Jetzt den gewünschten Code (Ziffernfolge) eingeben und anschließend die Schlüsseltaste
o
drücken. Der Code ist nun eingelernt.
Um weitere Codes zu speichern, wie zuvor beschrieben verfahren.
o
Codes sollten mindestens 4-stellig sein.
o
Information / Hinweis
Code-Schloss und Funk belegen den gleichen Speicher. Insgesamt sind 30 Sender-Tasten
/ Codes einlernbar (60 mit Speichererweiterung über QuickLog25).
Wird kein Code-Schloss eingelernt, so wird nach 15sek der Lernmodus automatisch
verlassen.
12 Funktionsbeschreibung
12.1. Art der Endlagenerkennung über Laufzeit oder Endschalter
Bei der Inbetriebnahme ist die Art der Endlagenerkennung in [M.A1] einzustellen.
Laufzeit-Abschaltung [M.A1] = 00
Diese Betriebsart darf nur eingesetzt werden für Anlagen von denen dadurch keine Gefährdung
o
ausgeht bzw. dieses Risiko anderweitig abgesichert ist. Die Motorabschaltung wird im Selbsttest
nicht überwacht!
Die Laufzeit-Abschaltung kann zur Endlagenerkennung eingesetzt werden.
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Die maximale Laufzeit kann in [M.A0] von 1 bis 100sek eingestellt werden
o
Bei Endlagenerkennung über Laufzeit [M.A0] = 00 erfolgt beim Überschreiten der eingestellten
o
Laufzeit keine Fehlermeldung, sondern der Motor wird gestoppt und dies wird als Endlage
interpretiert.
Die Torposition wird nicht ermittelt, d.h.: Bei jeder Fahrt läuft die gesamte eingestellte Laufzeit
o
ab. Auch dann, wenn das Tor „auf Strecke" stand und somit die Endlage erreicht wird, bevor die
Laufzeit abgelaufen ist. Diese Betriebsart kann z.B. für Hydraulik-Antriebe mit mechanischem
Endanschlag genutzt werden.
Interne Endschalter [M.A1] = 01
Fährt das Tor in den internen Endschalter (Rohr-Motor) wird dies als Endlage erkannt und der
o
Motor abgeschaltet. Die Laufzeit-Begrenzung [M.A0] muss dazu länger (typisch +5sek) als die
tatsächliche Laufzeit eingestellt werden.
12.2. Freigabe /Freigabezeit (bei erkanntem Hindernis)
Das Tor wird bei Lauf auf ein Hindernis für die eingestellte Freigabezeit [M.b1] in Gegenrichtung
angesteuert.
Die Funktion kann über die SE1- / SE2-Eingänge [M.A3] bzw. [M.A5] eingestellt werden. Die
Laufrichtungen sind einzeln einstellbar.
Eine Sicherheitseinrichtung, betätigt während des Motorlaufs (z.B. ein Hindernis in aktivierter
Laufrichtung), führt dann zu einer „Freigabe" des Hindernisses.
12.3. Reversierung (bei erkanntem Hindernis)
Die Funktion kann über die SE1 / SE2-Eingänge [M.A3] bzw. [M.A5] eingestellt werden. Die
Laufrichtungen sind einzeln einstellbar.
Eine Sicherheitseinrichtung, betätigt während des Motorlaufs (z.B. ein Hindernis in aktivierter
Laufrichtung), führt dann zu einem Tor-Lauf in Gegenrichtung bis zur Endlage.
12.4. Totzeit bei Freigabe / Reversierung
Die minimale Totzeit, die jeder Motor mindestens stehen muss, bevor die Gegenrichtung angesteuert
werden kann, wird in [M.b8] eingestellt.
Diese Funktion ist besonders bei Laufrichtungswechsel in Verbindung mit Freigabe / Reversierung durch
SE1 / SE2 wichtig.
ACHTUNG!
Es gibt Motoren, die nicht in der Gegenrichtung sondern in der ursprünglichen Richtung
weiterlaufen,
Selbsthemmung). Bei diesen Motoren ist die Zeit so lange zu erhöhen, bis bei Freigabe /
Reversierung sicher ein Anlauf in Gegenrichtung erfolgt.
28510000_RTS20Q_DE_2013-07-05.doc
wenn
die
Totzeit
zu
kurz
ist
(besonders
Motorsteuerung RTS20Q
Antriebe
mit
geringer
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