UbatMin
Alarm, wenn die Spannung des Antriebsakkus den eingestellten Wert unterschreitet.
TempMax
Alarm, wenn die Temperatur der Endstufe den eingestellten Wert überschreitet.
UbecDip
Alarm, wenn die BEC-Spannung bei mehr als vier aufeinander folgenden Messungen größer
0,5V unter der bei Start von JIVE/
spricht im Mittel 500ms.
UbatMin wird nicht direkt auf die gemessene Akkuspannung angewendet, stattdessen werden die Spannungs-
messungen für diesen Alarm integriert. Damit wird verhindert, dass dieser Alarm bei nur kurzzeitigen Span-
nungseinbrüchen ausgelöst werden könnte.
Die fünf anderen Alarme sind ExtTemp1 [°C], ExtTemp2 [°C], ExtTemp3 [°C], ExtTemp4 [°C], Ext-
Temp5 [°C]. Im Gegensatz zu den o.g. Alarmschwellen kann hier auf „größer als" (>) oder „kleiner als" (<)
eingestellt werden.
Je nach gewähltem Typ des Temperatursensors gibt es unterschiedliche zulässige Wertebereiche, die
rücksichtigt.
Generell für Alarme gilt: Steht der Wert einer Alarmschwelle auf Null, ist dieser Alarm ausgeschaltet!
Optional Interfaces/Sensors" (Hardware-Konfigurator)
„
Der Logger hat zwei optionale Signal-Pins, die für eigene Sensoren und Alarmleitungen genutzt werden, sowie
eine zusätzliche serielle Schnittstelle für den OpenFormat-Livestream oder das Anschließen an Telemetrie-
systeme („ COM" ).
Von Hause aus kann nur EIN Servostecker am Anschluss K4 für Optionen verwendet werden, für EINEN Sen-
sor oder bis zu zwei Alarmleitungen in einem Servokabel.
JLC
Der Konfigurator
arbeitet hier wie ein kleines Expertensystem. Er nimmt die Konfigurationswünsche des
Benutzers zur Kenntnis, koordiniert diese mit den Möglichkeiten, wobei Sensoren Priorität vor Alarmleitungen
haben, und zeigt die tatsächlich daraus folgende Benutzung der Schnittstellen an. Sollte der Konfigurations-
wunsch nur mit einem Adapter möglich sein, wird dies signalisiert und die Adapterschaltung dargestellt. Ein
Adapter muss im Eigenbau erstellt werden, ist aber simpel.
Auch hier gilt: Bei numerischen Eingaben bedeutet eine Null, dass der Sensor oder die Alarmleitung nicht kon-
figuriert ist.
Das Verwenden dieses Teils des Konfigurators ist durch ein eingebautes Help ebenso selbsterklärend wie alle
anderen Funktionen. Auf Folgendes soll aber hingewiesen werden:
Wenn Sie einen Drehzahlsensor konfiguriert haben, können Sie diesen der LogStop-Funktion mit „ex-
➔
tRPM affecting" unter „Basics" hinzufügen. LogStop tritt dann zusätzlich zu den Bedingungen für
Imot und Ibec solange nicht ein, wie die Drehzahl von einem
Null ist.
„Pulse p.Revo" definiert die „Impulse pro Umdrehung", die ein Drehzahlsensor abgibt, solange es
➔
sich nicht um einen Brushless-Drehzahlsensor handelt.
Die Checkbox „It's a Mot" („Es ist ein Motor") ändert das Timeout-Verhalten der Drehzahlmessung.
➔
Setzen die Drehzahlimpulse aus, kann der Logger sie nur noch zu Null korrigieren, für geringe Dreh-
zahlen (Impulsfrequenzen) tut er das später als für das Messen von hohen. Diese Checkbox verringert
die Zeit, nach der nach Ausbleiben der Impulse die Drehzahl zu Null korrigiert wird.
Ist „It's a Mot" geklickt, kann zusätzlich „BL" (Bürstenloser Motor) angewählt werden, wodurch die
➔
Polzahl des Motors definierbar ist, da Drehzahlimpulse nun von einem Brushless-Drehzahlsensor er-
wartet werden.
Seite 6
6. Konfigurieren des Loggers
JLog2
festgestellten Spannung liegt. Die Zeitspanne ent-
www.J-Log.net
JLog2
-eigenen Drehzahlsensor nicht
JLC
be-