WRG-Systeme
Trocknungsrotor
HINWEIS
Sachschäden durch unsachgemäße Inbetriebnahme
Bei unsachgemäßer Inbetriebnahme des Trocknungsrotors können z.B.
Überhitzungsschäden, Frostschäden oder störende Gerüche auftreten.
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Inbetriebnahme nur in Anwesenheit eines Kundendiensttechnikers des
Herstellers durchführen.
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Inbetriebnahme ist entsprechend Anleitung durchzuführen.
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Die Luft muss frei von Tropfen sein. Wasser kann in Aerosolform die trockene
Speichermasse beschädigen.
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Bei der Inbetriebnahme darauf achten, dass sobald die Ventilatoren laufen, der
Trocknungsrotor betriebsbereit ist.
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Eine kontinuierliche Drehung der Speichermasse muss gewährleistet sein, um
Beschädigungen durch Überfeuchtung zu vermeiden und eine ungewollte
Anreicherung von Fremdstoffen zu verhindern.
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Aus hygienischen Gründen muss die Möglichkeit bestehen, zur Reinigung die
Regenerationstemperatur auf mindestens 70 °C anzuheben.
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Bei der Installation des Regenerationserhitzers ist darauf zu achten, dass eine
Überhitzung (>150 °C) der Speichermasse (z.B. durch Strahlungswärme)
ausgeschlossen wird.
Rotordrehzahl
Der Trocknungsrotor benötigt im Trocknungsbetrieb eine deutlich geringere Drehzahl
als im WRG-Betrieb. Die vorgegebenen Rotordrehzahlen sind zu überprüfen (z.B.
Trocknungsbetrieb 10 1/h bei 2 V Stellsignal (bzw. Prioritätskontakt geschlossen) und
im WRG-Betrieb z.B. 10 1/min bei 10 V Stellsignal.)
Als Trocknungsrotor wird der SECO HYSG mit Rotordrehzahlen zwischen 4 und 25 1/h
und als Wärmerückgewinnungsrotor bei Rotordrehzahlen bis 10 1/min betrieben.
Druckgefälle
Um Kontamination der Zuluft mit der feuchten Regenerationsluft zu vermeiden, sollte
das Druckpotential der Ventilatoren so gewählt werden, dass die systembedingte
Leckage von der Zuluftseite in die Regenerationsluftseite strömt.
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