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Inhaltsverzeichnis
DEUTSCH
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Installations- und Gebrauchsanleitung
version 1.15
TLS
4-20mA 0-20mA 0-10V 0-5V +/-5V +/-10V
2014/30/UE
EN55022:2010 EN61000-6-2:2005 EN61000-6-4:2007
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Inhaltszusammenfassung für LAUMAS TLS

  • Seite 1 DEUTSCH DEUTSCH DEUTSCH DEUTSCH Installations- und Gebrauchsanleitung version 1.15 4-20mA 0-20mA 0-10V 0-5V +/-5V +/-10V 2014/30/UE EN55022:2010 EN61000-6-2:2005 EN61000-6-4:2007...
  • Seite 2 - unsachgemäßer Gebrauch, Umrüstungen, Veränderungen und Reparaturen der Produkte, die nicht durch Personal des Unternehmens Laumas ausgeführt werden Das Unternehmen Laumas gewährt bei Material- oder Herstellungsmängeln der Batterie eine Garantie von 1 Jahr ab dem Datum des Lieferscheins. HINWEISE FÜR EINE KORREKTE ENTSORGUNG Dieses Symbol auf dem Produkt oder auf der Verpackung weist darauf hin, dass: Das ist ein Elektro-/Elektronikgerät, das getrennt vom allgemeinen Hausmüll über dafür staatlich vorgesehene...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGE HINWEISE FÜR DEN BENUTZER ................. 1 VORSCHRIFTEN FÜR DIE KORREKTE INSTALLATION DES INSTRUMENTS ....1 VORSCHRIFTEN FÜR DIE KORREKTE INSTALLATION DER WÄGEZELLEN....2 TEST EINGANG WÄGEZELLE (SCHNELLZUGANG) .............. 4 ÜBERPRÜFUNG DER WÄGEZELLEN ..................4 HAUPTEIGENSCHAFTEN DES INSTRUMENTS ..............5 TECHNISCHE MERKMALE .......................
  • Seite 4 ALARME ........................... 28 PROTOKOLL SCHNELLE DATENSTROMÜBERTRAGUNG ..........29 PROTOKOLL SCHNELLE DATENSTROMÜBERTRAGUNG AN REPEATER ....30 ZWEIWEG-KOMMUNIKATIONSPROTOKOLL ASCII ............31 PROTOKOLL MODBUS-RTU ....................36 INFORMATIONEN FÜR DEN MONTEUR ................47 MENÜ-SPERRE .......................... 47 MENÜ-FREIGABE ........................47 ZEITWEISE FREIGABE DER MENÜS ..................47 PROGRAMMWAHL UND DATENLÖSCHUNG ................
  • Seite 5: Wichtige Hinweise Für Den Benutzer

    WICHTIGE HINWEISE FÜR DEN BENUTZER VORSCHRIFTEN FÜR DIE KORREKTE ANWENDUNG DES INSTRUMENTS - Von Wärmequellen und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten - Vor Regen schützen (mit Ausnahme der entsprechenden IP-Versionen) - Nicht mit Wasserstrahlen reinigen (mit Ausnahme der entsprechenden IP-Versionen) - Nicht in Wasser eintauchen - Keine Flüssigkeiten auf das Gerät gießen - Keine Lösungsmittel für die Reinigung verwenden - Nicht in explosionsgefährdeten Räumen installieren (mit Ausnahme der entsprechenden...
  • Seite 6: Vorschriften Für Die Korrekte Installation Der Wägezellen

    VORSCHRIFTEN FÜR DIE KORREKTE INSTALLATION DER WÄGEZELLEN DIMENSIONIERUNG DER WÄGEZELLEN NENNLAST Es wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Wägezellen bei Eigenlast maximal bis zu 70-80% ihrer Nennlast zu benutzen (unter der Annahme, dass die Beladung gleichmäßig auf die gesamte gewogene Anlage verteilt ist). Je nach Verbringung der wiegenden Beladung sollte man abschätzen, ob der Prozentsatz der Beladung im Verhältniss zu der Nennlast weiter verringert werden soll (z.B.
  • Seite 7 ERDUNGSANSCHLUSS DER GEWOGENEN STRUKTUR Die obere Auflageplatte jeder einzelnen Zelle mit einem Kupferleiter mit geeignetem Querschnitt mit der entsprechenden unteren Platte jeder Zelle verbinden, dann alle unteren Platten untereinander an dieselbe Erdungsanlage anschließen. Die elektrostatische Aufladung, die sich durch die Reibung des Produktes an den Schläuchen und den Wänden des gewogenen Behälters ansammelt, wird gegen Masse entladen, ohne über die Wägezellen zu laufen und diese zu beschädigen.
  • Seite 8: Test Eingang Wägezelle (Schnellzugang)

    TEST EINGANG WÄGEZELLE (SCHNELLZUGANG) Bei Anzeige des Gewichts für 3 Sekunden drücken. Daraufhin wird das Antwortsignal der Wägezellen mit Angabe in mV mit vier Dezimalstellen angezeigt. ÜBERPRÜFUNG DER WÄGEZELLEN Widerstandsmessung auf den Wägezellen mit einem digitalen Vielfachmessgerät: - Die Zellen vom Instrument trennen und überprüfen, ob der Anschlusskasten Spuren von Feuchtigkeit aufweist, die auf die Bildung von Kondenswasser oder das Eindringen von Wasser zurückzuführen sind.
  • Seite 9: Haupteigenschaften Des Instruments

    HAUPTEIGENSCHAFTEN DES INSTRUMENTS INVERTER Gleichstrom- Versorgung ANALOG-AUSGANG (12-24 Volt) (opzional) SERIELLER PORT RS485 PARALLEL MIT MAX. 8 WÄGEZELLEN 2 DIGITAL 2 DIGITAL-EINGÄNGE AUSGÄNGE (Optoisoliert, Versorgung (Optorelais) von Außen) ÜBERTRAGUNG ÜBER FUNKMODULE, WANDLER RS232, WANDLER PROFIBUS, WANDLER ETHERNET, GSM-MODEM SPS ODER FELDSIGNALISIERUNGEN - Anzeige-Übertragungsgerät für die Montage auf Omega/DIN Schiene mit quadratischer Rückseite oder in wasserdichtem Kasten.
  • Seite 10: Technische Merkmale

    TECHNISCHE MERKMALE VERSORGUNG und VERBRAUCH (VDC) 12 - 24 VDC +/- 10%; 5 W ANZAHL WÄGEZELLEN IN PARALLELSCHALTUNG max. 8 (350 ohm); 5VDC/120mA und VERSORG. LINEARITÄT / LINEARITÄT ANALOG-AUSGANG < 0.01% SE ; < 0.01% SE WÄRMEABHÄNGIGE ABWEICHUNG / WÄRMEAB. <...
  • Seite 11: Elektrische Anschlüsse

    ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE GRUNDINFORMATIONEN - Es wird empfohlen, den Minuspol des Netzgeräts an die Masse anzuschließen. - Es besteht die Möglichkeit, bis zu 8 Wägezellen mit 350 ohm oder 16 Zellen mit 700 Ohm zu versorgen. - Die Klemme “0 VDC” an die gemeinsame Leitung der RS485 der angeschlossenen Instrumente anschließen, sollten diese mit Wechselstrom versorgt werden oder über einen optoisolierten Port RS485 verfügen.
  • Seite 12: Led- Und Tastenfunktion

    LED- UND TASTENFUNKTION Primärfunktion Sekundärfunktion * LED Netto-Gewicht: Anzeige auf Netto-Gewicht LED ein : Eingang 1 geschlossen (halbautomatische oder festgelegte Tara) Null-LED (Abweichung vom Null-Wert nicht mehr LED ein: Eingang 2 geschlossen als +/-0.25 Zählschritte) Stabilitäts-LED LED ein: Ausgang 1 geschlossen Maßeinheit kg LED ein: Ausgang 2 geschlossen Maßeinheit g...
  • Seite 13: Menüübersicht

    MENÜÜBERSICHT Die Änderungen werden innerhalb der Menüs sofort nachdem die Taste gedrückt wurde, angewendet ( es werden keine weiteren Bestätigungen verlangt). SETPOINTS SYSTEMPARAMETER - 9 -...
  • Seite 14: Inbetriebnahme Des Instruments

    INBETRIEBNAHME DES INSTRUMENTS Bei Einschaltung erscheinen der Reihe nach: - das Modell des Instruments (z.B.: “”); - “” gefolgt vom Software-Code (z.B.: ); - der Programmtyp:  (Basis); - “” gefolgt von der Software-Revision (z.B.: ); - “” gefolgt vom Hardware-Code (z.B.: ); - die Seriennummer (z.B.: );...
  • Seite 15: Programmierung Der Systemparameter

    PROGRAMMIERUNG DER SYSTEMPARAMETER Von der Gewichtsanzeige gleichzeitig die Tasten drücken, um auf die Parametereinstellung zuzugreifen. : Das Menü betreten oder den programmierten Wert bestätigen. : Ändert die Ziffer oder die angezeigte Menü-Option. : Wählt eine neue Ziffer oder ändert die angezeigte Menü-Option. : Unterbricht oder kehrt zum vorherigen Menü...
  • Seite 16: Maximale Tragfähigkeit

    MAXIMALE TRAGFÄHIGKEIT : Maximales Anzeigegewicht (von 0 bis Skalenendwert; Default: 0). Übersteigt das Gewicht diesen Wert um 9 Zählerschritte, wird ‘’ angezeigt. Um diese Funktion auszuschalten, 0 einstellen. NULLSTELLUNG DER TARA Dieses Menü kann auch direkt von der Anzeige des Gewichts aus geöffnet werden, indem die Taste für 3 Sekunden gedrückt gehalten wird.
  • Seite 17: Reelle Kalibrierung (Mit Eichgewichten)

    REELLE KALIBRIERUNG (MIT EICHGEWICHTEN) Nach Ausführung der THEORETISCHEN KALIBRIERUNG und der NULLSTELLUNG DER TARA, ermöglicht es diese Funktion, die Kalibrierung mit Eichgewichten, deren Gewicht bekannt ist, durchzuführen und falls erforderlich, die Verschiebungen vom angegebenen Wert auf den korrekten Wert zu korrigieren. In das Wiegesystem ein als Eichgewicht eingestuftes Gewicht laden, das mindestens 50% der Höchstmenge, die gewogen werden soll, entspricht.
  • Seite 18: Gewichtsfilter

    GEWICHTSFILTER Die Einstellung dieses Parameters ermöglicht die stabile Anzeige des Gewichts. Um die Wirkung zu erhöhen (stabileres Gewicht), wird der Wert erhöht (von 0 bis 9, Default: 4). Folgendes Verfahren anwenden: - Nach Bestätigung der Angabe wird der Wert des derzeit eingestellten Filters angezeigt....
  • Seite 19: Null-Parameter

    NULL-PARAMETER AUF NULL STELLBARE GEWICHTSEINSTELLUNG FÜR KLEINE GEWICHTSABWEICHUNGEN (von 0 bis Skalenendwert; Default: 300. Die Dezimalstellen finden Anwendung: 300 – 30.0 – 3.00 – 0.300): Dieser Parameter gibt den maximalen Gewichtswert an, der über den externen Kontakt, über die Tastatur oder über serielles Protokoll auf Null gestellt werden kann. AUTONULLSTELLUNG BEI EINSCHALTUNG ...
  • Seite 20: Einstellung Masseinheit

    EINSTELLUNG MASSEINHEIT Folgende Maßeinheiten sind verfügbar: : Kilogramm Gramm : Tonnen : Pfund* : Newton* : Liter* : Bar* : Atmosphären* : Stück* : Newton-Meter* : Kilogramm-Meter* : Allgemeine Maßeinheit, nicht in der Liste* : Ist der Drucker eingeschaltet, wird das Symbol der entsprechend angewählten Maßeinheit hinter den gemessenen Wert gedruckt.
  • Seite 21 Ist die eingestellte Maßeinheit: : Pfund, so wird der in  eingestellte Wert mit dem derzeit angezeigten Gewichtswert multipliziert. : Newton, so wird der in  eingestellte Wert mit dem derzeit angezeigten Gewichtswert multipliziert. : Liter, so wird in  das spezifische Gewicht in kg/l eingestellt. Es wird davon ausgegangen, dass das System in kg kalibriert wurde.
  • Seite 22: Konfiguration Ausgänge Und Eingänge

    KONFIGURATION AUSGÄNGE UND EINGÄNGE AUSGÄNGE Die Ausgänge sind per Default folgendermaßen eingestellt:  /  /  / . Mögliche Betriebsmodi: - (normal offen):Das Relais ist nicht erregt und der Kontakt ist offen, wenn das Gewicht unter dem eingestellten Setpoint liegt. Er schließt sich, wenn das Gewicht höher oder gleich dem eingestellten Setpoint ist.
  • Seite 23: Halbautomatische Tara (Netto/Brutto)

    Nach Bestätigung mit kann der Betrieb der Setpoints auf dem Wert ‘0’ angewählt werden: - : Die Umschaltung des Relais erfolgt nicht, wenn der Wert des Setpoints ‘0’ ist. - : - Setpoint=’0’ und =, die Umschaltung des Relais erfolgt, wenn das Gewicht sich auf ‘0’...
  • Seite 24: Festgelegte Tara (Tara-Abzugswert)

    Für die Rückkehr zur Anzeige des Brutto-Gewichts wird der Eingang NETTO/BRUTTO geschlossen gehalten oder die Taste für 3 Sekunden gedrückt. Dieser Vorgang kann vom Bediener mehrmals wiederholt werden und ermöglicht die Dosierung mehrerer Produkte. Beispiel für das Wiegen von Obst in einer Kiste: Die Kiste auf die Waage stellen, das Display zeigt das Gewicht der Kiste an, die Taste drücken, auf Display wird das Nettogewicht Null angezeigt.
  • Seite 25: Halbautomatische Null (Nullstellung Bei Geringfügigen Abweichungen)

    HALBAUTOMATISCHE NULL (NULLSTELLUNG BEI GERINGFÜGIGEN ABWEICHUNGEN) Den Eingang für die HALBAUTOMATISCHE NULL schließen, das Gewicht wird auf Null gestellt. Die Nullstellung geht bei Ausschaltung des Instruments verloren. Die Funktion ist nur dann zulässig, wenn das Gewicht geringer ist, als die unter der Option  eingegebene Menge (siehe Abschnitt AUF NULL STELLBARE GEWICHTSEINSTELLUNG).
  • Seite 26 Einen anderen Wert als Null einstellen, wenn der Bereich des Analogs begrenzt werden soll. Beispiel: Wenn für einen Skalenendwert von 10000 kg ein Signal von 4 mA bei 5000 kg vorliegen soll und 20 mA bei 10000 kg, dann muss in diesem Fall ein Wert von 5000 kg anstelle der Null eingestellt werden.
  • Seite 27: Einstellung Serielle Datenübertragung

    Alle Analog-Ausgänge des Instruments sind des Typs AKTIV und SINGLE ENDED, weshalb nur Empfängergeräte des Typs PASSIV angeschlossen werden können. Die für Spannung- Ausgänge zulässige Mindestlast liegt bei 10 kohm, die Höchstlast für die Strom-Ausgänge bei 300 ohm. Voltage or current analog signal ACTIVE PASSIVE ANALOG...
  • Seite 28 - : Protokoll Datenstromübertragung des Gewichts mit Repeatern der Serie RIP6100, RIP675, RIP6125C. Auf dem Repeater wird das Netto- oder Brutto-Gewicht je nach Einstellung des Repeaters angezeigt (Einstellung: =, =, =). - : Protokoll Datenstromübertragung des Gewichts mit Repeatern der Serie RIP6100, RIP675, RIP6125C.
  • Seite 29: Serieller Anschluss Rs 485

    SERIELLER ANSCHLUSS RS 485 RS485 termination 28 29 28 29 28 29 J2 J1 max 500 m 24 Vcc RS485 + RS485 + RS485 - RS485 - CONVLAU Wenn das Netz RS485 mehr als 100 Meter lang ist oder Baudrates höher als 9600 verwendet werden, müssen die zwei mit "RS-485 termination"...
  • Seite 30: Test

    TEST - Test der Eingänge: : Überprüfen, ob für jeden offenen Eingang ;  bei geschlossenem Eingang angezeigt wird. - Test der Ausgänge: : Bei Einstellung von  überprüfen, ob der entsprechende Ausgang sich öffnet. Bei Einstellung von  überprüfen, ob der entsprechende Ausgang sich schließt. - Test der Analog-Ausgang: : Ermöglicht die Änderung des Analogsignals zwischen dem Mindest- und dem Höchstwert, ausgehend vom Mindestwert.
  • Seite 31: Programmierung Der Setpoints

    PROGRAMMIERUNG DER SETPOINTS Von der Gewichtsanzeige die Taste drücken, um Zugang zur Setpointeinstellung zu erhalten. : Das Menü betreten oder den programmierten Wert bestätigen. : Ändert die Ziffer oder die angezeigte Menü-Option. : Wählt eine neue Ziffer oder ändert die angezeigte Menü-Option. : Unterbricht oder kehrt zum vorherigen Menü...
  • Seite 32: Alarme

    ALARME : Die Zelle ist nicht angeschlossen oder nicht korrekt angeschlossen. Das Zellensignal überschreitet 39 mV. Die Konvertierungselektronik (A/D-Wandler) ist defekt. Die Gewichtsanzeige überschreitet 110% des Skalenendwerts. : Der instrumenteninterne Wandler ist defekt, die Anschlüsse überprüfen und eventuell : den Kundendienst kontaktieren. : Das Gewicht überschreitet um 9 Zählerschritte die maximale Tragfähigkeit.
  • Seite 33: Protokoll Schnelle Datenstromübertragung

    PROTOKOLL SCHNELLE DATENSTROMÜBERTRAGUNG Mit diesem Protokoll kann das Gewicht automatisch und mit hoher Aktualisierungshäufigkeit über den seriellen Port übertragen werden. Es werden bis zu 80 Strings pro Sekunde übertragen (mit Mindestübertragungsgeschwindigkeit von 9600 Baud). Es sind folgende Kommunikationsmodalitäten verfügbar (siehe Abschnitt EINSTELLUNG SERIELLE DATENÜBERTRAGUNG): ...
  • Seite 34: Protokoll Schnelle Datenstromübertragung An Repeater

    PROTOKOLL SCHNELLE DATENSTROMÜBERTRAGUNG AN REPEATER Über dieses Protokoll überträgt das Instrument das Gewicht in Datenstromübertragung an die Repeater des Gewichts; der Kommunikationsstring wird 10-mal pro Sekunde übertragen. Es sind folgende Kommunikationsmodalitäten verfügbar (siehe Abschnitt EINSTELLUNG SERIELLE DATENÜBERTRAGUNG): Kommunikation mit Repeatern der Serie RIP5/20/60, RIP50SHA, RIPLED; auf dem - : Repeater wird das Netto- oder Brutto-Gewicht je nach Einstellung des Repeaters angezeigt.
  • Seite 35: Zweiweg-Kommunikationsprotokoll Ascii

    ZWEIWEG-KOMMUNIKATIONSPROTOKOLL ASCII Das Instrument antwortet auf die von PC/SPS übertragenen Aufforderungen. Es besteht die Möglichkeit, die Verzögerungszeit einzustellen, die das Instrument abwartet, bevor es die Antwort überträgt (siehe Parameter  im Abschnitt EINSTELLUNG SERIELLE DATENÜBERTRAGUNG). Es sind folgende Kommunikationsmodalitäten verfügbar (siehe Abschnitt EINSTELLUNG SERIELLE DATENÜBERTRAGUNG): - :Kommunikation kompatibel mit Instrumenten W60000, WL60 Base, WT60 Base, TLA60 Base;...
  • Seite 36: Auslesung Des Gewichts, Des Setpoints Oder Des Spitzenwerts (Soweit Vorhanden) Vom Pc

    3. AUSLESUNG DES GEWICHTS, DES SETPOINTS ODER DES SPITZENWERTS (SOWEIT VORHANDEN) VOM PC: Der PC überträgt: $aajckckCR wobei: j = a für die Auslesung des Setpoints 1 j = b für die Auslesung des Setpoints 2 j = t für die Auslesung des Brutto-Gewichts j = n für die Auslesung des Netto-Gewichts j = p für die Auslesung des Spitzenwerts des Brutto-Gewichts, wenn der Parameter auf ...
  • Seite 37: Umschaltung Von Brutto-Gewicht Auf Netto-Gewicht

    4. HALBAUTOMATISCHE NULL (NULLSTELLUNG BEI GERINGFÜGIGEN ABWEICHUNGEN) ACHTUNG: Die Nullstellung geht im Falle der Ausschaltung des Instruments verloren. Der PC überträgt: $aaZEROckckCR Mögliche Antworten des Instruments: - korrekter Empfang: &&aa!\ckckCR - falscher Empfang: &&aa?\ckckCR - das aktuelle Gewicht liegt über dem maximal auf Null stellbaren Wert: &aa#CR 5.
  • Seite 38 8. NULLSTELLUNG DE TARA Der PC überträgt den ASCII-String, der den Nullstellungsbefehl enthält: $aazckckCR wobei: z = Befehl für Nullstellung des Gewichts (122 ASCII) Mögliche Antworten des Instruments: - korrekter Empfang: &aaxxxxxxt\ckckCR - falscher Empfang: &&aa?\ckckCR - Das Instrument befindet sich nicht in Status-Anzeige Brutto-Gewicht: &aa#CR wobei: xxxxxx = 6 Zeichen für den erforderlichen Gewichtswert;...
  • Seite 39 wobei: t = Kennzeichen des Brutto-Gewichts (116 ASCII). xxxxxx = 6 Zeichen für den Wert des derzeitigen Gewichts. Im Falle der korrekten Kalibrierung muss der abgelesene Wert gleich dem Eichgewicht sein. Beispiel: Kalibrierung des Instruments mit Adresse 1 mit Eichgewicht mit 20000 kg: Übertragung: $01s02000070(Cr) Antwort: &01020000t\77(Cr) Im Falle der korrekten Kalibrierung muss der abgelesene Wert “020000”...
  • Seite 40: Protokoll Modbus-Rtu

    BERECHNUNG DER CHECKSUM Die zwei ASCII-Kontrollzeichen (ckck) sind die Darstellung einer hexadezimalen Ziffer in ASCII- Zeichen. Die Kontrollziffer ergibt sich aus der Ausführung der Operation XOR (exklusives Oder) der ASCII-Codes mit 8 Bit nur des unterstrichenen Stringteils. Das Verfahren zur Durchführung der Berechnung der Checksum ist das folgende: - Berücksichtigung nur der Zeichen des Strings, die mit der Unterstreichung gekennzeichnet sind.
  • Seite 41: Beschreibung

    DATENFORMAT MODBUS-RTU Die mit dem Protokoll MODBUS-RTU empfangenen und übertragenen Daten verfügen über folgende Eigenschaft: 1 Start-Bit 8 Datenbit, least significant bit zuerst übertragen über das Instrument einstellbares Paritäts-Bit über das Instrument einstellbares Stoppbit IN MODBUS UNTERSTÜTZTE FUNKTIONEN Unter den im Protokoll MODBUS-RTU vorhandenen Befehlen werden lediglich die folgenden für die Steuerung der Kommunikation mit den Instrumenten benutzt.
  • Seite 42: Verwaltung Der Kommunikationsfehler

    FUNKTION 16: Preset multiple registers (MULTIPLER SCHREIBVORGANG VON EINTRÄGEN) FRAGE Address Funktion Ang. 1. Eintr. Anz. Eintr. Anz. Bytes Wert Eintr.1 Wert Eintr.2 2 Byte 0x10 0x0000 0x0002 0x04 0x0000 0x0000 Byte insg. = 7+2*Anzahl Einträge +2 ANTWORT Address Funktion Ang. 1. Eintr. Anz. Eintr. 2 Byte 0x10 0x0000...
  • Seite 43 LISTE DER VERWENDBAREN EINTRÄGE Das auf diesem Instrument implementierte Protokoll MODBUS-RTU kann eine maximale Anzahl von 32 gelesenen oder geschriebenen Einträgen in einer einzigen Frage oder Antwort verarbeiten. R = der Eintrag kann nur gelesen werden W = der Eintrag kann nur geschrieben werden R/W = der Eintrag kann gelesen und geschrieben werden H = hoher Bereich des DOUBLE WORD, aus dem die Anzahl besteht L = niedriger Bereich des DOUBLE WORD, aus dem die Anzahl besteht...
  • Seite 44 Gewichtswert am NULL-Wert des 40043 Analog-Ausgangs H Gewichtswert am NULL-Wert des 40044 Nur infolge des Befehls Analog-Ausgangs L ‘99’ des COMMAND Gewichtswert am Skalenendwert des 40045 REGISTER zu benutzen Analog-Ausgangs H Gewichtswert am Skalenendwert des 40046 Analog-Ausgangs L ACHTUNG: Beim Schreibvorgang werden die Setpoints, die Hysteresewerte, die Werte der analogen Null sowie des analogen Skalenendwertes im RAM gespeichert (bei der Ausschaltung gehen sie verloren).
  • Seite 45: Einstellung Des Analog-Ausgangs

    Um ein Eichgewicht mit negativen Wert korrekt einzustellen, muss man die Registerinhalt “Eichgewicht für Kalibrierung” (40037 – 40038) als eine 32-Bit-Zahl mit Zeichen erachten. Wenn das Entwicklungssystem keine Zahlen mit Zeichen betreibt, die Werte in Zweierkomplement einfügen. Zum Beispiel: um das Eichgewicht um - 56kg einzustellen, die Werte der Tabelle in die Register “Eichgewicht für Kalibrierung”...
  • Seite 46: Eintrag Ausgänge

    EINTRAG EINGÄNGE (40025) EINTRAG AUSGÄNGE (40026) (nur Lesevorgang) (Lese- und Schreibvorgang) Bit 0 Status EINGANG 1 Bit 0 Status AUSGANG 1 Bit 1 Status EINGANG 2 Bit 1 Status AUSGANG 2 Bit 2 Bit 2 Bit 3 Bit 3 Bit 4 Bit 4 Bit 5 Bit 5...
  • Seite 47 EINTRAG ZÄHLERSCHRITTE und MASSEINHEITEN (40014) Dieser Eintrag enthält die aktuelle Einstellung der wert Zählerschritte (Parameter ) und der Maßeinheit (Parameter ). H Byte L Byte Maßeinheit Zählerschritte Dieser Eintrag ist gemeinsam mit den Einträgen Koeffizient für die Berechnung des vom Instrument angezeigten Werts zu benutzen.
  • Seite 48 MÖGLICHE BEFEHLE FÜR COMMAND REGISTER (40006) Kein Befehl Aktivieren der HALBAUTOMATISCHEN TARA (Netto-Anzeige) HALBAUTOMATISCHE NULL Deaktivieren der HALBAUTOMATISCHEN TARA (Brutto-Anzeige) Tastatur-Sperre Tastatur und Display Freigabe Tastatur und Display Sperre Abspeicherung der Daten in EEPROM NULLSTELLUNG DER TARA für Erste Eichgewicht für Kalibrierung speichern Kalibrierung Löscht die reelle Kalibrierung Eichgewicht für Kalibrierung anfügen...
  • Seite 49 BEISPIEL 2 Befehl multipler Schreibvorgang der Einträge (Befehl 16, h10 hexadezimal): Angenommen, auf dem Instrument sollen die beiden Setpoint-Werte jeweils auf 2000 und 3000 geschrieben werden, dann muss folgender String übertragen werden: h01 h10 h00 h10 h00 h04 h08 h00 h00 h07 hD0 h00 h00 h0B hB8 hB0 hA2 Das Instrument antwortet mit folgendem String: h01 h10 h00 h10 h00 h04 hC0 h0F...
  • Seite 50 BEISPIEL 3 Befehl multipler Lesevorgang der Register (Befehl 3, h03 hexadezimal): Angenommen, die beiden Werte des Bruttogewichts (im Beispiel 4000) und des Nettogewichts (im Beispiel 3000) sollen gelesen werden. Dazu ist der Lesevorgang von Adresse 40008 bis Adresse 40011 erforderlich, indem folgender String übertragen wird: h01 h03 h00 h07 h00 h04 hF5 hC8 Das Instrument antwortet mit folgendem String: h01 h03 h08 h00 h00 h0F hA0 h00 h00 h0B hB8 hB3 h30...
  • Seite 51: Informationen Für Den Monteur

    INFORMATIONEN FÜR DEN MONTEUR MENÜ-SPERRE Mit diesem Verfahren kann der Zugang zu jedem beliebigen Menü im Instrument gesperrt werden. Das Menü anwählen, das gesperrt werden soll: Gleichzeitig für 3 Sekunden die Tasten drücken, auf Display wird angezeigt (der Punkt links auf der Angabe zeigt an, dass diese Menüoption nun gesperrt ist).
  • Seite 52: Sperre Tastatur Oder Display

    PROGRAMMWAHL: : Basisprogramm, nur Setpoint-Steuerung. Nach Bestätigung des angezeigten Programms werden die Variablen des Systems mit den Default-Werten eingestellt. Bei Druck von wird das Programm verlassen, ohne dass Änderungen oder die Löschung der eingestellten Variablen vorgenommen werden. Sollte das Handbuch zum entsprechenden neuen Programm fehlen, ist dieses beim technischen Kundendienst anzufordern.
  • Seite 53: Konformitätserklärung - Eu

    Deklaracja zgodności poniższymi normami. Заявление о Мы заявляем, что продукт, к которому относится данная декларация, соответствует соответствии перечисленным ниже нормам. Models: TLS4-20mA, TLS0-20mA, TLS0-10V, TLS0-5V, TLS +/-5V, TLS +/-10V Mark Applied EU Directive Standards 2014/35/EU Not Applicable (N/A) for VDC type...
  • Seite 56 Auf unserer Website www.laumas.com finden Sie Videos zu den Regeln für die korrekte Installation von Wägetechnik und Video-Tutorials zur Konfiguration unserer Wägeindikatoren und Wägetransmitter. Alle Laumas-Produkthandbücher sind online verfügbar. Sie können die Handbücher im PDF-Format von der Website www.laumas.com herunterladen, indem Sie den Bereich Produkte oder Download aufrufen.

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