6.2.
DIE EINSTELLUNGEN IM MENÜ LASSEN
SICH NICHT VERÄNDERN
Im Menü überprüfen, ob der Service Mode aktiviert ist.
6.3
MOTORSCHÜTZ-ÜBERWACHUNG
Wenn das Schütz von der Steuerung nicht angefordert wird und
trotzdem auf einer oder mehrerer Phasen ein Strom messbar ist,
dann erscheint im Display die Fehlermeldung "Schütz - Störung"
und der akustische Alarm ertönt.
7.0
AUFSTELLUNG, ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
7.1
MONTAGE
Die Steuerung ROM-Control-204 PRO befindet sich in einem
Schaltkasten mit den Abmessungen 270 x 264 x 144 mm
(H x B x T mit Verschraubungen und Luftanschluss).
Am Schaltkasten befinden sich 4 Bohrungen für die Befestigung,
die sichtbar werden, wenn der Deckel aufgeklappt ist.
7.2
SCHLAUCHANSCHLUSS
Für den Schlauchanschluss wird als Standard eine Schlauch-
verschraubung 8/6 mm geliefert. Optional kann das Schaltgerät
mit anderen Schlauchverschraubungen geliefert werden.
Auch der nachträgliche Austausch der Schlauchverschraubung
ist möglich. Die Schlauchverschraubung muss zum Gerät hin
ein Innengewinde G1/8 " aufweisen. Beim Austausch ist es wichtig
mit einem Schraubenschlüssel 14 mm an der entsprechenden
Mutter gegenzuhalten. Die Verschraubung muss in jedem Fall
mit einem geeigneten Dichtmittel eingesetzt werden.
7.3
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
STROMVERSORGUNG UND PUMPEN
Der elektrische Anschluss ist von einem Elektroinstallateur
entsprechend der geltenden VDE Vorschriften auszuführen.
GEFAHR durch gefährliche Spannung!
Durch unsachgemäßen Umgang bei elektrischen Arbeiten
droht Lebensgefahr durch elektrische Spannung!
Es ist eine netzseitige Absicherung von max. 3 x 25 A träge
vorzunehmen.
Netzanschluss (3 ~) PE , L1, L2, L3, N
Die Anschlussklemmen sind für einen max. Kabelquerschnitt von
4 mm² ausgelegt. Es ist darauf zu achten, dass ein rechtes Drehfeld
angelegt wird. Die Klemmen sind mit L1, L2, L3, N beschriftet.
Die PE - Klemmen sind in gelb – grün ausgeführt.
7.3.1
ANSCHLUSS DER PUMPE
Die Anschlüsse L1 L2 L3 der Pumpe werden direkt am Motorschütz
aufgelegt. Der Schutzleiter der Pumpe wird an der verbleibenden
PE Klemme angeschlossen. Der Bimetallkontakt, der die Pumpe
nach Abkühlen wieder freigibt (Reglerkontakt), werden an den
Klemmen 17/18 und 20/21, die Bimetallkontakte die die
Pumpe erst nach der Quittierung freigeben (Begrenzerkontakt),
werden an den Klemmen 18/19 und 21/22 auf der oberen
Platine angeschlossen (wenn Temp.1 nicht angeschlossen wird,
muss die thermische Störung 1 im Menü abgeschaltet werden).
Für den Betrieb von 1 ~ Motoren (230V AC) ist eine
Brücke von Eingangsklemme N nach L3 zu legen.
7.3.2
STROMZUFÜHRUNG DER PUMPEN (1~)
Der Anschluss der Pumpe erfolgt am Schütz T1 = L und T3 = N
7.3.3
WICKLUNGSSCHUTZKONTAKTE
Reglerkontakt
Temp 1 / Klemme 17/18
die Pumpe wird nach dem Abkühlen
automatisch freigegeben.
Begrenzerkontakt Temp 2 / Klemme 18/19
die Pumpe wird erst nach dem Betätigen
des Quittierungstasters freigegeben.
Für Pumpen im EX-Bereich ist diese
Temperaturüberwachung einzusetzen.
Wird Temp. 1 nicht verwendet, so ist die Funktion im Menü zu
deaktivieren (siehe Kapitel 5.2.9).
Wird Temp. 2 nicht verwendet, so ist eine Drahtbrücke von
Klemme 21 nach 22 einzusetzen.
Bei Pumpen, bei denen der Bimetallkontakt so geschaltet ist, dass
dieser direkt den Strom der Pumpe unterbricht, erscheint die Meldung
„Ohne Last", wenn der Bimetallkontakt ausgelöst hat. Die Pumpe kann
erst nach dem Quittieren wieder in Betrieb genommen werden.
Die Eingänge unserer Steuerungen für die thermische Störungen sind
für die Auswertung von Wicklungsschutzkontakten ausgelegt.
Für Motoren mit eingebetteten Temperaturfühlern (z.B. Kaltleiter)
als thermischer Schutz sind separate Auswertegeräte einzusetzen.
XI
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