Bevor Sie mit der Installation des Geräts fortfahren, überprüfen Sie Folgendes:
Der maximale Wasserdruck muss ≤ 3 bar betragen.
Die maximale Wassertemperatur muss entsprechend der Einstellung der Sicherheitsvorrichtung ≤ 70 °C betragen.
Verwenden Sie immer Materialien, die mit dem im System verwendeten Wasser und den im Gerät verwendeten Materialien kompatibel sind. Stellen Sie
sicher, dass die vor Ort in den Rohrleitungen installierten Komponenten dem Druck und der Temperatur des Wassers standhalten können.
An allen Tiefpunkten des Systems müssen Entwässerungshähne vorgesehen werden, um eine vollständige Entleerung des Kreislaufs für die
Wartung zu ermöglichen.
An allen Hochpunkten des Systems müssen Lüftungsöffnungen vorgesehen werden. Die Lüftungsöffnungen sollten sich an leicht zugänglichen
Stellen für Wartungsarbeiten befinden. Im Inneren des Geräts befindet sich eine automatische Entlüftung. Stellen Sie sicher, dass dieses
Entlüftungsventil nicht zu fest angezogen ist, damit eine automatische Entlüftung des Wasserkreislaufs möglich ist.
9.4.2 Kontrolle des Wasservolumens und des Vordrucks des Ausdehnungsgefäßes
Die Geräte sind mit einem Ausdehnungsgefäß (5/7/9-kW-Modelle: 2 L; 12/14/16-kW-Modelle: 5 L) ausgestattet, das standard-
mäßig einen Vordruck von 1,5 bar hat. Um eine einwandfreie Funktion des Geräts zu gewährleisten, muss der Vordruck des
Ausdehnungsgefäßes eventuell angepasst werden.
1) Überprüfen Sie, ob das Gesamtwasservolumen in der Anlage, ohne das interne Wasservolumen des Geräts, mindestens 25
L beträgt (bei Geräten mit 5/7/9 kW beträgt das Mindestvolumen 15 L). Für Details bezüglich des internen Gesamtwasservolu-
mens des Geräts siehe Abschnitt 14 "Technische Daten".
In den meisten Anwendungen wird diese Mindestwassermenge ausreichend sein.
Bei kritischen Prozessen oder in Räumen mit hoher Wärmebelastung kann jedoch zusätzliches Wasser erforderlich sein.
Wenn die Zirkulation in jedem einzelnen Raumheizkreislauf durch ferngesteuerte Ventile gesteuert wird, ist es wichtig, dass diese
Mindestwassermenge auch dann eingehalten wird, wenn alle Ventile geschlossen sind.
2) Ermitteln Sie anhand der folgenden Tabelle, ob der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes eingestellt werden muss.
3) Stellen Sie anhand der folgenden Tabelle und Anweisungen fest, ob die Gesamtwassermenge in der Anlage unter der
maximal zulässigen Wassermenge liegt.
Einbau-
höhen-
Wassermenge ≤72 L (b)
differenz (a)
≤12 m
Eine Vordruckeinstellung ist nicht
erforderlich.
Erforderliche Maßnahmen:
• Der Vordruck muss erhöht werden, berechnet nach
"Berechnung des Vordrucks des Ausdehnungs-
gefäßes" unten.
>12 m
• Prüfen Sie, ob die Wassermenge unter der
maximal zulässigen Wassermenge liegt (siehe
Grafik unten).
(a) Der Höhenunterschied liegt zwischen dem höchsten Punkt des Wasserkreislaufs und dem Ausdehnungsgefäß des Außengeräts. Es sei
denn, das Gerät befindet sich am höchsten Punkt des Systems, in diesem Fall wird die Einbauhöhendifferenz als 0 m betrachtet.
(b)
Für 1-phasige 12~16-kW- und 3-phasige 12~16-kW-Geräte beträgt dieser Wert 72 L, für 5~9-kW-Geräte beträgt dieser Wert 30 L.
Berechnung des Vordrucks des Ausdehnungsgefäßes
Der einzustellende Vordruck (Pg) ist abhängig von der maximalen Einbauhöhendifferenz (H) und wird
wie folgt berechnet: Pg(bar)=(H(m)/10+0.3) bar
Überprüfung der maximal zulässigen Wassermenge
Um die maximal zulässige Wassermenge im gesamten Kreislauf zu ermitteln, gehen Sie wie folgt vor:
HINWEIS
Wassermenge > 72 L (b)
Erforderliche Maßnahmen:
• Der Vordruck muss erhöht werden, berechnet nach
"Berechnung des Vordrucks des Ausdehnungs-
gefäßes" unten.
• Prüfen Sie, ob die Wassermenge unter der
maximal zulässigen Wassermenge liegt (siehe
Grafik unten).
Ausdehnungsgefäß der Anlage zu klein für die
Installation.
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