Allgemeine Informationen:
Warnung:
Nach DIN 1988 ist ein Systemtrennvorrichtung in der Hauptzuleitung des Gebäudes erforderlich.
Hinweis:
•
Achten Sie auf gleiche Rohrdimensionen und Anschlüsse für den Kontaktwasserzähler und die
Mischvorrichtung, um optimale hydraulische Bedingungen zu gewährleisten.
•
Achten Sie unbedingt auf den maximal zulässigen Betriebsdruck (siehe Etikett auf dem LOTUS)!
Kontaktwasserzähler [ 23 ]
Warnung:
Zwischen dem Kontaktwasserzähler und der Einspeisestelle darf kein Wasser entnommen
werden. Andernfalls kann es passieren, dass die Chlordioxidkonzentration übermäßig ansteigt.
The LOTUS–Controller kann mit folgenden Signalen arbeiten:
•
Kontaktwasserzähler mit Reed-Kontakt (wie CTFI)
•
Kontaktwasserzähler mit offenem Sammler
•
Wasserzähler mit Analog-Ausgang 4...20 mA
Der Wasserzähler muss nach der Systemtrennvorrichtung [ 22 ] und vor der Einspritzstelle [ 24 ] angebracht
werden. Er muss die gesamte Wassermenge entnehmen, in die Chlordioxid eingespritzt werden soll.
Verwenden Sie die folgende Formel zur Berechnung des optimalen Kontaktwasserzählers, um eine kontinuierliche
Dosierung von Chlordioxid ohne „Wolkenbildung" zu erreichen:
Impulsabstand ≤
F = Faktor auf der Grundlage der Nenngröße des Kontaktwasserzählers:
DN 15 = 2
DN 20 = 2
DN 25 = 4
DN 32 = 7
DN 40 = 15
DN 50 = 20
Beispiel 1:
Bei einer Versorgung mit Brunnenwasser mit einer Nennweite von DN 20 ist eine Chlordioxidkonzentration von 0,1 mg/l
erforderlich:
Impulsabstand =
2 x 0,1 mg/l
Beispiel 2:
Bei einer Versorgung mit Brunnenwasser mit einer Nennweite von DN 50 ist eine Chlordioxidkonzentration von 0,1 mg/l
erforderlich:
Impulsabstand =
20 x 0,1 mg/l
Hinweis:
Weitere Information finden Sie im Kapitel „7.5.1 Proportionalmodus".
1
F x ClO
– gewünschte
2
Konzentration
1
= 5
Auswahl: Kontaktwasserzähler Typ CTFI 20 – ¾" mit 4 Impulse/Liter
1
= 0,5
Auswahl: Kontaktwasserzähler Typ CTFI 50 – 2" mit 1 Impuls/2 Liter
[ Impulse/Liter ] ≤
12
1
F x [ mg/l ]