RCM 202-AB
Bus-Struktur
Die Busstruktur der einzelnen Modbus-Segmente ist grundsätzlich linienförmig. In ei-
nem Modbus-Segment können bis zu 247 Teilnehmer angeschlossen werden. Ist das
anfallende Datenvolumen der Modbus-Teilnehmer zu groß, ist die Anzahl der Teil-
nehmer zu reduzieren. Am Anfang und am Ende eines Segments wird das Kabel mit
Widerständen abgeschlossen.
Abb. 7:
Abschlusswiderstände
Die Datenleitung D
mer mit einem Abschlusswiderstand von 120 Ω zur Vermeidung von Reflexionen ver-
sehen werden (Terminierung).
Abschirmung
Verbindungen über die Modbus-Schnittstelle (RS485) erfolgen mit einem verdrillten
und geschirmten Kabel. Für eine ausreichende Schirmwirkung muss die Abschir-
mung an einem Ende des Kabels großflächig mit geerdeten Gehäuse- oder Schrank-
teilen verbunden werden.
Anschluss
Die verdrillten Adern des Kabels müssen an die Klemmen „B+" und „A-" angeschlos-
sen werden. Um Potenzialdifferenzen zwischen mehreren RCM 202-AB auszuglei-
chen, müssen die Masseklemmen aller Geräte am Bus miteinander verbunden wer-
den. Für den Potenzialausgleich wird das zweite verdrillte Adernpaar des Buskabels
verwendet. An jeder Masseklemme müssen beide Adern angeschlossen werden. Die
Masseleitung aus den beiden Adern muss an einem Ende des Buskabels mit PE
verbunden werden.
WARNUNG
Der Versorgungsanschluss und die Wandleranschlüsse des RCM 202-AB
dürfen erst nach Anschluss der Masseklemme und Erdung der Masselei-
tung zugeschaltet werden.
Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
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vereinfachtes Anschlussschema der RS485-Schnittstelle (Beispiel)
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eines Modbus-Segmentes müssen am Anfang und Ende im-
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