IV Übliche Messabläufe
In diesem Abschnitt werden einige, üblicherweise oft, auszuführenden
Messungen beschrieben. Bei jeder Messung hat man sich aber erst vorher
davon zu überzeugen, ob der Ranger dafür auch geeignet ist.
Ermittlung der Hintergrundstrahlung
Normalerweise schwankt die Hintergrundstrahlung von Ort zu Ort, mit den
Tageszeiten und sogar an verschiedenen Bereichen des gleichen Raums.
Um genaue Messergebnisse zu erhalten empfiehlt es sich an der Stelle, wo
man die Messung ausführen will, die Hintergrundstrahlung zu bestimmen.
Dazu ist ein Messung im Zählmodus zu empfehlen (siehe Kapitel III, Be-
trieb im Zählmodus).
Eine zehnminütige Messung ergibt normalerweise eine annehmbare
Genauigkeit. Man kann diese Messung mehrmals ausführen, um sich von
der erreichten Genauigkeit zu überzeugen. Um eine noch höhere Genauig-
keit zu erreichen sollte eine Einstundenmessung ausgeführt werden. Wenn
man herausfinden will, wo die Kontamination lokalisiert ist, muss man an
verschiedenen Stellen im Raum genaue Mittelwertsmessungen ausführen
und diese vergleichen.
Messung der Umgebungsstrahlung
Im Dosisleistungsmodus des Rangers sucht man die Umgebung ab und be-
obachtet das jeweilige Messergebnis.
Falls Sie an einer Stelle einen Anstieg feststellen, bzw. vermuten,
schalten Sie in den Zählmodus und führen Sie eine fünf- oder 10 Minuten-
messung aus und vergleichen diese mit dem gemessenen Hintergrund.
Wenn Sie eine sehr geringe Kontamination vermuten, dann sollten Sie
Langzeitmessungen ausführen (z.B. sechs, 12, oder sogar 24 Stunden).
Messung einer Oberflächenkontamination
Um eine Oberflächenkontamination aufzuspüren, halten Sie den Ranger
dicht über der Oberfläche und warten 30 Sekunde (bis zum Piep) und lesen
das Messergebnis ab. Beachten Sie dabei, dass der Ranger die Oberfläche
nicht berührt (er könnte selbst kontaminiert werden).
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