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BR-Automation Power Panel 300 Anwenderhandbuch Seite 331

J
Jitter
Jitter ist ein Begriff zur Kennzeichnung zeitlicher Schwankungen zyklischer Ereignisse. Soll bei-
spielsweise ein solches Ereignis alle 200µs auftreten und tritt es tatsächlich in den Grenzen von
198 bis 203µs in Erscheinung, dann ist für dieses Beispiel der Jitter 5µs. Jitter hat mannigfaltige
Ursachen. Er entsteht in den Komponenten und Übertragungswegen von Netzen durch Rau-
schen, Übersprechen, elektromagnetische Interferenzen und zahlreiche andere zufällige Vor-
gänge. Speziell in der Automatisierungstechnik ist Jitter ein Maß für die Qualität von
Synchronisation und Timing.
Jumper
Ein kleiner Stecker oder eine Drahtbrücke zur Anpassung der Hardware-Konfiguration, indem
verschiedene Punkte einer elektronischen Schaltung verbunden werden.
K
Knoten
Verzweigungspunkt in einem Netz
Kode, Kodierung
Im Zuge der Informationsverarbeitung besteht häufig die Aufgabe, Informationen aus einer Dar-
stellungsform in eine andere zu überführen. Die Umwandlung wird als Kodierung bezeichnet und
die Vorschrift, nach der die Zuordnung aus einem Zeichenvorrat in einen anderen Zeichenvorrat
erfolgt, heißt Kode. Nach der Eindeutigkeit der Zeichenabbildung wird zwischen reflektierender
Kodierung [eineindeutige Abbildung] und nicht reflektierender Kodierung [eindeutige Abbildung]
unterschieden. Die Mehrzahl der Kodes sind eineindeutig abbildende reflektierende Kodes.
Grundsätzlich ist dabei wiederum zwischen redundanten und nicht redundanten Kodes zu un-
terscheiden. Bei nicht redundanten Kodes wird der verfügbare Zeichenvorrat des Darstellungs-
bereichs voll ausgeschöpft, d.h. jedes Kodewort ist mit einer Bedeutung belegt. Bei redundanten
Kodes gibt es innerhalb des verfügbaren Zeichenvorrats auch Kodewörter, die unbenutzt sind.
Dieser Sachverhalt hat Bedeutung bei der Datenübertragung für die Erkennung und ggf. die Kor-
rektur von Datenübertragungsfehlern.
KOP
Kontaktplan (grafikorientierte Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 für
die Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen. LAD).
L
LCD
Abkürzung für »Liquid Crystal Display« Ein Display-Typ auf der Basis von Flüssigkristallen, die
eine polare Molekülstruktur aufweisen und als dünne Schicht zwischen zwei transparenten Elek-
troden eingeschlossen sind. Legt man an die Elektroden ein elektrisches Feld an, richten sich
Power Panel 300/400 Anwenderhandbuch V 1.30
Anhang A • Glossar
331

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