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ISM®-Baugruppen anschließen ....................... 71 6.4.1 Kabelempfehlung (ISM®-Baugruppen) ....................... 72 6.4.2 Hinweise zum Anschluss serieller Schnittstellen RS232 und RS485 .............. 73 6.4.3 Hinweise zum Anschluss an den MR-Sensorbus .................... 75 6.4.4 Hinweise zum Anschluss analoger Sensoren ..................... 80 6.4.5 Elektromagnetische Verträglichkeit........................ 83 6.4.6 Leitungen an die Anlagenperipherie anschließen .................... 86 6.4.7...
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Inhaltsverzeichnis 7.2.3 Auslösung des Motorschutzschalters überprüfen .................... 94 7.2.4 Funktionstüchtigkeit überprüfen .......................... 95 Prüfungen am Transformator...................... 95 7.3.1 Hochspannungsprüfungen am Transformator .................... 95 7.3.2 Isolationsprüfungen an der Transformatorverdrahtung.................. 96 Transport des Transformators zum Aufstellungsort................ 96 Transformator am Aufstellungsort in Betrieb nehmen .............. 96 Visualisierung ........................... 97 7.6.1 Verbindung zur Visualisierung herstellen...................... 97 7.6.2...
1 Einleitung 1 Einleitung Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu neh- men und zu überwachen. Daneben enthält sie Sicherheitshinweise sowie allgemeine Hinweise zum Produkt. Zielgruppe dieser technischen Unterlage ist ausschließlich speziell geschul- tes und autorisiertes Fachpersonal.
1 Einleitung 1.4.1.1 Abschnittsbezogener Warnhinweis Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel oder Abschnitte, Unterabschnitte oder mehrere Absätze innerhalb dieser techni- schen Unterlage. Abschnittsbezogene Warnhinweise sind nach folgendem Muster aufgebaut: Art der Gefahr! WARNUNG Quelle der Gefahr und Folgen. ► Maßnahme ►...
1 Einleitung Piktogramm Bedeutung Warnung vor feuergefährlichen Stoffen Warnung vor Kippgefahr Warnung vor Quetschgefahr Tabelle 2: Piktogramme in Warnhinweisen 1.4.2 Informationskonzept Informationen dienen zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis be- stimmter Abläufe. In dieser technischen Unterlage sind sie nach folgendem Muster aufgebaut: Wichtige Informationen.
2 Sicherheit 2 Sicherheit ▪ Lesen Sie diese technische Unterlage durch, um sich mit dem Produkt vertraut zu machen. ▪ Diese technische Unterlage ist Teil des Produkts. ▪ Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise in diesem Kapitel. ▪ Lesen und beachten Sie die Warnhinweise in dieser technischen Unter- lage, um funktionsbedingte Gefahren zu vermeiden.
2 Sicherheit ▪ Motorantrieb niemals elektrisch oder mit der Handkurbel betätigen bevor der Transformator freigeschaltet ist, wenn Sie einen Fehler am Transfor- mator oder Laststufenschalter/Umsteller vermuten. Weitere Hinweise fin- den Sie im Kapitel „Störungsbeseitigung“. ▪ Die mitgelieferte Handkurbel dient zur Betätigung des Motorantriebs wäh- rend der Installation und bei Prüfungen im Transformatorenwerk oder bei Wartungsarbeiten, wenn der Transformator freigeschaltet ist.
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2 Sicherheit Arbeiten im Betrieb Das Produkt dürfen Sie nur in einwandfreiem, funktionstüchtigem Zustand betreiben. Andernfalls besteht Gefahr für Leib und Leben. ▪ Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen. ▪ Die in dieser technischen Unterlage beschriebenen Inspektionsarbeiten, Wartungsarbeiten sowie Wartungsintervalle einhalten. Unsichtbare Laserstrahlung Wenn Sie direkt oder in den reflektierenden Strahl blicken, kann dies das Auge schädigen.
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2 Sicherheit Motorantrieb sichern Wenn Sie den Motorantrieb während des Betriebs öffnen, besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags aufgrund spannungsführender Komponenten hin- ter dem Schwenkrahmen. ▪ Motorantrieb während des Betriebs mit Vorhängeschloss gegen unbefug- tes Öffnen sichern. ▪ Der Motorantrieb darf nur von einer Elektrofachkraft geöffnet werden. Schwenkrahmen öffnen Wenn Sie den Schwenkrahmen während des Betriebs des Motorantriebs öff- nen, besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags aufgrund spannungsfüh-...
2 Sicherheit Hilfsstoffe und Betriebsstoffe Nicht vom Hersteller zugelassene Hilfsstoffe und Betriebsstoffe können zu Personenschäden, Sachschäden sowie Funktionsstörungen am Produkt füh- ren. ▪ Ausschließlich leitfähige und geerdete Schläuche, Rohre und Pumpenein- richtungen verwenden, die für brennbare Flüssigkeiten zugelassen sind. ▪ Ausschließlich die vom Hersteller zugelassenen Schmierstoffe und Hilfss- toffe verwenden.
2 Sicherheit Elektrotechnisch unterwiesene Personen Eine elektrotechnisch unterwiesene Person wird durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und möglichen Gefahren bei unsachge- mäßen Verhalten sowie über Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen unterrichtet und angelernt. Die elektrotechnisch unterwiesene Person arbei- tet ausschließlich unter der Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft. Bediener Der Bediener nutzt und bedient das Produkt im Rahmen dieser technischen Unterlage.
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2 Sicherheit Schutzhelm Zum Schutz vor herabfallenden und umherfliegenden Teilen und Materialien. Gehörschutz Zum Schutz vor Gehörschäden. Schutzhandschuhe Zum Schutz vor mechanischen, thermischen und elektri- schen Gefährdungen. Tabelle 4: Persönliche Schutzausrüstung ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
3 IT-Sicherheit 3 IT-Sicherheit Beachten Sie nachfolgende Empfehlungen für den sicheren Betrieb des Pro- dukts. Allgemeines ▪ Stellen Sie sicher, dass nur befugte Personen Zugang zum Gerät haben. ▪ Verwenden Sie das Gerät ausschließlich innerhalb einer elektronischen Sicherheitszone (ESP – electronic security perimeter). Verbinden Sie das Gerät nicht ungeschützt mit dem Internet.
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3 IT-Sicherheit Betrieb Beachten Sie während des Betriebs des Geräts folgende Empfehlungen: ▪ Ändern Sie das Passwort in regelmäßigen Abständen. ▪ Exportieren Sie in regelmäßigen Abständen das Security-Log [►Abschnitt 9.36.1, Seite 338]. ▪ Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Log-Dateien auf unberechtigte Systemzugriffe und andere sicherheitsrelevante Ereignisse.
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SNMP ETH 2.x (nur für MR-Service) ETH 2.x HTTP für webbasierte Visualisierung ETH 2.x HTTPS für webbasierte Visualisierung ETH 2.x FTPS (nur für MR-Service) ETH 2.x 8080 HTTP für webbasierte Visualisierung ETH 2.x 8081 HTTPS für webbasierte Visualisierung ETH 2.x SNMP Tabelle 6: Schnittstellen und offene Ports der Baugruppe CPU...
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3 IT-Sicherheit Abhängig von der Einstellung des Parameters SNMP-Agent. Verschlüsselungsstandards Das Gerät unterstützt folgende TLS-Versionen: ▪ TLS 1.0 ▪ TLS 1.1 ▪ TLS 1.2 Das Gerät verwendet die folgenden Cipher-Suiten für eine TLS-gesicherte Verbindung: Schlüsselaus- Authentifizierung Verschlüsse- Schlüssellän- Betriebs- Hashfunkti- tausch lung modus...
4 Produktbeschreibung 4 Produktbeschreibung 4.1 Lieferumfang Der Motorantrieb wird gegen Feuchtigkeit geschützt verpackt und wie folgt geliefert: ▪ Motorantrieb ▪ Produktdokumentation Beachten Sie Folgendes: 1. Lieferung anhand der Versandpapiere auf Vollständigkeit prüfen. 2. Teile bis zum Einbau trocken lagern. 3. Produkt in der Schutzhülle luftdicht verpackt lassen und erst kurz vor dem Einbau entnehmen.
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4 Produktbeschreibung – Lebensdauerverbrauch und relative Alterungsrate – Status des Motorantriebs (Motorschutzschalter, Motor läuft) – Stufenstellungsanzeige – Optional: Status der Schutzeinrichtungen (Buchholz-Relais, Schutzre- lais, Druckentlastungsventil) ▪ ETOS® ED digital ready – Wartungsintervallberechnung – Schaltungsstatistik des Laststufenschalters – Status des Motorantriebs (Motorschutzschalter, Motor läuft) ▪...
– Bis zu 10 Gase – Relative Ölfeuchte – Überwachung der Absolutwerte und Anstiegsraten – Optional: Analyse nach Rogers, Duval, Dörnenburg und IEC 60599 ▪ MR-Sensorbus ▪ Berechnung der Überlastfähigkeit des Transformators (Notbetrieb) 4.4 Varianten Die ISM®-Baugruppen sind wie folgt eingebaut (Darstellungen: Schwenkrah- men innen, mit Abdeckplatte bei geschlossenem Schwenkrahmen, ohne Ab- deckplatte bei geöffnetem Schwenkrahmen):...
4 Produktbeschreibung Mit Display S41P S13A S13B X20:1...49 AVR STATUS X1:272 ALARM INIT REMOTE ENTER ...313 2 4 6 2 4 6 AVR AUTO TEST PROG AVR MANUAL 24V DC BACK ETH 1 ETH 2.1 ETH 2.2 X1:80...248 S38M A13.1 1...4 S40M X1:PE;1...72...
4 Produktbeschreibung Mit Display S10A S26A S27A S62P S13A S61P S13B S118 DIO 42-20 INIT S7 ETH 1 A18.1 A18.2 CPU II UI 3 AIO 4 AIO 4 UI 5 BEM 1 BES 1 VI 4 INIT 2 4 6 2 4 6 TEST PROG...
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4 Produktbeschreibung Komponenten, die hier nicht näher beschrieben werden, werden in den Technischen Daten des Motorantriebs beschrieben. Abbildung 7: Aufbau 1 Tür des Steuerschranks 2 Sichtfenster für Anzeigefeld 3 Tragöse 4 Anzeigefeld 5 Lastgetriebeabdeckplatte 6 Abtriebswelle 7 Handkurbelöffnung mit Handkur- 8 Handlampe belsperrschalter 9 Befestigungslasche 10 Handkurbel...
4 Produktbeschreibung 4.5.1 Anzeigefeld Im Motorantrieb ist ein übersichtliches Anzeigefeld eingebaut. Zeiger und Zählwerk werden mechanisch angetrieben und zeigen den Schaltablauf und die Betriebsstellung des Motorantriebs an. Das Rückstellrad des Zählwerks ist werkseitig verplombt. Abbildung 8: Anzeigefeld 1 Anzeige des genutzten Regelbe- 2 Stellungsanzeige reichs mit zwei Schleppzeigern 3 Schaltschrittanzeige: Anzeige der...
4 Produktbeschreibung 4.5.4 Stellungsmeldeeinrichtung ACHTUNG Schäden an Laststufenschalter und Motorantrieb! Schäden an Laststufenschalter und Motorantrieb durch nicht bestimmungs- gemäßen Einsatz der Stellungsmeldeeinrichtung. ► An den Anschlüssen des Stellungsmeldemoduls dürfen nur Stromkreise angeschlossen werden, wie im Kapitel Technische Daten Stellungsmel- deeinrichtung [►Abschnitt 14.3, Seite 394] angegeben. ►...
4 Produktbeschreibung Die berührungssichere Lastgetriebeabbdeckplatte enthält eine Öffnung, die das Aufstecken der Handkurbel für den Handbetrieb ermöglicht. Lastgetriebeabdeckplatte 4.5.6 Umgebungstemperatursensor Das Gerät ist mit einem Temperatursensor zur Erfassung der Umgebung- stemperatur ausgestattet. Der Temperatursensor befindet sich an der Unter- seite des Schutzgehäuses. Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsluft ausreichend um den Tempera- tursensor zirkulieren kann.
4 Produktbeschreibung 4.5.7 ISM-Baugruppen Je nach Bestellung ist das Gerät entweder als 19 Zoll Einschubgehäuse oder als Einzelkomponenten zur Montage auf einer Hutschiene ausgeführt. Im folgenden Abschnitt werden die einzelnen Baugruppen des Geräts be- schrieben. Abbildung 10: 19 Zoll Einschubgehäuse (OT1205) Abbildung 11: Einzelkomponenten zur Montage auf einer Hutschiene ®...
4 Produktbeschreibung 4.5.7.1 Spannungsversorgung Die Baugruppe OT1205 enthält das Netzteil zur Spannungsversorgung des Geräts. Je nach Konfiguration ist das Gerät mit einer der folgenden Netzteil- varianten ausgestattet: ▪ Weitbereichsnetzteil 85...265 VAC/VDC ▪ Gleichspannungsnetzteil 20...70 VDC 4.5.7.2 Zentrale Recheneinheit CPU I Die Baugruppe CPU I ist die zentrale Recheneinheit des Geräts. Sie enthält folgende Schnittstellen: ▪...
4 Produktbeschreibung 4.5.7.3 Spannungsmessung und Strommessung Die Baugruppe UI 1 dient zur 1-phasigen Spannungsmessung und Strom- messung. Abbildung 13: Baugruppe UI 1 Die Baugruppe UI 3 dient zur 3-phasigen Spannungsmessung und Strom- messung. Abbildung 14: Baugruppe UI 3 Warnung vor einer Gefahrenstelle. Lesen Sie die Hinweise in der Betriebs- anleitung des Produkts.
4 Produktbeschreibung 4.5.7.4 Spannungsmessung und Strommessung UI 5-4 Die Baugruppe UI 5-4 dient zur 3-phasigen Spannungsmessung und Strom- messung. Abbildung 15: Baugruppe UI 5-4 Warnung vor einer Gefahrenstelle. Lesen Sie die Hinweise in der Betriebs- anleitung des Produkts. Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung. Die Baugruppe ist durch doppelte Isolierung oder verstärkte Isolierung ge- schützt.
4 Produktbeschreibung Abbildung 16: Baugruppe DIO 42-20 Warnung vor einer Gefahrenstelle. Lesen Sie die Hinweise in der Betriebs- anleitung des Produkts. Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung. Tabelle 10: Sicherheitsrelevante Symbole der Baugruppe 4.5.7.6 Analoge Eingänge und Ausgänge Die Baugruppen AIO 2 und AIO 4 stellen Ihnen analoge Eingänge und Aus- gänge zur Verfügung: ▪...
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4 Produktbeschreibung Abbildung 17: Baugruppe AIO 4 4.5.7.7 Analoge Eingänge und Ausgänge (AIO 8) Die Baugruppe AIO 8 stellt Ihnen 8 Kanäle für analoge Eingänge zur Verfü- gung. Die AIO-Baugruppe unterstützt gemäß der Gerätekonfiguration eine der folgenden Signalarten: ▪ Spannung: 0...10 V ▪ Strom: 0/4...20 mA (nur Kanal 1, 2, 7 und 8) ▪...
4 Produktbeschreibung 4.5.7.8 Medienkonverter Die Baugruppe MC 2-2 ist ein Medienkonverter, der unabhängig voneinan- der 2 elektrische Anschlüsse (RJ45) auf je einen Lichtwellenleiter-Anschluss konvertiert. Es stehen Ihnen folgende Schnittstellen zur Verfügung: ▪ 2x RJ45 (ETH12, ETH22) ▪ 2x Duplex-LC (SFP-Modul) (ETH11, ETH21) Der Medienkonverter ist für das Netzwerk transparent ausgeführt und be- sitzt keine eigene IP-Adresse.
4 Produktbeschreibung Abbildung 20: Baugruppe SW 3-3 4.6 Typenschild Je nach Ausführung befindet sich das Typenschild im Steuerschrank und/ oder außerhalb des Steuerschranks. Innen: ETOS® ED L, ETOS® ED L-S und ETOS® ED XL Abbildung 21: Typenschild im Steuerschrank 1 Typenschild ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020 6385142/07 DE ETOS...
4 Produktbeschreibung Außen: ETOS® ED XL Abbildung 22: Typenschild an der Tür des Steuerschranks 1 Typenschild 4.7 Schutzeinrichtungen Folgende Schutzeinrichtungen sind im Motorantrieb eingebaut: ▪ Endstellungseinrichtung (mechanisch und elektrisch) ▪ Durchlaufschutz ▪ Motorschutz ▪ Berührungsschutz ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
4 Produktbeschreibung 4.8 Sicherheitskennzeichnungen Folgende Sicherheitskennzeichnungen werden am Produkt verwendet: Abbildung 23: Übersicht Sicherheitskennzeichen 1 Warnung vor rotierenden Teilen 2 Warnung vor gefährlicher elektri- scher Spannung 3 Warnung vor heißer Oberfläche 4 Dokumentation lesen 4.9 Notbetrieb bei Schaltungsblockierung (Brücke X100) Die Überwachungsfunktion des Laststufenschalters ist nur aktiv, wenn das Gerät betriebsbereit ist und ein Signal am digitalen Ausgang Status OK aus- gibt.
4 Produktbeschreibung ACHTUNG Schäden an Transformator und/oder Laststufenschalter Wenn das Ereignis Blockierung aktiv des Monitoringsystems ansteht, dann ist vor Aufnahme des Notbetriebs die Ursache für das Ereignis zu analysie- ren. Werden ohne Ursachenanalyse weitere Schaltungen am Motorantrieb ausgeführt, kann dies zu Schäden am Laststufenschalter und/oder Trans- formator führen.
4 Produktbeschreibung Falls das Gerät eine der optionalen Funktionen nicht besitzt, wird Ihnen dies im Hauptbildschirm durch ein kleines Schloss angezeigt. Abhängig von der Gerätekonfiguration zeigt Ihnen der Hauptbildschirm die schematische Darstellung eines Transformators für Netzanwendungen oder eines Transformators für Industrieanwendungen. 4.10.1.1 Transformator für Netzanwendung Abbildung 25: Transformatordaten 1 DGA (Status)
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4 Produktbeschreibung Abbildung 26: Scheinleistung, Ölstand und Umgebungstemperatur 1 Asset Intelligence 2 Gesamte Scheinleistung 3 Umgebungstemperatur 4 Ölstand (links Transformator, rechts Laststufenschalter) Abbildung 27: Laststufenschalter und Motorantrieb 1 Öltemperatur des OLTC 2 Aktuelle Stufenstellung 3 Spannungsregler 4 Schaltstatistik 5 Statusmeldung des OLTC (Sam- melmeldung) ®...
4 Produktbeschreibung 4.10.2 Zusätzliche Bedienelemente und Anzeigeelemente bei Verwendung des Touchpanels MControl (optional) Wenn Sie das Gerät mit dem optional erhältlichen Touchpanel MControl ver- wenden, werden Ihnen am linken Bildschirmrand zusätzliche Bedienelemen- te und Anzeigeelemente angezeigt. Abhängig von der Gerätekonfiguration stehen Ihnen verschiedene Tasten zur Verfügung.
4 Produktbeschreibung 4.10.3 Bedienkonzept Sie können das Gerät über die Bedienelemente auf der Frontplatte oder über die webbasierte Visualisierung ISM™ Intuitive Control Interface mittels PC bedienen. Beide Bedienmöglichkeiten sind weitestgehend identisch in Funktionsumfang und Aufbau. Benutzerrechte und Benutzerrollen Das Gerät ist mit einem Rechtesystem und Rollensystem ausgerüstet. Damit ist es möglich, die Anzeige und die Zugriffsrechte auf Geräteeinstellungen oder Ereignisse auf Benutzerebene zu steuern.
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4 Produktbeschreibung 3. Den Menüpunkt System auswählen. 4. Den Menüpunkt Zeitsynchronisation auswählen. 5. Zeit auswählen. In dieser Betriebsanleitung wird der Navigationspfad zu einem Parameter immer verkürzt dargestellt: Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Sys- tem > Zeitsynchronisation auswählen. Parameter einstellen Je nach Parameter können Sie die Einstellungen auf verschiedene Arten vornehmen.
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4 Produktbeschreibung Wert eingeben Um einen Wert einzugeben, gehen Sie wie folgt vor: 1. Mit dem Drehrad das Feld des Werts auswählen und Taste drücken. ð Bei der Bedienung über die Frontplatte erscheint der Ziffernblock. Abbildung 33: Wert eingeben 2. Den gewünschten Wert eingeben und mit bestätigen.
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4 Produktbeschreibung Parameter suchen Im Parametermenü können Sie die Schnellsuche verwenden, um einen Pa- rameter zu suchen. Geben Sie dazu den gewünschten Parameternamen in das Eingabefeld Suche ein. Abbildung 35: Schnellsuche Expertenmodus Das Gerät verfügt über einen Expertenmodus zur Eingabe der Parameter. In diesem Modus können Sie die Parameter direkt im Übersichtsbildschirm des jeweiligen Menüs einstellen.
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4 Produktbeschreibung Parameter eingeblendet/ausgeblendet Abhängig davon, wie Sie die Parameter einstellen, blendet das Gerät weite- re zu dieser Funktion zugehörige Parameter aus oder ein. ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
5 Verpackung, Transport und Lagerung 5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1 Verpackung Die Lieferung der Produkte erfolgt je nach Erfordernis teilweise mit einer Dichtverpackung und teilweise zusätzlich im getrockneten Zustand. Eine Dichtverpackung umgibt das Packgut allseitig mit einer Kunststofffolie. Zusätzlich getrocknete Produkte werden mit einem gelben Hinweisschild auf der Dichtverpackung gekennzeichnet.
5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1.2 Markierungen Die Verpackung trägt eine Signatur mit Hinweisen für den sicheren Trans- port und für die sachgemäße Lagerung. Für den Versand nicht gefährlicher Güter gelten nachfolgende Bildzeichen. Diese Zeichen müssen unbedingt beachtet werden. Vor Nässe Oben Zerbrechlich Hier an-...
5 Verpackung, Transport und Lagerung Sichtbare Schäden Stellen Sie beim Empfang der Sendung äußerlich sichtbare Transportschä- den fest, verfahren Sie wie folgt: ▪ Tragen Sie den festgestellten Transportschaden sofort in die Frachtpapie- re ein und lassen Sie diese vom Abliefernden gegenzeichnen. ▪...
5 Verpackung, Transport und Lagerung Nicht getrocknetes Packgut Nicht getrocknetes Packgut mit funktionstüchtiger Dichtverpackung kann bei Beachtung nachfolgender Festlegungen im Freien gelagert werden. Stellen Sie bei der Auswahl und Einrichtung des Lagerplatzes Folgendes si- cher: ▪ Lagergut gegen Feuchtigkeit (Überschwemmung, Schmelzwasser von Schnee und Eis), Schmutz, Schädlinge wie Ratten, Mäuse, Termiten usw.
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5 Verpackung, Transport und Lagerung Anschlagpunkte für Hebezeuge WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden! Lebensgefahr und Gefahr von Sachschäden durch kippende oder herabfal- lende Last! ► Auswählen der Anschlagmittel und Anschlagen der Last nur von unter- wiesenen und beauftragten Personen vornehmen. ►...
Montage des Antriebs sicherstellen. 6.1 Steuerschrank an den Transformator anbauen Zur Befestigung ist der Steuerschrank rückseitig mit 4 Befestigungslaschen ausgestattet. 1. 4 Stehbolzen (nicht im MR-Lieferumfang) am Transformatorkessel anbrin- gen. Abbildung 38: Stehbolzen befestigen A 675±2 B 500±2 ®...
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6 Montage 2. Bei Steuerschränken mit Schwingungsdämpfer: Schwingungsdämpfer am Steuerschrank befestigen. 3. Steuerschrank mit den Befestigungslaschen auf die Stehbolzen aufsetzen und senkrecht am Transformatorkessel ausrichten. Abbildung 39: Steuerschrank anbringen ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020 6385142/07 DE ETOS...
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6 Montage ACHTUNG! Schäden am Steuerschrank durch mechanische Spannung. Steuerschrank verspannungsfrei befestigen. Abbildung 40: Antrieb befestigen 5. Erdungskabel an Steuerschrank und Transformatorkessel anschließen, dabei am Steuerschrank mit Schraubenschlüssel (Schlüsselweite 36) ge- genhalten. Abbildung 41: Erdungskabel am Steuerschrank anschließen ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
6 Montage 6.2 Antriebswellen und Winkelgetriebe montieren Die Montage der Antriebswellen und des Winkelgetriebes wird in der Monta- ge- und Inbetriebnahmeanleitung des Laststufenschalters/Umstellers be- schrieben. 6.3 Laststufenschalter und Motorantrieb ausmitteln Lebensgefahr und Gefahr schwerer Körperverletzungen! WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr schwerer Körperverletzung durch unbeabsichtig- tes Anlaufen des Motorantriebs und elektrische Spannung! ►...
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6 Montage Gehen Sie wie folgt vor, um Laststufenschalter und Motorantrieb auszumit- teln. ACHTUNG! Laststufenschalter/Umsteller und Motorantrieb vor Beginn der Einstellarbeiten in Justierstellung bringen. Sicherstellen, dass die Stel- lungsanzeigen von Motorantrieb und Laststufenschalter/Umsteller über- einstimmen. Andernfalls kann es zu Schäden an Laststufenschalter und Transformator kommen.
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6 Montage 3. Mit der Handkurbel im Uhrzeigersinn drehen, bis der Lastumschalter um- schaltet. Beim Drehen der Handkurbel die Schaltschrittanzeige beachten, die ein mechanisches Abbild einer Schaltung widerspiegelt. Abbildung 44: Handkurbel drehen 4. Nach dem Umschalten des Lastumschalters in gleicher Richtung weiter- drehen und die noch notwendigen Schaltschritteinheiten zählen, bis der Zeiger auf der Mittelstellung des grau markierten Bereichs der Schalt- schrittanzeige steht.
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6 Montage weiterdrehen (Beispiel: 8-2=6), um die Schaltung zu beenden. Anschlie- ßend in die entgegengesetzte Richtung drehen, bis der Zeiger auf der Mit- telstellung des grau markierten Bereichs der Schaltschrittanzeige steht. Abbildung 46: Lastumschaltung abschließen 6. Die Handkurbel gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis der Lastumschalter umschaltet.
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6 Montage 7. Nach dem Umschalten des Lastumschalters in gleicher Richtung weiter- drehen und die noch notwendigen Schaltschritteinheiten zählen, bis der Zeiger auf der Mittelstellung des grau markierten Bereichs der Schalt- schrittanzeige steht. Den ermittelten Wert B und die ausgeführte Drehrich- tung notieren (Beispiel: B=5).
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6 Montage Auch Nachkommastellen berücksichtigen. 10. Beträgt der Korrekturwert |C| weniger als 0,5 Schaltschritteinheit sind keine weiteren Maßnahmen notwendig. Weiterer Ablauf siehe Punkt 18. 11. Mit der Handkurbel in die Richtung kurbeln, in der der ermittelte Wert A bzw. B größer war (Beispiel: gegen den Uhrzeigersinn, da B > A), bis der Lastumschalter umschaltet.
6 Montage 14. Motorantrieb mit der Handkurbel in der gleichen Drehrichtung um C Schaltschritteinheiten auf der Schaltschrittanzeige betätigen (Beispiel: 1,5 Schaltschritteinheiten). 15. Motorantrieb und Laststufenschalter durch Wiedermontage der vertika- len Antriebswelle kuppeln (Anziehmoment 9 Nm). Antriebswelle und Ab- triebswelle von Winkelgetriebe und Motorantrieb dabei nicht weiter ver- drehen.
6 Montage 6.4.1 Kabelempfehlung (ISM®-Baugruppen) Beachten Sie bei der Verdrahtung des Geräts folgende Empfehlung der Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH. ▪ Zu hohe Leitungskapazitäten können verhindern, dass die Relaiskontakte den Kontaktstrom unterbrechen. Berücksichtigen Sie in wechselstrom- betätigten Steuerstromkreisen den Einfluss der Leitungskapazität von lan- gen Steuerleitungen auf die Funktion der Relaiskontakte.
6 Montage 6.4.2 Hinweise zum Anschluss serieller Schnittstellen RS232 und RS485 ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Verwendung falscher Datenkabel kann zu Schäden am Gerät führen. ► Ausschließlich Datenkabel gemäß der nachfolgenden Beschreibung ver- wenden. RS232 (D-SUB 9 polig) Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS232-Schnittstelle (COM2) ein Datenkabel gemäß...
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6 Montage RS485 (D-SUB 9 polig) Verwenden Sie für den Anschluss des Geräts über die RS485-Schnittstelle (COM2) ein Datenkabel gemäß folgendem Aufbau: Abbildung 53: Datenkabel RS485 Steckeranschluss D-SUB 9 polig Verwenden Sie ausschließlich 9 polige D-SUB-Stecker mit folgenden Eigen- schaften: ▪ Steckergehäuse ist metallisch oder metallisiert ▪...
Slaves). Das ISM®-Gerät arbeitet als Modbus-Master. Stellen Sie sicher, dass kein zusätzlicher Modbus-Master über MR-Sensor- bus angeschlossen ist. Vergeben Sie für jeden Sensor, den Sie über MR- Sensorbus anschließen, eine eindeutige Modbus-Adresse. Falls mehrere Sensoren die gleiche Modbus-Adresse verwenden, kann der MR-Sensor- bus gestört werden.
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Wenn Sie einen Sensor des Typs MSENSE® DGA verwenden möchten, müssen Sie den Sensor gemäß den nachfolgenden Anschlussbeispielen an den MR-Sensorbus anschließen. Wenn der Sensor MSENSE® DGA der ein- zige oder der letzte Busteilnehmer ist, müssen Sie einen Abschlusswider- stand (120 Ω, 0,5 W) verwenden.
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EPT303 FO können Sie direkt an der Steckklemme anschließen. Das Sensormodul EPT303 FO enthält einen Abschlusswiderstand. Wenn Sie den Sensor EPT303 FO zusammen mit anderen Sensortypen am MR- Sensorbus verwenden möchten, dann empfehlen wir, den Sensor EPT303 FO am Ende des Busses anzuschließen.
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6 Montage CPU-COM2 Com. (C) D0 (A) D1 (B) EPT303 FO D+ (B) D- (A) D+ (B) D- (A) Abbildung 59: Anschlussbeispiel MESSKO® MTeC® EPT303 FO (Klemme RS485) 6.4.3.3 MESSKO® MTRAB® 2.5 Wenn Sie einen Sensor des Typs MESSKO® MTRAB® 2.5 verwenden möchten, müssen Sie den Sensor mit der Steckklemme RS485 an den Sen- sorbus anschließen.
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6 Montage ist, müssen Sie den Abschlusswiderstand des Sensors aktivieren, indem Sie den Schalter "BUS termination 120 Ohm" in die Stellung „1 = ON“ und „2 = OFF“ schalten. Abbildung 61: Modbus-Konfiguration des MESSKO® MTRAB® 2.5 1 Abschlusswiderstand: bei Halbdu- 2 Betriebsmodus: HALF = Halbdu- plex: 1 = ON, 2 = OFF;...
6 Montage der letzte Busteilnehmer ist, müssen Sie einen Abschlusswiderstand (120 Ω, 0,5 W) verwenden. Sie müssen am Sensor mittels der Konfigurationssoftwa- re MSET-FO den Betriebsmodus Halbduplex, 2-Leiter aktivieren. CPU-COM2 Com. (C) D0 (A) D1 (B) MSENSE®-FO Tx+ 1 Abbildung 62: Anschlussbeispiel MSENSE®-FO ECU-I oder ECU-S (Klemme RS485) 6.4.4 Hinweise zum Anschluss analoger Sensoren ACHTUNG Schäden am Gerät und an Sensoren!
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6 Montage Die Baugruppe AIO besitzt für jeden Kanal (Eingang oder Ausgang) einen eigenen Steckverbinder. Die Stecker sind wie folgt belegt: Abbildung 63: Steckerbelegung des Moduls AIO (Beispielhafte Darstellung anhand des Moduls AIO 4) Schnittstelle Beschreibung I OUT (+): Stromausgang + I/U IN (+) U OUT (+): Spannungsein- gang +, Stromeingang +, Span- nungsausgang + I/U IN (-): Spannungseingang -, Stro-...
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6 Montage 4...20 mA-Sensor Einen 4...20 mA-Sensor müssen Sie an den Pins anschließen. Zudem müssen Sie die mitgelieferte Brücke an den Pins schließen. 4...20 mA Signalquelle I OUT (+) I/U IN (+) U OUT (+) I/U IN (-) I/U OUT (+) Abbildung 64: Anschlussbeispiel eines 4...20 mA-Sensors PT100/PT1000-Sensor Einen PT100-Sensor oder PT1000-Sensor müssen Sie abhängig des Typs wie folgt anschließen:...
6 Montage 6.4.5 Elektromagnetische Verträglichkeit Das Gerät ist nach den einschlägigen EMV-Standards entwickelt. Damit die EMV-Standards erhalten bleiben, sind die nachfolgenden Punkte zu beach- ten. 6.4.5.1 Anforderung an die Verdrahtung des Einbauorts Beachten Sie bei der Wahl des Einbauorts nachfolgende Hinweise: ▪...
6 Montage ▪ Zur Signalübertragung abgeschirmte Leitungen mit paarweise verdrillten Einzelleitern (Hinleiter/Rückleiter) verwenden. ▪ Die Abschirmung vollflächig (360º) am Gerät oder an einer nahen Er- dungsschiene anbinden. Die Verwendung von Einzeladern kann die Wirksamkeit der Abschirmung beeinträchtigen. Binden Sie die Abschirmung kurz und vollflächig an. Abbildung 67: Empfohlene Anbindung der Abschirmung 1 Anbindung der Abschirmung über 2 Vollflächige Anbindung der Ab-...
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6 Montage 6.4.5.4 Hinweise zur Abschirmung des CAN-Busses Für den fehlerfreien Betrieb des CAN-Busses müssen Sie die Abschirmung gemäß einer der nachfolgenden Varianten anschließen. Wenn Sie keine der unten genannten Varianten umsetzen können, dann empfehlen wir die Ver- wendung von Glasfaserkabeln. Glasfaserkabel entkoppeln die Geräte und sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störgrößen (Surge und Burst).
6 Montage Abschirmung anschließen Schließen Sie die Abschirmung des CAN-Bus-Kabels an den 9-poligen DSub-Stecker an: Abbildung 68: Anschluss der CAN-Bus-Abschirmung an den 9-poligen DSub-Stecker 6.4.5.5 Hinweise zur Abschirmung der Leitungen für analoge Signale Für die fehlerfreie Erfassung der Analogsignale müssen Sie die Abschir- mung des Kabels im Motorantrieb auf die Erdungsschiene auflegen.
6 Montage Um die Leitungen an der Anlagenperipherie anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: ü Verwenden Sie zum Verdrahten ausschließlich spezifizierte Kabel. Beach- ten Sie die Kabelempfehlung. ► Die Leitungen, die mit dem Gerät verdrahtet werden sollen, gemäß den mitgelieferten Anschlussschaltbildern an die Anlagenperipherie anschlie- ßen.
6 Montage Abbildung 71: Beispiel: Stecker für Strommessung 4. Stecker in die zugehörigen Steckplätze stecken und Stecker einrasten oder verschrauben. 6.4.8 Abschlusswiderstand des CAN-Busses montieren Wenn Sie das Gerät im Parallelbetrieb betreiben möchten, müssen Sie an beiden Enden des CAN-Busses einen Abschlusswiderstand von 120 Ω mon- tieren.
6 Montage Der Antrieb darf nur an Stromkreisen angeschlossen werden, die über eine möglichst antriebsnahe, externe und allpolige Trennvorrichtung verfügen, um im Bedarfsfall (Service, Wartung etc.) die Einrichtung komplett span- nungsfrei schalten zu können. Zusätzliche darf ein Antrieb ohne eigene Überstromschutzeinrichtung für den Steuerstromkreis und den Heizstromkreis nur an Stromkreise ange- schlossen werden, die über eine externe Überstromschutzeinrichtung verfü- gen.
6 Montage Beachten Sie bei der Verdrahtung folgende Empfehlung der Maschinenfa- brik Reinhausen GmbH. ▪ Elektromagnetische Einstreuungen auf Signalleitungen, mit denen durch das Umfeld des Transformators zu rechnen ist, können den ordnungsge- mäßen Betrieb des Motorantriebs stören. ▪ Signalleitungen nach Möglichkeit geschirmt ausführen. ▪...
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6 Montage 7. Sicherstellen, dass während des Betriebs des Motorantriebs immer ein Strom entsprechend den Angaben im Kapitel Technische Daten (Belast- barkeit der Mikroschalter) über die Mikroschalter im Motorantrieb fließt, um die korrekte Funktion der Mikroschalter zu gewährleisten. ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020 6385142/07 DE ETOS...
7 Inbetriebnahme 7 Inbetriebnahme 7.1 Motorantrieb in Betrieb nehmen Vorbereitung 1. Sicherstellen, dass der Motorantrieb in Übereinstimmung mit dem mitge- lieferten Schaltbild angeschlossen ist. 2. Sicherstellen, dass alle Schutzleiter ordnungsgemäß angeschlossen sind. 3. Sicherstellen, dass die Vorsicherung selektiv zu den Schutzeinrichtungen im Motorantrieb ausgelegt ist.
7 Inbetriebnahme Bei Unklarheiten oder Problemen während der Inbetriebnahme kontaktieren Sie die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH. 7.2 Prüfungen am Motorantrieb Elektrischer Schlag! WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr schwerer Körperverletzung durch elektrische Spannung! ► Sicherstellen, dass der Motorantrieb gemäß der mitgelieferten Schaltbil- der korrekt angeschlossen ist. ►...
7 Inbetriebnahme 7.2.2 Mechanische und elektrische Endstellungsbegrenzung von Laststufenschalter/Umsteller und Motorantrieb überprüfen 1. Motorantrieb durch Betätigung des Schwenktasters S3 bis zur vorletzten Betriebsstellung schalten. Abbildung 73: Schwenktaster S3 2. Tür des Motorantriebs öffnen und Motorschutzschalter Q1 ausschalten (Position O). 3. Motorantrieb mit der Handkurbel bis zur letzten Betriebsstellung betätigen. Wird die letzte Betriebsstellung nicht erreicht, Kupplung zwischen Laststu- fenschalter/Umsteller und Motorantrieb überprüfen.
7 Inbetriebnahme 2. Motorschutzschalter wieder einschalten (Position I). ð Die Auslösung des Motorschutzschalters ist geprüft. 7.2.4 Funktionstüchtigkeit überprüfen Um die korrekte Verdrahtung des Geräts sicherzustellen, überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Geräts. ACHTUNG Schäden an Gerät und Anlagenperipherie Ein unsachgemäß angeschlossenes Gerät kann zu Schäden an Gerät und Anlagenperipherie führen.
3. Antrieb bei entkuppeltem Laststufenschalter nicht betätigen und Abtriebs- welle nicht verdrehen. 4. Entkuppelten Laststufenschalter nicht betätigen und dessen Antriebswelle nicht verdrehen. 5. Antrieb in der MR-Lieferverpackung zum Aufstellungsort transportieren. 6. Antrieb und Antriebswelle am Aufstellungsort an Transformator anbauen. 7.5 Transformator am Aufstellungsort in Betrieb nehmen ACHTUNG Schäden am Motorantrieb!
7 Inbetriebnahme ACHTUNG Schäden an Laststufenschalter und Motorantrieb! Schäden an Laststufenschalter und Motorantrieb durch nicht bestimmungs- gemäßen Einsatz der Stellungsmeldeeinrichtung. ► An den Anschlüssen des Stellungsmeldemoduls dürfen nur Stromkreise angeschlossen werden, wie im Kapitel Technische Daten Stellungsmel- deeinrichtung [►Abschnitt 14.3, Seite 394] angegeben. ►...
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7 Inbetriebnahme Um eine Verbindung herzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 verbinden. Abbildung 74: Verbindung über Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B.
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7 Inbetriebnahme Schnittstelle ETH1.1 Um eine Verbindung über die Schnittstelle ETH1.1 herzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Frontschnitt- stelle verbinden. Abbildung 75: Verbindung über die Frontschnittstelle herstellen 2. Auf dem PC die automatische Zuweisung der IP-Adresse über DHCP akti- vieren.
7 Inbetriebnahme Zur Verbindung über die Schnittstelle ETH2.2 gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.2 verbinden. Abbildung 76: Verbindung über rückseitige Schnittstelle ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B.
7 Inbetriebnahme 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. ð Der Dialog „Gerät neustarten“ erscheint. 4. Das Gerät neustarten, um die geänderte Spracheinstellung zu überneh- men. 7.6.3 Datum und Uhrzeit einstellen Sie können Datum und Uhrzeit über eine der nachfolgenden Varianten ein- stellen: ▪...
7 Inbetriebnahme 2. Den Menüpunkt Einstellungen > Inbetriebnahmeassistent auswählen. Abbildung 78: Inbetriebnahmeassistent aufrufen 3. Die Schaltfläche Weiter auswählen, um den Inbetriebnahmeassistenten zu starten. 4. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Wenn Sie alle für die Inbetriebnahme relevanten Parameter eingegeben ha- ben, fahren Sie mit der Funktionsprüfung fort. 7.6.5 Messwerte und Status der digitalen Eingänge und Ausgänge prüfen Überprüfen Sie zur Inbetriebnahme des Geräts, ob die Messwerte und der...
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7 Inbetriebnahme 2. Temperaturen an den Messpunkten mit einem geeigneten Messinstru- ment messen und mit den angezeigten Temperaturen vergleichen. ð Die Temperaturen müssen übereinstimmen, kleine Abweichungen sind aufgrund von Messtoleranzen zulässig. 3. Falls die Temperaturen nicht übereinstimmen: Verdrahtung gemäß Schaltbild prüfen. Konfiguration der analogen Eingänge prüfen [►Ab- schnitt 9.29, Seite 304].
8 Betrieb 8 Betrieb 8.1 Motorantrieb aus der Ferne betätigen Betätigen Sie den Motorantrieb im normalen Betrieb aus der Ferne. Die Betätigung können Sie über einen einmaligen Steuerimpuls, z. B. durch das optionale Funktionspaket „Automatische Spannungsregelung AVR ba- sic/pro“, einleiten. Dieser Verstellvorgang wird zwangsläufig beendet, unabhängig davon, ob während des Schaltvorganges weitere Steuerimpulse gegeben werden.
8 Betrieb 8.3 Motorantrieb mit Handkurbel betätigen WARNUNG Explosionsgefahr! Eine unerlaubte Betätigung des Motorantriebs mit der Handkurbel kann zu Tod oder schweren Verletzungen führen. ► Motorantrieb niemals elektrisch oder mit der Handkurbel betätigen bevor der Transformator freigeschaltet ist, wenn Sie einen Fehler am Transfor- mator oder Laststufenschalter/Umsteller vermuten.
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8 Betrieb 3. Die im Motorantrieb befestigte Handkurbel in die Handkurbelöffnung in der oberen Abdeckplatte stecken. ð Der eingebaute Handkurbelsperrschalter unterbricht den Motorstrom- kreis 2-polig. Der Steuerstromkreis wird nicht unterbrochen. ACHTUNG! Schäden am Laststufenschalter durch nicht korrekt beendete Stufenschaltung. Mit der Handkurbel solange in eine Richtung drehen, bis der Zeiger die Schaltschrittanzeige einmal komplett umrundet hat und wieder auf der Mittelstellung des grau markierten Bereichs der Schalt- schrittanzeige steht.
9 Visualisierung 9 Visualisierung Der Motorantrieb ETOS® ED ist mit einer webbasierten Visualisierung aus- gestattet. Diese ermöglicht es Ihnen das Gerät mit einem PC zu konfigurie- ren und Messwerte anzuzeigen. Systemvoraussetzungen Um auf die webbasierte Visualisierung zuzugreifen, benötigen Sie einen PC mit einem HTML5-fähigen Browser.
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9 Visualisierung Um eine Verbindung herzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 verbinden. Abbildung 79: Verbindung über Schnittstelle ETH2.1 oder ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B.
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9 Visualisierung Schnittstelle ETH1.1 Um eine Verbindung über die Schnittstelle ETH1.1 herzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Frontschnitt- stelle verbinden. Abbildung 80: Verbindung über die Frontschnittstelle herstellen 2. Auf dem PC die automatische Zuweisung der IP-Adresse über DHCP akti- vieren.
9 Visualisierung Zur Verbindung über die Schnittstelle ETH2.2 gehen Sie wie folgt vor: 1. PC und Gerät mittels Ethernetkabel (RJ45-Stecker) über die Schnittstelle ETH2.2 verbinden. Abbildung 81: Verbindung über rückseitige Schnittstelle ETH2.2 herstellen 2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Sub- netz wie das Gerät befindet (z. B.
9 Visualisierung 9.2.1 Allgemeine Gerätefunktionen einstellen Mit den nachfolgenden Parametern können Sie allgemeine Gerätefunktionen einstellen. Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Messwertanzeige Primärwerte Transformatorbezeichnung Transformator Remote-Verhalten Hardware und SCADA Information USB-Schnittstelle Aktivierung Service-Benutzerzugang Aktiviert SNMP-Agent...
9 Visualisierung Transformatorbezeichnung Mit diesem Parameter können Sie zur Identifikation eine Transformatorbe- zeichnung eingeben. Die Transformatorbezeichnung wird im Hauptbild- schirm der Visualisierung angezeigt. Remote-Verhalten Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts in der Betriebs- art Remote auswählen. Je nach Konfiguration des Geräts, können Sie das Remote-Verhalten wie folgt einstellen.
9 Visualisierung Einstellungen Parameter Allgemein Name Wert Home Sprache Deutsch Inbetriebnahmeassistent Auto-Logout Ereignisse Zeit bis Auto-Logout 15.0 min Messwertanzeige Primärwerte Transformatorbezeichnung Transformator Remote-Verhalten Hardware und SCADA Information USB-Schnittstelle Aktivierung Service-Benutzerzugang Aktiviert SNMP-Agent Rekorder CHANGE REBOOTadmin 18.03.2020 08:35 Einstellungen Abbildung 84: Allgemein Um den Parameter einzustellen, müssen Sie der Rolle Administrator ange- hören.
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9 Visualisierung ▪ DNP3 (DNP3-Übertragungsart TCP aktiv) ▪ MQTT Die Parameter für ETH 2.2 können Sie nur einstellen, wenn das Gerät mit der optionalen Schnittelle für die Visualisierung ausgestattet ist. Einstellungen Parameter Netzwerk...gen Name Wert Home IP-Addresse Eth 1 192.168.10.254 Subnetzmaske Eth 1 255.255.255.0 Gatewayadresse Eth 1 0.0.0.0...
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9 Visualisierung Wenn Sie den Wert 0.0.0.0 einstellen wird kein Gateway verwendet. Freigabe Visualisierung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, über welche Schnittstellen Sie auf die Visualisierung zugreifen können: ▪ Nur ETH 2.x ▪ ETH 1 und ETH 2.x Sie können diesen Parameter nur einstellen, wenn das Gerät mit der optio- nalen Leitsystemanbindung über Ethernet (TCP/IP) und der optionalen Schnittelle für die Visualisierung ausgestattet ist.
9 Visualisierung DNS-Server (optional) Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des DNS-Servers einstel- len. 9.4 MQTT In diesem Menüpunkt können Sie das Nachrichtenprotokoll MQTT aktivie- ren und konfigurieren. Dazu müssen Sie das Gerät mittels Ethernet über die Schnittstelle ETH 1 oder ETH2.x auf der Baugruppe CPU mit einem MQTT- Server (Broker) verbinden.
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9 Visualisierung MQTT aktivieren Mit diesem Parameter können Sie die Weiterleitung von Meldungen an den MQTT-Server (Broker) aktivieren. Broker-Adresse Wenn Sie eine URL-Adresse verwenden, können Sie mit diesem Parameter den Domain-Namen des MQTT-Servers (Broker) eingeben. Andernfalls kön- nen Sie die IP-Adresse des MQTT-Servers eintragen. Broker-Port Mit diesem Parameter können Sie den Port des MQTT-Servers (Broker) ein- stellen.
9 Visualisierung 9.5 Gerätezeit einstellen Sie können die Gerätezeit manuell einstellen oder automatisch über einen Zeitserver synchronisieren. Dazu müssen Sie das Gerät mittels Ethernet mit einem Zeitserver verbinden. Sie können SNTP und PTP gleichzeitig betrei- ben. In dem Fall wird die PTP-Zeit im Slave-Betrieb abgefragt. Einstellungen Parameter Zeitsynchr...ion...
9 Visualisierung Synchronisationsintervall Mit diesem Parameter können Sie einstellen, in welchem Intervall das Gerät die Zeit vom Zeitserver abrufen soll. Automatische Sommerzeit/Winterzeit Mit diesem Parameter können Sie die automatische Umstellung zwischen Sommerzeit und Winterzeit (Normalzeit) aktivieren. Je nach eingestellter Zeitzone (Region) schaltet das Gerät automatisch an den vorgegebenen Ta- gen zwischen Sommerzeit und Winterzeit um.
9 Visualisierung PTP-Hops Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Netzwerkabschnitte zwi- schen Master und Slave eingeben. Sie können bis zu 16 Hops einstellen. PTP-Version Mit diesem Parameter können Sie die PTP-Version auswählen. ▪ PTP Version 1 (IEEE 1588-2002) ▪...
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9 Visualisierung Syslog-Standard Mit diesem Parameter können Sie das Übertragungsverfahren und das For- mat der Syslog-Meldungen einstellen. Sie können folgende Optionen wäh- len: Standard Transport Meldungsformat RFC 5425 (empfohlen) TLS RFC 5424 RFC 5426 RFC 6587 RFC 3164 RFC 3164 Tabelle 24: Syslog-Standard Wenn Sie den Standard RFC 5245 (TLS) verwenden, müssen Sie das Root-Zertifikat und das Client-Zertifikat mit dem dazugehörigen Schlüssel des Syslog-Servers importieren.
9 Visualisierung Schweregrad Beschreibung Fehlerzustand Error Warnzustand Warning Hinweiszustand Notice Informationszustand Info Debug-Zustand Debug Tabelle 25: Schweregrade 9.7 Bildschirmschoner einstellen Um die Lebensdauer des Bildschirms auf der Frontplatte des Geräts zu er- höhen, können Sie einen Bildschirmschoner aktivieren und einstellen. Dazu stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung: ▪...
9 Visualisierung Wenn Sie den Bildschirmschoner deaktivieren, wirkt sich dies negativ auf die Lebensdauer des Displays aus. Die Maschinenfabrik Reinhausen emp- fiehlt, den Bildschirmschoner zu aktivieren und eine Wartezeit von 15 Minu- ten einzustellen. Wartezeit Bildschirmschoner Mit diesem Parameter können Sie die Wartezeit des Bildschirmschoners ein- stellen.
9 Visualisierung 9.8.1 IEC 61850 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 61850 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Ab- schnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 9.3, Seite 114]. Einstellungen Parameter IEC 61850 Name Wert Home IED-Name TAPCON Gerätekennung TAPCON...
9 Visualisierung Edition Mit diesem Parameter können Sie zwischen Edition 1 und Edition 2 des Leit- stellenprotokolls IEC 61850 umschalten. 9.8.1.1 ICD-Datei herunterladen Die ICD-Datei können Sie über den Import/Export-Manager [►Abschnitt 9.36, Seite 337] vom Gerät herunterladen. Dazu müssen Sie eine Ethernet- Verbindung zwischen dem Gerät und Ihrem PC herstellen. 9.8.1.2 CID-/SCD-Datei importieren (optional) Beachten Sie für den Import einer CID-Datei oder SCD-Datei folgende Fest- legungen.
9 Visualisierung 9.8.2 IEC 60870-5-101 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-101 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-101 Name Wert Home Serielle Schnittstelle RS232 Baudrate 9600 Übertragungsprozedur Unsymmetrisch Ereignisse Anzahl Link-Adresse Oktette Link-Adresse Anzahl ASDU-Adresse Oktette ASDU-Adresse Information Anzahl Informationsobjekt Adresse...
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9 Visualisierung Übertragungsprozedur Mit diesem Parameter können Sie die Übertragungsprozedur einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ Unsymmetrische Übertragung ▪ Symmetrische Übertragung Anzahl Link-Adresse Oktette Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie viele Oktette für die Link- Adresse vorgesehen sind. Link-Adresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse einstellen.
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9 Visualisierung ASDU-Einzelzeichenbestätigung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob eine Bestätigung als Einzel- zeichen anstelle einer vollständigen Nachricht gesendet werden soll. Die Einzelzeichenbestätigung ist ausschließlich für Abfragen von Daten der Klasse 2 (Class 2 Request) möglich. RES-Bit-Prüfung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob das Gerät das RES-Bit (Re- served Bit) im Steuerfeld prüfen soll.
9 Visualisierung Bezugszeit Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welche Zeit durch das Leitsys- tem übertragen wird. Das Gerät verwendet diese Information für die Zeitsyn- chronisation [►Abschnitt 9.5, Seite 119]. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Lokal Das Leitsystem überträgt die lokale Zeit. Hinweis: Wenn Sie diese Option verwenden, müssen Sie die automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Winterzeit [►Seite 120] deaktivieren.
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9 Visualisierung Serielle Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die serielle Schnittstelle zur Datenübertra- gung auswählen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ RS232 ▪ RS485 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪...
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9 Visualisierung DFC-Kompatibilität Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie das Gerät das DFC-Bit (Data Flow Control) im Steuerfeld verwenden soll. Sie können folgende Op- tionen wählen: Option Beschreibung Standard Das Gerät setzt das DFC-Bit in jeder Antwort auf einen Befehl.
9 Visualisierung 9.8.4 IEC 60870-5-104 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-104 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 9.3, Seite 114]. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-104 Name Wert Home TCP-Port 2404 ASDU-Adresse ASDU-Sequenzoptimierung Keine...
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9 Visualisierung Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Keine Das Gerät führt keine Optimierung des ASDU-Typen durch. Ed. 1 Optimierung gemäß IEC 60870 Edition 1 (Typ 1, 3, 9, 11, 21, 126). Ed. 1 Amendement2 Optimierung gemäß IEC 60870 Edition 1, Amendement 2 (Typ 1, 3, 9, 11, 13, 15 21, 126).
9 Visualisierung 9.8.5 Modbus konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll Modbus verwenden möchten, müssen Sie je nach ausgewähltem Modbus-Typ die entsprechenden Parameter einstel- len. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 9.3, Seite 114], wenn Sie Modbus TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter Modbus...
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9 Visualisierung TCP Keepalive Mit diesem Parameter können Sie die Funktion „TCP Keepalive“ aktivieren/ deaktivieren. Serielle Schnittstelle Mit diesem Parameter können Sie die serielle Schnittstelle zur Datenübertra- gung auswählen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ RS232 ▪ RS485 Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen.
9 Visualisierung 9.8.6 DNP3 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll DNP3 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren [►Abschnitt 9.3, Seite 114], wenn Sie DNP3 über TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter DNP3 Name Wert Home...
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9 Visualisierung Baudrate Mit diesem Parameter können Sie die Baudrate der seriellen Schnittstelle einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ 9600 Baud ▪ 19200 Baud ▪ 38400 Baud ▪ 57600 Baud ▪ 115200 Baud 9.8.6.2 Geräteadresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Geräts einstellen. 9.8.6.3 Zieladresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse des Ziel-Masters einstel- len.
LLN0 angelegt werden. ▪ GSE-Elemente, für die Konfiguration der GOOSE-Nachricht, können unter ConnectedAP angelegt werden. ▪ Die maximale Anzahl der Datenpunkte pro GOOSE-Nachricht ist im Priva- te Element type="MR-MAX-GOOSE-PUBLISH-FCDA" definiert. Sie kön- nen diesen Wert nicht anpassen. ® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
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▪ Die maximale Anzahl der benutzbaren GSEControl-Elemente ist im TEM- PLATE.icd unter Services GOOSE definiert. Sie können diesen Wert nicht anpassen. ▪ Die kürzeste Wiederholrate ist im Private Element type="MR-MINTIME- GOOSE" definiert. Sie können diesen Wert nicht anpassen. Beispiel: Konfiguration Um das Gerät als GOOSE-Publisher zu konfigurieren, müssen Sie die Vi-...
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9 Visualisierung 2. Die Option SCADA-Konfiguration auswählen. ð Die SCADA-Konfiguration wird als Zip-Archiv exportiert. 3. Zip-Archiv entpacken und die Datei TEMPLATE.icd gemäß den Anforde- rungen anpassen. 4. Den Menüpunkt Einstellungen > Import auswählen. 5. Die Option PC oder USB auswählen, die SCD-/CID-Datei auswählen und Übertragen auswählen.
DataSet dürfen Datenobjekte (DO) oder Datenattribute (DA) enthalten sein. Die maximale Anzahl der benutzbaren Datenpunkte pro GOOSE-Nach- richt ist im Private Element type="MR-MAX-GOOSE-SUBSCRIBER-FCDA" definiert. Sie können diesen Wert nicht anpassen. Sie können nur Datenpunkte mit bType BOOLEAN (true | false) und Dbpos (intermediate-state | off | on | bad-state) verwenden.
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9 Visualisierung Konfiguration Um das Gerät als GOOSE-Subscriber zu konfigurieren, müssen Sie die Vi- sualisierung über einen PC aufrufen. Sie müssen der Benutzerrolle Para- metrierer oder Administrator angehören. Um das Gerät als GOOSE-Subscriber zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: ü...
9 Visualisierung 5. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die Konfiguration zu spei- chern. ð Die Dialog Gerät neustarten erscheint. 6. Abbrechen auswählen, wenn Sie noch weitere Datenpunkte konfigurie- ren wollen oder OK auswählen, um die geänderte Konfiguration durch den Neustart des Geräts abzuschließen. Konfiguration löschen Sie können die Datenpunktkonfiguration bei Bedarf löschen.
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9 Visualisierung Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung 0...32768 größer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv. ▪ Wenn Sie keinen Wert eingeben, übernimmt das Gerät den über Geräteparameter festgelegten Schwellwert.
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9 Visualisierung 9.8.8.2 IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-103 können Sie folgende Daten- punkteigenschaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. Typkennung des Datenpunkts.
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9 Visualisierung Abbildung 102: IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Um die Datenpunkte zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunkt- liste zu übernehmen. 4.
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9 Visualisierung Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung 0...32768 größer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv. ▪ Wenn Sie keinen Wert eingeben, übernimmt das Gerät den über Geräteparameter festgelegten Schwellwert.
9 Visualisierung 9.8.8.4 Modbus-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll Modbus können Sie folgende Datenpunkteigen- schaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. Datenpunkttyp Nein Index1 Adresse des Datenpunkts 0...65535...
9 Visualisierung 9.8.8.5 DNP3-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll DNP3 können Sie folgende Datenpunkteigen- schaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Aktiv Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Aktiv/inaktiv Datenpunkt über das Leitsystemprotokoll übertragen wer- den soll oder nicht. OBJGROUP Die Spalte OBJGROUP zeigt Ihnen die Objektgruppe des Nein Datenpunkts an: ▪...
9 Visualisierung Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich NAME Bezeichnung des Datenpunkts. Nein Deadband Schwellwert für analoge Eingänge. Nur wenn die Wertän- 0...32768 derung größer ist als der Schwellwert, wird der Daten- punkt erneut übertragen. ▪ Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv.
9 Visualisierung 3. Die Schaltfläche Ja auswählen, um die Datenpunktkonfiguration auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 9.8.8.7 Datenpunktkonfiguration exportieren und importieren Sie können die Datenpunktkonfiguration exportieren, z. B. um sie zu sichern oder um Sie auf einem weiteren Gerät zu importieren. Weiter Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Import/Export-Manager [►Abschnitt 9.36, Sei- te 337].
9 Visualisierung 9.9.1 Daten des Typenschilds eingeben Sie können die Daten des Typenschilds für den Transformator, Laststufen- schalter und Motorantrieb eingeben. Einstellungen Parameter Typenschild Name Wert Home Tx-Seriennummer Tx-Baujahr Tx-Typ Ereignisse Tx-Beschreibung Tx-Hersteller Tx-Norm Tx-Phasen Information Tx-Isolationsmedium Tx-Nennspannung Tx-Frequenz Tx-Nennstrom Rekorder Tx-Nennleistung Tx-Kühlungsart...
9 Visualisierung ► Den Menüpunkt Information > System > Typenschild auswählen. 9.10 Signale und Ereignisse verknüpfen Das Gerät bietet Ihnen die Möglichkeit, digitale Eingänge (GPI) und Leitsys- tembefehle (SCADA) mit Gerätefunktionen, digitalen Ausgängen (GPO) und Leitsystemmeldungen zu verknüpfen. Dazu sind die verfügbaren digitalen Eingänge fest mit jeweils einer Ereignis- meldung Generischer digitaler Eingang verknüpft und die verfügbaren Leit- systembefehle sind fest mit jeweils einer Ereignismeldung Generischer SCA- DA-Befehl verknüpft.
9 Visualisierung Beachten Sie, dass Sie ausschließlich die Ereignisnummern der Ereignisse Generischer digitaler Eingang oder Generischer SCADA-Befehl eingeben können. Wenn Sie die Ereignisnummer 500 eingeben, ist die Verknüpfung deakti- viert. Einstellungen Parameter Funktion...fen Name Wert Home Parallellaufmethode Master Parallellaufmethode Follower Parallellaufmeth.
9 Visualisierung Einstellungen Parameter Ausgänge...fen Name Wert Home Generischer digitaler Ausgang 1 Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 110: Digitale Ausgänge verknüpfen ü Die gewünschte Ereignisnummer ist bekannt [►Abschnitt 9.33, Seite 323]. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > System > Ausgänge ver- knüpfen auswählen.
9 Visualisierung 9.11.1 Kühlstufen konfigurieren Zur Steuerung der Kühlanlage müssen Sie für jede Kühlgruppe die nachfol- genden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter Steuerung ...e 1 Name Wert Home Aktivieren Eingangsgröße Einschalten Heißpunkttemperatur Eingangsgröße Ausschalten Oberste Öltemperatur Ereignisse Schaltpunkt 60 °C Hysterese Einschaltverzögerung 2 min Altern.
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9 Visualisierung Eingangsgröße Einschalten Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welcher Temperaturmesswert zum Einschalten der Kühlstufe verwendet werden soll. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ Obere Öltemperatur ▪ Heißpunkttemperatur ▪ Umgebungstemperatur ▪ Untere Öltemperatur ▪ OLTC-Öltemperatur ▪ Generische Temperatur Eingangsgröße Ausschalten Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welcher Temperaturmesswert zum Ausschalten der Kühlstufe verwendet werden soll.
9 Visualisierung Periodischer Modus Mit diesem Parameter können Sie den periodischen Modus [►Abschnitt 9.11.5, Seite 162] für die Kühlstufe aktivieren. Aktiv bei Fehler Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob das Gerät die Kühlstufe im Fehlerfall aktivieren soll (Fail-Safe-Modus). Folgende Fehlerarten werden er- kannt: ▪...
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9 Visualisierung Kühlstufen aktiviert. Um den Einschaltstrom der Kühlstufen zu begrenzen, werden die Kühlstufen mit einer Verzögerungszeit von 60 Sekunden nach- einander zugeschaltet. Einstellungen Parameter Kühlanla...ung Name Wert Home Betriebsart Manuell Lastabh. Modus aktivieren Lastabh. Modus: Schaltpunkt 100.0 % Ereignisse Lastabh. Modus: Einschaltverzög. 2.0 min Lastabh.
9 Visualisierung Lastabhängiger Modus: Nachlaufzeit Mit diesem Parameter können Sie die Zeitdauer einstellen, für die die Kühl- stufen weiter eingeschaltet bleiben, wenn der Transformatorlaststrom wieder kleiner ist als der eingestellte Schaltpunkt. 9.11.5 Periodischen Modus konfigurieren Der periodische Modus dient dazu, dem Festsetzen der Lager der Kühlstu- fen durch lange Standzeiten entgegenzuwirken.
9 Visualisierung Periodischer Modus: Einschaltdauer Mit diesem Parameter können Sie die Zeitdauer einstellen, wie lange die Kühlstufen eingeschaltet sein sollen. Periodischer Modus: Einschaltverzögerung Mit diesem Parameter können Sie die Zeitdauer einstellen, nach der die Kühlstufen erneut eingeschaltet werden sollen. 9.11.6 Alternierenden Modus konfigurieren Wenn der Transformator mit mehreren gleichwertigen Kühlstufen ausgestat- tet ist, können Sie die Kühlstufen im alternierenden Modus betreiben.
9 Visualisierung 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Alternierenden Modus aktivieren Mit diesem Parameter können Sie den alternierenden Modus der Kühlan- lagensteuerung aktivieren. Alternierender Modus: Wechselintervall Mit diesem Parameter können Sie die Zeitdauer einstellen, nach der die Kühlstufe gewechselt werden soll.
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9 Visualisierung Das nachfolgende Diagramm zeigt beispielhaft den Verlauf der Lüfterdreh- zahl abhängig von der Temperatur der obersten Ölschicht entsprechend der eingestellten Parameter. θ θ °C θ Topoil Abbildung 116: Lüfterdrehzahl in Abhängigkeit von der Temperatur der obersten Ölschicht n Lüfterdrehzahl θ...
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9 Visualisierung Das nachfolgende Diagramm zeigt beispielhaft den Verlauf der Lüfterdreh- zahl abhängig vom Lastfaktor entsprechend der eingestellten Parameter. Lastfaktor Abbildung 117: Lüfterdrehzahl in Abhängigkeit vom Lastfaktor n Lüfterdrehzahl θ Temperatur der obersten Öl- Topoil schicht Minimale Lüfterdrehzahl Maximale Lüfterdrehzahl Untere Schwelle Lastfaktor Obere Schwelle Lastfaktor Einstellungen Parameter...
9 Visualisierung 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Mindestlaufzeit Lüfter nach Fehler Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie lang die Lüfter weiterlaufen sollen, falls ein Fehler bei der Lüftersteuerung auftritt. Für diese Dauer lau- fen die Lüfter mit voller Leistung.
9 Visualisierung – Hysterese – Einschaltschwelle Abbildung 119: Status der Kühlstufen ► Den Menüpunkt Information > Kühlanlage > Kühlanlagensteuerung auswählen. 9.12 Kühlanlagenüberwachung (optional) Mit der optionalen Funktion Kühlanlagenüberwachung können Sie die Kühl- anlage eines Transformators überwachen. 9.12.1 Kühlanlagenüberwachung einstellen Mit den folgenden Parametern können Sie allgemeine Funktionen der Kühl- anlagenüberwachung einstellen.
9 Visualisierung 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Kühlanlage > Kühlan- lagenüberwachung auswählen. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Vorlaufzeit Bewertung Mit diesem Parameter können Sie die Zeitspanne einstellen wie lange eine Kühlstufe aktiv sein muss, bevor das Gerät eine Bewertung der zu überwa- chenden Kennwerte der Funktion „Kühlanlagenflussüberwachung“...
9 Visualisierung 9.12.2.2 Kühlleistung anzeigen Sie können sich den zeitlichen Verlauf des Mittelwerts des thermischen Wi- derstands der Kühlanlage R über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Abbildung 122: Kühlleistung ► Den Menüpunkt Information > Kühlanlage > Kühlleistung auswählen. 9.12.3 Kühlanlagenflussüberwachung (optional) Das Gerät kann eine Kühlanlage mit 2 Öl-Wasser-Kühlstufen überwachen.
9 Visualisierung Öl Wasser Kühlstufe 1 Kühlstufe 2 0,96 bar 1,10 bar 0,96 bar 1,10 bar 3,6 m³/h 3,9 m³/h 3,6 m³/h 3,6 m³/h 45 °C 8 °C 47 °C 8 °C 38 °C 14 °C 41 °C 15 °C Abbildung 123: Kennwerte der Kühlanlagenflussüberwachung 9.12.3.1 Kühlanlagenflussüberwachung einstellen Für die Überwachung des Kühlanlagenflusses können Sie für die Kühlmedi-...
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9 Visualisierung Verhalten Wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<), dann löst das Gerät eine Ereignismel- dung aus. Abbildung 124: Überwachung Kühlstufe 1 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Kühlanlage > Überwa- chung Kühlstufe 1/2 auswählen.
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9 Visualisierung Öldruck Mit diesen Parametern können Sie die Grenzwerte für den zulässigen Druck des Ölkreislaufs einstellen. Sie können für jede Kühlstufe zwei untere Grenz- werte einstellen. Ölfluss Mit diesen Parametern können Sie die Grenzwerte für die zulässige Durch- flussmenge des Ölkreislaufs einstellen. Sie können für jede Kühlstufe zwei untere Grenzwerte einstellen.
9 Visualisierung 9.12.3.2 Kühlanlagenfluss anzeigen Sie können sich den zeitlichen Verlauf der Messwerte der Kühlanlagenfluss- überwachung über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Abbildung 125: Kühlanlagenfluss ► Den Menüpunkt Information > Kühlanlage > Kühlstufe 1/2 auswählen. 9.13 Ansteuerung des Motorantriebs (optional) Mit den nachfolgenden Parametern können Sie die Ansteuerung des Moto- rantriebs konfigurieren.
9 Visualisierung 9.13.1 Schaltimpuls zur Ansteuerung des Motorantriebs einstellen Mit den Parametern Schaltimpulsart, Schaltimpulsdauer und Schaltimpuls- pause können Sie den Schaltimpuls des Geräts an die Anforderungen der Steuerung des Motorantriebs anpassen. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Motor und Steuer- schrank >...
9 Visualisierung Abbildung 127: Schaltimpulsdauer und Schaltimpulspause 1 Schaltimpulsdauer 2 Schaltimpulspause Schaltimpulsdauer Mit diesem Parameter können Sie die maximale Dauer des Schaltimpulses einstellen. Der Schaltimpuls wird nach Ablauf der Schaltimpulsdauer zurück gesetzt oder wenn das Gerät vorher das Signal Motor läuft empfängt oder eine Änderung der Stufenstellung erfolgt.
9 Visualisierung 3. Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Motorlaufzeit Mit diesem Parameter können Sie die Motorlaufzeit einstellen. Motorlaufzeitüberwachung Mit diesem Parameter können Sie die Motorlaufzeitüberwachung aktivieren oder deaktivieren. 9.13.3 Schaltrichtung einstellen Sie können die Schaltrichtung des Motorantriebs einstellen. 1.
9 Visualisierung Schaltrichtung Q (optional) Mit diesem Parameter können Sie die Schaltrichtung für die Blindleistungs- regelung einstellen. Dadurch können Sie das Verhalten des Geräts gemäß Ihrer Konfiguration von Laststufenschalter und Motorantrieb anpassen. Sie können folgende Optionen wählen: Einstellung Bedeutung Standard Gerät gibt ein Signal über den Ausgang Höher ab, um die Blindleistung zu erhöhen.
9 Visualisierung 9.15.2 Regelgröße einstellen (optional) Wenn das Gerät mit der optionalen Funktion Blindleistungsregelung ausge- stattet ist, dann können Sie einstellen, welche Messgröße das Gerät regeln soll. Einstellungen Parameter Regelung Name Wert Home Regelgröße Spannung Verhalten bei SCADA-Unterbrechung Keine Reaktion Verzögerungszeit SCADA-Unterbre...
9 Visualisierung 9.16 Spannungsregelung (optional) In diesem Abschnitt werden alle für die Spannungsregelung benötigten Pa- rameter beschrieben. Einstellungen Parameter Spannungsr...ung Name Wert Home Sollwert 1 100 V Sollwert 2 100 V Sollwert 3 100 V Ereignisse Sollwert auswählen Sollwert 1 Bandbreite 1.0 % Verzögerungszeit T1 40 s Zeitverhalten T1 Linear...
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9 Visualisierung Sollwert einstellen 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Regelung > Soll- wert auswählen. 2. Sollwert eingeben. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Sollwert auswählen Mit diesem Parameter können Sie den Sollwert auswählen, der für die Rege- lung verwendet wird.
9 Visualisierung 9.16.1.4 Analoge Sollwertvorgabe Bei der analogen Sollwertvorgabe können Sie mittels eines analogen Si- gnals (z. B. 4...20 mA) den Sollwert für die automatische Spannungsrege- lung variabel anpassen. Sollwert Max. Min. Min. Max. Analogsignal Abbildung 132: Analoge Sollwertvorgabe Zur Konfiguration der analogen Sollwertvorgabe können Sie die nachfolgend beschriebenen Parameter einstellen.
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9 Visualisierung Sollwertvorgabe min. einstellen Mit diesem Parameter können Sie den Sollwert einstellen, der dem minima- len Pegel des Analogsignals entspricht (z. B. 4 mA bei 4...20 mA-Signal). 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Regelung > Sollwertvor- gabe min. auswählen. 2. Sollwert eingeben. 3.
9 Visualisierung 9.16.1.6 Wirkleistungsabhängige Anpassung des Spannungssollwerts Die Funktion TAPCON® Dynamic Setpoint Control (TDSC) dient dazu, den Spannungssollwert abhängig von der gemessenen Wirkleisung anzupassen. Dadurch können Sie einen Spannungsabfall bei erhöhter Last oder eine Spannungserhöhung durch dezentrale Einspeisung ausgleichen. Je nach der gemessenen positiven oder negativen Wirkleistung, basiert die Berechnung des Sollwerts auf 2 Geradengleichungen (siehe Beispiel in nachfolgender Abbildung).
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9 Visualisierung Wirkleistung bei minimalen Eingestellter Sollwert bei einer Sollwert gemessenen Wirkleistung = 0 Wirkleistung bei maximalen Sollwert Verhalten bei Überschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P meas überschreitet, wird der Wert U als Sollwert übernommen. Verhalten bei Unterschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P...
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9 Visualisierung auf den eingestellten Sollwert [►Abschnitt 9.16.1.1, Seite 183]. Sie können die leistungsabhängige Anpassung des Spannungssollwerts wie folgt akti- vieren oder deaktivieren: ▪ Parameter ▪ Digitale Eingänge TDSC ein und TDSC aus (optional) ▪ Leitsystembefehl (optional) Wenn Sie TDSC aktivieren, wird die Funktion Leitungskompensation (R-X- Kompensation oder Z-Kompensation) deaktiviert.
9 Visualisierung TDSC Pmax/Pmin Mit diesen Parametern können Sie den maximalen und minimalen Wirkleis- tungswert einstellen, bei dem der maximale und minimale wirkleistungsab- hängiger Sollwert für die Regelung verwendet werden soll. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Regelung > TDSC Pmax/ Pmin auswählen.
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9 Visualisierung Abbildung 134: Wirkleistungsabhängige Anpassung des Spannungssollwerts Sollwert Minimaler Sollwert Gemessene Wirkleistung Maximaler Sollwert meas Wirkleistung bei minimalen Eingestellter Sollwert bei einer Sollwert gemessenen Wirkleistung = 0 Wirkleistung bei maximalen Sollwert Verhalten bei Überschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P meas überschreitet, wird der Wert U...
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9 Visualisierung Lineare Abhängigkeit bei negativer Wirkleistung: Wenn die gemessene Wirkleistung P ≤ P ≤ 0 ist, dann wird der Sollwert meas gemäß folgender Formel berechnet: × P meas 0 - P Lineare Abhängigkeit bei positiver Wirkleistung: Wenn die gemessene Wirkleistung 0 ≤ P ≤ P ist, dann wird der Soll- meas...
9 Visualisierung TDSC 1/2/3 Umax/Umin Mit diesen Parametern können Sie den maximalen und minimalen Sollwert einstellen. Der maximale oder minimale Sollwert wird aktiviert, wenn die ge- messene Wirkleistung die eingestellte minimale beziehungsweise maximale Wirkleistung erreicht. 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Regelung > TDSC Umax/ Umin auswählen.
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9 Visualisierung Der zulässige Einstellbereich ist 49...140 V. Der vorgegebene Wert wird in den Parameter Sollwert 1 geschrieben. Ist die BCD-Kodierung ungültig oder die Sollwertvorgabe über BCD deaktiviert, dann verwendet das Gerät den eingestellten Sollwert 1. Sollwert BCD-Eingang 49 V 50 V 51 V 52 V 53 V...
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9 Visualisierung Sollwert BCD-Eingang 81 V 82 V 83 V 84 V 85 V 86 V 87 V 88 V 89 V 90 V 91 V 92 V 93 V 94 V 95 V 96 V 97 V 98 V 99 V 100 V 101 V...
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9 Visualisierung Sollwert BCD-Eingang 116 V 117 V 118 V 119 V 120 V 121 V 122 V 123 V 124 V 125 V 126 V 127 V 128 V 129 V 130 V 131 V 132 V 133 V 134 V 135 V 136 V...
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9 Visualisierung Bandbreite Mit diesem Parameter können Sie die maximal zulässige Abweichung der Messspannung U vom Sollwert U einstellen. Soll Um einen korrekten Wert einzustellen, müssen Ihnen die Stufenspannun- gen und die Nennspannung des Transformators bekannt sein. Beachten Sie, dass eine große Bandbreite zu einer großen Regelabweichung führt. Die Bandbreite muss immer größer sein, als folgender Wert: n - 1 ±...
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9 Visualisierung Schaltbefehl . Der Laststufenschalter führt eine Schaltung in Richtung Stufe höher oder in Richtung Stufe tiefer durch, um in den Bereich der Band- breite zurückzukehren. Abbildung 135: Verhalten der Regelfunktion mit Verzögerungszeit T1 1 Obere Grenze der Bandbreite 4 Eingestellte Verzögerungszeit T1 2 Sollwert 5 Gemessener Wert der Regelgröße 3 Untere Grenze der Bandbreite...
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9 Visualisierung Für die Einstellung der Verzögerungszeit T2 müssen Sie folgende Voraus- setzungen beachten: ▪ Der Wert der Verzögerungszeit T2 muss größer sein als die Schaltimpuls- dauer. ▪ Der Wert der Verzögerungszeit T2 muss größer sein als die maximale Laufzeit des Motorantriebs. ▪...
9 Visualisierung 9.17 Blindleistungsregelung (optional) In diesem Abschnitt werden alle für die Blindleistungsregelung benötigten Parameter beschrieben. Einstellungen Parameter Blindleist...ung Name Wert Home Sollwert 0 var Bandbreite 0 var Verzögerungszeit T1 40 s Ereignisse Zeitverhalten T1 Linear Verzögerungszeit T2 aktivieren Verzögerungszeit T2 10 s Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin...
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9 Visualisierung raum , erfolgt nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit T1 ein Schaltbefehl . Der Laststufenschalter führt eine Schaltung in Richtung Stufe höher oder in Richtung Stufe tiefer durch, um in den Bereich der Band- breite zurückzukehren. Abbildung 138: Verhalten der Regelfunktion mit Verzögerungszeit T1 1 Obere Grenze der Bandbreite 4 Eingestellte Verzögerungszeit T1 2 Sollwert...
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9 Visualisierung die Verzögerungszeit. Das Gerät reagiert dadurch schneller auf große Span- nungsänderungen im Netz. Dadurch steigt die Regelgenauigkeit, die Schalt- häufigkeit nimmt jedoch zu. Abbildung 139: Diagramm für integrales Zeitverhalten ΔU/B Regelabweichung "ΔU" in % des Sollwerts im Verhältnis zur eingestellten Bandbreite "B"...
9 Visualisierung größe weiterhin außerhalb der Bandbreite, beginnt die Verzögerungszeit T2 abzulaufen. Nach Ablauf der Verzögerungszeit T2 wird erneut ein Steue- rimpuls für den Schaltvorgang an den Motorantrieb ausgegeben , um in den Bereich der Bandbreite zurückzukehren. Abbildung 140: Verhalten der Regelfunktion mit Verzögerungszeit T1 und T2 1 Obere Grenze der Bandbreite 4 Eingestellte Verzögerungszeit T1 und Verzögerungszeit T2.
9 Visualisierung 9.18.1 Wandlerdaten einstellen Mit den nachfolgenden Parametern können Sie die Wandlerdaten einstellen. Beachten Sie zusätzlich die Beispiele für gängige Schaltungen von Strom- wandlern und Spannungswandlern [►Abschnitt 9.18.2, Seite 206]. Einstellungen Parameter Wandlerdaten Name Wert Home Wandlerprimärspannung 100 kV Wandlersekundärspannung 100 V Wandlerprimärstrom 100 A...
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9 Visualisierung Wandlersekundärstrom Mit diesem Parameter können Sie den Sekundärstrom des Stromwandlers einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: ▪ 0,2 A ▪ 1 A ▪ 5 A Wenn Sie die optionale Funktion „Heißpunktberechnung an 3 verschiedenen Wicklungen (W1, W2, W3)“ verwenden, dann gilt die Einstellung dieses Pa- rameters für alle 3 Wicklungen.
9 Visualisierung Stromwandlerschaltung Mit diesem Parameter können Sie die Schaltung Ihres Stromwandlers ein- stellen. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung 1 Ph Strangstrom Messung des Strangstroms im 1-Phasen- netz. 3 Ph Summenstrom Messung des Differenzstroms im 3-Pha- sennetz. 3 Ph Strangstrom Messung des Strangstroms im 3-Phasen- netz.
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9 Visualisierung Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung 1 Ph Strangspannung Stromwandlerschaltung 1 Ph Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° Tabelle 49: Schaltung 1-A Schaltung 1-B ▪ Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und Neutralleiter angeschlossen.
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9 Visualisierung Schaltung 1-C ▪ Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler CT1 ist in den Außenleiter L1 und CT2 in den Außen- leiter L2 eingeschleift. ▪ Die Stromwandler CT1 und CT2 sind kreuzweise parallelgeschaltet (Sum- menstrom = I + I ▪...
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9 Visualisierung ▪ Der Strom I eilt der Spannung U um 90° voraus. Dies entspricht ei- ner Phasenverschiebung von -90°. ▪ Der Spannungsabfall an einem Außenleiter wird durch den Strom I stimmt. Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option...
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9 Visualisierung Schaltung 1-F ▪ Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler CT ist in den Außenleiter L1 eingeschleift. ▪ Der Strom I eilt der Spannung U um 30° nach. Dies entspricht einer Phasenverschiebung von +30°...
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9 Visualisierung Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung Stromwandlerschaltung Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-phasige Messung (Kanal 1, 2, 3) Messmodus Phase-Phase Tabelle 55: Schaltung 3-A Schaltung 3-B l1 k2 l2 k3 ▪ Dreiphasige Messung. ▪...
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9 Visualisierung Schaltung 3-C l1 k2 l2 k3 ▪ Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. ▪ Die Spannungswandler sind zwischen den Phasen angeschlossen. ▪ Der Stromwandler ist an der Phase L1 angeschlossen. Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option...
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9 Visualisierung Parameter Option Phasenwinkelkorrektur -150° UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Phase Tabelle 58: Schaltung 3-D Schaltung 3-E l1 k2 l2 k3 ▪ Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. ▪ Die Spannungswandler sind zwischen den Phasen angeschlossen. ▪ Der Stromwandler ist an der Phase L3 angeschlossen. Parameter Option Spannungswandlerschaltung...
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9 Visualisierung ▪ Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. ▪ Die Spannungswandler sind zwischen Phase und Neutralleiter ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler ist an der Phase L1 angeschlossen. Parameter Option Spannungswandlerschaltung 3 Ph Strangspannung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Neutral Tabelle 60: Schaltung 3-F...
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9 Visualisierung Schaltung 3-H l1 k2 l2 k3 ▪ Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. ▪ Die Spannungswandler sind zwischen Phase und Neutralleiter ange- schlossen. ▪ Der Stromwandler ist an der Phase L3 angeschlossen. Parameter Option Spannungswandlerschaltung 3 Ph Strangspannung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 120°...
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9 Visualisierung Schaltung S-1 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Summenstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-ph Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Neutral Tabelle 63: Schaltung S-1...
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9 Visualisierung Schaltung S-2 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung 3 Ph Strangspannung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Summenstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 1-ph.
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9 Visualisierung Schaltung S-3 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Strangstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph. Strom Messmodus Phase-Phase Tabelle 65: Schaltung S-3...
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9 Visualisierung Schaltung S-4 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung 3 Ph Differenzspannung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Strangstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur -30° UI-Messkanäle 1-ph.
9 Visualisierung 9.19 Messung Mit den nachfolgenden Parametern können Sie die Messung von Strom und Spannung konfigurieren. Einstellungen Parameter Messung Name Wert Home Regelungsmodus Einphasig Regelgröße L1/N oder L1/L2 UI-Messkanäle Dreiphasige Messung: Kanal 1,2 Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 142: Messung 1.
9 Visualisierung 9.19.2 Regelungsgröße Wenn Sie die Spannungsmessung und Strommessung mit dem 3-phasigen Messmodul UI 3 durchführen und den Regelungsmodus „Einphasig“ verwen- den, können Sie mit diesem Parameter auswählen, welche Phase zur Span- nungsregelung verwendet werden soll. Sie können folgende Optionen wäh- len: ▪...
9 Visualisierung 9.20 Leitungskompensation Mit der Funktion Kompensation können Sie den lastabhängigen Spannungs- abfall zwischen Transformator und Verbraucher ausgleichen. Dazu stellt Ih- nen das Gerät 2 Kompensationsmethoden zur Verfügung: ▪ R-X-Kompensation ▪ Z-Kompensation 9.20.1 R-X-Kompensation Die R-X-Kompensation kann die Spannungsverluste in den Leitungen kom- pensieren und somit die korrekte Spannung beim Verbraucher sicherstellen.
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9 Visualisierung Um die R-X-Kompensation zu verwenden, müssen Sie folgende Leitungsda- ten eingeben: ▪ Ohmscher Widerstandsbelag in mΩ/m ▪ Induktiver Widerstandsbelag in mΩ/m ▪ Leitungslänge in km Einstellungen Parameter Kompensation Name Wert Home Kompensationsmethode R-X-Kompensation Ohmscher Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Induktiver Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Ereignisse Leitungslänge...
9 Visualisierung 9.20.2 Z-Kompensation Um die Spannung beim Verbraucher konstant zu halten, können Sie mittels Z-Kompensation eine stromabhängige Spannungserhöhung aktivieren. Sie können zudem einen Grenzwert definieren, um zu hohe Spannungen am Transformator zu vermeiden. ΔU% ΔU% max ΔU% Abbildung 146: Z-Kompensation Um die Z-Kompensation zu verwenden, müssen Sie die Spannungserhö- hung (ΔU) unter Berücksichtigung des Stroms berechnen.
9 Visualisierung Einstellungen Parameter Kompensation Name Wert Home Kompensationsmethode R-X-Kompensation Ohmscher Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Induktiver Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Ereignisse Leitungslänge 0.00 m Spannungserhöhung 0.0 % Spannungsgrenzwert 0.0 % Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 03.02.2020 08:09 Einstellungen Abbildung 147: Kompensation 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Kompensation auswählen.
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9 Visualisierung 9.21.1.1 Stufengleichlauf Bei der Parallellaufmethode Stufengleichlauf arbeitet ein Spannungsregler als Master, alle anderen Spannungsregler arbeiten als Follower. Master Follower Stufenstellung CAN-Bus Abbildung 148: Stufengleichlauf Der Master übernimmt die Spannungsregelung und sendet über den CAN- Bus seine aktuelle Stufenstellungen an alle Follower. Die Follower verglei- chen die empfangene Stufenstellung mit der eigenen Stufenstellung.
9 Visualisierung Parameter Auto Master Follower Kreisblindstromblockier- Optional, wenn Master/Follower Stromblockierung aktiv) grenze Master/Follower Strom- blockierung Master/Follower Schalt- verhalten Maximale Stufendifferenz Ja (wenn Fol- Nein lower) Fehler wenn keine Kom- munikation Verhalten wenn keine Kommunikation Parallellauffehler Verzö- gerungszeit Tabelle 69: Parameter 9.21.1.2 Kreisblindstromminimierung mit CAN-Bus-Kommunikation Bei der Parallellaufmethode Kreisblindstrom wird der Parallelbetrieb nach der Methode der Kreisblindstromminimierung durchgeführt.
9 Visualisierung Die Kreisblindstrommethode eignet sich für parallelgeschaltete Transforma- toren mit vergleichbarer Nennleistung und Kurzschlussspannung U sowie für Schaltgruppen mit gleicher und ungleicher Stufenspannung. Dabei ist keine Information über die Stufenstellung erforderlich. Beachten Sie, dass Sie für die Parallellaufmethode „Kreisblindstromminimie- rung“...
9 Visualisierung wird den eigenständig regelnden Spannungsreglern als Korrektur zur ermit- telten Regelabweichung aufgrund der Messspannung addiert. Diese zusätz- liche Regelabweichung ist abhängig von der Abweichung des gemessenen Leistungsfaktors vom Soll-Leistungsfaktor. Für die Leistungsfaktormethode müssen Sie die Bedingungen Ihres Netzes kennen, um die Parameter des Geräts korrekt einzustellen.
9 Visualisierung 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Parallellauf aus- wählen. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Den gewünschten Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Parallellauf aktivieren Mit diesem Parameter können Sie den Parallellauf aktivieren oder deaktivie- ren.
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9 Visualisierung CAN-Bus-Adresse Mit diesem Parameter können Sie dem Gerät eine CAN-Bus-Adresse zuwei- sen. Damit alle Geräte über den CAN-Bus kommunizieren können, ist eine individuelle Kennung jedes einzelnen Geräts notwendig. Wenn Sie den Wert auf 0 stellen, dann erfolgt keine Kommunikation. Kreisblindstromempfindlichkeit Mit diesem Parameter können Sie den Einfluss des Kreisblindstroms auf die Berechnung der Regelabweichung einstellen.
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9 Visualisierung Die Belastungsart können Sie mit Hilfe der Phasenwinkeldifferenz zwischen Spannung und Strom bestimmen. Die Phasenwinkeldifferenz berechnen Sie wie folgt: Abbildung 152: Berechnung der Phasenwinkeldifferenz φ Phasenwinkeldifferenz zwischen Spannung und Strom φ Phasenwinkel der Spannung φ Phasenwinkel des Stroms Gemäß der berechneten Phasenwinkeldifferenz müssen Sie folgende Opti- on wählen: ▪...
9 Visualisierung Fehler wenn keine Kommunikation Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob es ein Fehler ist, wenn das Gerät keine Meldungen über den CAN-Bus empfängt oder wenn sich kein weiterer CAN-Bus-Teilnehmer in der gleichen Parallellaufgruppe befindet. Verhalten wenn keine Kommunikation Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Spannungsreglers ein- stellen, wenn keine Kommunikation über CAN-Bus möglich ist.
9 Visualisierung Wenn Sie mehrere Geräte im Parallellauf mit Bestandsgeräten betreiben wollen, müssen Sie bei jedem Gerät die Funktion Retrofit TAPCON® 2xx ak- tivieren. Abbildung 153: Parallellauf von 2 Geräten mit einem TAPCON® 2xx. Bei beiden Geräten muss die Funktion Retrofit TAPCON® 2xx aktiv sein. Einstellungen Parameter Retrofit...2xx...
9 Visualisierung Mit den Eingängen PARALLEL GRUPPE 1 und PARALLEL GRUPPE 2 kön- nen Sie das Gerät einer Parallellaufgruppe zuweisen. Wenn Sie ein Signal an beide Eingänge anlegen, dann ist das Gerät beiden Parallellaufgruppen zugewiesen. Wenn einem Gerät keine Parallellaufgruppe zugewiesen ist, nimmt es nicht am Parallellauf teil und führt eine eigenständige Spannungsregelung durch.
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9 Visualisierung Zu jedem Grenzwert können Sie folgende Parameter einstellen: ▪ Grenzwert relativ/absolut ▪ Grenzwert [V]: absoluter Grenzwert ▪ Grenzwert [%]: Grenzwert relativ zum Spannungssollwert (nur bei Gerä- ten mit Spannungsregelung) ▪ Grenzwert Hysterese ▪ Grenzwert Verzögerungszeit ▪ Grenzwert Verhalten (nur bei Geräten mit Spannungsregelung) Einstellungen Parameter Spannung...ung...
9 Visualisierung Prozentual Mit diesem Parameter können Sie den Grenzwert relativ zum Spannungs- sollwert einstellen. Hysterese Mit diesem Parameter können Sie die Hysterese einstellen. Falls der Mess- wert um einen Schwellwert pendelt, können Sie so unnötig generierte Mel- dungen vermeiden. Verzögerungszeit Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit einstellen, um das Absetzen der Ereignismeldung zu verzögern.
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9 Visualisierung ▪ I>: Obere Grenze 1 ▪ I>>: Obere Grenze 2 Wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<), dann setzt das Gerät eine Ereignismel- dung ab.
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9 Visualisierung Einstellungen Parameter Stromübe...ung << < > >> Home Modus Absolut Absolut Absolut Absolut Absolut 0.0 A 0.0 A 7.7 A 10.0 A Relativ 0.0 % 0.0 % 110.0 % 110.0 % Ereignisse Hysterese 0.0 A 0.0 A 0.0 A 0.0 A Verzögerung 0.0 s 0.0 s 0.0 s 0.0 s Information Verhalten Auto-Blockie... Auto-Blockie... Rekorder CHANGE REBOOTadmin...
9 Visualisierung Verzögerungszeit Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit einstellen, um das Absetzen der Ereignismeldung zu verzögern. Reaktion Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts einstellen, wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (<...
9 Visualisierung Wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<), dann setzt das Gerät eine Ereignismel- dung. Einstellungen Parameter Leistung...ung << < > >> Home S Absolut 0 VA 0 VA 10 MVA...
9 Visualisierung Reaktion Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts einstellen, wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<). Sie können folgende Optionen wählen: Einstellung Verhalten Keine Reaktion.
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9 Visualisierung Einstellungen Parameter Leistung...ung Name Wert Home Leistungsflussumkehr Hysterese 100 kW Leistungsflussumkehr Verzög. 5.0 s Leistungsflussumkehr Verhalten Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 31.01.2020 09:54 Einstellungen Abbildung 160: Leistungsflussüberwachung 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Leistungsfluss- überwachung auswählen. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3.
9 Visualisierung Einstellung Verhalten Auto-Blockierung ▪ Das Ereignis Leistungsflussumkehr wird abgesetzt. ▪ Sofern die Z-Kompensation aktiviert ist, wird diese Funktion deaktiviert. ▪ Die automatische Regelung wird blockiert. Auto-Hand-Blockierung ▪ Das Ereignis Leistungsflussumkehr wird abgesetzt. ▪ Sofern die Z-Kompensation aktiviert ist, wird diese Funktion deaktiviert.
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9 Visualisierung Einstellungen Parameter Stufenst...ung Name Wert Home Anzahl Schaltungen 775571 Pos< Pos< Verzögerungszeit 0.0 s Ereignisse Pos< Verhalten Pos> Pos> Verzögerungszeit 0.0 s Pos> Verhalten Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 29.01.2020 15:45 Einstellungen Abbildung 161: Stufenstellungsüberwachung 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Stufenstellungs- überwachung auswählen.
9 Visualisierung Einstellung Verhalten Auto-Hand-Blo- Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Rich- ckierung Stufe+ tung einer höheren Stufenstellung (Stufe+) durch. Sie können keine Stufenschaltungen im Handbetrieb in Rich- tung einer höheren Stufenstellung (Stufe+) durchführen. Auto-Hand-Blo- Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Rich- ckierung Stufe- tung einer niedrigeren Stufenstellung (Stufe-) durch.
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9 Visualisierung Um die Funktionsüberwachung einzustellen, stehen Ihnen folgende Parame- ter zur Verfügung: ▪ Funktionsüberwachung ▪ Hysterese ▪ Verzögerungszeit Einstellungen Parameter Bandbreite...g U Name Wert Home Funktionsüberwachung Auto und Hand Hysterese 0.0 % Verzögerungszeit 15 min Ereignisse Bandbreite unten Hysterese 0.1 % Bandbreite unten Verzögerungszeit 2 s Bandbreite oben Hysterese 0.1 %...
9 Visualisierung Verzögerungszeit Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit einstellen, um das Absetzen der Ereignismeldung zu verzögern. 9.22.7 Bandbreitenüberwachung Q (optional) Durch die Bandbreitenüberwachung werden folgende Grenzwerte über- wacht. Es wird hierzu die eingestellte Bandbreite [►Seite 197] der Blindleis- tungsregelung herangezogen.
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9 Visualisierung Einstellungen Parameter Bandbreite...g Q Name Wert Home Funktionsüberwachung Auto und Hand Hysterese 0 var Verzögerungszeit 15 min Ereignisse Bandbreite unten Hysterese 0 var Bandbreite unten Verzögerungszeit 2 s Bandbreite oben Hysterese 0 var Bandbreite oben Verzögerungszeit 2 s Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 09.09.2020 14:10 Einstellungen Abbildung 163: Bandbreitenüberwachung Q 1.
9 Visualisierung 9.22.8 Phasensymmetrieüberwachung Wenn Sie die Spannungsmessung und Strommessung mit dem 3-phasigen Messmodul UI 3 durchführen, können Sie die maximal zulässigen Differen- zen von Spannung und Phasenwinkel zwischen den 3 Phasen einstellen. Die Differenz wird aus dem größten und dem kleinsten gemessenen Wert der 3 Phasen ermittelt.
9 Visualisierung Verhalten Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts einstellen, wenn die Ereignismeldung abgesetzt wird. Sie können folgende Optionen wählen: Einstellung Verhalten Der Grenzwert wird nicht überwacht. Auto-Blockierung Die automatische Regelung wird blockiert. Sie können im Handbetrieb weiterhin Stufenschaltungen durchführen.
9 Visualisierung 9.22.10 Schaltintervallüberwachung Mit dieser Funktion können Sie das typische Schaltverhalten Ihres Transfor- mators überwachen. Zeitintervall Mit diesem Parameter können Sie das Zeitintervall einstellen, in dem die ma- ximale Anzahl der Schaltungen nicht überschritten werden darf. Maximal zulässige Anzahl an Schaltungen Wenn die maximal zulässige Anzahl an Schaltungen innerhalb des einge- stellten Zeitintervalls überschritten ist, löst das Gerät ein Ereignis aus.
9 Visualisierung 9.22.11 Überwachung des Gasvolumens des Buchholz-Relais (OLTC) Wenn Sie das Gasvolumen des Buchholz-Relais des Laststufenschalters er- fassen, können Sie für das Gasvolumen 2 Grenzwerte einstellen. Bei mehr- säuliger Ausführung des Laststufenschalters können Sie für jede Säule 2 Grenzwerte einstellen. Ist das gemessene Gasvolumen größer als der Grenzwert >...
9 Visualisierung 9.22.12 Überwachung des Gasvolumens des Buchholz-Relais (Transformator) Wenn Sie das Gasvolumen des Buchholz-Relais des Transformators erfas- sen, können Sie für das Gasvolumen 2 Grenzwerte einstellen. Ist das ge- messene Gasvolumen größer als der Grenzwert > oder >>, löst das Gerät eine Ereignismeldung aus.
9 Visualisierung 9.22.13 Überwachung des Öldrucks (Transformator) Wenn Sie Öldruck des Transformators über das Druckentlastungsventil (PRD) erfassen, können Sie 2 Grenzwerte einstellen. Ist der gemessene Öl- druck größer als der Grenzwert > oder >>, löst das Gerät eine Ereignismel- dung aus. Einstellungen Parameter Druckent...til...
9 Visualisierung 9.22.14 Überwachung des Öldrucks (Laststufenschalter) Wenn Sie Öldruck des Laststufenschalters über das Druckentlastungsventil (PRD) erfassen, können Sie 2 Grenzwerte einstellen. Bei mehrsäuliger Aus- führung des Laststufenschalters können Sie für jede Säule 2 Grenzwerte einstellen. Ist der gemessene Öldruck größer als der Grenzwert > oder >>, löst das Gerät eine Ereignismeldung aus.
9 Visualisierung 9.23 Zielstufenlauf Bei aktiviertem Zielstufenlauf schaltet das Gerät automatisch in diese Ziel- stufe. Einstellungen Parameter In defin...ren Name Wert Home Zielstufe Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 03.02.2020 08:09 Einstellungen Abbildung 170: In definierte Zielstufe fahren 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > In definierte Ziel- stufe fahren auswählen.
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9 Visualisierung Signal Beschreibung P L3 Wirkleistung L2 Wirkleistung gesamt S L1 Scheinleistung L1 S L2 Scheinleistung L2 S L3 Scheinleistung L3 Scheinleistung gesamt Frequenz φ U1/I1 Phasenwinkel U1/I1 φ U2/I2 Phasenwinkel U2/I2 φ U3/I3 Phasenwinkel U3/I3 cos(φ) L1 Leistungsfaktor L1 cos(φ) L2 Leistungsfaktor L2 cos(φ) L3...
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9 Visualisierung Um den Messwertrekorder anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Rekorder auswählen. Abbildung 172: Rekorder 2. In der Liste die anzuzeigenden Signale auswählen. 3. Bei Bedarf für jedes Signal die gewünschte Achse einstellen. 4. Den Startzeitpunkt und den Endzeitpunkt für die Messwertanzeige ein- geben.
9 Visualisierung 7. Mit der Maus ein Auswahlfenster ziehen um das Diagramm zu vergrö- ßern. Die Schaltfläche wählen, um das Diagramm wieder auf die ur- sprüngliche Größe zu verkleinern. 8. Die Schaltfläche auswählen, um die angezeigten Messwerte als csv- Datei zu speichern. Trendlinien Wenn Sie dem Messwertrekorder über einen PC aufrufen, können Sie statt den Messwerten auch eine Trendlinie anzeigen lassen.
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9 Visualisierung Beachten Sie, dass für Messgrößen über analoge Eingangssignale (z. B. Temperatur) maximal 100 000 Messwerte mit einem Mittelwertintervall von 3 600 s (= 1 h) gespeichert werden. Dies entspricht einem Zeitraum von ca. 11 Jahren. Einstellungen Parameter Rekorder Name Wert Home Mittelwertintervall 360 s Ereignisse Information Rekorder...
9 Visualisierung 9.24.4 Temperaturverlauf anzeigen (optional) Sie können sich den zeitlichen Verlauf der gemessenen Temperaturen über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Abbildung 176: Temperaturverlauf ► Den Menüpunkt Information > Aktivteil > Temperaturen auswählen. Generische Temperaturen Wenn Sie zusätzliche Temperatursensoren verwenden (Generische Tempe- ratur 1...8), können Sie sich für diese Temperaturen den Temperaturverlauf über die letzten 10 Tage anzeigen lassen.
9 Visualisierung 9.24.5 Wicklungstemperaturen anzeigen (optional) Wenn Sie die Wicklungstemperaturen mit einem Sensor erfassen, können Sie sich den zeitlichen Verlauf der gemessenen Wicklungstemperaturen über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Abbildung 178: Wicklungstemperatur ► Den Menüpunkt Information > Aktivteil > Wicklungstemperatur 1-12/13-24 auswählen.
9 Visualisierung ► Den Menüpunkt Information > Schutzeinrichtungen > Buchholz-Relais auswählen. 9.24.7 Messwerte des Druckentlastungsventils anzeigen (optional) Sie können sich den zeitlichen Verlauf der Messwerte des Druckentlastungs- ventils (PRD) über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Abbildung 180: Messwertverlauf des Druckentlastungsventils ►...
9 Visualisierung ► Den Menüpunkt Information > Isolierflüssigkeiten > Ölstand/Luftentf. historisch auswählen. 9.25 Laststufenschalterüberwachung 9.25.1 Stufenstellungsbezeichnung ändern (optional) Mit dieser Funktion können Sie die Bezeichnung der Stufenstellung bearbei- ten. Die Bezeichnungen werden bei der jeweiligen aktiven Stufenstellung auf dem Hauptbildschirm angezeigt und für das Leitsystem übernommen. Einstellungen Stufenstellun...lle Rohwert...
9 Visualisierung Den Berechnungsfaktor müssen Sie für jede Stufenstellung eingeben. Wenn Sie für eine Stufenstellung den Wert 0 eingeben, dann wird für diese Stufen- stellung keine Berechnung durchgeführt und das Gerät zeigt keinen Wert für Strom den auf der Unterspannungsseite an. Einstellungen Stufenstellun...lle Rohwert...
9 Visualisierung Das obere Diagramm zeigt Ihnen an, wie häufig in eine bestimmte Stufen- stellung geschaltet wurde und wie lange der Laststufenschalter in einer be- stimmten Stufenstellung stand. Das untere Diagramm zeigt Ihnen den zeitli- chen Verlauf der Stufenstellungen der letzten 10 Tage an. Abbildung 184: Schaltstatistik ►...
9 Visualisierung Abhängig von der Schaltungsart unterscheiden sich die Motorlaufzeit und damit der Motor Current Index. Zur besseren Vergleichbarkeit wird der Motor Current Index daher gemäß den folgenden Schaltungsarten kategorisiert: Schaltungsart Beschreibung FWS/VWS Die Schaltrichtung ist gleich der vorherigen Schaltrichtung. Beispiel: Feinwählerschaltung/Vorwähler- schaltung ▪...
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9 Visualisierung 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Motorantrieb > Motor Current Index wählen. 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Den gewünschten Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen wählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Grenzwerte bestimmen Im Auslieferungszustand sind keine Grenzwerte festgelegt. Um die Grenz- werte zu bestimmen empfiehlt die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH fol- gende Vorgehensweise: 1.
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9 Visualisierung Wandlerprimärstrom Mit diesem Parameter können Sie den Primärstrom des Stromwandlers zur Messung des Motorstroms einstellen. Der Sekundärstrom ist 5 A. 9.25.4.2 MCI anzeigen Sie können sich den Verlauf und die Extremwerte des Motor Current Index anzeigen lassen. MCI-Werte Im Menüpunkt MCI-Werte können Sie sich die aufgezeichneten Werte des Motor Current Index und die zugehörige Stufenstellung der letzten 3000 Schaltungen anzeigen lassen.
9 Visualisierung MCI-Extremwerte Im Menüpunkt MCI-Extremwerte können Sie sich die maximalen und mini- malen Werte des Motor Current Index und das zugehörige Datum anzeigen lassen. Abbildung 188: MCI-Extremwerte 1. Den Menüpunkt Information > Laststufenschalter > MCI-Extremwerte auswählen. 2. Bei Bedarf die Schaltflächen Zurücksetzen auswählen, um die aufge- zeichneten Extremwerte zu löschen.
9 Visualisierung Weiterhin zeigt Ihnen das Gerät die Differenzen des Kontaktabbrands ver- schiedener Kontakte an. Abbildung 189: Kontaktabbrand ► Den Menüpunkt Information > Laststufenschalter > Kontaktabbrand auswählen. 9.25.6 Informationen zum Laststufenschalter Im Menüpunkt „OLTC“ können Sie sich Informationen zum Laststufenschal- ter anzeigen lassen: ▪...
Heißpunktmessung Zur Heißpunktmessung müssen Sie einen Sensor zur Erfassung der Wick- lungstemperatur über MR-Sensorbus an das Gerät anschließen [►Abschnitt 9.28, Seite 294] und die übertragenen Datenpunkte auf die Funktion des analogen Eingangs verknüpfen [►Abschnitt 9.29, Seite 304] (Wicklungstem- peratur 1...24).
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9 Visualisierung Wenn Sie eine Kühlanlage mit der optionalen Funktion Frequenzbasierte Lüftersteuerung [►Abschnitt 9.11.7, Seite 164] steuern, dann müssen Sie die Berechnungsparameter jeweils für die minimale Lüfterdrehzahl und für die maximale Lüfterdrehzahl einstellen. Das Gerät interpoliert die Werte der Parameter zwischen den beiden Betriebspunkten. 1.
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9 Visualisierung IEC: Ölzeitkonstante Mit diesem Parameter können Sie die Ölzeitkonstante für die Berechnung der Heißpunkttemperatur gemäß IEC 60076-7 einstellen. IEC: k21 Mit diesem Parameter können Sie die Wärmemodellkonstante k21 für die Berechnung der Heißpunkttemperatur gemäß IEC 60076-7 einstellen. IEC: k22 Mit diesem Parameter können Sie die Wärmemodellkonstante k22 für die Berechnung der Heißpunkttemperatur gemäß...
9 Visualisierung Erhöhung der Heißpunkttemperatur Mit diesem Parameter können Sie die Erhöhung der Heißpunkttemperatur über Umgebungstemperatur gemäß IEEE Std C57.91 einstellen. Der einzu- stellende Wert ist abhängig von Ihrem Transformator-Design. Verhältnis der bew. Verlustleistung Mit diesem Parameter können Sie das Verhältnis der Lastverluste bei Be- messungsstrom zu den Leerlaufverlusten des Transformators einstellen.
9 Visualisierung 2. Die gewünschten Werte für Umgebungstemperatur und Lastfaktor ein- geben. 3. Die Schaltfläche Berechnung starten auswählen. ð Das Diagramm erscheint. 4. Optional: Die Schaltfläche auswählen, um die berechneten Werte als csv-Datei zu speichern. 5. Bei Bedarf die Schalfläche Werte anpassen auswählen, um Änderungen an den eingegebenen Werten durchzuführen.
9 Visualisierung Transformatoralter Mit diesem Parameter können Sie das aktuelle Alter des Transformators in Jahren einstellen. Dieser Parameter dient zur Berechnung des Lebensdau- erverbrauchs. Anschaffungspreis Transformator Mit diesem Parameter können Sie den Anschaffungspreis des Transforma- tors einstellen. Lebenserwartung Mit diesem Parameter können Sie die Lebenserwartung des Transformators in Jahren einstellen.
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9 Visualisierung Je mehr Sensoren an Ihrem Transformator angeschlossen und mit dem Ge- rät verbunden sind, desto präziser kann das Gerät die Diagnose durchfüh- ren. Stehen dem Gerät nur wenige Sensordaten zur Verfügung, dann kön- nen nicht alle Zustände angezeigt werden. Die Anzeige des Geräts zeigt Ihnen für ausgewählte Zustände folgende In- formationen an: ▪...
9 Visualisierung 9.26.6 Transformatorstatistik 9.26.6.1 Tx-Statistik-Überwachung einstellen Sie können für den berechneten Lebensdauerverbrauch des Transformators jeweils 2 Grenzwerte einstellen. Ist der berechnete Lebensdauerverbrauch größer als der Grenzwert, löst das Gerät ein Ereignis aus. Einstellungen Parameter Tx-Stati...ung > >> Home Rel. Lebensdauerverb. Lebensdauerverbr.
9 Visualisierung 9.26.6.2 Transformatorstatistik anzeigen Sie können sich den berechneten Lebensdauerverbrauch des Transforma- tors anzeigen lassen. Abbildung 197: Transformatorstatistik ► Den Menüpunkt Information > Aktivteil > Statistik auswählen. 9.26.7 Aktuelle Werte von Ölstand/Luftentfeucher anzeigen Das Gerät zeigt Ihnen eine Übersicht zum aktuellen Ölstand sowie den Messwerten des Luftentfeuchters.
9 Visualisierung Abbildung 198: Aktuelle Messwerte von Ölstand und Luftenfeuchter ► Den Menüpunkt Information > Isolierflüssigkeiten > Ölstand/Luftentf. aktuell auswählen. 9.26.8 Messwertverlauf des Ölstands und des Luftentfeuchters anzeigen (optional) Sie können sich den zeitlichen Verlauf des Ölstands und der Messwerte des Luftentfeuchters über die letzten 10 Tage anzeigen lassen.
Gasgehalt und die Feuchte des Transformatoröls überwachen. Das Gerät erfasst die Messwerte der Sensoren je nach Gerätekonfiguration als Analog- signal (4...20 mA) oder MR-Sensorbus. Beachten Sie zur Konfiguration der Sensoren die Abschnitte „Analoge Eingänge und Ausgänge konfigurie- ren“ [►Abschnitt 9.29, Seite 304] und „MR-Sensorbus“ [►Abschnitt 9.28, Seite 294].
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9 Visualisierung Einstellungen Parameter DGA-Überwachung Name Wert Home Messgenauigkeit des Sensors 15.0 % Diagnosefehlerspeicher zurücksetz... Aus Bewertungsinterval Anstiegsraten 7 Tage Ereignisse C2H2 > 1.0 ppm C2H2 >> 10.0 ppm C2H2 >>> 35.0 ppm C2H4 > 50.0 ppm Information C2H4 >> 100.0 ppm C2H4 >>> 200.0 ppm C2H6 > 65.0 ppm C2H6 >>...
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9 Visualisierung Ersatzwert relative Ölfeuchte verwenden Mit diesem Parameter können Sie den Ersatzwert für die relative Ölfeuchte aktivieren. Das Gerät führt dann alle Berechnungen, für die die Ölfeuchte des Transformators verwendet wird, mit dem Ersatzwert durch. Beachten Sie, dass die Berechnungen ungenauer werden können, wenn Sie den Er- satzwert verwenden und der Ersatzwert vom tatsächlichen Wert der Ölfeuch- te des Transformators abweicht.
9 Visualisierung Parameter Grenze 1 Grenze 2 Grenze 3 C2H6 (ppm/d) C2H6 Anstiegsrate> C2H6 Anstiegsra- C2H6 Anstiegsra- te>> te>>> O2 (ppm/d) O2 Anstiegsrate< O2 Anstiegsrate<< O2 Anstiegsrate<<< TDCG (ppm/d) TDCG Anstiegsra- TDCG Anstiegsra- TDCG Anstiegsra- te> te>> te>>> Tabelle 84: Grenzwerte für die Anstiegsraten 9.27.2 Messwerte anzeigen Der Übersichtsbildschirm zeigt Ihnen den aktuellen Status der Gas-in-Öl- Analyse.
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9 Visualisierung Wert Beschreibung Duv. Rog. Dörn. Thermischer Fehler 300...700 °C Thermischer Fehler > 700 °C Teilentladung Mischung thermischer/elektri- scher Fehler T1-T3 Thermische Zersetzung Tabelle 86: Statuswerte für die Analysen nach Duval, Rogers, Dörnenburg und IEC 60599 Für die Analysen nach Duval, Rogers, Dörnenburg und IEC 60599 müssen die Messwerte des Sensors die folgenden Nachweisgrenzen überschreiten.
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9 Visualisierung 9.27.2.2 Anstiegsraten Sie können sich die berechneten Anstiegsraten der Gase (ppm/d und ppm/ a) anzeigen lassen. Das Balkendiagramm zeigt Ihnen die aktuelle Anstiegs- rate (ppm/d) und die eingestellten Grenzwerte (gelb, rot). Maßgeblich für die Anzeige der Anstiegsraten ist das eingestellte Bewertungsintervall. Abbildung 203: Anstiegsraten anzeigen ►...
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9 Visualisierung Sie können sich auch wahlweise den DGA-Messwertverlauf über einen von Ihnen definierten Zeitraum anzeigen lassen. Weitere Informationen dazu fin- den Sie im Abschnitt „Messwertrekorder“ [►Abschnitt 9.24.2, Seite 258]. 9.27.2.4 Analyse nach Duval Die Anzeige der Analyse nach Duval zeigt Ihnen folgende Informationen: ▪...
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9 Visualisierung Wenn Sie die Visualisierung über einen PC aufrufen, werden Ihnen mittels Tooltip zu jedem Messwert die Verhältnisse der Gaskonzentrationen und der Zeitpunkt der Messung angezeigt. Zudem können Sie das Diagramm mit der Maus drehen. Abbildung 206: Anzeige der Analyse nach Rogers ►...
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9 Visualisierung Wenn Sie die Visualisierung über einen PC aufrufen, werden Ihnen mittels Tooltip zu jedem Messwert die Verhältnisse der Gaskonzentrationen ange- zeigt. Abbildung 207: Anzeige der Analyse nach Dörnenburg ► Den Menüpunkt Information > Aktivteil > DGA > Dörnenburg auswäh- len.
Slaves). Das ISM®-Gerät arbeitet als Modbus-Master. Stellen Sie sicher, dass kein zusätzlicher Modbus-Master über MR-Sensor- bus angeschlossen ist. Vergeben Sie für jeden Sensor, den Sie über MR- Sensorbus anschließen, eine eindeutige Modbus-Adresse. Falls mehrere Sensoren die gleiche Modbus-Adresse verwenden, kann der MR-Sensor- bus gestört werden.
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9 Visualisierung Die über Modbus übertragenden Datenwerte werden nicht auf Gültigkeit (va- lid flag) geprüft. Der Ausfall eines Messfühlers kann daher nicht erkannt wer- den. Einstellungen Parameter Sensorbus Name Wert Home Baudrate 19200 Anzahl Datenbits Anzahl Stopbits Ereignisse Parität Gerade Abfragefrequenz 1 s Sendeverzögerung...
Anzahl Stoppbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Stoppbits einstellen. 9.28.2 Sensoren verwalten In diesem Menü können Sie die Sensoren verwalten, die über den MR-Sen- sorbus mit dem Gerät verbunden sind. Es werden Ihnen folgende Informatio- nen angezeigt: ▪...
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9 Visualisierung Sensor hinzufügen Wenn Sie einen Sensor hinzufügen möchten, dann müssen Sie die Modbus- Adresse, den Sensornamen und die Version einstellen. Zudem können Sie wählen, ob das Gerät eine automatische Funktionszuweisung der Daten- punkte durchführen soll. Um einen Sensor hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
9 Visualisierung 9.28.3 Funktionszuweisung Sie können die übertragenen Signale des Sensors mit Funktionen des Ge- räts verknüpfen. Dazu müssen Sie die gewünschten Gerätefunktionen der digitalen und analogen Eingänge auf Modbus konfigurieren. Beachten Sie dazu folgende Abschnitte: ▪ Digitale Eingänge und Ausgänge verknüpfen [►Abschnitt 9.30, Seite 307] ▪...
9 Visualisierung 9.28.4 Sensoren definieren In diesem Menü können Sie eigene Sensoren definieren, die Sie über MR- Sensorbus mit dem Gerät verbinden können. Die definierten Sensoren ste- hen Ihnen im Anschluss in der Sensorverwaltung als Auswahloption zur Ver- fügung. Der Sensoreditor zeigt Ihnen eine Übersicht der definierten Sensoren: ▪...
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9 Visualisierung Die nachfolgend beschriebene Bedienung ist nur möglich, wenn Sie die Vi- sualisierung über einen PC aufrufen. Sie müssen zudem der Benutzerrolle Parametrierer oder Administrator angehören. Um einen Sensor hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Sensorbus > Sensoreditor auswählen. 2.
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9 Visualisierung ▪ Optional: Validierung (nur bei IREG oder HREG) – DISC oder COIL für Validierungskennzeichnung – Minimal und maximal zulässiger Wert des Sensors (bezogen auf den vom Sensor übermittelten Rohwert, Einstellbereich anhängig vom Da- tentyp) Abbildung 215: Datenpunkte konfigurieren Um einen Datenpunkt zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1.
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9 Visualisierung 7. Optional (nur bei IREG oder HREG): Register des DISC oder COIL für Validierung eingeben und Wert für Gültigkeit (High-aktiv: 1 = gültig; Low- aktiv: 0 = gültig) auswählen. 8. Optional (nur bei IREG oder HREG): Minimalen und maximalen Wert für die Validierung eingeben.
9 Visualisierung Um die Sensordefinition zu löschen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Sensorbus > Sensoreditor auswählen. 2. Die Schaltfläche auswählen. 9.28.5 Informationen zu den angeschlossenen Sensoren anzeigen Sie können sich zu allen Sensoren, die Sie in der Sensorverwaltung hinzu- gefügt haben, Informationen zum Status und den aktuellen Werten anzeigen lassen.
9 Visualisierung Wenn ein Wert als „ungültig“ erkannt wird, wird dieser Wert rot dargestellt. Wenn Sie dem Sensor eine Funktion zugewiesen haben, wird Ihnen zusätz- lich der Funktionswert angezeigt. Abbildung 219: Detailinformationen 1. Die Schaltfläche auswählen. 2. Den gewünschten Typ auswählen. 9.29 Analoge Eingänge und Ausgänge konfigurieren (optional) Sie können die analogen Eingänge und Ausgänge des Geräts flexibel konfi- gurieren und Gerätefunktionen zuordnen.
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Max. Analogsignal Abbildung 220: Analoges Signal mit linearer Kennlinie, Korrekturfaktor <1 und Korrektur-Offset Wenn Sie Sensoren über MR-Sensorbus angeschlossen haben, müssen Sie bei den gewünschten Funktionen die Signalart Modbus wählen. Beachten Sie die weiteren Hinweise im Abschnitt MR-Sensorbus [►Abschnitt 9.28, Seite 294].
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(x) ein. Der korrigierte Funktionswert (y) ent- spricht: y = (m * x) + t Tabelle 89: Konfiguration der analogen Eingänge und Ausgänge Nur für GPAI verfügbar. Nicht verfügbar bei Sensoren die über MR-Sensorbus (Modbus) ange- schlossen sind. Nur für Eingänge verfügbar. Abbildung 221: Analoge Eingänge/Ausgänge konfigurieren Sie können die Konfiguration der analogen Eingänge und Ausgänge nur...
9 Visualisierung Sicherung erstellen Um das System nach einer möglichen Fehlkonfiguration wiederherstellen zu können, müssen Sie eine Sicherung erstellen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Export auswählen. 2. Die Option Einstellungen auswählen, um eine Sicherungskopie der aktu- ellen Einstellungen zu exportieren.
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9 Visualisierung Wenn Sie Sensoren über MR-Sensorbus angeschlossen haben, müssen Sie bei den gewünschten Funktionen die Signalart Modbus wählen. Beachten Sie die weiteren Hinweise im Abschnitt MR-Sensorbus [►Abschnitt 9.28, Seite 294]. Stellen Sie sicher, dass die Konfiguration der digitalen Eingänge und Aus- gänge zu den verwendeten Funktionen passt.
9.31 Wartung (optional) Das Gerät überwacht folgende Wartungen: Wartung Beschreibung OLTC-Wartung Der Laststufenschalter muss entsprechend der MR-Stan- dards gewartet werden. OLTC-Austausch Der Laststufenschalter muss durch einen neuen Laststufen- schalter ersetzt werden. DSI-Austausch Der Lastumschaltereinsatz muss durch einen neuen Laststu- fenschaltereinsatz ersetzt werden.
9 Visualisierung Wartung Beschreibung Ölprobe Eine Ölprobe muss entnommen und analysiert werden; die von MR vorgegebenen Grenzwerte für eingefülltes Isolieröl müssen eingehalten werden. Ölfilteranlage Der Ölfilter der Ölfilteranlage muss getauscht werden. Betreiberintervall Schaltzahlabhängiges oder zeitabhängiges Wartungsintervall OLTC für den Laststufenschalter, das der Betreiber vorgeben kann.
9 Visualisierung 9.31.2 Betreiberintervall für Transformatorwartung einstellen Sie können ein eigenes Wartungsintervall für den Transformator definieren. Das Wartungsintervall ist zeitabhängig. Wird die Grenze erreicht (100 %), löst das Gerät eine Ereignismeldung (rot) aus. Einstellungen Parameter Wartung:...ber Name Wert Home Intervall aktivieren Zeitdauer 1.0 a Datum nächste Wartung...
9 Visualisierung 9.31.3 Wartungen durchführen und bestätigen Wenn Sie eine Wartung durchgeführt haben, können Sie diese am Gerät be- stätigen und damit das Wartungsintervall zurücksetzen. Abhängig vom War- tungstyp können Sie folgende Wartungsparameter eingeben: Wert Beschreibung Datum Datum der Wartung. Schaltungszähler Stand des Schaltungszählers zum Zeitpunkt der Wartung.
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9 Visualisierung Kontaktabbrand bestimmen (nur OILTAP®) Die einzugebende Abbranddicke ist die Summe des Abbrands des bewegli- chen und des festen Kontaktteils. Abbildung 226: Kontaktabbrand bestimmen 1 Feststehender Kontakt Dicke des abgenutzten Kontaktbe- lags (feststehender Kontakt) 2 Beweglicher Kontakt Dicke des Kontaktbelags im Neu- zustand (beweglicher Kontakt) Dicke des Kontaktbelags im Neu- Dicke des abgenutzten Kontaktbe-...
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9 Visualisierung Wartung bestätigen Um eine Wartung zu bestätigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Wartungsassistent auswählen. Abbildung 227: Wartungsassistent 2. Die zu bestätigenden Wartungen auswählen. 3. Die Schaltfläche Weiter auswählen. 4. Die Wartungsparameter eingeben. Abbildung 228: Wartung durchführen und bestätigen 5.
9 Visualisierung 9.31.4 Wartungsübersicht anzeigen Die Wartungsübersicht zeigt Ihnen den Fortschritt der einzelnen Wartungsin- tervalle an. Zudem können Sie die Grenzwerte für die Ereignismeldungen „gelb“ und „rot“ sehen. Für die Wartungsintervalle des Laststufenschalters prognostiziert das Gerät anhand der erfassten Betriebsdaten das Datum für die nächste Wartung.
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9 Visualisierung Abbildung 230: Wartungslogbuch Um das Wartungslogbuch aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: ► Den Menüpunkt Einstellungen > Wartungslogbuch auswählen. Eintrag im Wartungslogbuch bearbeiten Sie können die Einträge im Wartungslogbuch bei Bedarf bearbeiten. Abbildung 231: Eintrag im Wartungslogbuch bearbeiten Um einen Eintrag im Wartungslogbuch zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1.
9 Visualisierung Eintrag im Wartungslogbuch anlegen Um einen Eintrag im Wartungslogbuch anzulegen, ohne den Wartungsassis- tenten zu verwenden, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Wartungslogbuch auswählen. 2. Die Schaltfläche Neuer Eintrag auswählen. 3. Die Wartungsdaten eingeben. 4.
9 Visualisierung 2. Den gewünschten Parameter auswählen. 3. Parameter einstellen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. 9.32 Drehmomentüberwachung (optional) Die Funktion Drehmomentüberwachung dient dazu, das Drehmoment des Laststufenschalters zu überwachen. Für das Drehmoment sind über den ge- samten Schaltablauf verschiedene Grenzwerte definiert, bei deren Über- schreitung das Monitoringsystem eine entsprechende Ereignismeldung aus- löst.
9 Visualisierung ▪ Mittlerer Schaltschritt: Feinwählerschaltung, bei der der Abstand zwischen den festen Wählerkontakten, die für diese Schaltung verwendet werden, mittelgroß ist. ▪ Großer Schaltschritt: Feinwählerschaltung, bei der der Abstand zwischen den festen Wählerkontakten, die für diese Schaltung verwendet werden, groß...
9 Visualisierung Sie können den Motorschutzschalter erst wieder einlegen, wenn Sie das Er- eignis Grenzwert Md-Max überschritten quittiert haben. Beachten Sie die Hinweise zur Störungsbeseitigung in der Betriebsanleitung des Motoran- triebs. 9.32.4 Schaltüberwachung Die Schaltüberwachung dient zur Überwachung des Antriebsgestänges zwi- schen Laststufenschalter(n) und Motorantrieb sowie zur Überwachung der korrekten Umschaltung des Lastumschalters.
9 Visualisierung Sowohl bei bewerteten als auch bei unbewerteten Stufenschaltungen wird die gesamte Drehmomentkurve in der Datenbank abgelegt. In folgenden Fällen wird eine Stufenschaltung nicht bewertet: ▪ Motorspannung, Motorstrom oder Motorfrequenz befinden sich außerhalb des zulässigen Bereichs. ▪ Erfasste Temperaturen befinden sich außerhalb des zulässigen Bereichs. ▪...
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9 Visualisierung Über ein Auswahlfeld können Sie die gewünschten Schaltungsarten filtern. Über die Kopfzeile der Tabelle können Sie die Anzeige entsprechend der gewünschten Spalte aufsteigend oder absteigend sortieren. Abbildung 234: Übersicht zur Drehmomentüberwachung ► Den Menüpunkt Information > Laststufenschalter > Drehmomentüber- wachung auswählen.
9 Visualisierung Wenn Sie den Drehmomentverlauf aufrufen, werden die Daten der Drehmo- mentüberwachung im Browser-Cache zwischengespeichert. Wenn Sie vom Drehmomentverlauf zurück in die Drehmomentübersicht wechseln, werden die Daten aus dem Browser-Cache geladen. In der Zwischenzeit erfolgte Laststufenschaltungen werden daher nicht in der Übersicht angezeigt. Wäh- len Sie die Schaltfläche Home, um die Daten aus dem Browser-Cache zu löschen und rufen Sie anschließend die Drehmomentüberwachung erneut auf.
9 Visualisierung Ereignisse Ereignis Zeit Home 17.03.2020 Grenzwert I>> 10:56:59/669 17.03.2020 Betriebsbedingungen des Transfom 10:56:59/669 Ereignisse 17.03.2020 Grenzwert P>> 10:56:59/669 17.03.2020 Grenzwert Q<< 10:56:59/669 Information 17.03.2020 1001 Umgebungstemperatur ungültig 10:56:59/669 17.03.2020 1002 Umgebungstemperatur Rekorder Quittieren CHANGE REBOOTadmin 23.03.2020 08:08 Einstellungen Abbildung 237: Übersicht der aktuell anstehenden Ereignisse Ereignisse quittieren Quittierbare Ereignisse müssen Sie in der Ereignisübersicht quittieren, damit...
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9 Visualisierung Eigenschaft Beschreibung Melden Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird das Ereignis auf dem Display angezeigt und, bei entsprechender Kon- figuration, über einen Ausgang und das Leitstellenproto- koll ausgeben. Speichern Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird das Ereignis im Ereignisspeicher abgelegt.
9 Visualisierung 9.33.3 Ereignisspeicher anzeigen Im Ereignisspeicher werden die vergangenen Ereignisse abgelegt. Es wer- den Ihnen folgende Informationen angezeigt: Spalte Beschreibung Fortlaufende Nummer der Ereignisse Ereignisnummer zur eindeutigen Identifizierung Ereigniskategorie: ▪ Fehler (rot) ▪ Warnung (gelb) ▪ Info (grau) Ereignis Ereignistext Zeit Datum und Uhrzeit des Ereignisses (DD.MM.JJJJ, HH:MM:SS/ms) Ereignis kommt/geht:...
9 Visualisierung 3. Die gewünschten Ereigniskategorien und den gewünschten Ereignisstatus auswählen. 4. In der Liste Ereignisse die gewünschten Ereignisse auswählen. 5. Die Schaltfläche Suchen auswählen, um die gewünschten Ereignisse an- zuzeigen. Ereignisse exportieren Sie können die aktuell angezeigten Einträge des Ereignisspeichers als csv- Datei exportieren.
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9 Visualisierung Im Auslieferungszustand sind folgende Rollen vorgesehen: Rolle Beschreibung Data-Display Benutzer, der lediglich betriebsrelevante Daten einsehen darf. ▪ Alle Parameter anzeigen ▪ Alle Ereignisse anzeigen Diagnose Benutzer, der betriebsrelevante Daten und Logdaten einse- hen darf. ▪ Alle Parameter anzeigen ▪...
TPLE einstellen Datenpunkte konfigurieren Wartungsassistent aufrufen Stufenstellungstabelle ändern ECOTAP Modbus entsperren Sensoren zum MR-Sensorbus hinzufügen Tabelle 96: Fest mit den Rollen verknüpfte Zugriffsrechte 9.34.2 Passwort ändern Jeder Benutzer kann sein Passwort ändern, sofern das Benutzerkonto nicht als Gruppenkonto angelegt ist. Das Passwort eines Gruppenkontos können Sie nur ändern, wenn Sie als Administrator angemeldet sind.
9 Visualisierung Um das Passwort zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: 1. In der Statuszeile den Benutzernamen auswählen. Abbildung 240: Passwort ändern 2. Das neue Passwort 2-mal eingeben. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um das geänderte Passwort zu speichern. 9.34.3 Benutzer anlegen, bearbeiten und entfernen Sie können für jeden Benutzer folgende Optionen einstellen: ▪...
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9 Visualisierung Abbildung 241: Übersicht der angelegten Benutzer Sie können Benutzer nur dann anlegen, bearbeiten oder entfernen, wenn Sie der Rolle Administrator angehören. Im Auslieferungszustand können Sie sich wie folgt als Administrator anmel- den: ▪ Benutzername: admin ▪ Passwort: admin Benutzer anlegen Um einen neuen Benutzer anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
9 Visualisierung Benutzer entfernen Um einen bestehenden Benutzer zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Administration > Benutzer auswählen. 2. In der Liste die Schaltfläche des gewünschten Benutzers auswählen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den Benutzer zu entfer- nen.
Spezifikation anlegen. VENDOR MR 34559 BEGIN-VENDOR MR # Attributes ATTRIBUTE MR-ISM-User-Group 1 integer # Predefined values for attribute 'MR-ISM-User-Group' VALUE MR-ISM-User-Group Administrator 1 VALUE MR-ISM-User-Group Parameter-configurator 2 VALUE MR-ISM-User-Group Operator 3 VALUE MR-ISM-User-Group Diagnostics 4 VALUE MR-ISM-User-Group Data-display 5 END-VENDOR MR Wenn Ihr RADIUS-Server den Import eines Dictionarys unterstützt, können...
9 Visualisierung 9.34.5.2 RADIUS konfigurieren Um eine Verbindung zum RADIUS-Server herzustellen, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Einstellungen Parameter RADIUS Name Wert Home RADIUS-Client aktivieren RADIUS-Server 0.0.0.0 RADIUS-Server-Port 1812 Ereignisse Authentifizierungsprotokoll CHAP Schlüssel (Shared Secret) default Information Rekorder CHANGE REBOOTadmin 04.02.2020 11:14 Einstellungen Abbildung 243: RADIUS konfigurieren...
9 Visualisierung 9.35 Informationen zum Gerät 9.35.1 Hardware Im Menüpunkt Hardware können Sie Informationen zur Hardware des Ge- räts anzeigen. Zu den Baugruppen finden Sie Informationen zum Signalpe- gel der einzelnen Kanäle. Abbildung 244: Informationen zur Hardware des Geräts anzeigen 1. Den Menüpunkt Information > System > Hardware auswählen. 2.
9 Visualisierung Abbildung 245: Status der Baugruppe DIO anzeigen 1. Den Menüpunkt Information > System > Hardware auswählen. 2. Die gewünschte Baugruppe (DIO) auswählen. 3. Im Auswahlfeld die gewünschte Option wählen (DI = digitale Eingänge, DO = digitale Ausgänge). 4. Die gewünschte Spalte der Kanäle auswählen, um die verknüpften Funk- tionen anzuzeigen.
9 Visualisierung 9.35.3 Parallellauf Im Menü Parallellauf können Sie sich Informationen zu den Geräten anzei- gen lassen, die über CAN-Bus verbunden sind. Beschreibung Parallellaufstatus: ▪ Grau = Einzelbetrieb ▪ Blau = Parallellauf ist aktiv ▪ Rot = Parallellauffehler CAN-Adr. CAN-Bus-Adresse Grp.
Einstellungen Konfiguration der Parameter und Ereignisse. Datenpunkt- Datenpunktkonfiguration des Leitsystems. konfiguration Sensorbus De- Sensorbeschreibung der Sensoren für MR-Sensorbus, die Sie mit vice Desc. dem Sensoreditor erstellt haben. Service-Daten Gerätedaten für Support durch den Technischen Service der Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH ®...
9 Visualisierung Option Beschreibung Sicherheitslog Logbuch über alle sicherheitsrelevanten Zugriffe und Änderungen. RADIUS-Dic- Dictionary für den Import auf einem RADIUS-Server. tionary Tabelle 99: Daten exportieren Entfernen Sie den USB-Stick erst, wenn die Datenübertragung abgeschlos- sen ist. Andernfalls kann es zu Datenverlust kommen. Um Daten zu exportieren, gehen Sie wie folgt vor: 1.
9 Visualisierung Option Beschreibung SCD-Import Import der Leitsystemkonfiguration TPLE Import des Kundenprogramms (TPLE). Tabelle 100: Daten importieren ACHTUNG Schäden am Dateisystem! Durch eine fehlerhafte Datenübertragung kann das Dateisystem beschädigt werden. Ein beschädigtes Dateisystem kann dazu führen, dass das Gerät nicht mehr funktionstüchtig ist. ►...
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9 Visualisierung 4. Mit den Benutzerdaten (Login = admin; Passwort = private) anmelden. Bei Bedarf die Sprache umstellen (Deutsch/Englisch). Abbildung 248: Login in Weboberfläche 5. Im Menü Grundeinstellungen > Netz > Global die Netzwerkeinstellun- gen anpassen und auf die Schaltfläche Schreiben klicken. Abbildung 249: Netzwerkeinstellungen 6.
Um den Ethernet-Switch auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Grundeinstellungen > Laden/Speichern auswählen und auf die Schaltfläche Auf Lieferzustand zurücksetzen… klicken. 2. Gegebenenfalls Verbindung mit IP-Adresse 192.168.1.1 neu herstellen. 3. MR-Werkseinstellungen gemäß nachfolgender Tabelle einstellen. Menü Parameter MR-Werkseinstellung Redundanz Redundanzprotokoll Sicherheit >...
9 Visualisierung 9.38 TAPCON® Personal Logic Editor (TPLE) Mit der Funktion TAPCON® Personal Logic Editor (TPLE) können Sie einfa- che logische Verknüpfungen über die webbasierte Visualisierung program- mieren. Dazu können Sie die zur Verfügung stehenden Eingänge und Aus- gänge des Geräts mittels Funktionsbausteinen verknüpfen. Beachten Sie, dass das Gerät nicht die Anforderungen eines Schutzgeräts erfüllt.
9 Visualisierung 9.38.1.3 Funktionsbausteine TPLE stellt Ihnen verschieden Funktionsbausteine zur Verarbeitung der In- formationen zur Verfügung. 9.38.1.3.1 AND Bezeichnung AND, logische UND-Verknüpfung Eingänge Input 1…4 (BOOL) Ausgänge Output (BOOL) Parameter Keine Funktion Wenn alle konfigurierten Eingänge TRUE sind, ist der Ausgang TRUE, andernfalls FALSE.
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9 Visualisierung Funktion Wenn einer der konfigurierten Eingänge TRUE ist, ist der Ausgang TRUE, andernfalls FALSE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Nicht konfigurierte Eingänge werden als FALSE ange- nommen Tabelle 104: Funktionsbaustein OR 9.38.1.3.4 NOR Bezeichnung NOR, logische NICHT-ODER-Verknüpfung Eingänge Input 1…4 (BOOL) Ausgänge Output (BOOL)
9 Visualisierung Parameter keine Funktion Wenn der Eingang TRUE ist, ist der Ausgang FALSE, andernfalls TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind FALSE. Wenn der Eingang nicht konfiguriert ist, wird er als TRUE angenommen, damit der Ausgang im Initialzu- stand FALSE bleibt. Tabelle 107: Funktionsbaustein NOT 9.38.1.3.7 Stromstoßrelais Bezeichnung...
9 Visualisierung Abbildung 250: Beispiel für RS 1 Trigger 2 Set 3 Reset 4 Output 9.38.1.3.8 Einschaltverzögerung Bezeichnung TON, Einschaltverzögerung Eingänge Input (BOOL) Ausgänge Output (BOOL) Parameter Time ms (UINT32), 1...1.000.000, Default = 1000 Funktion Bei einer steigenden Flanke von Input wird der interne Zeitzähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen.
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9 Visualisierung Funktion Wenn Input TRUE wird, wird Output auch sofort TRUE, diese Bedingung hat Vorrang. Bei einer fallenden Flanke von Input wird der interne Zeitzähler auf null gesetzt und beginnt zu laufen. Wenn der interne Zeitzähler den Parameterwert er- reicht oder überschritten hat, wird Output FALSE.
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9 Visualisierung Funktion Solange Enable TRUE ist, läuft der interne Timer ab. Wenn der interne Timer den konfigurierten Zeitwert er- reicht oder überschritten hat, wird der Zustand des Ausgangs gewechselt und der Timer neu gestartet. Die konfigurierte Zeit entspricht damit der halben Perioden- dauer des resultierenden Signals.
9 Visualisierung Abbildung 251: Beispiel für COUNT 1 Trigger 2 Direction 3 Reset 4 Lock 5 Output 9.38.1.3.13 Analoger Schwellwertschalter mit Hysterese Bezeichnung THRES, Schwellwertschalter mit Hysterese Eingänge Input (REAL32) Ausgänge Output (BOOL) Error (BOOL) Parameter On Limit (REAL32), -10.000.000… +10.000.000, Default = 10.000.000 Off Limit (REAL32), -10.000.000 …...
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9 Visualisierung Input Output FALSE TRUE FALSE Abbildung 252: Analoger Schwellwertschalter mit der Einstellung On Limit > Off Limit Input Output TRUE FALSE TRUE FALSE TRUE FALSE Abbildung 253: Analoger Schwellwertschalter mit der Einstellung On Limit < Off Limit 9.38.1.3.14 Analogmultiplikation Bezeichnung MUL, Analogmultiplikation Eingänge Value (REAL32)
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9 Visualisierung 9.38.1.3.15 Analogdivision Bezeichnung DIV, Analogdivision Eingänge Divident (REAL32) Divisior (REAL32) Ausgänge Result (REAL32) DivByZero (BOOL) Overflow (BOOL) Parameter Constant divisor (REAL32), -1.000.000...+1.000.000, Default = 1 Funktion Result = Dividend / Divisor / Constant Divisor Bei einer Division durch Null wird der Ausgang DivBy- Zero TRUE und Result wird auf null gesetzt.
9 Visualisierung Funktion Result = Input 1 - Input 2 – Offset Bei Überlauf des REAL32-Zahlenbereichs wird der Ausgang Overflow TRUE. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null bzw. FALSE. Tabelle 118: Funktionsbaustein Analogsubtraktion 9.38.1.3.18 Steigende Flanke Bezeichnung RTRG, rising edge trigger, ansteigende Flanke Eingänge Input (BOOL) Ausgänge...
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9 Visualisierung Parameter Time ms (UINT32): 1...2.000.000.000, Default = 10.000 Sample time ms (UINT32): 1...10.000.000, Default = 1.000 Funktion Mit einer steigenden Flanke von Enable wird die Mittel- wertbildung gestartet. Eine bereits laufende Mittelwert- bildung wird dadurch nicht beeinflusst. Ein von früher vorhandener Ausgangswert bleibt erhalten.
9 Visualisierung Abbildung 254: AVRG 1 Input 2 Enable 3 Reset 4 AutoRepeat 5 Average 6 Done 7 Started 8 SampleCount 9.38.1.3.21 Skalierung Bezeichnung SCAL, Skalierung Eingänge Input (REAL32) Ausgänge Output (REAL32) Error (BOOL) Parameter Min In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = -10.000.000 Max In (REAL32): -10.000.000...+10.000.000, Default = +10.000.000...
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9 Visualisierung Funktion Output wird nach folgender Formel berechnet: Output = Min Out + (Max Out - Min Out) x (Input – Min In) / (Max In – Min In) Output wird auf 0 gesetzt und Error = TRUE, wenn: ▪...
9 Visualisierung Ausgänge Output U (REAL32) Output S (REAL32) Parameter Funktion Der Wert von UINT32 wird konvertiert auf Output U ausgegeben, der Wert von SINT32 auf Output S. Initialzustand Alle Eingänge und Ausgänge sind Null. Tabelle 125: Funktionsbaustein NAND 9.38.2 TPLE konfigurieren Sie können TPLE mittels eines PCs über die webbasierte Visualisierung konfigurieren.
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9 Visualisierung Abbildung 255: Variable bearbeiten Um die Variable zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Variablen auswählen. 2. Die gewünschte Variable auswählen. 3. Den Namen und die Beschreibung eingeben. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Variable zu speichern.
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9 Visualisierung Funktionsbausteine anlegen Um einen Funktionsbaustein anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: ► Die Schaltfläche + auswählen, um einen neuen Funktionsbaustein anzule- gen. Funktionsbausteine löschen Um einen Funktionsbaustein zu löschen, gehen Sie wie folgt vor: ► Den gewünschten Funktionsbaustein mittels „Drag & Drop“ auf den Pa- pierkorb ziehen.
9 Visualisierung Um eine Funktionsgruppe umzubenennen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > TPLE > Funktionsgruppe auswählen. 2. Die gewünschte Funktionsgruppe auswählen. 3. Das Textfeld mit der Bezeichnung der Funktionsgruppe auswählen und die gewünschte Bezeichnung eingeben. Abbildung 258: Funktionsgruppe umbenennen 4.
9 Visualisierung Abbildung 259: Positionssensor kalibrieren Um den Positionssensor zu kalibrieren, gehen Sie wie folgt vor: ü Der Positionssensor ist gemäß Service-Anleitung getauscht und der Mo- torantrieb befindet sich in der Justierstellung (rote Markierung des Master- rads). 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Hardware kalibrieren > Positionssen- sor auswählen.
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9 Visualisierung Abbildung 260: Probeschaltungen Um den Modus Probeschaltungen zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Probeschaltungen auswählen. 2. Die Schaltfläche Aktivieren auswählen. ð Der Modus Probeschaltungen ist aktiv. 3. Nach Abschluss der Probeschaltungen die Schaltfläche Deaktivieren auswählen, um den Modus Probeschaltungen zu beenden.
Dokumentieren Sie jede Störung, auch wenn sich der Fehler einfach behe- ben lässt. Bei Störungen an Laststufenschalter/Umsteller oder Motorantrieb, die nicht sofort vor Ort leicht behoben werden können sowie bei Ansprechen einer Schutzeinrichtung benachrichtigen Sie den zuständigen MR-Repräsentan- ten, den Transformatorenhersteller oder direkt: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH Technischer Service...
Email: service@reinhausen.com Internet: www.reinhausen.com 10.3 Störung im Umfeld des Motorantriebs Fehlerbild Maßnahme Keine Spannungsänderung am Transfor- ▪ MR kontaktieren mator trotz Positionsänderung am Motor- antrieb Geräusche an Antriebswelle oder Motor- ▪ Korrekten Anbau des Motorantriebs antrieb während des Wechsels der Stu- gemäß...
Fehler vorliegt, beendet der Motorantrieb automatisch die be- gonnene Schaltung. ▪ Wenn Q1 wieder auslöst, keine wei- teren Schaltversuche durchführen und MR kontaktieren. Unterbrechung der Versorgungsspan- ▪ Handkurbelbetätigung verboten nung von Motorantrieb oder Motorsteue- ▪ Spannungsversorgung wieder herstel- rung ▪...
10 Störungsbeseitigung Explosionsgefahr! WARNUNG Eine unerlaubte Betätigung des Motorantriebs mit der Handkurbel kann zu Tod oder schweren Verletzungen führen. ► Motorantrieb niemals elektrisch oder mit der Handkurbel betätigen bevor der Transformator freigeschaltet ist, wenn Sie einen Fehler am Transfor- mator oder Laststufenschalter/Umsteller vermuten. ►...
10 Störungsbeseitigung 10.7.2 Human-Machine-Interface Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Keine Anzeige/Maske wird nicht Spannungsversorgung unterbro- Spannungsversorgung prüfen. geladen chen. Fehler beim Laden der aktuellen Taste [F5] drücken, um die Maske zu aktualisie- Maske im Browser. ren. Sicherung defekt. Maschinenfabrik Reinhausen kontaktieren. Kein Verbindungsaufbau zur Vi- Verbindungskabel fehlerhaft.
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Grenzwert M7/M8 > überschritten Fehler bei der Stromversorgung Prüfen, ob während der Stufenschaltung eine des Motorantriebs Spannungsunterbrechung oder ein Spannungs- ▪ Ereignis-Nr. 1831 oder 1833 abfall in einer oder mehrerer Phasen der Stromversorgung aufgetreten ist. Falls ja, können Sie das Ereignis quittieren.
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Grenzwert Md-Max überschritten Fehler bei der Stromversorgung Prüfen, ob an allen 3 Phasen der Stromversor- des Motorantriebs gung des Motorantriebs Spannung anliegt. ▪ Ereignis-Nr. 1801 Fehler in der Verdrahtung des Mo- Verdrahtung der Relais Höher/Tiefer prüfen. torantriebs Steuerkreis des Motorantriebs prüfen.
10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Spannungsausfall während Spannungsausfall Ursache des Spannungsausfalls untersuchen. Schaltung ▪ Ereignis-Nr. 1903 MD: Spannungsdifferenz Spannungsdifferenz zwischen den Stromversorgung des Motorantriebs prüfen. Phasen größer als 10 V ▪ Ereignis-Nr. 1803 MD: Stromdifferenz Stromdifferenz zwischen den Pha- Stromversorgung des Motorantriebs prüfen. sen größer als 0,4 A (ED100) oder ▪...
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Grenzwert Umgebungstempera- Umgebungstemperatur ist größer Prüfen, ob der Messwert plausibel ist. als der Grenzwert >. Das Ereignis wird automatisch zurückgesetzt, ▪ Ereignis-Nr. 1026, 1027, 1028 wenn der Messwert wieder kleiner ist als der Umgebungstemperatur ist größer oder 1029 Grenzwert.
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Sensor für oberste Öltemperatur Sensor defekt Sensor ersetzen defekt ▪ Ereignis-Nr. 1845 Grenzwert Öltemperatur OLTC Öltemperatur des Laststufenschal- Prüfen, ob der Messwert plausibel ist. ters ist größer als der Grenzwert >. Einsäulige Anwendung: Das Ereignis wird automatisch zurückgesetzt, wenn der Messwert wieder kleiner ist als der Öltemperatur des Laststufenschal- ▪...
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Sensor für Öltemperatur OLTC Sensor defekt Sensor ersetzen defekt Einsäulige Anwendung: ▪ Ereignis-Nr. 1838 Mehrsäulige Anwendung: ▪ Ereignis-Nr. 1402 (Säule A) ▪ Ereignis-Nr. 1839 (Säule B) ▪ Ereignis-Nr. 1840 (Säule C) Grenzwert Öltemperatur Wähler Öltemperatur des Wählers ist grö- Prüfen, ob der Messwert plausibel ist.
10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Grenzwert Öltemperaturdifferenz Öltemperaturdifferenz zwischen Prüfen, ob der Messwert plausibel ist. Wähler und Lastumschalter ist grö- Einsäulige Anwendung: Das Ereignis wird automatisch zurückgesetzt, ßer als der Grenzwert >. wenn der Messwert wieder kleiner ist als der ▪...
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe OLTC-Wartung planen Der Grenzwert für die Planung der Wartung planen und demnächst durchführen, Wartung ist erreicht. anschließend Wartung in der Visualisierung be- ▪ Ereignis-Nr. 1145 stätigen. Wartung wurde durchgeführt aber Wartung in der Visualisierung bestätigen. nicht in der Visualisierung bestä- tigt.
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe DSI-Austausch planen Der Grenzwert für die Planung der Wartung planen und demnächst durchführen, Wartung ist erreicht. anschließend Wartung in der Visualisierung be- ▪ Ereignis-Nr. 1149 stätigen. Wartung wurde durchgeführt aber Wartung in der Visualisierung bestätigen. nicht in der Visualisierung bestä- tigt.
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10 Störungsbeseitigung Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Ölfilteraustausch planen Der Grenzwert für die Wartung ist Wartung durchführen, anschließend Wartung in erreicht. der Visualisierung bestätigen. ▪ Ereignis-Nr. 1165 ▪ Signal an X1:105 und 900 Last- stufenschaltungen durchgeführt Wartung wurde durchgeführt aber Wartung in der Visualisierung bestätigen. nicht in der Visualisierung bestä- tigt.
Positionserfassung fehlerhaft. Der Positionssensor ist nicht kali- Verdrahtung des Positionssensors B30 gemäß briert oder defekt. Schaltbild prüfen. Service-Daten exportieren. ▪ Ereignis-Nr. 1818 MR kontaktieren. Bei Austausch: Positionssen- sor kalibrieren. Ungültige Stufenstellung Verdrahtungsfehler Verdrahtung gemäß Schaltbild prüfen. ▪ Ereignis-Nr. 51 Der Positionssensor ist defekt.
Lastumschaltung erkannt. S80/S81, Relais K16/K17 und Verdrahtung des Positionssensors prüfen. Service-Daten expor- ▪ Ereignis-Nr. 1807 tieren. MR kontaktieren. Tabelle 134: Funktionsüberwachung 10.7.7 Sonstige Störungen Sollte es bei einer Störung keine auffindbare Lösung geben, kontaktieren Sie bitte die Maschinenfabrik Reinhausen. Halten Sie bitte folgende Daten bereit: ▪...
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10 Störungsbeseitigung Bereiten Sie sich auf folgende Fragen vor: ▪ Gab es ein Softwareupdate? ▪ Gab es bereits in der Vergangenheit Probleme mit diesem Gerät? ▪ Gab es diesbezüglich bereits Kontakt zur Maschinenfabrik Reinhausen? Wenn ja, zu wem? ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
11 Inspektion und Wartung 11 Inspektion und Wartung In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Inspektion und Wartung des Pro- dukts. 11.1 Pflege Sie können das Schutzgehäuse des Motorantriebs außen mit einem feuch- ten Tuch reinigen. Sie können das Schutzgehäuse innen mit einem tro- ckenen Tuch reinigen.
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Stand der Technik und Fertigungsstand entsprechen, gewährleistet. Werden die Wartung und Überprüfung nicht durch unseren Technischen Service ausgeführt, ist sicherzustellen, dass das Personal durch MR ausge- bildet oder anderweitig für die Durchführung der Arbeiten qualifiziert ist. In einem solchen Fall bitten wir um einen Bericht über die durchgeführte War- tung zur Ergänzung unserer Wartungsdatei.
12 Demontage 12 Demontage Nachfolgend wird Ihnen die sichere Demontage des Steuerschranks be- schrieben. Lebensgefahr und Gefahr schwerer Körperverletzung! WARNUNG Ein unter Spannung stehender Transformator sowie unter Spannung ste- hende Komponenten des Laststufenschalters/Umstellers/ARS und des Mo- torantriebs können während der Demontage zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen! ►...
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12 Demontage Um den Steuerschrank zu demontieren, gehen Sie wie folgt vor: ► Senkrechte Antriebswelle und Schutzrohr zwischen Winkelgetriebe und Steuerschrank entfernen. Abbildung 261: Schutzrohr und senkrechte Antriebswelle demontieren ▪ WARNUNG! Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Hebezeug so anbringen, dass der Seilwinkel gemes- sen zur Vertikalen stets kleiner als 45°...
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12 Demontage Abbildung 262: Maximal zulässiger Seilwinkel für den Hebezeuganschlag des Steuerschranks 1. Die Muttern zur Befestigung des Steuerschranks lösen. 2. Steuerschrank vom Transformator wegheben. WARNUNG! Schwere Verletzungen durch Kippen des Steuer- schranks und Beschädigung der Kabelverschraubung, wenn der Steuer- schrank stehend abgestellt, transportiert und gelagert wird. Steuerschrank ausschließlich liegend abstellen, transportieren und lagern.
13 Entsorgung 13 Entsorgung Beachten Sie für die Entsorgung die nationalen Entsorgungsvorschriften im jeweiligen Verwenderland. Bei Fragen zu Demontage und Entsorgung kontaktieren Sie bitte den Tech- nischen Service der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH. ® ETOS 6385142/07 DE Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2020...
14 Technische Daten 14 Technische Daten 14.1 Motorantrieb Die technischen Daten entsprechen der Standardausführung und können von der gelieferten Ausführung abweichen. Änderungen bleiben vorbehal- ten. Motorleistung 0,75 kW 2,0 kW 2,2 kW Spannungsversorgung Motorstromkreis 3 AC/N 230/400 V Strom ca. 1,9 A ca. 5,2 A ca. 6,2 A Frequenz 50 Hz Synchrondrehzahl...
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14 Technische Daten Steuerschrank ETOS® ED L ETOS® ED XL ETOS® ED L-S Heizleistung 60 W (gesteuert) Standard: 140 W (gesteu- ert) Arktisch: 175 W (gesteu- ert) Steckdose 220...240 VAC, max. 10 A Schutzart IP66 Mögliche Korrosivitätskate- C4 high; C4 very high gorie nach ISO C5 high 12944-2:2018 Zulässiges Gesamtgewicht 155 kg...
14 Technische Daten 14.3 Technische Daten Stellungsmeldeeinrichtung Stellungsmeldemodul in Widerstandsausführung Standardwiderstand: 10,0 Ω (0,6 W, +/-1 %) pro Stufe Die Anzahl der gewünschten Betriebsstellungen bestimmt die Anzahl der be- lasteten Widerstände. Die ausschlaggebende Verlustleistung des Stellungsmeldemoduls beträgt 0,6 W, da im ungünstigsten Fall nur ein Widerstand beschaltet wird. Die Ver- sorgungsspannung sollte DC 220 V nicht überschreiten.
14 Technische Daten ca. 150 mm (5.9 in) 219 mm 93 mm (8,62 in) (3.66 in) DIO 42-20 INIT Abbildung 269: Abmessungen DIO 42-20 14.5.6 Analoge Eingänge und Ausgänge AIO 2 AIO 4 Kanäle (Eingang oder Ausgang) Eingänge Messbereich 0...10 V 0...20 mA 4...20 mA Bürde (0/4...20 mA) max.
14 Technische Daten ca. 120 mm (4.72 in) 54 mm 55 mm (2.12 in) (2.17 in) Abbildung 271: Abmessungen AIO 8 14.5.8 Zentrale Recheneinheit CPU I CPU I Prozessor 266 MHz Arbeitsspeicher 256 MB Schnittstellen 1x Seriell RS232/485 (galvanisch getrennt) 3x Ethernet 10/100Mbit 1x USB 2.0 1x CAN (galvanisch getrennt) 1x CAN NVRAM (Akku-gepuffertes...
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14 Technische Daten Schnittstelle Beschreibung Tabelle 158: USB 2.0 Schnittstelle Beschreibung TxD+ TxD- RxD+ RxD- Tabelle 159: ETH1, ETH 2.1, ETH 2.2 (RJ45) Schnittstelle Beschreibung CAN-L CAN-GND CAN-H Tabelle 160: CAN1, CAN2 ca. 120 mm (4.72 in) 109 mm 55 mm (4.29 in) (2.17 in) INIT TEST...
14 Technische Daten ca. 150 mm (5.9 in) 54 mm 93 mm (2.12 in) (3.66 in) MC 2-2 Abbildung 273: Abmessungen MC2-2 und SW3-3 14.5.10 Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur -25...+70 °C Lagertemperatur -40...+85 °C Relative Feuchte 10...95 % ohne Betauung Luftdruck Entsprechend 2000 m über NN Mindestabstand zu ande- Oben/unten: 88,9 mm (3,5 in;...
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14 Technische Daten Elektromagnetische Verträglichkeit IEC 61000-4-2 Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität (ESD) ▪ Frontplatte und Bedienelemente ▪ Kontakt: ±8 kV ▪ Luft: ±15 kV ▪ Klemmen, Steckverbinder und Schnittstellen: ▪ Kontakt: ±6 kV ▪ Luft: ±8 kV IEC 61000-4-3 Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder ▪...
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14 Technische Daten CISPR 11 (EN 55011) Industrielle, wissenschaftliche und medizinische Geräte – Funkstörungen – Grenzwerte und Messverfahren: Klasse CISPR 16-2-1 Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussen- dung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Messung der leitungsgeführten Störaussendung: Klasse A CISPR 16-2-3 Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussen- dung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Messung der gestrahlten Störaussendung: Klasse A...
Glossar Glossar ASTM IEEE American Society for Testing and Materials Das Institute of Electrical and Electronics Engi- neers (IEEE) ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren hauptsächlich aus den Berei- chen Elektrotechnik und Informationstechnik Analyse der im Öl gelösten Gase (Dissolved Gas Analysis) Internet Protocol Elektromagnetische Verträglichkeit...
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Glossar SCADA Das Überwachen und Steuern technischer Pro- Umkehrschaltung zesse mittels Computersystem (Supervisory Con- trol and Data Acquisition) Uniform Resource Locator SNTP NTP (Network Time Protocol) ist ein Standard zur Verbraucherzählpfeilsystem Synchronisierung von Uhren in Computersyste- Festlegung zur Beschreibung elektrischer Krei- men über paketbasierte Kommunikationsnetze.