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Inbetriebnahme - Ktr Rigiflex-N Betriebs-/Montageanleitung

Drehsteife stahllamellenkupplung
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Inbetriebnahme

Vor Inbetriebnahme der Kupplung die Ausrichtung und das Abstandsmaß DBSE kontrollieren und ggf. korrigieren
sowie die Schraubenverbindungen der Halbschalen auf die vorgeschriebenen Anziehdrehmomente überprüfen.
Bei Einsatz im Ex-Bereich sind alle Schraubenverbindungen zusätzlich gegen Selbstlockern
zu sichern, z. B. Verkleben mit Loctite (mittelfest).
Abschließend ist der Kupplungsschutz gegen unbeabsichtigtes Berühren anzubringen. Dieser ist gemäß der
DIN EN ISO 12100 (Sicherheit von Maschinen) und der Richtlinie 2014/34/EU erforderlich und muss schützen
gegen
• den Zugang mit einem kleinen Finger
• Herabfallen fester Fremdkörper.
In der Abdeckung können Öffnungen für notwendige Wärmeabführung angeordnet sein. Diese Öffnungen sind
entsprechend der DIN EN ISO 13857 festzulegen.
Die Abdeckung muss elektrisch leitfähig sein und in den Potentialausgleich einbezogen werden. Als Verbin-
dungselement zwischen Pumpe und E-Motor sind Aluminium-Pumpenträger (Magnesiumanteil unter 7,5 %) und
Dämpfungsringe (NBR) zugelassen. Das Abnehmen der Abdeckung ist nur bei Stillstand gestattet.
Beim Einsatz der Kupplungen in staubexplosionsgefährdeten Bereichen sowie in Bergbau-
betrieben ist vom Betreiber darauf zu achten, dass sich zwischen Abdeckung und Kupplung
kein Staub in gefährlicher Menge ansammelt. Die Kupplung darf nicht in einer Staubschüt-
tung laufen.
Für Abdeckungen mit unverschlossenen Öffnungen in der Oberseite sollten beim Einsatz
der Kupplungen als Geräte der Gerätegruppe II keine Leichtmetalle verwendet werden (mög-
lichst aus nicht rostendem Stahl).
Beim Einsatz der Kupplungen in Bergbaubetrieben (Gerätegruppe I M2) darf die Abdeckung
nicht aus Leichtmetall bestehen, sie muss außerdem höheren mechanischen Belastungen
als beim Einsatz als Geräte der Gerätegruppe II standhalten können.
Achten Sie während des Betriebes der Kupplung auf
• veränderte Laufgeräusche
• auftretende Vibrationen.
Werden Unregelmäßigkeiten während des Betriebes der Kupplung festgestellt, ist die An-
!
triebseinheit sofort abzuschalten. Die Ursache der Störung ist anhand der Tabelle „Be-
triebsstörungen" zu ermitteln und, wenn möglich, gemäß den Vorschlägen zu beseitigen.
Die aufgeführten möglichen Störungen können nur Anhaltspunkte sein. Für eine Fehlersu-
che sind alle Betriebsfaktoren und Maschinenkomponenten zu berücksichtigen.
Kupplungsbeschichtung:
Kommen beschichtete (Grundierung, Anstriche, ...) Kupplungen im Ex-Bereich zum Einsatz,
so ist die Anforderung an die Leitfähigkeit und die Schichtdicke zu beachten. Bei Farbauf-
tragungen bis 200 μm ist keine elektrostatische Aufladung zu erwarten. Lackierungen und
Beschichtungen, welche eine Dicke von 200 µm überschreiten, sind grundsätzlich für den
Ex-Bereich unzulässig. Dies gilt auch für Mehrfachbeschichtungen, die eine Gesamtdicke
von 200 µm überschreiten. Beim Lackieren oder Beschichten ist darauf zu achten, dass die
Kupplungsteile elektrisch leitfähig mit dem anzuschließenden Gerät/Geräten verbunden
bleiben und somit der Potentialausgleich durch die aufgetragene Farbe oder Beschichtung
nicht behindert wird. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Beschriftung der Kupplung
deutlich lesbar bleibt. Grundsätzlich ist eine Lackierung oder Beschichtung des Lamellen-
paketes nicht gestattet.
Schutzvermerk ISO 16016
beachten.
RIGIFLEX
Betriebs-/Montageanleitung
Bauart A-H
Gezeichnet:
12.02.2019 Pz/Ul
Geprüft:
12.07.2019 Pz
®
-N
Ersatz für:
Ersetzt durch:
KTR-N
47411 DE
Blatt:
10 von 17
Ausgabe:
1
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