ÜBER ULTRASCHALLTHERAPIE
Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen
Bei einem Einsatz von Ultraschall müssen unter folgen-
den Bedingungen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergrif-
fen werden:
• Über einem Bereich des Rückenmarks nach einer
Lamnektomie, z.B. wenn ein großer Teil des Gewebes
entfernt wurde.
• Über anästhetischen Bereichen.
• Bei Patienten mit Bluterkrankungen
GEFAHR
Patienten mit Neurostimulations-Implantaten dürfen an
keiner Stelle des Körpers mit Kurzwellen-, Mikrowellen-,
therapeutischer Ultraschall- bzw. Laser-Diathermie behan-
delt werden bzw. sich in der Nähe dieser Strahlen aufhal-
ten. Die Energie der Diathermie (Kurzwelle, Mikrowelle,
Ultraschall oder Laser) kann über das Neurostimulations-
Implantat übertragen werden, Gewebeverletzungen verur-
sachen und zu schweren Verletzungen oder dem Tod
führen. Verletzungen, Beschädigungen bzw. der Tod kön-
nen während der Diathermie-Therapie sogar dann
auftreten, wenn das Neurostimulations-Implantat "aus-
geschaltet" ist.
Verbrennungsgefahr
Es ist möglich, dass Ultraschallbehandlung
Verbrennungen verursacht, wenn die Behandlung nicht
korrekt ausgeführt wird. Hautverbrennungen können u.a.
entstehen, wenn:
• die Intensität (Leistung) zu hoch ist.
• Sie eine zu niedrige Frequenz verwenden.
• Sie stationäre Technik anwenden (den Tonkopf an
einer Stelle halten).
• Sie den Tonkopf zu langsam bewegen.
• Sie eine Zone mit beschädigten Empfindungsnerven
(oder dem Verlust der normalen Hautempfindung)
behandeln.
• Desensibilisierte Zonen können ohne Wissen des
Patienten überhitzt oder verbrannt werden. Bei diesen
Patienten (z.B. Diabetiker, Nervenschäden usw.) ist
besondere Vorsicht geboten.
• Herausragende Knochen sind besonders verwundbar:
sie reflektieren die Schallwellen und erhöhen die
Intensität auf die Knochenhaut.
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Intelect
®
Mobile Ultrasound