Die Anzahl der Burst-Gruppen (14B) und die Dauer kann f¨ u r TA=1 und TA=0 eingestellt werden. Ist die Anzahl=0,
wird kein Burst gesendet. Falls die Dauer=0 oder zu klein f¨ u r die Anzahl ist, werden keine anderen Gruppen w¨ a hrend
des Bursts ¨ u bertragen.
Getriggert wird ein Burst entweder ¨ u ber das TA der dem Kanalfeld zugeordneten RDS-Quelle, oder, wenn kein Kanal
angegeben wurde (=0), direkt ¨ u ber das TA in der EON-Zeile.
8.1.8 Fehlergenerator
Der Fehlergenerator erzeugt k¨ u nstlich Bitfehler im gesendeten RDS-Datenstrom. Diese Funktion dient zur Simulation
erschwerter Empfangsbedingungen im Labor. Die Bits werden entsprechend der eingestellten Fehlerrate kontinuierlich
invertiert oder auf 0 oder auf 1 gesetzt. Stellt man die Fehlerrate "pro Gruppe" ein, werden exakt gleich viele Bits in
jeder RDS-Gruppe ver¨ a ndert. Eine RDS-Gruppe besteht aus 104 Bits, d.h. eine Fehlerrate von 1% entspricht etwa
einem Bit pro Gruppe.
Nach dem Einf¨ u gen von Bitfehlern k¨ o nnen bestimmte Bereiche der RDS-Gruppe wieder korrigiert werden. Dazu
geh¨ o ren der PI-Code, die aktuelle Gruppe und der CRC. Auf diesem Weg k¨ o nnen testweise fehlerhafte Daten mit
korrekter CRC an die der Gruppe zugeordneten Einheiten im Empf¨ a nger weitergeleitet werden. Diese M¨ o glichkeit
hilft dabei, Softwarefehler in Dekoder-Stufen zu entdecken, die erst hinter der CRC-Pr¨ u fung die Daten erhalten und
somit Datenfehler normalerweise nicht empfangen.
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