Betriebsanleitung
Elektronischer Niederschlagsmelder (15153)
Applikationen
Der Niederschlagsmelder (15153) dient als Signalgeber zur
Ermittlung von Niederschlagsbeginn und -ende sowie der
Dauer von Niederschlagsperioden, wie sie z.B. im meteoro-
logischen Dienst benötigt werden.
Ebenso kann der Niederschlagsmelder als Zustandsmelder
oder Signalgeber zur Steuerung für nachgeschaltete Sicher-
heitseinrichtungen gegen Niederschlag, wie z.B. Fenster, Lüf-
tungsklappen, Jalousien oder Markisen eingesetzt werden.
Funktion
Niederschläge in Form von Sprühregen, Regen, Schnee oder
Hagel werden von einem Lichtschrankensystem erfasst und
lösen ein Schaltsignal aus. Mit einem eingebauten Ereignisfi l-
ter soll das Auslösen des Schaltsignals bei Einzelereignissen
wie z.B. Blätter, Vogelkot, Insekten etc. möglichst unterdrückt
werden. Dazu müssen innerhalb von 50 sek. mindestens n
Tropfenereignisse stattfi nden. Die Anzahl der Tropfenereig-
nisse (1 ... 15) kann durch DIP-Schalter auf der Leiterplatte
eingestellt werden.
Nach Niederschlagsende wird das Schaltsignal nach einer
einstellbaren Abschaltverzögerungszeit zurück gesetzt. Durch
das direkte Auswerten der Ereignisse kann Anfang und Ende
der Niederschlagsperiode präzise erkannt werden.
Für extreme Witterungsbedingungen besitzt der Nieder-
schlagsmelder (15153) eine Heizung, die den Schnee- und
Eisansatz an der Gehäuseoberfl äche verhindert. Dazu ist
das Gerät mit einer geregelten Heizung ausgerüstet, die die
Oberfl äche auf einer Temperatur von > 0°C hält.
(15153) Niederschlagsmelder
Inbetriebnahme-Vorbereitung
Die Halterung des Gerätes ist für die Montage an einem Mast-
rohr ausgelegt. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass der
Niederschlag die Sensoröffnung ungestört erreicht und das
Gerät im späteren Betrieb keinen starken Erschütterungen
oder Vibrationen ausgesetzt ist.
Sensoröffnung
Zum elektrischen Anschluss wird der Deckel mit seinen 5
Schrauben an der Unterseite abgeschraubt. Die Anschluss-
klemmen und die DIP-Schalter zur Einstellung der Ereignis-
anzahl und Abfallzeiten sind dann frei zugänglich.
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