Inhalt Inhalt Allgemeines ........... 5 Informationen zur Bedienungsanleitung ..5 Hinweise in der Bedienungsanleitung ... 5 Bestimmungsgemäße Verwendung ....5 Grundausstattung .......... 6 Transport ............6 Entsorgung ............ 6 Herstelleranschrift ......... 7 Spezifikationen ........8 Messwerte ............. 8 Errechnete Werte ........12 Technische Daten ........
Seite 3
Auswahl gespeicherter Daten ...... 57 Anlegen eines neuen Kunden ...... 57 Datenaustausch mit PC oder Notebook ..57 Austausch vom PC zum A 400 ....59 Messdatenübertragung vom Wöhler A 400 zum PC ............59 Übertragung von Online-Daten ....60 Störungen ..........
Seite 4
Inhalt Rechenformeln ........72 Garantie und Service ......78 10.1 Garantie ............78 10.2 Service ............78 Zubehör ..........79 Konformitätserklärung ....... 80 Verkaufs- und Servicestellen ..... 81...
Diese Bedienungsanleitung ermöglicht Ihnen die sichere Bedienung des Wöhler A 400. Bewahren dienungsanleitung Sie diese Bedienungsanleitung dauerhaft auf. Das Wöhler A 400 darf grundsätzlich nur von fachkundigem Personal für den bestimmungsge- mäßen Gebrauch eingesetzt werden. Für Schäden, die aufgrund der Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung entstehen, überneh-...
Allgemeines Grundausstattung Gerät Sonde in der Grund- ausstattung Wöhler A 400/ Integrierte Flexsonde Wöhler A 400i Gerät Sonde in der Grund- ausstattung Wöhler A 400i HC/ Schlauchkabelsonde Wöhler A 400 Wöhler A 400L Optional sind die Geräte in verschiedenen Sets mit unterschiedlichem Zubehör mit einem robus-...
Abgas Messprinzip elektrochemischer Sensor Messbereich 0,0 bis 21,0 Vol.-% Genauigkeit ± 0,3 Vol.-% Kohlenmonoxidkonzentration (CO 4.000 ppm) im Abgas (A 400/A 400 Anzeige Volumen-ppm bezo- gen auf trockenes Abgas Messprinzip elektrochemischer Sensor, H kompen- siert nach KÜO Messbereich 0 bis 4.000 Vol.
Seite 9
Spezifikationen Wasserstoffkonzentration (H 1.000 ppm) im Abgas (A 400/A 400 Anzeige Volumen-ppm bezo- gen auf trockenes Abgas Messprinzip elektrochemischer Sensor Messbereich 0 bis 1.000 Vol.-ppm, Auflösung 1 Vol.-ppm (zwischen 15°-40°C) Genauigkeit ± 40 ppm (< 400 ppm), sonst 10% vom...
Seite 10
Spezifikationen Stickstoffmonoxidkonzentration (NO 1.000 ppm) im Abgas (A 400/A 400 NO-Sensor) Anzeige Volumen-ppm bezo- gen auf trockenes Abgas Messprinzip Elektrochemischer Sensor Messbereich 0,00 bis 1.000 ppm, Auflösung 1 Vol.-ppm Genauigkeit ± 5 Vol.-ppm (< 100 ppm), sonst 5 % v. Messwert...
Seite 11
Spezifikationen Schornsteindifferenzdruck (PD) ohne 4 Pa Test (A 400/A 400i/A 400L) Anzeige Pascal Messprinzip Halbleitermembran Messbereich 0,00 bis ± 110,00 hPa, Auflösung 1 Pa Genauigkeit 3 Pa (<100Pa), sonst 3% vom Messwert Abgastemperatur (TA) Anzeige °C Messprinzip Thermoelement (NiCr-Ni) Messbereich -20,0 °C bis 800,0 °C,...
0,1 Rz Lambda (z.B. 1,25 Luftüberschusszahl für 25% Luftüber- schuss) Kondensatmenge kg/m Gas oder in kg/kg Heizöl Strömungsgeschwin- von 0,1 bis 130 m/s, digkeit Auflösung < 0,1 m/s, zur Ventilationsver- lustmessung für den Heizungscheck (A 400i HC und A 400...
Maße 205 x 85 x 220 mm (ohne Flexsonde) 740 x 85 x 220 mm (mit Flexsonde) Wöhler A 400i HC, 1700 mm A 400 , A 400L Länge Schlauchkabel Wöhler A 400 und 540 mm A 400i: Länge Flexsonde...
Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion Abb. 1: Übersicht Wöhler A 400 /A 400i HC/A 400 L (schwarzes Gehäuse)
Seite 15
Aufbau und Funktion Abb. 2: Wöhler A 400 und A 400i mit flexibler Messsonde, Elemente außer Flexsonde wie in Abb. 1 Legende Abgassonde Plexiglasstopfen mit Grobfilter Farbdisplay Pfeiltasten Enter- bzw. Ein-/Aus-Taste ESC-Taste Infrarot-Schnittstelle Anschluss Verbrennungslufttemperatur- fühler Ladeanschluss 10 Batterie-/Akkufach 11 Abgasaustritt...
Das Wöhler A 400 L verfügt über eine Brenner- einstellhilfe und ist für die Bestimmung des Ab- gasverlustes geeignet. Wöhler A 400 und A 400i sind mit einer integrier- ten Flexsonde ausgestattet (Abb. 3). Die Flexson- de ist besonders nützlich für schwer zugängliche Messöffnungen.
Aufbau und Funktion Sonden und Fühler HINWEIS! Die folgenden Sonden sind nur Bestandteil des entsprechenden Sets. Ansonsten müssen sie als separates Zubehör bestellt werden. Staurohr Typ S zur Messung des Ventilationsver- lustes Abb. 4: Staurohr Typ S Ringspalt-Mehrlochsonde zur Ringspaltmessung Abb.
Seite 18
Aufbau und Funktion Oberflächentemperaturfühler gekapselt zur Ober- flächenverlustmessung Abb. 7: Oberflächentemperaturfühler CO-Mehrlochsonde Abb. 8: CO-Mehrlochsonde Verbrennungslufttemperaturfühler Abb. 9: Verbrennungslufttemperaturfühler Verbrennungstemperatursonde Abb. 10: Verbrennungstemperatursonde...
(A 400 und A 400PRO -Sensor Abgasaustritt CO 10.000 ppm (A 400i und A 400i HC) oder optional NO 1.000 ppm (A 400 und A 400 Abb. 11: Gasweg Das Abgas wird durch das Abgassondenrohr mit einer Membranpumpe abgesaugt (Schlauchka- belsonde oder Flexsonde).
Das Wöhler A 400 verfügt über ein Farbdisplay (Abb. 12) mit einer Diagonalen von 2,4“. Durch die OLED-Technologie ist das Display unabhängig vom Betrachtungswinkel gut lesbar. Die Bedienung des Wöhler A 400 erfolgt über vier mehrfach belegte Tasten. Abb. 12: Display Abb. 13: Display Detailansicht Das Display besteht aus einer Kopfzeile, einer Menüleiste und einem Anzeigebereich.
Seite 21
Aufbau und Funktion Im rechten Bereich der Kopfzeile befindet sich das Statusfenster. Es beinhaltet Uhrzeit und Datum, den Status der Gerätediagnose sowie den Akku- zustand. Der Anzeigebereich enthält die Messdaten und Untermenüs. Die Messdaten umfassen unter an- derem Sauerstoffgehalt, Abgasverlust und Ver- brennungslufttemperatur.
Vorbereitung zur Bedienung Vorbereitung zur Bedienung Ladezustand und Auf- Die Anzeige des Akkuladezustands befindet sich bei eingeschaltetem Gerät (siehe Kapitel 5.1) laden der Akkus stets oben rechts im Display. Ein voll geladener Akku wird durch ein vollständig grünes Akkusym- bol dargestellt. Ein Verringern der Füllung des Symbols und der Farbwechsel hin zu Rot visuali- siert das Entleeren der Akkus.
Seite 23
Vorbereitung zur Bedienung Das Aufladen der Akkus kann erfolgen, während sie sich im Gerät befinden. HINWEIS! Während des Aufladens der Akkus im Gerät ist ein Betrieb nicht möglich. ACHTUNG! Vor dem Laden sicherstellen, dass keine Tro- ckenbatterien eingelegt sind! Nur 4 Akkus Typ AA einsetzen.
Vorbereitung zur Bedienung Anschluss von Sonden Wöhler A 400 und A 400i HC verfügen über eine abziehbare Schlauchkabelsonde (Abb. 15 und Abb. 16). Beim Wöhler A 400 und A 400i HC ist daher der Anschluss verschiedener Son- den möglich. HINWEIS! Die weiteren Sonden sind nur Bestandteil des entsprechenden Sets.
Vorbereitung zur Bedienung Separater Druckan- Für einige Messungen ist ein zusätzlicher Druck- anschluss erforderlich. schluss Seitlich am Gerätekopf (Abb. 18/1) des Wöhler A 400 befindet sich ein Stutzen als zusätzlicher Druckanschluss zur Einstellung des Fließ- oder Düsendrucks. Der Messbereich des Drucksensors reicht von -110 hPa bis +110 hPa.
Bedienung Bedienung Einschalten und Kalibrieren Das Wöhler A 400 ist so programmiert, dass das Gerät bei jedem Einschalten mit Frischluft kalib- riert wird. Zum Einschalten folgendermaßen verfahren: Ein-/Aus-Taste ca. 3 Sekunden drücken. Die Messzellen werden vollautomatisch 60 Sekunden lang mit Frischluft kalibriert.
Bedienung Messen Nach Beenden des Kalibriervorgangs schaltet das Gerät selbständig in den Messmodus um. Das Display zeigt alle gemessenen und errechne- ten Werte kontinuierlich an. Während des Messvorgangs stehen über die Me- nüleiste folgende Funktionen zur Verfügung: Menüpunkt „Zug“ (linkes Feld): Ermöglicht, den Zug zu messen, ohne dass die Gas- und Temperaturmesswerte verfallen.
Abb. 21: Display – Messung angehalten 5.2.1 Messen der Die Messung der Stickoxidkonzentration NO und – kurz NO – kann mit dem A 400 und -Konzentration A 400 erfolgen, wenn das Gerät mit einem NO (optional) Sensor ausgestattet ist (siehe Zubehör).
Längerer Druck auf die Abwärts-Scrolltaste schaltet den Zoom-Modus wieder aus. Das Wöhler A 400 verfügt über einen Haft- magneten im Fuß und im Kopf des Geräts. Mit den Magneten kann das Gerät während der Messung an der Heizanlage befestigt werden.
Bedienung Untermenü „Einstellhil- Das Untermenü „Einstellhilfe“ bietet eine graphi- 5.4.1 sche Übersicht von Emissionen in Abhängigkeit fe“ vom Luftsauerstoff. Diese Übersicht kann hilfreich für die Einstellung eines Brenners sein. Der aktuelle Messwert ist als roter Punkt über dem Luftüberschuss Lambda dargestellt, und das Gerät berechnet aus den vergangenen Werten eine sogenannte Messwertespur.
Heizanlagen. Check“ HINWEIS! Der Heizungs-Check erfordert den Anschluss von Zubehör und ist deshalb nur mit den Geräteaus- führungen Wöhler A 400i HC / A 400 durch- führbar. Nach Aufrufen des Untermenüs „Heizungs-Check“ im Hauptmenü erscheint im Display eine Anzeige mit den folgenden Menüpunkten:...
Seite 33
Bedienung Der Menüpunkt „Abgasverlust“ dient der Umrech- Verbesserungspotenzialpunkte Abgasverlust nung des zuletzt gestoppten Abgasverlustes in Verbesserungspotenzialpunkte nach DIN EN 15378, nationaler Anhang. Zur Umrechnung des Abgasverlustes folgender- maßen vorgehen: Im Untermenü „Heizungs-Check“ den Menü- punkt „Abgasverlust“ auswählen. Daraufhin erfolgt die Umrechnung automatisch. Die Umrechnung geschieht nach der Normkennli- nie in Abb.
Seite 34
HINWEIS! Aufgrund der extrem hohen Messempfindlichkeit Lage des Gerätes nach der Drucknullung nicht mehr verändern! Wöhler Staurohr Typ S mit Wöhler A 400 verbinden. Staurohr in zusammengeklapptem Zustand bei eingeschalteter Feuerung durch Messöff- nung in die Abgasleitung führen bzw. schie- ben.
Seite 35
Bedienung Die Messung erfolgt automatisch. Beim Abschalten des Brenners durch Betäti- gen der Funktion „Start“ die Messwertaufnah- me starten. Nach 30 Sekunden wird die Messwertauf- nahme automatisch angehalten. Die gestopp- ten Messwerte erscheinen auf dem Display. Mit der Taste „OK“ wird der errechnete Venti- lationsverlust übernommen.
Seite 36
Bedienung Die Umrechnung der gemessenen Werte erfolgt nach folgender Gleichung: Luft außenIST Norm Kessel außenREF Beschreibung Angabe Ventilationsverlust in % LS_Norm Querschnittsfläche der Abgasleitung in m v (t) Strömungsgeschwindig- keit in Abgasleitung in ...
Seite 37
Bedienung Die Umrechnungsvorschrift zur Bestimmung des Ventilationsverlustes ist in das Messgerät einpro- grammiert. Nach einer vollständigen Ventilationsverlust- Messung erscheint im Untermenü „Heizungs- Check“ ein Häkchen neben dem Menüpunkt „Ven- tilationsverlust“. Zum Ausdrucken des Ergebnisses: Untermenü „Drucken“ im Hauptmenü anwäh- len.
Seite 38
Anschließend ist die Oberflä- chentemperatur T der einzelnen Teilfläche A und deren Abmessungen (b h) in das Wöhler A 400 einzugeben. Dazu werden mit einem gekapselten Oberflächentemperaturfühler am Wöhler A 400 die zugehörigen mittleren Oberflächentemperatu- ren gemessen und per Knopfdruck (rechte Taste) übernommen.
Bedienung Untermenü „Brenn- Das Untermenü „Brennstoff“ erlaubt die eigene 5.4.3 Definition eines Brennstoffs. stoff“ Neben den 11 eingespeicherten Standardbrenn- stoffen lässt sich durch die Eingabe spezifischer Werte (siehe unten) ein selbstdefinierter Brenn- stoff anlegen. Hierzu die gewünschten Werte mit Hilfe der Scrolltasten einstellen.
Bedienung Untermenüs „Markieren 5.4.4 Messwerte können als 1. BImSchV-Messwerte oder als Messwerte einer CO-Messung an Gas- als 1. BImSchV- oder feuerungsanlagen (Abgaswegemessung nach Abgaswege“ KÜO) markiert werden. HINWEIS! Für die Abgaswegemessung nach KÜO ist eine CO-Mehrlochsonde (siehe 3.2 „Sonden und Füh- ler“) erforderlich, da die CO-Konzentration über den Querschnitt des Abgasrohrs nicht überall gleich ist.
Bedienung Untermenü „Q 5.4.5 Die Q -Mittelwertmessung ist gemäß 1. BImSchV (gültig ab 22.03.2010) für die Beurteilung von Mittelwertmessung“ Feuerstätten mit stark schwankenden AGV- Werten, wie z. B. atmosphärische Gasfeuerstät- ten, vorgeschrieben. Die Mittelwertmessung über 30 Sekunden bietet in solchen Fällen größere Genauigkeit als punktuelle Einzelmessungen.
Bedienung Untermenü „Zugmes- Das Untermenü „Zugmessung“ führt wieder zu- 5.4.6 rück ins normale Messmenü. Nun kann die Zug- sung“ nachmessung nachträglich durchgeführt werden, wenn dies beim ersten Aufrufen des Messmenüs nicht geschehen ist. Nach der Messung ist der Wert mit „OK“ zu über- nehmen.
Bedienung Untermenü „Kesselpa- Das Untermenü „Kesselparameter“ dient der Ver- 5.4.8 waltung von Rußzahlen, ph-Wert und Kesseldaten rameter“ einer Anlage. Die Parameter sowie die Bildschirmdarstellung sind abhängig vom gewählten Brennstoff. Zum Bearbeiten der Parameter folgendermaßen vorgehen: Parameter mit Scrolltasten anwählen und bearbeiten.
Sauerstoffgehalts sowie der Ab- gastemperatur T HINWEIS! Diese bei Feststoffmessungen übliche Gasanaly- se ist beim Wöhler A 400 nicht eignungsgeprüft. Die Messung mit Abgassammelbeutel kann nicht durch die digitale Messwertverarbeitung ersetzt werden. Diese Programmfunktion stellt nur Orien- tierungswerte zur Verfügung.
Betrieb von raumluftabhängiger Feuerstätte und Ablufteinrichtung zu gefährlichem Unterdruck führen. Die Programmfunktion „4-Pa-Test“ erlaubt die Abb. 48: A 400 mit Kapillarschläuchen Kontrolle des Unterdruckwertes. Weiterhin beste- hen die Möglichkeiten, den zeitlichen Verlauf über eine Dauer von maximal 4 Minuten in einem Dia- gramm darzustellen, zu speichern und auszudru- cken.
Seite 46
Bedienung Vor der Messung folgende Voraussetzungen schaffen: „4-Pa-Messung“ im Hauptmenü starten. Das Messfenster zeigt zunächst den aktuellen Differenzdruckwert mit einer Auflösung von 0,1 Pa an. Kapillarleitung, die als Referenzstelle dienen soll (Treppenhaus oder Außenluft), mit dem negativen Druckanschlussstutzen seitlich an der Messsonde verbinden.
Seite 47
Bedienung Der zweite Kapillarschlauch verbleibt ungekürzt im Aufstellraum. Um die Messung zu beginnen, Menüfeld „Start“ betätigen. Das Gerät zeichnet nun 4 Minuten lang den Druckverlauf auf. Ca. 30 Sekunden bei geöffneter Tür/geöffnetem Fenster warten, um die Nullli- nie zu registrieren. Fenster/Tür schließen, ca.
Bedienung Typischerweise entsteht ein Diagramm wie in Abb. 50. Druckspitzen sind bei der Interpretation der Aufzeichnung nicht relevant, da sie durch die schnelle Bewegung des Fensters bzw. der Tür zum Aufstellraum entstehen. In Abb. 50 beträgt der Druckabfall ca. 2,0 Pa. Die Betriebsicherheit gilt dann als ausreichend, wenn der Druckabfall durch Öffnen und Schließen des Fensters nicht mehr als 4 Pa (bei raumluft-...
Für die Messung des Oberflächenverlustes ist der Oberflächentemperaturfühler gekapselt erforder- lich (Abb. 7). Abb. 53: Display U-Wert Die mit dem Wöhler A 400 ermittelten Tempera- turwerte sind zur Bestimmung des U-Werts erfor- derlich. Der U-Wert wird in Anlehnung an die DIN 4108 durch folgende Gleichung bestimmt: ...
Bedienung 5.4.14 Untermenü „Setup“ Im Untermenü „Setup“ lassen sich Geräteeinstel- lungen vornehmen und abspeichern. Abb. 54: Setup-Menü Ist das Gerät mit einem NO-Sensor ausgestattet, lassen sich zusätzlich die NO-Einheit und der -Anteil einstellen. Abb. 55:Setupoptionen bei Geräten mit NO-Sensor (optional)
Seite 51
Bedienung Neben Einstellungen zu den Maßeinheiten von Temperatur-, Gaskonzentrations- und Druck- messwerten stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Menüpunkt „Zeit“: Einstellung der Uhrzeit. Menüpunkt „Datum“: Einstellung des Datums. Menüpunkt „Helligkeit“: Einstellung der Dis- playhelligkeit. Menüpunkt „Fil.-Warnung“: Dient der Fil- terüberwachung.
Seite 52
Bedienung rechnung nach EN 15378 Anhang C benötigt. Menüpunkt „Feuchte Abgas“: Einstellung der relativen Feuchte des Abgases. Wird zur Kon- densatmengen- und Wirkungsgradberechnung nach EN 15378 Anhang C benötigt.
Bedienung Menüpunkt „Pitotfaktor“: Einstellung der Emp- findlichkeit des Staurohres zur Ventilationsver- lustmessung. Für das Wöhler Staurohr Typ S beträgt dieser Faktor 0,93. Menüpunkt „Wärmekapazität“: Wärmekapazi- tät der Luft. Dieser Wert wird zur Berechnung des Ventilationsverlustes benötigt und beträgt 0,2790 Wh/kg °C.
Datenverwaltung Datenverwaltung Abb. 56: Kundenauswahl Das Wöhler A 400 bietet mehrere Möglichkeiten zur Messdatenverwaltung. Das Gerät ermöglicht die Speicherung von 145 Kunden sowie die Verwaltung der kundenspezifi- schen Daten. Zum Aufrufen des Kundenauswahlfensters beste- hen zwei Möglichkeiten: Fenster direkt nach dem Einschalten des Geräts während der Frischluftkalibrierung auf-...
Seite 55
Datenverwaltung In der ersten Zeile des Kundenauswahlfensters werden die Speichergröße sowie die Anzahl der geladenen und gemessenen Kunden angezeigt. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Kunde auswählen Neuer Kunde Kunde drucken Kunde löschen Alle Kunden löschen ...
Datenverwaltung Sicherung von Kun- Das Wöhler A 400 ermöglicht es, unter einer Kun- dennummer verschiedene Messergebnisse zu dendaten speichern. Sollen an einer Feuerstätte unter der gleichen Kundennummer eine Ringspaltmessung, eine CO-Messung und eine AGV-Messung erfolgen, folgendermaßen vorgehen: Jeweils gestoppte Messwerte im Hauptmenü...
Das Wöhler A 400 erlaubt den Datenaustausch mit einem PC oder Notebook. Die Übertragung oder Notebook der Daten erfolgt mittels einer Infrarot-Schnitt- stelle. Die Schnittstelle ist im Wöhler A 400 inte- griert. Folgende Einstellungen am PC sind für die Datenkommunikation erforderlich: ...
Seite 58
Datenverwaltung HINWEIS! Für die Datenübertragung per Infrarot ist eine spezielle IR-Schnittstelle zum Anschluss an den PC erforderlich. Sie ist nicht Teil des Lieferum- fangs und muss separat bestellt werden (siehe Kapitel 11 „Zubehör“).
Austausch vom PC verwaltungsmenü erlaubt das Laden von Kunden- zum A 400 daten aus einem Kehrbezirksverwaltungspro- gramm in das Wöhler A 400. Dabei wird der im Wöhler A 400 zuvor gespeicherte Datensatz voll- ständig überschrieben. Der Datensatzaustausch dient der Aktualisierung der Kundendatei.
Datenverwaltung Übertragung von Onli- Eine permanente Datenübertragung vom Wöhler A 400 zum PC während einer Messung ist mög- ne-Daten lich. Wenn der Menüpunkt „Kont. IR“ im Untermenü „Setup“ aktiviert ist (siehe Kapitel 5.4.14), kann der PC die Messdaten schon während der Mes- sung empfangen.
Kon- densat entfernen. CO Überlast! CO-Konzentration ist zu Zu hohe CO-Konzentration hoch (>4000 ppm bei A 400 kann das Gerät beschädi- und A 400 ; >10000 ppm gen! bei A 400i und A 400i HC). Sonde sofort aus Abgaslei- tung entfernen und Gerät...
Wartung Wartung Um das einwandfreie Funktionieren des Wöh- ler A 400 gewährleisten zu können, muss das Gerät regelmäßiger Wartung unterzogen werden. Die Wartung umfasst Tätigkeiten, die vom Bedie- ner selbst ausgeführt werden können (z. B. das Auswechseln von Filtern) .
Wartung Entfernen des Konden- ACHTUNG! sats Das Messgerät darf nicht mit feuchtem Abgas be- aufschlagt werden, wenn es für längere Zeit (z. B. über Nacht) bei Temperaturen unter 0 °C gelagert wurde. Dies kann zu Schäden am Gerät führen. Anfallendes Kondensat nach Messung entfernen. Dazu folgendermaßen vorgehen: Filterabdeckung und -einsatz abnehmen.
Verunreinigungen aufweist, an- dernfalls austauschen. 8.4.2 Lifetime-Filterpatrone Der Gasweg des Wöhler A 400 ist auf die lange Lebenszeit der Gassensoren ausgelegt. Im Gasweg befindet sich nach der Abgaspumpe vor den Sensoren eine Filterpatrone mit einem speziellen Lifetime-Granulat. Die Lebensdauer der Filterpatrone ist so ausgelegt, dass ein Austausch gleichzeitig mit dem CO-Sensor erfolgen sollte.
Wartung Wartung und Tausch der Sensormodule 8.5.1 Reinigung des Gaswe- Zur Reinigung des Gasweges im Gerät folgen- dermaßen vorgehen: Gerät ausschalten. Dazu Ein-/Aus-Taste ca. 3 Sekunden drücken. Filterabdeckung abnehmen. Wasserstopp-Filter samt Wattehalter aus Gehäuseöffnung ziehen. Wattehalterkappe vom Wattehalter abziehen Watte entnehmen und Wattehalter mit einem neuen Watteball befüllen (Art.
Die Prüfung kann bei Wöhler vor Ort oder bei anderen zugelassenen Prüfstellen (für Schornsteinfeger) durchgeführt werden. Die Gasanalysemesswerte des Wöhler A 400 werden durch elektrochemische Messzellen und Sensoren ermittelt. Diese Messzellen verbrau- chen sich bzw. unterliegen Verschleißerscheinun- gen. Daher muss das Messgerät einmal pro Jahr überprüft bzw.
Wartung 8.5.3 Sensordiagnose und Das Wöhler A 400 enthält eine Sensordiagnose- funktion, die den Anwender erkennen lässt, wel- Sensortausch che Zellen intakt und welche fehlerhaft sind. Die Sensordiagnose ist während der Frischluftka- librierungsphase nach dem Einschalten des Gerä- tes aufrufbar.
Seite 68
Wartung HINWEIS! Im Falle eine „SERVICE“-Meldung folgenderma- ßen vorgehen: Gerät zunächst ein- bis zweimal mit Frischluft ka- librieren. Dazu das Gerät durch Druck auf die Ein-/Aus-Taste kurz aus- und wieder einschalten. Dauert die Meldung dennoch an, entsprechendes Sensormodul austauschen: ACHTUNG! Der Sensoraustausch muss sehr vorsichtig vor- genommen werden, um eine Beschädigung des Gerätes zu vermeiden.
Seite 69
Wartung Gerät durch Drücken der Ein-/Aus-Taste aus- schalten. Akkufach öffnen und Akkus entnehmen. 2 Kreuzschlitzschrauben im Griffstück ent- nehmen. Gehäusedeckel vorsichtig abnehmen. Kabel vorsichtig abziehen. Auszuwechselnden Sensor vorsichtig aus der Halterung ziehen. HINWEIS! Beim Austausch des CO-Sensors ist die LT- Filterpatrone ebenfalls durch eine neue zu erset- zen.
Seite 70
Einbaudatum aktualisieren. Abb. 72: Code-Eingabe HINWEIS! Beim CO-Sensorwechsel im A 400i/A 400i HC muss nur der Kalibrierwert „CO Verst.“ eingege- ben werden. Dieser ist auf dem CO Sensor A 400 aufgedruckt. Abb. 73: Kalibriermenü O -Sensor Abb. 74: Kalibriermenü CO-Sensor...
Seite 71
Wartung 17. Vor dem Verlassen des Kalibriermenüs Ände- rungen nochmals bestätigen. 18. Nach Sensorwechsel zweimal Frischluftkalib- rierung durchführen (siehe 5.1). 19. „Diag“-Menü aufrufen und Status des neuen Sensors einschließlich des Kalibrierdatums kontrollieren. Abb. 75: Änderungen bestätigen...
Holz 0,70 0,010 20,3 Tabelle 1: brennstoffspezifische Faktoren (Buderus: Handbuch der Heizungstechnik) Das Wöhler A 400 ist dafür nach pr EN 15378 und ÖNorm M 7510 programmiert. Bei der Feststoffmessung hängen die Koeffizienten A und B danach auch vom Wassergehalt...
Seite 73
Rechenformeln Der über eine Zeitdauer von 30 Sekunden gemittelte Abgasverlust der Anlage wird aus dem mittleren Sauerstoffgehalt , der mittleren Abgastemperatur sowie der mittleren Verbrennungslufttemperatur nach Gleichung 2 berechnet: Gleichung 2 ...
Seite 74
Rechenformeln Die Kohlenstoffdioxidkonzentration (CO ) wird entsprechend der Element- Zusammensetzung der Brennstoffart (CO -Wert) und in Verbindung mit dem gemes- 2max senen O -Gehalt errechnet. (21,0 2max Gleichung 4 21,0 Die Luftverhältniszahl errechnet sich nach Gleichung 5. 21,0 ...
Seite 75
Rechenformeln Der Taupunkt wird über eine Formel errechnet, die die stöchiometrische Zusammenset- zung des Brennstoffes, eine angenommene relative Luftfeuchtigkeit sowie einen mittleren Luftdruck berücksichtigt. Der Säuretaupunkt, der - je nach Schwefelgehalt - höher liegen kann, ist nicht berücksichtigt. Die mittlere Rußzahl errechnet sich nach Gleichung 8.
Seite 76
Rechenformeln Die CO-Mittelwertmessung über 15 Minuten (900 s) erfolgt nach den Gleichungen 10 bis 12. Gleichung 10 Gleichung 11 21,0 1,25 mg/m Gleichung 12 ...
Seite 77
Rechenformeln Es bedeuten: = brennstoffspezifischer Faktor = brennstoffspezifischer Faktor = gemessener CO-Wert = Volumengehalt an Kohlendioxid im trockenen Rauchgas = maximaler Kohlendioxidgehalt im trockenen Rauchgas für den jeweili- 2 max gen Brennstoff in Volumenprozent = Emission, bezogen auf den Bezugssauerstoffgehalt = gemessene Emission = Bezugssauerstoffgehalt in Volumenprozent = Volumengehalt an Sauerstoff im trockenen Rauchgas...
Die Endkontrolle wird in einem Prüf- bericht detailliert festgehalten und zusammen mit einem Kalibrierbericht jedem Messgerät beigelegt. Bei sachgemäßem Gebrauch beträgt die Garan- tiezeit auf das Wöhler A 400 und Wöhler A 400 4 Jahre ab Verkaufsdatum, ausgenom- men sind Thermoelement und Akkus, und beim Wöhler A 400 zusätzlich die flexible Messsonde.
Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU (EN 60 74 29 / 95). Bei der Benutzung des Ge- räts müssen die folgenden Hinweise zur Bedienungsanleitung beachtet werden: CE-Zeichen am A 400 - Hinweise zur EMV-Konformitätserklärung in der Bedie- nungsanleitung Die von diesem Gerät ausgehende elektromagnetische Störstrahlung liegt weit unter dem gesetzlichen Grenzwert.