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Systemaufbau und Funktionen
3.1
Systemaufbau
Zwei Mikroprozessoren sorgen für redundante Verarbei-
tung der Signalabläufe innerhalb des intelligenten Modula-
ren Sicherheits-Interface MSI. Dabei werden die Ergeb-
nisse der beiden Prozessoren laufend verglichen. Abwei-
chungen führen zum sofortigen Abschalten der sicherheits-
relevanten Ausgänge, sowie zur LED-Fehleranzeige (MSI
fault).
Sensorsignale an den Eingängen S1 und S2 werden
geprüft. Abhängig davon, welche der nachfolgend be-
schriebenen Funktionen gewählt wird, schalten die Aus-
gänge des MSI bei freien Schutzfeldern aller ange-
schlossenen AOPDs entweder automatisch in den EIN-
3.2
DIP-Schaltereinstellungen
3.2.1
DIP-Schalter MSI-s Modul
Zur Umstellung des DIP-Schalters ist das Interface
spannungsfrei zu schalten (siehe hierzu Kapitel Sicher-
heitshinweise) und die Baugruppe mit dem Aufdruck
12
Zustand (ohne Anlauf-/Wiederanlaufsperre) oder bleiben
im AUS-Zustand, bis die Reset-Taste gedrückt und
wieder losgelassen worden ist (mit Anlauf-/Wiederan-
laufsperre = Normalfall).
MSI-s ist ausgangsseitig mit zwei zwangsgeführten Schlie-
ßerkontakten ausgestattet.
Das MSI Sicherheits-Interface besteht aus einem 35 mm
breiten Einschubgehäuse zur Aufnahme des MSI-s Mo-
duls und der Output-Baugruppe. Es ist zur Befestigung
auf einer geerdeten 35 mm Standard-Schiene geeignet.
"MSI-s" nach Entriegeln der beiden Befestigungsla-
schen ein Stück weit aus dem Gehäuse zu ziehen:
MSI-s