aria | Bedienungsanleitung | DE
Für den HDMI-Anschluss wird häufig das LVDS-Format genutzt. Dies muss aber nicht so sein. Sie sollten sich
also vorher erst die technischen Daten durchlesen und das überprüfen. Dagegen werden die Anschlüsse RJ45
und Strips häufiger mit TTL- und CMOS-Technik (asymmetrisch und Differential) genutzt. Die Soundkarte des aria
besitzt einen 8-Pin-RJ45-Anschluss mit folgender Pinbelegung (links nach rechts):
1) SDATA
2) GND
3) LRCK (FS)
4) GND
5) SCLK (BIT CLOCK)
6) GND
7) MCLK
8) GND
Die Signale kommen von einem Low Voltage CMOS, das mit einer Betriebsspannung von 3,3 V arbeitet. Sie sind
TTL-kompatibel. D. h. sie können direkt eine 5-V-TTL-Eingangssstufe antreiben, ohne dass dafür eine Pegelwand-
lung erforderlich ist.
MCLK
Die Master-Clock (MCLK) der aria-Soundkarte steht am I
sie erforderlich, besonders wenn keine lokale Master Clock zur Verfügung steht. Abhängig von der Abtastrate gibt
die Soundkarte des aria zwei Master-Clock-Frequenzen aus: 22,5792 MHz für Dateien mit einer Abtastrate von
44,1 kHz, 88,2 kHz und 176,4 kHz, 24,576 MHz für Dateien mit einer Abtastrate von 48 kHz, 96 kHz und 192 kHz.
Daher hängt das MCLK/LRCK-Verhältnis von der Abtastrate ab: Es beträgt 512 x bei Dateien mit 44,1 kHz und
48 kHz, 256 x bei Dateien mit 88,2 kHz und 96 kHz sowie 128 x bei Dateien mit 176,4 kHz und 192 kHz. Sollte
Ihr D/A-Wandler die Master-Clock des I
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S-Anschlusses der aria-Soundkarte nutzen und bei allen Frequenzen ein
festes Verhältnis benötigen (z. B. 256 x oder 128 x), sollte ein ansteuerbarer Frequenzteiler oder -vervielfacher ein-
gesetzt werden.
Für Frequenzteiler empfiehlt sich der Einsatz von Flip-Flops (D-Typ, doppelt) wie dem SN74LVC74 (dieser ermög-
licht 2 x und 4 x die Teilung der Taktfrequenz) , während ein PLL (wie der CY2300 von Cypress) zur Verdoppelung
der Master-Clock eingesetzt wird. Er ist ideal, wenn ein festes Verhältnis von 256 x benötigt wird.
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S-Ausgang zur Verfügung. Für einige D/A-Wandler ist
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PEGELWANDLUNG VON 3,3 V AUF 5 V
Soll ein 5-V-CMOS-Eingangsschaltkreis angetrieben werden, so kann durch Einsatz eines Puffers (wie z. B. dem
SN74HCT125 von Texas Instruments (Quad, nicht-invertierend)) mit TTL-Eingangskompatibilität eine einfache Pe-
gelwandlung durchgeführt werden.
WANDLUNG VON UNSYMMETRISCH NACH DIFFERENTIELL (TTL ODER CMOS)
Einige D/A-Wandler akzeptieren Differentialsignale an ihrem I
Design). In diesem Fall führt eine einfache Pegelwandlung (selbst wenn auch eine Pegelwandlung erforderlich sein
kann) nicht dazu, dass die am Eingang des D/A-Wandlers zu erfüllenden Anforderungen erfüllt werden. Hier ist eine
Formatwandlung erforderlich. Sie mit einem invertierenden/nicht-invertierenden Pufferpaar durchgeführt werden, um
eine invertierte Kopie jedes Signals zu erhalten, um ein System symmetrisch antreiben zu können. Der nicht-inver-
tierende Puffer ist notwendig, beim Originalsignal eine leichte Zeitverzögerung hervorzurufen, damit es zum Signal
des invertierenden Puffers passt (nicht perfekt, aber ausreichend).
Als nicht-invertierende Puffer stehen der SN74HCT125 (Wandlung von 3,3 V auf 5 V) und der SN74LVC125 (keine
Pegelwandlung) zur Verfügung. Zum Invertieren und Puffern können einfach vier Hex-Inverter wie der SN74HCT04
(Pegelwandlung) oder der SN74LVC04 (keine Pegelwandlung) von Texas Instruments eingesetzt werden.
WANDLUNG UNSYMMETRISCH AUF LVDS (HDMI)
Einige D/A-Wandler (wie der PS AUDIO PWD) akzeptiert LVDS-Signale an einem HDMI-Anschluss. Um eine
Wandlung von unsymmetrisch auf LVDS vorzunehmen, kann Nationals DS90CO31B genutzt werden. Dabei handelt
es sich um einen Quad-LVDS-Treiber mit TTL-Eingangskompatibilität, der direkt mit dem Ausgang der aria-Sound-
karte verbunden werden kann.
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S-Eingang (wie z. B. das Gerät von NorthStar
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