1. Allgemeine Hinweise • Die Inbetriebnahme (Einstellung) unserer Pelletsheizanlage darf nur durch unseren Kundendienst, oder von einem konzessionierten Fachbetrieb vorgenommen werden. • Wir empfehlen einen Puffer als Lastausgleichspeicher, wenn die benötigte Gebäudeheizlast weniger als 50% der Gerätenennlast beträgt. • Verwenden Sie ausschließlich die von uns vorgeschriebenen Brennstoffe (Holzpellets Ö-Norm, DIN-PlusNorm und SWISSPELLET). Nur so kann ein emissionsarmer, wirtschaftlicher und störungsfreier Betrieb Ihrer Pellets- heizanlage gewährleistet werden. Ein Nichtbeachten führt zu Garantieverlust. • Führen Sie in regelmäßigen Abständen die von uns in der Anleitung empfohlenen Wartungs- und Reini- gungsarbeiten an Ihrer Pelletsheizanlage durch. Damit gewährleisten Sie nicht nur die Funktionssicherheit der Anlage und deren Sicherheitseinrichtungen, sondern auch den effizienten und emissionsarmen Betrieb der An- lage. Die beste Betreuung Ihrer Pelletsheizanlage erreichen Sie mit dem Abschluss eines Wartungsvertrages. Die...
Schutzmaßnahme Nullung mit Fi‑Schutzschalter ( Spannungsgrenzen lt. EN‑50160) ACHTUNG: Die ISO Norm 60364 ist zu beachten! Betriebsgrenzen: Max. Umgebungstemperatur 0‑45°C; max. Feuchtigkeit 0‑95 % Nur bei Verwendung von Original Wolf Ersatzteilen gewähren wir Garantie laut unseren Garantiebestimmungen! 2. Sicherheitshinweise Die Sicherheitshinweise sind vor Betrieb der Anlage unbedingt zu lesen! Das Nichtbeachten der Sicherheitshinweise kann zu Körperverletzungen, zu lebensgefährlichen Si‑...
3. Rücklaufanhebung 4. Mindestabstand Mauerwerk • Bei Befüllung des Brennstoffbunkers mittels Pumpwagen ist die Anlage abzuschalten (Wartezeit 20 Minuten). • Bei Einstellung der Brauchwassertemperatur über 60ºC ist für eine entsprechende Kaltwasserbeimischung zu sorgen (Verbrühungsgefahr). • Die Pelletsheizanlage darf nur in vorschriftsmäßig ausgeführten Heizungs- bzw. Aufstellräumen aufgestellt und betrieben werden. • Es ist oben am Kessel ein geeignetes Entlüftungsventil anzubringen. • Die Heizanlage ist mit Heizungswasser nach VDI 2035 bzw. Ö-Norm H 5195-1 zu befüllen. • Jährliche Überprüfung des Heizungswassers gemäß Ö-Norm H 5195-1. • Jährliche Überprüfung der Sicherheitsventile durch einen Fachmann. • Regelmäßige Überprüfung des Expansionsgefäßes durch einen Fachmann. • Regelmäßige Kontrolle gemäß prTRVB H 118 der Austrageinrichtung, automatischer Holzfeuerungsanlagen, Be- schickungseinrichtung. • Die Brandschutzvorschriften sind bauseits, den jeweils gültigen behördlichen Bestimmungen entsprechend, aus- zuführen! • Bitte beachten Sie daß...
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6. Abmessungen Pelletsheizanlage BPH 25 3062713_0210...
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6. Abmessungen Pelletsheizanlage BPH 35 • eine Rücklaufanhebung mit thermischen Ventil ist einzusetzen • eine geeignete Entlüftung ist zu montieren • die Abmessungen sind „OHNE“ Stellfüße 3062713_0210...
7. Kaminvorgaben Es ist ein feuchteunempfindlicher (FU) Schornstein mit einem maximalen Kaminzug von 10 Pa (0,10 mbar) erforderlich. Die Verbindungsleitung (Abgasrohr) ist mit mindestens 10° Steigung zu verlegen (optimal sind 30°- 45°) mit einer maximalen Länge von 3,0 Metern. Das Abgasrohr ist mit mindestens 25 mm zu isolie- ren. Den Kaminanschluss möglichst mit 45° Bögen ausführen. Bei einem Anschluss mit 90° Bögen kann es zu Abgasproblemen kommen. Die Einbindung des Abgasrohres in den Kamin muss so erfolgen, dass kein Kondenswasser in den Kessel fließen kann. Der Heizkessel und der Schornstein müssen aufeinander abgestimmt sein (siehe Kaminempfehlung). Als Berechnungshilfe ist die EN 13384-1 anzuwenden. Der Kamin muss feuchteunempfindlich (FU) sein! Der Einbau eines Zugreglers ist erforderlich. Anlagentyp BPH10 BPH15 BPH25 BPH35 Notwendiger Förderdruck - MIN [mbar / Pa] 0,02 / 2 0,02 / 2 0,02 / 2 0,02 / 2 Notwendiger Förderdruck - MAX [mbar / Pa] 0,10 / 10 0,10 / 10 0,10 / 10 0,10 / 10 Kamindurchmesser [mm] 130 / 140 130 / 140 130 / 140 130 / 140...
8. Pelletslageraum Die Pellets werden durch einen Silowagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Der Silowagen verfügt in der Regel über einen Pumpschlauch mit maximal 30 lfm. Länge. Der Pelletslagerraum bzw. die Befüll- kupplungen dürfen daher maximal 30 lfm. von der Abladestelle des LKWs entfernt sein. Sollten längere Pumpschlauchlängen notwendig sein, klären Sie dies mit Ihrem Pelletslieferanten, ab. ACHTUNG: Vor dem Befüllen des Pelletlagers Heizung abschalten! Wenn möglich sollte der Pelletslagerraum an eine Außenmauer angrenzen, da die Befüllstutzen von au- ßen zugänglich sein sollten. Das Mauerwerk darf auf keinen Fall Feuchtigkeit aufweisen! Bei innenlie- gendem Lagerraum können die Einblas- und Abluftstutzen bis an die Außenmauer verlängert werden, bzw.
8. Pelletslageraum ► Größe des Pelletslagerraumes Die Größe des benötigten Lagerraumes hängt von der Gebäudeheizlast ab, sollte jedoch so groß gewählt werden, dass eine 1,5-fache Jahresbrennstoffmenge eingelagert werden kann. Berücksichtigt man das nicht nutzbare Raumvolumen, so ergibt sich folgende Faustregel: Faustregeln: • Pro 1 kW Heizlast = 0,4 - 0,9 m³ Lagerraum - je nach Dämmzustand des Hauses (inkl. Leerraum) • Nutzbarer Lagerraum = 2/3 Lagerraum (inkl. Leerraum) • 1 m³ Pelletsmenge = 650 kg • Energieinhalt = ca. 5 kWh / kg Beispiel: Einfamilienhaus mit einer Heizlast von 15 kW = 5.800 kg Pellets Jahresbedarf 15 kW Heizlast x 0,9 m³ / kW = 13,5 m³ Lagerraumvolumen (inkl. Leerraum) Nutzbarer Rauminhalt = 13,5 m³ x 2/3 = 9 m³ Lagerraumgröße = 113,5 m³ : 2,4 m (Raumhöhe) = 5,6 m² Lagerraumfläche (2,0 x 3,0 Meter sollte jedoch nicht unterschritten werden) Gelagerte Energiemenge = 5850 kg x 5 kWh / kg = 29250 kWh (entspricht einer Heizölmenge von ca. 3000 Liter) 3062713_0210...
8. Pelletslageraum ► Statische Anforderungen an das Pelletslager Die Lagerraumwände müssen den statischen Anforderungen der Gewichtsbelastung durch die Pellets (Dichte 650 kg/m³) standhalten. In der Praxis haben sich folgende Wandstärken bewährt *: • Mittelschwerer Hochlochziegel 11,5 cm, beidseitig verputzt • Beton 10 cm • Mauerziegel 12 cm, beidseitig verputzt • Holzständerwände aus 8 cm Rahmenschenkel, Abstand 50 cm, beidseitig mit 20 mm OSB-Platten beplanken. WICHTIG: Es ist unbedingt auf die Staubdichtheit des Pelletslagers zu achten. Porenbetonsteine (Ytong) sind nicht zu empfehlen. Bei Außenwänden aus Porenbeton sind diese mit OSB-Platten abzudecken. Des weiteren ist der konstruktive Anschluss an die Decke, Boden und Wände zu gewährleisten. *… Wandlänge maximal 5,0 Meter, Höhe 2,5 Meter Feuchteschutz Pellets sind stark hygroskopisch. Bei Berührung mit Wasser oder feuchten Untergründen z.B. Wänden, quellen die Pellets bis zum 4-fachen Volumen auf, zerfallen und sind damit unbrauchbar, bzw. können bei einem vollen Lagerraum zur Beschädigung der Innen- als auch Außenwände führen! Achtung: • Das Pelletslager muss ganzjährig trocken bleiben. • Bei Gefahr von zeitweise feuchten Wänden (z.B. Altbau) wird empfohlen eine hinterlüftete Vorsatzscha- le auf die Wände anzubringen. Alternativ bietet sich hier die Lagerung in Behältnissen wie z.B. einem Sacksilo an.
8. Pelletslageraum Detail Türe Bei Lagermengen ≤ 15.000 kg bestehen keine brandschutztechnischen Anforderungen an Türen oder Lu- ken zum Pelletlager. Türen und Luken müssen nach außen aufgehen und mit einer umlaufenden Dichtung versehen sein (staubdicht). Bei Türen oder Luken zum Pelletlager müssen auf der Innenseite Holzbretter zur Druckentlastung angebracht werden, damit die Pellets nicht gegen die Tür oder Luke drücken. Die Türklinke ist auf der Innenseite zu entfernen. Das Türschloss ist von der Innenseite staubdicht zu ver- schließen. ACHTUNG: Landesspezifische Vorschriften beachten! Detail Prallschutzmatte Die Prallschutzmatte schützt die Pellets vor dem Zerbrechen beim Aufprall auf die Lagerraumwand. Des weiteren wird die Wand selbst vor Beschädigung geschützt. Die Prallschutzmatte besteht aus einem ab- riebfesten und alterungsstabilen Kunststoff mit einer Befestigungsmöglichkeit für die Deckenmontage und einer Abspannmöglichkeit nach unten (Trampolineffekt). Sie wird gegenüber dem Befüllstutzen mit einem Wandabstand von mindestens 500 mm montiert. Befüllsystem Es werden zur Befüllung eines Pelletslagers zwei „Befüllstutzen“ benötigt. An einem Befüllstutzen wird bei der Brennstoffanlieferung ein Absauggebläse angeschlossen und am anderen werden die Pellets einge- blasen. Bauseits muss ein Wanddurchbruch mit einem Durchmesser von 125 – 150 mm erstellt werden.
8. Pelletslageraum ► Hinweise zur Ausführung des Befüllsystems Nicht verwendet werden dürfen: • Rohrleitungen aus Kunststoff (Gefahr von elektrostatischen Aufladungen) • Rohrleitungen die beim Befüllvorgang die Pellets durch ihre Beschaffenheit zerstören können (z.B. Wickelfalzrohre aus der Lüftungstechnik) Allgemeine Hinweise: • Es dürfen ausschließlich nur Metallrohre oder geerdete Kunststoffleitungen für das Befüllsystem verwendet werden. • Das Befüllsystem muss gegen elektrostatische Aufladungen geerdet werden. • Die verwendeten Befüllrohre bzw. Befüllleitungen müssen auf der Innenseite durchgängig glattwan- dig sein, evtl. notwendige Verlängerungen der Rohre über Muffen. • Beim Schweißen von Rohrleitungen, dürfen auf der Innenseite keine Grate oder Schweißnähte vorstehen. • Das Befüllsystem darf nicht mit einem Bogen enden, sondern es muss nach einem Bogen ein gerades Rohrstück von mindestens 500 mm als Beruhigungsstrecke folgen.
8. Pelletslageraum ► Schrägboden Der Lagerraum muss durch Schrägböden so gestaltet sein , dass er über das verwendete Entnahmesy- stem (z.B. Schneckenaustragung, Sondenaustragung) nahezu vollständig entleert werden kann. Allgemeine Hinweise: • Der Winkel des Schrägbodens muss 45° betragen, damit die Pellets selbsttätig nachrutschen. • Der Schrägboden ist vorzugsweise aus Holzwerkstoffen mit einer möglichst glatten Oberfläche auszu- führen (z.B. Spanplatten bzw. beschichtete Spanplatten. OSB-Platten haben eher eine raue Oberflä- che) • Der Schrägboden muss den statischen Anforderungen der Gewichtsbelastung durch die Pellets (Dichte 650 kg/m³) standhalten • Für die Unterkonstruktion bieten sich passende Winkelträger an, die den Aufbau des Schrägbodens wesent- lich erleichtern • Der Schrägboden sollte zum Anschluss an die Lagerraumwände so dicht ausgeführt sein, dass keine Pellets in den Leerraum rieseln können (diese können von dort nicht entfernt werden) • Der Schrägboden darf bei der Schneckenaustragung die seitlichen Öffnungen zwischen Förderkanal und Abdeckung nicht verkleinern Ohne Schrägboden: Mit Schrägboden 45°: • Steigender Böschungswinkel • nahezu vollständige Entleerung je nach Pelletsqualität • gleich bleibender Böschungswinkel 3062713_0210...
8. Pelletslageraum ► Einbauten im Pelletslager Bestehende und nicht mit vertretbarem Aufwand zu entfernende Rohrleitungen, Abflussrohre usw., auf welche die Pellets beim Befüllen prallen könnten, sind strömungs- und bruchsicher zu verkleiden (z.B. Ableitbleche). Es ist darauf zu achten, dass die Pellets durch das Ableitblech nicht beschädigt werden können (keine rechteckigen Verkleidungen). Rohrstück von mindestens 500 mm als Beruhigungsstrecke folgen.
9. Austragungssysteme Achtung: Ausführung gemäß Länderspezifischer Vorschriften für automatische Holzfeuerungsanlagen. Allgemeine Montagehinweise ► • Stecken Sie das Ende des Pelletssaugschlauches (durchsichtig mit Kupferlitze) über die entsprechende Muffe am Austragungssystem (kann mit dem Rückluftanschluss aufgrund der unterschiedlichen In- nendurchmesser nicht verwechselt werden) und fixieren Sie diesen mit der mitgelieferten Schelle. Den grauen Rückluftschlauch befestigen Sie ebenfalls am Austragungssystem bzw. an der Retourluft- sonde.
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9. Austragungssysteme ► Erdung der Schnecke Trennen Sie die Kupferlitze aus dem Förderschlauch heraus und biegen Sie diese nach Innen. BEACHTEN SIE: Die Kupferlitze muss mit blankem Metall am Anschlussstutzen verbunden werden (verwenden Sie eine Feile oder Schleifpapier) ► Verlegung Schläuche Bei einer Austragung mit einer Retourluftsonde muss der Saugschlauch so verlegt werden, dass dieser maximal 1,5 Meter senkrecht und 0,3 Meter waagrecht (= Etage) verläuft (ansonsten besteht Verstopfungsgefahr durch Querschnittsverlegung beim Beenden des Saugzyklus). Der Retourluftschlauch kann ohne Etage direkt mit der Retourluftsonde verbunden werden. Der Schlauchradius muss mindestens 25 cm betragen, ansonsten Verstopfungsgefahr! R1 = Ø 250 mm 300 mm 3062713_0210...
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9. Austragungssysteme ► Erdung des Saugschlauches mit Kupferdrahtlitze Trennen Sie die Kupferlitze aus dem Förderschlauch heraus und biegen Sie diese nach Innen. Verbinden Sie den Schlauch mit dem Anschlußstutzen des Austragungssystems und legen Sie die Kup- ferlitze auf das Metall. BEACHTEN SIE: Die Kupferlitze muss mit blankem Metall am Anschlussstutzen verbunden werden (verwenden Sie eine Feile oder Schleifpapier) ► Prallmatte Die Prallschutzmatte (1000 x 1250 mm) schützt die Pellets vor dem Zerbrechen beim Aufprall auf die Lagerraumwand. Des weiteren wird die Wand selbst vor Beschädigung geschützt. Die Prallschutzmatte besteht aus einem abriebfesten und alterungsstabilen Kunststoff mit einer Befestigungsmöglichkeit für die Deckenmontage und einer Abspannmöglichkeit nach unten (Trampolineffekt). Sie wird gegenüber dem Befüllstutzen mit einem Wandabstand von mindestens 500 mm montiert. Der Abstand zwischen Mauer und Prallmatte muss mindestens 500 mm betragen! ► Befüllsystem Es werden zur Befüllung eines Pelletslagers zwei „Befüllstutzen“ benötigt. An einem Befüllstutzen wird bei der Brennstoffanlieferung ein Absauggebläse angeschlossen und am anderen werden die Pellets einge-...
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9. Austragungssysteme ► Es gibt 4 verschiedene Austragungsvarianten zum Ausbringen der Pellets Andere Austragungssysteme nach Anfrage bzw. nach Rücksprache und erfolgter Freigabe durch die Wolf GmbH können ebenfalls verwendet werden. Bei Verwendung von nicht frei gegebenen Austra- gungssystemen erlischt die Garantie / Gewährleistung. Saugsystem * Schneckenaustragung Erdtank Sacksilo * Saugsystem: 3 Varianten: a) Retourluftsonde b) Absaugpunkt Bodenmontage c) Absaugpunkt Schrägboden 3062713_0210...
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9. Austragungssysteme Retourluftsonde ► Die Länge des Förderschlauchs muss so gewählt sein, dass die Retourluftsonde problemlos in jede Wanddurchführung eingesetzt werden kann. Bei Retourluftsonden beträgt die maximale Länge des Förderschlauches: 10 m ► Funktionsprinzip Die Pellets werden durch die Retourluftsonde aus dem Lagerraum abgesaugt. Das Entnahmesystem be- steht aus der Retourluftsonde und der Wanddurchführung. Man kann dieses System mit 2 oder mehreren Wanddurchführungen ausführen (siehe Abb.) und die Sonde umstecken, sobald an einer Entnahmestelle keine Pellets mehr aufgenommen werden können. ACHTUNG: Damit der Lagerraum vollständig entleert werden kann, werden Rutschschrägen mit mind.
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9. Austragungssysteme ► Ansichten Retourluftsonde Saugschlauch Ø 45 mm Retourluftschl Ø 50 mm ACHTUNG: Beim manuellen Umstecken der Retourluftsonde auf ausreichende Länge des Schlauches achten Montage: Die Retourluftsonde wird am Boden des Lagers fixiert. Die Retourluftsonde(n) ist / sind immer mittig auszurichten. 3062713_0210...
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9. Austragungssysteme ► Absaugpunkt Alternativ zu Retourluftsonde können Sie auch fix am Boden montierte Saugpunkte bzw. Saugpunkte für Rutschschrägen verwenden! Hinweis: Der Einbau eines Schrägbodens wird dringend empfohlen. Ohne Schrägboden ist eine vollständige Lagerraumaustragung nicht möglich. Mit zunehmender Betriebsdauer wird der Bö‑ schungswinkel immer steiler (Zunahme des Staubanteils). Siehe Abb. unten. Abb.: Saugpunkt für Abb.: Saugpunkt für Bodenmontage Schrägboden Ohne Schrägboden:...
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9. Austragungssysteme Achten Sie darauf, dass die Saugpunkte mittig im Raum ausgerichtet werden. In Verbindung mit Absaugpunkten ist die Verwendung einer Schlauchweiche Vorrausetzung! Lagerraum Prallmatte Einblasstutzen Storz „A“ ACHTUNG: Abstand Prallmatte Mauer: mind. 500m Heizraum Absaugstutzen Storz „A“ Retourluft (dunkelgrau) Kamin (z.B. D130 mm) Saugschlauch (hellgrau) ACHTUNG: Damit der Lagerraum vollständig entleert werden kann, werden Rutschschrägen mit mind.
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9. Austragungssysteme WICHTIG: Beim Abstellen des Saugsystems dürfen durch die herunterfallenden Pellets nur max. 50% des Schlauchquerschnitts mit Pellets gefüllt sein. Dies ist bei allen Etagierungen zu kontrollieren. Um die optimale Saugmenge (diese ist abhängig von der Saugschlauchlänge und der Saugzeit) einzustellen, muss die Anlage mehrere Saugzyklen durchlaufen. Bei Nichtbeachtung dieser Anweisung ist mit dem Verstopfen des Schlauches zu rechnen. max. 50% Es dürfen nur maximal 50% des Schlauchquerschnitts mit Pellets gefüllt sein 3062713_0210...
9. Austragungssysteme Schneckenaustragung ► ► Funktionsprinzip Die Pellets werden durch die Schnecke aus dem Lagerraum bis zum Absaugpunkt gefördert und von dort abgesaugt. Der Saugschlauch und der Rückluftschlauch werden am Schneckenkopf links und rechts mit den mitgelieferten Schellen befestigt. Es sind 4 verschiedene Schneckenlängen (2000 / 2500 / 3000 / 3500*) als Standardausführung erhältlich, andere Schneckenlängen auf Anfrage (bis maximal 4000 mm). Teilbare Ausführungen sind ebenfalls auf Anfrage lieferbar. 3062713_0210...
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9. Austragungssysteme ► Montage Eine Mauerdurchführung mit mindestens 220 x 220 mm bauseits unten mittig in der Lagerraumwand er- stellen. Die Schneckenaustragung durch die Mauerdurchführung in den Lagerraum schieben. Der offene Kanal muss immer komplett im Lagerraum sein. Die Anschlüsse für die Schläuche und des Motors müssen auf der Außenseite des Lagerraumes frei zu- gänglich und spritzwassergeschützt sein. ACHTUNG: Der Schlauchradius muss mindestens 25 cm betragen!. Mit den mitgelieferten Dübeln und Schrauben die Schnecke am Boden befestigen. Links und rechts der Schnecke sind Schrägböden im Lagerraum zu erstellen. Die Rutschschrägen sollten, um ein sicheres Nachrutschen der Pellets zu gewährleisten, mindestens 45° Schräge aufweisen. Die Winkelprofile mit einem Abstand von 0,5 bis 1,0 m (je nach Tragfähigkeit der Oberkonstruktion) am Boden befestigen und darauf die Platten für die Schrägen montieren. ACHTUNG: Die Laschen des Trägers der Schnecke dürfen die Schnecke nicht blockieren ! Ist der Saugschlauch kürzer als 5,0 Meter, so muss der Rückluftschlauch mindestens 2,0 Meter länger sein 3062713_0210...
9. Austragungssysteme Austragung aus dem Sacksilo ► ► Funktionsprinzip Die Pellets werden über ein Punkt-Saugsystem, welches sich im angeflanschten Entnahmekasten unter dem Sacksilo befindet, in den Vorratsbehälter gesaugt. Bei Verwendung eines Sacksilos mit montierter Schnecke im Entnahmekasten, werden die Pellets über die Schnecke in den Saugschlauch dosiert. Die Pelletsbefüllung des Sacksilos erfolgt über die am Stahlgestell angebrachten Befüllstutzen. Es sind je nach Raumgröße verschiedene Silogrößen erhältlich. ► Montage Das Silo ist entweder im Lagerraum oder im Heizraum entsprechend den länderspezifischen Brandschutz- vorschriften gemäß der Aufbauanleitung aufzustellen. ► Erdung des Sacksilos Trennen Sie die Kupferlitze aus dem Förderschlauch heraus und biegen Sie diese nach innen. Verbin- den Sie den Schlauch mit dem Absaugstutzen und legen Sie die Kupferlitze auf das Metall. ACHTUNG: Die Laschen des Trägers der Schnecke dürfen die Schnecke nicht blockieren ! Ist der Saugschlauch kürzer als 5,0 Meter, so muss der Rückluftschlauch mindestens 2,0 Meter länger sein 3062713_0210...
9. Austragungssysteme Austragung aus dem Erdtank ► ► Funktionsprinzip Die Pellets werden durch eine im Erdtank befindliche Absaugsonde / Schnecke / Maulwurf über den Saug- schlauch zum Vorratsbehälter gefördert. Die Pelletsbefüllung erfolgt über die am Erdtank angebrachte Befüllkupplung. Je nach Hersteller sind verschiedene Größen von Erdtanks erhältlich ( z.B. 11.000 Liter,..) ► Erdung des Erdtankes Trennen Sie die Kupferlitze aus dem Förderschlauch heraus und biegen Sie diese nach innen. Verbin- den Sie den Schlauch mit dem Absaugstutzen und legen Sie die Kupferlitze auf das Metall. 3062713_0210...
EG Konformitätserklärung für Pelletkessel BPH Hersteller: Wolf GmbH, Industriestr. 1, 84048 Mainburg Wir erklären, dass die von uns produzierten und vertriebenen Pelletkessel BPH gemäß der folgenden Richtlinien konform sind: 73/23/EG (Niederspannungsrichtlinie) 89/336EG (elektromagnetische Verträglichkeit) Folgende harmonisierte Normen gelangen zu Anwendung: EN 50156-1 EN 61000-3-2/2000+A14/2000 EN 61000-3-3/1995+A1/2001 EN 55014-1:200-10+A1:2001-10 EN 55014-2:1997-02+A1:2001-12 Mainburg, den 18.05.2009 Wolf GmbH Postfach 1380 - 84048 Mainburg Gerdewan Jacobs Technischer Leiter 3062713_0210...
EG Konformitätserklärung für Austragungssysteme (gemäß der Richtlinie 89/392 EWG, Artikel 4.2 und Anhang II, sub A) Hersteller: Wolf GmbH, Industriestr. 1, 84048 Mainburg Wir erklären, dass die Austragungssysteme Typ: Schneckenaustragung, Rotationsaustragung, Saugsonde und Schlauchweiche konform mit den einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 89/392 EWG (Maschinenrichtlinie) inklusive deren Änderungen als auch mit der Maschinensicherheitsverordnung MSV 1994 sind. Folgende harmonisierte Normen gelangen zu Anwendung: EN 292-1 Mainburg, den 18.05.2009 Wolf GmbH Postfach 1380 - 84048 Mainburg Gerdewan Jacobs Technischer Leiter 3062713_0210...
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Sanierung/Modernisierung die ideale Lösung. Das Wolf Regelungs programm erfüllt jeden Wunsch in Bezug auf Heizkomfort. Die Produkte sind einfach zu bedienen und arbeiten energiesparend und zuverlässig. Photovoltaik- und Solaranlagen lassen sich in kürzester Zeit auch in vorhandene Anlagen integrieren. Alle Wolf Produkte sind problemlos und schnell montiert und gewartet.