Startfunktion STARTF (ideal für Röhrenkollektoren):
Bei manchen Solaranlagen wird der Kollektorfühler am Morgen nicht rechtzeitig vom er-
wärmten Wärmeträger umspült und die Anlage „springt" somit zu spät an. Der zu geringe
Schwerkraftauftrieb tritt meistens bei flach montierten Kollektorfeldern oder zwangsdurch-
strömten Vakuumröhren auf.
Die Startfunktion versucht ein Spülintervall freizugeben. Der Computer stellt zuerst anhand
der ständig gemessenen Kollektortemperaturen die tatsächliche Witterung fest. Über die
folgenden Temperaturschwankungen findet er den richtigen Zeitpunkt für ein kurzes Spülin-
tervall, um die tatsächliche Temperatur für den Normalbetrieb zu erhalten.
Die Startfunktion ist werksseitig deaktiviert und nur in Verbindung mit Solaranlagen sinn-
voll. Im aktivierten Zustand ergibt sich folgendes Ablaufschema:
EIN / AUS
Pumpenlaufzeit
Startfunktion EIN /AUS (WE = OFF)
ON / OFF
Angabe eines Sensoreingangs, wenn ein Globalstrahlungssensor verwendet
GBS
wird. Ist kein Strahlungssensor vorhanden, so wird anstelle dessen die witte-
rungsabhängige Durchschnittstemperatur (Langzeit- Mittelwert) berechnet.
(WE = --)
Einstellbereich:
26
Strahlungssensor
Maximale
Intervallzeit
S1 bis S3 Eingang des Strahlungssensors
E1 bis E6 Wert des externen Sensors
GBS --
= kein Strahlungssensor
Strahlungsschwelle
Startversuche –
Zähler