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SIPOS SEVEN Betriebsanleitung

Modbus-anschaltung für elektrische stellantriebe
Betriebsanleitung
Modbus-Anschaltung für
Elektrische Stellantriebe
Modbus RTU
Modbus TCP/IP
Ausgabe 11.18
Y070.400/DE
Änderungen vorbehalten!
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SIPOS SEVEN

  • Seite 1 Betriebsanleitung Modbus-Anschaltung für Elektrische Stellantriebe Modbus RTU Modbus TCP/IP Ausgabe 11.18 Y070.400/DE Änderungen vorbehalten!
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Seite Grundsätzliches Sicherheitshinweise: Verwendete Symbole und ihre Bedeutung Hinweise zur Betriebsanleitung Die Modbus-Anschaltung für SEVEN Allgemeine Beschreibung Modbus-Schnittstelle Modbus - Grundfunktionen 2.3.1 Telegrammaufbau 2.3.2 Nachrichtenrahmen für die Kommunikation über Modbus 2.3.3 Drei PDU-Typen – Ablauf einer Kommunikation 2.3.4 Datenmodell 2.3.5...
  • Seite 3: Grundsätzliches

    Master-Geräte bestimmen den Datenverkehr auf dem Bus. Ein Master darf Nachrichten ohne externe Aufforderung aussenden.  Slave-Geräte wie z. B. SEVEN-Stellantriebe sind Feldgeräte. Sie erhalten keine Buszugriffsberechtigung, d. h. sie dürfen nur empfangene Nachrichten quittieren oder auf Anfrage eines Masters Nachrichten an diesen übermitteln.
  • Seite 4: Modbus-Schnittstelle

    Modbus-Schnittstelle ■ In 1- oder 2-kanaliger (nicht bei LWL und Ethernet) Ausführung. ■ Für ECOTRON, PROFITRON und HiMod. ■ Elektrischer Standard-Anschluss aller SEVEN Stellantriebe für RS-485, LWL sowie Ethernet. ■ Modbus kann jederzeit nachgerüstet werden. ■ Benutzerschnittstelle:  über Modbus können SEVEN-Stellantriebe sowohl parametriert als auch angesteuert werden, ...
  • Seite 5: Nachrichtenrahmen Für Die Kommunikation Über Modbus

    2.3.2 Nachrichtenrahmen für die Kommunikation über Modbus 2.3.3 Drei PDU-Typen – Ablauf einer Kommunikation Zur Kommunikation werden 3 verschieden Kommunikationstypen verwendet. Anforderung - Anfrage von Leittechnik/Steuerung (Master) Antwort - bei fehlerfreier Bearbeitung durch das Feldgrät (Slave) Fehlerfall-Antwort (Exception reply): Feldgerät (Slave) gibt die Anfrage mit modifiziertem Funktionsschlüssel (oberstes Bit wird gesetzt) zurück;...
  • Seite 6: Datenmodell

    2.3.4 Datenmodell Das Datenmodell des Modbus-Feldbusses ist die Abbildung der Ein- und Ausgabegrößen (I/Os) eines Feldgerätes (z.B. SEVEN) auf eine Speicherstruktur. Über Buskommandos kann auf diese Speicherstruktur zugegriffen und somit das Feldgerät bedient werden. Verfügbare Datentypen im Modbus Datenmodell: ■...
  • Seite 7: Technische Daten

    Technische Daten SEVEN mit Modbus-Schnittstelle Elektrischer Anschluss / Feldbus-Anschluss 1-ph AC 110 - 115 V Versorgungsspannung 1-ph AC 220 - 230 V 3-ph AC 190 - 200 V 3-ph AC 380 - 460 V Toleranzen Zulässige Spannungstoleranz: -10% / +15% Frequenzbereich: 40 –...
  • Seite 8: Parametrierung / Funktionen Stellantrieb

    Passwortschutz über Drive Controller auf der Vor-Ort-Steuerung) (nur PROFITRON/HiMod) - menügeführt über das beleuchtete LC-Display (nur ECOTRON) - über das PC-Parametrierprogramm COM-SIPOS CS, DA, DE, EL, EN, ES, FI, FR, IT, NL, NO, PL, PT, RU, SV, TR, ZH Spracheinstellungen → weitere Sprachen auf Anfrage (nur PROFITRON/HiMod) - in 7 Stufen einstellbar innerhalb des gewählten Drehzahlbereiches...
  • Seite 9: Einstellungen / Parametrierung Modbus-Schnittstelle

    Einstellungen / Parametrierung Modbus-Schnittstelle … sowie Einstellung der Parität: fest und für alle Geräte identisch Baudrateneinstellung einstellbar von 0 s bis 25,5 s Verbindungsüberwachung z.B. - AUF Coils vollständige Belegung siehe - ZU (1-Bit, Read / Write) Anlage „Coils” - NOT - Störung zurücksetzen ausgewählte Steuerbefehle - Wartung durchgeführt...
  • Seite 10: Umgebungsbedingungen

    Liest den Inhalt der Coils-Informationen Unterstützte Funktions-Schlüssel Read Coil Status (Bit-Werte) aus dem Stellantrieb aus (Function Codes) Liest den Inhalt der Discretes Input-Informationen Read Input Discrete (Bit-Werte) aus dem Stellantrieb aus Liest den Inhalt der Holding Registers-Information Read Holding Registers (16-Bit-Wörter) aus dem Stellantrieb aus Liest den Inhalt der Input Registers-Information Read Input Registers...
  • Seite 11: Allgemeine Daten Der Modbus-Schnittstelle

    Repeater: ca. 10 km - Modbus-Master, z.B. zentrale Automatisierungsgeräte wie SPS, PC etc. Gerätetypen - Modbus-Slave, z.B. SEVEN-Stellantriebe, Geräte mit binären und/oder analogen Ein- und Ausgängen, Sensoren. 32 Geräte ohne Repeater; mit Repeatern erweiterbar bis 247 Geräte Anzahl von Geräten Mono-Master-Systeme: Zugriff auf die Slaves über Polling-Verfahren.
  • Seite 12: Anschluss An Das Feldbussystem

    Anschluss an das Feldbussystem 3.3.1 Modbus RTU Anschluss über Kupferleitung – 1- und 2-kanalig (redundant) Um die Grenzwerte der EMV-Richtlinie einzuhalten ist der Schirm flächig mit Hilfe der Schirmschellen am Gehäuse zu kontaktieren. Bei der Ausführung mit redundanter Modbus-Anschaltung gelten diese Hinweise sinngemäß für beide Kanäle. Die Modbus-Übertragung erfordert polrichtiges Anschließen der Datenleitungen auf der 1.
  • Seite 13: Modbus Tcp/Ip

    3.3.2 Modbus TCP/IP Anschluss über Ethernet-Kabel mit M12-Steckverbinder, D-kodiert Für die Anbindung des Stellantriebs an das Industrial Ethernet-Netzwerk wird ein Ethernet-Kabel der Kategorie Cat. 6 empfohlen. Mit dem Anschluss des M12-Steckverbinders am Stellantrieb ist die Verbindung ins Industrial Ethernet- Netzwerk aufgebaut. Nach dem Verbindungsaufbau können die Konfigurationsdaten eingestellt werden.
  • Seite 14: Einstellen Der Kommunikationsparameter Für Modbus

    Zum Einstellen der Parameter über die Vor-Ort-Steuerstelle wird auf die Betriebsanleitung Y070.302/DE verwiesen. ■ das PC-Parametrierprogramm COM-SIPOS (Verbindung über die USB-Schnittstelle oder Bluetooth (nur PROFITRON/HiMod)).  Änderungen werden sofort wirksam! COM-SIPOS ist inkl. Datenkabel und Beschreibung als Zubehör lieferbar, Bestellnummer: 2SX7100-3PC02.
  • Seite 15: Betrieb Der Stellantriebe Mit Modbus-Schnittstelle

    Betrieb der Stellantriebe mit Modbus-Schnittstelle Ansteuern über Modbus Ein über Modbus gesendeter Fahrbefehl (AUF/ZU/NOT und „Sollwert gültig“) wird aus Sicherheitsgründen gelöscht nach: dem Umschalten von Fern auf Ort, einer Handbetätigung, einer Störung durch Netzausfall, einem Wechsel des aktiven Kanals! Außerdem wird nach dem Erreichen der NOT-Position ein vorher gesendeter NOT-Fahrbefehl gelöscht! ■...
  • Seite 16: Broadcast-Modus Und Sicherheitsfunktionen

    Watchdog für Kommunikationsüberwachung mit einstellbarem Sicherheitsverhalten. Es handelt sich dabei um ein zyklisches Monitoring mit am Antrieb einstellbarer Verbindungsüberwachungszeit (siehe auch Kapitel 8). Redundanz bei Modbus RTU Zur Erhöhung der Anlagensicherheit kann der SEVEN-Stellantrieb über zwei Feldbus-Leitungen mit der Leittechnik verbunden werden (Bestelloption) Dazu wird die Modbus-Baugruppe 2-kanalig (redundant) ausgeführt.
  • Seite 17: Verbindungsstatus Und Fehlermeldung

    ■ Modbus-Telegramm - Input Register 81 ■ COM-SIPOS - Registerkarte Gerätezustand „33 Störung Feldbus“. Der Buskommunikationsfehler setzt die Summenstörung. Dies wird im Input Register 81 und im Discretes Input, Adresse 7 bzw. 1017 gemeldet. Der Bus-Kommunikationsfehler setzt die Meldung „Betriebsbereit + FERN“ auf 0, wenn der Parameter „Ansteuerung“ auf Ansteuerung über Bus gesetzt wird (Feldbus Dauerkontakt, Feldbus Stellungsregler oder Feldbus Prozessregler).
  • Seite 38 Ausgabe 11.18 © SIPOS Aktorik GmbH Y070.400/DE Änderungen vorbehalten! Im Erlet 2 • D-90518 Altdorf www.sipos.de...

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