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telenot RM 80 F Technische Beschreibung Seite 5

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Selbstständige Überwachung des Rauchsensors im Ruhezustand
Die Funktion des Rauchsensors wird durch die Rauchmelderelektronik überwacht. Dazu werden die
Ansteuerimpulse der Sende-LED in der Streulichtstrecke erfasst. Ein längeres Ausbleiben dieser Sende-
impulse führt zu einer Störungsmeldung am Rauchmelder und an der Funk-EMZ. Diese Störung ist für
die EMZ schärfungsverhindernd.
Um Strom zu sparen, erfolgt ca. alle 9 s eine Messung durch den Rauchsensor. Wird Rauch detektiert,
wird der Messvorgang mehrfach wiederholt. Daher kann es ungefähr 14 s dauern, bis der Melder auf
Rauch oder auf Drücken der Prüftaste (PUSH TO TEST) reagiert.
Batterieüberwachung
Erkennt der Rauchmelder eine zu geringe Batteriespannung, sendet er eine Batteriewarnung an die
EMZ. Nach weiteren 80 Stunden oder dem Unterschreiten einer Mindestspannung wird eine Batterie-
störung an die EMZ gesendet.
Konnte die Warnung oder die Störung nicht an die EMZ übermittelt werden, erfolgt eine örtliche Batterie-
warnung am Rauchmelder selbst. Dazu wird ca. alle 45 s der interne Signalgeber des Rauchmelders
kurz angesteuert und die LED blinkt.
Arretierungsüberwachung
Erst wenn eine Batterie im Batteriefach eingelegt und angeschlossen ist, kann der Rauchmelder in
seinen Montagesockel eingedreht werden. Der eingedrehte, arretierte Zustand wird durch einen Deckel-
kontakt überwacht. Ein geöffneter oder sich öffnender Deckelkontakt wird von der EMZ als Sabotage
erkannt. Eine Sabotagemeldung kann, je nach Parametrierung der EMZ, durch den Errichter oder den
Betreiber gelöscht werden.
Systemintegrität
Wie alle DSS 7700-Komponenten unterliegt der Rauchmelder RM 80 F einer 12/24 h Lebensüberwa-
chung. Meldet sich der RM 80 F nicht mehr innerhalb dieser Zeit bei der EMZ, führt dies zu einer
Störungsmeldung und verhindert die Scharfschaltung.
Schärfungsverhindernde Kriterien
Deckelkontakt, Rauchmelder-Störung, Batteriestörung und Brandmeldung sind schärfungsverhindernd.
Durch die Tastenkombination "F
T" wird die Schärfungsverhinderung aufgehoben.
Hinweis zum Alarmierungstyp "Brand" (nur complex 216H)
Bei der Parametrierung mit diesem Alarmierungstyp sind alle Rauchmelder miteinander verknüpft, d.h.
bei Störung eines Rauchmelders werden die Signalgeber aller Rauchmelder ausgelöst. Durch Auswahl
eines anderen Alarmierungstyps (z.B. Tag-Überwachung, Glasbruch, Sabotage) für weitere Rauch-
melder kann dieses unterbunden werden. Der ausgelöste Melder kann dann direkt am Melder mit der
Prüftaste "PUSH TO TEST", mit der Taste
am FBT/MBT oder mit der Taste "Summer aus" an der
EMZ ausgeschaltet werden.
Zur Reduzierung von Fehlalarmen (z.B. durch Verschmutzungen) empfiehlt es sich, den gewählten
Alarmierungstyp nicht mit Alarmwiederholung zu parametrieren.
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