Seite 2
Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument wird von der SCHNEID GesmbH zur Verfügung gestellt. Die SCHNEID GesmbH behält sich jederzeit das Recht auf Überarbeitung und Änderung dieses Dokumentes vor, ohne dabei verpflichtet zu sein, die vorgenommen Änderungen anzukündigen oder zu melden.
1 Sicherheitshinweise 1 Sicherheitshinweise Verbrühungsgefahr : Beachten Sie, dass Einstellungen getroffen werden können, die zu Temperaturen von über 55 °C (Verbrennungsschwellen siehe z.B. EN 563) führen können. Weisen Sie die Personen, welche die Anlage benutzen oder betreuen auf eventuell vorhandene Gefah- renstellen hin (z.B.
2 Anlagenschema Konfiguration 2 Anlagenschema-Konfiguration Der MR-08 hat eine schemenhafte Aufbauweise. Die Basisplatine besteht aus den Gruppen A, B, C und D. Jeder einzelnen Gruppe kann eine bestimmte Funktion zugeordnet werden für die vorbereitete Ein- und Ausgänge zur Verfügung stehen. Die Erweiterungsmodule sind im weiteren Sinne die Heizkreise. Können aber auch für andere Zwecke verwendet werden wie zum Beispiel die Anforderung eines Erzeugers oder die Regelung eines Lademo- duls für einen Boiler.
3.1.1 Anbindung der Erweiterungsmodule (Heizkreismodule) Die Anbindung der Module erfolgt direkt auf der MR-08 Basis. Sie finden in der Mitte der Basis drei 10 polige An- schlüsse für Flachbandkabel. Auf diesen drei werden die Erweiterungsmodule eins, zwei und drei angeschlossen.
3 Elektrische Anbindung 3.6 AIN-Modul Abbildung 1: AIN-Modul Funktion: Das AIN-Modul erweitert den Modulregler MR-08 um analoge Ein- und Ausgänge sowie digitale Ein- und Ausgän- Konfiguration Jumper: Jeder der 8 Eingänge ist auf folgende Type konfigurierbar: Digitaleingang Analogeingang 0-10V Analogeingang 0 (4)-20mA...
3 Elektrische Anbindung 3.7 Drehzahlregel-Modul Es gibt 2 verschiedene Drehzahlregelmodule. Das Erste besitzt nur einen Drehzahlausgang und das zweite besitzt zwei Drehzahlausgänge. Zu unterscheiden sind die 2 Module durch das schwarze Halbleiterrelais. Abbildung 2: Drehzahlregel-Modul mit zwei Ausgängen Abbildung 3: Drehzahlregel-Modul mit einem Ausgang Das Zusatzmodul besitzt ein halbwellengesteuertes Drehzahlregelmodul.
4 Basis A 4.2 2. Temperaturregelung für Basis-B - Variante 1 Schema-Nummer: 1-8-x-x-x-x-x Eine Rücklauf-Anhebung bzw. einen Kesselkreis ist in Kombination mit Basis A möglich. Der Temperatureingang 7 ist der Rücklauffühler des Kessels und wird mit Ventil 45 auf die „minimale Rücklauftemperatur“ geregelt. Der Tem- peratureingang 8 ist der Vorlauffühler des Kessels und regelt, wenn angeschlossen, mit dem Ventil 45 auf den ak- tuellen Sollvorlaufwert.
5 Basis B 5 Basis-B 5.1 1. Heizkreis vorgeregelt Schema-Nummer: x-1-x-x-x-x-x Der Heizkreis wird abhängig von der Außentemperatur anhand der konfigurierten außentemperaturabhängigen Vorlauftemperaturen geregelt. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp. bei Absenkbetrieb 10°C Vorlauftemp.
5 Basis B 5.2 2. Raumregelung ohne Optimierung Schema-Nummer: x-2-x-x-x-x-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Raumsolltemperatur 20.0°C Raumeinfluss Raumtemp.regelung Faktor Offset Raumtemp. 0°C Abschalttemp.
5 Basis B 5.3 3. Raumregelung mit Optimierung Schema-Nummer: x-3-x-x-x-x-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Zu- sätzlich erfolgt eine Optimierung der Absenk- und Heizzeiten, damit zu Beginn der Heizzeit die Raumtemperatur bereits erreicht wird. Werks- Parameter Definition...
5 Basis B 5.4 4. Raumthermostat Schema-Nummer: x-4-x-x-x-x-x Diese Einstellung wird dann verwendet wenn die Funktion eines Raumthermostats mit einer Schneid-Fernbedie- nung erreicht werden soll. Für Raumthermostate die einen Schließer-/ Öffnerkontakt besitzen wird die externe Frei- gabefunktion verwendet. Werks- Parameter...
5 Basis B 5.5 5. Externe Sollwertvorgabe 0-10V / 0-20mA Schema-Nummer: x-5-x-x-x-x-x Der Vorlaufsollwert für den Heizkreis wird extern durch ein 0-10V Analogsignal vorgegeben. Der Anschluss erfolgt am Signaleingang der Fernbedienung für Kreis 0. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp.
5 Basis B 5.6 6. Zwischenkreis Fernwärme ohne Pumpe Schema-Nummer: x-6-x-x-x-x-x Der Zwischenkreis ist zwischen der Übergabestation und den restlichen Kreisen. Sein Sollvorlauf ergibt sich aus dem höchsten Sollvorlauf der restlichen Kreise. Es kann außerdem noch zu dem übernommenen größten Sollvor- lauf eine Sollvorlauferhöhung addiert werden.
5 Basis B 5.7 7. Zwischenkreis Fernwärme mit Pumpe Schema-Nummer: x-7-x-x-x-x-x Die Zwischenkreispumpe schaltet ein, wenn eine Wärmeanforderung vorliegt. Die Anforderung ist gegeben sobald der sekundäre Sollvorlauf größer 0 ist. Werks- Parameter Definition einstellung Gesamtsollwerterhöhung 0°C 5.8 8. Rücklauf-Anhebung mit Ventil 45 Schema-Nummer: x-8-x-x-x-x-x Konfiguration siehe Basis-A 2 –...
6 Basis C 6 Basis-C 6.1 1. WW-Registerspeicher mit Pumpe oder Durchgangsventil Schema-Nummer: x-x-1-x-x-x-x Die Boilerladung erfolgt durch eine Pumpe oder durch ein Durchgangsventil welche sich bei einer Anforderung ein- schaltet bzw. öffnet. Werks- Parameter Definition einstellung Nachlaufzeit Boilerpumpe 0 min Boilerladeart bis Solltemp.
6 Basis C 6.2 2. Umschaltventil WW-Ladung über Pumpe 1 Schema-Nummer: x-x-2-x-x-x-x Die Boilerladung erfolgt über ein Umschaltventil und eine Pumpe. Bei einer Anforderung schaltet das Ventil um und die Pumpe ein falls diese nicht schon durch den Basisheizkreis (Heizkreis 0) aktiviert ist. Werks- Parameter Definition...
6 Basis C 6.3 3. WW-Lademodul vorgeregelt über Pumpe 1 Schema-Nummer: x-x-3-x-x-x-x Ist eine Anforderung für eine Boilerladung vorhanden, wird zuerst Pumpe 1 aktiviert bis der sekundäre Sollvorlauf (T8) erreicht ist. Erst nach Erreichen des sekundären Sollvorlaufes beginnt die Boilerpumpe (Pumpe 2) mit der La- dung.
6 Basis C 6.4 4. WW-Lademodul geregelt auf Erweiterungsmodul 1 Schema-Nummer: x-x-4-x-6-x-x Ist eine Anforderung für eine Boilerladung vorhanden, wird zuerst Pumpe 1.1 aktiviert bis die gewünschte Ladetem- peratur bei 1TMP erreicht ist. Nach dem Erreichen der Temperatur beginnt die Boilerpumpe (Pumpe 2) mit der La- dung.
6 Basis C 6.5 5. Heizungsspeicher Schema-Nummer: x-x-5-x-x-x-x Der Heizungsspeicher (Puffer) wird immer auf Temperatur gehalten und eine schnelle Bereitstellung im Falle einer Anforderung zu gewährleisten. Werks- Parameter Definition einstellung P-Band Drehzahl Ladepumpe 10°C Min. Drehzahl Pumpe Handbetrieb Pumpe 101% = AUTO Min.
6 Basis C 6.6 5.1 Heizungsspeicher - Pumpe drehzahlgeregelt Schema-Nummer: x-x-5-x-x-x-6 Der Heizungsspeicher (Puffer) wird immer auf Temperatur gehalten und eine schnelle Bereitstellung im Falle einer Anforderung zu gewährleisten. Die Pumpe ist drehzahlgeregelt und ermöglicht eine bessere Schichtung des Puf- fers sowie eine genaue Regulierung der Rücklauftemperatur.
6 Basis C 6.7 6. Differenzregler Solar Schema-Nummer: x-x-6-x-x-x-x Die Ladung erfolgt sobald der Kollektorfühler um die Differenz Puffer-Kollektor größer ist als die untere Speicher- temperatur. Werks- Parameter Definition einstellung Hand Solarpumpe 101% = Auto Min. Drehzahl Pumpe Max. Kollektortemp. 150°C Diff.
6 Basis C 6.8 6.1 Differenzregler Solar - Pumpe drehzahlgeregelt Schema-Nummer: x-x-6-x-x-x-6 Die Ladung erfolgt sobald der Kollektorfühler um die Differenz Puffer-Kollektor größer ist als die untere Speicher- temperatur. Durch die Drehzahlregelung kann die Vorlauftemperatur reguliert werden und bewirkt somit einen bes- seren Wirkungsgrad der Solaranlage.
6 Basis C 6.9 7. WW-Zirkulationspumpe Schema-Nummer: x-x-7-x-x-x-x Die Zirkulationspumpe ist verantwortlich für den Umlauf des Warmwassers. Das Warmwasser kühlt durch stehen in den Rohrleitungen ab und beim Aufdrehen des Wassers kommt am Anfang nur kaltes Wasser heraus. Die Zirkula- tionspumpe unterbindet das Abkühlen des Wassers durch ständiges umwälzen.
7 Basis D 7 Basis-D 7.1 1. WW-Registerspeicher mit Pumpe oder Durchgangsventil Schema-Nummer: x-x-x-1-x-x-x Die Boilerladung erfolgt durch eine Pumpe oder durch ein Durchgangsventil welche sich bei einer Anforderung ein- schaltet bzw. öffnet. Werks- Parameter Definition einstellung Nachlaufzeit Boilerpumpe 0 min Boilerladeart bis Solltemp Boilersperre...
7 Basis D 7.2 2. Umschaltventil WW-Ladung über Pumpe 1 Schema-Nummer: x-x-x-2-x-x-x Die Boilerladung erfolgt über ein Umschaltventil und eine Pumpe. Bei einer Anforderung schaltet das Ventil um und die Pumpe ein falls diese nicht schon durch den Basisheizkreis (Heizkreis 0) aktiviert ist. Werks- Parameter Definition...
7 Basis D 7.3 3. WW-Lademodul vorgeregelt über Pumpe 1 Schema-Nummer: x-x-x-3-x-x-x Ist eine Anforderung für eine Boilerladung vorhanden, wird zuerst Pumpe 1 aktiviert bis der sekundäre Sollvorlauf (T8) erreicht ist. Erst nach Erreichen des sekundären Sollvorlaufes beginnt die Boilerpumpe (Pumpe 3) mit der La- dung.
7 Basis D 7.4 4. WW-Lademodul geregelt auf Erweiterungsmodul 2 Schema-Nummer: x-x-x-4-x-6-x Ist eine Anforderung für eine Boilerladung vorhanden, wird zuerst Pumpe 2.1 aktiviert bis die gewünschte Ladetem- peratur bei 2TMP erreicht ist. Nach dem Erreichen der Temperatur beginnt die Boilerpumpe (Pumpe 3) mit der La- dung.
7 Basis D 7.5 5. Heizungsspeicher Schema-Nummer: x-x-x-5-x-x-x Der Heizungsspeicher (Puffer) wird immer auf Temperatur gehalten und eine schnelle Bereitstellung im Falle einer Anforderung zu gewährleisten. Werks- Parameter Definition einstellung P-Band Drehzahl Ladepumpe 10°C Min. Drehzahl Pumpe Handbetrieb Pumpe 101% = AUTO Min.
7 Basis D 7.6 5.1 Heizungsspeicher - Pumpe drehzahlgeregelt Schema-Nummer: x-x-x-5-x-x-6 Der Heizungsspeicher (Puffer) wird immer auf Temperatur gehalten und eine schnelle Bereitstellung im Falle einer Anforderung zu gewährleisten. Die Pumpe ist drehzahlgeregelt und ermöglicht eine bessere Schichtung des Puf- fers sowie eine genaue Regulierung der Rücklauftemperatur.
7 Basis D 7.7 6. Differenzregler Solar Schema-Nummer: x-x-x-6-x-x-x Die Ladung erfolgt sobald der Kollektorfühler um die Differenz Puffer-Kollektor größer ist als die untere Speicher- temperatur. Werks- Parameter Definition einstellung Hand Solarpumpe 101% = Auto Min. Drehzahl Pumpe Max. Kollektortemp. 150°C Diff.
7 Basis D 7.8 6.1 Differenzregler Solar - Pumpe drehzahlgeregelt Schema-Nummer: x-x-x-6-x-x-6 Die Ladung erfolgt sobald der Kollektorfühler um die Differenz Puffer-Kollektor größer ist als die untere Speicher- temperatur. Durch die Drehzahlregelung kann die Vorlauftemperatur reguliert werden und bewirkt somit einen bes- seren Wirkungsgrad der Solaranlage.
7 Basis D 7.9 7. WW-Zirkulationspumpe Schema-Nummer: x-x-x-7-x-x-x Die Zirkulationspumpe ist verantwortlich für den Umlauf des Warmwassers. Das Warmwasser kühlt durch stehen in den Rohrleitungen ab und beim Aufdrehen des Wassers kommt am Anfang nur kaltes Wasser heraus. Die Zirkula- tionspumpe unterbindet das Abkühlen des Wassers durch ständiges umwälzen.
8 Erweiterungsmodul 1 8 Erweiterungsmodul 1 8.1 1. Heizkreis geregelt Schema-Nummer: x-x-x-x-1-x-x Der Heizkreis wird abhängig von der Außentemperatur anhand der konfigurierten außentemperaturabhängigen Vorlauftemperaturen geregelt. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp. bei Absenkbetrieb 10°C Vorlauftemp.
8 Erweiterungsmodul 1 8.2 2. Raumregelung ohne Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-2-x-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Raumsolltemperatur 20.0°C Raumeinfluss Raumtemp.regelung Faktor Offset Raumtemp. 0°C Abschalttemp.
8 Erweiterungsmodul 1 8.3 3. Raumregelung mit Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-3-x-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Zu- sätzlich erfolgt eine Optimierung der Absenk- und Heizzeiten, so dass zu Beginn der Heizzeit die Raumtemperatur bereits erreicht.
8 Erweiterungsmodul 1 8.4 4. Raumthermostat Schema-Nummer: x-x-x-x-4-x-x Diese Einstellung wird dann verwendet wenn die Funktion eines Raumthermostats mit einer Schneid-Fernbedie- nung erreicht werden soll. Für Raumthermostate die einen Schließer-/Öffnerkontakt besitzen wird die externe Frei- gabefunktion verwendet. Werks- Parameter Definition...
8 Erweiterungsmodul 1 8.5 5. Externe Sollwertvorgabe 0-10V / 0-20mA Schema-Nummer: x-x-x-x-5-x-x Der Vorlaufsollwert für den Heizkreis wird extern durch ein 0-10V Analogsignal vorgegeben. Der Anschluss erfolgt am AIN-Modul. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp.
8 Erweiterungsmodul 1 8.6 6. WW-Lademodul geregelt für Basis C Schema-Nummer: x-x-4-x-6-x-x Schema und Parameter siehe „WW-Lademodul geregelt auf Erweiterungsmodul 1“ Seite 29. 8.7 7. Zirkulationspumpe für Basis C Schema-Nummer: x-x-x-x-7-x-x Der Kreis regelt die Zirkulationspumpe. Als Zirkulationszeiten gelten die für den Kreis eingestellten Heizzeiten. Die Freigabetemperatur für die Zirkulationspumpe wird am Vorlauffühler des jeweiligen Heizkreismoduls gemessen und mit dem Parameter „Einschalttemperatur Zirkulationspumpe“...
8 Erweiterungsmodul 1 8.8 8. Umschaltventil für zusätzliche Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-8-x-x Ein bestehender Wärmeerzeuger hat einen Temperaturfühler. Wenn der Fühlerwert des Erzeugers größer ist als der Sollvorlauf plus die Zuschalthysterese schaltet der Regler auf den externen Wärmeerzeuger. Bei einer Um- schaltung erfolgt keine weitere Versorgung durch die Fernwärme.
8 Erweiterungsmodul 1 8.9 9. Anforderung von zusätzlichem Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-9-x-x Wenn der Sollvorlauf für eine bestimmte Zeit („Timeout Zuschaltung“) und die „Hysterese Zuschaltung“ unterschrit- ten wird, erfolgt eine Zuschaltung eines bestehenden Wärmeerzeugers (z.B. Ölkessel). Werks- Parameter Definition einstellung Hyst. Zuschaltung 5°C Timeout Zuschaltung 15 min...
9 Erweiterungsmodul 2 9 Erweiterungsmodul 2 9.1 1. Heizkreis geregelt Schema-Nummer: x-x-x-x-x-1-x Der Heizkreis wird abhängig von der Außentemperatur anhand der konfigurierten außentemperaturabhängigen Vorlauftemperaturen geregelt. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp. bei Absenkbetrieb 10°C Vorlauftemp.
9 Erweiterungsmodul 2 9.2 2. Raumregelung ohne Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-x-2-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Raumsolltemperatur 20.0°C Raumeinfluss Raumtemp.regelung Faktor Offset Raumtemp. 0°C Abschalttemp.
9 Erweiterungsmodul 2 9.3 3. Raumregelung mit Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-x-3-x Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Zu- sätzlich erfolgt eine Optimierung der Absenk- und Heizzeiten, so dass zu Beginn der Heizzeit die Raumtemperatur bereits erreicht.
9 Erweiterungsmodul 2 9.4 4. Raumthermostat Schema-Nummer: x-x-x-x-x-4-x Diese Einstellung wird dann verwendet wenn die Funktion eines Raumthermostats mit einer Schneid-Fernbedie- nung erreicht werden soll. Für Raumthermostate die einen Schließer-/Öffnerkontakt besitzen wird die externe Frei- gabefunktion verwendet. Werks- Parameter Definition...
9 Erweiterungsmodul 2 9.5 5. Externe Sollwertvorgabe 0-10V / 0-20mA Schema-Nummer: x-x-x-x-x-5-x Der Vorlaufsollwert für den Heizkreis wird extern durch ein 0-10V Analogsignal vorgegeben. Der Anschluss erfolgt am AIN-Modul. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp.
9 Erweiterungsmodul 2 9.6 6. WW-Lademodul geregelt für Basis D Schema-Nummer: x-x-x-4-x-6-x Schema und Parameter siehe „WW-Lademodul geregelt auf Erweiterungsmodul 2“ Seite 39. 9.7 7. Zirkulationspumpe für Basis D Schema-Nummer: x-x-x-x-x-7-x Der Kreis regelt die Zirkulationspumpe. Als Zirkulationszeiten gelten die für den Kreis eingestellten Heizzeiten. Die Freigabetemperatur für die Zirkulationspumpe wird am Vorlauffühler des jeweiligen Heizkreismoduls gemessen und mit dem Parameter „Einschalttemperatur Zirkulationspumpe“...
9 Erweiterungsmodul 2 9.8 8. Umschaltventil für zusätzliche Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-x-8-x Ein bestehender Wärmeerzeuger hat einen Temperaturfühler. Wenn der Fühlerwert des Erzeugers größer ist als der Sollvorlauf plus die Zuschalthysterese schaltet der Regler auf den externen Wärmeerzeuger. Bei einer Um- schaltung erfolgt keine weitere Versorgung durch die Fernwärme.
9 Erweiterungsmodul 2 9.9 9. Anforderung von zusätzlichem Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-x-9-x Wenn der Sollvorlauf für eine bestimmte Zeit („Timeout Zuschaltung“) und die „Hysterese Zuschaltung“ unterschrit- ten wird, erfolgt eine Zuschaltung eines bestehenden Wärmeerzeugers (z.B. Ölkessel). Werks- Parameter Definition einstellung Hyst. Zuschaltung 5°C Timeout Zuschaltung 15 min...
10 Erweiterunsmodul 3 10 Erweiterungsmodul 3 10.1 1. Heizkreis geregelt Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-1 Der Heizkreis wird abhängig von der Außentemperatur anhand der konfigurierten außentemperaturabhängigen Vorlauftemperaturen geregelt. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp. bei Absenkbetrieb 10°C Vorlauftemp.
10 Erweiterunsmodul 3 10.2 2. Raumregelung ohne Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-2 Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Raumsolltemperatur 20.0°C Raumeinfluss Raumtemp.regelung Faktor Offset Raumtemp. 0°C Abschalttemp.
10 Erweiterunsmodul 3 10.3 3. Raumregelung mit Optimierung Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-3 Der Heizkreis wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur geregelt, welche die aktuelle Heizkurve beeinflusst. Zu- sätzlich erfolgt eine Optimierung der Absenk- und Heizzeiten, so dass zu Beginn der Heizzeit die Raumtemperatur bereits erreicht.
10 Erweiterunsmodul 3 10.4 4. Raumthermostat Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-4 Diese Einstellung wird dann verwendet wenn die Funktion eines Raumthermostats mit einer Schneid-Fernbedie- nung erreicht werden soll. Für Raumthermostate die einen Schließer-/Öffnerkontakt besitzen wird die externe Frei- gabefunktion verwendet. Werks- Parameter Definition...
10 Erweiterunsmodul 3 10.5 5. Externe Sollwertvorgabe 0-10V / 0-20mA Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-5 Der Vorlaufsollwert für den Heizkreis wird extern durch ein 0-10V Analogsignal vorgegeben. Der Anschluss erfolgt am AIN-Modul. Werks- Parameter Definition einstellung Betriebsart Kreis 1 Wahlschalter gilt Abschalttemp. bei Tagbetrieb 18°C Abschalttemp.
10 Erweiterunsmodul 3 10.6 6. Drehzahlregelmodul Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-6 Ist zu konfigurieren, wenn ein Drehzahlregel-Modul vorhanden ist und eine Drehzahlregelung erfolgen soll. 10.7 7. Zirkulationspumpe für Basis C Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-7 Der Kreis regelt die Zirkulationspumpe. Als Zirkulationszeiten gelten die für den Kreis eingestellten Heizzeiten. Die Freigabetemperatur für die Zirkulationspumpe wird am Vorlauffühler des jeweiligen Heizkreismoduls gemessen und mit dem Parameter „Einschalttemperatur Zirkulationspumpe“...
10 Erweiterunsmodul 3 10.8 8. Umschaltventil für zusätzliche Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-8 Ein bestehender Wärmeerzeuger hat einen Temperaturfühler. Wenn der Fühlerwert des Erzeugers größer ist als der Sollvorlauf plus die Zuschalthysterese schaltet der Regler auf den externen Wärmeerzeuger. Bei einer Um- schaltung erfolgt keine weitere Versorgung durch die Fernwärme.
10 Erweiterunsmodul 3 10.9 9. Anforderung von zusätzlichem Wärmeerzeuger Schema-Nummer: x-x-x-x-x-x-9 Wenn der Sollvorlauf für eine bestimmte Zeit („Timeout Zuschaltung“) und die „Hysterese Zuschaltung“ unterschrit- ten wird, erfolgt eine Zuschaltung eines bestehenden Wärmeerzeugers (z.B. Ölkessel). Werks- Parameter Definition einstellung Hyst. Zuschaltung 5°C Timeout Zuschaltung 15 min...
11 Grundeinstellungen 11 Grundeinstellungen 11.1 Freischalten und Einstieg in die Parameterebene Beide Pfeiltasten gedrückt halten bis „Serviceebene“ am Display erscheint – Zur Erhöhung der Serviceebene den Menüpunkt „Servicecode“ auswählen und mit "ENTER" bestätigen – Geben Sie jetzt den Servicecode ein und bestätigen Sie diesen wiederum mit "ENTER" –...
11 Grundeinstellungen 11.9 Mittelung Außentemperatur für Regelung – Parameter 28 Dieser Parameter ermöglicht eine Mittelung der Außentemperatur, die dann zur Regelung herangezogen wird. Es können Werte von 0-60 eingestellt werden, die den Zeitraum definieren über den gemittelt wird. Der eingestellte Wert entspricht der Dauer der Mittelung in Minuten, multipliziert mit dem Faktor 15.
11 Grundeinstellungen 11.14 Endwert bei 0-10V – Parameter 64 Ist ein Heizkreis für die externe Sollwertvorgabe konfigu- riert, bestimmt dieser Wert den Maximalwert in °C der Vor- gabe, also bei 10V. Der Minimalwert für 0V ist 0°C. Die Temperaturvorgabe durch das Signal wird somit von die- sem Wert bestimmt.
12 Technische Daten 12.3 Betriebsarten 12.3.1 Aus / Frostschutz Der Regelbetrieb ist deaktiviert bis auf die Frostschutzschaltung. Wenn die Außentemperatur die Frostschutztem- peratur unterschreitet, wird die Frostschutzschaltung aktiviert. 12.3.2 Absenkbetrieb Die Heizkreise befinden sich unabhängig vom Zeitprogramm dauerhaft im Absenkbetrieb, d.h. Die Solltemperatur wir den Einstellungen entsprechend reduziert.