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SEW Movidrive MDX61B Handbuch

SEW Movidrive MDX61B Handbuch

Feldbusschnittstelle dfi21b interbus mit lichtwellenleiter
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Inhaltsverzeichnis
Getriebemotoren \ Industriegetriebe \ Antriebselektronik \ Antriebsautomatisierung \ Services
®
A5.J25
MOVIDRIVE
MDX61B
Feldbusschnittstelle DFI21B INTERBUS
mit Lichtwellenleiter
Ausgabe 04/2004
Handbuch
11264004 / DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SEW Movidrive MDX61B

  • Seite 1 Getriebemotoren \ Industriegetriebe \ Antriebselektronik \ Antriebsautomatisierung \ Services ® A5.J25 MOVIDRIVE MDX61B Feldbusschnittstelle DFI21B INTERBUS mit Lichtwellenleiter Ausgabe 04/2004 Handbuch 11264004 / DE...
  • Seite 2 SEW-EURODRIVE – Driving the world...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    1 Wichtige Hinweise....................4 2 Einleitung ........................ 5 Merkmale der Option DFI21B ................ 7 3 Montage- / Installationshinweise ................8 Montage der Optionskarte DFI21B ..............8 INTERBUS-Topologien mit Option DFI21B ..........11 Busanbindung über Lichtwellenleiter (LWL)..........13 Anschluss der LWL-Stecker................. 14 Einstellung der DIP-Schalter ................
  • Seite 4: Wichtige Hinweise

    Wichtige Hinweise Wichtige Hinweise • Dieses Handbuch ersetzt nicht die ausführliche Betriebsanleitung! • Nur durch Elektro-Fachpersonal unter Beachtung der gültigen Unfallverhü- ® tungsvorschriften und der Betriebsanleitung MOVIDRIVE MDX60B/61B installieren und in Betrieb nehmen! Dokumentation • Lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig durch, bevor Sie mit der Installation und ®...
  • Seite 5: Einleitung

    Weiterführende Für die einfache und effektive Anbindung des MOVIDRIVE an das Feldbussystem Literatur INTERBUS sollten Sie neben diesem Benutzerhandbuch zur Option INTERBUS folgen- de weiterführenden Druckschriften von SEW-EURODRIVE zum Thema Feldbus anfor- dern: ® • Handbuch zum Feldbus-Geräteprofil MOVIDRIVE ®...
  • Seite 6 Einleitung Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Inbetriebnahme- und Diagnosesoftware ® MOVITOOLS über vorhandene Ethernet/INTERBUS-Kommunikationswege durchzu- routen, ohne einen weiteren Diagnosebus (z. B. RS-485) aufbauen zu müssen Inbetriebnahme Generell ist die INTERBUS-Optionskarte DFI21B so konzipiert, dass alle INTERBUS- spezifischen Einstellungen wie Prozessdatenlänge und Baudrate, per Hardwareschal- ter auf der Optionskarte erfolgen.
  • Seite 7: Merkmale Der Option Dfi21B

    Einleitung Merkmale der Option DFI21B Merkmale der Option DFI21B Durch die Busverkabelung mit Lichtwellenleiter ändert sich für Sie als Anwender prinzi- piell nur das Übertragungsmedium des INTERBUS, d.h. Busaufbau, Projektierung und Programmierung im Steuerungssystem sind vom Einsatz des Lichtwellenleitermediums nicht betroffen. ®...
  • Seite 8: Montage- / Installationshinweise

    ® • Ein Ein- oder Ausbau von Optionskarten bei MOVIDRIVE MDX61B Baugröße 0 darf nur von SEW-EURODRIVE durchgeführt werden! Bevor Sie Die Optionskarte DFI21B muss auf den Feldbussteckplatz gesteckt werden. beginnen Beachten Sie die folgenden Hinweise bevor Sie mit dem Ein- oder Ausbau der Optionskarte beginnen: •...
  • Seite 9: Montage- / Installationshinweise Montage Der Optionskarte Dfi21B

    Montage- / Installationshinweise Montage der Optionskarte DFI21B Ein- und Ausbau einer Options- karte 53001AXX ® Bild 2: Einbau einer Optionskarte in MOVIDRIVE MDX61B Baugröße 1 - 6 1. Lösen Sie die beiden Befestigungsschrauben des Optionskartenhalters. Ziehen Sie den Optionskartenhalter gleichmäßig (nicht verkanten!) aus dem Steckplatz heraus. 2.
  • Seite 10 Montage- / Installationshinweise Montage der Optionskarte DFI21B 5. Entfernen Sie die Schutzkappen der LWL-Sender und -Empfänger erst unmittelbar vor dem Aufstecken der LWL-Stecker (→ Kap. "Anschluss der LWL-Stecker"). 6. Die Optionskarte DFI21B ist nun komplett montiert. 7. Nicht genutzte LWL-Anschlüsse müssen mit der Schutzkappe staubdicht ver- schlossen bleiben.
  • Seite 11: Montage- / Installationshinweise Interbus-Topologien Mit Option Dfi21B

    Montage- / Installationshinweise INTERBUS-Topologien mit Option DFI21B INTERBUS-Topologien mit Option DFI21B Mit der Option DFI21B wird der Antriebsumrichter an einen INTERBUS LWL-Fernbus angeschlossen. Durch die Auswahl der Baudrate kann die DFI21B sowohl in 500 KBaud- als auch 2 MBaud-Installationen betrieben werden. Obschon die DFI21B die op- tische Regelung der Sendeleistung unterstützt, können auch nicht geregelte LWL- Stränge gebildet werden, wenn z.
  • Seite 12 Montage- / Installationshinweise INTERBUS-Topologien mit Option DFI21B RS-485/LWL- Die DFI21B können Sie auch zum Aufbau von LWL-Teilstrecken innerhalb eines Mischbetrieb mit RS485-Netzes verwenden. 500 KBaud Systemvorausset- zungen Schnittstelle Alle INTERBUS G4-Anschaltbaugruppen CMD-Tool ab Version 4.50A Interbus-Teilnehmer alle Arten von INTERBUS-Teilnehmern mit RS-485 oder LWL-Technik (500 KBaud) Optische Umsetzer für ankommende Fernbusschnittstelle: OPTOSUB-PLUS-K/IN für...
  • Seite 13: Busanbindung Über Lichtwellenleiter (Lwl)

    Montage- / Installationshinweise Busanbindung über Lichtwellenleiter (LWL) Busanbindung über Lichtwellenleiter (LWL) Die Busanbindung erfolgt bei der DFI21B ausschließlich über Lichtwellenleiter. Sie kön- nen dabei sowohl Polymerfaser-Kabel als auch HCS-Kabel verwenden. Polymerfaser- Polymerfaser-Kabel wird für Distanzen bis maximal 70 Meter zwischen zwei INTER- Kabel BUS-Teilnehmern verwendet.
  • Seite 14: Anschluss Der Lwl-Stecker

    Montage- / Installationshinweise Anschluss der LWL-Stecker Anschluss der LWL-Stecker Der Anschluss des Lichtwellenleiters an die Optionskarte DFI21B erfolgt über soge- nannte F-SMA-Stecker. Für den ankommenden und abgehenden Fernbus benötigen Sie jeweils zwei Stecker (Sender und Empfänger). Damit der optimale Biegeradius ein- gehalten werden kann, empfiehlt sich die Verwendung von F-SMA-Steckern mit Knickschutz.
  • Seite 15 Montage- / Installationshinweise Anschluss der LWL-Stecker LWL-Stecker an Zum Anschluss der LWL-Stecker ist ein seitlicher Zugang notwendig. Sind mehrere ® MDX61B MOVIDRIVE MDX61B Baugröße 0 nebeneinander gebaut, muss zum Anschluss Baugröße 0 der LWL-Stecker an die DFI21B das entsprechende MDX61B ausgebaut werden (→ anschließen Bild 6).
  • Seite 16: Einstellung Der Dip-Schalter

    Montage- / Installationshinweise Einstellung der DIP-Schalter Einstellung der DIP-Schalter Belegung der Über die sechs DIP-Schalter S1-1 bis S1-6 auf der Frontseite der Option erfolgt die DIP-Schalter Einstellung der Prozessdatenlänge, PCP-Länge sowie die Auswahl der Baudrate. [1] Anzahl Prozessdaten (1 ... 6 Worte) [2] Anzahl PCP-Worte (1, 2 oder 4 Worte) Baudrate: [3] OFF: 2 MBaud / [4] ON: 0,5 MBaud In dieser Grafik sind eingestellt:...
  • Seite 17: Montage- / Installationshinweise Einstellung Der Dip-Schalter

    Montage- / Installationshinweise Einstellung der DIP-Schalter Einstellung der Zwischen der INTERBUS-Anschaltbaugruppe und der DFI21B können maximal sechs Prozessdaten- INTERBUS-Datenworte ausgetauscht werden, die mit den DIP-Schaltern S1-1 bis S1- und PCP-Länge 5 auf den Prozessdatenkanal und PCP-Kanal aufgeteilt werden können. Infolge der Be- schränkung auf sechs Datenworte ergeben sich Einstellungen, die nicht auf den INTER- BUS abgebildet werden können.
  • Seite 18: Anzeigeelemente

    Montage- / Installationshinweise Anzeigeelemente Anzeigeelemente Auf der Optionskarte DFI21B befinden sich zur Diagnose des INTERBUS-Systems sie- ben Leuchtdioden, die den aktuellen Zustand der DFI21B und des INTERBUS-Systems anzeigen (Bild 9). Logic Voltage (gn = OK) Remote Cable Check (gr = OK) Bus Active (gn = ok) Remote Bus Disabled (rd = off) Fiber Optic 1 (ye = not OK)
  • Seite 19 Montage- / Installationshinweise Anzeigeelemente LED UL "U-Logic" (grün) Zustand Bedeutung Fehlerbehebung Versorgungsspannung der Buselektronik liegt an Versorgungsspannung der Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Optionssteckkarte und Buselektronik fehlt die 24 V-Spannungsversorgung des Umrichters. LED RC "Remote Cable Check" Zustand Bedeutung Fehlerbehebung (grün) Ankommende Fernbusverbin-...
  • Seite 20 Gerät erneut ein. rot blin- Falsche DIP-Schalterkonfiguration oder Überprüfen Sie die Stellung der DIP-Schalter kend INTERBUS-Optionskarte defekt, kein INTER- S1. Bei korrekter Einstellung wenden Sie sich BUS-Betrieb möglich. an den SEW Elektronik-Service. Handbuch – MOVIDRIVE® MDX61B Feldbusschnittstelle DFI21B INTERBUS mit Lichtwellenleiter...
  • Seite 21: Projektierung Und Inbetriebnahme

    Projektierung und Inbetriebnahme Inbetriebnahme des Antriebsumrichters Projektierung und Inbetriebnahme ® Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie den Antriebsumrichter MOVIDRIVE mit der Option DFI21B in der INTERBUS-Anschaltbaugruppe projektieren und in Betrieb nehmen. Inbetriebnahme des Antriebsumrichters ® Der Antriebsumrichter MOVIDRIVE kann nach der Installation der Feldbusoptionskar- te ohne weitere Einstellungen sofort über das Feldbussystem parametriert werden.
  • Seite 22 Projektierung und Inbetriebnahme Inbetriebnahme des Antriebsumrichters Vorgehensweise 1. Geben Sie die Leistungsendstufe klemmenseitig frei. zur Inbetrieb- Beschalten Sie die Eingangsklemme DIØØ / X13.1 (Funktion /REGLERSPERRE) nahme mit +24V-Signal (z.B. durch Gerätebrücke). X13: DI00 DI01 ® MOVIDRIVE DI02 DI03 DI04 DI05 DCOM V024 DGND...
  • Seite 23: Projektierung Und Inbetriebnahme Projektierung Des Interbus-Systems

    Projektierung und Inbetriebnahme Projektierung des INTERBUS-Systems 3. Sollwertquelle = FELDBUS / Steuerquelle = FELDBUS Zur Steuerung des Antriebsumrichters über Feldbus parametrieren Sie die Sollwert- quelle und die Steuerquelle auf FELDBUS. - P100 Sollwertquelle = FELDBUS - P101 Steuerquelle = FELDBUS 4.
  • Seite 24 Projektierung und Inbetriebnahme Projektierung des INTERBUS-Systems Busaufbau Der Busaufbau kann mit dem CMD-Tool online oder offline projektiert werden. konfigurieren Offline-Konfigura- Im Offline-Zustand wird der Antriebsumrichter über den Menüpunkt "Edit / Insert with ID tion: Insert with ID code (Bearbeiten / Einfügen mit Ident-Code)" im CMD-Tool projektiert. Dabei müssen code (Einfügen mit Sie gemäß...
  • Seite 25 Die Felder "Manufacturer Name (Herstellername)" und "Device Type (Gerätetyp)" müs- schreibung sen mit den Einträgen Manufacturer Name (Herstellername): SEW-EURODRIVE Device Type (Gerätetyp): MOVIDRIVE versehen werden, damit beispielsweise der Antrieb über einen Management-PC aus der Leitebene heraus über die INTERBUS-Anschaltbaugruppe parametriert werden kann (Bild 14).
  • Seite 26 Darstellung Zur einfacheren Identifizierung des Antriebsumrichters können Sie ab CMD-Tool Versi- on 4.50 eigene ICO-Dateien in das Verzeichnis ".\IBSCMD\Pict32\" kopieren (Bild 15). Auf der SEW-Homepage unter http://www.sew-eurodrive.de finden Sie unter "Down- loads / Anwender-Software" die "INTERBUS-Beschreibungsdateien für CMD-Tool". 03716AXX Bild 15: Teilnehmerbeschreibung mit ICO-Datei verknüpfen...
  • Seite 27 Projektierung und Inbetriebnahme Projektierung des INTERBUS-Systems Parameterkanal Wenn Sie in Ihrer Applikation den PCP-Kanal zur Parametrierung des Antriebsumrich- ters nutzen möchten, sind folgende Einstellungen des Parameterkanals notwendig: • Message Lengths / Transmit / Receive (Telegrammlänge / Senden / Empfangen): jeweils 243 Byte •...
  • Seite 28: I Projektierung Und Inbetriebnahme Pcp-Verbindung Testen

    Projektierung und Inbetriebnahme PCP-Verbindung testen PCP-Verbindung testen Falls Sie die PCP-Verbindung zum Antriebsumrichter testen möchten, können Sie den MONITOR-Betrieb des CMD-Tools dazu verwenden. Die nachfolgenden Bilder verdeut- lichen die Vorgehensweise zum PCP-Test. Prinzipiell wird mit dieser Methode eine PCP-Verbindung zum Gerät aufgebaut und die im Gerät abgelegte Parameterliste (Ob- jektverzeichnis) gelesen.
  • Seite 29 Projektierung und Inbetriebnahme PCP-Verbindung testen Im Fenster "Device Parameterization (Geräteparametrierung)" aktivieren Sie den Menü- punkt "Device / Read Parameter List (Gerät / Lese Parameterliste)". 03722AXX Bild 20: Fenster zur Geräte-Parametrierung über CMD-Tool Wenn nun die Geräteparameter eingelesen werden, ist die Projektierung des PCP-Ka- nals richtig durchgeführt worden.
  • Seite 30: Die Pcp-Schnittstelle

    Die PCP-Schnittstelle Prinzipieller Überblick Die PCP-Schnittstelle ® Der Antriebsumrichter MOVIDRIVE bietet über die Option DFI21B eine normkonforme Schnittstelle zur Parametrierung über das "Peripherals Communication Protocol" (PCP). Über diesen INTERBUS-Kommunikationskanal erhalten Sie vollen Zugriff auf ® alle Antriebsparameter des MOVIDRIVE Prinzipieller Überblick Damit Sie den Zugriff auf Parameterwerte des Antriebsumrichters nutzen können, muss der PCP-Kanal mit dem entsprechenden ID-Code projektiert sein.
  • Seite 31: Die Pcp-Dienste

    ® der INTERBUS "@utomationXplorer" sowie die "MOVITOOLS " zur Programmierung und Parametrierung der SEW-Antriebsumrichter am INTERBUS. Mit dieser Anordnung können die vorhandenen Bus-Infrastrukturen für Inbetriebnahme und Wartung genutzt werden. Damit vereinfacht sich die Inbetriebnahme und Diagnose der gesamten Auto- matisierungsanlage, da nun das INTERBUS-Kabel nicht nur zur Steuerung, sondern auch zur Inbetriebnahme und Diagnose aller am Feldbus eingesetzten Komponenten verwendet wird.
  • Seite 32 Die PCP-Schnittstelle Die PCP-Dienste Aufbau der Kom- Mit dem PCP-Dienst "Initiate" wird eine Kommunikationsverbindung zur Parametrierung munikationsver- zwischen einer INTERBUS-Anschaltbaugruppe Antriebsumrichter ® bindung mit "Ini- MOVIDRIVE aufgebaut. Der Verbindungsaufbau erfolgt grundsätzlich von der tiate" INTERBUS-Anschaltbaugruppe. Während des Verbindungsaufbaus werden verschie- dene Vereinbarungen bezüglich der Kommunikationsverbindung überprüft, wie z.B.
  • Seite 33: Parameter Im Objektverzeichnis

    Aufbau des Objektverzeichnisses der DFI21B für die Antriebsumrichter ® MOVIDRIVE Der Indexbereich ist in drei logische Bereiche unterteilt. Mit den Indizes 8300 ... 8800 dez werden die Antriebsparameter adressiert. Der Parameter-Index kann der SEW-Do- ® kumentation Parameterverzeichnis MOVIDRIVE entnommen werden. Indizes unter- halb von 8300 dez werden direkt auf der Optionskarte behandelt und sind nicht als Antriebsparameter des Umrichters zu sehen.
  • Seite 34 Die PCP-Schnittstelle Parameter im Objektverzeichnis Objekt "Down- Mit dem Objekt "Download-Parameterblock" können maximal 38 Antriebsparameter des ® load-Parameter- MOVIDRIVE gleichzeitig mit nur einem Write-Dienst geschrieben werden. Infolgedes- block" sen haben Sie mit diesem Objekt die Möglichkeit, mit nur einem Aufruf des Write-Diens- tes den Antriebsumrichter beispielsweise in der Anlaufphase zu parametrieren.
  • Seite 35 Die PCP-Schnittstelle Parameter im Objektverzeichnis Mit dem WRITE-Dienst auf das Objekt "Download-Parameterblock" wird auf der Feldbusoptionskarte ein Parametriermechanismus gestartet, der nacheinander alle im Nutzdatenbereich des Objektes angegebenen Parameter auf das DPRAM legt und so- mit den Antriebsumrichter parametriert. Nach erfolgreicher Bearbeitung des Download- Parameterblocks, d.
  • Seite 36: Die Pcp-Schnittstelle Parameter Im Objektverzeichnis

    Die PCP-Schnittstelle Parameter im Objektverzeichnis Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau dieses Kommunikationsobjektes. Den Aufbau des Paramerkanals können Sie der Dokumentation "Feldbusgeräteprofil und Parame- ® terverzeichnis MOVIDRIVE " entnehmen. Octet Bedeutung Verwal- reser- Index Index Daen Daten Daten Daten tung viert High Anmerkung...
  • Seite 37 Die PCP-Schnittstelle Parameter im Objektverzeichnis Der Umrichter führt nun den im Parameterkanal kodierten Dienst aus und trägt die Dienstbestätigung wieder in den Parameterkanal ein. Mit dem nächsten Lesezugriff des ® Steuerungsprogrammes auf den "MOVILINK -Parameterkanal zyklisch" erhält dieser die Dienstbestätigung. Die folgende Tabelle zeigt den Ablauf der zyklisch aufgerufenen Read-/Write-Dienste für "MOVILINK-Parameterkanal zyklisch".
  • Seite 38 Die PCP-Schnittstelle Parameter im Objektverzeichnis Parameterkanal Wird über den azyklischen Parameterkanal ein Dienst vom Typ Write ausgeführt (z.B. führt einen Dienst Write Parameter oder Write Parameter volatile), antwortet der Umrichter nach der Aus- vom Typ Write aus führung des Dienstes mit der aktuellen Dienstbestätigung. Bei fehlerhaftem Write-Zu- griff wird der entsprechende Fehlercode zurückgemeldet.
  • Seite 39: Rückkehrcodes Der Parametrierung

    Die PCP-Schnittstelle Rückkehrcodes der Parametrierung ® Der azyklische MOVILINK -Parameterkanal wird nur lokal auf der Feldbusoptionskarte behandelt und ist wie in der folgenden Tabelle definiert. Index: 8299 Object code: 7 (Simple-Variable) Data type index: 10 (Octet-String) Length: Local address: Password: Access groups: Access rights: Read all/Write all...
  • Seite 40: Die Pcp-Schnittstelle Rückkehrcodes Der Parametrierung

    Error-Code = 0 (Anderer Fehlercode) definiert. Die detaillierte Aufschlüsselung er- folgt in diesem Fall im Additional-Code. Additional-Code Der Additional-Code beinhaltet die SEW-spezifischen Returncodes für fehlerhafte Pa- rametrierung der Antriebsumrichter. Sie werden unter Error-Class 8 = Anderer Fehler an den Master zurückgesendet. Die folgende Übersicht zeigt alle möglichen Kodierun- gen für den Additional-Code.
  • Seite 41: Applikationsbeispiele

    Applikationsbeispiele Steuerung über Prozessdaten Applikationsbeispiele Dieses Kapitel zeigt kleine Applikationsbeispiele für den Prozessdatenaustausch und die Parametrierung des Antriebsumrichters über die PCP-Schnittstelle. Steuerung über Prozessdaten Die Steuerung des Antriebsumrichters über die Prozessdaten erfolgt durch einfaches Lesen/Schreiben der Programmadressen, auf denen die INTERBUS-Prozessdaten des Antriebsumrichters abgebildet werden.
  • Seite 42: Darstellung Der Kodierungsbeispiele

    Applikationsbeispiele Darstellung der Kodierungsbeispiele Darstellung der Kodierungsbeispiele Die in den nachfolgenden Kapiteln abgebildeten Kodierungsbeispiele werden in der gleichen Art und Weise dargestellt, wie sie auch im INTERBUS-Anwenderhandbuch "Peripherals Communication Protocol (PCP)" der Fa. Phoenix Contact beschrieben werden. Alle Informationen eines PCP-Dienstes werden wortweise untereinander dargestellt. Dementsprechend können Sie beispielsweise ein Wort als ein SPS-Wort (z.
  • Seite 43: Lesen Eines Antriebsparameters

    Applikationsbeispiele Lesen eines Antriebsparameters Lesen eines Antriebsparameters Das Lesen eines Antriebsparameters (mit Index 8800) erfolgt mit dem Dienst "Read". Die Antriebsparameter sind generell 4 Byte (1 Doppelwort) lang. Beispiel Lesen von P130 Rampe t11 auf RECHTS (Index 8470 dez = 2116 hex) Wort Bedeutung Kodierung (hex)
  • Seite 44: Schreiben Eines Antriebsparameters

    Applikationsbeispiele Schreiben eines Antriebsparameters Schreiben eines Antriebsparameters Das Schreiben eines Antriebsparameters (mit Index 8800) erfolgt mit dem Dienst "Wri- te". Die Antriebsparameter sind generell 4 Byte (1 Doppelwort) lang. Beispiel Schreiben der Rampenzeit 1,65 s auf P130 "Rampe t11 auf RECHTS" Index: 8470 dez = 2116 hex Wert: 1,65 s = 1650 ms = 1650 dez = 0000 0672 hex) Die Parameterdaten werden im Motorola-Format (Simatic-Format) wie folgt dargestellt:...
  • Seite 45: Schreiben Von Ipos-Variablen/Parametern Via Movilink®-Parameterkanal

    Applikationsbeispiele Schreiben von IPOS-Variablen/Parametern via MOVILINK®-Parameterkanal ® Schreiben von IPOS-Variablen/Parametern via MOVILINK -Parameterkanal Für den universellen Schreibzugriff auf alle Daten des Antriebsumrichters (Parameter, plus® plus® IPOS -Variablen, IPOS -Programmcode usw.) bieten die Antriebsumrichter ® einen speziellen Parameterzugriff über den MOVILINK -Parameterkanal.
  • Seite 46 Applikationsbeispiele Lesen von IPOS-Variablen/Parametern via MOVILINK®-Parameterkanal plus® Beispiel Lesen der IPOS -Variable H0 = Index 11000 dez (2AF8 hex) ® Eine ausführliche Erklärung des MOVILINK -Parameterkanals finden Sie im Handbuch ® "Feldbusgeräteprofil und Parameterverzeichnis MOVIDRIVE ". Wort Bedeutung Kodierung (hex) Command_Code = Write_Request 00 82 Paraemter_Count...
  • Seite 47: Schreiben Von Ipos-Variablen/Parameter Über Download-Parameterblock47

    Applikationsbeispiele Schreiben von IPOS-Variablen/Parameter über Download-Parameterblock Wort Bedeutung Kodierung (hex) Message_Code = Read_Confirmation 80 81 Paraemter_Count 00 03 Invoke_ID Comm._Reference 00 02 Error_Class Error_Code 08 00 Additional_Code 00 10 Bits 15 ... 8 7 ... 0 Zur Auswertung der negativen Meldung können Sie die Returncodes nutzen. Schreiben von IPOS-Variablen/Parameter über Download-Parameterblock ®...
  • Seite 48: Technische Daten

    Technische Daten Option DFI21B Technische Daten Option DFI21B Option DFI21B Sachnummer 824 311 5 Unterstützte Baudraten 500 kBaud und 2 MBaud, umschaltbar über DIP-Schalter Anschlusstechnik • Fernbuseingang: 9-poliger Sub-D-Stecker • Fernbusausgang: 9-polige Sub-D-Buchse • RS-485-Übertragungstechnik, 6-adrig geschirmte und paarweise verdrillte Zweidrahtleitung DP-Ident-Nummern •...
  • Seite 49: Index

    Index Ident-code Inbetriebnahme Abort Initiate Additional Code Installation Antriebsparameter Interner Kommunikationsfehler Antriebsparameter lesen IPOS-Variablen lesen Antriebsparameter schreiben IPOS-Variablen schreiben Anzahl PCP-Worte Anzahl Prozessdaten Anzeigeelemente Kabeltypen Applikationsbeispiel Kodierungsbeispiel Kommunikationsfehler Kommunikationsverbindung abbrechen Kommunikationsverbindung aufbauen Baudrate Konfiguration Busaufbau Beispiel Konfiguration offline Bus Active Konfiguration online Busanbindung Konfigurationsrahmen einlesen...
  • Seite 50 PCP-Länge PCP-Schnittstelle PCP-Verbindung Polymerfaser-Kabel Programmeinstellung Projektierung Prozessdaten zuordnen Prozessdatenkanal Prozessdatenlänge Prozessdaten-Manager Read Remote Bus Disable Rückkehr-Codes Schnittstellentyp Schreiben SEW-Icons Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise zu Bussystemen Stecker für LWL-Anschluss Steckerbelegung Teilnehmerart Teilnehmerbeschreibung Telegrammlänge Topologien direkte Ankopplung Mischbetrieb Transmit U-Logic Unterstützte Parameterkanal-Dienste Verbindung abbrechen...
  • Seite 52: Wie Man Die Welt Bewegt

    Internet, der 24 Stunden überzeugende Lösungen. schon die Lösung für Zugang zu Informationen An jedem Ort. übermorgen steckt. und Software-Updates bietet. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG P.O. Box 3023 · D-76642 Bruchsal/Germany Phone +49 7251 75-0 · Fax +49 7251 75-1970 sew@sew-eurodrive.com www.sew-eurodrive.com...

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