Annex III von 2011/65/EU (RoHS II) sind auf Seite 68 am Ende ANGEWANDTE NORM: EN 61326-1:2013 dieses Handbuchs eingetragen. Produktname Bestellnummer isNet Lite 19300-0101 Hersteller isNet DP 19300-0401 Thorsis Technologies GmbH isNet DP2 19300-0501 Oststr. 18 isNet DiagM PA 19300-1201 39114 Magdeburg isNet H@rt 4 19300-0601 Germany...
isNet Line Die Produktfamilie isNet Line ist eine modulare Gateway-Lösung zur Das System ist modular aufgebaut und besteht aus einem Ethernet- Integration herkömmlicher Feldbusse in Ethernet-basierte Feldbus- Kopfmodul und verschiedenen Feldbus-Erweiterungsmodulen. umgebungen. Es kann als Gateway verwendet werden, um z.B. Erweiterungsmodule sind für HART, Profibus DP, Profibus PA sowie HART-Transmitter oder Profibus-Geräte an ein Ethernet-Netzwerk FOUNDATION Fieldbus verfügbar.
isNet Lite Das Ethernet-Modul isNet Lite ist das Kopfmodul jeder isNet Line Das isNet Lite kann über ein Webinterface konfiguriert werden. Gateway-Lösung. Sein Zweck ist es, in Kombination mit einem der Dieses Webinterface ermöglicht die Diagnose und Wartung des Felderweiterungsmodule, Prozessdaten zwischen Feldgeräten und Hauptmoduls und der angeschlossenen Erweiterungsmodule: Ethernet basierten Steuerungen auszutauschen.
1.2.1 Kanalzuordnung Schirm Power-LED (Grün): Status-LED (Grün): Power Status aus = keine Spannung aus = Normalbetrieb; an = Spannung liegt an an = Gateway startet und initialisiert sich (Bootvorgang) blinkt = Identifikationsanforderung (DCP-Request, nur im Profinet-Betrieb) Ethernet-Port (RJ45) Reset Taste isNet Lite Ethernet Gateway...
1.2.2 Hardware Reset isNet Lite Es kann vorkommen, dass man die Firmware-Standardeinstellungen des isNet Lite wiederherzustellen muss, z. B. nach einem fehlgeschla- genen Firmware-Upgrade, bei einer unbekannten IP-Adresse oder falls man irrtümlich die IP-Adresse auf DHCP gestellt hat, ohne dass ein DHCP-Server im Netzwerk verfügbar ist. In all diesen Fällen kann der Benutzer die Hardware mithilfe der Reset-Taste auf die Firmware-Standardeinstellungen zurücksetzen.
isNet DP Mit dem isNet DP-Modul kann das Hauptmodul isNet Lite zum Der Anschluss an ein PROFIBUS-Netzwerk erfolgt über eine SubD9- PROFIBUS-DP-Ethernet-Gateway erweitert werden. Das Hauptmodul Buchse. Die Module unterstützen alle üblichen Übertragungsraten bis kann mit maximal 5 PROFIBUS-Modulen erweitert werden. Die isNet hin zu 12 Mbit/s.
1.3.1 Technische Details 1-Kanal isNet DP 2-Kanal isNet DP2 Anschlüsse 1 RS-485 2 RS-485 Leistungsaufnahme 2,4 W 2,5 W LxBxH in mm 114,5 x 22,5 x 99 114,5 x 45 x 99 Gewicht 140 g 250 g Temperaturbereich 0° C <= T <= 50°...
isNet DiagM PA Das isNet DiagM PA-Modul ist ein Profibus-Master mit einer PA- In Kombination mit dem isNet Lite kann das Modul als Gateway Physical-Layer-Schnittstelle. Es ermöglicht den direkten Anschluss zwischen Profinet und Profibus PA oder als Modbus-TCP zu Profibus von Profibus PA-Feldgeräten ohne zusätzlichen DP/PA-Koppler.
1.4.1 Technische Details 1-Kanal isNet DiagM PA Anschlüsse 1 Schraubklemme Leistungsaufnahme 2,0 W LxBxH in mm 114,5 x 45 x 99 Gewicht 250 g Temperaturbereich - 40° C <= T <= 60° C / -40° F <= T <= 140° F Lagertemperatur - 40°...
1.4.2 Kanalzuordnung 1.4.3 Verbindung mit einer Profinet-SPS PNIO PLC Bus Data PNIO Power Status isNet DiagM PA Diagnostic Master Bus Data isNet DiagM PA Diagnostic Master isNet Lite Ethernet Gateway Abschlussstecker im letzten Modul! Schirm PROFIBUS PA Geräte PA - PA supply...
1.4.4 Hardware Installation Profibus PA Power Status Terminierung Bus Data Verbindung bei vorhandener externer Stromversorgung PA-Speisegerät Mit den PA-Modulen können Sie über die Signalleitungen PA+ und isNet DiagM PA Diagnostic Master oder anderer isNet Lite PA- eine Verbindung zu einem vorhandenen PA-Netzwerk herstellen. PA-Master mit Ethernet Gateway Busversorgung...
isNet H@rt Zusammen mit einem isNet H@rt Modul kann das Hauptmodul Modem an einen HART-Loop anschliessen würde. Die 2 Anschlüsse isNet Lite als HART-Ethernet-Gateway betrieben werden. eines HART-Kanals werden dazu einfach parallel an die 2 Adern eines Das HART-Ethernet-Gateway ist eine zeitgemäße Alternative zu den HART-Loops angeschlossen, die Polarität braucht dabei nicht beachtet weit verbreiteten RS485-HART-Multiplexer-Lösungen, es kombiniert werden.
1.5.1 Technische Details 4 - Kanal isNet H@rt4 8 - Kanal isNet H@rt8 Anschlüsse 4 Schraubklemmen 8 Schraubklemmen LxBxH in mm 114,5 x 22,5 x 99 114,5 x 45 x 99 Leistungsaufnahme 1,2 W 1,4 W Gewicht 140 g 250 g Temperaturbereich - 40°...
isNet H@rt+AI Das isNet H@rt8+AI-Modul bietet zusätzlich zur HART-Masterfunk- Die gemessenen Analogwerte können von einer angeschlossenen tionalität auch die Funktion einer 4 ... 20 mA Analogeingangsklemme. SPS über Modbus / TCP oder Profinet gelesen werden. Aufgrund Das Modul bietet 8 aktive AI-Kanäle, d. h. das Modul versorgt die der HART-Master-Funktionalität hat die SPS auch Zugriff auf die HART-Schleifen mit 24 V und versorgt so die angeschlossenen digitalen Werte der HART-Geräte.
1.6.1 Technische Details 8 - Kanal isNet H@rt8+AI Anschlüsse 8 Schraubklemmen LxBxH in mm 114,5 x 45 x 99 Leistungsaufnahme 1,8 W Gewicht 250 g Temperaturbereich - 40° C <= T <= 70° C / - 40° F <= T <= 158°...
isNet DIO Das isNet DIO ist ein Digital Input / Ou tput-Erweiterungsmodul für Das Modul liest oder schreibt nicht nur binäre Logikpegel, sondern / /d die isNet Line. Das Modul existiert in 2 Versionen, eine mit 4 und jeder Kanal kann auch so konfiguriert werden, dass er mit komple- eine mit 8I / O-Kanälen.
1.7.1 Technische Details 4-Kanal isNet DIO4 8-Kanal isNet DIO8 Anschlüsse 4 Schraubklemmen 8 Schraubklemmen LxBxH in mm 114,5 x 22,5 x 99 114,5 x 45 x 99 Leistungsaufnahme Gewicht 140 g 250 g Temperaturbereich - 40° C <= T <= 70° C / - 40° F <= T <= 158°...
1.7.2 Kanalzuordnung EINGANG+ 4 Kanal Modul 8 Kanal Modul EINGANG- AUSGANG isNet DIO4 isNet DIO8 Digital I/O Module Digital I/O Module AUSGANG EINGANG- EINGANG+...
isNet PAMon und DPMon Mit den Modulen isNet DPMon und isNet PAMon kann das Kopfmo- dul isNet Lite um Diagnose- und Protokollüberwachungsfunktionen erweitert werden. Die Module erkennen und diagnostizieren spo- radisch auftretende Probleme bei der Datenübertragung in einem PROFIBUS-Netzwerk. Die Module identifizieren Konfigurationspro- bleme im Übertragungsprotokoll sowie elektrische Fehler, die zu Unterbrechungen führen.
1.8.1 Technische Details isNet DPMon isNet PAMon Anschlüsse 1 RS-485 2 Schraubklemmen LxBxH in mm 114,5 x 22,5 x 99 114,5 x 45 x 99 Leistungsaufnahme 2,5 W 2,4 W Gewicht 140 g 250 g Temperaturbereich 0° C <= T <= 50°...
isNet FFMon Mit dem Modul isNet FFMon kann das Hauptmodul isNet Lite um neue Diagnose- und Protokollüberwachungsfunktionen erweitert werden. Die Module erkennen und diagnostizieren sporadisch auf- tretende Probleme bei der Datenübertragung in einem FOUNDA- TION FIELDBUS-Netzwerk. Die Module identifizieren Konfigurations- probleme im Übertragungsprotokoll sowie elektrische Fehler, die zu Unterbrechungen führen.
1.9.1 Technische Details isNet FFMon Anschlüsse 2 Schraubklemmen LxBxH in mm 114,5 x 45 x 99 Leistungsaufnahme 2,4 W Gewicht 250 g Temperaturbereich 0° C <= T <= 50° C / 32° F <= T <= 122° F Übertragungsrate 31,25 kBit/s Treibersoftware Windows 2000, XP, Vista, 7, 8 or 10 Hardware, isNet DTM Library, isFieldDiagnosis Setup, Pactware,...
Hardware Installation Sicherheitshinweise Installationshinweise Installation, Betrieb und Wartung dürfen nur von qualifiziertem Personal und in Übereinstimmung mit Ihren örtlichen und nationalen technischen Vorschriften und Sicherheitsrichtlinien durchgeführt werden. Reparieren Sie das Gerät nicht selbst, sondern ersetzen Sie es durch ein gleichwertiges Gerät. Reparaturen dürfen nur vom Hersteller durchgeführt werden.
Mechanische Installation Von links beginnend ist immer das Hauptmodul isNet Lite montiert. Dieser Abschlussstecker dient nicht zum Anschließen von Kabeln. Rechts daneben können bis zu 5 Erweiterungsmodule angeschlossen Es enthält zwei Widerstände, die für die Kommunikation zwischen werden. Ein Abschlussstecker (Standardzubehör) muss am letzten Er- Kopfmodul und Erweiterungsmodulen erforderlich sind.
2.2.1 Besondere Nutzungsbedingungen Das Gerät muss in einem Gehäuse installiert werden, das einen Schutzgrad von mindestens IP 54 gemäß IEC / EN 60079-15 bietet und das im normalen Betrieb ohne Verwendung eines Werkzeugs als nicht zugänglich angesehen wird. Es ist ein Überspannungsschutz vorzusehen, der auf höchstens 140 % des Spitzenwerts der Nennspannung an den Versorgungsanschlüssen des Geräts eingestellt ist.
Elektrische Installation Stellen Sie vor der Installation der Module und der Verkabelung sicher, dass das System ausgeschaltet ist. Die Versorgungsspannung von 24 V wird nur an das Hauptmodul isNet Lite angeschlossen. Die Erweiterungsmodule werden über den Rückwandbus vom Hauptmodul versorgt. Zur Versorgung der Module dürfen nur Netzteile mit einer sicheren galvanisch getrennten Kleinspannung (SELV) verwendet werden.
Web Interface Das isNet Lite bietet ein Webinterface für die Inbetriebnahme, die Stimmen die Bilder nicht mit der tatsächlichen Modulkonfiguration Einstellungen und die Wartung. Das Layout besteht aus einem überein, konnte das isNet Lite die angeschlossenen Module nicht oberen Bereich mit einer Ansicht der aktuellen Modulkonfiguration, richtig erkennen.
Konfiguration einer IP Adresse Die IP-Adresse des Moduls im Auslieferungszustand lautet: 192.168.0.10 Subnetz maske 255.255.255.0 Geben Sie in einem beliebigen Browser die IP-Adresse Ihres isNet Lite Kopfmoduls ein. Sie sollten nun diese Website sehen. Dies ist eine Übersicht über den aktuellen Status. Klicken Sie auf „Netzwerkeinstellungen“...
Update der Firmware Wenn für Ihr Gerät eine neue Firmware verfügbar ist, können Sie diese über die Weboberfläche flashen. Gehen Sie zum Menü Firmware und wählen Sie die Datei aus, die Sie flashen möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hochladen und warten Sie, bis eine Bestätigung angezeigt wird, dass der Upload erfolgreich war.
Passwort Schutz Um einen globalen Kennwortschutz für die isNet Lite-Webober- fläche zu aktivieren, klicken Sie links auf das Menü Kennwort. Aktivieren Sie den Passwortschutz, indem Sie in das Kontroll- kästchen klicken. Geben Sie Ihr Passwort ein und wiederholen Sie es im Feld darunter. Klicken Sie auf Übernehmen, um Ihre Einstellungen zu bestätigen.
Aktivierung der MODBUS Funktion Um die MODBUS-Funktionalität freizuschalten, müssen Sie einen gültigen Lizenzcode eingeben. Gehen Sie zur Seite Lizenzschlüssel und geben Sie den Schlüssel ein. Nachdem Sie auf Übernehmen geklickt haben, wird die MODBUS-Funktion aktiviert. Aktivieren Sie das MODUBS-Gateway, indem Sie zum Menüpunkt „Modbus TCP“...
HART über IP Aktivieren oder deaktivieren Sie HART over IP in diesem Menü. Außerdem wird der aktuelle Status der HART over IP-Funktionali- tät angezeigt.
FDT Konfiguration Für die Nutzung der isNet Line Produktfamilie innerhalb von FDT Applikationen stehen entsprechende DTMs zur Verfügung. Die Installation der Software erfolgt über die Anwendung „isNet DTM Library Setup.exe“. Nach Ausführung des Setups, muss die DTM Datenbank / der Gerätekatalog der FDT Anwendung aktuali- siert werden Die FDT-Rahmenanwendung PACTware wird in diesem Handbuch als Beispiel verwendet.
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Im nächsten Schritt muss die Parametrierung des hinzu- gefügten isNet (z. B.: über einen Doppelklick auf den DTM) geöffnet werden. Bei Start der Parametrierung wird automatisch nach verfügbaren isNet Lite Geräten im Netzwerk gesucht. Diese sind in der Liste IP nach einigen Sekunden verfügbar.
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Wenn der CommDTM keine isNet Lite‘s finden konnte oder das isNet Lite offline ist, können Sie es offline konfigurieren. Falls keine Verbindung zum isNet Lite aufgebaut werden kann, können die Module auch manuell hinzugefügt werden. Dabei ist auf die richtige Reihenfolge zu achten. Fügen Sie dem isNet-DTM einen untergeordneten DTM hinzu, falls dies noch nicht geschehen ist.
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Jetzt können Sie dem isNet-DTM einen DeviceDTM hinzufügen. Ein Dialogfeld wird angezeigt, in dem Sie den physischen Kanal auswählen können, an den das Gerät angeschlossen ist.
isNet Lite – PROFINET Die Kombination aus der Ethernet-Kopfstation isNet Lite und einem der PROFIBUS- oder HART-Master-Erweiterungsmodule dieser Pro- duktfamilie kann auch als PROFINET Gateway betrieben werden. Die Implementierung der Gateway-Firmware erfolgte nach dem Profil „Feldbus-Integration in PROFINET IO 2.0“ von PROFIBUS International. Über eine an den jeweiligen Anwendungszweck angepasste GSDML lässt sich das Gateway einfach in PROFINET-basierte Automatisie- rungslösungen integrieren.
Arbeitsablauf des Engineering-Prozesses Da es sich beim isNet PNGate um ein modulares Gateway han- delt, ist für dieses Gateway keine allgemeingültige GSDML-Datei verfügbar. Abhängig von den genutzten Erweiterungsmodulen und allen in der Feldebene verwendeten PROFIBUS-Slaves, muss der Benutzer die GSDML-Datei erst erstellen, bevor er mit dem Engineering-Tool seiner SPS arbeiten kann.
Erstellung einer GSDML Datei Mit dem „isNet PNGate Config Tool“ ist die Erstellung und Konfi- guration einer GSDML-Datei ein ganz einfacher Schritt. Das Tool besteht aus einer einzelnen, eigenständigen ausführbaren Datei und muss nicht auf dem PC installiert werden. Es kann direkt von der CD oder einem anderen Speichermedium ausgeführt werden.
5.2.1 Schritt 1: Konfiguration von Modulen Der Benutzer muss dem Projekt die Erweiterungsmodule hinzufü- gen, die auch in der Realität an dem isNet Lite angeschlossen sind. Das Hinzufügen von Modulen ist über das Kontextmenü durch Rechtsklick auf das isNet Lite-Bild (das Ethernet-Kopfmodul) oder durch Öffnen des Modulkatalogs und Klicken auf das gewünschte Modul möglich.
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Um die Anzahl der benötigten PROFINET-Steckplätze zu be- grenzen und so den Ressourcenbedarf zu minimieren, kann der Benutzer den von den PROFIBUS- und/oder HART-Modulen (bei Multidrop) verwendeten Adressbereich einschränken. Über das Kontextmenü oder über einen Doppelklick auf das entsprechende Modul öffnet sich das entsprechende Dialogfenster. Um ein Modul aus einer Konfiguration zu entfernen, öffnen Sie einfach das Kontextmenü...
5.2.2 Schritt 2: Konfiguration von PROFIBUS Slaves Um PROFIBUS-Slaves nutzen zu können, muss der Benutzer die er- forderlichen GSD-Dateien in das GSDML-Projekt importieren. Dies ist über den Menüpunkt „GSD importieren ...“ im Menü „Datei“, durch Anklicken der entsprechenden Symbolleistenschaltfläche oder durch Ziehen der GSD-Dateien aus einem beliebigen Explorer-Fenster von Windows in die Slave-Listenansicht des „isNet PNGate Config Tool”...
5.2.3 Schritt 3: Exportieren einer GSDML Datei Der Export der GSDML-Datei erfolgt mit einem einzigen Maus- klick auf die entsprechende Symbolleistenschaltfläche oder über den Menüpunkt „GSDML exportieren ...“ im Menü „Datei“. Das folgende Dialogfeld „Speichern unter ...” schlägt bereits einen korrekten Dateinamen für die GSDML-Datei vor.
Integration in den SIMATIC Manager Nach dem Erstellen der GSDML-Datei kann der Benutzer den Engineering-Prozess im Engineering-Tool seiner SPS starten. Dieses Kapitel zeigt diesen Vorgang am Beispiel des SIMATIC Managers. 5.3.1 Import der GSDML Datei Öffnen Sie im SIMATIC Manager-Projekt das HW-Konfig-Fenster durch Doppelklick auf das Hardware-Symbol.
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Im HW-Konfig Fenster wählen Sie den Menüpunkt „Optionen -> GSD-Datei installieren ...“. Navigieren Sie im folgenden Dialog zu dem Ordner auf Ihrem Speichermedium mit der GSDML-Datei, markieren Sie die GSDML und klicken Sie auf die Schaltfläche „Installieren“.
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Nach der Installation der GSDML-Datei wird das isNet PNGate mit allen dazu- gehörenden Modulen und Submodulen im Hardware- Katalog angezeigt.
5.3.2 Einstellungen des isNet PNGate Nachdem Sie das isNet PNGate zu Ihrem Projekt hinzugefügt haben, können Sie über den Menüpunkt „Objekteigenschaften“ des Kontextmenüs den PROFINET Gerätenamen sowie die IP-Ad- resse des Gateways einstellen. Der Gerätename muss mit dem Geräte namen übereinstimmen, der im isNet Lite gespeichert ist. Der Gerätename ist auf der Website des isNet Lite zu finden (siehe „3.
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Es wird empfohlen, die Update-Zeit für das isNet PNGate zu über- prüfen. Markieren Sie dazu im SIMATIC Manager das Profinet- Netz und öffnen Sie das Kontextmenü. Nach Auswahl des Menü- punktes „Objekteigenschaften ...“ aus dem Kontextmenü öffnet sich ein Dialogfenster, in dem die Aktualisierungszeit bearbeitet werden kann.
5.3.3 Einrichten des PROFIBUS Um die Baudrate eines PROFIBUS-Segments, die Master-Adresse oder einen anderen Busparameter zu ändern, öffnen Sie bitte das Kontextmenü des Kanals des PROFIBUS-Moduls und wählen Sie den Menüpunkt „Objekteigenschaften ..“.
5.3.4 Hinzufügen der Feldgeräte zum Engineering Projekt Im Hardware-Katalog erscheinen die PROFIBUS-Slaves und HART- Slaves als Module unter dem isNet PNGate. Um dem Projekt einen Feldbus-Slave hinzuzufügen, ziehen Sie ihn einfach in einen Steckplatz des isNet PNGate. Um den passenden PROFINET-Steck- platz zu ermitteln, erstellt das „isNet PNGate Config Tool“...
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Im nächsten Beispiel ist auf Kanal 4 ein HART-Slave an das HART-Modul angeschlossen. Dem Beispiel aus Kapitel 5.2.3 auf Seite 56 folgend muss der Benutzer den HART-Slave in Steckplatz 29 ziehen.
5.3.5 Einstellen der Slaveparameter und Modulparameter Um die Slaveparameter oder Modulparameter eines Profibus- Slaves zu ändern, doppelklicken Sie auf das Modul oder wählen Sie im Kontextmenü des Moduls „Objekteigenschaften ...“ aus.
isNet Lite – Modbus Das Kopfmodul isNet Lite kann als Modbus/TCP-Sever eingerich- tet werden, um Steuerungen den Zugriff auf die Feldgeräte über Modbus/TCP zu ermöglichen. Prozessdaten wie z.B. der PV bei HART-Slaves oder die Inputdaten von Profibus-Slaves werden ständig aktualisiert und in den jeweiligen Modbus-Registern ab- gespeichert.
Analyse statistischer Daten, z. B. Fehlerzähler oder durchschnittliche Zeitintervalle. Ausgefeilte Filter- und Triggermöglichkeiten begrenzen das Datenvolumen und ermögli- chen maßgeschneiderte Start- und Stoppbedingungen der Über- wachung. Eine detaillierte Beschreibung der Diagnosefunktionalität finden Sie im isFieldDiagnosis-Handbuch von Thorsis Technologies.
Hinsichtlich der in diesem Bericht enthaltenen Infor- Konzentrationen, die die in den Anwendungsbereich der Verordnung mationen stützt sich die Thorsis Technologies GmbH auf die Aussagen fallenden Grenzwerte überschreiten. Um unseren Kunden gegenüber und Angaben seiner Lieferanten und Dienstleister.