheben: Schalter (1) auf Mit- telstellung, Schalter (2) auf obere Stel- lung und Schalter (3) auf Heben schalten. - Bohle auf Grundbreite einfahren und Schnecke hochfahren. Evtl. Nivellier- zylinder ganz ausfahren. Element1_konv_Kette_635.bmp - Mechanische Bohlentransportsiche-...
  • Seite 116 Den Hauptschalter erst 15 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung zie- hen! Die Motorelektronik benötigt diese Zeit zur Datensicherung. F0077/0078_A1.EPS - Betriebsstundenzähler (8) ablesen und prüfen, ob Wartungsarbeiten durchzuführen sind (siehe Kapitel F). - Bedienpult abdecken und abschlie- ßen. - Mischgutreste von Bohle und Fertiger Element3_konv_Kette_635.bmp entfernen und alle Teile mit Trennmit- tel einsprühen.
  • Seite 117: Störungen

    Störungen Fehlercode-Abfrage Antriebsmotor Wurde ein am Antriebsmotor festgestellter Fehler über die Warnleuchte (1) signali- siert (blinkend oder Dauerlicht), kann ein Code, dem ein definierter Fehler zugeordnet ist, mittels des Diagnose-Schalters (2) angezeigt werden. Die Ausgabe des Blink- codes erfolgt ebenfalls über die Warnleuchte (1). Ausgabe des Zahlencodes - Diagnose-Schalter (2) für 1-3 Sekunden in die Anzeige-Position drücken, bis der dreistellige Code über die Warnleuchte ausgegeben wird.
  • Seite 118 Die Ausgabe des Blinkcodes erfolgt über zeitlich verschieden lange Blinksignale der Warnleuchte. Dabei wird in „kurz“ und „lang“ unterschieden. Zwischen den kurzen und langen Signalblöcken erfolgt eine längere Pause. Zeitdauer kurzes Blinksignal: 400ms Zeitdauer langes Blinksignal: 800ms Pausenzeit: 2000ms Befindet sich der Schalter zur Fehlerabfrage wieder in seiner 0-Position, leuchtet die Warnlampe, die den Fehler signalisiert hat, wieder auf (Blinken oder Dauerbeleuch- tung).
  • Seite 119 Beispiel: t = 400ms t = 400ms t = 400ms PAUSE t = 2000ms t = 800ms t = 800ms t = 800ms PAUSE t = 2000ms t = 400ms t = 400ms t = 400ms t = 400ms t = 400ms Blinkfolge: 2-2-3.
  • Seite 120: Fehlercodes

    Fehlercodes D 4.6 24...
  • Seite 121 D 4.6 25...
  • Seite 122 D 4.6 26...
  • Seite 123 D 4.6 27...
  • Seite 124 D 4.6 28...
  • Seite 125: Fmi-Codes

    FMI-Codes D 4.6 29...
  • Seite 126: Probleme Beim Einbau

    Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
  • Seite 127 Problem Ursache - Temperatur des Mischguts - Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag - Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) - Kalte Bohle - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit - Temperatur des Mischguts - Änderung der Mischguttemperatur - Feuchtigkeit auf dem Unterbau - Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau...
  • Seite 128: Störungen An Fertiger Bzw. Bohle

    Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bitu- Bohle gut aufheizen men blockiert Zuwenig Hydrauliköl im Öl nachfüllen Tank Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf.
  • Seite 129 Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt unge- Manschetten der Hydraulik- wollt ab Ersetzen zylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle lässt sich nicht Bohlenent- oder -belastung Schalter muss in Mittelstellung anheben ist eingeschaltet stehen Stromzuführung unterbro- Sicherung und Kabel überprü- chen...
  • Seite 130 Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung Ersetzen (Sicherungssockel auf defekt dem Bedienpult) Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle Ersetzen (typabhängig) defekt Vorschub reagiert Elektro-Hydraulik-Verstel- Verstelleinheit ersetzen nicht leinheit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf. Speise- chend pumpe und Filter ersetzen Antriebswelle Hydraulik-...
  • Seite 131: Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb

    Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb Sollte es zu einer Störung im Bereich der elektronischen Fahrantriebssteuerung kom- men, kann die Maschine über eine Notfalleinrichtung weiterhin eingesetzt werden. Die Notfalleinrichtung befindet sich im Werkzeug-Lieferumfang jedes Kettengerätes. Um die Notfalleinrichtung zu montieren, werden alle Stecker von den Servoventilen der Fahrantriebspumpen durch die Stecker der Notfalleinrichtung ersetzt.
  • Seite 132 In dem Steuerteil sind folgende Funktionen untergebracht: Pos. Bezeichnung Befestigungsschrauben für Halteplatte Schalter für Vorwahl der Nullstellung und Vorwärts- Rückwärtsfahrt Drehknopf für Einstellung der Geschwindigkeit (Ersetzt den Vorwahlregler) Drehknopf für die Lenkung Schalter für Drehen auf der Stelle Funktion Ist die Notfalleinrichtung angeschlossen, müssen die Funktionen Motordrehzahl, Lat- tenrost, Schnecke, Stampfer und Vibration weiterhin über den Fahrhebel gesteuert werden.
  • Seite 133 GRAU Kabelbaum für die SCHWARZ Antriebspumpe des linken Laufwerks GELB markiert! 24 V / Masse Steuergerät D 4.6 37...
  • Seite 135: E01 Einrichten Und Umrüsten

    E 01 Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; evtl. Fahr- antriebssicherung im Bedienpult herausnehmen;...
  • Seite 136: Verteilerschnecke

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Bei Einbaustärken bis 15cm sollte die Höhe der Verteilerschnecke (1) – von ih- rer Unterkante gemessen – je nach Ma- terialmischung ca. 5 cm (2 Zoll) über der Materialeinbauhöhe liegen, abhängig von der Materialmischung. Beispiel: Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden F0130_A1.TIF Durch falsche Höheneinstellung kann es...
  • Seite 137: Bei Mechanischer Verstellung Mit Ratsche (Option)

    Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) - Ratschen-Mitnehmerstift links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Seite einstellen. - Die aktuelle Höhe kann auf der Skala (1) in cm oder Zoll abgelesen werden (linke Spalte cm, rechte Spalte Zoll).
  • Seite 138 Beide Schalter/Tasten (2) gleichmäßig betätigen, damit sich der Schneckenbal- ken nicht verkantet. - Kontrollieren, ob die Höhe links und rechts übereinstimmt. Screedlift_konv.bmp/Screedlift_SPS.bmp Optional können sich die Skalen (3) für die Schneckenhöhe links / rechts neben dem Aufstieg befinden! Schnskal.wmf E 01 4...
  • Seite 139: Schneckenverbreiterung Schneckentyp I

    Schneckenverbreiterung Schneckentyp I Auger_Dyn.bmp Je nach Ausführung der Bohle können die unterschiedlichsten Arbeitsbreiten erreicht werden. Schnecken- und Bohlenverbreiterung müssen aufeinander abgestimmt sein. Siehe dazu in der Bohlen-Betriebsanleitung im entsprechenden Kapitel „Einrichten und Umrüsten“: – Bohlenanbauplan, – Schneckenanbauplan. Um auf die gewünschte Arbeitsbreite zu kommen, müssen die entsprechenden Boh- lenanbauteile, Seitenbleche, Schnecken, Tunnelbleche oder Reduzierschuhe ange- baut werden.
  • Seite 140: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen - Klemmschrauben (6) am Tragrohr lö- sen. Dann die mittlere Spreizschraube (5) hineindrehen, um die Klemmver- bindung zu spreizen. F0132_A1.TIF - Teleskoprohr aus dem Tragrohr (7) ziehen. - Benötigte Schneckenanbauteile an- setzen. Auf Führungsnut der Verzahnung ach- ten! Auf Sauberkeit der Achsstummel achten! - Teleskoprohr einschieben, dabei si- cherstellen, dass der Antrieb des...
  • Seite 141: Tragrohrverlängerungen Anbauen

    Tragrohrverlängerungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m wird die Montage einer Schneckenbalkenverlän- gerung notwendig. Die Tragrohrverlängerung des Schnek- kenbalkens besteht aus zwei Hälften (8). Sie wird mit insgesamt 5 Schrauben am vorhandenen Tragrohr befestigt. Nach- dem beide Hälften am Tragrohr ver- schraubt wurden, müssen sie auch F0134_A1.TIF miteinander durch Verschraubungen...
  • Seite 142: Tunnelbleche Anbauen

    Tunnelbleche anbauen Zur Sicherstellung eines einwandfreien Materialflusses – hauptsächlich bei gro- ßen Arbeitsbreiten – werden sogenann- te Tunnelbleche (11) montiert. Sie befinden sich unmittelbar vor dem Schneckenverteiler und bilden in Verbin- dung mit der Schnecke, ein optimales System zur Materialförderung. Bei Arbeitsbreiten über 3,90 m wird die Verwendung von zwei oder mehr anein- F0140_A1.TIF...
  • Seite 143: Zusatzabstrebungen Anbauen

    Zusatzabstrebungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m müssen die Verteilerschnecken zusätzlich abge- stützt werden. F0141_A1.TIF Hierzu werden jeweils rechts und links zwei Streben zwischen den Tunnel- blechhaltern und den vorgesehenen La- schen am Fertiger befestigt. Die Abstützung ist im Lieferumfang für die Arbeitsbreite enthalten.
  • Seite 144: Schneckenanbauplan Schnecke Ø 310 Mm

    2.10 Schneckenanbauplan Schnecke ø 310 mm * Ab 6.75 m Arbeitsbreite darf nur mit den entsprechenden Abstrebungen (Bohle, Schnecke, Materialführung) gefahren werden. E 01 10...
  • Seite 145: Schneckenanbauplan Schnecke Ø 380 Mm

    2.11 Schneckenanbauplan Schnecke ø 380 mm * Ab 6.75 m Arbeitsbreite darf nur mit den entsprechenden Abstrebungen (Bohle, Schnecke, Materialführung) gefahren werden. E 01 11...
  • Seite 146: Schneckenverbreiterung Schneckentyp Ii

    Schneckenverbreiterung Schneckentyp II Auger_DEM.bmp E 01 12...
  • Seite 147: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen Sch_ver1.tif Sch_ver2.tif E 01 13...
  • Seite 148 - Materialschacht (5) mit Schrauben (6), Scheiben (7) und Mutter (8) am Grundgerät befestigen. - Der Materialschacht ist einstellbar, um die Anpassung an den vorhandenen Schacht zu ermöglichen. - Hierzu Muttern (9) lösen und Durchführung (10) für die Schraube (6) verdrehen. - Schneckenwellen-Verlängerung (11) auf die Schneckenwelle des Grundgerätes aufstecken.
  • Seite 149: Schneckenanbauplan

    Schneckenanbauplan Symbol Bedeutung Grundschnecke Schneckenanbauteil + Materialschacht 320mm Schneckenanbauteil + Materialschacht 640mm Schneckenanbauteil + Materialschacht 960mm Schneckenaußenlager E 01 15...
  • Seite 150 Arbeits- Anbauteile / Lager Anbauteile / Lager breite 2,5 m - 3,7 m 3,2 m - 4,4 m 4,1 m - 5,0 m 4,1 m - 5,0 m 4,8 m - 5,7 m 4,8 m - 5,7 m 5,4 m - 6,3 m 5,4 m - 6,3 m...
  • Seite 151: Bohle

    Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende Verbin- dungen herzustellen: Fernbedienungen anschließen an Steckdose (15) (an der Bohle). Socket.bmp Höhengeber anschließen an Steckdose (16) (an Fernbedienung).
  • Seite 153: F1.0 Wartung

    F 1.0 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrantriebssicherung im Bedienpult herausnehmen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 155: F2.3 Wartungsübersicht

    F 2.3 Wartungsübersicht Wartungsübersicht F 2.3 1...
  • Seite 156 Wartung erforderlich nach Betriebsstunden Baugruppe Kapitel Lattenrost Schnecke F4.1 q q q q Antriebsmotor F5.1 q q q Hydraulik F6.0 Laufwerke F7.2 q q q Elektrik Schmierstellen Prüfung/Stillsetzung Wartung erforderlich In dieser Übersicht befinden sich auch die Wartungsintervalle für optionale Maschi- nenausstattung! F 2.3 2...
  • Seite 157: F3.0 Wartung - Lattenrost

    F 3.0 Wartung - Lattenrost Wartung - Lattenrost F 3.0 1...
  • Seite 158: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Lattenrostkette- Spannung prüfen - Lattenrostkette- Spannung einstellen - Lattenrostgetriebe Ölstand kontrollieren - Lattenrostgetriebe Öl nachfüllen - Lattenrostgetriebe Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 3.0 2...
  • Seite 159: Kettenspannung Lattenrost (1)

    Wartungsstellen Kettenspannung Lattenrost (1) Kettenspannung prüfen: Zur täglichen Sichtkontrolle flach unter der Stoßstange durchsehen. Die Kette darf nicht unter der Unterkante der Stoßstange durchhängen. Falls Nachstellen erforderlich ist, im unbelasteten Zustand den Durchhang von der Unterkante Bodenblech bis zur Unterkante Kette messen (siehe Abbildung). Die Lattenrostkettenspannung darf nicht zu stramm oder zu lose sein.
  • Seite 160: Lattenrost-Getriebe (Links/Rechts) (2)

    Lattenrost-Getriebe (links/rechts) (2) Die Lattenrost-Getriebe befinden sich unter dem Trittblech des Bedienstands. Ölstandskontrolle: Nur vor Arbeitsbe- ginn. Der Ölstand muss bis an die obere Kerbe des Peilstabs (A) reichen. Öl auffüllen: Nach Entfernen des Verschlussdeckels (B) durch den Öleinfüllstutzen (C). 10 cm am Peilstab entsprechen etwa 0,25 l Öl-Nachfüllmenge.
  • Seite 161: F4.1 Wartung - Baugruppe Schnecke

    F 4.1 Wartung - Baugruppe Schnecke Wartung - Baugruppe Schnecke F 4.1 1...
  • Seite 162: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Schneckenaußenlager - abschmieren Schnecken-Planetengetriebe - Ölstand kontrollieren Schnecken-Planetengetriebe - Öl nachfüllen Schnecken-Planetengetriebe - Öl wechseln Schnecken-Antriebsketten - Spannung kontrollieren Schnecken-Antriebsketten - Spannung einstellen Schneckenkasten - Ölstand kontrollieren Schneckenkasten - Öl nachfüllen Schneckenkasten - Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 4.1 2...
  • Seite 163: Schnecken-Aussenlager (1)

    Wartungsstellen Schnecken-Aussenlager (1) Die Schmiernippel sitzen auf jeder Seite oben an den äußeren Schneckenlage- rungen. Diese müssen bei Arbeitsende ge- schmiert werden, damit im warmen Zu- stand evtl. eingedrungenen Bitumenreste herausgedrückt und die Lager mit neuem Fett versehen werden. Bei Schneckenerweiterung sollten bei der Erstabfettung der äußeren Lager- stellen die Außenringe etwas gelöst wer- den, um eine bessere Belüftung beim...
  • Seite 164: Antriebsketten Der Förderschnecken (3)

    Zum Auffüllen von Öl: - Kontrollschraube Einfüll- schraube (B) herausdrehen. - An der Einfüllbohrung bei (B) vorge- schriebenes Öl einfüllen, bis der Öl- stand die Unterkante der Kontroll- bohrung (A) erreicht hat. - Einfüll- (B) und Kontrollschraube (A) wieder eindrehen. Zum Wechseln von Öl: Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
  • Seite 165 Zum Nachspannen der Ketten - Befestigungsschrauben (A) lösen. - Mit den Gewindestiften (B) die Ketten- spannung richtig einstellen: - Gewindestifte mit einem Drehmo- mentschlüssel auf 20Nm anziehen. - Anschließend die Gewindestifte wie- der eine volle Umdrehung lösen. - Schrauben (A) wieder festziehen. Augerdrive_chain_DEM.bmp/Schnecksp.tif F 4.1 5...
  • Seite 166: Schneckenkasten (4)

    Schneckenkasten (4) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). F 4.1 6...
  • Seite 167 Zum Auffüllen von Öl: - Schrauben (B) am oberen Deckel des Schneckkasten herausdrehen. - Deckel (C) abnehmen. - Öl bis zum korrekten Füllstand einfül- len. - Deckel wieder montieren. - Füllstand mit dem Peilstab nochmals kontrollieren. Öl wechseln Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
  • Seite 169: F5.1 Wartung - Baugruppe Motor

    F 5.1 Wartung - Baugruppe Motor Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 5.1 1...
  • Seite 170: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 171 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz säubern / wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlmittel prüfen (Additiv Konzentration) - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren...
  • Seite 172: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) (unter der Tankhaube) ab- schrauben.
  • Seite 173: Motor-Schmierölsystem (2)

    Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehendem Fertiger! Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 174 Ölfilter wechsel: Der neue Filter wird während des Ölwechsels nach dem Ablassen des Altöls einge- setzt. - Filter (D) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen und Filter mit Öl füllen, bevor dieser ein- gesetzt wird. - Filter von Hand festziehen.
  • Seite 175: Motor-Kraftstoffsystem (3)

    Motor-Kraftstoffsystem (3) Das Kraftstofffiltersystem besteht aus drei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (A) - Zwei Hauptfilter (B) Maschinenabhängig befindet sich der Vorfilter im Motorraum oder unter der Tankhaube! Vorfilter - Wasser ablassen Das Sammelgefäß gemäß Intervall bzw. bei Fehlermeldung der Motorelektronik entleeren.
  • Seite 176 Hauptfilter wechseln: - Filter (B) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen - Filter von Hand festziehen. Nach der Filtermontage ist während des Probelaufes auf gute Abdichtung zu achten. Filter entlüften: - Bajonett-Verschluss der Kraftstoffhandpumpe (F) durch Pressen und gleichzeiti- ges Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn entriegeln.
  • Seite 177: Motor-Luftfilter (4)

    Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse (A) befindliches Staubaustrageventil (B) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes in Pfeilrichtung entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Austrageschlitz von Zeit zu Zeit säu- bern. Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Verschmutzung des Verbrennungs- luftfilters ist abhängig vom Staubgehalt der Luft und von der gewählten Filtergrö-...
  • Seite 178: Motor-Kühlsystem (5)

    Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 179: Motor-Abgassystem (7)

    Motor-Abgassystem (7) Partikelfilter reinigen Da sich im Filter erhebliche Mengen Ruß ansammeln, muss die Reinigung unter einer geeigneten Absauganlage durchgeführt werden. Das ausgebaute Filterelement nur mit öl- und wasserfreier Druckluft reinigen! - Durchflussrichtung des Abgasstromes am Filtergehäuse markieren. - Filterelement durch Lösen der beiden Schellen (a) entnehmen - Zunächst die Eintrittseite ausblasen.
  • Seite 181: F6.0 Wartung - Hydraulik

    F 6.0 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 6.0 1...
  • Seite 182: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydrauliktank - Füllstand kontrollieren - Hydrauliktank - Öl auffüllen - Hydrauliktank - Öl wechseln und reinigen - Hydrauliktank- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hydrauliktank - Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter wechseln, entlüften - Hochdruckfilter- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hochdruckfilter- Filterelement wechseln - Pumpenverteilergetriebe- Ölstand kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe-...
  • Seite 183: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Peilstab (A) kontrollieren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern an der oberen Kerbe liegen. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Peilstab (A) erreicht ist.
  • Seite 184: Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2)

    Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Filterwechsel lt. Intervall oder wenn der Wartungsanzeiger (A) die rote Markie- rung bei einer Hydrauliköl-Temperatur von mehr als 80 °C erreicht, durchfüh- ren. Die Hydrauliköl-Temperatur wird am Be- dienstand am Hydrauliköl-Temperatur- Anzeiger (O) abgelesen. Beim Wechsel des Hydrauliköls eben- falls den Filter wechseln.
  • Seite 185: Filterentlüftung

    Filterentlüftung - Das geöffnete Filtergehäuse bis ca. 2 cm unter der Oberkante mit Hydrauliköl be- füllen. - Sinkt der Ölstand ab, erneut Öl auffüllen. Ein langsames Absinken des Ölstandes von ca. 1cm / min ist normal! - Bleibt der Ölstand stabil, die montierte Einheit mit neuem Filterelement langsam in das Gehäuse einsetzen und Deckelbefestigungsschrauben (B) anziehen.
  • Seite 186: Hochdruckfilter (3)

    Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
  • Seite 187: Pumpenverteilergetriebe (4)

    Pumpenverteilergetriebe (4) - Ölstand am Schauglas (A) (seitlich am Getriebegehäuse) kontrollieren. Der Ölstand muss bis zur Mitte des Schauglases reichen. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (B) herausschrauben. - Durch die Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Schau- glas (A) erreicht ist.
  • Seite 188: Hydraulikschläuche (5)

    Hydraulikschläuche (5) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Überalterte Schläuche werden porös und können platzen! Unfallgefahr! Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) und den für die- sen Schlauch maximal zulässigen Druck (B).
  • Seite 189: F7.2 Wartung - Laufwerk

    F 7.2 Wartung - Laufwerk Wartung - Laufwerk 635_ISO_Dyn.bmp/LW_DEM_inter.bmp F 7.2 1...
  • Seite 190: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kettenspannung - kontrollieren - Kettenspannung- einstellen - Planetengetriebe- Ölstand kontrollieren - Planetengetriebe- Öl nachfüllen - Planetengetriebe- Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 7.2 2...
  • Seite 191: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Kettenspannung (1) Zu lose gespannte Ketten können aus ihrer Führung von Rollen, Antriebsrad und Leitrad herausrutschen und erhö- hen den Verschleiß. Zu stramm gespannte Ketten erhöhen den Verschleiß der Leitrad- und Antriebslage- rung und den Verschleiß von Bolzen und Buchsen der Kette. Kettenspannung kontrollieren / ein- stellen: - Die Kettenspannung wird mit Fett-...
  • Seite 192: Planetengetriebe (2)

    Planetengetriebe (2) - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (A) herausdrehen. - An der Einfüllbohrung bei (A) vorge- schriebenes Öl einkippen, bis der Öl- stand die Unterkante der Einfüll- bohrung erreicht hat.
  • Seite 193: F8.1 Wartung - Elektrik

    F 8.1 Wartung - Elektrik Wartung - Elektrik F 8.1 1...
  • Seite 194: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand der Batteriesäure kontrol- lieren q Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.1 2...
  • Seite 195 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Generator siehe auch Isolationsüberwachung Bohlen-be- Elektroanlage triebs-anlei- auf Funktion prüfen tung - Generator Sichtkontrolle auf Verschmutzung oder Beschädigung - Kühlluftöffnungen auf Verschmutzung und Verstopfung prüfen, ggf. reinigen - Generator Kugellager durch „Hörprobe“ prüfen, ggf. austauschen - Generator Kugellager austauschen - Generator Antriebsriemen (o) auf...
  • Seite 196 Intervall Wartungsstelle Hinweis q Elektrische Sicherungen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.1 4...
  • Seite 197: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen. Bei Bedarf ist nur destilliertes Wasser nachzufüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxid sein und mit speziellem Polfett ge- schützt werden.
  • Seite 198: Generator (2)

    Generator (2) Isolationsüberwachung Elektroanlage Die Isolationsprüfung ist täglich bei lau- fender Maschine und zugeschalteten Steckdosen durchzuführen. - Elektroanlage mittels Schalter (1) zu- schalten, Kontrolllampe (2) leuchtet. - Prüftaste (3) betätigen - Anzeige „Iso- lationsfehler“ muss leuchten. - Löschtaste (4) betätigen - Anzeige Isolationsfehler erlischt.
  • Seite 199 Kugellager prüfen / Kugellager aus- tauschen Nehmen Sie zu diesem Zweck Kontakt mit dem Kundendienst für Ihren Stras- senfertiger auf, der die weitere Vorge- hensweise mit Ihnen besprechen wird! F 8.1 7...
  • Seite 200: Antriebsriemen (Keilriemen)

    Antriebsriemen (Keilriemen) Riemenspannung prüfen Die Spannung jedes einzelnen Riemens muss mit einen Vorspannmessgerät ge- prüft werden. Vorgeschriebene Spannung: - bei Erstmontage: 550N - nach der Einlaufzeit / Wartungsintervall: 400N Riemensp.tif Hinweise zur Spannungsprüfung in der Anleitung Ihres Vorspannmessgerätes! Ein Vorspannmessgerät kann unter Artikelnummer 532.000.45 bestellt werden! Riemenspannung einstellen - Fixierschraube (A) lösen, so dass sich der Spannrollenhalter (B) in seine...
  • Seite 201: Antriebsriemen (Zahnriemen)

    Antriebsriemen (Zahnriemen) Riemen austauschen - Beide Kontermuttern (A) des Spann- schlosses lösen. - Spannschloss (B) durch Drehen so weit öffnen, bis sich der Riemen (C) austauschen lässt. Den neu aufgesetzten Riemen mittels Spannschloss (B) vorspannen. - Riemenspannung prüfen / einstellen. Riemenspann.jpg F 8.1 9...
  • Seite 202 Riemenspannung prüfen / einstellen Die Spannung des Zahnriemens muss nur nach einem Riementausch geprüft und eingestellt werden. - Die Spannung des Riemens unter Zu- hilfenahme einen Vorspannprüfgerä- tes einstellen. Vorgeschriebene Riemenspannwerte: - Generator 17KVA: - Durchbiegekraft min: 101,4N - Durchbiegekraft max: 110,6N - Riemendurchbiegung: ca.
  • Seite 203: Elektrische Sicherungen (3)

    Elektrische Sicherungen (3) Maschinenausführung: Konventionelle Elektrik Klemmenkasten Fuses_635_konv.eps Hauptsicherungen Sicherungen im Klemmenkasten Relais im Klemmenkasten Hauptsicherungen (A) Hauptsicherung Reserve F 8.1 11...
  • Seite 204: Sicherungen Im Klemmenkasten (B)

    Sicherungen im Klemmenkasten (B) F5.5 Fahrantrieb Fahrantrieb Temperatur-Regelung, E-Heizung Gasheizung Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Motorstart Motorregelung Fahrantrieb Sprühanlage Emulsionssprühanlage Dieselbetankungspumpe Rundumleuchte Beleuchtung GFK-Dach Arbeitsscheinwerfer (o) Partikelfilter (o) Absauganlage (o) Sitzheizung Scheibenwischer Reserve F 8.1 12...
  • Seite 205: Relais Im Klemmenkasten (C)

    Relais im Klemmenkasten (C) Motorstart 18.2 Bohlenewarnblinkanlage, rechts 18.1 Bohlenewarnblinkanlage, links Stromversorgung Klemme 15 Motorregelung Zusatz-Not-Aus frei frei Nachverdichter Fahrantrieb Motorregelung F 8.1 13...
  • Seite 206: Sicherungen Am Bedienpult

    Sicherungen am Bedienpult Bedienpult_konv_Kette_635_Fuse1/Fuse1.tif/Fuse.bmp Sicherungsträger (A) Motorstart, Startverriegelung, Leerlaufdrehzahl, Rück- fahrwarner Verriegelungsrelais, Relais Bat 15+, Überwachungs- einrichtungen Nivellierung, Bohlenstopp Lattenrost, Schnecke- rechts Lattenrost, Schnecke- links Stampfer, Vibration Mulden, Bohle heben/senken, Bohle ein-/ausfahren, Stromversorgung Bohle, Nachverdichterlift (o), Kabi- ne verfahren (o), Schnecke heben/senken (o) Not-Aus Sicherungsträger (B) frei...
  • Seite 207: Relais Im Bedienpult

    Relais im Bedienpult Bedienpult_konv_Rad_656_Fuse3.wmf Relais (A) Not-Aus (VB805/1105, EB50,75) Bohlenfunktionen Lattenrost/Schnecke - links Lattenrost/Schnecke - rechts Motorregelung frei frei F 8.1 15...
  • Seite 208: Maschinenausführung: Sps-Elektrik

    Maschinenausführung: SPS-Elektrik Klemmenkasten Fuses_635_konv.eps Hauptsicherungen Sicherungen im Klemmenkasten Relais im Klemmenkasten Hauptsicherungen (A) Hauptsicherung Reserve F 8.1 16...
  • Seite 209: Sicherungen Im Klemmenkasten

    Sicherungen im Klemmenkasten F5.5 Fahrantrieb Fahrantrieb Temperatur-Regelung, E-Heizung Gasheizung Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Motorstart Slave A51 Slave A52 Slave A53 Slave A54 Slave A55 Slave A56 F 8.1 17...
  • Seite 210 Motorregelung Fahrantrieb Sprühanlage Emulsionssprühanlage Dieselbetankungspumpe Rundumleuchte Beleuchtung GFK-Dach Arbeitsscheinwerfer (o) Stromversorgung Master A1 Partikelfilter (o) Absauganlage (o) Sitzheizung Scheibenwischer Reserve Stromversorgung Master A1 F 8.1 18...
  • Seite 211: Relais Im Klemmenkasten (C)

    Relais im Klemmenkasten (C) Motorstart Stromversorgung Klemme 15 Motorregelung Rückfahrwarner Startverriegelung Fahrantrieb Hupe F 8.1 19...
  • Seite 212: Sicherungen Am Bedienpult

    Sicherungen am Bedienpult Bedienpult_SPS_Kette_635_Fuse1/Fuse1.tif/Fuse.bmp Sicherungsträger (A) F1.1 - F1.8 Not-Aus Überwachungseinrichtungen, Relais Bat 15+, Motor- sensoren Stromversorgung Display, Tastatur frei frei frei Stromversorgung Bohle, Kabine verfahren (o) frei Sicherungsträger (B) frei Hupe, Rückfahrwarner Scheibenwischer (o), Dachprofilverstellung Fernlicht links/rechts Abblendlicht rechts Abblendlicht links Standlicht rechts Standlicht links, Armaturenbrettbeleuchtung, Instru-...
  • Seite 213: F9.0 Wartung - Schmierstellen

    F 9.0 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. F 9.0 1...
  • Seite 214: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 9.0 2...
  • Seite 215: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Zentralschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
  • Seite 216 Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (a) am Behälter hal- ten.
  • Seite 217 Zentralschmieranlage entlüften Eine Entlüftung des Schmiersystems ist erforderlich, wenn die Zentralschmieran- lage mit einem leeren Schmierstoffbe- hälter betrieben wurde. - Die Hauptleitung (a) der Schmier- pumpe am Verteiler (b) lösen. - Die Zentralschmieranlage mit befüll- tem Schmierstoffbehälter (c) in Be- trieb nehmen.
  • Seite 218 Schmierstofffluss an den Verbrau- chern kontrollieren Jeder Schmierkanal an den Verbrau- chern ist auf seine Durchgängigkeit zu prüfen. - Schmierleitung (a) demontieren, ei- nen normalen Schmiernippel (b) montieren. - Die im Lieferumfang befindliche Fettpresse (c) an den Schmiernippel (b) anschließen. - Fettpresse bis zum sichtbaren Aus- tritt des Schmiermittels betätigen.
  • Seite 219: Lagerstellen (2)

    Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (a). Zylinder.bmp F 9.0 7...
  • Seite 221: F10.0 Prüfungen, Stillsetzung

    F 10.0 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 10.0 1...
  • Seite 222: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Prüfung durch einen Sachkundi- q - Reinigung - Konservierung des Strassenferti- gers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 10.0 2...
  • Seite 223 Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und optional betriebene Gas- oder Elektroanlage durch einen qualifi-...
  • Seite 224: Reinigung

    Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 225: Konservierung Des Straßenfertigers

    Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 227: F11.0 Schmier- Und Betriebsstoffe

    F 11.0 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
  • Seite 228: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 Total Fina Elf Total Biohydran SE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Total Fina Elf...
  • Seite 229: Hinweise Zu Verwendeten Ölsorten

    Hinweise zu verwendeten Ölsorten Shell Tivela 220 Getriebeöl 220 - Synthetiköl Planetengetriebe Laufwerk* Optimol Optigear 220 Getriebeöl 220 - Mineralöl * Nur bei Fertigern mit Kettenantrieb Markierter Betriebsstoff vom Werk eingefüllt F 11.0 3...
  • Seite 230: Füllmengen

    Füllmengen Betriebsstoff Menge Kraftstofftank Dieselkraftstoff Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl Liter Pumpenverteilergetriebe Getriebeöl 90 Liter Planetengetriebe Getriebeöl 220 Liter Laufwerk * Lattenrost-Getriebe Getriebeöl 220 Liter (je Seite) Zentralschmieranlage Fett (Option) Batterien Destilliertes Wasser F 11.0 4...
  • Seite 231 Motor - Typ Deutz TCD 2013 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 20,0 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0 Liter Motor - Typ Deutz TCD 2013 L04 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 15,0 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Kühlflüssigkeit 20,0...
  • Seite 232 Motor - Typ Deutz TCD 2012 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 21,5 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0 Liter Motor - Typ Cummins QSB 6.7 C190, C205, C220 Cummins_QSB6.7.tif Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 16,5 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Kühlflüssigkeit...
  • Seite 233 Schnecke - Typ I Auger_Dyn.bmp Betriebsstoff Menge Schnecken Winkelgetriebe Getriebeöl 90 Liter (je Seite) Schnecke - Typ II Auger_DEM.bmp Betriebsstoff Menge Planetengetriebe Getriebeöl 90 Liter Schnecken (je Seite) Schneckenkasten Getriebeöl 460 Liter Schneckenaußenlager Heißlagerfett Gramm (je Lager)** ** bei Neuinstallation F 11.0 7...
  • Seite 234 Hinweise zur Umstellung von Mineralöl auf synthetisches Öl / synthetisches Öl auf Mineralöl Planetengetriebe Laufwerk Synthetische Öle dürfen grundsätzlich nicht mit Mineralölen gemischt werden! - Verbrauchtes Öl vollständig ablassen. Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen. - Baugruppe mit der neu zu verwenden- den Ölsorte spülen.
  • Seite 235 SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden so- wohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen...
  • Seite 236 Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- Straßenfräsen- Programm...

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Df 135 c

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