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Leitungswiderstand Bei Widerstandsthermometern - Pepperl+Fuchs Fb-Remote-I/O Handbuch

Inhaltsverzeichnis
FB-Remote-I/O-System
Installation
3.10

Leitungswiderstand bei Widerstandsthermometern

Falls Sie die E/A-Module FB5201* und FB5204* in 2-Leiter-Konfiguration betreiben, addiert
sich der Leitungswiderstand als ein in Reihe geschalteter Widerstand zum Sensor und fließt in
das Messergebnis ein. Um Messfehler zu vermeiden, muss der Leitungswiderstand in dieser
Konfiguration gemessen und kompensiert werden. Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten.
Pt100 kurzschließen
1. Schließen Sie den Pt100-Sensor kurz.
2. Stellen Sie den Messeingang des E/A-Moduls in der Konfigurationssoftware auf
Widerstandsmessung um.
Weitere Informationen finden Sie im Softwarehandbuch des verwendeten Buskopplers.
3. Rufen Sie die Messwertanzeige des E/A-Moduls auf und notieren Sie sich den Messwert.
4. Stellen Sie den Messeingang des E/A-Moduls in der Konfigurationssoftware auf 2-Leiter-
Messung mit Pt100-Sensor um.
5. Geben Sie den gemessenen Widerstand im Feld Leitungswiderstand ein. Der maximal
zulässige Leitungswiderstand beträgt 50 .
Abgleichwiderstand verwenden
1. Verwenden Sie eine Abgleichklemme mit integriertem Abgleichwiderstand in der Sensorzu-
leitung.
2. Stellen Sie den Messeingang des E/A-Moduls in der Konfigurationssoftware auf 2-Leiter-
Messung mit Pt100-Sensor um.
Weitere Informationen finden Sie im Softwarehandbuch des verwendeten Buskopplers.
3. Stellen Sie den Leitungswiderstand in der Konfigurationssoftware auf 20  ein.
4. Ersetzen Sie den Pt100-Sensor an der Messstelle durch einen Messwiderstand von 100 .
5. Um den Widerstand zu messen, rufen Sie die Messwertanzeige der entsprechenden
Messstelle auf.
6. Stellen Sie den angezeigten Wert mit dem Abgleichpotentiometer auf 0 °C ein.
7. Schließen Sie danach den Pt100-Sensor wieder an.
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