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BFI Automation SYSTEM 3000 Bedienungsanleitung Seite 11

Flammenüberwachungssystem
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bilisierung des Flammensignals ist ggf. die Emp-
findlichkeit zu erhöhen. Je nach angewählter E-
bene (Zeit I oder Zeit II) müssen die zugehörigen
Empfindlichkeitsregler x1 und x10 im Uhrzeiger-
sinn so lange bewegt werden, bis die Intensitäts-
anzeige im Bereich 75 – 100% pendelt. Mit Hilfe
der Digitalanzeige ist die Flammenfühlerausrich-
tung zu optimieren. Es ist nicht auf den maxima-
len Signalpegel „Flamme Ein" , sondern auf ein
maximales „Flamme EIN / Flamme Aus" Verhält-
nis abzugleichen. Der Schaltpunkt „Flamme Aus"
ist werkseitig auf 25% Intensität festgelegt, wäh-
rend die Schaltschwelle „Flamme Ein" von 25%
bis 75% Intensität mittels Hystereseschaltern
(Dip. Schalter S1) eingestellt werden kann. Eine
Quantisierungsumschaltung ermöglicht die An-
passung der Empfindlichkeit der Flammenwäch-
ter 3001 / 3001D an das Flammenbild in Abhän-
gigkeit der Flammenintensität und der gewählten
Abmeldezeit. Kurzzeitiges Fremdlicht von der In-
tensität des „Flamme Ein" Signals wird durch ei-
ne Doppelquantisierung (Intensität x Zeit) redu-
ziert und wird nicht zu unerwünschten Meldun-
gen führen und ggf. die Brennersteuerung blo-
ckieren.
Bei Anlagen mit mehreren Brennern oder Brenn-
stoffen, können die Flammenfühler unterschied-
liche Strahlungsintensitäten messen. Diese sind
brennstoff- oder sichtwinkelabhängig und werden
durch die hochauflösende Digitalanzeige des
Flammenwächters 3001 D erfasst. Um digitale
Signale am Flammenwächter 3001 zu erfassen,
ACHTUNG: Um einen sachgemäßen Betrieb zu gewährleisten,
müssen bei allen Anwendungen sowohl Flammefühler als auch
Flammewächter mehrmals getestet werden, indem der Brenner
mehrmals gestartet und gestoppt wird (das Flammerelais muss
!
bei nicht vorhandener Flamme in allen Fällen zuverlässig ab-
ACHTUNG
schalten). Führen Sie dieses Tests durch, während verschiede-
ne Nachbarbrenner gestartet und gestoppt werden, sowie bei
verschiedenen Kesselleistungen. Dies ist eine unerlässliche
Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb.
kann dies durch Verwendung eines mobilen
Flammenbewerters 3103 direkt in die Flammen-
fühlerleitung, oder, an einer gegebenenfalls in-
stallierten Messadapterbox BFI 234 erfolgen.
Ferner besteht die Option ein 3003 im Baugrup-
penträger parallel zur Komforterweiterung fest
anzuschließen.
Mit dem Impulsuntersetzer im Signaleingang des
3001 D ist es möglich die Impulsrate vom Fühler
im Teilungsverhältnis 1:4, 1:2 oder 1:1 (Grund-
einstellung) zu wählen um Intensitäten zu nor-
mieren. Alle Flammenwächter zeigen dann den
gleichen Richtwert an, ohne die Empfindlichkeit
herabzusetzen.
Die Sicherheitsabmeldezeiten sind über die
Schalter S3 und S5 für die Zeitebene I sowie S2
und S4 für die Zeitebene II einzustellen. Werk-
seitig sind Schaltbereiche von 1 bis 6 Sekunden
vorgesehen, das Gerät ist auf eine Abmeldezeit
von 1 Sekunde voreingestellt.
Der Betreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass
die den verschiedenen Brennstoffen zuerkannten
Abmeldezeiten richtig zugeordnet werden. Dabei
ist unbedingt sicherzustellen, dass die kürzere
Abmeldezeit der Zeitebene I vorbehalten ist. Ei-
ne Erhöhung der Abmeldezeiten darf nur unter
Zustimmung eines Abnahmesachverständigen
erfolgen. Als Option für besondere Überwa-
chungsaufgaben, z.B. bei Braunkohlenstaubfeu-
erungen, können die Geräte werkseitig mit län-
geren Abmeldezeiten versehen werden.
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Diese Anleitung auch für:

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