7. VERLEGUNG
7.1 BENÖTIGTES MATERIAL + WERKZEUGE
Material – Vor Ort beizustellen
Hilfslatten
(Dimension: wie Traglatten)
Bei Bedarf (falls durch vorhandene Traglatten nicht abgedeckt):
1 Stück (für traufseitiges Eindeckblech);
n
Länge ≥ Systembreite (siehe Planungstool)
3 Stück (für firstseitiges Eindeckblech);
n
Länge ≥ Systembreite (siehe Planungstool)
2 Stück (pro Modulreihe); Länge ≥ Systembreite (siehe Planungstool)
n
41
1 Stück pro Modulreihe für Befestigung der Drainage-Schienen41
n
3 Stück pro Modulreihe zur Unterstützung der Module
n
Hilfsbohle
(Dimension: siehe Seite 5)
1 Stück. je Modulreihe + 1 Stück Firstbefestigung;
n
Länge ≥ Systembreite
Potentialausgleich
Falls benötigt:
Potentialausgleichskabel mit Befestigungsschrauben und Sicherungs-
scheiben (siehe Seite 31)
Werkzeuge
Schlagschnur
n
Langes Maßband
n
Zollstock
n
Latthammer
n
Akkuschrauber
n
Bit-Einsatz: Würth AW 20, AW 25, AW 30
n
Winkelschleifer zum Anpassen der Dachpfannen
n
Steckschlüssel SW7 und Innensechskantschlüssel 3 mm
n
für Potentialausgleich
Schrauben
Bei Befestigungsvariante V3 (Seite 5)
Würth ASSY 3.0 Pan Head (4,5 x 45) mm
n
Würth Spenglerdichtschraube A2 (4,5 x 45) mm
n
7.2 HINWEISE ZUR DACHEINTEILUNG
Gehen Sie bei der Festlegung der Modulfeldposition im Dach von links
n
nach rechts vor.
Teilen Sie deshalb das Dach von links nach rechts ein. Dadurch ver-
n
meiden Sie am linken Anschluss des Modulfeldes in den meisten Fäl-
len das Entfernen des optisch schönen Deckfalzes der Dachpfannen.
Wenn am rechten Anschluss geschnitten werden muss, achten Sie
n
darauf, dass ausreichend breite Dachpfannen stehen bleiben, die sich
noch sicher eindecken und befestigen lassen.
Vermitteln Sie ggfs. das Modulfeld so, dass sich rechts und links gleich
n
große Dachpfannen-Breiten ergeben. Schneiden Sie dann an beiden
Anschlüssen die Dachpfannen.
7.3 HINWEISE ZUR VERLEGUNG
7.3.1 Hinterlüftung
Der Raum zwischen Modulrückseite und Dachunterkonstruktion
n
muss für die Hinterlüftung der Module frei bleiben.
Bramac Fachinfo Energie
01 / 2020
7.3.2 Eindeckrahmen
3
Vor der Modulverlegung können die Drainage-Schienen, First -
n
befestigungen und der Eindeckrahmen verlegt und an die Deckung
seitlich und firstseitig angeschlossen werden.
Nur die unteren Eindeckbleche werden später verlegt, um sie vor
n
Beschädigungen während der Modulverlegung zu schützen.
7.3.3 Hilfsbohlen
4
Dimension der Hilfsbohlen je nach Traglattenstärke und Last -
n
anforderung wählen, Varianten siehe Seite 5.
Befestigung mit Holzschrauben Würth ASSY plus (6 x 120) mm
n
Bei Schalung die Schrauben um die Schalungsdicke länger wählen.
n
Mindestabstände der Schrauben beachten:
n
vom Bohlenende 42 mm
vom oberen Bohlenrand 18 mm
vom unteren Bohlenrand 18 mm
Schrauben untereinander 18 mm
7.3.4 Abschnüren
5
Für die problemlose Verlegung und eine gute Optik des Systems auf
n
genaue rechtwinklige Abschnürung achten.
Legen Sie deshalb die erste vertikale Abschnürung durch Bestim-
n
men der Diagonale fest, siehe 7.5.3, Seite 16.
41