Leica MP Handbuch

VORWORT

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Wir wünschen Ihnen viele Jahre Freude beim Fotografieren mit Ihrer neuen Leica MP. Bitte lesen Sie zunächst dieses Handbuch sorgfältig durch, um sich mit dem gesamten Funktionsumfang Ihrer Kamera vertraut zu machen. Umfassende Informationen zur Leica MP finden Sie unter https://leica-camera.com.

LIEFERUMFANG

Bevor Sie Ihre Kamera zum ersten Mal verwenden, prüfen Sie bitte, ob das mitgelieferte Zubehör vollständig ist*.

  • Leica MP
  • Kamera-Bajonettverschlusskappe
  • Tragriemen
  • Kurzanleitung
  • Einleger (Leica Account)
  • Prüfzertifikat

ERSATZTEILE/ZUBEHÖR

Detaillierte Informationen über das aktuelle, umfangreiche Ersatzteil-/Zubehörsortiment für Ihre Kamera erhalten Sie beim Leica Customer Care oder auf der Website der Leica Camera AG: https://leica-camera.com/en-US/photography/accessories
Es dürfen nur die von der Leica Camera AG in diesem Handbuch benannten und beschriebenen Zubehörteile in Kombination mit der Kamera verwendet werden. Dieses Zubehör ist ausschließlich für dieses Produkt zu verwenden. Die Verwendung von Zubehör von Drittanbietern kann zu Fehlfunktionen und in bestimmten Fällen zu Schäden führen.
Bitte lesen Sie vor der ersten Verwendung Ihrer Kamera die Abschnitte „Rechtliche Hinweise“, „Sicherheitshinweise“ und „Allgemeine Hinweise“, um Produktschäden, Verletzungen und andere Risiken zu vermeiden.

TEILEBEZEICHNUNGEN

TEILEBEZEICHNUNGEN

LEICA MP

  1. Auslöser
  2. Filmtransporthebel
  3. Verschlusszeitenwählrad
    • 1000–1: Feste Verschlusszeiten von 1/1000 s bis 1 s
    • B: Langzeitbelichtung (Bulb), Belichtungsmessung ausschalten (= Aus-Position)
      1. Index für Verschlusszeitenwählrad
  4. Zubehörschuh
  5. Rückspulkurbel
  6. Tragösen
  7. Automatischer Bildzähler
  8. Rückspulentriegelungshebel
  9. Messsucherfenster
  10. Beleuchtungsfenster für Leuchtrahmen
  11. Sucherfenster
  12. Bildfeldwähler
  13. Objektiventriegelungstaste
  14. Leica M Bajonett
  15. Batteriefach mit Abdeckung
  16. Verriegelungsstift für Bodenplatte
  17. Sucherokular
  18. Blitzsynchronbuchse
  19. Rückwand (klappbar)
  20. ISO-Einstellrad
    1. Skala
  21. Stativgewinde A ¼, DIN 4503 (¼")
  22. Verriegelungshebel für Bodenplatte
  23. Filmkammer

OBJEKTIV*

  1. Gegenlichtblende
  2. Blendenring mit Skala
    1. Index für Blendenwerte
  3. Entfernungsring
    1. Fingermulde
  4. Fester Ring
    1. Index für Fokussierung
    2. Schärfentiefenskala
    3. Indexknopf für Objektivwechsel

*Nicht im Lieferumfang enthalten. Abbildung ist symbolisch.
Technische Ausführungen können je nach Ausstattung variieren.

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SUCHER

SUCHER

  1. Leuchtrahmen (z.B. 50 mm + 75 mm)
  2. Messfeld für Fokussierung
  3. LED-Anzeige
    • Lichtwaage
    • Dreieckige LEDs zeigen die erforderliche Drehrichtung an, um sowohl den Blendenring als auch das Verschlusszeitenwählrad auszugleichen.
    • Warnung vor Unterschreitung des Messbereichs (linke dreieckige LED blinkt)
    • Batterie-LED

BATTERIE-LADESTANDSWARNANZEIGE
Die Batterie-Ladestands-Warnanzeige im Sucher gibt den Ladezustand der Batterie an, wenn der Auslöser gedrückt gehalten wird.

Anzeige Ladezustand
Nur die Lichtwaage erscheint. Der Ladezustand der Batterie/Batterien ist ausreichend.
Zusätzlich zur Lichtwaage leuchtet die Batterie-LED auf. Die Batterien müssen bald gewechselt werden. Eine präzise Belichtungsmessung ist jedoch weiterhin gewährleistet.
Nur die Batterie-LED leuchtet (oder es erscheint gar keine Anzeige). Die Batterien müssen gewechselt werden.

VORBEREITENDE ARBEITEN

Bitte lesen Sie die Abschnitte "Legal information" (Rechtliche Hinweise), "Safety information" (Sicherheitshinweise) und "General information" (Allgemeine Informationen), bevor Sie Ihre Kamera zum ersten Mal benutzen, um Produktschäden, Verletzungen und andere Risiken zu vermeiden.

BEFESTIGEN DES TRAGERIEMENS
BEFESTIGEN DES TRAGERIEMENS

  • Nachdem Sie den Trageriemen befestigt haben, stellen Sie bitte sicher, dass die Clips korrekt angebracht sind, um ein Herunterfallen der Kamera zu verhindern.

EINLEGEN/ENTNEHMEN DER BATTERIE
Die Leica MP benötigt zwei Silberoxid-Knopfzellen (PX76/SR44) oder eine Lithiumzelle (DL1/3N) für die Belichtungsmessung.
EINLEGEN/ENTNEHMEN DER BATTERIE

Schrauben Sie den Batteriefachdeckel gegen den Uhrzeigersinn ab.

  • Je nach regionaler Ausführung kann ein Werkzeug (Schlitzschraubendreher, Münze etc.) zum Öffnen/Schließen des Batteriefachdeckels erforderlich sein.

Legen Sie die Batterie mit dem Pluspol nach oben zeigend in den Batteriefachdeckel ein oder entnehmen Sie sie aus dem Batteriefachdeckel (Abb. 2).

  • Befinden sich Oxidationsrückstände auf der Batterie, müssen diese zuvor entfernt werden.

Setzen Sie den Batteriefachdeckel gerade auf das Batteriefach.
Schrauben Sie den Batteriefachdeckel im Uhrzeigersinn fest.

Hinweis

  • Achten Sie beim Verschließen des Batteriefachdeckels darauf, dass dieser fest genug verschraubt ist.

OBJEKTIV
KOMPATIBLE OBJEKTIVE
LEICA M OBJEKTIVE
Die meisten Leica M Objektive können unabhängig von der Objektivausstattung (mit oder ohne 6-Bit-Codierung im Bajonett) verwendet werden. Details zu den wenigen Ausnahmen und Einschränkungen entnehmen Sie bitte den folgenden Abschnitten.

Hinweise

  • Leica M Objektive sind mit einer Steuerkurve ausgestattet, die die eingestellte Entfernung mechanisch an die Kamera überträgt und somit eine manuelle Fokussierung mit dem Leica M Kamera-Messsucher ermöglicht. Bitte beachten Sie beim Einsatz des Messsuchers mit lichtstarken Objektiven (≤1.4) Folgendes:
    • Der Fokussiermechanismus jeder Kamera und jedes Objektivs wird im Werk der Leica Camera AG in Wetzlar individuell mit größtmöglicher Präzision justiert. Dabei werden extrem enge Toleranzen eingehalten, die eine präzise Fokussierung jeder Kamera-/Objektiv-Kombination in der Fotografie ermöglichen.
    • Werden lichtstarke Objektive (≤1.4) bei offener Blende verwendet, können die sehr geringe Schärfentiefe und die daraus resultierenden, manchmal ungenauen Fokussierungen mit dem Messsucher zu Einstellfehlern führen, die sich aus der (summierten) Gesamttoleranz von Kamera und Objektiv ergeben. Daher kann bei kritischer Betrachtung in solchen Fällen nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Kamera-/Objektiv-Kombination zu systematischen Abweichungen führt.
    • Wir empfehlen, Objektiv und Kamera vom Leica Customer Care überprüfen zu lassen, falls Sie eine allgemeine Abweichung der Fokusposition in eine bestimmte Richtung feststellen. Hier können Sie nochmals sicherstellen, dass beide Produkte innerhalb der zulässigen Gesamttoleranz justiert sind. Eine 100%ige Übereinstimmung der Fokusposition kann jedoch nicht für alle Kamera- und Objektivpaarungen erreicht werden.

LEICA R OBJEKTIV (MIT ADAPTER)
Neben Leica M Objektiven können auch Leica R Objektive mit dem als Zubehör erhältlichen Leica R Adapter M verwendet werden. Weitere Details zu diesem Zubehör finden Sie auf der Website der Leica Camera AG.

OBJEKTIVE MIT EINGESCHRÄNKTER KOMPATIBILITÄT
KOMPATIBEL, KANN ABER EIN BESCHÄDIGUNGSRISIKO FÜR KAMERA UND/ODER OBJEKTIV DARSTELLEN

  • Objektive mit versenkbarem Tubus dürfen nur bei ausgefahrenem Tubus verwendet werden, d.h., den Tubus niemals in die Kamera einfahren. Dies gilt nicht für das aktuelle Modell Makro-Elmar-M 1:4/90, da dessen Tubus auch im eingefahrenen Zustand nicht in die Kamera ragt und daher uneingeschränkt verwendet werden kann.
  • Bei Verwendung schwerer Objektive an einer auf einem Stativ montierten Kamera, z.B. Noctilux 1:0.95/50 oder Leica R Objektive mit Adapter: Stellen Sie sicher, dass die Neigung des Stativkopfs sich nicht unbeabsichtigt bewegen kann, wenn die Kamera nicht gehalten wird. Eine plötzliche Neigung und ein Aufprall könnten zu Schäden an der unteren Kante des Kamerabajonetts führen. Aus dem gleichen Grund sollte die Stativbefestigung immer bei entsprechend ausgestatteten Objektiven verwendet werden.

KOMPATIBEL, ABER EXAKTES FOKUSSIEREN KANN EINGESCHRÄNKT SEIN

  • Obwohl der Kamera-Messsucher extrem präzise ist, kann aufgrund der sehr geringen Schärfentiefe bei 135-mm-Objektiven mit offener Blende keine exakte Fokussierung garantiert werden. Wir empfehlen daher, um mindestens zwei Blendenstufen abzublenden. Im Live View (Live-Ansicht) Modus und den verschiedenen Einstellhilfen ist hingegen eine uneingeschränkte Verwendung dieser Objektive möglich.

INKOMPATIBLE OBJEKTIVE

  • Hologon 1:8/15
  • Summicron 1:2/50 with close-up function (Summicron 1:2/50 mit Nahfunktion)
  • Elmar 1:4/90 with retractable tube (Elmar 1:4/90 mit versenkbarem Tubus) (hergestellt 1954–1968)
  • Einige Beispiele des Summilux-M 1:1.4/35 (non-aspherical (nicht-asphärisch), hergestellt 1961–1995, made in Canada (hergestellt in Kanada)) können nicht an die Kamera angesetzt werden oder können nicht unendlich fokussieren. Der Leica Customer Care (Leica Kundendienst) kann diese Objektive für die Verwendung mit dieser Kamera modifizieren.

OBJEKTIVWECHSEL

LEICA M OBJEKTIVE
ANBRINGEN
ANBRINGEN
Halten Sie das Objektiv am festen Ring.
Positionieren Sie den Objektivindexknopf gegenüber dem Auslöseknopf am Kameragehäuse.
Setzen Sie das Objektiv in dieser Position gerade auf.
Drehen Sie das Objektiv im Uhrzeigersinn, bis Sie es einrasten hören und fühlen.

ENTFERNEN
ENTFERNEN
Halten Sie das Objektiv am festen Ring.
Positionieren Sie den Objektivindexknopf gegenüber dem Auslöseknopf am Kameragehäuse.
Setzen Sie das Objektiv in dieser Position gerade auf.
Drehen Sie das Objektiv im Uhrzeigersinn, bis Sie es einrasten hören und fühlen.
Drehen Sie das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn, bis dessen Indexknopf dem Auslöseknopf gegenüberliegt.
Entfernen Sie das Objektiv senkrecht.

  • Ein Objektiv oder der Kamerabajonettdeckel sollte immer angebracht sein, um das Eindringen von Staub etc. in das Innere der Kamera zu verhindern.
  • Aus dem gleichen Grund sollten Objektive schnell und in einer möglichst staubfreien Umgebung gewechselt werden.
  • Bei eingelegtem Film sollten Sie das Objektiv im Schatten Ihres eigenen Körpers wechseln, da direktes Sonnenlicht zum Lichteintritt durch den Verschluss führen kann.

DIOPTRIENAUSGLEICH

Für Brillenträger steht eine Dioptrienkompensationsfunktion von bis zu ±3 Dioptrien zur Verfügung.
Der Messsucher kann hierfür mit einer optionalen Leica Korrektionslinse ausgestattet werden. https://store.leica-camera.com
Setzen Sie die Korrektionslinse flach auf das Sucherokular.
Ziehen Sie sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.

Hinweise

  • Bitte beachten Sie die Informationen auf der Leica Website zur Auswahl einer passenden Korrektionslinse.
  • Bitte beachten Sie, dass die Standard-Suchereinstellung der Leica MP -0,5 Dioptrien beträgt. Wenn Sie also eine Brille mit 1 Dioptrie tragen, benötigen Sie eine Korrektionslinse mit +1,5 Dioptrien.

KAMERABEDIENUNG

BEDIENELEMENTE

AUSLÖSERTASTE
AUSLÖSERTASTE
Die Auslösertaste ist eine zweistufige mechanische Taste.

Antippen/halb durchdrücken (=bis zum ersten Druckpunkt durchdrücken)

  • Die Belichtungsmessung schaltet sich ein.
  • Der Lichteinsatz wird angezeigt.
  • Die Batterieladewarnanzeige wird angezeigt.

Hinweise

  • Für die Belichtungsmessung muss der Verschluss gespannt und die Batterieladung ausreichend sein.
  • Beim Loslassen der Auslösertaste bleiben die Belichtungsmessung und der Lichteinsatz im Sucher für ca. 14 Sekunden aktiviert.

Vollständig durchdrücken

  • Verschlussauslösung

Hinweise

  • Um Verwacklungen zu vermeiden, drücken Sie die Auslösertaste sanft und ohne Rucken durch, bis Sie das Klicken des Verschlusses hören.
  • Die Auslösertaste bleibt gesperrt, bis der Verschluss gespannt ist.
  • Die Auslösertaste ist mit einem Standardgewinde für einen Drahtauslöser ausgestattet.

VERSCHLUSSZEITENWÄHLRAD

Das Verschlusszeitenwählrad rastet zwischen den Positionen 1000 und B/OFF. Es rastet an jeder der markierten Positionen ein. Zwischenpositionen zwischen den markierten Positionen dürfen nicht verwendet werden.
VERSCHLUSSZEITENWÄHLRAD

  • 1000–1: Feste Verschlusszeiten von 1/1000 s bis 1 s
  • B/OFF: Langzeitbelichtung (Bulb), Belichtungsmessung ausschalten
  • : Die kürzestmögliche Blitzsynchronzeit (1⁄50 s) für den Blitzmodus

Hinweis

  • Beim Transport der Kamera in einer Tragetasche oder wenn sie längere Zeit nicht verwendet wird, sollte das Verschlusszeitenwählrad auf B/OFF gestellt werden. Dies verhindert eine versehentliche Aktivierung der Belichtungsmessung und hilft, die Batterielebensdauer zu verlängern.

ISO-EINSTELLRAD

Mit dem ISO-Einstellrad wird die Kamera auf die Empfindlichkeit des verwendeten Films eingestellt. Wählen Sie eine markierte Einstellung auf dem ISO-Einstellrad. Die Filmempfindlichkeitseinstellungen werden in ISO-Werten und in Grad angegeben.
ISO-EINSTELLRAD

  • 6–6400: Feste ISO-Werte

FILMVORSPULHEBEL
Der Filmvorspulhebel wird verwendet, um den Film vorzuspulen, den Verschluss zu spannen und den Bildzähler automatisch weiterzuschalten.
FILMVORSPULHEBEL

RÜCKSPULKNOPF
Nachdem die letzte Aufnahme gemacht wurde, spulen Sie den Film durch Drücken der Rückspultaste zurück in die Filmkassette.
RÜCKSPULKNOPF

RÜCKSPULENTRIEGELUNGSHEBEL
Der Rückspulentriegelungshebel verhindert, dass der Film versehentlich zurückgespult wird.
RÜCKSPULENTRIEGELUNGSHEBEL

BILDWINKELWÄHLER
Ein alternativer Leuchtrahmen erscheint im Sucher, wenn der Bildwinkelwähler gedrückt wird.
BILDWINKELWÄHLER

FILMWECHSEL

Der eingelegte Film ist vollständig belichtet und muss ersetzt werden, wenn der Verschluss nicht mehr gespannt werden kann.

So wechseln Sie den Film
Belichteten Film zurückspulen
Belichteten Film entnehmen
Neuen Film einlegen
Film bis zur ersten Aufnahme vorspulen

  • Bevor der Film entnommen wird, muss er vollständig in die Filmkassette zurückgespult werden. Andernfalls werden Teile des Films durch das Umgebungslicht zerstört.

KAMERA ÖFFNEN/SCHLIESSEN
KAMERA ÖFFNEN

KAMERA ÖFFNEN
Kamera mit der Unterseite nach oben halten
Verriegelungshebel anheben
Verriegelungshebel gegen den Uhrzeigersinn drehen
Bodenplatte abnehmen
Rückwand öffnen

Hinweis

  • Beim Öffnen der Bodenplatte wird der automatische Bildzähler automatisch auf Null zurückgesetzt.

KAMERA SCHLIESSEN
KAMERA SCHLIESSEN
Kamera mit der Unterseite nach oben halten
Rückwand schließen
Bodenplatte in den Verriegelungsstift an der Kameraseite einhaken
Bodenplatte schließen

  • Die Rückwand muss vollständig heruntergedrückt und von der Bodenplatte umschlossen sein.

Verriegelungshebel im Uhrzeigersinn drehen
Verriegelungshebel nach unten drücken
Überprüfen Sie, ob die Bodenplatte korrekt positioniert und geschlossen ist

VERSCHLUSS SPANNEN
VERSCHLUSS SPANNEN

So spannen Sie den Verschluss
Den Filmvorspulhebel in einer Bewegung bis zum Anschlag nach vorne drücken
oder
Den Filmvorspulhebel mehrmals bis zum Anschlag drücken

Hinweise

  • Der Filmvorspulhebel kann bei Nichtgebrauch zur Mitte hin eingedrückt werden.
  • Der Bildzähler zählt jedes Mal weiter, wenn der Filmvorspulhebel gespannt wird, auch wenn sich kein Film in der Kamera befindet.

FILM ZURÜCKSPULEN
FILM ZURÜCKSPULEN - Schritt 1
Den Rückspulentriegelungshebel in Position R bewegen
FILM ZURÜCKSPULEN - Schritt 2
Den Rückspulknopf ausklappen.
Den Rückspulknopf im Uhrzeigersinn drehen.

  • Der Film wird mit leichtem Widerstand aus der Aufwickelspule gezogen.

Die Rückspulkurbel noch ein paar Mal weiterdrehen.
Den Rückspulknopf wieder einklappen.
Den Rückspulentriegelungshebel wieder in seine vertikale Position bringen.

  • Der Film wird mit leichtem Widerstand aus der Aufwickelspule gezogen.

Die Rückspulkurbel noch ein paar Mal weiterdrehen.
Den Rückspulknopf wieder einklappen.
Den Rückspulentriegelungshebel wieder in seine vertikale Position bringen.

FILM ENTNEHMEN
FILM ENTNEHMEN
Kamera mit der Unterseite nach oben halten
Kamera öffnen
Den Film herausziehen.
Den Film an einem kühlen und dunklen Ort lagern.

FILM EINLEGEN

FILM EINLEGEN
Kamera mit der Unterseite nach oben halten
Kamera öffnen
Die Filmkassette etwa zur Hälfte in die Aussparung der Kamera schieben.
Den Filmanfang fassen und ihn in die Aufwickelspule am anderen Ende der Kamera ziehen.

  • • Die schematische Darstellung auf der Unterseite der Kamera zeigt die korrekte Endposition.

Mit den Fingerspitzen die Filmkassette und den Filmanfang vorsichtig in die Kamera schieben.
Kamera schließen

  • Überprüfen Sie das Filmwickeln nicht, während die Kamera geöffnet ist, da die Bodenplatte so konstruiert ist, dass sie den Film im geschlossenen Zustand in die richtige Position führt.
  • Auf der Innenseite der Rückwand und an der entsprechenden Stelle des Kameragehäuses befinden sich Kontakte für die Übertragung der Filmempfindlichkeitseinstellung. Diese müssen vor Schmutz und direktem Wasserkontakt geschützt werden.

Hinweise

  • Der Filmanfang muss wie bei jedem Standardfilm zugeschnitten sein.
  • Es beeinträchtigt die Funktion nicht, wenn der Filmanfang so weit herausgezogen wird, dass er aus einem der Schlitze auf der gegenüberliegenden Seite der Aufwickelspule herausragt. Bei Temperaturen unter Null muss der Film genau wie in der Abbildung gezeigt eingelegt werden, d.h. der Filmanfang muss von nur einem der Schlitze an der Aufwickelspule erfasst werden, damit das hervorstehende Ende des Films nicht abbricht.

VORSCHUB ZUR ERSTEN AUFNAHME

Verschluss spannen
Verschluss auslösen
Verschluss erneut spannen

  • Der Film läuft korrekt vor, wenn sich auch die Rückspulkurbel dreht.

Den Auslöser erneut drücken.
Den Verschluss ein drittes Mal spannen.

  • Der Bildzähler sollte nun Aufnahme 1 anzeigen.
  • Die Kamera ist jetzt aufnahmebereit.

BILDER MACHEN

Stellen Sie sicher, dass die am ISO-Einstellrad eingestellte Filmempfindlichkeit mit der Empfindlichkeit des eingelegten Films übereinstimmt.
Spannen Sie den Verschluss bei Bedarf.
Legen Sie das Bildfeld fest.
Tippen Sie auf den Auslöser.

  • Nach dem Loslassen des Auslösers bleiben die Belichtungsmessung und der Lichtabgleich im Sucher für ca. 14 Sekunden aktiviert.

Ermitteln Sie die korrekte Belichtung.

  • Es kann erforderlich sein, den Bildausschnitt vorübergehend zu ändern (stark mittenbetonte Belichtungsmessung) oder eine Korrektur anzuwenden.

Stellen Sie die gewünschte Kombination aus Verschlusszeit und Blende ein.

  • Neben der korrekten Belichtung spielen verschiedene Aspekte der Bildgestaltung wie Tiefenschärfe und Bewegungseffekt eine wichtige Rolle.

Nutzen Sie den Fokusring, um auf das Objekt zu fokussieren.

  • Es kann erforderlich sein, den Bildausschnitt vorübergehend zu ändern, da sich das Messfeld in der Bildmitte befindet.

Legen Sie den endgültigen Bildausschnitt fest.
Auslösen

  • Die Belichtungsmessung endet, und die LED-Anzeige im Sucher leuchtet nicht mehr.

ISO-EMPFINDLICHKEIT

Die erwarteten Aufnahmebedingungen und der Verwendungszweck der aufgenommenen Bilder spielen eine Rolle bei der Wahl der richtigen Filmempfindlichkeit.

  • Niedrige Filmempfindlichkeit bietet schärfere und feinkörnigere Ergebnisse.
  • Hohe Filmempfindlichkeit ermöglicht Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen oder mit kürzeren Verschlusszeiten (z.B. für Sportfotografie).

Die Empfindlichkeit des verwendeten Films muss über das ISO-Einstellrad eingestellt werden, um eine korrekte Belichtungsmessung zu gewährleisten. Wählen Sie eine markierte Einstellung am ISO-Einstellrad. Die Filmempfindlichkeitseinstellungen werden in ISO-Werten und in Grad angegeben.
ISO-Empfindlichkeit
Drehen Sie das ISO-Einstellrad, bis das weiße Dreieck auf den korrekten Wert zeigt.

ISO/ASA/DIN UMWANDLUNG

ISO ASA DIN
6 6
- 8 10°
- 10 11°
12 12 12°
- 16 13°
- 20 14°
25 25 15°
- 32 16°
- 40 17°
50 50 18°
- 64 19°
- 80 20°
100 100 21°
- 125 22°
- 160 23°
200 200 24°
- 250 25°
- 320 26°
400 400 27°
- 500 28°
- 640 29°
800 800 30°
- 1000 31°
- 1250 32°
1600 1600 33°
- 2000 34°
- 2500 35°
3200 3200 36°
- 4000 37°
- 5000 38°
6400 6400 39°

BILDGESTALTUNG

BILDWINKEL (LEUCHTRAHMEN)

Der Leuchtrahmen-Messsucher dieser Kamera ist nicht nur ein besonders hochwertiger, großer, brillanter und heller Sucher, er dient gleichzeitig als hochpräziser, objektivgekoppelter Entfernungsmesser. Alle Leica M Objektive mit Brennweiten zwischen 16 und 135 mm werden beim Ansetzen an die Kamera automatisch gekoppelt. Der Sucher besitzt einen Vergrößerungsfaktor von 0,72x. Der Leuchtrahmen ist mit der Fokussierungsfunktion so gekoppelt, dass die Parallaxe – der Versatz zwischen Objektiv- und Sucherachse – automatisch ausgeglichen wird. Die Größe des Leuchtrahmens entspricht einer Bildgröße von ca. 23 x 35 mm (Diaformat) bei kürzester Entfernungseinstellung für jede Brennweite. Bei Entfernungen unter 2 m erfasst der Film etwas weniger, als durch die Innenkanten des Leuchtrahmens angezeigt wird, und bei größeren Entfernungen etwas mehr (siehe nebenstehende Abbildung). Diese geringfügigen – in der Praxis selten entscheidenden – Abweichungen sind prinzipieller Natur. Die Leuchtrahmen einer Kamera mit Sucher müssen an den Bildwinkel der Brennweite des Objektivs angepasst werden. Der nominelle Bildwinkel ändert sich beim Fokussieren durch den sich ändernden Auszug, d.h. den Abstand des Linsensystems zur Filmoberfläche. Wenn der eingestellte Abstand unter Unendlich liegt (und der Auszug entsprechend größer ist), verringert sich auch der tatsächliche Bildwinkel. Das Objektiv erfasst weniger vom Bildobjekt. Die Bildwinkelunterschiede bei größeren Brennweiten sind aufgrund des größeren Auszugs tendenziell größer.
Bildwinkel (Leuchtrahmen)
Alle Bilder und Leuchtrahmenpositionen bei 50 mm Brennweite

A Leuchtrahmen
B Tatsächlicher Bildwinkel
Auf 0,7 m eingestellt Der Film erfasst etwa eine Rahmenbreite weniger.
Auf 2 m eingestellt Der Film erfasst genau den Bildwinkel, der innerhalb der Innenkanten des Leuchtrahmens angezeigt wird.
Auf Unendlich eingestellt Der Film erfasst ca. 1 bzw. 4 (vertikale bzw. horizontale) Rahmenbreite(n) mehr.

Hinweis

  • Das rechteckige Messfeld des Entfernungsmessers, das heller als der umgebende Bildbereich ist, befindet sich in der Mitte des Sucherrahmens. Weitere Informationen zur Entfernungsmessung und Belichtungsmessung finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

ALTERNATIVE BILDWINKEL/BRENNWEITEN ANZEIGEN
Der entsprechende Leuchtrahmen leuchtet in den Kombinationen 35 mm + 135 mm, 50 mm + 75 mm oder 28 mm + 90 mm auf, wenn Objektive mit einer Brennweite von 28 (Elmarit ab Seriennummer 2 411 001), 35, 50, 75, 90 und 135 mm verwendet werden. Der Bildfeldwähler wird automatisch auf die entsprechende Position eingestellt.
Zusätzliche Leuchtrahmen können je nach angesetztem Objektiv angezeigt werden. Diese ermöglichen eine Simulation der jeweiligen Brennweiten. Dieser Prozess hilft bei der Auswahl des richtigen Objektivs für den gewünschten Bildwinkel.
Bewegen Sie den Bildfeldwähler in die gewünschte Position.

  • Der Bildfeldwähler schnappt beim Loslassen automatisch zurück.

35 mm + 135 mm
Alternative Bildwinkel/Brennweiten anzeigen - Beispiel 1

50 mm + 75 mm
Alternative Bildwinkel/Brennweiten anzeigen - Beispiel 2

28 mm + 90 mm
Alternative Bildwinkel/Brennweiten anzeigen - Beispiel 3

SCHARFSTELLUNG

Der Entfernungsmesser kann zur Scharfstellung verwendet werden. Der Entfernungsmesser dieser Kamera ist aufgrund seiner breiten und effektiven Messbasis sehr präzise. Die Bildschärfe kann über die Mischbild- oder Schnittbildmethode eingestellt werden.

MISCHBILDMETHODE (DOPPELBILD)
Für ein Porträt könnten Sie auf die Augen fokussieren, indem Sie das Messfeld des Entfernungsmessers verwenden und den Fokusring am Objektiv drehen, bis die Konturen exakt innerhalb des Messfelds ausgerichtet sind.
Mischbildmethode (Doppelbild)

SCHNITTBILDMETHODE
Für eine Architekturaufnahme könnten Sie das Messfeld des Entfernungsmessers z.B. auf eine vertikale Kante oder eine andere klar definierte vertikale Linie fokussieren und den Fokusring am Objektiv weiterdrehen, bis die Kontur der Kante oder der Linie an den äußeren Rändern des Messfeldes ohne Versatz sichtbar ist.
Schnittbildmethode

Hinweise

  • Sehr präzise Entfernungsmessungen sind besonders vorteilhaft bei der Verwendung von Weitwinkelobjektiven mit einer relativ großen Tiefenschärfe.
  • Bei beiden Methoden ist das Messfeld des Entfernungsmessers als helles, scharf abgegrenztes Rechteck sichtbar. Die Position des Messfeldes kann nicht geändert werden; es befindet sich immer in der Mitte des Suchers.

BELICHTUNG

BELICHTUNGSMESSMETHODE
Die Leica MP misst die Belichtung selektiv durch das Objektiv bei Arbeitsblende. Das von einem hellen, runden Messpunkt in der Mitte des ersten Verschlussvorhangs reflektierte Licht wird von einer Fotodiode erfasst und gemessen. Diese Silizium-Fotodiode mit aufgesetzter Sammellinse ist oben links am Verschluss positioniert. Der Messfeld-Durchmesser beträgt 12 mm.
Die Belichtungsmessung ist somit stark mittenbetont. Es werden nur diejenigen Bildelemente berücksichtigt, die sich in einem kreisförmigen Bereich um die Bildmitte befinden.
BELICHTUNGSMESSMETHODE

Hinweis

  • Die unregelmäßige Abdeckung des Messpunktes resultiert daraus, dass auf der flexiblen Gummituchkaschierung des Verschlusses keine verdichtete, dicke Farbschicht aufgebracht werden kann, ohne dessen Funktion negativ zu beeinflussen. Die Messgenauigkeit wird hierdurch in keiner Weise beeinträchtigt.

BELICHTUNGSMESSUNG
Die Belichtungsmessung wird durch Antippen des Auslösers aktiviert. Die Lichtwaage im Sucher leuchtet auf und die kontinuierliche Messung beginnt. Nach dem Loslassen des Auslösers bleiben die Belichtungsmessung und die Lichtwaage im Sucher für ca. 14 Sekunden weiterhin aktiviert.

Hinweise

  • Für die Belichtungsmessung muss der Verschluss gespannt und die Batterieladung ausreichend sein.
  • Der Belichtungsmesser ist deaktiviert, wenn das Zeitenrad auf B/OFF gestellt ist.
  • Im Schwellwertbereich des Belichtungsmessers (bei sehr geringer Umgebungshelligkeit) kann es ca. 0,2 Sekunden dauern, bis die Lichtwaage im Sucher erscheint.
  • Beim Auslösen des Verschlusses wird der Belichtungsmesser sofort ausgeschaltet und die Lichtwaage im Sucher ausgeblendet.

BELICHTUNGSEINSTELLUNG
Die für die richtige Belichtung erforderliche Korrektur wird durch die Lichtwaage, bestehend aus drei roten Leuchtdioden (LEDs), angezeigt. Ist die Belichtungseinstellung korrekt, so leuchtet nur die runde LED in der Mitte.

LICHTWAAGE
Die drei LEDs der Lichtwaage im Sucher zeigen zusätzlich zur Drehrichtung des Zeitenrads und Blendenrings, die für die korrekte Belichtung notwendig ist, auch Unterbelichtung, Überbelichtung und korrekte Belichtung an:

Unterbelichtung um mindestens eine Blendenstufe
Unterbelichtung um 1/2 Blendenstufe
Korrekte Belichtung
Überbelichtung um 1⁄2 Blendenstufe
Überbelichtung um mindestens eine Blendenstufe

Hinweise

  • Wird der Messbereich des Belichtungsmessers bei sehr geringer Lichtdichte nicht erreicht, blinkt die dreieckige LED im Sucher links als Warnung. Da die Belichtungsmessung mit Arbeitsblende erfolgt, kann dies durch Abblenden des Objektivs behoben werden.
  • Die Belichtungsmessung bleibt nach dem Loslassen des Auslösers ca. 14 Sekunden lang eingeschaltet, auch wenn der Messbereich nicht erreicht wurde. Verbessern sich die Lichtverhältnisse während dieser Zeit (z.B. durch Veränderung des Bildausschnitts oder Öffnen der Blende), so wechselt die LED-Anzeige von Blinken zu Dauerleuchten und zeigt damit die Messbereitschaft an.

ANSPRUCHSVOLLE AUFNAHMESITUATIONEN
BESONDERS HELLE ODER DUNKELE OBJEKTE
Die Belichtungsmessung ist auf einen mittleren Grauwert (18% Reflexion) geeicht, der der durchschnittlichen Reflexion eines normalen, d.h. durchschnittlichen Bildobjekts entspricht.
Sollte das Objekt mehr Licht reflektieren, z.B. eine Winterlandschaft, der Strand, vor hellen Gebäuden oder von einem weißen Brautkleid, so würde eine den Werten der Lichtwaage entsprechende Einstellung von Verschlusszeit und Blende eine Unterbelichtung zur Folge haben.
BESONDERS HELLE ODER DUNKELE OBJEKTE

Grundsätzlich gibt es zwei Lösungsansätze für dieses Problem:

  • Falls vorhanden, ist ein anderer Bereich, der einem Objekt mit mittlerer Reflexion entspricht, als Ersatz geeignet.
  • Die vom Belichtungsmesser angezeigten Werte werden manuell anhand von Erfahrungswerten korrigiert.

OBJEKTE MIT SEHR HOHEN KONTRASTEN
Der Kontrastumfang eines Objekts umfasst alle Helligkeitsstufen, vom hellsten bis zum dunkelsten Bildpunkt. Bei sehr großen Kontrasten zwischen den hellen und dunklen Bereichen reicht der Belichtungsumfang des Films nicht mehr aus, um alle Helligkeitsunterschiede des Motivs sowohl in "Licht" als auch in "Schatten" abzubilden. Eine Messung auf Licht und Schatten und die daraus resultierende Kompromissbelichtung würde in der Regel unbefriedigende Ergebnisse liefern, da sowohl in den hellen als auch in den dunklen Bildbereichen keine Zeichnung mehr vorhanden wäre. Gezielt kürzere oder längere Belichtungszeiten verstärken oft den Charakter des Bildes und können somit ein nützliches Bildgestaltungsmittel sein.
OBJEKTE MIT SEHR HOHEN KONTRASTEN

LANGZEITBELICHTUNG (BULB)
Ist das Zeitenrad auf B/OFF gestellt, bleibt der Verschluss so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird.
LANGZEITBELICHTUNG (BULB)
Stellen Sie das Zeitenrad auf B/OFF.

Hinweis

  • Der Belichtungsmesser ist deaktiviert, wenn das Zeitenrad auf B/OFF gestellt ist.

BLITZFOTOGRAFIE

Die Leica MP verfügt über keine eigene Blitzbelichtungsmessung und -steuerung. Die Blitzbelichtung muss daher entweder vom angesetzten Blitzgerät selbst (Computersteuerung) oder – in Abhängigkeit von der Objektentfernung zur Kamera – manuell für jede Aufnahme nach Leitzahlberechnung durch Blendenwahl gesteuert werden. Die kürzestmögliche Belichtungszeit für Aufnahmen mit Elektronenblitzgeräten, die Blitzsynchronzeit 1/50 Sekunde, ist am Zeitenrad mit gekennzeichnet.
Längere Verschlusszeiten sind möglich und können unter Berücksichtigung des natürlichen Umgebungslichts für die Bildwirkung von Vorteil sein.

KOMPATIBLE BLITZGERÄTE
Alle handelsüblichen Blitzgeräte mit Standard-Blitzsynchronanschluss oder Mittenkontakt können mit der Leica MP verwendet werden. Wir empfehlen die Verwendung von modernen, thyristorgesteuerten Elektronenblitzgeräten.

  • Der Einsatz eines inkompatiblen Blitzgeräts an der Leica MP kann im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden an Kamera und/oder Blitzgerät führen.

Hinweise

  • Ein nicht blitzbereites Blitzgerät kann zu Fehlbelichtungen führen.
  • Studioblitzanlagen können eine sehr lange Blitzdauer aufweisen. Es kann daher von Vorteil sein, bei der Verwendung dieser Art von Ausrüstung eine Verschlusszeit zu wählen, die länger als 1⁄50 Sekunde ist. Gleiches gilt für die Funkfernauslösung von Blitzgeräten, die nicht an der Kamera befestigt sind („off-camera" (außerhalb der Kamera) blitzen), da die Funkübertragung eine Verzögerung verursachen kann.

BLITZGERÄTE ANSCHLIESSEN
Die Leica MP bietet zwei Blitzanschlüsse.

  • Ein Zubehörschuh mit Mittenkontakt für alle Blitzgeräte mit Standard-Blitzschuh befindet sich auf der Oberseite der Kamera.
  • Auf der Rückseite (direkt unter dem Zubehörschuh) befindet sich ein Synchronanschluss für eine Synchronkabelverbindung.

Hinweise

  • Zwei Blitzgeräte können gleichzeitig ausgelöst werden, indem ein Gerät am Zubehörschuh und eines am Synchronanschluss befestigt wird.
  • Weitere Informationen zur Blitzverwendung und den verschiedenen verfügbaren Blitzmodi finden Sie in der entsprechenden Anleitung.

BLITZGERÄT ÜBER DEN ZUBEHÖRSCHUH ANSCHLIESSEN
ANBRINGEN DES BLITZGERÄTS
Schalten Sie das Blitzgerät aus.
Schieben Sie den Fuß des Blitzgeräts vollständig in den Zubehörschuh.
Schließen Sie die vorhandene Arretierung (Klemmscheibe, Druckknopf o.ä.).

  • Dies ist wichtig, da es verhindert, dass das Blitzgerät herausfällt oder es aufgrund von Bewegung zu einer Kontaktunterbrechung kommt.

ENTFERNEN DES BLITZGERÄTS
Schalten Sie das Blitzgerät aus.
Öffnen Sie die vorhandene Arretierung (Klemmscheibe, Druckknopf o.ä.).
Entfernen Sie das Blitzgerät.

PFLEGE/LAGERUNG

Wir empfehlen Folgendes, wenn die Kamera längere Zeit nicht benutzt wird:

  • Stellen Sie das Zeitenrad auf B/OFF.

KAMERAGEHÄUSE

  • Achten Sie darauf, Ihr Equipment möglichst sauber zu halten, da jeder Schmutz auch einen Nährboden für Mikroorganismen bietet.
  • Verwenden Sie zur Reinigung der Kamera ausschließlich ein weiches, trockenes Tuch. Hartnäckigere Verschmutzungen sollten zunächst mit hochverdünntem Spülmittel angefeuchtet und anschließend mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.
  • Wurde die Kamera mit Salzwasser bespritzt, feuchten Sie zunächst ein weiches Tuch mit Leitungswasser an, wringen Sie es anschließend gründlich aus und wischen Sie damit die Kamera ab. Trocknen Sie zum Schluss den LUX Grip gründlich mit einem trockenen Tuch ab.
  • Zum Entfernen von Flecken und Fingerabdrücken wischen Sie die Kamera mit einem sauberen, fusselfreien Tuch ab. Hartnäckigerer Schmutz in schwer erreichbaren Ecken des Kameragehäuses kann mit einem kleinen Pinsel entfernt werden. Berühren Sie beim Reinigen mit einem Pinsel nicht den Verschluss.
  • Es ist vorzuziehen, die Kamera in einem geschlossenen, gepolsterten Etui aufzubewahren, damit nichts daran reiben kann und sie vor Staub geschützt ist.
  • Lagern Sie die Kamera an einem trockenen Ort mit ausreichender Belüftung und schützen Sie sie vor hohen Temperaturen und Feuchtigkeit. Wird die Kamera in feuchter Umgebung benutzt, so ist es unerlässlich, vor der Lagerung jegliche Feuchtigkeit zu entfernen.
  • Um das Wachstum von Pilzen und Schimmel zu verhindern, sollten Sie die Kamera über längere Zeiträume nicht in Ledertaschen aufbewahren. Kamerataschen, die während des Gebrauchs nass geworden sind, sollten entleert werden, um Schäden an Ihrem Equipment durch Feuchtigkeit und eventuell freigesetzte Ledergerbstoffrückstände zu vermeiden.
  • Alle mechanisch bewegten Lager und Gleitflächen Ihrer Kamera sind geschmiert. Wenn Sie Ihre Kamera längere Zeit nicht benutzen, sollte sie etwa alle drei Monate mehrmals ohne Film gespannt und bei allen Verschlusszeiten ausgelöst werden, um ein Verharzen der Schmierstellen zu verhindern. Wir empfehlen auch die wiederholte Betätigung und Nutzung aller anderen Bedienelemente.
  • Wird das Kameraequipment in einem heißen und feuchten Tropenklima verwendet, sollte es so oft wie möglich der Sonne und Luft ausgesetzt werden, um das Wachstum von Pilzen und Schimmel zu verhindern. Die Lagerung in dicht verschlossenen Behältern oder Beuteln wird nur empfohlen, wenn auch ein Trockenmittel wie Silikagel verwendet wird.
  • Sollte sich Kondenswasser an oder in der Kamera gebildet haben, sollten Sie diese ausschalten und etwa eine Stunde lang bei Raumtemperatur liegen lassen. Sobald sich die Raum- und Kameratemperaturen angeglichen haben, verschwindet das Kondenswasser von selbst.

OBJEKTIV

  • Zum Entfernen von Staub von den Außenlinsen genügt in der Regel ein weicher Pinsel. Stärkere Verschmutzungen entfernen Sie mit einem sauberen, weichen Tuch, das völlig frei von Fremdkörpern ist. Wischen Sie die Linse vorsichtig kreisförmig von der Mitte nach außen ab. Wir empfehlen die Verwendung von Mikrofasertüchern, die in einem Schutzbehälter aufbewahrt werden und in Fotofachgeschäften und anderen Optikfachhändlern erhältlich sind. Diese Tücher sind bei 40°C maschinenwaschbar. Verwenden Sie keinen Weichspüler und bügeln Sie sie nicht. Verwenden Sie keine Brillenputztücher, da diese mit Chemikalien getränkt sind, die das Glas der Kameraobjektive beschädigen könnten.
  • Bringen Sie zum optimalen Schutz der Frontlinse unter ungünstigen Bedingungen (z.B. Sand, Salzwasserspritzer) einen transparenten UVA-Filter an. Denken Sie daran, dass dieser Filter, wie jeder andere Filter auch, in manchen Situationen bei Gegenlicht unerwünschte Lichtreflexionen erzeugen kann.
  • Objektivdeckel schützen die Linse auch vor versehentlichen Fingerabdrücken und Regen.
  • Alle mechanischen Lager und Gleitflächen an Ihrem Objektiv sind geschmiert. Achten Sie darauf, den Fokusring und den Blendenring regelmäßig zu bewegen, um ein Verharzen der Schmierstellen zu verhindern, wenn das Objektiv längere Zeit nicht benutzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Problem Mögliche Ursache/Fehlerbehebung Vorgeschlagene Abhilfen
Beim Fotografieren

Blitz löst nicht aus

Blitz kann mit den aktuellen Einstellungen nicht verwendet werden Beachten Sie die Liste der mit der Blitzfunktion kompatiblen Einstellungen
Auslöser gedrückt, während der Blitz noch lädt Warten Sie, bis der Blitz vollständig aufgeladen ist

Blitz beleuchtet das Objekt nicht vollständig

Objekt außerhalb der Blitzreichweite Bringen Sie das Objekt in die Blitzreichweite
Blitzlicht ist blockiert Stellen Sie sicher, dass das Blitzlicht nicht durch Finger oder Objekte blockiert wird.
Kamera kann nicht ausgelöst werden / Verschluss deaktiviert / Foto kann nicht aufgenommen werden Eingelegter Film wurde vollständig verwendet Film wechseln

Bilder sind unscharf

Objektiv ist verschmutzt Reinigen Sie das Objektiv
Kamera wurde während der Aufnahme bewegt Verwenden Sie den Blitz
Montieren Sie die Kamera auf einem Stativ
Verwenden Sie eine kürzere Verschlusszeit

Bilder sind überbelichtet

Blitz ist auch in heller Umgebung aktiv Ändern Sie den Blitzmodus
Starke Lichtquellen sind im Bild vorhanden Vermeiden Sie starke Lichtquellen im Bild
(Halb-)Gegenlicht fällt in das Objektiv (auch von Lichtquellen außerhalb des Bildfeldes) Verwenden Sie eine Gegenlichtblende oder ändern Sie das Objekt
Gewählte Belichtungszeit ist zu lang Wählen Sie eine kürzere Belichtungszeit

Unscharf

Aufnahme an dunklen Orten ohne Blitz Verwenden Sie ein Stativ

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

LEICA MP

KAMERA
Kameratyp
Analoge Systemkamera mit Entfernungsmesser (Kleinbildformat)

Bestell-Nr.
10 302

Material
Geschlossenes Ganzmetallgehäuse mit klappbarer Rückwand
Deckkappe und Bodendeckel: Messing, silber verchromt oder schwarz lackiert Objektivanschluss Leica M Bajonett

Betriebsbedingungen
0°C bis +40°C

Schnittstellen
Zubehörschuh, Synchronbuchse

Stativgewinde
A 1⁄4 DIN 4503 (1⁄4") aus Edelstahl im Bodendeckel

Abmessungen (BxHxT)
138 x 77 x 38 mm

Gewicht
Ca. 585 g (ohne Batterie)

SUCHER
Suchertyp

Großer Leuchtrahmen-Entfernungsmesser mit automatischem Parallaxenausgleich Kalibriert auf -0,5 dpt
Korrekturlinsen von -3 bis +3 dpt erhältlich

Anzeige
LED-Anzeige: Lichtwaage und Batterie-Ladezustandswarnung
Bildfeldbegrenzung: Durch Einspiegelung von Rahmenpaaren:
35 mm + 135 mm, 28 mm + 90 mm, 50 mm + 75 mm (automatische Umschaltung bei Objektiveinschub)
Alternative Bildfeldbegrenzungen/Leuchtrahmen können eingeblendet werden

Parallaxenausgleich
Der horizontale und vertikale Unterschied zwischen Sucher und Objektiv wird automatisch auf Basis der relevanten Entfernungseinstellung kompensiert, d.h. der Leuchtrahmen des Suchers richtet sich automatisch auf das vom Objektiv erfasste Motivdetail aus.

Suchervergrößerung
0,72× (für alle Objektive)

Effektive Messbasis
49,9 mm: 69,25 mm (mechanische Messbasis) x 0,72x (Suchervergrößerung)

Ausrichtung von Sucher- und Filmaufnahme
Bei der kürzesten Entfernungseinstellung für jede Brennweite entspricht die Leuchtrahmengröße einer Bildgröße von ca. 23 x 35 mm. Bei Einstellung auf Unendlich erfasst der Film, je nach Brennweite, ca. 9 % (28 mm) bis 23 % (135 mm) mehr, als im entsprechenden Leuchtrahmen dargestellt wird.

Großbasismesssucher
Schnittbild- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld.

VERSCHLUSS
Verschlusstyp
Gummibuch-Schlitzverschluss mit horizontalem Lauf; mechanisch gesteuert; extrem leise

Verschlusszeiten
Mech. Verschluss: 1 s bis 1⁄1000 s
Blitzsynchronzeit: bis 1⁄50 s

Auslöser
Zweistufig
1. Stufe: Aktivierung der Kameraelektronik inklusive Belichtungsmessung; 2. Stufe: Verschlussauslösung) Standardgewinde für Kabelauslöser integriert

FILMTRANSPORT
Vorwärtstransport
Manuell mit Schnellaufzugshebel oder Leicavit M (als Zubehör erhältlich) oder motorisiert mit Leica Motor-M, Leica Winder-M, Leica Winder M4-P oder Leica Winder M4-2

Rückspulen
Manuell mit Rückspulknauf, nachdem der Rückspulentriegelungshebel in die Position R geschwenkt wurde

Automatischer Bildzähler
Auf der Oberseite der Kamera
Wird beim Entfernen des Bodendeckels automatisch zurückgesetzt

FOKUSSIERUNG
Arbeitsbereich
70 cm bis unendlich

Fokussierungsmodus
Manuell

BELICHTUNG
Belichtungsmessung
TTL (Belichtungsmessung durch das Objektiv), Arbeitsblende

Messzelle
Silizium-Fotodiode mit Sammellinse oben links hinter dem Kamerabajonett

Messprinzip
Messung des vom Messpunkt in der Mitte des 1. Verschlussvorhangs reflektierten Lichts
Durchmesser des Messpunktes: 12 mm (entspricht ca. 13 % des vollen Negativformats oder rund 2/3 der kurzen Seite des relevanten Leuchtrahmens im Entfernungsmesser)

Messbereich
Blinkende linke dreieckige LED im Sucher zeigt Werte unterhalb des Messbereichs an

Belichtungsmodi
Manuelle Einstellungen für Verschlusszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit
Kalibrierung über Lichtwaage

Filmempfindlichkeitsbereich
Manuelle Einstellung zwischen ISO 6/9° und ISO 6400/39°

BLITZBELICHTUNGSSTEUERUNG
Blitzgeräteanschluss
Zubehörschuh, Synchronbuchse

Synchronisation
Auf dem 1. Verschlussvorhang

Blitzsynchronzeit
=1/50 s; langsamere Verschlusszeiten können verwendet werden

Blitzbelichtungsmessung
Über Computersteuerung des Blitzgeräts oder durch Berechnung der Leitzahl und manueller Einstellung der erforderlichen Blende

STROMVERSORGUNG
Betriebsspannung

Batterie 3 V
Zwei Silberoxid-Knopfzellen (PX76/SR 44) oder eine Lithiumzelle (DL1/3 N)
Bei Raumtemperatur und einer Messzeit von 14 s pro Belichtung hält ein neuer Batteriesatz ca. 100 36-Bilder-Filme, d.h. ca. 3.600 Belichtungen (gemäß Leica Teststandards). Die Stromversorgung wird nur für die Belichtungsmessung und die LED-Anzeige benötigt.

LEICA KUNDENDIENST

Wenden Sie sich an den Leica Camera AG Kundendienst für die Wartung Ihrer Leica Ausrüstung und für Beratung zu allen Leica Produkten sowie zur Bestellung. Für Reparaturen oder im Schadensfall können Sie sich auch direkt an den Kundendienst oder den Reparaturservice Ihres lokalen Leica Vertreters wenden.

LEICA DEUTSCHLAND
Leica Camera AG
Leica Kundendienst
Am Leitz-Park 5
35578 Wetzlar Deutschland
Telefon: +49 6441 2080-189
Fax: +49 6441 2080-339
E-Mail: customer.care@leica-camera.com https://leica-camera.com

IHR LOKALER LEICA VERTRETER
Die für Ihren Bereich zuständige Kundendienstabteilung finden Sie auf unserer Website: https://leica-camera.com/en-int/contact

LEICA AKADEMIE
Unser gesamtes Seminarprogramm mit vielen interessanten Fotoworkshops finden Sie unter: https://leica-camera.com/en-int/leica-akademie

SICHERHEITSHINWEISE

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

  • Bewahren Sie Kleinteile immer wie folgt auf:
    • außerhalb der Reichweite von Kindern
    • an einem sicheren Ort, wo sie nicht verloren gehen oder gestohlen werden
  • Moderne elektronische Bauteile sind empfindlich gegenüber statischer Entladung. Sie können leicht Ladungen von mehreren 10.000 Volt aufnehmen, indem Sie einfach auf synthetischen Bodenbelägen gehen. Eine statische Entladung kann auftreten, wenn Sie die Kamera berühren und insbesondere, wenn sie auf einer leitfähigen Oberfläche platziert ist. Eine statische Entladung am Kameragehäuse stellt kein Risiko für die Elektronik dar. Trotz eingebauter Sicherheitsschaltungen sollten Sie den direkten Kontakt mit externen Kamerakontakten, wie denen im Blitzschuh, vermeiden.
  • Verwenden Sie zum Reinigen der Kontakte ein Baumwoll- oder Leinentuch anstelle eines Mikrofasertuchs vom Optiker (synthetisch). Stellen Sie sicher, dass statische Ladungen entladen werden, indem Sie bewusst ein Heizungs- oder Wasserrohr (leitfähiges, geerdetes Material) berühren. Schmutzablagerungen und Oxidation an den Kontakten können vermieden werden, indem Sie Ihre Kamera an einem trockenen Ort mit aufgesetztem Objektivdeckel und Blitzschuh-/Sucherkappe aufbewahren.
  • Verwenden Sie nur für dieses Modell spezifiziertes Zubehör, um Fehler, Kurzschlüsse oder Stromschläge zu vermeiden.
  • Versuchen Sie nicht, Teile des Gehäuses (Abdeckungen) selbst zu entfernen. Reparaturen dürfen nur in autorisierten Servicezentren durchgeführt werden.
  • Schützen Sie die Kamera vor dem Kontakt mit Insektensprays und anderen aggressiven Chemikalien. Reinigungsbenzin, Verdünner und Alkohol dürfen nicht zur Reinigung verwendet werden. Einige Chemikalien und Flüssigkeiten können das Kameragehäuse oder die Oberflächenbeschichtung beschädigen.
  • Gummi und Kunststoffe sind dafür bekannt, aggressive Chemikalien abzugeben und sollten daher nicht über längere Zeit mit der Kamera in Kontakt bleiben.
  • Verhindern Sie das Eindringen von Sand, Staub oder Wasser in die Kamera, z. B. bei Schneefall, Regen oder am Strand. Seien Sie besonders vorsichtig beim Objektivwechsel und beim Einlegen oder Entnehmen des Films. Sand und Staub können die Kamera und das Objektiv beschädigen. Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen und sogar irreparable Schäden verursachen.

OBJEKTIV

  • Ein Kameraobjektiv kann bei direkter frontaler Sonneneinstrahlung wie eine Lupe wirken. Die Kamera muss daher vor längerer direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
  • Das Anbringen des Objektivdeckels und die Aufbewahrung der Kamera im Schatten oder idealerweise in ihrer Kameratasche helfen, Schäden im Inneren der Kamera zu vermeiden.

BATTERIEN

  • Unsachgemäße Verwendung der Batterien oder die Verwendung nicht zugelassener Batterietypen kann zu einer Explosion führen!
  • Setzen Sie wiederaufladbare Batterien nicht über längere Zeiträume Sonnenlicht, Hitze, Feuchtigkeit oder Nässe aus. Ebenso dürfen Batterien nicht in einen Mikrowellenherd oder Hochdruckbehälter gelegt werden, da dies eine Brand- oder Explosionsgefahr darstellen würde!
  • Eine beschädigte Batterie kann die Kamera beschädigen.
  • Die Batterie muss aus der Kamera entfernt und sofort ersetzt werden, wenn ein seltsamer Geruch, Verfärbung, Verformung, Überhitzung oder Auslaufen auftritt. Die weitere Verwendung der Batterie kann zu Überhitzung führen, die einen Brand und/oder eine Explosion verursachen kann!
  • Werfen Sie Batterien niemals ins Feuer, da sie explodieren können.
  • Halten Sie die Batterie von Wärmequellen fern, wenn es zu Leckagen kommt oder Sie Brandgeruch wahrnehmen. Ausgetretene Flüssigkeit kann Feuer fangen!
  • Bewahren Sie Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Batterien können beim Verschlucken Erstickungsgefahr verursachen. Verschluckte Batterien können auch zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
  • Wenn Sie vermuten, dass ein Kind eine Knopfzelle verschluckt oder eingenommen hat, rufen Sie sofort einen Krankenwagen.
  • Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig und stellen Sie sicher, dass die Batteriefachabdeckung ordnungsgemäß gesichert ist. Verwenden Sie das Produkt nicht, wenn die Batteriefachabdeckung nicht ausreichend gesichert ist.
  • Entsorgen Sie gebrauchte Batterien sofort und sicher, außerhalb der Reichweite von Kindern. Eine Batterie kann auch dann noch gefährlich sein, wenn das Gerät nicht mehr verwendet werden kann.

ERSTE HILFE

  • Batterieflüssigkeit kann Blindheit verursachen, wenn sie mit den Augen in Kontakt kommt. Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit sauberem Wasser aus. Vermeiden Sie Reiben. Suchen Sie sofort einen Arzt auf.
  • Ausgetretene Batterieflüssigkeit stellt eine Verletzungsgefahr dar, wenn sie mit Kleidung oder Haut in Kontakt kommt. Spülen Sie die betroffenen Stellen gründlich mit sauberem Wasser ab.

TRAGEGURT

  • Ein Tragegurt besteht in der Regel aus sehr robustem Material. Sie sollten ihn daher außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Ein Tragegurt ist kein Spielzeug und stellt eine Strangulationsgefahr dar.
  • Verwenden Sie den Tragegurt nur für seinen vorgesehenen Zweck an einer Kamera oder einem Fernglas. Jede andere Verwendung birgt Verletzungsgefahren und kann möglicherweise zu Schäden am Tragegurt führen und ist daher nicht gestattet.
  • Tragegurte sollten auch nicht für Kameras/Ferngläser bei sportlichen Aktivitäten verwendet werden, die ein Verwicklungsrisiko bergen (z. B. beim Bergsteigen und ähnlichen Outdoor-Aktivitäten).

STATIV

  • Überprüfen Sie bei Verwendung eines Stativs dessen Stabilität und drehen Sie die Kamera, indem Sie das Stativ neu positionieren, anstatt die Kamera selbst zu drehen. Achten Sie bei Verwendung eines Stativs auch darauf, dass Sie die Stativschraube nicht zu fest anziehen, keine übermäßige Kraft anwenden usw. Vermeiden Sie den Transport der Kamera mit angebrachtem Stativ. Dies könnte zu Verletzungen bei Ihnen oder anderen oder zu Schäden an der Kamera führen.

BLITZ

  • Die Verwendung eines inkompatiblen Blitzgeräts mit der Leica MP kann im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden an der Kamera und/oder dem Blitzgerät führen.

Weitere Informationen dazu, was bei Problemen zu tun ist, finden Sie im Abschnitt „Pflege/Aufbewahrung“.

KAMERA/OBJEKTIV

  • Notieren Sie die Seriennummer Ihrer Kamera und Objektive, da dies im Falle eines Verlusts äußerst wichtig ist.
  • Je nach Modell ist die Seriennummer Ihrer Kamera auf dem Blitzschuh oder auf der Unterseite der Kamera eingraviert.
  • Ein Objektiv oder die Kamerabajonettkappe sollte immer angebracht sein, um das Eindringen von Staub usw. ins Kamerainnere zu verhindern.
  • Aus demselben Grund sollten Objektive schnell und in einer möglichst staubfreien Umgebung gewechselt werden.
  • Kamerabajonettkappen oder hintere Objektivdeckel sollten nicht in der Hosentasche aufbewahrt werden, da sie Staub anziehen, der beim Wiederanbringen ins Kamerainnere gelangen kann.

BATTERIEN

  • Neue und gebrauchte Batterien oder Batterien mit unterschiedlichen Spannungen oder von verschiedenen Herstellern sollten nicht zusammen verwendet werden.
  • Entfernen Sie die Batterie, wenn Sie die Kamera längere Zeit nicht verwenden.
  • Geben Sie defekte Batterien gemäß den einschlägigen Vorschriften zur ordnungsgemäßen Wiederverwertung bei einer Sammelstelle ab.
  • Oxidation der Batterieoberflächen kann dazu führen, dass der Stromkreis unterbrochen wird und die LEDs erlöschen. In diesem Fall müssen die Batterien entfernt und mit einem sauberen Tuch gereinigt werden. Gegebenenfalls müssen auch die Kontakte in der Kamera gereinigt werden.

FILM

  • Stellen Sie sicher, dass der Film-ISO-Wert am ISO-Einstellrad korrekt eingestellt ist.
  • Belichtete Filme direkt entwickeln lassen.

Referenzen

Anleitung herunterladen

Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

Leica MP Handbuch herunterladen

Verfügbare Sprachen

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