3.- INBETRIEBNAHME UND BETRIEB
3.3.- WASSERANALYSE
Das Wasser muss analysiert werden; der installierte Wasserkreislauf muss alle für die Wasserbehandlung notwendigen
Elemente enthalten: Filter, Additive, Zwischenaustauscher, Entflüftungsventil, Entlüftungen, Absperrventile usw. je nach
Ergebnis der Wasseranalyse.
Wir raten von einem Betrieb der Maschinen mit offenen Kreisläufen, was zu Problemen mit Sauerstoffeinträgen
führen kann, sowie von einem Betrieb mit unbehandeltem Grundwasser ab.
Die Verwendung von unbehandeltem oder nicht richtig aufbereitetem Wasser kann Kalkablagerungen, Algen- und
Schlammbildung sowie Korrosion und Erosion verursachen. Es ist ratsam, durch einen qualifizierten Wassertechniker prüfen
zu lassen, welche Aufbereitungsmaßnahmen erforderlich sind. Der Hersteller kann keinerlei Haftung für Schäden
übernehmen, die durch die Verwendung von unbehandeltem oder nicht richtig aufbereitetem Wasser, Salzwasser
oder Sole entstehen.
Nachfolgend unsere nicht erschöpfenden Empfehlungen als Richtgrößen:
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Keine NH4+ Ammonium-Ionen im Wasser, diese sind sehr schädlich für Kupfer. < 10mg/l
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Cl- Chlorid-Ionen sind schädlich für Kupfer. Es besteht das Risiko von Perforierungen durch das Durchrosten. < 10 mg/l.
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SO42- Sulfat-Ionen können zum Durchrosten führen.< 30 mg/l.
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Keine Fluorid-Ionen (<0,1 mg/l).
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Keine Fe2+ und Fe3+ Ionen mit gelöstem Sauerstoff. Gelöstes Eisen < 5 mg/l mit gelöstem Sauerstoff < 5 mg/l. Oberhalt
dieser Konzentrationen korrodiert Stahl. Dies kann zu einem Rosten von Kupferteilen unterhalb der Fe Ablagerungen
führen – dies gilt vor allem bei Schalen- und Rohr-Wärmetauschern.
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Gelöstes Silikon: Silikon ist ein saures Element von Wasser und kann zu einem Korrosionsrisiko führen. Inhalt < 1mg/l.
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Wasserhärte: TH >2,8 K. Werte zwischen 10 und 25 sind empfehlenswert. Diese führen zu einer Ablagerung von
Kupferhammerschlag, welche die Kupferkorrosion vermindert. Zu hohe TH-Werte können im Laufe der Zeit zu einem
Verstopfen der Rohre führen.
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TAC< 100.
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Gelöster Sauerstoff: Abrupte Änderungen der Sauerstoffkonzentration im Wasser müssen vermieden werden. Es ist
ebenso schädlich, dem Wasser durch die Beimengung von Inertgas Sauerstoff zu entziehen, wie diesem reinen Sauerstoff
zuzugeben. Die Störung des Sauerstoffgleichgewichts begünstigt eine Destabilisierung von Kupfer-Hydroxiden und die
Vergrößerung der Partikel.
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Spezifischer Widerstand – elektrische Leitfähigkeit: Je höher der spezifische Widerstand, desto langsamer schreitet
die Korrosion voran. Werte über 3000 Ohm/cm sind empfehlenswert. Ein neutrales Umfeld führt zu einem maximalen
spezifischen Widerstand. Im Hinblick auf die elektrische Leitfähigkeit sind werden in der Größenordnung von 200-6000
S/cm empfehlenswert.
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pH: pH neutral bei 20°C (7 < pH < 8).
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