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Ergänzung Zu Einzelnen Punkten Im Einstellmenü; Überwachung - Romold Rom-Control-204 Pro Betriebsanleitung

Mikrocontroller einzelpumpensteuerung
Inhaltsverzeichnis
5.2
ERGÄNZUNGEN ZU EINZELNEN PUNKTEN
IM EINSTELLMENÜ
5.2.1
VERZÖGERUNG
Die eingestellte Verzögerung wird nur nach einem Stromausfall aktiv
(Staffelanlauf in Projekten). Bei jedem weiteren Start laufen die
Pumpen dann sofort an, wenn sie über das Niveau angefordert werden.
5.2.2
MINIMALSTE NIVEAUEINSTELLUNGEN
(EIN/AUS)
Wird ein Einschaltpunkt kleiner als 5 cm gewählt, verwendet die
Software automatisch 5 cm als Einschaltpunkt.
Wird ein Ausschaltpunkt kleiner als 3 cm gewählt, verwendet die
Software automatisch 3 cm als Ausschaltpunkt. Dies gilt auch für
den Start der Nachlaufzeit, die dann ab 3 cm beginnt.
Dies ist für den sicheren Betrieb der Schaltanlage notwendig.
5.2.3
NACHLAUF
Der Nachlauf ermöglicht ein Abpumpen unterhalb der Niveausonde
z.B. bei Staudruck Systemen.
5.2.4
LAUFZEITWECHSEL
Es kann eine maximale Laufzeit für die Grundlastpumpe eingestellt
werden. Nach Ablauf der Zeit findet ein Wechsel auf die andere
Pumpe statt. Voraussetzung ist, dass sich beide Pumpen im
Automatikbetrieb befinden. Nach dreimaligen Wechsel ohne
Unterbrechung wird zusätzlich der Alarm ausgelöst und im Display
erscheint die Meldung „ Laufzeit –Alarm".
5.2.5
LAUFZEITÜBERWACHUNG
Im Menü lässt sich der Punkt Laufzeit Maximum aufrufen.
Im Auslieferungszustand ist der Wert auf Null eingestellt, d.h.
die Funktion ist deaktiviert. Wird ein Wert von 1 – 60 Minuten
eingestellt erfolgt eine Abschaltung der Pumpe, wenn die Pumpe
ohne Unterbrechung länger als der eingestellte Wert läuft.
Weiterhin erfolgt eine Alarmauslösung und eine entsprechende
Fehlermeldung wird im Display angezeigt. Die Pumpe läuft erst
wieder, wenn der Fehler quittiert wurde. Die Laufzeitüberwachung
betrifft den Automatik- und den Handbetrieb.
5.2.6
LAUFZEITWECHSEL + LAUFZEITÜBERWACHUNG
Es ist sinnvoll nur eine der beiden Funktionen zu aktivieren.
Wird bei beiden Funktionen eine Zeit eingestellt, wird nur die
Funktion mit der kleineren Zeiteinstellung ausgeführt.
5.2.7
STROMÜBERWACHUNG (MAX. STROM)
Es kann direkt der Nennstrom der entsprechenden Pumpen eingestellt
werden. Die Software in der Steuerung addiert einen bestimmten
Prozentsatz zu dem eingestellten Wert um Toleranzen auszugleichen.
Die Auslösung erfolgt nach einer I² / t Funktion und berücksichtigt
somit den erhöhten Anlaufstrom der Pumpe.
VIII
VIII
5.2.8
INSPEKTION
Die ROM-Control-204 PRO kann eine Meldung auf dem
Display ausgeben, wenn eine Wartung erfolgen soll.
Die Einstellmöglichkeiten sind 90, 180 oder 365 Tage.
Die Funktion kann an dieser Stelle im Menü auch
abgeschaltet werden (Werkseinstellung).
Änderungen in den Einstellungen oder das
Zurücksetzen sind nur für das Servicepersonal möglich.
5.2.9
TH. STÖRUNG 1, TH. STÖRUNG 2
Bei Pumpen, deren Temperaturüberwachung nur aus einem
Bimetallkontakt pro Pumpe besteht, kann die thermische
Störung 1 entsprechend im Menü deaktiviert werden.
Die thermische Störung 2 kann nicht im Menü abgeschaltet werden.
(Jeweils einmal für jede Pumpe im Menü vorhanden)
5.2.10 FEHLERSPEICHER
Die letzten 4 Fehler bleiben Nullspannungssicher gespeichert und
sind im Menü unter „Letzte Störung" aufzurufen. "Letzte Störung 1"
ist der letzte aufgetretene Fehler. Wenn im Menü "Letzte Störung 1"
aufgerufen wird, können die letzten Fehler mit dem Quittierungstaster
aus dem Speicher gelöscht werden.
5.2.11 DREHFELD-STÖRUNG
Die Drehfeldüberwachung überwacht sowohl die Phasenfolge,
als auch das Fehlen einer Phase. Bei einem Phasenfehler werden
die Pumpen gesperrt, ein Alarm wird ausgegeben und im Display
erscheint die Meldung „Drehfeld- Fehler". Die Drehfeldüberwachung
kann über das Menü aktiviert und abgeschaltet werden.
Beim Betrieb von 1 ~ Motoren, muss die
Drehfeldüberwachung abgeschaltet sein.
5.2.12 3~ ÜBERWACHUNG
Anzeige, Auswertung und Überwachung des Motorstrom auf allen
drei Phasen. Bei Deaktivierung der 3~ Überwachung wird lediglich
eine Phase (L1) überwacht. Dies ermöglicht den Betrieb von
1~ Motoren (siehe Punkt 7.3. Elektrischer Anschluss).
5.2.13 ATEX – MODE
Für Pumpen die im Ex - Bereich eingesetzt werden, muss der
Atex - Mode im Menü aktiviert werden. Der Atex - Mode verhindert,
dass die Pumpen über die Handfunktion, die Zwangseinschaltung,
oder über ein Fernwirksystem eingeschaltet werden, solange der
Ausschaltpunkt unterschritten ist.
Werden die Pumpen über Nachlaufzeit oder HAND - Funktion in
Betrieb genommen, während der Ausschaltpunkt überschritten ist,
ist ein Abpumpen unter den Ausschaltpunkt möglich.
Die Handfunktion wird nach 2 Minuten automatisch unterbrochen.
Wenn die Atex - Funktion ein Einschalten der Pumpen verhindert,
erscheint im Display die Meldung „ATEX: Pegel unter Ausschaltpunkt".
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