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Anschlussklemmen - Pollin Electronic 810 059 Bedienungsanleitung

Rfid-125khz-empfänger-bausatz
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Polarität des Elektrolyt-Kondensators mit der Angabe der Polarität des Bestückungsdruckes auf der Platine übereinstimmt.
Ebenso wie bei den zuvor montierten Bauteilen sollten die Anschlussdrähte der Kondensatoren und Elektrolyt-Kondensatoren
auf der Unterseite der Platine leicht nach außen gebogen werden, damit diese Bauteile beim Umdrehen der Platine und dem
anschließenden Verlöten der Anschlussdrähte nicht herausfallen. Die überstehenden Drahtenden der Bauteile sollten wie
gewohnt nach dem Verlöten der Bauteile entfernt werden.
Leuchtdioden
Bei der Bestückung der Leuchtdioden ist auf die Polung zu achten. Sie verfügen über eine
Anode (Pluspol) und eine Kathode (Minuspol), wobei der längere Anschlussdraht den Plus-
pol und der kürzere Anschlussdraht den Minuspol darstellt.
Auch hier ist bei der Montage auf den Aufdruck der Platine zu achten, da die Leuchtdiode
nur richtig gepolt leuchtet und ansonsten beschädigt wird.
Quarz
Der Quarz, der in dieser Schaltung eingesetzt wird, ist für die Erzeugung des Arbeitstaktes des Mikrocontrollers erforderlich.
Sie müssen beim Anbringen des Quarzes auf der Platine auf keine Polung achten, allerdings sollten Sie das Quarz so auf der
Platine aufbringen, dass dieses möglichst flach auf der Platine aufliegt. Nach dem Verlöten der Anschlussdrähte sollten auch
hier die überschüssigen Drahtenden entfernt werden.

Anschlussklemmen

Als letzte Bauteile müssen jetzt nur noch die 1-polige bzw. 14-polige Pfostenleisten, die 9-poligen Sub-D-Buchsenleisten und
die Anschlussklemmen für die Versorgungsspannung und die Empfangsspule auf der Platine angebracht werden. Bedingt
durch die größere Massefläche der Leiterbahn und der Anschlussklemme muss hier die Lötstelle etwas länger als sonst auf-
geheizt werden, bis das Lötzinn gut fließt und saubere Lötstellen bildet.
Empfangsspule
Für die Empfangsspule, die auch gleichzeitig als Antenne dient, wird eine
so genannte Luftspule mit der Induktivität von 1,62 mH benötigt. Ent-
sprechend dem Einsatzort an dem Sie den RFID-125 kHz-Empfänger und
speziell die Empfangsspule einbauen wollen, können Sie den gewünschten
Durchmesser der Spule wählen, indem Sie die Spule selber wickeln. Emp-
fehlenswert ist eine Spule mit einem Drahtdurchmesser von 0,4 mm, einem
Spulendurchmesser von 43 mm und einer Spulenhöhe von 10 mm mit
insgesamt 160 Windungen zu wickeln, damit Sie die benötigte Induktivität
von 1,62 mH erhalten. Eine schöne und gleichmäßig gewickelte Spule er-
halten Sie, wenn Sie den Draht um einen festen runden Körper wickeln z.B. um das Papprohr einer Kühenrolle.
Sollten Sie jedoch einen anderen Spulendurchmesser benötigen, so können Sie die benötigte Windungszahl für Ihren Spu-
lendurchmesser mittels der Freeware "Mini Ringkern-Rechner", die auf der Internetseite www.dl5swb.de kostenlos herunter
geladen werden kann, berechnen. Generell gilt je kleiner der Spulen-Durchmesser, desto größer die Lesedistanz (Abstand
zwischen Spule und Karte). Vor dem Anschließen der Spule müssen die Enden des Kupferlackdrahtes vom Lack
befreit werden.
Vor Anschluss des RFID-125kHz-Empfänger-Bausatzes an die Stromversorgung sollten Sie eine
abschließende Kontrolle der Platine durchführen:
!
• Sind alle Lötzinnreste und abgeschnittenen Drahtenden, die Kurzschlüsse verursachen könnten, entfernt?
• Wurden alle Bauteile richtig eingesetzt (ICs)?
• Sind Elkos, Dioden und andere Bauteile richtig gepolt?
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