Während der Befüllung ist es möglicherweise nicht möglich, die gesamte Luft im System abzulassen. Die Restluft wird
während der ersten Betriebsstunden der Anlage durch die automatischen Entlüftungsventile entfernt. Möglicherweise
ist ein nachträgliches Nachfüllen des Wassers erforderlich.
Der auf dem Manometer angezeigte Wasserdruck variiert je nach Wassertemperatur (höherer Druck bei höherer
Wassertemperatur). Der Wasserdruck sollte jedoch stets über 0,3 bar bleiben, um den Eintritt von Luft in den
Kreislauf zu vermeiden.
Das Gerät könnte zu viel Wasser über das Druckablassventil ablassen.
Die Wasserqualität muss den Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG entsprechen.
9.6 Isolierung der Wasserrohre
Der gesamte Wasserkreislauf, einschließlich aller Rohrleitungen und Wasserleitungen, muss isoliert werden, um die Bildung
von Kondenswasser im Kühlbetrieb und die Reduzierung der Heiz- und Kühlleistung sowie das Einfrieren der äußeren Wasser-
leitungen im Winter zu verhindern. Das Dämmmaterial muss mindestens die Feuerwiderstandsklasse B1 aufweisen und allen
geltenden Vorschriften entsprechen. Die Stärke der Dichtungsmaterialien muss mindestens 13 mm bei einer Wärmeleit-
fähigkeit von 0,039 W/mK betragen, um ein Einfrieren der äußeren Wasserleitungen zu verhindern.
Wenn die Umgebungstemperatur im Freien höher als 30 °C und die Luftfeuchtigkeit höher als 80% RH ist, sollte die Stärke der
Dichtungsmaterialien mindestens 20 mm betragen, um die Bildung von Kondenswasser auf der Oberfläche der Dichtung zu
vermeiden.
9.7 Verkabelung vor Ort
Ein Hauptschalter oder andere Trennvorrichtungen, die eine allpolige Kontakttrennung aufweisen, müssen gemäß den einschlägigen
lokalen Gesetzen und Vorschriften in die feste Verkabelung eingebaut werden. Unterbrechen Sie die Stromversorgung, bevor Sie
Anschlüsse vornehmen. Verwenden Sie nur Kupferdraht. Niemals gebündelte Kabel quetschen und darauf achten, dass sie nicht mit den
Rohrleitungen und scharfen Kanten in Berührung kommen. Stellen Sie sicher, dass kein externer Druck auf die Klemmenanschlüsse
ausgeübt wird. Alle Verkabelungen und Komponenten vor Ort müssen von einem zugelassenen Elektriker installiert werden und den
einschlägigen lokalen Gesetzen und Vorschriften entsprechen.
Die Verkabelung vor Ort muss gemäß dem mit dem Gerät gelieferten Schaltplan und den nachfolgenden Anweisungen erfolgen.
Verwenden Sie eine geeignete Stromversorgung. Verwenden Sie niemals eine gemeinsame Stromversorgung mit einem anderen Gerät.
Stellen Sie sicher, dass eine Erdung hergestellt wird. Erden Sie das Gerät nicht über ein Versorgungsrohr, einen Überspannungsableiter
oder die Erdung des Telefons. Eine unvollständige Erdung kann zu Stromschlägen führen.
Stellen Sie sicher, dass ein Fehlerstrom-Schutzschalter (30 mA) installiert wird. Andernfalls kann es zu Stromschlägen kommen.
Vergewissern Sie sich, dass die erforderlichen Sicherungen oder Schutzschalter installiert sind.
9.7.1 Hinweise zu den elektrischen Verkabelungsarbeiten
Befestigen Sie die Kabel so, dass sie keinen Kontakt mit den Rohren haben (besonders auf der Hochdruckseite).
Sichern Sie die elektrischen Leitungen mit Kabelbindern wie in der Abbildung gezeigt, sodass sie insbesondere auf der Hochdruckseite
nicht mit den Rohren in Berührung kommen.
Achten Sie darauf, dass kein externer Druck auf die Klemmenanschlüsse ausgeübt wird.
Bei der Installation des Fehlerstrom-Schutzschalters ist darauf zu achten, dass er mit dem Wechselrichter kompatibel ist (beständig gegen
hochfrequente elektrische Störungen), um ein unnötiges Öffnen des Fehlerstrom-Schutzschalters zu vermeiden.
Der Fehlerstrom-Schutzschalter muss ein Hochgeschwindigkeitsschalter mit 30 mA (<0,1 s) sein.
Dieses Gerät ist mit einem Wechselrichter ausgestattet. Die Installation eines Phasenvorschub-Kondensators verringert
nicht nur den Effekt der Leistungsfaktorverbesserung, sondern kann auch zu einer anormalen Erwärmung des Kondensa-
tors aufgrund von Hochfrequenzwellen führen. Installieren Sie niemals einen Phasenvorschub-Kondensator, da dies zu
Unfällen führen kann.
9.7.2 Übersicht zur Verkabelung
Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die vor Ort erforderliche Verkabelung zwischen den verschiedenen Teilen der
Anlage. Siehe auch Abschnitt "8 Typische Anwendungsbeispiele".
HINWEIS
ACHTUNG
HINWEIS
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