BESTIMMUNGEN Die bestimmungsgemäße Verwendung des Heizkessels umfasst den ausschließlichen Einsatz für Warmwasserheizungsanlagen gemäß DIN EN 12828. Beachten Sie die Tabelle „Technischen Daten”, siehe Kapitel: Technische Daten. Bitte lesen Sie vor Montagebeginn diese Produktinformation sorgfältig durch, um Schäden durch unsachgemäße Montage zu vermeiden. Die Montage darf nur von Fachfirmen nach den „anerkannten Regeln der Technik” und nach geltenden Vorschriften und Normen erfolgen.
Die Anlage ist nur mit dem dafür vorgeschriebenen Brennstoff zu betreiben. Vor Entsorgung der Asche muss diese zum Auskühlen zwischengelagert werden. Die erstmalige Inbetriebnahme muss vom Solarbayer Werkskundendienst oder einem autorisierten Fachmann erfolgen. Bei Fragen sind wir unter der Telefonnummer +49 (0) 8421 / 93598-0 erreichbar.
Detailinformationen und kann insbesondere nicht jeden denkbaren Fall des Betriebes oder der Instandhaltung berücksichtigen. Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder besondere Fragen auftreten, können Sie die erforderliche Auskunft über Ihren Fachhändler oder direkt von der Firma Solarbayer anfordern. Personen (einschließlich Kinder) die auf Grund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, dürfen dieses Gerät nicht ohne...
Betriebes nicht geöffnet werden. Bei etwaigen Störungen oder bei ungewöhnlichen Betriebszuständen wie bspw. Austritt von Rauch oder von Flammen ist die Anlage über den NOT-AUS sofort abzuschalten. Es ist dann unmittelbar der Installateur oder der Solarbayer Werks- kundendienst zu verständigen. ...
4 DEMONTAGE DER VERKLEIDUNGSBLECHE Zur vereinfachten Einbringung in den Heizungsraum, sollte vorab die Verkleidung demontiert werden. Folgend finden sind die einzelnen Schritte schematisch erklärt: PLT AC...
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Schritt 1: Türe öffnen und obere Verkleidung entfernen Schritt 2: Türe demontieren Schritt 3: Rückblende demontieren Schritt 4: Verkleidungsbleche Elektronik demontieren Schritt 5: Fühler STB, Kesselfühler und Druckfühler Schritt 6: Elektronische Steckverbindungen von abstecken/aus Hülse entfernen Steuerplatine, Brenner und STB-Fallrohr entfernen Schritt 7: Kesselregelung demontieren Schritt 8: Seitenverkleidung demontieren PLT AC...
5 DISPLAY-BESCHREIBUNG 17 18 14. MENÜ-Taste: 17. Ein-/Ausschalttaste: Mit dieser Taste gelangt man zum „Benutzermenü“ Mit dieser Taste wird der Kessel ein- und ausge- und kann sich durch dieses bewegen. schaltet. 15. Digitales Display: 18. Taste der Heiztemperatur: Hauptanzeige des Kessels, auf alle Mit dieser Taste lassen sich die gewünschte Betriebsinformationen,...
6 INSTALLATIONSANLEITUNG Der Kessel muss von ausgebildetem Fachpersonal und nach den geltenden Regeln der Technik installiert werden. Dieser Kessel ist zum Erwärmen von Wasser auf Temperaturen unter dem Siedepunkt in Heizungsanlagen geeignet. Er muss an eine Heizungsanlage bzw. ein Warmwassernetz angeschlossen werden. Dieses Gerät darf nur bestimmungsgemäß...
6.4 Montage des Vorratsbehälters Solarbayer liefert zusammen mit dem Kessel einen Vorratsbehälter für die Aufbewahrung der Pellets. Der Behälter kann je nach Einbringung links oder rechts an den Kessel angebracht werden. Außerdem sind die Beine des Tanks höhenverstellbar, um die Durchführungen für die Austragungsschnecke anzugleichen.
Betriebszustände zu vermeiden. 6.7 Installation des Heizkreismoduls (Optional) Der Kessel PLT AC kann zusammen mit einem Heizkreismodul von Solarbayer installiert werden, um die Leistungen des Heizungsbetriebs zu erweitern. Für den richtigen elektrischen Anschluss des Heizkreismoduls wird wie folgt vorgegangen: ...
Ladepumpe (Bbt). Die Steuerung und Verwaltung der Temperatur des SLS-Speichers erfolgt mithilfe zweier Thermostate (TA/TB), die im Pufferspeicher installiert werden und elektrisch an den Kessel angeschlossen sind. Die Thermostate werden von Solarbayer mitgeliefert und wie im Schema gezeigt installiert PLT_SLS_SKL...
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Nachdem alle Komponenten hydraulisch installiert wurden, muss zum Elektroanschluss der Pufferspeicher- Laderegelung an den Kessel wie folgt vorgegangen werden: Den Kessel vom Stromnetz nehmen. Thermostate für Puffer oben/unten elektrisch anschließen auf (C/1) Thermostat oben (TA) am Kessel Anschließen (24/25) ...
Betrieb des Kessels ist dieser jährlich zu warten. Lesen Sie sich diese Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und bewahren Sie diese an der vorgesehenen Dokumententasche des Kessels auf. Solarbayer übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund von Nichteinhaltung dieser Gebrauchsanweisung. Vor jeglichen Eingriffen den Kessel vom Stromnetz nehmen.
Bei der Inbetriebnahme sind folgende Schritte auszuführen: Der Kamin muss richtig installiert sein und einen Kaminzugbegrenzer aufweisen. Der Vorratsbehälter und die Brennstoffzuführung müssen richtig installiert sein. Die Zuführung muss für einen richtigen Betrieb des Kessels geeicht werden (siehe „Eichung der Zuführung“). Die Brennstoffart muss angemessen sein (bei Holzpellets müssen diese DIN PLUS A1 oder EN PLUS A1 aufweisen).
8 DIGITALES DISPLAY Der Kessel PLT AC ist mit einem digitalen Touch-Display ausgestattet, auf dem die verschiedenen Parameter des Kessels angezeigt und verstellt werden können. Das Display ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Diese zeigen die einzelnen Symbole und Zahlen und stehen für die verschiedenen Betriebszustände des Kessels. A Betriebszustand des Kessels: Heizungsbetrieb aktiviert.
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G Besondere Betriebssymbole: Frostschutzfunktion: Blinkt, wenn die Frostschutzfunktion des Kessels aktiviert ist. Technik-Schlüssel: Dieses Symbol zeigt an, dass der auf dem Zahlendisplay angezeigte Wert bzw. Parameter technischer Art ist. Diese Anzeige erscheint normalerweise, wenn man das „Technik-Menü“ oder das „Konfigurationsmenü“ durchgeht oder einen der technischen Parameter des Kessels verstellt. H Hilfssymbole: Anzeige eines Temperaturwerts auf dem Zahlendisplay.
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Anzeige eines Wertes bzw. Parameters im Zusammenhang mit dem Aschestand (manueller Aschebehälter und Komfort Ascheaustragung). Anzeige eines Wertes bzw. Parameters im Zusammenhang mit dem Überlaufen der Asche im Auffangbehälter Anzeige eines Wertes bzw. Parameters im Zusammenhang mit der Verbindung des Kessels an das W-LAN Netzwerk mit PLT-Connect.
Der Kessel PLT AC wird werkseitig im Betriebsmodus „Nur Heizung“, d. h. fertig zur Beheizung einer Heizungsanlage ausgeliefert (Heizbereich 1). Zur Erweiterung der Anlagenleistungen können optional ein Trinkwasserspeicher und/oder ein Heizkreismodul aus dem breiten Angebot von Solarbayer installiert werden. 9.1 Funktionsweise im Betriebsmodus In diesem Modus muss der gewünschte Kesseltemperatursollwert ausgewählt werden (siehe "Auswahl des...
erhöhen bzw. zu senken. Wenige Sekunden nach der Temperaturauswahl geht die Anzeige wieder in den Ruhemodus. Die Kesseltemperatur lässt sich zwischen OFF und 65 - 80 ºC verstellen. Die Soll-Temperatur des Kessels kann auch über die MENÜ-Taste eingestellt werden. Diese solange drücken, bis die Kesselsolltemperatur angezeigt wird.
Der Kessel PLT AC sollte zusammen mit einem SLS-Pufferspeicher aus dem breiten Speichersortiment von Solarbayer installiert werden. Der Pufferspeicher lagert die überschüssig produzierte Wärmeenergie ein und sorgt für längere Laufzeiten beim Kessel. Dies steigert die Effizienz und verringert das Takten des Kessels. Für seine korrekte Installation genau nach den beiliegenden Montagevorgaben für den Speicher vorgehen.
Der Kessel PLT AC kann zusammen mit einem HSK-SLS-Pufferspeicher aus dem breiten Speichersortiment von Solarbayer installiert werden. Dieser Pufferspeicher steigert nicht nur die Effizienz der Anlage, sondern hat zugleich eine integrierte Brauchwasserwendel, mit der das Warmwasser bereitet werden kann. Für eine korrekte Installation gehen Sie nach der beiliegenden Montageanleitung vor.
13 APPSTEUERUNG „PLT-CONNECT“ Der Kessel PLT AC kann über das Hausnetzwerk mit „PLT-Connect“ von Solarbayer angeschlossen werden. Mithilfe dieser Option kann der Benutzer den Kessel in der PLT-Connect-App für mobile Geräte wie Smartphone, Tablets o. ä. registrieren und über diese Anwendung alle Benutzerparameter des Kessels und den Komfort des Heizsystems aus der Ferne verwalten sowie vom Kessel ausgegebene Warnungen und Alarme von überall...
13.2 Registrierung des Kessels bei PLT-Connect Um den Kessel mit Hilfe der PLT-Connect-APP aus der Ferne steuern zu können, muss der Kessel zunächst bei der PLT-Connect-Plattform registriert werden. Dazu muss die APP heruntergeladen und auf dem Smart-Gerät installiert werden, mit welchem der Registrierungsprozess durchgeführt werden soll. Es wird empfohlen, vor der Registrierung des Kessels die Bluetooth-Verbindung und die Standortfunktion des Geräts zu aktivieren.
Betriebsstunden- und Verbrauchszählern. Auswahl der Sprache der Anwendung und Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem technischen Kundendienst von Solarbayer zur Klärung etwaiger Fragen. 13.4 Überblick über die PLT-Connect-App Die PLT-Connect-App ist sehr intuitiv und einfach zu bedienen, sodass es nicht notwendig ist, einer Gebrauchsanweisung für die Anwendung zu folgen.
13.6 Hauptmenü Sie können darauf zugreifen, indem Sie die Schaltfläche betätigen, die sich im oberen linken Teil des Startbildschirms befindet. Hier werden die folgenden Optionen angezeigt: Startbildschirm: Wenn Sie diese Option drücken, kehren Sie zum Startbildschirm zurück. Informationen: Über diese Option können Sie auf technische Parameter zugreifen, die sich auf „Kessel“, „Grafiken“...
14 BENUTZERMENÜ Mit dem „Benutzermenü“ können Sie sich auf dem digitalen Display die jeweiligen Betriebsparameter des Kessels, anzeigen lassen. ● Im Hauptbildschirm gelangen Sie durch Drücken der -Taste in das Benutzermenü. Durch erneutes Drücken der -Taste bewegen Sie sich nach und nach durch die Benutzerparameter. ●...
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Tatsächliche Raumtemperatur von Heizbereich 2 (nur mit angeschlossenem Heizkreismodul und Raumtemperaturfühler) Manueller Modus; Komfort/Abgesenkt Modus Sollwert für die Raumtemperatur im Heizbereich 3, einstellbar mit der Taste (18). Wird sie im programmierten Modus gedrückt, wird dieser Modus deaktiviert und der manuelle Modus aktiviert.
Ist-Wasserdruck Kessel, gemessen Wasserdruckfühler. Aktive Kessel-Soll-Temperatur. Mit der entsprechenden Taste (18) eingestellte Soll- Eingangstemperatur Mischkreislaufs (nur mit dem Heizkreismodul) Ist-Eingangstemperatur Mischkreislaufs (nur mit dem Heizkreismodul) Mit der entsprechenden Taste (18) eingestellte Soll- Eingangstemperatur Mischkreislaufs (nur mit dem Heizkreismodul) Ist-Eingangstemperatur Mischkreislaufs (nur mit dem Heizkreismodul) Ist-Außentemperatur.
15 KONFIGURATIONSMENÜ Das „Konfigurationsmenü“ umfasst eine Reihe von Betriebsparametern des Kessels, die vom Benutzer verstellt werden können (Aschewarnfunktion, Zeitprogrammierungen, Uhrzeiteinstellung u. a.). Im Hauptmenü gelangen Sie durch das Drücken von in das Konfigurationsmenü. Mit den + / - Heizkreistasten können Sie sich durch die einzelnen Punkte des Menüs bewegen und durch erneutes Drücken der -Taste die Option bearbeiten.
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Parameter Anzeige Programmierung des automatischen Saugsystems. (Nur mit der Option Saugsystem PS) Programmierung der Zirkulation. (Nur mit der Option Trinkwasserspeicher) Uhrzeit Einstellung. Warnmeldung Aschebehälter leeren. Manuelle Eicheinstellung. Registrierung des Kessels bei PLT-Connect. Bildschirm-Kontrast. (*) Wenn der Kessel in PLT-Connect registriert ist, können die programmierten Werte mithilfe der Anwendung eingestellt werden.
15.1 Zeitprogrammiervorgang Mit dem Kessel PLT AC lassen sich bis zu 3 unterschiedliche Zeitprogrammierungen einstellen, die Zeiten des Kessels, des automatischen Pellet-Saugsystems (wenn dieses angeschlossen ist) sowie die Zeiten der Zirkulationspumpe (wenn diese Funktion aktiviert ist - siehe „Technik-Menü“) programmieren. Wenn keine Programmierung eingestellt wurde, wird der Kessel werkseitig ohne Zeiteinstellungen geliefert, d.
Nach Einstellung aller gewünschten Zeiträume wird die Programmierung durch ein letztes Drücken auf das Symbol aufgezeichnet und man gelangt wieder zurück zum „Konfigurationsmenü“. 15.2 Programmierung der Heizzeiten Diese Einstellungen werden nur für die Bereiche angezeigt, in denen ein Raumtemperaturfühler an den entsprechenden Heizkreis angeschlossen ist. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden für jeden zum Kessel gehörigen Heizbereich die gewünschten Zeiträume für „Komfort“...
Mit den Symbolen „+“ und „-“ des Brauchwassers (19) lassen sich die Stunden verstellen. Durch Drücken von werden diese gespeichert und man kann die Minuten einstellen. Mit den Symbolen „+“ und „-“ des Brauchwassers (19) werden die Minuten eingestellt. Zuletzt wird die Einstellung durch Drücken von aufgezeichnet und man gelangt zurück zum Konfigurationsmenü.
15.8 Manuelle Kalibriereinstellung Nach Auswahl Anzeige „Manuelle Kalibriereinstellung“ „Konfigurationsmenü“ auf das Symbol drücken, um dorthin zu gelangen. Die Anzeige SET blinkt auf und mit den Symbolen „+“ und „-“ des Brauchwassers (19) kann man den gewünschten Wert einstellen. Die Kalibrierwerte lassen sich zwischen OFF, 500 - 5000 Gramm einstellen.
16 KALIBRIERUNGSMENÜ Das „Kalibrierungsmenü“ umfasst eine Reihe von Vorgängen und Parametern, mit denen sich der Kessel in Betrieb nehmen und warten lässt (Förderschnecke Brennstoffzuführung füllen, Kalibrieren der Brennstoffzuführung u. a.). 5 sek Um in dieses Menü zu gelangen, müssen Sie zunächst den Kessel ausschalten in dem Sie die -Taste drücken.
In der folgenden Tabelle werden diese Parameter aufgeführt: Parameter Anzeige Füllen der Förderschnecke Kalibrieren der Pelletzuführung Manuelle Kalibriereinstellung Manuelle Aschenreinigung Manuelle Aktivierung der Umwälzpumpen 16.1 Füllen der Förderschnecke Sowohl bei der Erstinbetriebnahme als auch nach dem Leeren des Vorratsbehälters muss vor der Kalibrierung der Brennstoffzuführung die Förderschnecke gefüllt werden.
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ACHTUNG: Die Pelletzuführung des Kessels muss zwingend bei der Inbetriebnahme, sowie bei einem leerfahren des Vorratsbehälters befüllt werden. PLT AC...
16.2 Kalibrieren der Pelletzuführung Durch das Kalibrieren der Pelletzuführung stellt die elektronische Steuerung des Kessels die optimale notwendige Brennstoffmenge ein. Somit wird nicht nur die richtige Leistung, sondern auch eine stabile Verbrennung gewährleistet. Wenn der Vorratsbehälter keine oder eine zu geringe Pelletmenge beinhaltet, muss vor dem Eichen unbedingt die Pelletzuführung des Kessels befüllt werden.
16.3 Manuelle Kalibriereinstellung der Pelletzuführung Mit dieser Anzeige kann der Kalibrierwert der Zuführung manuell eingestellt werden. Nach Auswahl der Anzeige „Manuelle Kalibriereinstellung der Zuführung“ ( ) im „Kalibriermenü“ das Symbol drücken, um dorthin zu gelangen. Die Anzeige SET blinkt auf und mit den Symbolen „+“ oder „-“ des Brauchwassers (19) kann der gewünschte Wert eingestellt werden.
Ansicht vor dem Speichern. In der nachfolgenden Tabelle werden diese Parameter aufgeführt und in den folgenden Abschnitten des Handbuchs genauer beschrieben: Parameter Anzeige Zugangscode (Standard: 1234) P.01 Kesselmodell Einstellung der Mindestleistung des Kessels P.02 (Solarbayer Empfehlung = 100%) PLT AC...
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Parameter Anzeige Einstellung der Höchstleistung des Kessels P.03 (Solarbayer Empfehlung = 100%) Allgemeiner Faktor des Ventilators P.04 (Nicht sichtbar; Nur für Notbetrieb ohne Druckdose) Startmenge Brennstoff P.05 (Solarbayer Empfehlung = Kesselabhängig) Brennstoff (kg/h) P.06 (Solarbayer Empfehlung = Kesselabhängig) Wahl der Installationsart des SLS-Pufferspeichers P.08...
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Parameter Anzeige Nachlaufzeit der Heizpumpe P.15 (Solarbayer Empfehlung = 3) Nachlaufzeit der Brauchwasserpumpe P.16 (nur mit der Option Trinkwasserspeicher) Legionellenschutz-Funktion P.17 (nur mit der Option Trinkwasserspeicher) Einstellung des Betriebsmodus der Umwälzpumpe des Kessels (BC) P.18 (Solarbayer Empfehlung = 0) Einstellung des Mindestdrucks des Kessels P.19...
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Parameter Anzeige Reinigungszyklus (nach kg/h) (Solarbayer Empfehlung = Kesselabhängig) P.26 ~ 0,5 x P.06 Schwellen-Temperatur der Mischkreisläufe P.27 (nur mit der Option Heizkreismodul) Temperaturhysterese des SLS-Pufferspeichers P.28 (Solarbayer Empfehlung = 5) K-Kurve des direkten Kreislaufs (Bereich 1) P.45 (Solarbayer Empfehlung = off) Umgebungstyp der Zone 1 P.46...
Dieser Parameter hängt von der Anlage ab und muss nach der Montage des Pufferspeichers vom Installateur angepasst werden. Die Solarbayer Empfehlung ist hierbei die Einstellung 3 und sollte auch so eingestellt werden, da es andernfalls zu einem Fehlverhalten des Kessels kommen kann.
18.7 Erhalt der Kesseltemperatur (P.13, P.14) Mit den Parametern P.13 und P.14 lässt sich der Betrieb des Kessels so einstellen, dass eine bestimmte Mindesttemperatur (Werkseinstellung: P.13 = 2) bewahrt wird, sofern einer der Heiz- oder Warmwasserbetriebe eingestellt ist. Wenn der Parameter P.13 auf 0 gestellt wird, lässt sich diese Mindesttemperatur mit dem Parameter P.14 auf 30 bis 60 ºC einstellen.
19 EINSTELLUNGEN DES HEIZUNGSKREISLAUFS Mit den folgenden Parametern lässt sich die Steuerung des Direktheizkreises bei Betrieb ohne Pufferspeicher des PLT AC einstellen: 19.1 Nachlaufzeit der Heizpumpe (P.15) Diese Funktion hält die Heizungsumwälzpumpe (BC) eine Zeitlang weiter am Laufen, nachdem der Heizungsbetrieb ausgestellt wurde, um die Überhitzung des Kessels durch Trägheitseffekte der Anlage zu vermeiden.
Brauchwasser-Anlage zu vermeiden. Mit dem Parameter P.16 lässt sich einstellen, wie lange der Betrieb nach Erwärmung des Trinkwasserspeichers weiter anhalten soll. Die Werte des Parameters P.16 können zwischen 0 und 20 Minuten eingestellt werden. Der eingestellte Standardwert beträgt 5 Minuten, wobei die Solarbayer Empfehlung 0 min ist.
21 ZUSÄTZLICHE FUNKTIONEN Der Kessel umfasst folgende zusätzlichen Steuerfunktionen: 21.1 Zykluszeit des Saugsystems (P.22) Mit dem Kessel lässt sich optional das Saugsystem PS installieren. Mit dem Parameter P.22 kann die Aktivierungszyklus-Zeit dieses Systems eingestellt werden. Dieser Parameter ist nur sichtbar, wenn an den Kessel ein Saugsystem PS angeschlossen ist.
22 FUNKTIONEN DES „MULTIFUNKTIONSRELAIS“ Der Kessel ist mit einem Hilfsrelaisausgang versehen, über den sich eine Reihe von Funktionen wählen lassen, die den Komfort und die Möglichkeiten und Leistungen der Anlage steigern. Mit den einzelnen Optionen des Parameters P.20 des „Technik-Menüs“ kann der Betriebsmodus des „Multifunktionsrelais“ eingestellt werden. Werkseitig ist dieser Parameter auf 0 eingestellt (deaktiviert).
Aschefüllstand wieder auf 0 zu setzen (siehe „Zustand der Ascheaustragung“), damit die Funktion wieder gestartet werden kann. Optional bietet Solarbayer die Möglichkeit einer automatischen Ascheaustragung. Diese befördert die anfallende Asche in einen separaten Behälter und verdichtet diese darin. Somit erhalten Sie längere Reinigungsintervalle und somit wesentlich mehr Komfort.
Der Behälter zum Zwischenlagern der Asche sollte möglichst aus Metall sein oder man sollte die Asche mit Wasser oder einem anderen Löschmittel komplett löschen. Solarbayer übernimmt keine Haftung für Personen-, Tier- oder Sachschäden durch eine unsachgemäße Behandlung des Aschebehälters oder der darin enthaltenen Reste.
24 SICHERHEITSSPERRUNGEN Das elektronische Steuersystem des Kessels kann folgende sicherheitsbedingte Betriebssperrungen des Kessels vornehmen: Wenn eine dieser Sperrungen ausgeführt wird, wird der Betrieb des Kessels unterbrochen und ein Alarmcode auf dem Bildschirm angezeigt. ACHTUNG: Sollte sich eine der folgenden Betriebssperrungen wiederholen, den Kessel ausschalten und den Technischen Kundendienst kontaktieren.
24.3 Sperrung wegen Druckmangel Wenn diese Sperrung eintritt, wird der Alarmcode „E-19“ angezeigt. Der Brenner und die Umwälzpumpe des Kessels werden gestoppt, so dass die Anlage keine Wärme mehr erzeugt und kein Wasser umgewälzt wird. Diese Sperrung tritt ein, wenn der Anlagendruck unter 0,5 bar abfällt. Hiermit wird sichergestellt, dass der Kessel nicht mit zu wenig Wasser betrieben wird, wenn eine Leckage vorliegt oder gerade Wartungsarbeiten ausgeführt werden.
28 WARTUNG DES KESSELS Um den perfekten Betrieb des Kessels zu garantieren, müssen in bestimmten Abständen unterschiedliche Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Die jährlichen Wartungsarbeiten müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. 28.1 Wartungshäufigkeit des Kessels und des Kamins Die wichtigsten Elemente, die es zu überprüfen gilt, sind: Wartungsintervall Wartungsarbeit Vorratsbehälter...
Sicherheitseinrichtungen Funktionsfähigkeit prüfen [Das Manometer zeigt den aktuellen Betriebs- überdruck der Anlage; Das Überdruckventil öffnet im Bedarfsfall selbsttätig und begrenzt so den Betriebsüberdruck auf max. 3 bar] Dichtungen, Sensoren und feuerberührte Teile sind Verschleißteile. ANMERKUNG: Je nach Brennstoffqualität und Witterungsbedingung kann es nötig sein, die Brennkammer des Brenners häufiger als in der Tabelle angegeben zu reinigen.
28.3 Beschreibung der Brennerreinigung Für die richtige Reinigung des Brenners wird empfohlen, die nachfolgenden Schritte zu beachten: Je nach Menge oder Qualität der verbrannten Holzpellets muss der Nutzer die Brennerwände mit einer geeigneten Bürste reinigen, um eine übermäßige Ansammlung von Asche zu vermeiden. In der Brennkammer muss eine regelmäßige Überprüfung der Pelletmenge erfolgen, da bei zu wenig Brennstoff der Fehler E-06 entstehen kann.
Folge haben. Es ist daher streng verboten, dass der Nutzer des Kessels die TECHNISCHEN Parameter ändert. Diese Werte können sich direkt auf den Betrieb des Geräts auswirken und einen Defekt verursachen. Nur das von Solarbayer befugte Personal darf darauf zugreifen.
29 ZEICHNUNG UND MAßE PLT AC 12 / 18 PLT AC 25 / 35 / 45 Höhen (mm) IC/RC IC: VL Heizung PLT AC 12 RC: RL Heizung 1" H SH: Abgasstutzen PLT AC 18 V: Entleerung PLT AC 25 VS: Sicherheitsventil 1/2"...
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Vorratsbehälter 370 Vorratsbehälter 560 Vorratsbehälter 370 Vorratsbehälter 560 Kapazität Kapazität PLT 12 AC PLT 18 AC PLT 25 AC 370 Liter 560 Liter PLT 35 AC PLT 45 AC PC: Verbrennungszeit in Stunden bei Nennleistung. PLT AC...
32 ALARMCODES Der Kessel PLT AC ist mit einer elektronischen Steuerung ausgestattet, die in einem ständigen automatischen Test eventuelle Funktionsstörungen des Kessels feststellt. Wenn die elektronische Steuerung eine Funktionsstörung feststellt, wird diese über einen Alarmcode auf dem Display angezeigt. In der nachfolgenden Liste sind mögliche Alarmcodes aufgeführt: ALARM BESCHREIBUNG...
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ALARM BESCHREIBUNG Cod. Der Wasserdruck der Anlage liegt unterhalb des für den Parameter P.19 „Technik-Menü“ eingestellten Mindestdruckwertes (Standard: 0,5 bar). Der Kessel wird gesperrt. Zur Freigabe muss die Anlage auf 1 bis 1,5 bar aufgefüllt werden. Diese Alarmmeldung wird meistens E-19 Wasserdruck zu gering angezeigt, wenn das Wasser aus dem Kessel abgelassen...
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ALARM BESCHREIBUNG Cod. E-30 Unterbrechung Anlegefühler Sr1 Der Anlegefühler Sr1 ist defekt oder nicht angeschlossen. Für den Austausch des Fühlers wenden Sie sich an einen E-31 Kurzschluss Anlegefühler Sr1 Fachmann in Ihrer Nähe. E-32 Unterbrechung Anlegefühler Sr2 Der Anlegefühler Sr2 ist defekt oder nicht angeschlossen. Für den Austausch des Fühlers wenden Sie sich an einen E-33 Kurzschluss Anlegefühler Sr2...
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ALARM BESCHREIBUNG Cod. Saugsystem PS und Pellet-Füllstandssensor Das Saugsystem PS und der Pellet-Füllstandssensor sind E-50 sind miteinander verbunden zusammen an die Hauptplatte des Kessels angeschlossen. Unterbrechung Raumtemperaturfühler Zone 1 E-57 Der Raumtemperaturfühler für Bereich 1 ist defekt oder nicht Samb angeschlossen.
Die Garantiezeit von 5 Jahren beginnt mit der Auslieferung des Kessels an den Kunden. Maßgeblicher Zeitpunkt ist das Datum auf dem Lieferschein. Voraussetzung für die Garantie ist, dass der Kessel entsprechend der Montageanleitung der Firma Solarbayer GmbH sowie den einschlägigen Normenvorschriften montiert wurde und eine regelmäßige Wartung durch eine Fachfirma entsprechend der Montageanleitung durchgeführt wurde.
34 ENTSORGUNGSHINWEIS IN DEUTSCHLAND Der Heizkessel ist entsprechend der Richtlinien: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 20145/35/EU gekennzeichnet und enthält elektrische Komponenten. Laut EU Verordnung 2015/1189 zur Durchführung der Richtline 2009/125/EG im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Festbrennstoffkesseln weisen wir darauf hin: ...
Die Beschreibung der Ausführung und die bestimmungsgemäße Verwendung ist der Auftragsbestätigung und den Betriebsanleitungen in der Maschinendokumentation zu entnehmen – andere Vereinbarungen liegen nicht zugrunde. Bestimmungsgemäß muss die Montage und Inbetriebnahme der Feuerungsanlage durch ein von Solarbayer autorisiertes Fachpersonal erfolgen. Bei nicht bestimmungsgemäßer Montage oder Verwendung, Anbindung an andere Maschinen oder Änderungen der technischen Ausführung verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
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Telefax +49(0)8421/9 35 98 - 29 Solarthermie info@solarbayer.de Wärmepumpen www.solarbayer.de Dieses Handbuch und die abgebildeten Fotos und Grafiken Unterliegen dem Copyright der SOLARBAYER GmbH. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Gültig ist die jeweils aktuelle Fassung dieser Montageanleitung auf unserer Homepage www.solarbayer.de 220609...