SAFELOG TOUCH Installations- und Betriebsanleitung 1. Allgemeine Hinweise und Einleitung Allgemeine Hinweise Haftungsausschluss und Gewährleistung Warnhinweise 2. Transport und Lagerung Anlieferung der Ware Lagerung 3. Produktbeschreibung Ausstattung Technische Daten 4. Geräteinstallation Montage Elektrischer Anschluss SAFELOG-Kommunikation USB-Anschluss 5. Inbetriebnahme der Anlage Einschalten der Anlage 6.
SAFELOG TOUCH Installations- und Betriebsanleitung ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Verbraucher Leuchten, Linienkoppler, Repeater, Umrüstsätze und Notlicht konverter Dauerschaltung. Das Leuchtmittel des Ver brauchers ist ständig angeschaltet Bereitschaftsschaltung. Das Leuchtmittel des angeschlossenen Verbrauchers leuchtet nur im Notbetrieb SAFELOG Line (kabelgebundenes BUSSystem RS485) SAFELOG Wireless (WirelessBUSSystem SRD 868MHz) F-Test Funktionstest nach DIN VDE 0108 sowie...
Zustand durchgeführt werden. Die geltenden Sicherheits und Unfallverhü tungsvorschriften sind einzuhalten. Die Anleitung bezieht sich auf unser neues Modell: die SAFELOG TOUCH WIRELESS. Bitte beachten Sie, dass bei Inbetriebnahme der SAFELOG TOUCH die WirelessFunktio nen nicht vorhanden sind und auch später nicht nachgerüstet werden können.
trAnsport und lAgerung | 7 2. Transport und Lagerung 2.1 Anlieferung der Ware Prüfen Sie nach dem Empfang des Gerätes den Inhalt auf Vollständigkeit und offensicht liche Beschädigungen. Falls ein Schaden vorliegt, melden Sie diesen umgehend dem Transportunternehmen und beachten Sie folgende Punkte: ■...
Das SAFELOGSystem dient zur Überwachung und Steuerung von Sicherheits und Rettungszeichenleuchten sowie weiterer SAFELOG kompatibler Verbraucher. Die SAFELOG TOUCH und die SAFELOG TOUCH WIRELESS verfügen über ein integrier tes Prüfbuch nach DIN VDE 0108 10 / 89, welches im System gespeichert wird, aber auch alternativ auf einem USBStick mit FAT32 Dateisystem abgelegt werden kann.
produktbescHreibung | 9 3.1 Ausstattung Allgemein ■ 5“ Multitouchfähiges Farbdisplay inkl. USBAnschluss zum Anschluss eines externen Speichers, USBDruckers, einer Tastatur oder Maus ■ Zustandsanzeige der Leuchten über Icons und im Klartext ■ Automatische Inbetriebnahme inkl. Leuchtensuche, keine manuelle Adressierung der Leuchten notwendig ■...
geräteinstAllAtion | 11 4. Geräteinstallation 4.1 Montage Entfernen Sie die Verpackung vom Gerät und legen Sie das Gerät auf die Rückseite. Lösen Sie die beiden Schrauben der Abdeckung und nehmen Sie die untere Abdeckung ab. Abb. 2: Öffnung des Gehäuses Für die Montage übernehmen Sie die Maße von der rückwärtigen Montageplatte des SAFELOGGerätes.
12 | geräteinstAllAtion Zum Schutz vor unbefugtem Zugriff kann das SAFELOGGerät mit einem Schloss am Bedienfeldfenster versehen werden. Im Lieferumfang des SAFELOG-Gerätes befindet sich ein Schlüsseleinsatz. 4.2 Elektrischer Anschluss Abb. 4: Ansicht Anschlussklemmen klemmenbelegung: Netz/Line Netzanschluss (1,5 – 2,5 mm²) Netzwerkanschluss Anschluss für Module +24V 24V / 40mA Versorgungsspannung für externe Module IN1/IN2...
geräteinstAllAtion | 13 4.3 SAFELOG-Kommunikation beachten sie bei der bus-installation folgendes: ■ Die BUSLeitungen (A / B) sollten zur einfachen Verlegung farbig codiert (z. B. weiß / gelb) sein. ■ Keine Fremdspannung an den BUS anschließen. Der Anschluss von Fremdspannun gen auf dem BUS kann alle Verbraucher zerstören! ■...
14 | geräteinstAllAtion 4.4 USB-Anschluss Das SAFELOGGerät verfügt über einen USBAnschluss an der Vorderseite neben dem Display. Der Anschluss kann für die Sicherung der Daten, die Konfiguration und das Prüfbuch ver wendet werden. Optional können Sie auch eine Tastatur oder Maus anschließen. USBSticks müssen für die Verwendung am SAFELOGGerät im Format FAT32 formatiert sein. Abb. 5: USBAnschluss am Display...
inbetriebnAHme der AnlAge | 15 5. Inbetriebnahme der Anlage Die Inbetriebnahme der Anlage ist nur qualifizierten und geschulten Elektrofachkräften gestattet. Die Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme der Anlage. Während der ersten Inbetriebnahme durchläuft das SAFELOGGerät eine feste Routine, welche sich nicht über das Display abbrechen lässt. Sollte während der ersten Inbetrieb nahme der Strom ausfallen, beginnt die Routine von vorne und es müssen die Eingaben wiederholt werden.
16 | inbetriebnAHme der AnlAge 5.1 Einschalten der Anlage Beim Einschalten der Anlage bitte die folgende Reihenfolge beachten: 1. Installation aller Verbraucher und der Zentrale ist beendet 2. externe Sicherung für das SAFELOGGerät einsetzen Schritt 1: Wenn das SAFELOGGerät erstmalig eingeschaltet wird, startet für die Inbetriebnahme eine Ablaufroutine, bei der Sie als Anwender an mehreren Punkten aufgefordert werden, bestimmte Werte einzugeben.
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inbetriebnAHme der AnlAge | 17 Schritt 4: Sobald Sie aufgefordert wer den, die Gerätenummer einzugeben, übernehmen Sie diese vom Typenschild des Gerätes (s. Abb. 6) und bestätigen Sie die Eingabe mit „Enter“. Die Länge der Nummer beträgt genau 8 Stellen. Abb. 10: Eingabe der Gerätenummer Schritt 5: Der Aufbau des WirelessNetzes wird mit ,,weiter`` gestartet.
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18 | inbetriebnAHme der AnlAge Nach der Bestätigung sucht das Gerät alle am BUS angeschlossenen Verbraucher. Der Ablauf kann mehrere Minuten in An spruch nehmen. Abb. 13: Automatische Verbrauchersuche Die Verbraucher sind im Auslieferungs zustand keiner Netzwerk ID zugeordnet. Damit die Verbraucher einer Zentrale zugeordnet werden können, wird durch die Zentrale ihre Netzwerk ID versendet (INVITEFunktion).
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inbetriebnAHme der AnlAge | 19 Die Erstinbetriebnahme der Anlage ist damit abgeschlossen. Abb. 16: StartMaske Für die weitere Bedienung und Programmierung lesen Sie Kapitel 6 der Anleitung.
20 | bedienung und progrAmmierung 6. Bedienung und Programmierung Das SAFELOGGerät ist so konzipiert, dass die Bedienung und die Programmierung über das Touchdisplay erfolgen. Alternativ kann die Eingabe auch über eine USBMaus und/ oder USBTastatur erfolgen. In verschiedenen Menüpunkten können Sie die Einstellungen der Daten über die Pfeil tasten ändern.
bedienung und progrAmmierung | 21 6.1 Bedienung des Displays Abb. 19: Displaybedienung 1. Anzeige: Status der Anlage 2. Anzeige: Status der BUSKreise 3. Anzeige: Status Wireless BUS 4. Anzeige: Wireless Datenübertragung 5. Anzeige: Eingang Steuereingänge 6. Anzeige: Netzwerkanschluss, wenn angeschlossen 7. Anzeige: USBStick, wenn angeschlossen 8.
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22 | bedienung und progrAmmierung 1. Die Anzeige für den Status der Anlage kann die folgenden Zustände annehmen: Grün Anlage ohne Störungen Gelb Anlage im Batteriebetrieb Rot Anlage mit Störung/Fehlermeldung 2. Die Anzeige für den BUSKreis hat 2 Meldungen: Grün Verbraucher im BUSKreis ohne Fehler Rot Verbraucher im BUSKreis mit Fehler Fehler im Endstromkreis werden nicht als Fehler im Status der Anlage angezeigt.
bedienung und progrAmmierung | 23 9. Die einzelnen BUSKreise werden als Kacheln im Display dargestellt. Über diese gelan gen Sie zum Statusmenü der Anlage. Die farbige Zuordnung der Kacheln unterstützt Sie bei der täglichen Arbeit an der Anlage. Es gibt folgende Zustände: Grün Alle Verbraucher im BUSKreis in Ordnung Gelb...
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24 | bedienung und progrAmmierung Die Farben der Icons in dem Bild zeigen den Zustand der Verbraucher an. Verbraucher im Batteriebetrieb in Störung Rettungs zeichenleuchten Sicherheitsleuchten Repeater Linienkoppler Durch das Betätigen der ZoomTasten „+/“ kann die Ansicht vergrößert oder verkleinert werden. Zudem kann über die Auswahl auf den gewünschten Verbrau...
bedienung und progrAmmierung | 25 In der Detailansicht eines Verbrauchers erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Zustand des Verbrauchers. Über die Pfeile „←/→“ können Sie durch die einzelnen Verbraucher blättern. Abb. 24: Status Verbraucher Im Prüfbuch des ausgewählten Verbrau chers werden nur die Einträge dieses Verbrauchers angezeigt.
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26 | bedienung und progrAmmierung Schritt 2: Das Passwort für die Anlage lautet im Auslieferzustand: „0000“. Die Eingabe des Codes ist nicht erforderlich, Sie kommen automatisch beim Betätigen der Taste “Enter” ins Hauptmenü. Sie können ein eigenes Passwort später im Menü vergeben. Abb. 27: Menü...
30 | bedienung und progrAmmierung 6.2 Menüpunkt „Info“ In diesem Menüpunkt erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über das SAFE LOGGerät und die angeschlossenen Verbraucher. Sie sehen hier alle aktuellen Meldungen der Anlage, die einzelnen Montageorte der Verbraucher und einen Überblick über den Status des SAFELOG Gerätes.
bedienung und progrAmmierung | 31 Maske 2: In dieser Übersicht können Sie die einzelnen Montageorte der Verbrau cher pro BUSKreis einsehen. Abb. 32: „Standorte“ Detailansicht 6.2.3 Geräte-Info In dieser Maske ist es möglich, alle wichtigen Daten sowie den Zustand des SAFELOGGerätes anzusehen. Abb. 33: „Geräte Info“ 6.3 Menüpunkt „Fehler“...
32 | bedienung und progrAmmierung 6.4 Menüpunkt „Prüfbuch“ In dieser Maske erhalten Sie Einblick in alle protokollierten Aufzeichnungen der Anlage. Sie können hier die durchgeführten Arbeiten dokumentieren und alle Daten auf einen USBStick exportieren. Abb. 35: Menüpunkt „Prüfbuch“ 6.4.1 Prüfbuch anzeigen In dieser Maske sind alle Einträge und Meldungen dokumentiert.
bedienung und progrAmmierung | 33 6.4.3 Ergebnis letzter Betriebsdauertest Hier werden die Daten vom letzten Be triebsdauertest angezeigt. Abb. 38: „Ergebnis letzter Betriebsdauertest“ 6.4.4 Manuelle Dokumentation Das SAFELOGGerät verfügt über die Möglichkeit, alle ausgeführten Arbeiten am Gerät im Prüfbuch zu dokumentieren: „Wartung durchgeführt“ oder „Verbraucher gewartet“.
34 | bedienung und progrAmmierung 6.4.5 Prüfbuch exportieren Sie können über die Maske „Prüfbuch exportieren“ die Daten aus dem SAFELOG Gerät auf einen USBStick speichern. Abb. 41: Prüfbuch exportieren 6.5 Menüpunkt „Service“ In dieser Maske finden Sie die Kontakt- daten des Geräteherstellers und bei Fehlern an der Anlage, die entsprechende Fehlermeldung.
bedienung und progrAmmierung | 35 In dieser Maske können Sie den Funktions test manuell starten. Weiterhin können Sie über den Punkt „Funktionstest Einstellun gen“ die Einstellungen für den automati schen Funktionstest konfigurieren. Im Auslieferungszustand ist die Option „Betriebsdauertest Einstellungen“ deakti viert und somit nicht in dem Feld vorhan Abb. 44: Menüpunkt „Testmenü“...
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36 | bedienung und progrAmmierung 6.6.1.2 Funktionstest wireless-kreis In dieser Maske können Sie einen Funkti onstest über die Verbraucher im Wireless Kreis starten. Abb. 47: Maske „Verbraucher Wireless – Funktionstest“ 6.6.1.3 Funktionstest alle Verbraucher In dieser Maske können Sie einen Funkti onstest aller Verbraucher starten, die mit der Anlage verbunden sind.
bedienung und progrAmmierung | 37 6.6.2 Manueller Betriebsdauertest In dieser Maske können Sie auswählen, ob Sie den manuellen Betriebsdauertest über die Auswahl der einzelnen BUSKreise oder der Gruppen starten möchten. Abb. 50: Maske „Testumfang Betriebsdauertest“ 6.6.2.1 betriebsdauertest bus-kreise Nach der Auswahl öffnet sich eine weitere Maske, in der Sie auswählen, welcher Kreis oder ob alle BUSKreise getestet werden sollen.
38 | bedienung und progrAmmierung 6.6.2.3 betriebsdauertest alle Verbraucher Wenn die Anlage als HybridSystem verwendet wird bzw. Verbraucher im Bus und WirelessKreis angeschlossen sind, kann der „Betriebsdauertest alle Buskreise“ durchgeführt werden. Abb. 53: Maske „Betriebsdauertest – Verbraucher“ 6.6.2.4 betriebsdauertest gruppen In dieser Maske können Sie einen Betriebs dauertest über die Auswahl der Gruppen starten.
bedienung und progrAmmierung | 39 In der zweiten Maske stellen Sie die Zeit und das Datum für den Funktionstest ein. Es empfiehlt sich, den Test in den Ruhe zeiten zu planen. Mit der Taste „Speichern“ schließen Sie den Vorgang ab. Über die Taste „Zurück“ gelangen Sie in die vorheri ge Ansicht (ohne zu speichern).
40 | bedienung und progrAmmierung Diese Maske bietet Ihnen mehrere Optionen, um die angeschlossenen Verbraucher und das SAFELOGGerät zu programmieren. Abb. 59: Menüpunkt „Einstellungen“ 6.7.1 BUS-Kreise Unter „BUSKreise“ werden die Funktionen, welche den einzelnen BUSKreis betreffen, ausgewählt. Abb. 60: Maske „BUSKreise“ Zur Auswahl stehen folgende Funktionen: ■ Suche in BUSKreisen ■...
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bedienung und progrAmmierung | 41 6.7.1.2 suche im wireless-bus Es werden alle aktiven Verbraucher im WirelessBus mit der INVITEFunktion gesucht und in das Funknetz hinzuge fügt. Die Abfrage muss mit „OK“ bestätigt werden. Abb. 62: Maske „Suche im WirelessBus“ Der Vorgang kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen und kann nicht abgebrochen werden.
42 | bedienung und progrAmmierung In der folgenden Maske können Sie über die angezeigte Tastatur die Namen direkt eingeben. Die Übernahme erfolgt durch das Bestätigen der Entertaste. Abb. 64: Eingabe BUSKreis Name 6.7.2 Verbraucherdaten Für die Auswahl der einzelnen Verbraucher wählen Sie den entsprechenden BUSKreis aus dem Auswahlmenü...
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bedienung und progrAmmierung | 43 Die Farben der Icons in dem Bild zeigen den Zustand der Verbraucher an. Verbraucher im Batteriebetrieb in Störung Rettungs zeichenleuchten Sicherheitsleuchten Repeater Linienkoppler Durch das Betätigen der ZoomTasten „+/“ kann die Ansicht vergrößert oder verkleinert werden. Zudem kann über die Auswahl auf den gewünschten Verbrau...
44 | bedienung und progrAmmierung Zur Auswahl stehen weiterhin zwei übergeordnete Funktionen im BUS-Kreis: ■ Alle Verbraucher im Kreis löschen ■ Position der Verbraucher im Kreis tauschen 6.7.2.1.1 löschen aller Verbraucher im bus-kreis Die Funktion „Verbraucher löschen“ ermöglicht in dieser Ansicht das Löschen „aller“ Verbraucher im ausgewählten BUS Kreis. Abb. 69: Verbraucher löschen 6.7.2.1.2 Verbraucher im bus-kreis tauschen Mit der Funktion „Verbraucher tauschen“...
bedienung und progrAmmierung | 45 Die Meldung signalisiert Ihnen den durchgeführten Tausch der Positionen der ausgewählten Verbraucher. Abb. 72: Positionsanzeige der getauschten Verbraucher 6.7.2.1.3 Auswahl der Funktion Für die weitere Programmierung der Verbraucher müssen Sie nach der Auswahl der Kreise die gewünschte Funktion für die Programmierung auswählen.
46 | bedienung und progrAmmierung 6.7.2.1.4 eingabe standort Verbraucher Durch die Anwahl der einzelnen Verbrau cher können Sie die Montageorte der Verbraucher ändern. Nach der Inbetrieb nahme sind die Verbraucher nach der Position im Stromkreis benannt. Wählen Sie den entsprechenden Verbraucher, um den Montageort zu ändern.
bedienung und progrAmmierung | 47 6.7.2.1.6 Verbraucher suchen (winken) Die Funktion dient zum Suchen und Finden von einzelnen Verbrauchern. Zur Aktivierung der Funktion wählen Sie die Taste „Winken ein“. Anschließend be ginnt bei dem ausgewählten Verbraucher die SELFLED gelb zu blinken. Abb. 77: Maske „Winken“ 6.7.2.1.7 Verbraucher schalten Programmierung der Schaltfunktion Bereitschaftsschaltung (BS) / Dauerschal...
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48 | bedienung und progrAmmierung Für die Bearbeitung wählen Sie den ge wünschten Verbraucher aus und ordnen ihn durch Auswahl der Gruppe oder den Gruppen zu. Durch die Betätigung der Pfeile „▼ /▲ “ können Sie weitere Gruppen auswählen. Die Bestätigung erfolgt über die Taste „Speichern“.
bedienung und progrAmmierung | 49 6.7.2.1.9 Funktionstest einzelner Verbraucher starten In der Maske können Sie den Funktionstest eines einzelnen Verbrauchers starten. Der Funktionstest am Verbraucher ist auf 5 min eingestellt. Abb. 82: Maske „Funktionstest starten“ 6.7.2.1.10 Verbraucher-typ ändern sl / rZ Über die Funktion „VerbraucherTyp“ kön nen die Verbraucher zwischen Rettungs...
50 | bedienung und progrAmmierung 6.7.2.2 Verbraucherstandort importieren und exportieren Die SAFELOG verfügt über die Möglichkeit, die Standorte als Datei einzulesen bzw. die konfigurierten Standorte über die Export funktion zu sichern. Der Austausch der Daten erfolgt über die USBSchnittstelle am Gerät. Abb. 84: Import/Export Verbraucherstandort Für das Einlesen der Daten müssen diese im CSVFormat vorliegen und folgende Ordnerstruktur auf dem USBStick vorhan...
bedienung und progrAmmierung | 51 6.7.3 Gerätestandort SAFELOG Als Standardwert steht hier als Standort nur „SAFELOG“. Durch die Auswahl dieses Menüpunktes können Sie den Geräte standort anpassen. Die Eingabe erfolgt über die Tastatur und wird mit der Enter taste bestätigt. Die Eingabe ist auf 12 Zeichen begrenzt. Abb. 86: Maske „Ortseingabe“Tastatur 6.7.4 Zeitschaltuhren Im Menüpunkt „Zeitschaltuhren“...
52 | bedienung und progrAmmierung Schritt 2: Als Nächstes können Sie die Uhrzeit und den Tag bestimmen, an dem die Aktion beendet werden soll. Abb. 89: Maske „Zeitschaltuhren – Ausschaltzeit“ Schritt 3: Als Letztes wird die Aktion ge wählt, die ausgeführt werden soll: ■...
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bedienung und progrAmmierung | 53 Im Einzelnen sind das: ■ 2 Steuereingänge (24V230V AC / DC frei programmierbar) ■ 3 Relaisausgänge für Meldungen (frei programmierbar) 6.7.5.1 steuereingänge – Auswahl Es stehen zwei Eingänge zur Auswahl, wel che frei programmierbar sind. Es handelt sich dabei um potentialbehaftete Eingänge (24V bis 230V AC/DC).
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54 | bedienung und progrAmmierung ■ Nachtschaltung – alle DSVerbraucher werden ausgeschaltet und alle BSVerbraucher werden eingeschaltet ■ Schalte Verbraucher – alle DSVerbraucher werden eingeschaltet ■ externer Fehler – es können Fehler von externen Geräten angezeigt werden ■ Funktion invertieren – Umkehrfunktion, ermöglicht das Schalten, wenn kein Signal am Eingang anliegt 6.7.5.2 relaisausgänge –...
bedienung und progrAmmierung | 55 Zur Auswahl stehen die folgenden Funktionen: ■ Netzausfall ■ mind. 3 Verbraucher gestört ■ Funktionstest ■ Relaisfunktion invertiert ■ Betriebsdauertest ■ externer Fehler ■ ein Verbraucher gestört Die Funktionen können über das Auswahlmenü angepasst werden. Dabei sind auch meh rere Funktionen auf einem Relaisausgang möglich.
56 | bedienung und progrAmmierung 6.7.6.2 bereitschaftsschaltung – bs schalten Im Auslieferzustand ist die Funktion so aktiviert, dass alle Verbraucher in Bereit schaftsschaltung auf „BS aus“ stehen. Durch das Betätigen der Funktion „BS ein“ werden alle Verbraucher eingeschaltet. Abb. 98: Maske „Bereitschaftsschaltung ein“ 6.8 Menüpunkt „System“...
bedienung und progrAmmierung | 57 Im Einzelnen sind das die folgenden Einstellungen: ■ Datum/Uhrzeit ■ Import/Export ■ Geräte Optionen ■ Systemupdate ■ Netzwerk ■ EMail ■ Sprache ■ Passwörter ändern 6.8.1 Änderung von Datum und Uhrzeit In dieser Maske können Sie über die Pfeiltasten das Datum und die Uhrzeit einstellen.
58 | bedienung und progrAmmierung 6.8.3 Netzwerkeinstellungen Sie können über diese Maske Einstellun gen am Netzwerk einsehen und bei Bedarf auch ändern. Abb. 103: Menüpunkt „Netzwerk“ Zur Auswahl stehen folgende Einstellungen: IPAdresse DHCP (s. Kapitel 6.8.3.1) IPAdresse LANFest (s. Kapitel 6.8.3.2) Gateway Adresse (s.
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bedienung und progrAmmierung | 59 6.8.3.2 statische ip-Adresse ändern Sie können unter diesem Menüpunkt eine IPAdresse manuell vergeben, wenn Sie dem SAFELOGGerät eine bestimmte Adresse zuteilen wollen. Die Vorgaben dafür erhalten Sie vom Be treiber / Netzwerkadministrator. Abb. 105: IPAdresse Über die Tastatur dieser Maske können Sie im SAFELOGGerät direkt die gewünschte IPAdresse eingeben und mit der Taste „Enter“...
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60 | bedienung und progrAmmierung Über die Tastatur dieser Maske können Sie im SAFELOGGerät direkt die Adresse eingeben und mit der Taste „Enter“ speichern. Abb. 108: Maske „GatewayAdresse ändern“ 6.8.3.4 subnet Bei Ändern der statischen IPAdresse muss die physikalische ( SubnetzMaske) Adresse des Netzes editiert werden. Abb. 109: Maske „Adresse Subnetz“...
bedienung und progrAmmierung | 61 6.8.3.6 sekundäres dns Wenn der Primäre DNSServer nicht erreichbar ist, wird der Sekundäre DNS Server genutzt. Die Eingabe ist nur not wendig, wenn Sie die Option der statischen IPAdresse verwenden. Sonst wird die DNSServer Adresse über den DHCP Server empfangen.
62 | bedienung und progrAmmierung 6.8.5.1 Auf Auslieferzustand zurücksetzen Alle programmierten Werte und Daten werden gelöscht und die Standardwerte vom Auslieferzustand eingetragen. Nach der Aktivierung der Taste muss die Anlage neu in Betrieb genommen werden. Abb. 114: Maske „Auf Auslieferzustand zurücksetzen“ 6.8.5.2 daten sichern Alle geänderten Werte, Daten und Pro...
bedienung und progrAmmierung | 63 Sollten Sie die Software mehrmals gesi chert haben, wählen Sie die entsprechende Sicherung vom USBStick aus. Abb. 117: Maske „Auswahl Sicherung“ 6.8.5.4 update aktivieren Nachdem Sie entsprechende Daten im SAFELOGGerät erneuert haben, müssen Sie noch das Update aktivieren. Die Funk tion aktiviert das letzte installierte Update am SAFELOGGerät.
64 | bedienung und progrAmmierung Verwenden Sie dazu nur die Software, welche Ihnen vom Service des Herstellers/vom Lieferanten zur Verfügung gestellt worden ist. Eine andere Software ist nicht zugelassen und kann die Anlage außer Betrieb setzen. Sollten Sie ein Update für die Gerätesoftware vom Hersteller/Lieferanten der Anlage erhalten haben, ist die Software auch über diesen Programmpunkt in das SAFELOG...
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bedienung und progrAmmierung | 65 Hier tragen Sie den Namen des Emp fängers der Mail ein. Zum Löschen des Empfängers entfernen Sie einfach die EMailAdresse in diesem Feld. Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt. Abb. 122: Maske „EmpfängerAdresse eingeben“ In dieser Maske wählen Sie die Meldungen aus, welche der Empfänger erhalten soll.
66 | bedienung und progrAmmierung 6.8.6.2 einstellungen für den e-mail Versand In dieser Maske tragen Sie die nötigen Daten zur Konfiguration des Zuganges ein. Die Daten bekommen Sie von Ihrem InternetProvider bzw. Ihrer ITAbteilung. Abb. 124: Maske „EMailVersand“ 6.8.7 Passwort ändern In dieser Maske können Sie alle vorhan denen Passwörter ändern.
webVisuAlisierung | 67 7. Webvisualisierung Eingabe der Adresse über den WEB-Browser Anschlussbeispiel: Direkter Zugri über IP-Adresse, z. B.: 192.168.110.247 mit HTTP über TCP IP: 192.168.110.247 Abb. 126: SAFELOGGerät und Webvisualisierung Über die WebSchnittstelle des SAFELOGGerätes können die Statusinformationen über die Anlage mittels eines Webbrowsers dargestellt werden. Anschluss zur Visualisierung Schließen Sie das SAFELOGGerät an ein lokales Netzwerk an.
68 | webVisuAlisierung 7.1 Gesamtübersicht Abb. 127: Gesamtübersicht In der Maske der Gesamtübersicht sehen Sie den Zustand des SAFELOGSystems, welches über die Netzwerkadresse aufgerufen wurde. Die Übersicht zeigt die folgenden Informationen des SAFELOG-Gerätes: ■ Gerätenummer: Nummerierung des SAFELOGGerätes, wird von der Zentrale auto matisch vergeben ■...
webVisuAlisierung | 69 7.2 Detailansicht Abb. 128: Passwortabfrage Detailansicht Die Detailansicht ist mittels Passwort vor unbefugten Eingriffen geschützt. Um zu den de taillierten Informationen der gewählten Anlage zu gelangen, geben Sie den Zugangscode ein. Im Auslieferzustand lautet dieser: „0000“. Das Passwort, welches Sie dort eingeben, ist dasselbe, was Sie direkt am SAFELOG-Gerät beim Zugang zum Testmenü, Einstellungen und System eingegeben haben (s.
70 | webVisuAlisierung 7.2.1 Elemente der Detailansicht Nach Eingabe des korrekten Zugangscodes gelangen Sie in die Detailansicht. Abb. 129: Hauptmenü Detailansicht Folgende Elemente sind in der Detailansicht durchgehend zu sehen und bedienbar: 1. Zurück zur Gesamtübersicht: Über diesen Link gelangen Sie zurück zu der Gesamt übersicht. 2. Service Link: Link zu den Kontaktdaten des Kundendienstes und zur Gesamtübersicht des SAFELOGGerätes.
webVisuAlisierung | 71 7.2.2 Statusanzeige Hier werden beide BUSKreise des SAFELOGGerätes angezeigt und die angemeldeten Verbraucher aufgelistet. Zudem werden mögliche Störungen in der Statusanzeige ange zeigt. Über „Verbraucher anzeigen“ wird eine Übersicht über alle Verbraucher auf gerufen und über „Prüfbuch“ wird dieses für den entsprechenden BUSKreis angezeigt Abb. 130: Übersicht Verbraucher Die Verbraucherübersicht zeigt alle Verbraucher mit dem entsprechenden Icon an.
72 | webVisuAlisierung Per Mausklick auf einen angemeldeten Verbraucher wird eine Detailansicht des aus gewählten Verbrauchers aufgerufen. Über die Pfeile kann zu den nächsten angemeldeten Verbrauchern gewechselt werden. Ansonsten wird auf der Detailansicht die Verbraucher info angezeigt, sowie das Prüfbuch dieses Verbrauchers. 7.2.3 Hauptmenü...
webVisuAlisierung | 73 7.2.4 Untermenü Die Hauptmenüpunkte Info, Prüfbuch, Testmenü, Einstellungen und System besitzen je weils untergeordnete Bereiche, welche Sie aufrufen können, indem Sie mit der Maus über den jeweiligen Menüpunkt fahren. Die einzelnen Bereiche der jeweiligen Menüpunkte sind im Normalzustand eingeklappt: Abb. 133: eingeklappte Bereiche Durch Klick auf den Bereich öffnet sich dieser und alle Inhalte sind sichtbar: Abb. 134: ausgeklappte Bereiche...
74 | webVisuAlisierung 7.2.5 Info Die automatische Startseite der Detailansicht ist der Menüpunkt Info. In diesem Menü punkt erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über das SAFELOGGerät und die ange schlossenen Verbraucher. Sie sehen hier alle aktuellen Meldungen der Anlage sowie einen Überblick über den Status des SAFELOGGerätes (Geräteinfo).
webVisuAlisierung | 75 7.2.7 Prüfbuch Über diesen Menüpunkt erhalten Sie Einblick in alle protokollierten Aufzeichnungen der Anlage. Zusätzlich können Sie hier durchgeführte Arbeiten dokumentieren und alle Daten als CSV Datei exportieren. 7.2.7.1 prüfbuch anzeigen Abb. 136: Prüfbuch anzeigen In diesem Bereich sind die letzten 20 Einträge und Meldungen dokumentiert. Über den Menüpunkt „Prüfbuch Export“...
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76 | webVisuAlisierung 7.2.7.3 ergebnis letzter betriebsdauertest Abb. 138: Ergebnis letzter Betriebsdauertest Dieser Bereich enthält einen kompakten Überblick über das Ergebnis des letzten Betriebs dauertests. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, die Ergebnisse des letzten Tests als CSV Datei zu exportieren und herunterzuladen. 7.2.7.4 manuelle dokumentation Abb. 139: Manuelle Dokumentation Hier haben Sie die Möglichkeit, alle am SAFELOGGerät ausgeführten Arbeiten im Prüf...
webVisuAlisierung | 77 7.2.7.5 prüfbuch exportieren Abb. 140: Prüfbuch exportieren Sie können über den Bereich „Prüfbuch exportieren“ alle Einträge und Meldungen des Prüfbuchs in eine CSV Datei exportieren und herunterladen. 7.2.8 Testmenü Über den Menüpunkt „Testmenü“ können Sie den Funktionstest manuell starten und über den Punkt „Funktionstest Einstellungen“...
78 | webVisuAlisierung 7.2.8.2 manueller betriebsdauertest Abb. 142: manueller Betriebsdauertest In diesem Bereich können Sie einen Betriebsdauertest für alle Kreise oder einen einzelnen BUSKreis manuell über einen Button starten. Beim erfolgreichen Start des Tests bekom men Sie eine Info. 7.2.8.3 Funktionstest einstellungen Abb. 143: Funktionstest Einstellungen Bei den Einstellungen zum Funktionstest können Sie das aktuell eingestellte Zeitintervall für den automatischen Funktionstest einsehen und bearbeiten.
webVisuAlisierung | 79 7.2.8.4 betriebsdauertest einstellungen Abb. 144: Einstellungen Betriebsdauertest Bei den Einstellungen können Sie das aktuell eingestellte Zeitintervall für den automati schen Betriebsdauertest einsehen und bearbeiten. 7.2.9 Einstellungen Unter Einstellungen haben Sie mehrere Optionen, um die angeschlossenen Verbraucher und das SAFELOGGerät zu programmieren. 7.2.9.1 bus-kreise Abb. 145: BUSKreise In diesem Bereich können Sie zwei BUSKreise benennen.
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80 | webVisuAlisierung 7.2.9.2 Verbraucherdaten bus-kreise Abb. 146: Verbraucherdaten BUSKreise Unter Verbraucherdaten werden beide BUSKreise wie beim Statusmenü aufgelistet. Die VerbraucherÜbersicht ist über den Button aufrufbar, der alle Verbraucher des BUS Kreises anzeigt. Abb. 147: Übersicht Verbraucher Per Mausklick auf einen angemeldeten Verbraucher wird die Detailseite des Verbrauchers angezeigt.
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82 | webVisuAlisierung 7.2.9.3 gerätestandort Abb. 150: Gerätestandort In diesem Bereich können Sie den Gerätestandort anpassen. Als Standardwert steht hier als Standort nur „SAFELOG“. Die Eingabe ist auf 12 Zeichen begrenzt. 7.2.9.4 Zeitschaltuhren Abb. 151: Zeitschaltuhren In diesem Bereich können Sie verschiedene Zeitfunktionen für die Anlage programmieren. Es stehen Ihnen 24 Zeitschaltuhren (Timer) für diese Programmierung zur Verfügung.
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webVisuAlisierung | 83 Sie können über den Klick auf den jeweiligen Button eine Zeitschaltuhr bearbeiten oder aktivieren. Nachdem die Seite neu geladen wurde, stehen Ihnen verschiedene Einstell möglichkeiten für den Timer zur Verfügung (S. 01 in Abb. 149). Falls Sie eine aktive Zeit schaltuhr deaktivieren wollen, klicken Sie den zu bearbeitenden Button an und wählen im nächsten Schritt unter Funktion „keine Funktion“...
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84 | webVisuAlisierung 7.2.9.6 relaisausgänge – Auswahl Abb. 153: Relais Ausgänge Am SAFELOGGerät gibt es drei Relaisausgänge für verschiedene Meldungen, die in diesem Bereich frei programmiert werden können. Zur Auswahl stehen die folgenden Funktionen: ■ Netzausfall ■ Verbraucher gestört ■ Funktionstest ■ mindestens 3 Verbraucher gestört ■...
webVisuAlisierung | 85 Über die Webvisualisirungs gibt es mehrere Möglichkei ten, Leuchten über die Zentrale zu schal ten. Die folgenden Schaltbefehle können ausgeführt werden: ■ DS ein / aus ■ BS aus / ein 7.2.10 System Im Menüpunkt „System“ können Sie Einstellungen, welche das SAFELOGGerät betreffen, vornehmen.
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86 | webVisuAlisierung Passwort 1 = Zugang zum Hauptmenü (Level 1 Auslieferzustand: „0000”) Passwort 2 = Zugang zu erweiterten Einstellungen: Testmenü und Systemeinstellungen (Level 2 Auslieferzustand: „1234”) Abb. 157: Maske „GeräteOptionen“ In dieser Ebene können Sie den Modus „Automatischer Betriebsdauertest“ aktivieren oder deaktivieren.
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webVisuAlisierung | 87 7.2.10.3 e-mail einstellungen Abb. 158: EMail Einstellungen Es ist möglich, hier zwölf EMail Adressen einzutragen. Für jeden eingetragenen Empfän ger kann eingestellt werden, bei welchen Meldungen Benachrichtigungen per EMail an den Empfänger versendet werden sollen. Zur Auswahl stehen folgende Meldungen: ■ Netzausfall ■ Verbraucher gestört ■...
88 | webVisuAlisierung 7.2.10.4 e-mail Zugangsdaten Abb. 159: Zugangsdaten EMail Hier können Sie die Zugangsdaten und Passwörter eintragen. 7.2.11 Gebäudevisualisierung Durch die Aktivierung der Gebäudevisualisierung erhalten Sie eine Darstellung der Sicherheitsbeleuchtung im Gebäude. Die Visualisierung ermöglicht dem Benutzer eine schnelle und überschaubare Übersicht über alle am SAFELOGGerät angeschlossenen Verbraucher und dem SAFELOGGerät selbst.
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webVisuAlisierung | 89 7.2.11.1 einrichtung der gebäudevisualisierung Die Einrichtung der Gebäudevisualisierung läuft wie folgt ab: ■ Benennung des Gebäudeplans ■ Auswahl des gewünschten Gebäudeplans ■ Plan hochladen (Format JPG oder PNG) Abb. 160: Gebäudeplan hochladen Ein Gebäudeplan kann über den Menüpunkt „Gebäudepläne verwalten“ hinzugefügt werden. Dazu wird ein Name für den entsprechenden Plan eingegeben und danach der Gebäudeplan über die Funktion „Durchsuchen“...
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90 | webVisuAlisierung 7.2.11.2 bedienung Über den Menüpunkt „Ansehen, Verbraucher zuordnen/bearbeiten“ können Sie einem Ge bäudeplan Verbraucher und deren Standorte zuweisen. Abb. 161: Ansehen, Verbraucher zuordnen/bearbeiten In der Gebäudeplanübersicht dieses Menüpunktes werden die Beschreibung, der Status, eine Information bezüglich zugeordneter Verbraucher, der Standort und die Bearbeitungs optionen angezeigt.
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webVisuAlisierung | 91 Die gewählte Zuordnung muss anschließend bestätigt werden. Daraufhin wird der Ver braucher auf dem Gebäudeplan angezeigt. Zudem werden alle zugeordneten Verbraucher unterhalb des Gebäudeplans aufgelistet. Dort können Standortmarkierungen auch wieder gelöscht werden. Abb. 164: Zuordnung löschen...
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92 | webVisuAlisierung 7.2.11.3 musterplan Abb. 165: Musterplan Abbildung 165 zeigt einen Musterplan mit zwei zugewiesenen Verbrauchern und die Standortmarkierung des SAFELOGGerätes. Unterhalb des Gebäudeplans werden die zugewiesenen Verbraucher angezeigt. Hier können sie auch wieder gelöscht werden. Die Farbgebung der Verbraucher entspricht der Statusanzeige (s. Kapitel „Elemente Detail ansicht“, „Statusanzeige“).
wArtung der AnlAge | 93 8.Wartung der Anlage Das SAFELOGGerät ist nach den national gültigen Richtlinien und Vorschriften zu prüfen. Die folgenden Angaben erheben Anspruch auf Vollständigkeit (technische Änderungen vorbehalten). 8.1 Erstprüfungen der Installation Nach der Errichtung und Installation des SAFELOGGerätes ist dieses nach folgenden Normen zu prüfen: ■...
94 | wArtung der AnlAge Dabei sind folgende Zustände zu signalisieren: ■ Anlage betriebsbereit ■ Anlage im Notlichtbetrieb ■ Anlage gestört 8.2.2 Wöchentliche Prüfungen Eine wöchentliche Umschaltung auf die Stromquelle für Sicherheitszwecke hat zu erfol gen und die Funktion der Verbraucher für die Sicherheitsbeleuchtung ist zu prüfen. Bei Einsatz einer automatischen Prüfeinrichtung muss diese der EN 62034 entsprechen.
wArtung der AnlAge | 95 und funktionstüchtig sind. Die Versorgung der allgemeinen Beleuchtung muss wieder hergestellt werden und die Ladeeinrichtungen der Verbraucher werden auf einwandfreie Funktion geprüft. Die erforderliche Prüfung (Betriebsdauertest) muss am SAFELOG Gerät erfolgen. 8.2.5 Dreijährige Prüfungen Spätestens alle 3 Jahre muss eine Messung der Beleuchtungsstärke der Sicherheits beleuchtung nach EN 1838 erfolgen.
96 | AnHAng 9. Anhang 9.1 Störmeldungen und Fehlerbehebung Für den Fall, dass Sie Probleme mit dem SAFELOGSystem haben oder das System Feh ler meldet, können Sie je nach Art des Problems / Fehlers wie in den folgenden Punkten beschrieben vorgehen. 9.1.1 Verbraucher fehlen Falls Verbraucher bei einer automatischen Suche nicht gefunden werden, kann es hierfür...
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AnHAng | 97 Nicht alle Verbraucher werden gefunden Nein Nein Sind die Verbraucher Ist das Kabel Netzversorgung Versorgung wiederherstellen am Ende des BUS? unterbrochen? Nein BUSSpannung an Nein Nein Kurzschluss BUSSpannung BUSKabel Anlage OK? Pegel des BUS? vorhanden? prüfen von 5V durch Unter Elektroniken brechung des austauschen...
98 | AnHAng 9.1.2 Fehlermeldungen Das SAFELOGSystem überwacht die angeschlossenen Verbraucher in Bezug auf ihre Funktion zum Teil ständig und zum Teil im Rahmen der regelmäßig auszuführenden Tests. In diesem Zusammenhang können die folgenden Fehler auftreten, welche wiederum wie beschrieben beseitigt werden können: Überwachungs- Bedeutung Fehlermeldung...
AnHAng | 99 9.1.3 Kommunikationsfehler Das SAFELOGSystem überwacht die Kommunikation mit den Verbrauchern. Ist diese abgebrochen, wird der Fehler am SAFELOGGerät gemeldet. Kommunikations fehler Ein Verbraucher Nein Nein Einzelner Verbraucher Status LED Netzversorgung Versorgung wiederherstellen oder ganze Gruppe/ grün Kreis ganzer Kreis BUSSpannung an Nein Nein...
100 | AnHAng 9.1.4 Sonstige Fehler Fehlermeldung mögliche Fehlerursache Verbraucher leuchtet nicht, Ggf. wurde noch kein FTest durchgeführt, der ein defektes Leucht obwohl kein Fehler gemeldet mittel hätte erkennen können. Führen Sie einen manuellen FTest aus, wird. um zu überprüfen, ob der Fehler dann gemeldet wird. 2.
AnHAng | 101 9.2 Verbraucher austauschen Um Fehler zu beheben und die darauf angegebenen Daten (BUS-Kreis und Verbrau- cher-Nummer) beizubehalten, sind folgende Punkte zu beachten: 1. Der defekte Verbraucher muss vor dem Ausbau in der SAFELOGZentrale gelöscht werden. Bei mehreren defekten Verbrauchern wiederholen Sie den Vorgang einzeln. > Hauptmenü: Einstellungen / Verbraucher Daten / BUSKreis / Verbraucher / Verbrau cher löschen.
102 | AnscHluss und progrAmmierung der scHAlteingänge 10. Anschluss und Programmierung der Schalteingänge 10.1 Schaltung von Verbrauchern über zusätzliche Module Die nachstehende Verdrahtung zeigt den Schalteingang 1 (IN1) mit der Versorgungsspan nung 24V für externe Module Abb. 166: Anschluss von zusätzlichen Modulen Einstellung der Anlage Schritt 1: ■...
AnscHluss und progrAmmierung der scHAlteingänge | 103 Schritt 2: ■ Wählen Sie den Steuereingang 1 aus und wählen die Funktion „BS schalten Gruppe“. Tragen Sie dann die im Schritt 1 gewählte Gruppe „X“ ein. (Menüpunkt Einstellungen / Ein und Ausgänge / Digitalport Funktionen / Funktion Eingang 1). ■...
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104 | AnscHluss und progrAmmierung der scHAlteingänge 1 2 3 1 2 3 1 2 3 +24V OUT1 OUT2 OUT3 24-230V 24-230V Abb. 167: Überwachung Verbraucher ohne zusätzliche Module Einstellung der Anlage Schritt 1: ■ Legen Sie eine Gruppe „X“ (148) fest, der alle Verbraucher in Bereitschaftsschaltung (BS) angehören müssen.
AnscHluss und progrAmmierung der scHAlteingänge | 105 Sobald wieder alle Verbraucher mit Spannung (230V AC) versorgt werden, schaltet das Relais 1 (Relaiskontakt 12 aus 23) und trennt das Signal (24V) vom Schalteingang 1. Alle Verbraucher der Gruppe „X“ schalten dann wieder zurück von der Dauerschaltung (DS) in die Bereitschaftsschaltung (BS).
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106 | AnscHluss und progrAmmierung der scHAlteingänge Einstellung der Anlage für das MFT4 Schritt 1: ■ Wählen Sie den Relaisausgang 1 aus und wählen die Funktion „Netzausfall“. (Menüpunkt Einstellungen / Ein und Ausgänge / Relais Funktionen / Funktion Relais 1) Schritt 2: ■ Wählen Sie den Relaisausgang 2 aus und wählen die Funktion „Verbraucher gestört“. (Menüpunkt Einstellungen / Ein...
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Stand: Januar 2021 Technische Änderungen, Irrtümer, Satzfehler, Druckfehler und drucktechnisch bedingte Farbabweichungen vorbehalten. ArtikelNr.: 670572V02...