Knochennähe, bei myofaszialen Schmerzsyndromen, zur Produkt richtig zu installieren und zu bedienen. Bewahren Wundheilung, bei Lymphödemen und zur Behandlung von Sie diese Unterlagen immer griffbereit auf. Zellulitis mit der EMS SWISS DOLORCLAST Methode ® eingesetzt. Lesen Sie die Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
Anwendungsbereich Vorgesehene Nutzergruppe Dieses Gerät wurde für die Schmerztherapie entwickelt. Das Gerät darf nur von qualifizierten Gesundheitsex- Das DOLORCLAST Radial Shock Waves eignet sich ® perten (beispielsweise von Ärzten und Physiothera- für eine Verwendung in den nachstehend aufgeführten peuten) in Krankenhäusern, Kliniken, Universitätskli- Bereichen, sofern die betroffenen Körperteile (Sehnen,...
Sie die Behandlung wieder aufnehmen. 1. WARNUNG EMS und der Vertriebshändler dieses Produkts übernehmen keine Haftung für direkte und Folgeverletzungen und -schäden, die durch eine unsachgemäße Verwendung des Produkts auftreten, insbesondere durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung oder unsachgemäße Vorbereitung oder Wartung.
2. INSTALLATION 2.1. BAUTEILE Je nach Konfiguration setzt sich das Gerät aus unter- schiedlichen Bauteilen zusammen. Abbildung 1 BEZEICHNUNG Konsole Handstück mit 15-mm-Applikator (Anwendungsteil) Applikatorset (siehe Details auf der nächsten Seite) Wagen - optional Handstückhalterset Netzkabel Gelflasche O-Ring-Wartungskit Kolben-Wartungskit...
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10-mm-Applikator - Optional 15-mm-Applikator, Trigger - Optional 15-mm-Applikator, Fokus - Optional 25-mm-Applikator - Optional 5-mm-Applikator - Optional *EMS empfiehlt, den Applikator vor der Behandlung eines Patienten zu reinigen und zu desinfizieren. Abbildung 3 BEZEICHNUNG Anschluss für das Handstück (Anwendungsteil) Handstückhalter...
2.2. KONSOLE AUFSTELLEN 2.2.2. Installieren der Handstückhalterung am Gerät Stellen Sie die Konsole auf eine ebene und sta- 1. Verwenden Sie die mitgelieferten Schrauben und bile Fläche oder verwenden Sie den (optionalen) das Werkzeug, um den Handstückhalter am Gerät Wagen für das jeweilige Konsolenmodell. zu befestigen.
2. Platzieren Sie das Handstück am bereitgestellten 2.3. KONSOLE AN DEN Handstückhalter. POTENZIALAUSGLEICHSLEITER ANSCHLIESSEN Schließen Sie den Potenzialausgleichsleiter gemäß dem einrichtungsinternen Protokoll über die Busleiste auf der Rückseite der Konsole an. Das Potenzialausgleichskabel ist nicht in der Konsole enthalten. Der Potenzialausgleichsstecker wird verwendet, um Potenzialunterschiede zwischen medizinischen Geräten zu verhindern, die Mess- oder Behandlungsfehler verur- sachen könnten, wenn das medizinische Gerät Störungen...
3. ERSTE SCHRITTE 3.1. GERÄT STARTEN Der Hauptschalter des Geräts muss jederzeit zugänglich sein, um das Gerät abschalten zu können. 1. Betätigen Sie den Hauptschalter auf der Rückseite zum Einschalten der Konsole. Abbildung 12 3.2. SCHNITTSTELLEN 3.2.1. Konsolenbildschirm 2500 Impulses SMART PROTOCOL Abbildung 13 BEZEICHNUNG...
TASTE BEDEUTUNG AKTION Mit dieser Taste können Sie den auf dem Bildschirm Minus-Taste angezeigten Wert verringern. Mit dieser Taste können Sie den auf dem Bildschirm Plus-Taste 2500 Impulses angezeigten Wert erhöhen. Mit diesen Tasten können Sie ein voreingestelltes Protokoll SMART PROTOCOL Voreingestellte Proto- auswählen.
Page 2 Abbildung 18 Abbildung 16 Spracheinstellungen werden Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wenn Sie ein EMS garantiert keine Behandlung, wenn der Kol- USER-Protokoll gespeichert haben, wird es ben seine maximal empfohlene Impuls-Anzahl gelöscht. erreicht hat. 3. Drücken Sie auf , um zu bestätigen, dass Sie 4.
4. Drücken Sie die Tasten oder , um die entsprechende Sprache auszuwählen. Abbildung 19 5. Um weitere Sprachen anzuzeigen, verwenden Sie die Taste , um weitere Sprachoptionen auf den folgenden Seiten anzuzeigen. 3.5. DS GERÄT AUSSCHALTEN 1. Betätigen Sie den Hauptschalter auf der Rückseite zum Ausschalten der Konsole Abbildung 20...
Kopplungsgel, um optimale Ergebnisse zu erzie- Sie ihn an das Handstück an. len. Dank seiner speziellen Viskosität überträgt das EMS Gel die Stoßwellen ohne Leckage, um 7. Positionieren Sie den Patienten auf der Behandlungsbank. eine perfekte Übertragung während der gesam- 8.
1. Vergewissern Sie sich, dass der O-Ring beim 4.2.2. Einstellen des Drucks Ersatzapplikator noch an seinem Platz ist. Wenn der O-Ring vom Applikator getrennt ist, ersetzen Sie ihn. Um die Stoßwellentiefe und die in das Gewebe übertragene Energie einzustellen, muss der Druck erhöht oder verringert werden.
verwen- 2. Wählen Sie die Größe des zur Behandlung 4.2.4. Einstellen der Impuls-Anzahl deten Applikators . Um die Gesamtzahl der an den Patienten übertragenen Impulse anzupassen, erhöhen oder verringern Sie die Anzahl der Impulse. Die Anzahl der Impulse kann 5 mm 10 mm zwischen 500 und 5000 in Schritten von 500 eingestellt 15 mm...
Energiedichte der folgende Um die Behandlungseffizienz zu maximieren, empfehlen Bildschirm. Der QR-Code Ihres Konsolenbild- wir, das Handstück mit zwei Händen wie folgt auf zwei schirms führt Sie zu einer EMS-Website, die sich verschiedene Arten zu halten: mit dem GDT-Protokoll befasst. •...
Abbildung 37 2. Wenn Sie die Behandlung beginnen und den Appli- kator im Behandlungsbereich bewegen, bitten Sie den Patienten, Ihnen zu sagen, wann die Behandlung unangenehm wird, und passen Sie die Geräteeinstel- lungen entsprechend an. Die manuell ausgeübte Applikationskraft variiert und hängt von der Indikation ab.
5. VOREINGESTELLTE PROTOKOLLE 5.1. BESCHREIBUNG DER VOREINGESTELLTEN PROTOKOLLE Sie können voreingestellte Protokolle als Ausgangspunkt verwenden, anstatt jede Einstellung manuell vorzunehmen. Voreingestellte Protokolle stehen zur Verfügung, um Ihnen zu helfen, die Behandlung zielgerichtet durchzuführen und die Effizienz zu erhöhen. Voreingestellte Protokolle sind in sechs Gruppen unterteilt: VOREINGESTELLTE WERKSEINSTELLUNGEN PROTOKOLLE...
5.4. SPEICHERN ANGEPASSTER VOREINGESTELLTER PROTOKOLLE Sie können die Einstellungen, die Sie für ein bestimmtes voreingestelltes Protokoll vorgenommen haben, einfach speichern. 1. Um die neu angepassten Einstellungen für ein bestimmtes voreingestelltes Protokoll festzuhalten, halten Sie die Tasten gleichzeitig 2 Sekunden lang gedrückt. 2500 Impulses ENTHESOPATHY*...
6. SONDERMODI ANALGESIC [0 mJ/mm Es kann jeweils nur ein Sondermodus aktiviert werden. ANALGESIC [0 mJ/mm Alle mit den Sondermodi verbundenen Einstel- lungen sind voreingestellt und können nicht ge- 1000 Impulses 1000 ändert werden. Impulses SMART PROTOCOL SMART PROTOCOL 6.1. ANALGETIKUM-MODI Die Analgetika-Modi helfen den Ärzten, die Akzeptanz der Behandlung bei empfindlichen Patienten zu verbessern.
ANALGESIC [0 mJ/mm ANALGESIC [0 mJ/mm 1000 1000 Impulses Impulses SMART PROTOCOL SMART PROTOCOL Abbildung 45 1. Drücken Sie vor Beginn der Behandlung oder nach einer Pause die Ramp-Up-Taste, um den Ramp-Up- Modus 1 zu aktivieren. Die LED zeigt an, dass der Modus aktiviert ist.
6.3. BURST-MODI Verwenden Sie die Burst-Modi, um zu verhindern, dass der Patient eine Toleranz gegenüber bestimmten mecha- nischen Reizen entwickelt. Die Burst-Modi sind speziell dafür ausgelegt, während der Behandlung zwischen einer voreingestellten Frequenz und einer Maximalfrequenz zu wechseln. 6.3.1. Burst-Modus 1 Abbildung 47 Bei Verwendung des Burst-Modus 1 während der 1.
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6.3.2. Burst-Modus 2 Der Burst-Modus 2 ermöglicht das manuelle Umschalten zwischen einer eingestellten Frequenz und einer Frequenz von 25 Hz. Abbildung 51 1. Drücken Sie die Burst-Taste zweimal, um den Burst- Modus 2 zu aktivieren. Die LED zeigt an, dass der Modus aktiviert ist.
7. REINIGUNG UND DESINFEKTION 1. Demontieren Sie den Applikator, die Nase, die 7.1. HANDSTÜCK Blockiermutter und die O-Ringe. Wir empfehlen, das Handstück nach jeder Be- handlung zu reinigen und zu desinfizieren. 1. Reinigen und desinfizieren Sie mit Reinigungs- und Desinfektionstüchern, beispielsweise mit Surface Wipes Zero von Helvemed oder einem gleichwertigen...
Bajonett zu lösen. Abbildung 55 Der QR-Code, der auf Ihrem Konsolenbildschirm angezeigt wird, führt zu einer EMS-Website, über die Sie einen neuen Kolben bestellen können. Abbildung 58 Um den Kolben zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor: 1.
5. Installieren Sie den neuen Kolben am Handstück. zu entfernen. 6. Bauen Sie das Handstück wieder zusammen. 8.1.2. Applikator-O-Ring EMS empfiehlt, die O-Ringe beim Kolbenwechsel ebenfalls zu wechseln. 8.1.2.1. Für 5-mm-, 10-mm- und 15-mm-Applikatoren 1. Demontieren Sie den Applikator. Abbildung 59 3.
8.1.2.2. Für 25-mm- und 40-mm-Applikatoren Abbildung 64 BEZEICHNUNG MENGE O-Ringe Abbildung 68 Applikator BEZEICHNUNG MENGE Nase Nase O-Ringe 1. Legen Sie den O-Ring 1a auf den Applikator. Applikator Mutter 2. Legen Sie den O-Ring 1b auf den Applikator. 1. Entfernen Sie den Applikator vom Handstück. Abbildung 65 3.
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3. Fit the Setzen Sie den großen Schraubenschlüssel 6. Entfernen Sie die Nase. am Applikator an und halten die Halterung mit der Hand fest. Drehen Sie den Schraubenschlüssel, um die Mutter zu lösen. Abbildung 74 Abbildung 71 7. Entfernen Sie den zweitgrößten O-Ring. 4.
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9. Um die O-Ringe zu montieren, setzen Sie den O-Ring 12. Platzieren Sie den Applikator auf die Nase. in die Nut des Applikators. Abbildung 77 Abbildung 81 Stellen Sie sicher, dass der O-Ring richtig positio- 13. Legen Sie den O-Ring auf den Applikator. niert ist.
8.2.1. Sicherungen auswechseln 5. Setzen Sie das Sicherungsfach wieder ein. 1. Schalten Sie das Gerät aus. 6. Wenn die Sicherungen erneut durchbrennen, wenden Sie sich bitte an Ihr zugelassenes EMS-Service- 2. Trennen Sie das Netzkabel auf der Rückseite der zentrum. Konsole.
Radial Shock Waves sollte nicht neben einem anderen Gerät oder auf einem anderen ® Gerät gestapelt verwendet werden. Falls die Verwendung in unmittelbarer Nähe eines Geräts bzw. auf oder neben einem anderen Gerät unvermeidbar ist, muss die normale Betriebstüchtigkeit des DOLORCLAST ® der entsprechenden Konfiguration geprüft werden.
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Leitfaden und Herstellererklärung – Elektromagnetische Emissionen Das DOLORCLAST Radial Shock Waves ist für den Betrieb in der nachstehend beschriebenen elektromagneti- ® schen Umgebung bestimmt. Der Kunde oder Anwender des DOLORCLAST Radial Shock Waves muss sicher- ® stellen, dass es in einer solchen Umgebung verwendet wird.
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Radial Shock Waves muss sicher- ® stellen, dass es in einer solchen Umgebung verwendet wird. Tragbare und mobile HF-Kommunikationsgeräte sollten nicht näher an den Teilen des DOLORCLAST Radial Shock Waves, ® einschließlich der Kabel, verwendet werden, als der empfohlene Schutzabstand beträgt, der mit der Formel zur Berechnung der Senderfrequenz ermittelt wird.
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MHz, 24,89 - 24,99 MHz, 28,0 - 29,7 MHz und 50,0 - 54,0 MHz. Tabelle 6 Konforme Kabel und konformes Zubehör Der Gebrauch anderer Zubehörteile oder Kabel, die nicht von EMS empfohlen oder als Ersatzteile geliefert werden, kann zu erhöhten Emissionen oder verminderter Störfestigkeit dieses Produkts führen. KABEL UND...
Die Annahme kontaminierter Geräte oder konta- Material Agreement) zu erhalten. minierten Zubehörs zur Reparatur kann abge- lehnt werden. Wenn Sie Ihr Produkt direkt an das autorisierte EMS-Ser- vicezentrum senden, geben Sie bitte den Namen des Händlers an, um die Bearbeitung zu vereinfachen. 15. GARANTIE Die Garantie ist ungültig, wenn das Gerät mit nicht origi-...
17. SYMBOLE Herstellerlogo DOLORCLAST Produktname RADIAL SHOCK WAVES Hersteller Katalognummer Seriennummer Herstellungsdatum Eingangsleistung Gefahr eines Stromschlags CE-Symbol, bezieht sich auf die Richtlinie 93/42/EWG, einschließlich EN 60601-1 und EN 60601-1-2 Das Gerät erfordert eine Schutzerdung Siehe Bedienungsanleitung Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen Geräten (gilt für Länder der Europäischen Union und andere europäische Länder mit einem separaten...
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Siehe Bedienungsanleitung Recyclefähig EMS-Webseite Zerbrechlich Vor Regen geschützt aufbewahren Inhalt Vertikale Position Verfalldatum Maximale Luftfeuchtigkeit: 85 % Transporttemperaturen zwischen +1 °C und +30 °C...
18. ANHANG APPLIKATOREN INDIKATIONEN 15 mm, 15 mm, 5 mm 10 mm 15 mm 25 mm 40 mm Fokus Auslöser Tendopathien (bei der Erstdiagnose und bei chronischen Tendopathien) Capsulitis (z. B. Engpasssyndrome an der Schulter) Triggerpunkte und myofasziale Schmerzsyn- ...