JUMO GmbH & Co KG
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Schaltfunktion - Schließer oder Wechsler – muss der Betreiber geeignete Überwachungseinrichtungen
vorsehen um den Überfüllalarm oder Störmeldungen auszulösen.
5 Einbauhinweise
Die Überfüllsicherungen müssen mechanisch montiert und elektrisch angeschlossen werden. Die
Montagestelle befindet sich im drucklosen Zustand. Vor der Montage müssen die Dichtflächen zwischen zum
Beispiel dem Tank oder Behälter und der Überfüllsicherung sauber und frei von mechanischer
Beschädigung, zum Beispiel Grate, sein. Bei der Montage ist das Anzugsdrehmoment vom Anwender unter
Berücksichtigung des jeweiligen Prozessanschlusses, Materialpaarung zwischen Prozessanschluss und
Behältermaterial, Schmierung, Dichtung und Umgebungsbedingungen (z. B. Druck, Temperatur) zu wählen.
Eine Hilfestellung gibt die technische Regel VDI 2230.
Der elektrische Anschluss darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal vorgenommen werden. Der Anschluss
erfolgt im stromlosen Zustand unter Beachtung der DIN VDE 0100 „Errichten von Niederspannungsanlagen"
bzw. die jeweiligen Landesvorschriften (zum Beispiel auf Basis der IEC 60364). Die entsprechende
Anschlussbelegung ist im Typenblatt unter dem Anschlussplan des jeweiligen Produktes
(Produktgruppennummer) und/oder der beigefügten Zeichnung zu finden. Auf dem Produkt, sofern die
Dimension es zulässt, sind ebenfalls die Anschlussbilder kenntlich gemacht. Die Auslegung der
entsprechenden Anschlussleitung obliegt dem Betreiber. Die am Produkt verbauten Kabel sind für eine feste
Verlegung bestimmt. Das Kabel, die Anschlussleitung kann direkt mit der nachgeschalteten
Meldeeinrichtung verbunden werden. Bei Ausführungen mit eigensicherem Explosionsschutz, Ex i, ist ein
geeigneter Trennschaltverstärker vorzusehen. Der Schaltkontakt mit Position 1 ist für die Überfüllsicherung
vorgesehen. Nach dem elektrischen Anschluss sind sämtliche Gehäuseöffnungen wie zum Beispiel Deckel
oder Kabelverschraubungen zu verschließen um die angegebene IP Schutzart zu erreichen.
6 Einstellhinweise
Der zulässige Füllstand wird nach Anhang 1 der ZG-ÜG ermittelt. Dabei ist die Nachlaufmenge inklusive der
Schalt- und Schließverzögerungen des Gesamtsystems zu berücksichtigen, damit der zulässige
Füllungsgrad zum Beispiel des Behälters nicht überschritten wird.
Vor der Bestellung ist der Schaltpunkt der Überfüllsicherung festzulegen, welcher trocken vermessen
produziert. Die effektive Berechnung des Schaltpunktes ist abhängig von der Mediendichte und des
Schwimmkörpers (siehe Datenblattangaben, Kapitel „Mechanische Eigenschaften"). Der Bezug für die
Bemaßung des Schaltpunktes beginnt an der Anschlagsfläche des Prozessanschlusses am Tank
beziehungsweise am Stutzen des Tanks (siehe 1.4 Maßblätter und technische Daten). Der Bezug endet an
der Mitte des Schwimmkörpers.
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Internet: www.jumo.net
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