ORIENTALISCHE KRIPPE
Seit etwa 250 Jahren werden in Bayern und Österreich Krippen gebaut. Sie waren oft kunstvoll
geschnitzt und häufig nur in Kirchen und Klöstern zu bewundern. Erst im 19. Jahrhundert entstanden
erste Hauskrippen. In unserer Zeit ist die Hauskrippe wieder sehr beliebt. Leider werden aber von der
Spielzeugindustrie immer mehr kitschige Krippen und Figuren angeboten. Um dem entgegenzuwirken,
wollen wir zeigen, wie man mit einfachen Mitteln eine wunderschöne, stilechte Krippe bastelt.
Materialliste:
3 Weichfaserplatten 500 x 300 x 10 mm
1 Spanplatte 500 x 300 x 8 mm
1 Fichtenleiste 500 x 10 x 5 mm
5 Fichtenleisten 500 x 20 x 2 mm
1 Graupappe 210 x 150 x 2 mm
1 Gitter 150 x 50 mm
1 Liter Krippen-Mörtelgemisch
1 Sackerl Beize, braun
Arbeitsanleitung:
1. Werkzeuge: Der Krippenbauer benötigt folgende Werkzeuge: Laubsägebogen, Nadeln, Bohrer,
Messer (Schnitzmesser), Schere, Hammer, kleine Säge (PUK), Spachtel, Holzraspel, verschiedene
Pinsel, Schwamm, Wassereimer, Holzleim, Nägel, Schleifpapier
2. Mauerteile: Übertrage die Maße der Teile (A) bis (E) den folgenden Zeichnungen entsprechend
platzsparend auf eine Weichfaserplatte und säge sie mit dem Laubsägebogen aus.
Achte auf eine senkrechte Führung des Laubsägebogens!
Maßangaben in mm (Zeichnung - Maßstab 1:5)
Schneide nun alle Schablonen von (F) bis (R) mit einer
Schere aus und lege sie möglichst platzsparend auf die
restlichen Weichfaserplatten. Wenn die Einteilung passt,
werden sie mit Kugelschreiber oder Faserstift auf die
Faserplatten übertragen.
Säge die Teile aus und schleife grobe Unebenheiten weg.
3. Erker und Gitter: Leime die Teile (J) und (K) zusammen und
schräge die Oberseite mit einer Feile ab. Dieses kleine
Vordach wird später mit Holzschindeln gedeckt.
Schneide das Kunststoffgitter zurecht und leime es auf die
Fensterinnenseiten der Wände (K) und (C).
Fixiere die Gitter bis zum Abbinden des Leims mit Nadeln.
Leime anschließend den Erker auf Teil (D).
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